DE1925223B - Mehrfachfaltvorrichtung - Google Patents
MehrfachfaltvorrichtungInfo
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Description
lung je eine Ausgleichsfalte bilden, um dann das auf chen Tür das Fa'tgiit aufweist, die taktweise nachein-
ein einheitliches Falt-Zwischenmaß vorgefaltete FaIt- ander in die Ebene der ersten Faltstation einschieb-
gutstück durch entsprechende Einschiebefaltvorrich- bar ausgebildet sind.
Hingen auf ein einheitliches Falt-Endmaß zu bringen. Bei dieser insbesondere für Faltmaschinen mit im
Zur Bildung mehrerer zueinander parallel gerichte- 5 wesentlichen senkrecht zueinander angeordneten
ier Faltungen ist es bekannt, den Faltkanal von Ein- Faltstationen geeigneten Lösungsform der erfinschiebefaltvorrichtungen
mit einer oder mehreren dungsgemäßen Aufgabe, werden die zu einer Gruppe Zwischenwänden zu versehen und jedem so gebilde- zusammenzufassenden Faltgutstücke der ersten Fakten
Zwischenraum einen eigenen Faltschieber zuzu- station schon zueinander seitenverschoben zugeführt,
ordnen. Auf diese Weise können an einem Faltgut- io wobei durch die dem Ausmaß des Versatzes entsprestück
gleichzeitig mehrere Faltungen vorgenommen chende Abstandsveränderung zwischen den Seitenwerden,
wobei sämtliche Faltschieber von einem ge- kanten der Faltplatte und dem nachgeordneten Faltmeinsamen
Betätigungselement bewegt werden kön- schieber die Faltgutstücke auf ein einheitliches Maß
nen. gefaltet und dabei gleichzeitig in der ihrer Staffelung
Auch diese Einrichtungen dienen ausschließlich 15 entsprechenden Lage den Um'.enkflächen der zweiten
dazu, an einem Faltgutstück nacheinander mehrere Faltstation zugeführt werden können.
Faltungen vorzunehmen, wobei alle Faltungen eines Um die auf den Umlenkflächen zueinander seiten-
Faltgutstückes unabhängig von den Faltungen des verschoben zur Auflage könnenden Faltgutstücke
vorhergehenden oder nachfolgenden Faltgutstückes aus dieser Lage heraus direkt ialten zu können, sind
erfolgen. 20 die Umlenkflächen als abgewinkelte Lenkbleche aus-
Im Zusammenhang mit Einschiebefaltvorrichtun- gebildet, welche in einem mindestens der Faltgut-
gcn ist es schließlich noch bekanntgeworden, den in dicke entsprechenden gegenseitigen Abstand an
seiner Arbeitsstellung im wesentlichen eine senk- eir.am taktweise höhenverschiebbar ausgebildeten
rechte Lage einnehmenden Faltschacht um eine hori- Träger angeordnet sind.
/.ontale Achse schwenkbar anzuordnen und die der 25 Die bei der ersten Ausführungsform der Erfindung
Förderrichtung eines Abförderers zugekehrte Seiten- in der ersten Faltstation vorgefalteten und diese Ia-
wandung des Faltschachtes mit Schlitzen zu versehen. gengleich verlassenden Faltgutstücke müssen in der
Durch diese Anordnung ist es möglich, den FaIt- zweiten Faltstation vor der Durchführung des letzten
schacht in seiner Abgabestellung mit seiner geschütz- Faltvorganges in eine zueinander seitenverschobene
ten Seitenwandung bis unter die Ebene der Förder- 30 Lage gebracht werden. Zur Lösung dieser konstrukti-
bander des Abgabeförderers zu schwenken, um da- ven Teilaufgabe sind an dem Träger für die Lenk-
durch die fertiggefalteten Wäschestücke unter siehe- bleche mit deren Arbeitsflächen zusammenarbeitende
rer Beibehaltung ihrer durch den letzten Faltvorgang und mit versetztem Verschiebeweg angetriebene End-
ei reichten Form zu einer Stapelstelle zu führen. kantenschieber angeordnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 35 Um beim Wegführen der ineinandergefalteten Faltvorrichtung
zu schaffen, die es ermöglicht, mehrere gutstücke ein Aufgehen des so gebildeten Paketes
zu einer Gruppe zusammenzufassende Faltgutstücke weitestgehend zu vermeiden, ist im Verschiebeweg
