DE1929634U - Vorrichtung zum reinigen von haarkaemmen und haarbuersten. - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen von haarkaemmen und haarbuersten.

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DE1929634U
DE1929634U DEF28685U DEF0028685U DE1929634U DE 1929634 U DE1929634 U DE 1929634U DE F28685 U DEF28685 U DE F28685U DE F0028685 U DEF0028685 U DE F0028685U DE 1929634 U DE1929634 U DE 1929634U
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Germany
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brushes
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cleaning
slot
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DEF28685U
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Werner Franz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B17/00Accessories for brushes
    • A46B17/06Devices for cleaning brushes after use

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  • Brushes (AREA)

Description

Vorrichtung zum Reinigen von Haarkämmen und Haarbürsten.
Zum Reinigen von Haarkämmen und Bürsten ist eine Torrichtung bekannt, die aus einem Halter mit zwei parallel zueinander angeordneten Bürsten besteht, deren Anordnung so getroffen ist, daß sich die Borsten der Bürsten überschneiden, so daß auch an der Zinkenwurzel eine Reinigungswirkung gegeben ist. Eine vollständige Reinigung von Kämmen ist mittels dieser Vorrichtung jedoch nicht möglich, da an den Kammzinken anhaftendes Fett nicht restlos beseitigt wird.
Ferner ist eine Vorrichtung zum_ Reinigen und Desinfizieren von Kämmen bekannt, bei der in einem geschlossenen Behälter in eine desinfizierende Flüssigkeit eintauchende Bürsten angeordnet sind. Der zu reinigende Kamm wird bei dieser bekannten Vorrichtung mittels einer Halterung in den Behälter so eingesetzt, daß der Kamm zwischen den ineinandergreifenden Borsten der
beiden Bürsten zu liegen kommt. Der Kamm wird nicht bewegt, nur die Bürsten werden mittels einer Handkurbel in Umdrehung versetzt .* Wird die Bürstendr einrichtung geändert, so wird der Kamm mittels der Bürsten zur Entnahme nach oben bewegt. Besonders nachteilig ist bei dieser bekannten Vorrichtung, daß nur Kämme gereinigt werden können, deren Länge der Länge des Behälters oder der Länge der in dem Behälter angeordneten Bürsten entspricht. Größere Kämme können somit nicht gereinigt werden. Hinzu kommt noch, daß bei einer versehentlichen Änderung der Drehrichtung der Bürsten der Kamm aus dem Bereich der Bürsten herausgehoben wird. Sollen lange Kämme gereinigt werden, so müssen der Behälter und die Bürsten entsprechend bemessen sein. Die Vorrichtung wird dann jedoch unwirtschaftlich, da eine relativ große Menge an Waschflüssigkeit benötigt wird. Derartig große Behälter sind jedoch nicht raumsparend aufzustellen.
Dem-gegenüber ist es das Ziel der-Erfindung, eine Vorrichtung zum Reinigen von Kämmen zu schaffen, die wirtschaftlich ist und mittels der Kämme unterschiedlicher Größe, Stärke und Länge mit gleich gutem Erfolg gereinigt werden können. Hierzu ist gemäß der Erfindung eine Vorrichtung zum Reinigen von Haarkämmen, die aus einem mittels eines Deckels verschließbaren, Waschflüssigkeit aufnehmenden Behälter mit - in diesem angeordneten, umlaufenden Bürsten besteht, in der Weise ausgebildet, daß - und hierin besteht die Erfindung - mindestens ein Bürstenpaar in dem Behälter unterhalb des De;ckels im;~": Bereich einer in diesem vorgesehenen schli-tzförmigen Durchbrechung zum senkrechten Einführen'das Kammes . -zwischen die Bürsten angeordnet ist, deren Achsen in _ ■ senkrecht zur-Achsrichtung an der Behälterinnenwandung verschiebbaren federbeaufschlagten Lagern freifliegend gehalten sind. . ■■
'- 3 -■ . ■
Me Lager für die Achsen der Bürsten sind vorzugsweise in einem in den Behälter einschiebbaren und in dessen oberen Abschnitt mittels federnder Haltenocken od. dgl. in Stellung gehaltenen Rahmen angeordnet.
