DE1925348C - Pflaster zur Behandlung nichtnassen der, therapieresistenter Dermatosen - Google Patents

Pflaster zur Behandlung nichtnassen der, therapieresistenter Dermatosen

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DE1925348C
DE1925348C DE19691925348 DE1925348A DE1925348C DE 1925348 C DE1925348 C DE 1925348C DE 19691925348 DE19691925348 DE 19691925348 DE 1925348 A DE1925348 A DE 1925348A DE 1925348 C DE1925348 C DE 1925348C
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DE
Germany
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plaster
treatment
adhesive
dion
steroid
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Wilhelm Dr Fuchs Peter Dr 1000 Berlin C12k 1 00 Garn
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Bayer Pharma AG
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Schering AG
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Claims (1)

1 2
das ein oder mehrere Kautschuk-Klebemasse einge-
Patentanspruch: arbeitete entzündungshemmende Steroide enthält. Als
entzündungshemmende Substanz hat sich bei dem
Pflaster zur Behandlung meh'-'assender. therapie- eründungsgeTiäßen Pflaster unter anderem das
residenter Dermaleren, dadurch gekenn- 5 6\-Fluor-11^.21 -dihydroxy - i(> \-meth\l- 1.4-pregna-
zeichnet, daß c α Pflaster in einer Kautschuk- .!;en-3.20-dion und dessen Ester bewährt. Die Konzen-
Klebemasse ein oder mehrere entzündungshem- trauen des Steroids in der Kautschuk-Klebemasse be-
mende Steroide enthält. trug bei den Versuchen 0.5 J „. Als weitere entzündungshemmende Steroide kommen beispielsweise in Frage:
ίο DifUiocortolon, Cloconolon und deren 21-Ester.
H\droccr;ison. Prednisolon. Dexamethason. b\.9\-Dii'Iiul -2-^hlor-11."·-h\dro\\ - 2i -aceto\\ -16\- methyl-
Die triindung betrifft ein Pflaster zur Behaidlung 1.4 - pregnadiei; - 3.20 - dion. 6\ - Fluor - 2.9 - dichlor-
\on nichinässenden. therapieresisienden Dermatosen. ' l.>-h\drox\-21 -;icc:ov. - '.h \ -methyl- 1.4-prcenadio:
das in einer Kautschuk-Klebemasse ein oder mehren.- i0 '.ÜO-di.in. 6\ - Fluor- Z - clilor- ; \rl- hydroxy - 21 - tri-
er.tzündungihernmende Steroide enthält. meihylaceto\y-16\-meth\l-1 ^-prcgnad^.i-.^O-dio".
i):e Behandlung solcher tberapiere-,steinen Der- h \ - Fluor - 2 - ehl.>r - Ί'. :.'.2; - i'-:hydro\\ - If^\ - -neihyl-
nai'isjn war bisher sehr umständlich und ^chw;erig 1.4-pregPadien-3.2i)-dion. f \.!1 ."!..l-Tniluor-'J-ciiior-
Sic erfolgte häutig durch Anlegen eines ··< )kkiu>.!on-- ";(>\ - methyl - Ϊ.4 - pregn.'dic" · 3.2" - dion. t>\ - Fidor-
\e:'^andcs-. Dabei uurde d.is erkrankte Hautgebic; so 9 \,2! -dichlor-1' ..'-lndrc'X» -16\ - meih\l- 1.4- pregn:·.-
Hu; ·..■ :ut geeigneten, meistens kc^rtikuidhaltigen Salbe dion-3.21^dIOn. ;> \.l l;".'-DiiKior-i)-ch!or-21 -trimeiii\ -
tcsirvi-c!1. die so behandelte i lache mit einer -.-asser- acctoxy - ;6\ - methyl - !.4 - pregnajien - 3.20 - di.ir.
tiichteii t ohe .ibgedecki. und die Folie im gesunden t\ - f-luor-Q.i l/i-dichiör- 2!-inmeth\laccto\>-'; b\-r:ii-
Hai'.tK'reich m.üteh· Heftpfiasters festgeklebt. Der thy!-i.4-pregnad:er.- >.20-dion.
(JkkluMonsverband \v. urde im allgemeinen im Abstand 2;. Fs war überraschend. &Λ-Λ es bei dir Anwendiüiü
\ on 24 bis 4X Stunden gewechselt. Diese Art der des crlindungsgemäßen Pflaster*· in '· j.ncm Fall zu
Behandlung besitzt mehrere Nachteile. So mulj z. B. den be: Anwendung des fikklusionsserbandes h.aulig
t:!ie /u grol.iflächigc Anwendung des \orbandcs beobachteten Superinfektior.cr, kam. auch dann nicht.
\ermicden werden, da es dabei zu einer Res irptio" wenn die Kautschuk-Klebemasse neben dem ent/.iin-
groLVrer wirksamer Knrtikoidmengen kommen kann. 30 dungsherrmenden Steroid keine weiteren Zusätze eni-
