DE1929434U - Geschicklichkeitsspiel. - Google Patents

Geschicklichkeitsspiel.

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DE1929434U
DE1929434U DE1965W0035793 DEW0035793U DE1929434U DE 1929434 U DE1929434 U DE 1929434U DE 1965W0035793 DE1965W0035793 DE 1965W0035793 DE W0035793 U DEW0035793 U DE W0035793U DE 1929434 U DE1929434 U DE 1929434U
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DE1965W0035793
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Frank Anton Dr Ing Weber
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GESCHICKLICHKEITSSPIEL
Die Neuerung bezieht sich auf ein Geschicklichkeitsspiel mit einem Spieltisch, einem in der Mitte dieses Iisches vorgesehenen Spielgerät und oberhalb des lisches, zentrisch zur Drehachse der Zahlenscheibe des Gerätes,, einem Obenspiegel mit zentrisch angeordneter Reflektorlampe und mit einer Hohlkugel aus magnetisierbarem Mate- ■ rial zur Angabe desjenigen Saehes auf der Zahlenscheibe, an dem sich die schmälste Stelle des gefärbten Ringes befindet.
Spiele, wobei innerhalb eines zylindrischen lexis eines Kessels des Spielgeräts eine Scheibe, mit einer auf deren Randteil vorgesehenen Reihe von Fächern mit Zahlen-, um eine senkrechte Achse drehbar ist,-und wobei auf der Zahlenscheibe jeine_JB[ohlkugel aus magnetisierbarem Material rollen kann, sind allgemein bekannt»
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Derartige Spiele eignen sich aber nicht als Geschicklichkeitsspiel, da der Spielausgang jeweils auf eine beliebige Zahl entfallen kann, ohne da~ß die Bestimmung dieser Zahl von den Spielern beeinflußt oder in irgendeiner Weise vorausbestimmt werden kann«
Es ist auch bereits bekannt, solche Spiele derart abzuändern, daß der Spielausgang durch die Geschicklichkeit der Spieler mehr oder weniger genau abgeschätzt werden kann,. Bei einem derartigen Geschicklichkeitsspiel besteht die Geschicklichkeitsaufgabe darin, daß die Spieler abschätzen müssen, an welchem der Fächer der Zahlenscheibe sich die wahrnehmbare "schmälste Stelle" einer (weiß) gefärbten Ringscheibe befindet. Denn infolge der eigentümlichen Konstruktion des Geräts befindet sich die gewinnende Zahl des dte-s-bezüglichen Faches immer an dieser schmälsten Stelleo Dabei ist unterhalb der durchsichtigen Zahlenscheibe eine exzentrisch zur Achse des Kessels drehbar gelagerte, undurchsichtige (schwarze) Exzenterscheibe derart zwischen der Zahlenscheibe und einer gefärbten (weissen) Ringscheibe angeordnet, daß am Umfang der schwarzen Exzenterscheibe ein/ weisser Ring, welcher immer an einer Stelle desselben am schmalstai ist, wahrnehmbar ist. Die um den Spieltisch herum angeordneten Spieler können mittels eines ebenen Ringspiegels, der praktisch konzentrisch zur drehachse der Zahlenscheibe auf dem lischrand liegt, und eines oberhalb des lisches, ebenfalls konzentrisch zur Drehachse der Zahlenscheibe und parallel zum Ringspiegel angeordneten, zweiten Spiegel^die
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Bi. IB
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Zahlenscheibe des sieh in der Mitteides Spieltisches befindenden Spielgeräts wahrnehmen, wobei die Zahlenscheibe von einer zentrisch zum oberen SpieÜACangeordneten Reflektorlampe hell beleuchtet wird.. -.·..; - . ; _ .
Um der schmälsten Stelle des erwähnten wahrnehmbaren weissen Ringes eine beliebige Yerdrehungsmöglichkeit geben zu können,- derart, daß diese Stelle sich bei jedem neuen Spielvorgang an ein anderes fach der Zahlenscheibe legt, ist ein unterhalb der Zahlenscheibe, konzentrisch zur Dreh- achse derselben drehbar-gelagertes Schwungrad.derart über eine-Rassel vorrichtung mit der Zahlenscheibe gekuppelt^ , daß das .Schwungrad in dessen Umfangsriehtung von 3?ach zu fach verstellbar ist, wobei der. Schritt der Rasselvorrichtung-. gleich dem Abstand zwischen den Mitten zwei - benachbarter . fächer ist» Um schließlich zur Feststellung des Spielausgangs diese "schmälste" Stelle des weissen Ringes für .die Spieler deutlich sichtbar angeben, zu können, ist-auf dem ■ Rand des Schwungrads, gerade unterhalb der fächerreihe der Zahlenscheibe, ein permanenter Magnet angeordnet, wobei die Drehachse der Zahlenseheibe der. Mittelpunkt der Exζenterscheibe und der Mittelpunkt des Magneten sich auf einer ge- : raden Linie'befinden. Wenn die Hohlkugel nun auf --"-di e sich" .: drehende Zahlenseheibe in den Kessel, geworfen wird, "rollt sie über den Zahlenrand, bis iie von dem Magneten, festge- ■' -..'■■■ halten wird, und es wird dann die schmälste Stelle, des weissen Ringes^, oder die maximale Ixzentrizität der Exzenterscheibe», in dieser Weise durch die Zügel angedeutet* . . - .;
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. Außer den Spielern ist mindestens ein Croupier,;: der in einer Aussparung am Spiel ti sclir and sitzt, mit dem Spiel be-»-".", faßt. ■■'■■■"■." "
Seitens Behörden und Spieler werden an einem.Geschick-/ Iichkeitsspiel, der obenerwähnten Art und an den Groupier :; : . die nachfolgenden Anforderungen gestellt! . --.-■.-a· Gewähr gegen mögliche Unregelmäßigkeiten^ seitens ./
des ßroupiersj ... ": -.-'..-
b· praktisch gleiche Wahrnehmungsmöglichkeit für alle . . Spieler j ' . .. \ . -. ' ;-.-" ■ . ■■ '.
c. Beständigkeit der Wahrnehmungsmöglichkeit| -. .. :
d. Beständigkeit des Schwierigkeitsgrads der Geschick- _v lichkeitsaufgab.ei ; . ... . : - .