vor der Durchführung des letzten Faltvorganges mit des Faltschiebers der zweiten Faltstation unterhalb
zueinander randparallelen Kanten seitenverschoben der Ebene der ersten Faltstation ein in an sich beübcreinander
zu stapeln, um sie dann während der 40 kannter Weise auf einen Abgabeförderer taktweise
Bildung der letzten Faltung gestaffelt ineinander zu abschwenkbarer Faltschacht angeordnet,
falten. Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung
falten. Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe unter Ver- werden die Faltgutstücke der ersten Faltstation schon
wendung einer Mehrfachfaltvorrichtung, die eine er- seitenverschoben zugeführt. Eine diese seitenverscho-
ste Faltstation mit einer Faltplatte und mit dieser zu- 45 bene Zuführung in konstruktiv einfacher Weise ge-
sammenarbeitende Seitenfaltschieber aufweist sowie währleistende Lösung ergibt sich dadurch, daß die
einer zweiten Faltstation mit einem in einem Faltka- Zuführeinrichtung der ersten Faitstation einen ge-
nal einschiebbaren Faltschieber dadurch gelöst, daß steuert vorlaufenden Zuförderer aufweist dessen
die zweite Faltstation eine Mehrzahl von im Abstand Förderweg gegenüber dem der Faltplatte zugeordne-
übereinander angeordneten Umlenkflächen für das 50 len Förderer mittels einer Faltgutkantensteuerung
Faltgut aufweist, die taktweise nacheinander in die einstellbar ist.
Ebene der ersten Faltstation einschiebbar ausgebildet Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachsind,
wobei den Umlenkflächen jeweils taktweise ge- stehend an Hand von Zeichnungen näher erläutert,
steuerte Seitenverschiebe-Einrichtungen zugeordnet Es zeigt
sind. 55 F i g. 1 ei ie schaubildliche Darstellung einer ersten
sind. 55 F i g. 1 ei ie schaubildliche Darstellung einer ersten
Eine zweite Lösung dieser Aufgabe ergibt sich un- Ausführungsform der Faltvorrichtung,
tcr Verwendung einer Mehrfachfaltvorrichtung mit F i g. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in F i g. 1,
einer ersten Faltstation, die eine Faltplatte und damit Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer zwei·
zusammenarbeitende Seitenfaltschieber aufweist, so- ten Ausführungsform der Faltvorrichtung,
wie einer zweiten Faltstation mit einem in einen FaIt- 60 Gemäß F i g. 1 weist die Faltvorrichtung drei
kanal einschiebbaren Faltschieber dadurch, daß die zueinander parallel verlaufende Förderbänder 1 auf,
erste Faltstation taktweise quer zur Faltrichtung der die um Umlenkrollen 2 geführt sind. Die Umlenkrol-
zweiten Faltstation verschiebbar ausgebildet ist, wo- len 2 sind auf einer Welle 3 befestigt, die im Gestell
bei der ersten Faltstation ein Zuförderer vorgeordnet der Vorrichtung gelagert und von einem nicht darge-
ist, mittels dessen die Faltgutstücke taktweise seiten- 65 stellten Bremsmotor angetrieben ist. Die Förderbän-
verschiebbar der ersten Faltstation zuführbar sind der I sind des weiteren über nicht dargestellte Um-
und wobei die zweite Faltstation eine Mehrzahl von lenkrollen geführt, die auf einer ebenfalls im Gestell
in Abstand übereinander angeordneter Umlenkflä- gelagerten Achse 4 angeordnet sind. Oberhalb der
Förderbänder 1 ist eine zu deren Auflagefläche im wesentlichen parallel angeordnete Faltplatte 5 vorgesehen,
die von einem am Gestell befestigten Träger 6 aufgenommen ist. Mit der Faltplatte 5 arbeiten zwei
seitlich der Förderbänder 1 angeordnete Seitenfaltschieber 7, 8 zusammen, die eine zur Förderrichtung
quer und außerdem nach aufwärts und danach wieder zurück gerichtete Arbeitsbewegung ausführen. Die
Antriebsmittel für die beiden Seitenfaltschieber 7, 8 sind wie üblich ausgeführt, so daß sich ihre nähere
Erläuterung erübrigt. Die Faltplatte 5 bildet zusammen mit den Seitenfaltschiebern 7, 8 die erste Faltstation
86.
