DE1925342U - Lehnstuhl. - Google Patents

Lehnstuhl.

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DE1925342U
DE1925342U DE1965R0030563 DER0030563U DE1925342U DE 1925342 U DE1925342 U DE 1925342U DE 1965R0030563 DE1965R0030563 DE 1965R0030563 DE R0030563 U DER0030563 U DE R0030563U DE 1925342 U DE1925342 U DE 1925342U
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DE
Germany
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backrest
seat
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armchair
rod
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Expired
Application number
DE1965R0030563
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English (en)
Inventor
Lucio Ratti
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Description

Vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Lehnstuhl mit feststehendem, ein verschieb- und neigbares !Trittbrett aufweisenden Sitz und an diesem angelenkter, mit einer Heigungsraste und einer verstellbaren Kopfauflage versehenen Lehne.
Der Anmelder hat bereits einen Lehnstuhl entwik- -kelt, der einen Sitz aufweist, an welchem eine Lehne angelenkt ist, die unten wenigstens einen manuell betätigbaren, gefederten Riegel aufweist, derin auf dem Sitz befindlichen Rasten eingreift die derart angeordnet sind, daß die oben über manuell bloekierbaren, doppelte Gelenke einer Kofpauflage zugeordneten Lehne geneigt werden kann, während auf ernten am Sitz angeordneten Führungen einea? Fußstütze vorgesehen ist, welches wenigstens einen, in am Sitz befestigte und die Neigung der Fußstütze ermöglichende Zähne eingreifenden Vorsprung aufweist.
Die praktische Anwendung des die vorerwähnten konstruktiven Merkmale aufweisenden Lehnstuhles hat gezeigt, daß die
Pattntanroalt Albert Sdiürhoff
4kte: 65Α/β9 - Seh/W Sel"
angestrebten Ziele, insbesondere hinsiehtlieh der Möglichkeit der einfachen Einstellung der beliebigen Neigungswinkel der Lehne in Bezug auf den Sitz, erreicht werden, wobei jedoch festgestellt wurde, daß mit Bezug auf eine Vielzahl von leigungsstellungen in einer sölehenSteilung festgestellte Rückenlehne durch gefederte Rückholorgane dauernd zur Wiedereinnahme der Ausgangsstellung veranlaßt wird und somit den Bewegungen des Benutzers, wenn dieser die der Lehne mitgeteilte Stellung verläßt, folgt. Daraui ergibt sich für den Benutzer die Notwendigkeit, die Steuerorgane der Riegel neuerlich zu betätigen, um die vorher gewählte Neigungsstellung der Lehne wieder einnehmen zu können.
Eine Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist die Schaffung einer Lehnstuhlkonstruktion, die in Weiterentwicklung des oben dargelegten Konzeptes die Anwendung einer Vorrichtung vorsihet, welche die Rückkehr der Lehne aus der gewünschten Neigungsstellung nur nach Steuerung durch den Benutzer ermöglicht, okne daß dadurch die Konstruktion des Lehnstuhles umfangsreieher oder die Bedienungsweise komplizierter würde.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist die Erstellung einer Lehnstuhlkonstruktion, welche im Vergleich zu den üblichen Lelmstühlen keinen größeren Platzbedarf erfordert und kein höheres Gewicht besitzt und deren Handhabung beim Platzwechsel in dem Raum, in welchem sie verwendet wird, nicht beeinträchtigt wird.
Eine weitere Aufgabe der Neuermng ist die einfache Ausführung mit handelsüblichen Materialien der mamuell bedienbaren Lehne der Lehnstuhlkonstruktion und die Anwendung von an sich bekannten, leicht anzubringenden und zu montierenden, praktisch« und sicher funktionierenden Konstruktionselementen
Pattntanroalt Albert ScbUrhoff
Akte: 65/4/69 <- Soh/W
mit guten mechanischen Pestigkeitseigensehaften.
Diese und weitere, der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmende Aufgabe der Neuerung werden mit einer Lehnstuhlkonstruktion verwirklicht, welche einen Sitz, an welchem eine Lehne anfeelenkt ist, die unten wenigstens einen Riegel besitzt, der in Rasten, die am Sitz im Bereich der gewünschten Neigung der Lehne angeordnet sind, eingreift, eine der Lehne in ihrem oberen Bereich mit doppelten, manuell blockierbaren Gelenken zugeordnete Kopfauflage und ein auf unten am Sitz vorgesehenen Führungen verschiebbare Fußstütze, welehee mit dem Sitz in Eingriff bringbare, die Neigung de*? fußstütze ermöglichende Organe besitzt, aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, daß auf der Lehne in ihrem unteren Bereich wenigstens ein Element angelenkt ist, das in manuell lösbare feststellorgane eingreift, die dem Rahmen des Sitzes zugeordnet sind und eine Rückkehr der Lehne entgegen der Wirkung der Rückholfederung derselben verhindert.
Weitere Vorteile und Merkmale der Heuerung sind der nachfolgenden Beschreibung einer vorzugsweisen, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsform des Lehnstuhles gemäß der feuerung zu entnehmen, der beispielweise und ohne Beschränkung in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, in welcher Pig. I in sehaubildlicher Darstellung in Seitenansicht den Rahmen des Lehnstuhles gemäß der Neuerung mit getrennt dargestellter Fußstütze und Fig. 2 eine Sehnittdarstellung in größerem Maßstab der manuell steuerbaren Rüekführungsvorrichtung der Lehne, mit welcher der Rahmen des Lehnstuhles gemäß der Neuerung versehen ist, zeigt.