e. gleiche S.etzmögliehkeit für jeden Sektor der .Zahlenscheibei . . . . ... ...
f* einwandfrei e feststellung des Spielausgangsj. ..." g. rasche Abwicklung.des. Spiel Vorgangs. ... . . . - . \
Durch die feuerung wird ein Geschicklichkeitsspiel ge^·- : sahaffen, durch das alle oben erwähnten Anf orderungen ..er-* .... füllt "sind. : " ■ . ; : 7 : ■■..-.---
Die !feuerung laesteht darin, daß zwischen dem Arm an der J"abe'der Zahlenscheibe und dem Rasselrad der Hassel Vorrichtung, das.mittels eines an diesem Arm radial geführten . .: " Schlittens federnd'an den lOcken.des Schwungrads angedrückt: wird,- eine ßiegelvorrichtung, bestehend aus einem Riegelkörperi mit Ansätzen, angeordnet ist, die derart federnd an der labe; 7
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befestigt ist,, daß der Schlitten mittels, der .Riegelansätze in der radial äußersten StelläaAftfixiert.. werden kann ,.und die- Fixierung des Schlittens.auf Wunsch aufgehoben werden kann.
Die verschiedenen Maßnahmen für die Ausführung des Ge- . schicklichkeitsspiels nach, der !Teuerung werden.ah Hand, der Zeichnung näher erläutert, wobei ... . Fig. ..1 eine Draufsicht, eines Teils des Spielgeräts, Fig. 2 ein senkrechter. Querschnitt-durch das Spielgerät,. Fig. 3 ■ eine Hinteransicht der Riege !Vorrichtung, " . .. Fig. 4 eine Seitenansicht des. Geschicklichkeitsspiels, Fig, 5. eine Draufsicht auf den Spieltisch und das ..
Spielgerät, . : " : "": \ ■"'■■_ ."; - Fig. 6. eine Draufsicht im vergrößerten,Maßstab auf ■- . . . einen Teil des Spieltisches und .."-.-": .'. .... Fig. 7ein^senkrechter Querschnitt durch den Spieltisch ist.. ■ : -." . ' . -"".."." - ...
... -Die gezeichnete Ausführungsform des Ges^hicklichkeits-spiels "gemäß, der Heuerung (Fig*4) besteht aus- drei Teileni Einem Spielgerät t, einem SpSel-tisch 2, der. kreisförmig aus-, gebildet ist, aber auch vieleckig oder oval sein kann, in?4· -" . dessen Mitte, sich das Gerät 1 befindet, und einem oberhalb .;_. des Spieltisches waagerecht angeordneten Obenspiegel 3 .mit. " -. zentrisch angeordneter Reflektorlampe 4»
Innerhalb eines zentralen zylindrischen Teils 5 des . Kessels 6 des Geräts (Fig. 2) ist eine Zahlenscheibe 7, die ..
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konzentrisch-senkrecht zu.einer hohlen Habe 8 mittels : \. einiger Schrauben 9 "befestigt ist, um eine ζ en tr iss ch zum ; Zylinderteil 5, am Boden desselben angeordnete Spindel -10-. drehbar. Oben an der labe sind Tier radiale AtEj/sätze 11 vor-V gesehen, um die Zahlenscheibe mit der Hand in Drehung νer—. -■-" setzen zu können. Die durchsichtige Zahlenscheibe. 7 ist am.-.--."■ Außenrand in.einer Reihe, von undurchsichtigen, gefärbten V fächern 12 unterteilt, welche mit einer beliebigen. Anzahl von Zahlen, z.B. 0, 1, 2 ......\.24 in.arithmetischer Reihen-. folge versehen sind. Eine -durchsichtige ^ührungsscheibe. 13, :. deren Umfang bis gerade an der ..Zahlenreihe vorüber reicht, "; sitzt zentrisch auf der -Zahlenscheibe. " . : ... ... \\;-:
Ein-Exzenter 14- ist unterhalb der Zahlenscheibe mit - ■-: Spiel um die Habe 8 angeordnet. Eine uztdurchsichtige, schwarz gefärbte, genau kreisförmige Exzenter scheibe 15 ist ohne -."--. Spiel, unter Zwischenschs,!tung eines Kugellagers. 1.6, um den Exzenter 14 drehbar, wobei sich dieses .lager. auf ..einem ra- -. dial en Plansch des Exzenters stützt. Ein. Schwungrad. 17 .ist .-: ohne Spiel,, unter Zwischenschaltung eines. Uadel-Eugelspurlagers 18, um die E"a"be 8 drehbar, wobei der flansch des. Ex- -. zenters 14 mittels Bolzen Ά9'auf dem Schwungrad.befestigt.ist. Auf .einer Erhöhung -20 des Schwungrads ist eine, weiß gefärbte Hingscheibe 21 mittels einiger Schrauben 22 befestigt.. Auf/.;.. dem Außenrand der weissen Ringscheibe 21 ist, gleich mit die— . ser und unterhalb der Zahlenscheibe-, eine schwarz gefärbte .. Ringscheibe 23» mit deren Innenrand- 23&-genau konzentrisch zur Orehachse A der Zahlenscheibe., auf dem Schwunrad befestigt;
Bin permanenter Magnet 24ist unterhalb- des' Sä eher ran—.. des 12 unter dem Druck einer sehr schwachen Feder 25;auf.dem Rand des Schwungrads angeordnet, derart,, daß die Drehachse A-der Zahlenscheibe, der Mittelpunkt der Exzenterscheibe; 15 und der Mittelpunkt- des Magneten 24 auf feiner geraden Linie liegen. Die Exzenterscheibe 15 ist an der labe 8 gekuppelt,-derart, daß sie zwangsmäßig der drehung der Habe folgt, sich aber auch infolge der-vom Exzenter bestimmten Exz en tr i|tät .- -: radial-bewegen kann» -. " ..-"■". . - λ . ."■'": =
Dazu ist in der; Habe 8 ein Zapfen 15a befestigt, der in ein kleines Iiangloch 15b der Bxzenterscheibe 15 hineinreicht» In der gezeichneten. Stellung (I1Ig. 2) befindet sich die durch die Scheiben 13 und 7 hindurch wahrnehmbare, von dem JLußenrand 15c der schwarzen Exzenterscheibe .1-5 und. dem Innenrand 23a der schwarzen Ringscheibe 23 begrenzte, schmälste S)telle: B des weissen Hinges 21a der weissen Eingseheibe -21,. gerade hinter: der Zeichnungsebene und in Pig. 1 in der Herzlinie des lachs mit der Zahl "18"* . "■■■'■'. ■■ . .V .--■;
- Unten am Rande des Schwungrads sind zylindrische.-ÜFocken 2-6, deren .anzahl genau mit der Anzahl der Zahlen auf der .: -Zahlenscheibe übereinstimmt, mittels Bolzen 27 befestigt.- -.