Unmittelbar hinter den auf der Achse 4 angeordneten Umlenkrollen der Förderbänder 1 ist eine zweite i$
Faltstation 16 angeordnet, die einen in einer vertikalen Ebene bewegbaren Faltschieber 9 aufweist, welcher
von einem Träger 10 aufgenommen ist. An seinem dem Faltschieber 9 abgekehrten Ende ist der
Träger 10 mit einem T-förmigen Führungsstück 11 ao
versehen, welches in einer ortsfesten Führungsbahn 12 gleitet. An der Führungsbahn 12 ist. wie insbesondere
aus Fig. 1 ersichtlich ist, eine Zahnung 13 ausgebildet,
mit welcher ein Ritzel 14 in Eingriff steht. Dieses Ritzel 14 ist von einem am Träger 10 befestig- as
ten umschaltbaren Einschiebemotor 15 angetrieben, der somit dem Faltschieber 9 eine durch Endschalter
gesteuerte auf- und abgehende Bewegung erteilt. Die zweite Faltstation 16 weist eine Mehrzahl in bestimmten
gegenseitigen Abstand übereinander angeordnete Umlenkflächenpaare 17. 18. 19 für die
Faltgutstücke auf. In der Ausgangsstellung liegt das untere Umlenkflächenpaar 17 in der Förderebene des
Förderbandes 1. Die Imlenkflächen 17, 18. 19 sind von einendig rechtwinklig nach abwärts abgebogenen
Lenkblechen 20 gebildet, deren einander gegenüberliegende abgewinkelte Endne einen gegenseitigen Abstand
aufweisen und damit jeweils einen Faltkanal 21 für den Faltschieber 9 bilden. Die äußeren freien Enden
der Lenkbleche 20 sind jeweils an den Schenkeln 22 eines im wesentlichen U-förmigen Seitenträgers 23
befestigt, der an seinen beiden äußeren Stirnflächen je eine Führungsnut 24 für zwei ortsfeste Führungsstücke
25 aufweist. Der somit zusammen mit den Umlenkflächenpaaren 17, 18. 19 höhenverschiebbar
angeordnete Seitenträger 23 ist an seinen äußeren Stirnflächen ferner mit zwei Zahnungen 26 ausgestattet,
in welche je ein Ritzel 27 eingreift. Das. bezogen auf F i g. 2, linke Ritzel 27 ist auf einer im linken
Führungsstück 25 befestigten Achse 28 drehbar gelagert, während das. bezogen auf F i g. 2, rechte Ritzel
27 auf einer im rechten Führungsstück 25 gelagerten Welle 29 befestigt ist, die von einem am Führungsstück
25 befestigten Vertikalverschiebemotor 30 angetrieben ist. Um die jeweils auf den Umienkflächenpaaren
17,18, 19 aufliegenden Faltgutstücke quer zu ihrer Förderrichtung verschieben zu können, ist, bezogen
auf F i g. 2, auf den beiden oberen rechten Lenkblechen 20 je ein Endkantenschieber 31 bzw. 32
angeordnet. Beide Endkantenschieber 31, 32 sind über Zwischenstücke 33. 34 mittels eines am Schenkel
22 des Seitenträgers 23 gelagerten Schiebehebels 35 miteinander verbunden, an welchem gleichzeitig
die Zugstange 36 eines am Schenkel 22 befestigten Elektromagneten 37 angreift.
Unterhalb der beiden unteren Lenkbleche 20 ist ein die vom senkrechten Faltschieber 9 nach unten
gezogenen und dabei gefalteten Faltgutstücke aufnehmender Faltschacht 38 angeordnet, der im wesentlichen
von zwei um eine gemeinsame Achse 39 schwenkbaren Faltschachtwänden 40, 41 gebildet ist
und von seiner in F i g. 1 dargestellten senkrechten Stellung in eine schräg nach außen abwärts gerichtete
Stellung abschwenkbar ist. Zum Schwenken des Faltschachtes 38 dient ein an sich bekanntes Viergelenkkurbelgetriebe
42, welches dem Faltschacht 38 pro Arbeitshub des Faltschiebers 9 eine Schwenkbewegung
erteilt Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich
ist. ist die vordere Faltschachtwand 41 des Faltschachtes 38 mit mehreren Schlitzen 43 versehen, die
eine bis unter die unterhalb des Faltschachtes angeordnete Abgabeförderbänder 44 reichende
Schwenkbewegung <ler Faltschachtwand 41 des Faltschachtes 38 ermöglichen.