lach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist unterhalb des mittig im Behälter angeordneten Bürstenpaares ein weiteres Bürstenpaar angeordnet, das ebenfalls in dem einschiebbaren Rahmen gehalten sein kann. Die Lager für die Achsen der Bürsten des zweiten Bürstenpaares sind ebenfalls senkrecht zur Achsrichtung verschiebbar angeordnet.
Fm möglichst große Kammflächen reinigen zu können, ist der die schlitzförmige Durchbrechung aufweisende Deckelabschnitt mit einer "Vertiefung versehen, so daß die Bürsten den eingeschobenen und zu reinigenden Kamm kurz nach dessen Einführung in den Behälter erfassen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zv/ar zeigts
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Reinigen von Kämmen in einer schaubildlichen Ansicht,
i>ig. 2 den in den Behälter einsetzbaren Rahmen
mit den Bürsten in einer Ansicht von oben,
Pig. 3 und 4 einen senkrechten Schnitt durch den Rahmen gemäß Linie ΓΙΙ-ΙΙΙ in 3?ig.. 2, mit unterschiedlichen Bürstenstellungen,
lig. 5 den Behälter mit eingeführtem Kamm in einem senkrechten Schnitt,
fig. 6 eine senkrechte Sehnittdarstellung des Behälters mit profiliertem Deckel, und
Jig, 7 einen Behälter mit zwei.Bürstenpaaren in einem senkrechten Schnitt»
lach einem bevorzugten Ausfuhrungsbeispiel gemäßbesteht die Vorrichtung zum Reinigen von Kämmen aus einem Behälter 10, der-der Form eines Prismas mit recht- oder viereckiger Grundfläche entspricht. Der Behälter 10 ist mittels eines Deckels 11 verschließbar, der mittig eine schlitzförmige Durchbrechung 12 aufweist,.die so bemessen ist, daß auch Kämme unterschiedlicher Breite und Stärke eingeführt werden können. Der Behälter 10 und der Deckel 11 bestehen vorteilhafterweise aus Kunststoffen j beide Teile können nach dem Spritzgußverfahren hergestellt- sein. Auch andere Werkstoffe können zur Anwendung gelangen. Da der Behälter 10 zur Aufnahme von Waschflüssigkeit ausgebildet ist, kommen nur korrosionsbeständige. Werkstoffe zur Verwendung,
Im oberen Abschnitt des Behälterinnenraumes ist ein in an sich bekannter Weise ausgebildete Bürsten 13, 14 tragender Rahmen 15 eingeschoben, der mittels Haltenocken 16, 17 in dem Behälter 10 gehalten ist. Mittels an der Behälterinnenwandung angeordneter Federn 18, 19 ist der Rahmen 15 gegen ein unbeabsichtigtes Herausziehen aus dem-Behälter 10 gesichert. Soll der Rahmen 15 mit den Bürsten 13» 14 zu deren Reinigung aus dem Behälter -10 herausgenommen werden, so werden lediglich die Pedern 18, 19 an die Behälterwandung gedrückt. Der Rahmen 15 mit den Bürsten 13, 14 kann dann mühelos aus dem Behälter 10 herausgezogen werden (I1Ig0 5).