Die Zahlenseheibe 7 ist-über.eine. Rasselyorrichtung mit dem Schwungrad gekuppelt. Diese Vorrichtung umfaßt ein/Rasselrad 28, das in radialer Richtung-federnd an einem radialen, .. senkrecht an der Habe 8 befestigten Arm 29: gehalten, wird* Jm dem Arm 29 ist ein Schlitten in der J1Orm eines TJ-förmigen
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Joches 30 mit Beinen 31 an den letzteren gleitend geführt,: wobei Spiralfedern 32 das.um eine am JoCh befestigte Welle" .-\"-"-33 drehbare Ead 28 an zwei benachbarten.,Hocken 26 des_Schwungrads andrücken* . ■"■. ■"'.-■■ ". ... ; . - .-.·.- ν
. Dadurch,-daß die Zahlenscheibe.mit einigen kräftigen ;\ Yerdrehbewegungen mittels der Ansätze an der !Tabe 8 .in: Drehung versetzt wird, wird das Schwungrad.. 17 über die Kasselvorrich- -._ tung 26, 28, 29, aber der Massenträgheit wegen :mit'einiger.' -; Hacheilung mitgeführt., wobei das Eadj^ 28 mit "einem rasseln- . den Geräusch gleitend und reibend den locken 26 entlang bewegen kann* Die Eeibuhg -zwischen Ead 28 und-locken 26 ist ^ dabei unter anderem von dem I\ederdruck abhängig. In dieser . Weise kann die schmälste Stelle B an einem beliebigen fach am IJmfangsra/d der Zahlenscheibe verstellt werden.. Diese 7er-■".'. stellung kann auch dadurch erreicht,werden, .daß man die : :-■ Zahl ens eheibe mittels, der Ansätze 11 -leicht und. allmählich inv-.. Drehung versetzt und dann plötzlich abbremst, wobei, das - -.- . Schwungrad, sich seiner Sass.enträgli.eit wegen weiter drehen wird*
Zwischen dem radial nachgiebig angeordneten ..Eäd 28 und. dem Arm 29 ist gemäß der leuerung eine Eiegelvorrichtung.vorge— sehen, welche zwei Eiegelansätze 34 an einem, mittels Blatt— . federn 35: unten an der labe: 8 federnd fessi;x£ befestigten - '-."";■ ■■":-.." Eiegelkörper 36 aufweist. In der gezeichneten Stellung dieser. : Eiegelvorrichtung (Sig. 2) wird der Schlitten 30, _31. Und ..damit: das Ead 28, in der radial äußersten Stellung fixiert,'wobei;die, Ansätze 34 hinter die Beine .30 greifen und das Ead 28 unbe-:_ vie glich an. zwei benachbarten locken 26 des ' Schwungrads ange'-. drückt wird. . . : .;^ ..;.;... -:" .■'.-■-■-. j.
In dieser Stellung der Eiegelvorrichtung sind Zahlenscheibe und Schwungrad gegeneinander fixiert. Sine Bediehungsstange 37, die exzentrisch senkrecht in der Habe 8 gleitend geführt ist, stützt sich unten auf dem Biegelkörper 36 ab und reicht oben in eine Aussparung der labe» Mittels eines Druckknopf es 38, der sich auf dem oberen Ende der Stange 37 stützt und sich in der Aussparung bewegen kann, kann die Fixierung zwischen Zahlenscheibe und Schwungrad aufgehoben werden» Dazu muß der Knopf 38, dem Druck der Sedern 35 entgegen, eingedrückt werden, wobei die Ansätze 34 aus der. Bewegungsbahn der Beine 30 des Schlittens hinausbewegt werden, so daß die Hasse!vorrichtung 26, 28 wieder tätig sein kann· In dieser Stellung kann wunschgemäß der Knopf 38 und damit der Riegelkörper 36 mittels eines, durch ein loch 39 in der Wand der Aussparung der Habe 8 gesteckten Zapfens 40 (Pig»1) festgehalten werden»
Aus der Draufsicht gemäß derPig. 5 ist die Anordnung . des Spiels erficht lieh* Die Croupiers befinden sieh i-n den Aussparungen 41 der Tischplatte 42 (Pig» 5), die Spieler : sitzen um den Tisch herum oder stehen möglichst nahe rings-'· λ herum. Die Augen der erste-ren sind mit 43 (Fig.. 4) und der ; letztereh" mit 44 angedeutet» Die sitzenden Spieler könnem sich mit den Armen auf iinen Abstützrand 45 abstützen und können ebenso wie die steiaenden Spieler gemäß der in Pig. 4 eingezeichneten strichpunktierten üinie 46, mittels eires etwa konzentrisch zur drehachse A der Zahlenscheibe frei auf dem waagerechten Eischrand aufliegenden EingspiegeXs 4T und des, oberhalb des.Tisches, waagerecht und zentrisch zur
erwähnten Drehachse angeör dneten Obenspiegels 3, die Zahlenscheibe 7 des Geräts 1 wahrnehmen, welche hell durch:die Reflektorlampe 4 beleuchtet wmrd. .
Zwei £ableaus 48 (Fig. 5) kreisringsektorförmig ausgebildet, sind, auf auswechselbaren Paneelen 49 (Fig. 7) gemalt, die frei auf der tischplatte 42 aufliegen. Der Ringspiegel 47 ist in einige kreisringförmige ieile 50 unter- \ teilt« ■""■""-. -. ""."._" " . " \ '"■■-"-."""."