Patemanroalt Albert Schurhoff 4
Akte: 65/4/69"- Sch/W
Gemäß der Zeichnung "besteht der Lehnstuhl gemäß der Neuerung aus einem den Sitz 1 bildenden Ietallrahmen, an welchem die Armstützen 2 und 3, die oben die Kopfauflage 5 tragende Lehne 4 und unten bei β und 7 mittels Bolzen eine vorne ein Trittbrett 9 tragende Fußstütze 8 befestigt ist, die durch Zwischenschaltung von der die gewünschte Neigung der Fußstütze ermöglichenden Eingriffsorgane Io dem Sitz 1 verschiebbar zugeordnet ist. Die Lehne 4 ist unten im Bereich des Querträgers 11 mit stangenförmigen Riegeln 12 versehen (in der Zeichnung ist zur besseren Deutlichkeit teilweise nur einer dieser stangenförmigen Siegel dargestellt), die auf Q-rund von nicht dargestellten Federorganen in auf den Kronensektoren 13 ausgebildeten Sägezähne eingreifen. Die Kronensektoren 13 sind an den oberen Streben 14 des Sitzes 1 befestigt. Dieses? Riegel 12, die mit einem Bowdenzug gesteuert werden, der von einem oben einer der Armstützen 2 und 3 zugeordneten Handgriff 15 ausgeht, greifen in die Kronensektoren 13 ein und ermöglichen die Feststellung der Lehne 4 in der gewünschten Lage bzw. Neigung. Weiters führt von der Lehne 4 eine Rückholfeder 16 weg, durch welche die Lehne in die Ausgangsstellung zurückgebracht werden kann.
Im Bereich der unteren Streben 17 des Sitzes 1 sind Querträger 18 und 19 vorgesehen, die feststehend das plattenförmige Element 2o tragen, welches im Bereich seiner Enden zwei Ränder 21. und 22 bildet. Auf diesem plattenförmigen Element ist ein im wesentlichen, scheidenförmiges Element 23 angeordnet, welches als Führung für ein Verriegelungs- oder Springelement 24 dient, das mit Bezug auf eine·» plattenförmiges Element 2o verschiebbar montiert und der Wirkung eines den Handgriff 15 und den Rand 21 des plattenförmigen Elementes verbindenden Bow-
Patentanroalt Albert Schurhoff
Akte: 65/4/69 - Sch/W Sttte..
denzuges sowie der Zugwirkung der am hinteren Rand 22 des plattenförmigen Elementes befestigten Feder 26 ausgesetzt ist. Weiters weist das plattenförmige Element im wesentlichen in seiner Mitte eine Öffnung 27 auf, in welcher verschiebbar ein stangenförmiges Element 28 liegt, das oben durch Anlenkung bei 29 dem mit dem Querträger 11 der Lehne 4 fest verbundenen Abschnitt 3o zugeordnet ist.
Dieses stangenförmige Element 28 weist auf seiner gegen das vordere Ende des Sitzes 1 weisenden Stirnseite 31 eine Zahnung 32 auf, in welche die Springverriegelung 24 eingreift. Dieser Eingriff wird durch die elastische Wirkung der Feder 26 stabilisiert. Oberhalb der Führungsscheide 23 ist der lederstreifen 33 vorgesehen, welcher durch Druck gegen das stangenförmige Element 28 verhihdert, daß die Zahnung 32 in die vorderen Händer der Öffnung 27 eingreift und damit das klaglose Funktionieren der beschriebenen Anordnung behindert.
Obige Ausführungen lassen erkennen, daß die Funktionsweise der Lehne gemäß der Neuerung denkbar praktisch und einfach ist. Bei Betätigung des Handgriffes 15 werden die Riegel 12 und die Zahnsegmente 13 sowie die Springverriegelung 24 und die Zahnung 32 des stangenförmigen Elementes 28 außer Eingriff gebracht, wodurch die Lehne 4 in einfacher Weise durch Ausübung eines Schubes auf diese in die gewünschte Neigungslage gebracht werden kann. Während der Tersehiebung in die Stellung mit der gewünschten Neigung verstellt sich das s*tangenförmige Element 28 auf G-rund seiner Bolzenverbindung mit dem, mit dem unteren Querträger 11 der Lehne 4 fest verbundenen Abschnitt 3o in Bezug auf das plattenförmige Element 2o und bei Beendigung der Betätigung des Handgriffes 15 durch den Benutzer werden neuerlieh
Pattntanroalt Albert Scharhoff
Akte: 65/4/69 - SiSii/W »««·.
die Springverriegelung 24 mit der Zahnung 32 des stangenförmigen Elementes durch, die Wirkung der Feder 26 und die Riegel 12 mit dem Zahnsektor 13 in der neuen Stellung in Eingriff georaent, Der letzterwähnte Eingriff verhindert, daß die lehne 4 äine stärker geneigte Stellung als die gewünschte einnimmt, wogegen dureh den Eingriff zwischen dem stangenfδrmigen Element 28 und der Springverriegelung 24 entgegen der Wirkung der Rückholfeder 16 eine Rückkehr der lehne 4 in die Ausgangsstellung verhindert wird«
Obige Ausführungen zeigen, daß mit dem Lehnstuhl gemäß der Neuerung die Eingangs gestellten Aufgaben, insbesondere hinsichtlich der einfachen Funktionsweise der in ihm verwendeten Torrichtung sowie der leichten Bedienung und leichten Ausführung, in vollkommendster Weise gelöst werden.
Die oben dargelegtes Feuerung kann vielfach variiert und abgeändert werden, wie auch die einzeäaen Teile durch technisch äquivalente Teile ersetzt und bei der praktischen Durchführung die angewendeten Materialien und Abmessungen je nach den Erfordernissen beliebig gewählt werden können, ohne dadurißh den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.