Die Wirkungsweise der Faltvorrichtung ist folgende: Es sei davon ausgegangen, daß das erste der
ineinander zu faltenden Faltgutstücke in ausgebreitetem Zustand auf die Förderbänder 1 aufgelegt und
von diesen unter die Faltplatte 5 gefördert wird. Dabei werden die beiden Seitenkanten des Faltgutstükkes
auf die beiden in ihrer auseinandergefahrenen Ausgangsstellung befindlichen Seitenfaltschieber 7. 8
aufgeschoben, während sich der Mittelteil cies Faltgutstückes
zwischen der Faltplatte 5 und den Förderbändern 1 befindet. Die beiden Seitenfaltschieber 7. 8
führen ihre zunächst nach aufwärts und dann aufeinanderzu gerichtete Arbeitsbewegung aus und falten
dabei die beiden Seitenteile des Faltgutstückes nach innen um. Nachdem die beiden Seitenfaltschieber 7, 8
wieder in ihre auseinandergefahrene Ausgangsstellung zurückbewegt sind, wird das im Bereich beider
Seitenkanten gefaltete Faltgutstück von den Förderbändern 1 auf das untere, sich in der Förderebene befindende
Umlenkflächenpaar 17 der zweiten Faltstation 16 aufgeschoben. Der Vertikalverschiebemotor
30 treibt jetzt das Ritzel 27 an und bewegt die Faltstation 16 so weit nach unten, bis sich das zweite Umlenkflächenpaar
18 in Höhe der Förderebene befindet. Zwischenzeitlich wurde das zweite der ineinander
zu faltenden Faltgutstücke unter die Faltplatte 5 gebracht in vorbeschriebener Weise seitengefaltet
und wird von den Förderbändern 1 auf das Umlenkflächenpaar 18 aufgeschoben. Mittels des Vertikalverschiebemotors
30 wird danach über das Ritzel 27 die Faltstation 16 weiter nach unten bewegt, t.is sich
deren Umlenkflächenpaar 19 ebenfalls in Höhe der Förderebene befindet. Das zwischenzeitlich in vorbeschriebener
Weise von den beiden Seitenfaltschiebern 7. 8 um die Faltplatte 5 gefaltete dritte Faltgutstück
wird von den Förderbändern nunmehr ebenfalls auf das Umlenkflächenpaar 19 aufgeschoben, so
daß nunmehr die in F i g. 2 dargestellte Lage hergestellt ist.
Danach wird mittels des Elektromagneten 37 der Schiebehebel 35 betätigt. Hierdurch werden die beiden
Endkantenschieber 31, 32, bezogen auf F i g. 2, nach links bewegt, so daß die beiden oberen Faltgutstücke
um einen jeweils ihrem Abstand von der Schwenkachse des Schiebehebels 35 entsprechenden
Betrag nach links verschoben werden, und die ineinander zu faltenden drei Faltgutstücke in der aus
F i g. 2 ersichtlichen Art zueinander seitenverschoben übereinander liegen. Danach wird der Einschiebemotor
15 eingeschaltet, so daß über das Ritzel 14 und über die Zahnung 13 der Faltschieber 9 nach abwärts
bewegt wird. Während dieser nach abwärts gerichte-
ten Bewegung des Faltschieber?, 9 werden die übereinanderliegenden
Faltgutstücke nacheinander vom Faltschieber 9 erfaßt und daher in aus der Fig. 2
(unten) ersichtlichen Art ineinandergefaltet und dabei vom Faltschieber 9 in den unterhalb des Faltkanals
21 umgeordneten Faltschacht 38 angebracht. Der Faltschacht 38 wird danach z. B. im Sinne des Uhrzeigers
geschwenkt und legt dabei die so gefalteten Faltgutstücke auf den taktweise angetriebenen Abgabeförderer
44 auf. def das Faltgut /u einer nach- to geordneten Verpackungsstation führt.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich iM, liegen die
so ineinander gefalteten Faltgutstücke entsprechend ihrer in der zweiten Faltstation 16 erfolgten gegenseitigen
seitlichen Verschiebung gestaffelt übereinander, is
so daß, bezogen auf F i g. 1 (rechte Seite), auf der Oberseite des so entstandenen Paketes sämtliche drei
Faltgutstücke kantengestaffelt übereinanderliegend sichtbar sind, wobei die Kante der oberen Lage des
inneren Faltgutstückes mit der Kante der unteren ao Lage des äußeren Faltgutstückes bündig liegt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten zweiten Ausführungsform
der Erfindung werden die Faltgutstücke ebenfalls seitenkantenverschoben ineinandergefaltet.