Der ΐableau 48 zeigt die üblichen Merkmale wie fächer 51 und 52 mit Zahlen, welche mit den Zahlen der Fächer 12 der Zahlenscheibe übereinstimmen, und auch in arithmetischer Reihenfolge in radial gerichteten Querreihen von drei angeordnet, vorgesehen sind, bzw. Fächer 53, mit rot und schwarz gefärbten Rauten 54«
Das Geschicklichkeitsspiel" nach der Erfindung wird folgendermaßen gespielt»"
Bevor das Spiel für die "Sp Se ler anfängt, ve rs etzt der Croupier, indem er derVHabe., 8 mittels deren Ansätze in beliebiger Richtung einige kräftige Verdrehungen gibt, die Zahlenseheibe in Drehung, wobei die schmälste Stelle B des weißen Rings an ein beliebiges lach 12 der Fäeherreihe zu liegen kommt. Die Verstellung der schmälsten Stelle ist dabei, der verschiedenen ^rehgeschwindigkeiten derZahlenscheibe und: des Schwungrads wegen, durch die Rasselvorrichtung hörbar. Der Croupier stellt dann die Zahlenscheibe ab, nachdem er den
Druckknopf 38 losgelassen hat, so daß sich der letztere klar ersichtlich in der höchsten Lage befinden muß, und . meldet "Das Spiel ist gemacht". Die Spieler können nun die Geschicklichkeitsaufgäbe mittels des Hingspiegels 47 und des Obenspiegels 3 wahrnehmen, wobei sie möglichst genau abschätzen müssen, an welchem fach der Zahlenscheibe sich die schmälste Stelle B des weißen Eings befindet, denn an dieser Stelle befindet, sich, infolge der eigentümlichen .-.. Konstruktion des Geräts, auch die gewinnende Zahl. Sie -setzen dann gemäß den zugelassenen -etztypen in die Fächer 51,-52 oder 53 der Tableaus 48* I1Ur Wahrnehmen und Setzen haben die Spieler etwa 20 Sek. zur 'Verfügung, lach diesem Zeitablauf folgt die "-Absage", in~dem der Groupier bemerkt "ÜFichts geht mehr"·
Danach bringt er mittels derlnsätze an der Nabe die Zahlenscheibe und das Schwungrad wieder in Bewegung, wobei: -. die Äasselvorrichtung nicht tätig sein darf, da sonst die schmälste Stelle sich hinsichtlich der lächer des Jächerrandes 12 verstellen würde und wirft die sehr leichte, etwa 0,5 - 1 g wiegende Hohlkugel 55 in den kegligen !eil 72-des Kessels. Die aus magnetisierbarem Material bestehende^ Hohl-
" "■ die Zahlenscheibe . kugel wird/de^ Innenwand des Zylinderteils 5 entlangrollen» wonach sie nach einigen Umdrehungen von äem sich infolge der eigentümlichen Konstruktion des Geräts immer gemäß der linie der schmälsten Stelle B des weißen Eings auf dem : Schwungrad befindlichen Magneten 24» durch die Stärke der ZahlenscheibeMndurch, angezogen wird. Die Hohlkugel zeigt dann die gewinnende Zahl»
die Spieler ist das Spiel ein nicht-mechanisch betriebenes Spiel, denn für sie fängt der Spielvorgang erst an, nachdem der Croupier die schmälste Stelle B des weißen Sings an ein beliebiges Fach der Zahlenscheibe gelegt hat und dann die Zahlenscheibe abgestellt hat. Dabei ist die gewinnende Zahl bereits unsichtbar festgelegt.
a. G-ewähre-H gegen möglich&Unregelmäßigkeiteη seitens des Groupiere. _
1. Da dl-e gewinnende Zahl durch die lage der schmälsten Stelle B des wahrnehmbaren weißen Bings 21a bestimmt wird* darf es vom, Augenblick ab, an dem für die/Spieler ein neuer Spielvorgang anfängt, nicht möglieh sein, daß der Croupier die Lage der schmälsten Stelle in Bezug auf die Zahlen des Fächerrandes 12 abändern kann. ;
Dies -wird mittels derEiegelvorrichtung 34» 36-38 gemäß der leuerung vorgebeugt». Wenn der Croupier vor dem Anfang des Spiels die Zahlenscheibe mittels der .Ansätze 11 in Brehüng versetzt, drückt er, dem Druck der Federn 35 entgegen, gleichzeitig den Knopf 38 ein* wodurch die Ansätze 34 des Riegel^ ; körpers 36 den Schlitten mit xire-m Easselrad 28 freigeben, so. daß die Basseivorrichtung 26, 28 tätig sein und sieh die schmälste Stelle B des weißen Bings hinsichtlich der Fächer verstellen kann. Uach dieser Verstellung läßt der Croupier den Knopf 38 los, wodurch die Ansätze 34 des Eiegelköj?pers wieder hinter die Seine 30 des Schlittens ..greifen, und die Kuppelung zwischen Zahlenscheibe und Schwunrad fixiert M.
Er bemerkt dann« "Bas Spiel ist gemacht". Der Magnet 24 befindet sich dann, unsichtbar für Spieler und Croupier, unterhalb der gewinnenden Zahl.
Die Wirkung de ringelvorrichtung kann erwünschtenfalls umgedreht werden, indem der Knopf 38 in der eingedrückten Stellung fixiert wird, z.B. dadurch, daß ein Zapfen 40 in ein Iioch 39 der Wand der Aussparung der labe 8 gesteckt wird. Wenn der Knopf: eingedrückt ist, stimmt das Loch 39 mit eimer ringförmigen Rille 56 des Knopfes überein. Wenn der.Zapfen 40 weggezogen wird, ist die fixierung zwischen Zahlenscheibe und Schwungrad durch die Wirkung der Federn 35 und derBiegelansätze 34 wiederhergestellt.