Claims (3)

Patentanwalt Albert Scharhoff , , > /-v DiPWB9. Akte: 65/4/69 - "Sch/W *«« Π Schutzansprüche
1. Lehnstuhlkonstruktion welche einen Sitz, an welchem eine Lehne angelenkt ist, die unten wenigstens einen Riegel besitzt, der in lasten, die am Sitz im Bereich der gewünschten Heigung der Lehne angeordnet sind, eingreift, eine der Lehne in ihrem oberen Bereich mit doppelten, manuell blokkierbaren G-elenken zugeordnete Kopfauflage und eine auf unten am Sitz vorgesehenen Führungen verschiebbare Fußstütze, welche mit dem Sitz in Eingriff bringbare, die Neigung des Trittbrettes ermöglichende Organe besitzt, aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, daß auf der Lehne in ihrem unteren Bereich wenigstens ein Element nachgelenkt ist, das in manuell lösbare Feststellorgane eingreift, die dem Rahmen des Sitzes zugeordnet sind und eine Rückkehr der Lehne entgegen der Wirkung der Rückholfederung derselben verhindern.
2. Lehnstuhlkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem stangenförmigen Element eingreifenden Feststellorgane durch ein plattenförmiges Element mit durchgehendem Loch gebildet werden, im Bereich von welch letzterem ein Yerriegelungs- oder Springelement verschiebbar gelagert ist, welches auf Grund von Federorganen mit einer auf der Oberfläche des stangenförmigen Elementes vorgesehenen Zahnung eingreift, welches stangenförmige Element seinerseit verschiebbar in das durchgehende Loch des plattenförmigen Elementes eingreift.
3. Lehnstuhlkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Yerriegelungs- oder Springelement mit dem jöide eines Bowdenzüges verbunden ist, der einem
Patentanwalt Albert Scharhoff Ofpl.-Ing.
Akte: 65/4/69 - Sch/W
im Bereich, einer der Armstützen des Lehnstuhles angeordneten Steuerhebel zugeordnet ist, mit welchem entgegen der Wirkung der lederorgane die Spiingverriegelung außer Eingriff mit der Z&hnung des stangenförmigen Elementes gebraeiit werden kann.
Der Patentanwalt ALBER(E SQBÜHHOFP
DIPLI
DE1965R0030563 1965-03-12 1965-05-05 Lehnstuhl. Expired DE1925342U (de)

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IT229365A IT1061960B (it) 1965-03-12 1965-03-12 Metodo e dispositivo atto a realizzare l autoguida di missili inviati contro bersaglio in particolare mobile con la utilizzazione di effetti di radiazioni generate da un illumintore del tipo laser

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DE1925342U true DE1925342U (de) 1965-10-14

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ID=11102814

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