dabei werden sie jedoch der zweiten Faltstation 16 »5
bereits seitenverschoben zugeführt. Die den Förderbändern 1 nachgeordnete zweite Faltstation 16 ist.
wie vorbeschrieben, ebenfalls in einer vertikalen Ebene taktweise bewegbar angeordnet, wie dies im
Zusammenhang mit der in F i g. 1 dargestellten FaIt-Station 16 bereits erläutert wurde und wie dies auch
für die Bewegung des Faltschiebers 9 und des darunter angeordneten Faltschachtes 38 zutrifft. Lediglich
die den Umlenkflächenpaaren 18. 19 zugeordneten Endkantenschieber 31, 32 samt Betätigungseinrichtung
sind nicht vorhanden.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist. wird die Faltplatte 5 von einem Träger 60 getragen, der einen Führungsansatz
61 aufweist, welcher in einer am Gestell der Vorrichtung befestigten Führung 62 gleitet. Am Träger
60 greift über einen Stift 63 eine Schwinge 64 an, die über einen weiteren Stift 65 an eine Kurbelscheibe
66 angelenkt ist. Die Kurbelscheibe 66 ist ihrerseits auf einer im Gestell gelagerten Welle 67 angeordnet,
die von einem nicht dargestellten Verschiebemotor angetrieben ist. der die Faltplatte 5 taktweise
quer zu den Förderbändern 1 verschiebt.
Unmittelbar vor den Umlenkrollen 2 der Förderbänder 1 ist ein Zuführförderer 85 vorgesehen, der
eine am Gestell befestigte Auflageplatte 68 aufweist, oberhalb welcher eine Zuförderwalze 69 angeordnet
ist. Diese ist von zwei Lagerschilden 70 aufgenommen, die ihrerseits auf einer Achse 71 gelagert sind.
Die Achse 71 ist in nicht dargestellten Lagerannen gelagert und trägt zwei miteinander fest verbundene
Riemenscheiben 72, 73. deren eine von einem motorgetriebenen Riemen 74 angetrieben ist Die Scheibe
73 überträgt mittels eines weiteren Riemens 75 ihre Drehbewegung auf die Zuförderwalze 69. Um diese
zu einem noch später näher zu erläuternden Zweck von der Auflageplatte 68 abheben zu können, greift
am Lagerschild 70 die Zugstange 76 eines Elektromagneten 77 an.
Parallel zur Zuförderwalze 69 sind drei zueinander parallel gerichtete Zuförderbänder 78 angeordnet, die
über auf einer Achse 79 angeordnete Umlenkrollen
80 geführt sind. Die Zuförderbänder 78 sind in an sich bekannter Weise von einem nicht dargestellten
Bremsmotor taktweise angetrieben, der von an einem Träger 81 angeordneten Fotozellen 82, 83, 84 gesteuert
wird, deren Abstand der jeweiligen Verschiebung der Faltplatte 5 entspricht.