2. Zwischen dem Umfang der Zahlenscheibe und dem Zylinderteil 5 des Kessels 6 ist für die Drehung ein Spiel -von ■"-.-.. etwa 1 mm notwendig. Es wäre nun nicht ganz ausgeschlGssen, daß der Croupier durch diese Spalte hindurch entweder den. ■": Magneten oder ein von ihm auf dem Schwungrad angebrachtes Zeichen wahrnehmen könnte, so daß er vor der "Absage." dfe \ Stelle der gewinnenden Zahl wissen konnte und von dieser Torwissenschaft G-ebrauch machen würde. Diesem wird gemäß der !feuerung dadurch vorgebeugt, daß ein ringförmiger ^bdeckrand 57 oberhalb der Spalte, inwärts in Bezug auf den feil 5, vorgesehen ist. Als zusätzliche Maßnahme kann um die Innenwand des Zylinderteils 5 herum,"in der Höhe des Raums zwischen Zahlenscheibe und Schwungrad, ein ringförmiges Band 58; aus geschmeidigem Material, wie schwarzer Samt, vorgesehen werden. :
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3. Das Maß der Exzentrizität, womit der Exzenter 14 in Bezug auf die Drehachse A angeordnet wird -, bestimmt den Schwierigkeitsgrad der Gesohicklichkeitsaufgabe. "Wenn diese Exzentrizität Full wäre, würde das Spiel kein Geschicklichkeitspiel sein, sondern ein Glückspiel, das dann ke:ine ; ; schmälste Stelle vorhanden ist. -\
Gemäß der Heuerung ist daher der Exzenter 14 derart ausgeführt, daß die Exzentrizität niemals kleiner als 0,25mm eingestellt werden ,kann» , "^. ;
4· Die Kupplung zwischen Zahlenscheibe und Sehwungrad umfaßt eine Hasselvorrichtung 26, 28, deren, rasselndes &e- ^ rausch während der Verstellung der schmälsten Stellung beim Verdrehen der Habe 8 hörbar ist. Es. wäre theoretisch denkbar, daß eine auf die Wahrnehmung eines derartigen. Geräusches trainierte Person, z.B, ein lunker oder ein telegraphist zählen könnte, um wieviel lächer 12 die schmälste Stelle verstellt wird, denn jeder SclLaglaut stimmt mit der Verstellung eines I'aehs überein. Andererseits ist es für die Überwachung der Handlungen des ßroupiers notwendig, daß die Spiele^OLÖren ■:■ können, daß tatsächlich die scHamalste Stelle verstellt wird.
Gemäß der Heuerung wird das rasselnde Geräusch abge-dämpft, dadurch, daß die Uocken 26 des Schwurajads aus einem/ laufdämpfenden Material, das zugleich einen niedrigen Eeibungskoeffizient aufweist, wie Hylon oder Huon, hergestellt werden. Das Bad 28 ist weiter mit einem Band-59 aus Gummi .V \ versehen. Schließlich kann die Innenseite des Zylinderteils - '. = '■■■'■■ /■" ---■■ : - 15 - ■ -;:
des Kessele mit einer Schicfeft 60 geräuschdämpfenden Materials, ■wie Baryfol oder Sehaumplastik, bekleidet sein· Eine solche Schicht könnte auch an der Außenseite des Kessels vorgesehen
sein· ■-.
5* Wenn die -verschieden (rot, schwarz) gefärbten Kreisringsektoren 61 der Zahlenscheibe, welche für die Angabe, der Parichancen dienen, einen zu große Breite aufweisen, könnte der Croupier bei der "Verstellung der schmälsten Stelle vielleicht mit Erfolg auf einen solchen Sektor zielen und van dieser Vorwissenschaft Gebrauch machen. - .
G-emäß ..der Neuerung ..-""-.-"■ ■'"-.- ;"":.-.
'e ist die Breite in Ujjfangsrichtung: der "
Sfc Sektoren für die zulässigen PariChancen vorzugsweise 60 :, unabhängig von der Anzahl der Zahlen, womit die Zahlenscheibe versehen istV.Sind die Zahlen M0, 1...........24tt verwendet, dann sind wechselweise vier nebeneinander liegende Jacher 12 rot oder schwarz. Das lach 62 für die. Zahl "0" hat eiEe abweichende IParbe, übliche rweise grün, und befindet sich vorzugsweise zwischen einem roten und einem schwarzen Sektor. Die Einschränkung der Sektorbreite hat /für die Spieler den. Vorteil, daß die G-eschicklichkeitsaufgabe mit Rücksicht auf: eine zu große Sektorbreite nicht zu schwer sein braucht. :
b. Gewähr für praktisch gleicheWahrnehmungsmÖglichkeit . für die Spieler.
1. Wenn der Hingspiegel 47, 50 gerade auf dem Äußenrand der !Tischplatte 42 (^ig· 6,7) aufliegen würde, wurden die sitzenden Spieler die Oberfläche dieses Spiegels größtenteils
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mit ihrem Oberkörperfür die stehenden Spieler abschirmen, welche dann die Zahlenscheibe nicht, oder nicht gut über
diesen Spiegel wahrnehmen können· Weiter wird die Wahrnehmung für alle Spieler durch-Auflegen von Spielmarken, laschem und: dergl. behindert. ,
Gemäß der !Teuerung ist daher außen um den Ringspiegel V 47, 50 herum ein Abstützrand 45 vorgesehen, derart, daß.die sitzenden Spieler in einiger Entfernung dieses Spiegels sitzen, so daß dieser Spiegel für alle Spieler gut sichtbar ist. Spielmarken, Taschen und dergl. können auf diesem JIbstutζrand einen Platz findea.
2· lachdem der ßroupier die schmälste Stelle an einem: beliebigen lach verstellt hat, stellt er die Zahlenscheibe, ab und fängt die Wahrnehmung für die Spieler an. Jeder Spieler befind et sich dann in einer anderen Wahrntimungslage in Bezug auf die schmälste Stelle.
