DE1925366A1 - Kernbohreinrichtung - Google Patents

Kernbohreinrichtung

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DE1925366A1
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DE
Germany
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drilling device
core drilling
core
drill head
drill
Prior art date
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Pending
Application number
DE19691925366
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English (en)
Inventor
Alfred Kaeser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/04Drills for trepanning
    • B23B51/0466Drills for trepanning with exchangeable cutting inserts, e.g. able to be clamped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Kernbohreinrichtung = In der Hauptpatentanmeldung Nr. 1 812 669.7 ist eine Kernbohreinrichtung mit mindestens einer Wendeplatte mit keilförmiger Auflagerung im Bohriopf beansprucht.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Weiterentwicklung dieser Kernbohreinrichtung dar. Sie bezweckt bei Wendeplatte-Bruch eine Beschädigung des Bohrkopfes zu verhüten und zeichnet eich dadurch aust dass am Bohrkopf Bremsmittel angeordnet sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend anhand vön Piguren erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht eines Kernbohrers, mit weggebrochenen Teilen, Fig. 2 einen Schnitt gemäss Linie II-II der Fig. 1.
  • Die in den Figuren des Hauptpatentes verwendeten Bezugszeichen sind für die vorliegende Ausführung übernommen, sofern es sich um gleiche Teile handelt.
  • In Fig. 1 ist der Kernbohrer 1 mit dem Bohrschaft 3 dargestellt. Im Kernbohrer 1 ist zum Zwecke des besseren Verständnisses, ein Kern lleirigezeichnet, der beidseits aus dem dargestellten Teil des Kernbohrers 1 herausragt. In den vier Ausnehmungen 15, 16, 17 und 18 sind die vier, vorzugsweise aus Hartmetall bestehenden Wendeplatten 35, 36, 37 und 38 eingebaut. Das Festhalten geschieht mittels einer Imbusschraube 25, welche durch eine tangential im Bohrkopf 4 R angeordnete Oeffnung 23 eingebracht und mit dem Klemmhalter 20 verschraubt werden kann.
  • Die vier SpanabRlusskanSle, von welchen der Abflusskanal 30 bezeichnet ist, sind symmetrisch auf dem Umfang des Bohrkopfes 4 verteilt. S-ie dienen, wie der Name sagt, dem Abführen der Späne.
  • Erfolgt bei einer der Wendeplatten 35-,8 ein Schneidenbruch, so wird entweder die Bohrung enger oder der Kern 11 grösser, was zur Folgehat, dass der Bohrkopf, sofern man keinen Schutz vorsieht, beim Weiterdrehen beschädigt wird. Um eine derartige Beschädigung abzuwenden, sind Breitismittel in Form von Auf laufnocken 91, 9?, 93 und 94 vorgesehen, die auf der Stirnseite des Bohrlcopres 4 mit Hilfe von Schrauben 96 befestigt sind. Aussen am Bohrkopf 4 sind ferner Auflaufleisten 98, 99, 100 und 101 gleichnässig über den Umfang verteilt und in dafür geschaffene Nuten eingelassen, vorzugsweise eingeschrumpft. Weiterhin ist der Bohrschaft 3 mit' Fuhrungsbolzen 104, 105, 106 und 107 ausgerüstet, die bei spielsweise in Form von Madenschrauben im Bohrachaft 3 eingeschraubt sind und entsprechend dem Kerndurchiresser und dem gewünschten Spiel zwischen dem Kern und den Bolzen in der Länge einstellbar sind.
  • Bei Schneidenbruch ist es nun auf Grund der Auflaufnocken 91-94 und der Auflaufleisten 98-101, welche Bremselemente darstellen, nicht mehr möglich, dass der Bohrkopf 4 direkt mit dem Werkstück in Berührung kom.mt. Denn diese Bremsmlttel kommen zum Aufliegen auf das Werkstück und erhöhen, da sie aus Hartmetall oder Schnellstahl bestehen, den Drehwiderstand für den Antrieb. Sie reiben also auf dem grösseren Kerndurchmesser oder auf der engeren Bohrung. Infolge Ansteigens der Reibung gegenüber der normalen Bearbeitung steigt die vom Antriebsmotor aufgenommene Leistung beträchtlich an. Durch Einbau eines thermischen Auslösers wird erreicht, dass die Werkzeugmaschine bei Schneidenbruch automatisch ausgescaltet wird, da die Stromaufnahme des Antriebsmotors über den Normalüberlastwert ansteigt und das Wärmepaket den Stromschalter ausschaltet. Diese Massnahme erfolgt derart rasch, dass die Kernbohreinrichtung still steht und ausfährt, bevor die Bremsmittel durchgescheuert sind und ein Auflaufen des Bohrkopfes -erfolgen würde.
  • Die Aufiaufnocken 91-94 haben weiterhin die zusätzliche Autgabe, zusammen mit den Hartmetall oder Schnellstahlbolzen 104-107 den Kern 11 so zu führen, dass am Schluss der Bohroperation dieser Kern 11 aus dem Kernbohrer herausgleitet, ohne dabei die Schneiden der Wendeplatte 35-38 zu besch.xdingen.
  • Durch das Anbringen der Auflaufleisten 98-101 werden OeldrucktasRhen 82 geschaffen, welche durch OeLnuten 83 und Verteilkanale 84 gespiesen, eine Druckoellagerung des Kern bohrkopfes im Werkstück sicherstellen.

Claims (5)

P a t e n t a n sprüche:
1. Kernbohreinrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes Nr. ............ (Gesuchs-Nr. 1 812 669.7), gekennzeichnet durch am Bohrkopf (4) angeordnete Bremsmittel (91-94, 98-101) die bei Wendeplattenbruch in Funktion treten, um die Beschödigung des Bohrkopfes (4) zu verhüten.
2. Kernbohreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die 3remsmittel (91-94) stirnseitig am Bohrkopf (4) angeordnet sind.
3. Kernbohreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel als Åuflaufnocken (91-94) und/oder Auflaufleisten (98-101) ausgebildet sind.
4. Kernbohreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel aus Hartmetall oder Schnellstahl bestehen.
5. Kernbohreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel durc h Schraubung (96) und/oder Schrumpfung mit dem Bohrkopf (4) verbunden sind.
Leerseite
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