Die Wirkungsweise der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist folgende: Es sei davon ausgegangen,
daß sich die Faltplatte 5, die beiden Seitenfaltschieber 7, 8, der Faltschieber 9 samt den Umlenkflächenpaaren
17, 18, 19 in ihrer Ausgangsstellung befinden, in welcher das untere Umlenkflächenpaar 17
in der Ebene des Bandförderers 1 liegt. Sobald ein Faltgutstück auf den angetriebenen Zuförderbändern
78 mit seiner Randzone auf die ortsfeste Auflageplatte 68 aufläuft und mit seiner vorauslaufenden
Kante die Foto/eile 82 erreicht hat. wird der Antrieb der Zuförderbänder 78 stillgesetzt und dabei gleichzeitig
der Magnet 77 entregt. Dadurch wird die ständig umlaufende Zuförderwalze 69 auf die Auflageplatte
68 abgesenkt, die das Faltgutstück in den Bereich der Förderbänder 1 bringt, welche danach eingeschaltet
werden. Nachdem das Faltgutstück von den Förderbändern 1 unter die Faltplatte 5 gefördert
ist. wird der Förderbandantrieb abgeschaltet und dabei gleichzeitig die Zuförderwalze angehoben. Die
beiden Seitenfaltschieber 7. 8 führen ihre nach oben
und aufeinanderzugerichtete Arbeitsbewegung aus und falten die beiden seitlichen Bereiche des Faltgutstückes
nach innen um die Faltplatte 5 um. Anschließend wird der Antrieb der Förderbänder 1 wieder
eingeschaltet, die das so seitengefaltete Faltgutstück auf das untere Umlenkflächenpaar 17 der zweiten
Faltstation 16 bringen. Der Vertikalverschiebemotor 30 bewegt die Umlenkflächenpaare 17, 18, 19 taktweise
nach abwärts, bis sich das Umlenkflächenpaar 18 in der Förderebene der Bänder 1 befindet.
Hat das auf den Zuförderbändern 78 nächstfolgende Faltgutstück die der Fotozelle 82 vorgelagerte
Fotozelle 83 erreicht, so wird der Zuförderbandantrieb stillgesetzt und dabei gleichzeitig die Zuförderwalze
69 auf die Auflageplatte 68 abgesenkt und die Faltplatte 5 durch die Schwinge 64 um einen dem
Abstand der beiden Fotozellen 82, 83. also dem FaItgutstückversatz.
entsprechenden Betrag quer zu den Förderbändern 1 verschoben. Nachdem das Faltgutstück
von den Förderbändern 1 unter die Faltplatte 5 gebracht ist. falten die beiden Seitenfaltschieber 7, 8
das Faltgutstück in vorbeschriebener Weise um die Faltplatte 5. Gleichzeitig wird mittels des Magneten
77 die Zuförderwalze 69 in ihre angehobene Stellung gebracht. Nach erfolgter Faltung des zweiten Faltgutstückes
laufen die Förderbänder 1 erneut an und schieben das beidseitig nach innen gefaltete zweite
Faltgutstück auf das Umlenkflächenpaar 18 der zweiten Faltstation 16, die anschließend durch den Vertikalverschiebemotor
30 so weit nach abwärts bewegt wird, bis sich ihr Umlenkflächenpaar 19 in der Förderebene
der Förderbänder 1 befindet
Sobald das auf den Zuförderbändern 78 nachfolgende dritte Faltgutstück mit seiner vorderen Kante
die Fotozelle 84 erreicht hat wird der Antrieb dieser Zuförderbänder 78 erneut stillgesetzt und die Förderwalze
69 erneut abgesenkt Die über die Kurbelscheibe 66 von der Welle 67 angetriebene Schwinge
64 verschiebt die Faltplatte 5 um einen dem Abstand der beiden Fotozellen 83, 84 entsprechenden Betrag
emeat quer zu den Förderbändern 1, die das Faltgutstück
jetzt unter die sich in ihrer seitlichsten Stellung befindliche Faltplatte 5 bringen. Die Seitenfaltschie-
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24*2
fcer 7,8 falten auch dieses Faltgutstück in vorbelchriebener
Weise an seinen beiden Seitenkanten »ach innen um. Die Förderbänder 1 bringen nach erlolgter
Faltung das somit dritte Faltgutstück auf dem Umlenkflächenpaar 19 der Faltstation 16 zur Auflage.