Gemäß der Neuerung kann der Groupier gegebenenfalls die Zahlenscheibe in einer langsam drehenden Bewegung halten:, z.B. indem er an die Zahlenscheibe eine PräsentlergeschMndigkeit von 3-10 uZlin. gibt-*--wobei die G-eschicklichketeauf-V gäbe in identischer Weise jedem Spieler angeboten wird. ■
c. Gewähr für die Beständigkeit der Wahrnehmungsmög-■.-."■ V = lichkeit. : _
1. Wenn der Abstützrand 45 nicht: vorgesehen wäre, würden,
die sitzenden ipieler sich auf den Eingspiegelstützen, wo— : durch dieser örtlich deformiert und ein deformiertes Bild ; des weißen Kings und daher der Geschie-klichke itsauf gäbe entstehen würde· "^ -: :
Gemäß der Feuerung ist der Jkbstützrand (fig. 7) nicht an der Tischplatte 42» auf der der ilingspiegel 47 aufliegt, befestigt, wodurch diese Platte deformiert; werden könnte f sondern an gesonderten Stützen 63, die auswärts an den Fassungen. 64 der Beine 65 des Fisches befestigt sind« ■■-■"■
2. Damit die kreisringförmigen Sektoren 50 des Hing spiegeis 47 etwa auftretenden Deformation der Sischprlatte nicht folgen werden, liegen erfindungsgemäß die ipiegelsektoren 50 frei auf der Tischplatte und werden von einem hochstehenden Hand 71 gehalten. ; ; ; :
3. Die Wahrnehmungsmöglichkeit würde auch beeinflußt werden, wenn der Eingspiegel 47 nicht möglichst Vollkommen waagerecht liegen würde und daher nicht parallel.zum Oben·- spiegel 3. Da die Tischplatte einen Durchmesser τοη etwa 3,60 m hat und zusammen mit dem aufliegenden Gerät 1 uni ■"■; : Spiegelteilen 50 ein sehr großes Öewi^cht aufweist, werden in der Praxis eine Anzahl von Beinen 65> in zwei konzeririschenj Kreisen angeordnet, für die gleichmäßige Unterstützung benötigt. Wenn diese: Beine fest an der Tischplatte wären» würde", es sehr schwer sein, diese Platte genau waagerecht- auf zu- - . stellen. Gemäß der Neuerung sind die Beine 65 stufenlos ver- : schiebbar in den lassungen 64 angeordaet und werden mittels £is;miaa:x Klemmschrauben. 66 gesichert. Die Beine sind für den Transport abnehmbar. : - 18 -
"■■ - - - 18 - . ■.'.. --■ ■ / :J ■
d. "Gewahr "für" die Beständigkeit des Schwierigkeitsgrads der Geschicklichkeitsauf gäbe. -
1. Die .-E-XZ ent ersehe ibe T5 dreht sich um den fest auf? dem Schwungrad 17 befestigten Exzenter 14. ^iese Befestigung ist -versiegelt. Wäre aber das Auftreten eines Spielraums zwischen Exzenter und ^XZenterseheibe möglich, dann würde die einen großen Einfluß auf die Schwierigkeiten der G-eschiak-Iichkeitsaufgäbe geben. Brfindungsgemäß wird für die Be— ^
seitigung eines Spielraums ein überdimensioniertes lager, . vorzugsweise ein Präsisionskugellager 16, zwischen Exzenter und Exzenter scheibe verwendet. : " " -. - .-■;-■ :-;".
2. Die Beleuchtungsstärke und die Beständigkeit dear Beleuchtung des weißen Kings 21a sind von Bedeutung,, wobei, die Spieler auch nicht von der !lichtquelle oberhalb des ■ Spieltisches geblendet werden dürfen. Gemäß der Neuerung; ; wird eine Spsiallampe 67 mit innerem EefLektor und/oder ^: einer als Kondensor arbeitenden Strahlungsseite verwendetj ■"':■ derart, daß nur das Gerat 1 beleuchtet wird. Die BeIeudntungsstärke ist wenigstens. etwa_. 5.00 3jux, an- dem weißen
21 gemessen»- und in dem Schaltkreis der lampe befindet sich ein, die Beleuchtungsstärke automatisch konstant haltender Vorschaltwiderstand. Der weiße Ring 21 ist aus einem weißen Kunststoff, z.B. Perspex, hergestellt und hat einen hohen, -;-gleichbleibenden Leuchtdichtefaktor. Bie Eampe ist zur'Vorbeugung der Blendung der Spieler nochX mit einer konischen Äbschirmkappe 68 versehen, welche vorkommendeiifalte einige konzentrische Äbschirmringe aufweist.
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e. G-ewäiir der gleichen Setzmöglichkeit·
1... Jedes Geschicklichkeitsspiel ist seinem Wesen nach ein Sektorspiel, /wobei der Spieler mittels seiner Einsätze auf den lableaus die Zahlen eines größeren oder kleineren
Bingsektors der .Zahlenscheibe mit denjenigen der Setztypen, welche er vorzieht, belegt» Dieser Bdngsektor enthält naturgemäß die Zahl, welche seiner Meinung nach die gewinnende Zahl sein wird. Die gewinnende Zahl kann sich naturgemäß an jeder beliebigen Stelle der Zahlenscheibe befinden und deshalb auch in demjenigen Bingsektor, welcher die drei höchsten sowie auch die drei niedrigsten Zahlen enthält»: Bei den üblichen Spielen dieser Art ist die ffiableau-linteilung derart, daß mit einem Einsatz des iyps wiaansversale . simple" die vorerwähnten sechs Zahlen nicht besetzt werden können. Ebensowenig sind "eheval" - und "carre" /:--Einsätze auf einige der Kombinationen, der erwähnten sechs Zahlern möglich, was den Spielern gegenüber ungerecht ist.Gemäß der Heuerung wird diesem dadurch abgeholfen, daß die Sableatis neben der Querreihe mit den drei höchsten Zahlen, beispielsweise "22, 23 und24n, die Querreihe mit den drei niedrigsten Zahlen "1, 2 und 3" wiederholen, die mit .69 angegeben- ist. .■ : ;,_ .'-.'■ ;---, ■'--■■. ' ■■"■-■ ', : '.-:.
f. !Dadellose Feststellung des Spielausgangs. ,.-:.;.:"-
Da die Zahlenscheibe ganz eben (auch die fächer 12 der Zahlenscheibe sind zweidimensional) und das Gewieirtyler Hohlkugel 55 sehr gering is t, neigt die Zügel dazu., über die
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- 20 - - . . . ■"■■■'■ ■-■-■. : "-.