Die mit 20, 21 bezeichneten Bürstenachsen sind freifliegend in Lagern 22, 22' und 25, 23' gehalten. Die Lager 22, 22', 23 5 23' sind an den sich gegenüberliegenden Rahmenteilen 15', 15'' gleitend geführt. Als Führungen für die Lager der Achsen 20, 21 können Führungsschienen vorgesehen sein. Es besteht gedoch auch die Möglichkeit, die Rahmenteile 15', 15'-' doppelwandig auszubilden. In dem von den beiden Wandungen gebildeten Zwischenraum sind dann die Lager 22, 22', 23, 23' gleitend geführt. Die den Bürsten 13* 14 zugekehrten Wandungsflächen der Rahmenteile 15's 15'' sind dann mit schlitzförmigen Durchbrechungen 24, 25 versehen, durch die die freien Enden der Achsen 20, 21 hindurchgeführt sind (Fig. 3). ' * " "
Die in den Rahmenwandungen 1.5 S 15'' des Rahmens 15 geführten Lager 22, 22', 23, 23' für die Achsen 20, 21 der Bürsten 13, 14 sind, mittels Federn 26, 27 beaufschlagt Die Anordnung der Federn 26, 27 ist dabei-so getroffen, daß die Bürstenachsen 20, 21 gegeneinander bewegt werden. Anstelle von Federn 26, 27 können auch andere federnde Elemente, z.B. solche aus gummielastischen Werkstoffen verwendet werden. ■ ■ . ■" . .
IJm eine möglichst große Fläche des Kammes reinigen zu können, ist der Deckel 11 des Behälters 10 vorzugsweise in seinem die schlitzförmige Durchbrechung 12 tragenden Deckelabschnitt mit einer.: etwa kreisbogenförmigen Ausnehmung 30 versehen, so daß aufgrund:- dieser Ausbildung die schlitzförmige-Durchbrechung 12 oberhalb des Ein- -~. griffsbereichs der Bürsten 13, 14 zu liegen kommt«- _" -J: (Fig. 6). . ■ .
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Reinigen von Kämmen wird wie folgt verwendet; lach dem Einfüllen einer Waschflüssigkeit W, der auch ein Desinfektionsmittel "beigefügt sein kann, wird der Deckel 11 auf den Behälter 10 aufgesetzt* Der zu reinigende Kamm K wird durch die schlitzförmige Durchbrechung 12 im Deckel 11 in den Behälter 10 und zwar so eingeführt, daß der Kamm zwischen den Bürsten 13, 14 zu liegen kommt. Durch mehrmaliges Hin- und Herbewegen des Kammes K in Richtung des Pfeiles X wird der Kamm mittels der zwischen die Kammzinken -eingreifenden Bürsten gereinigt. Anschließend wird der Kamm herausgezogen und das noch nicht gereinigte Kammende, das "bisher als Handhabe diente, in den Behälter zwischen die Bürsten 13, 14 eingeführt (Fig. 5)*
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung eines Behälters zum Reinigen von Kämmen ist die Möglichkeit gegeben, Kämme unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Stärke zu reinigen. Durch--die unter der Yifirkung von ledern 24, 25 stehenden Lager der Bürstenachsen 20, 21 wird jeweils der gleiche Anpreßdruck der Bürsten 1.3, an die Kammflächen erreicht, und zwar auch dann, wenn Kämme unterschiedlicher Stärke verwendet werden. Auf diese Weise wird eine größtmögliche Reinigungswirkung erzielt» Auch Kämme..unterschiedlicher.. Länge können gut gereinigt werden.. Hachdem der jeweils, in den Behälter eingeführte Kammabschnitt gereinigt ist, wird der Kamm umgedreht und die noch nicht gereinigte Kammfläche zwischen die Bürsten eingeführt. Um- die Reinigungswirkung npctL.zu erhöhen, kann, unterhalb- -des im Rahmen 15 angeordneten Walzenpaares ein weiteres Walzenpaar angeordnet sein (Pig. 7). Die Walzen sind vorzugsweise auswechselbar ausgebildet, so daß Bürsten mit unterschiedlicher Härte verwendet werden können. Dies ist insbes.