Eiii weiterer Nachteil dieses Verbandes ist ein ub-_i- h.elt. Als weiterer Vorteil ist /u erwähnen, daii bei
grii'rjs MaB an I nbeq^emlichkeit. dem der Patient keiner der Versuchspersonen ervthemato-e Rei/unge:i
-iiisgcsetzt wird, zumal in solchen Fällen, in denen der auftraten Die Kombination Kuutschuk-kL'beni.isse
Vernar.d an schwer /uganglithen Korperstelien anc- Steroid ist demnach allen bisher bekannten Kornhina-
icgi werden mui3. Beispielsweise muß ein i'atient. dessen 35 tionen weit überlegen.
Fir.^er \ο·λ Psoriasis befallen sind, längere Zeit Des weiteren war überraschend, daß das .n die
Plastik handschuhe tragen. Psonasisbefallene Stellen Pflaslcrmassc eingearbeitete Steroid besser wirksair. ist
der C'icMchtshaut waren bisher nicht wirkungsvoll zu als Wirkstoffe, die auf die Pfiasiermasse aufgestreut
behandeln, da das Anlegen eines Okklusionsverbandes werden.
im (icsicht nicht möglich ist. Fs wurde bereits \er- 40 Des erfindungsgemäße Pilaster zeichnet sich durch sucht, einen selbstklebenden Plastikt'ilm. der in der große Verträglichkeit und durch im Vergleich m:t den Klebestoffsehicht eine entzündungshemmende Sub- bisher bekannten therapeutischen Möglichkeiten überstanz, enthielt, zur Behandlung von Psoriasis einzu- ragende Heilwirkung aus. Es kann daher auch in setzen, doch zeigten die erhaltenen Ergebnisse kaum schwierigen fällen mit Erfolg zur Behandlung nicht-Vorteile gegenüber den bei Anwendung des Okklu- 45 nässender, therapiercsistenter Dermatosen. wie bei-SIc :s\erbandcs erreichten. Als zusätzliche Nachteile spielsweise Psoriasis \ulguris, Neurodermitis (endotraten bei der Anwendung des präparierten Kunststoff- genes Ekzem), Liehen ruber planus et verrucosus und films bei einigen Personen schon nach kurzer Zeit bei licheninfizienem vulgärem Ekzem eingesetzt wer-Frvtheme auf. Vermutlich wurde die Klebemasse den. Kontraindiziert ist das erfindungsgemäße Pflaster des Pflasters von den entsprechenden Versuchs- 50 bei Variola, Vaccinia. Varizella und bei tuberkulösen personen nicht gut vertragen. Prozessen im Behandlungsbereich.
Es sind aber auch aus der deutschen Patentschrift
901 83X Pflaster bekannt, bei denen zunächst die Beispiel für das crtindungsgemäße Pflaster Pflastermasse auf die Trägerbahn aufgebracht und
danach auf die Oberfläche der Pflastermassenschicht 55 Als Trägermaterial dient eine farblose Folie aus
der Wirkstoff in Krislallform so aufgetragen wird, PVC (weichgemacht). Auf diese Folie wird ein Vor-
daß weniger als etwa zwei Drittel der Pflasterober- strich aufgetragen, der aus Aluminiumoxid (1,0 g/m2),
fläche vom Wirkstoff bedeckt sind. Latex eines Mischpolymerisates aus 75% Butadien
Der Erfindung lag die Aufgabe zugunde, ein und 25°;0 Acrylnitril (1,5 g/m2) urd Naturkautschuk-Pflaster zu entwickeln, das bei gegenüber dem Okklu- 5n latex (l,5g/ma) besteht. Darauf wird die eigentliche sionsvcrband und bekannten Pflaslerarten verbesserter Klebemasse gebracht, die neben dem entzündungs-Heilwirkung keine der erwähnten Nebenwirkungen hemmenden Steroid (0,25 g/m2 6\-Fluor-ll/?-hydroxy- und Nachteile besitzt. 21 - trimethyl -acetoxy-16\ - methyl-1,4 - pregnadien-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch 3,20-dion) Naturkautschuk (20,0 g/m2), Kolophoniumgelöst, daß zur Behandlung nichtnässender, therapie- 's ester (22,OgZm1), Wollfett (8,0 g/m2) und ein Alteresistenter Dermatosen ein Pflaster verwendet wird, rungsschutzmitte! (0,5 g/m2) enthält.
DE19691925348 1969-05-17 Pflaster zur Behandlung nichtnassen der, therapieresistenter Dermatosen Expired DE1925348C (de)

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DE1925348A1 DE1925348A1 (de) 1970-11-26
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