ganze fläche der Zahlenscheibe zu wandern und vorkommenden— falls an eine Stella zu gelangen, wo sie außerhalb des Bereichs der Anziehungskraft des Magneten ist. Dann ist Üfceine Ingabe der gewinnenden Zahl möglich, was zu einer hinderlichen und unerläßlichen Stockung des Spiels führen würde* Diese Neigung zu wandern wicl noch vergrößert , wenn die : sich zur Zahlenscheibe neigende Kegelfläche 72, über welche der Einwurf stattfindet, stark absinkt. Um zu veranlassen, : daß die Kugel die Zahle nscheibe praktisch in tangentialer Richtung erreicht, beträgt gemäß der Neuerung der Neigungs—; Ϊ winkel dieser Kegelfläche nur etwa $ » ÜberSies-kann die KegeIflache 72 konkav ausgehöhlt sein, derart, daß der Neigungswinkel" am Umfang der Zahlenscheib nur etwa 1 beträgt. Um die Kugel zu zwingen, nach Erreichen des Umfangs der Zahlenscheibe nur einer kreisförmigen Bahn zu folgen, -fet erfindungsgemäß zentrisch zur -Ä-ehse Α auf der Zäh-ienscheibe eine durchsichtige 2?ührungsscheibe 13 befestigt, derart, da®: nur eine schmale ringförmige Rinne 70 am Umfangsrand der ; Zahlenscheibe freigelassen ist. (^ig. 1,2).:
Um die gewinnende Zahl anzuzeigen, muß die Hohlkugel durch den Boden der Rinne 70 hindurch von dem sich unterhalb der Rinne befindenden permanenten Magneten 24 angezogen und befestigt werden. Falls dies nicht einwandfrei geschieht, kommt keine Andeutung der gewinnenden Zahl zustande« In diesem Fall ist der Groupier gezwungen "nachzuhelfen", indem er entweder die inzwischen in Ruhe gekommeneZählenscheibe erneut ;
in Bewegung setzt, oder die Hohlkugel mit der Hand in Bahnrichtung der Zahlenscheibe entlang befördert, bis Anziehung und ^esthaltung der Kugel nachträglich stattfinden. - ; .-■■- ', ;■■."■'■ ■.'""■■ - 21 '--■
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Obwohl bekanntlich die gewinnende Zahl be re äs unsichtbar '■'■'■ feststeht, macht dieses "Nachhelfen" einen ausgesprochen ungünstigen Eindruck auf die ©pieler. :
Gemäß der leuerung wird nun diesem Sonderfall vorgebeugt, indem der Binnenboden" mit Rücksicht auf die Anziehungskraft möglichst dünn, beispielsweise etwa nur 1 mm stark, ausgeführt ist. V
g. Gewähr für eine rasche Abwicklung des Ipielvörggngs.
1. Bei einem runden, ovalen oder vieleckigen Spieltisch sind die Tableaus 48 kreisringsektorförmig, so daß, wenn \ gemäß der. üblichen !Einteilung die fächer 51 eine gleiche radiale Abmessung haben wurden, deren Oberfläche mit abnehmendem Abstand zur Sischmitte kleiner wird· Dadurch ist die Möglichkeit, pro lach die verschiedenen Einsätze in^orm : von Spielmarken, übersichtlich und möglichst voneinander ; getrennt unterbringen zu können, geringer, wodurch Streite zwischen Spielleitung und Spielern und/oder zwischen denr "----.-Spielern untereinander leichter auftreten können. -_-■-'-_
Gemäß der Neuerung haben, daher diese fächer 51 Abmessungen nach einem Eoi-istarfe-Oberfläehenprinzip, wobei das Pro— du^kt von Breite in radialer Dichtung und Länge In Umf^pgs-. ; richtung, oder Bogenlänge, praktisch konstant ist» Deshalb :-: ist die radiale Abmessung größer, je nachdem ob das betreffende Pach näher zur ^ischmitte liegt. .... ... \ . ; -
-2. Die-rasche Abwicklung des ^pie Ivor gangs, wird auch... -:■■.■■■-■. ■-:.-■" ■ . .. . ■ --.':■** .22.'■**-".:■"■■ ί"
... '■ - - ■ -22 - . .■■ - .-"■---.■■.".- -.■.."■■■■
:■■;■;·: ;■■■■ ;::: : ■ ν ;; :\:m:\- behindert, wenn die Spieler die ihnen vom Croupier zage— \ schobenen, gewonnenen Spielmarken nihht schnell vom Sable ax 48 entferenen können, z.B. wenn die Oberfläche des j&Lng. spiegeis 47/5O höher liegt als die der labDeaus. Bs ist nun eine zwingende &egel für alle Geschick Iichkeitsspiele,
daß die ^ableaus vor dem Anfang eines neuen Spielvorgaüsgs
ganz leer sein müssen. Gemäß der Heuerung liegt deshalb die Oberfläche der lableaus etwas höher als die des %ng spie gels Alt 50, dessen Oberfläche wieder etwas höher als die obere Seite des hochstehenden Bandes 71 i3-nd diese wieder höher als die Oberfläche des ^bstützrandes 45» so daß die gewonnenen Spielmarken von den Spielern rasch entfernt werden können* .■:-"".
3· Um den Spieltisch schnell und mit wenigen Eostetn an Zahlenscheiben mit anderer lumerierung anpassen zu können, sind die lableaus, welche dann eine entsprechende Einteilung haben, gemäß der Heuerung auf gesonderte Paneele 49 gemalt, welche frei auf der Tischplatte aufliegen. Die Abmessungen
der Paneele können gegebenenfalls derart sein, daß nur eine Aussparung 41 für den Kesselcroupier übrig bleibt*
~ 23

Claims (1)

S c -Jb. u t ζ a ns ρ r ix c h e -
1. Geschicklichkeitsspiel mit einem Spieltisch, einem in der Mitte dieses lisches vorgesehenen Spielgerät und \ oberhalb des Üisches, zentriseh zur drehachse der Zählen— scheibe des Geräts, einem Obenspiegel mit zentriseh ange—: ' ordneter Reflektorlampe und mit einer Hohlkugel aus magne— tisierbarem Material, zur Angabe desjenigen Fachs auf der Zahlenscheibe, an welchem sich die schmälste Stelle des (weiß) gefärbten Rings befindet, dadurch gekennzeichnet,- daß zwischen dem Arm (29) an der labe (8) der Zahlenscheibe ^''und dem Rasselrad (28) der -Ras se !vorrichtung (26,28), welches Rad mittels eines an diesem Arm (29) radial geführtea Schlittens (30,31) federnd an den locken (26) des; Schwungrads (17) angedrückt wird, eine. Riegelvorrichtung, bestehend aus einem Riegelkörper (36) mit l-nsätzen (34) vorhanden ist, welche derart federnd an der labe (-J8) befestigt ist, daß der Schlitten mittels de rRie gel ansät ze (34) i^- der radial ähßersten Stellung fixiert werden kann und die .'"_"-, Fixierung des Schlittens wunschgemäß aufgehoben werden kann.