- 7
dann von Vorteil-, wenn sehr verschmutzte Kämme gereinigt werden sollen, oder wenn Kämme verwendet werden mit weit auseinanderstehenden Kammzinken,'
Die verschiebbare Lagerung der Bürsten 13, 14 ermöglicht auch das Reinigen von Haarbürsten. Diese werden jedoch nach Abnehmen des Behälterdeckels 11 wie die Kämme zwischen die Bürsten 13» 14 so eingeführt, daß die Borsten der Bürsten 13, 14 in die Borsten der zu reinigenden Haarbürste eingreifen. Vorzugsweise weisen die Bürsten 13, 14 für die Reinigung von Haarbürsten eine Länge auf, die ein Vorbeiführen der Borsten tragenden Grundplatte der zu reinigenden Haarbürste zwischen Behälterwandung und Bürstenwalzenstirnseiten ermöglicht, so' daß die Borsten der Walzen 15, 14 tief in die Borsten der Haarbürste eingreifen können. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, bei einer entsprechenden Anordnung der Bürsten 13, 14 die Haarbürste in horizontaler Richtung zwischen den Bürsten hindurchzuführen. Von* wesentlichem Vorteil ist auch hierbei, daß die Achsen der Bürsten 13, 14 verschiebbar gelagert sind, so daß ein genügend großer Anpreßdruck der Bürsten 13, 14 an die Borsten der Haarbürste erzielt wird.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Deckelprofilierung im Bereich des Einführungssohlitzes 12 für den Kamm ermöglicht, den Kamm bis auf den zur Halterung dienenden Kammabschnitt zu reinigen. Ist der Deckel 11 nicht in entsprechender ?/eise profiliert, so können' an dessen Innenseiten Führungen .31 j 32 vorgesehen sein,., die ein einwandfreies Einführen des Kammes zwischen die Bürsten 13,-ermöglichen (Fig. 5).. " .
Da die Länge der Bürsten 13, 14 etwa drer Breiire eines Kammes entsprechen kann, kann der Behälter 10 -kleinste Abmessungen aufweisen. Die neue Reinigungsvorrichtung ist hiernach platzsparend unterzubringen und kann daher sowohl für gevierbliche Zwecke, beispielsweise in Friseursalons, als auch als Hausgerät verwendet werden.
Schutzansprüche;

Claims (6)

P-A ι, 3S291 '•Κ. *ί HK '7 m S c h u t ζ a η s p: r ü e h e :
1. Vorrichtung zum Reinigen von Haarkämmeη und Haarbürsten, bestellend aus einem..mittels eines Deckels verschließbaren, Waschflüssigkeit aufnehmenden Behälter mit in diesem angeordneten umlaufenden Bürsten, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Bürstenpaar (13, 14} in dem Behälter (10) unterhalb des Deckels (11) im Bereich einer in diesem vorgesehenen schlitzförmigen Durchbrechung (12) zum senkrechten Einführen des Kammes od. dgl. zwischen die Bürsten (13? 14) angeordnet ist, deren Achsen (20, 21) in senkrecht zur■Achsrichtung an der Behälterinnenwandung verschiebbaren,: federbeaufschlagten Lagern (22, 22·, 23, 23·) freifliegend gehalten sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (22, 22', 23, 23') für die Achsen (20, 21) der Bürsten (13, 14) in einem in den Behälter (10) einschiebbaren und in dessen oberen Abschnitt mittels federnder Haltenocken od.. dgl. (16, 17; 18, 19) in Stellung gehaltenen Rahmen (15) angeordnet-sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des mittig im Behälter (10) angeordneten Bürstenpaares (135 14) ein weiteres- Bürstenpaar (131J 14') in dem eins'chiebbaren Rahmen (15) senkrecht zur Achsrichtung verschiebbar angeordnet ist,
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis-3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Inneriseite des Deckels (11) im Bereich der schlitzförmigen Durchbrechung (12) Führungen (317 ~~ 32) zum sicheren Einführen des Kammes zwischen die Bürsten (13, 1.4) angeformt sind.
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5» Vorrichtung nach Anspruch 1 /bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die schlitzförmige Durchbrechung (12) aufweisende Deckelabschnitt vertieft ausgebildet ist,
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten (13, H; 13', 14') auswechselbar ausgebildet sind..
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