2. Geschicklichkeitsspiel gemäß Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß eine in der labe (8) geführte und auf ."-, den. Riegelkörper (36) einwirkende und mittels eines Be-. dienungsknopfes (38) betätigbare Bedienungsstange (37) angeordnet ist. : ..-...,.„,..".- ,- : ■.'■-■
■.■"■■ ."■-■ -: ■."■ -. . ;; - 24- '.;■.;. ■■:'
3. G-eschieklichkeitsspiel nach Anspruch 1» dadurch , gekennzeichnet, daß die Abmessung der durch die Exzentrizität des Exzenters (i4) bestimmten schmälsten Stelle (b) des wahrnehmbaren Rings (21a) der (z.B. weiß) gefärbten Ringscheibe (21) ein bestimmtes Minimum, dessen bezügliche Exzentrizität Q,25 mm beträgt, nicht unterschreitet·
4· Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch ΐ, dadurch gekennzelehnet» daß die (z.B. schwarz) gefärbte Ringscheibe (23), de ran genau konzentrisch zur Drehachse (a) . ..:■ der Zahlenscheibe liegender Innenrand (23a) die 4ußenbegrenzung des wahrnehmbaren weissen Rings ("2Ia) bildet, auf dem Schwungrad (17) befestigt ist· ν
5· Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterscheibe (15), deren -iuJenrand (15c) die innere Begrenzung des wahrnehmbaren weissen Rings (2ia) bildet, mittels eines sta^ überdimensionierten IPräsisionslagers (16) auf dem Exzenter (14) gelagert ist.
6» Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1., dadurch gekenhzeichne-&y daß am Umfang der Zahlenscheibe (7) eins . ringförmige Rinne (70) vorhanden ist»
7. G-eschicklichkeitsspiel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zahlenscheibe (7), konzentrisch zu dieser, eine durchsichtige Scheibe (13) zur führung der Hohlkugel (55) vorhanden ist.
.- 25 -
8» Geschiekliehkeitsgpiel nach ^nspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Sinne lib ο dens hinsicht_ "lich der" In'ziehungskraft möglichst gering ist.
9. G-eschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1» dadur^b.: gekennzeichnet« daß die rot und schwarz gefärbten Ringsektoren am Umfangsrand der Zahlenscheibe vorzugsweise 60 fo betragen. -■ .:
10. Geschicklichkeitsspiel nach ikas.pr.uch 1, dadurch-'."-'-.. gekennzeichnet -, daß- die keglige . Iiauffläche )72J des Eesseis (6) einen Feigungswinkel von nur etwa 5° hat.
1.1. S-eschicklichkeitsspiel: gemäß Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnei., daß die Spalte zwischen dem Umfang der Zahlenscheibe (7) und dem Zylinderteil (-5) des Kessels (6) mittels eines ringförmigen inwärts gerichteten irbdeckrands (57) abgedeckt ist«
12.) Geschieklichkeitsspiel nach Anspruch1,dadurch gekennzeichnet,daß die locken (26) des Schwungrads aus V lautdämpfendem Material bestehen und das Bad C2S) der Eassel· vorrichtung mit einem Band aus G-ummi oder sonstigem Material versehen ist.
15.: Geschicklichkeitsspiel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderteil (5) des Kessels mit einem lautdämpfendeη Material bekleidet ist.
14· Gesehicklichkeitsspiel nach -^nspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß die Hohlkugel (55) " aus" magnetisierbar-'"--.. rem Material besteht* oder aus einem Kunststoff, der aus-- oder inwendig mit magnetisierbarem Material bekleidet ist und vorkommenden falls mit einem leichteren G-as als Luft gefüllt ist.
15. Geschicklichkeitsspiel nach Ansprüchen 8 und 14> dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (24) mittels eines?· sehr schwachen feder (25) ständig mit der Unterseite des Rinnenbodens in Berührung ist* .
16. G-e schicklichkeit s spie !nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des auf dem Umfangsrand der-Tischplatte (42) liegenden EingspiegeIs (47) ein Ibstützrand (45) vorgesehen ist, der gesondert von der tischplatte gestützt
17. G-eschickliehkeitsspiel nach -%ispruch 1, dadurch -" gekennzeichnet, daß der auf dem Eand der Iisehplatte liegende Bangspiegel (47) aus Seilsegmenten (5Q) besteht, drei auf der lischplatte aufliegen und mittels eines aufstehenden Randes (71) gehalten werden.
18. Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die länge der ^i8 chbeine stufenlos, für jedes Bein gesondert, einstellbar und mittels einer Klemmsehraube (66) fixierbär ist·
- 27 -
19* Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzelch^rirfe. daß die Tableaus (48) auf auswechselbare Paneele (49) gemalt sind, welche, frei auf der. Tischplatte (42) aufliegen* .;/
20« Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1t dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche dejr. Table aus ein wenig höher liegt als die des Ringspiegels (47,50) dessen Oberr- : fläche wieder ein wenig Höher als die Oberseite des auf-^ stehenden Randes (71). liegt und diese wieder höher als die Oberfläche des Abstützrandes (45) liegt.
21» Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1, dadurch ge ke nnz elehnet. daß die lächer (51) eines Tableaus (48) in Richtung der Tischmitte eine zunehmende radiale Abmessung gemäß einem Konstant-Oberflächenprinzip aufweisen. :
22. Geschicklichkeitsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Tableau (48) neben der Zah!|n-.querreihe mit den drei höchsten Zahlen eine Zahlenquerreihe (69) mit den drei niedrigsten Zahle"nywiederholtt ist.
23* Geschicklichkeitsspiel na ch Anspruch ΐ, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorlampe (4) aus einer Speziallampe mit Abschirmkappe (68) besteht, derart, daß das Itieht auf das Gerät (-1) konzentriert ist und die Beleueh- : t ungs st är ke mit Hi If e e ine s, in e inem S ehalt kr e i s:.. auf gen ommenen 7orsehaltwiderstandes automatisch konstant gehalten wird. . - - ■--" "■■.--.. :
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