Da die Faltplatte S jeweils um einen dem gegenseitigen Abstand der Fotozellen entsprechenden Betrag
quer zu den Förderbändern 1 verschoben wurde, werden die Faltgutstücke immer an der gleichen
Stelle gefaltet, d. h., sämtliche Faltgutstücke sind um den jeweils gleichen Betrag an ihren beiden seitlichen
Kanten nach innen umgeschlagen und liegen um den jeweiligen Betrag der Querbewegung der Faltplatte 5
zueinander versetzt auf den Umlenkflächen 17, 18, 19 der zweiten Faltstation 16 auf.
Der vom Einschiebemotor 15 angetriebene FaIt-
schieber 9 bewegt sich jetzt nach abwärts und trifft dabei nacheinander auf sämtliche drei Faltgutstücke
auf. die somit zueinander seitenversetzt, also gestaffelt ineinander gefaltet werden. Der Faltschacht 38
führt nun seine Schwenkbewegung aus, so daß die gefalteten Faltgutstücke von den Abgabeförderbändern
44 übernommen und einem Verpackungsautomaten zugeführt werden können.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, sind auch hier an der Oberseite des so gebildeten Paketes sämtliche
drei, das Paket bildende Faltgutstüeke mit zueinander gestaffelt liegenden Kanten sichtbar, wobei die Kante
der oberen Lage des inneren Faltgutstückes mit der Kante der unteren Lage des äußeren Faltgutstückes
bündig liegt und das Ausmaß ihrer Staffelung dem Ausmaß ihres seitlichen Versatzes in der zweiten
Faltstation 16 entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2462
Claims (6)
1. Mehrfachfaltvorrichtung zum versetzten Ineinanderfalten mehrerer Faltgutstücke mit einer
eine Faltplatte und mit dieser zusammenarbeitende Seitenfaltschieber aufweisenden ersten Faltstation
und mit einer zweiten Faltstation, welche einen in einen Faltkanal einschiebbaren Faltschieber
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Faltstation (16) eine Mehrzahl
von in Abstand übereinander angeordneten Umlenkflächen (17, 18, 19) für das Faltgut aufweist,
die taktweise nacheinander in die Ebene der ersten Faltstation (86) einschiebbar ausgebildet
sind, wobei den Umlenkflächen (17, 18, 19) jeweils taktweise gesteuerte Seitenverschiebe-Einrichtungen
(31 bis 37) zugeordnet sind.
2. Mehrfachfaltvorrichtung zum versetzten Ineinanderfalten mehrerer Faltgutstücke mit einer
eine Faltplatte und mit dieser zusammenarbeitende Seitenfaltschieber aufweisenden ersten Faltstation,
und mit einer zweiten Faltstation, welche einen in einen Faltkanal einschiebbaren Faltschieber
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltplatte (5) der ersten Faltstation (5, 7, 8,
86) taktwei-; quer zur Faltstation (16) verschiebbar
ausgebildet ist, wobei der ersten Faltstation (86) ein Zuführförderer (85; vorgeordnet ist, mittels
dessen die Faltgutsnicke taktweise seitenverschiebbar der ersten Faltstalion zuführbar sind
und wobei die zweite Faltstation (16) eine Mehrzahl von in Abstand übereinander angeordneter
Umlenkflächen (17, 18, 19) für das Faltgut aufweist, die taktweise nacheinander in die Ebene
der ersten Faltstation (86) einschiebbar ausgebildet sind.
3. Faltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkflächen
(17, 18. 19) als abgewinkelte Lenkbleche (20) ausgebildet sind, welche in einem mindestens der
Faltgutstücke entsprechenden gegenseitigen Abstand an einem taktweise höhenverschiebbar ausgebildeten
Seitenträger (23) angebracht sind.
4. Faltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Seitenträger (23) mit
der Arbeitsfläche der Lenkbleche (20) zusammenarbeitende mit versetztem Verschiebeweg angetriebene
Endkaiitenschieber (31 bis 37) angeordnet
sind.
5. Faltvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Verschiebeweg des Faltschiebers (9) unterhalb der Faltebene der ersten Faltstation
(86) ein in an sich bekannter Weise auf einen Abgabeförderer (44) taktweise absenkbarer Faltschacht
(38) angeordnet ist.
6. Faltvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die ^fördereinrichtung (85) einen gesteuert vorlaufenden Zuförderer (78) aufweist,
dessen Förderweg gegenüber dem der Faltplatte (S) zugeordneten Förderer (1) mittels einer
Faltgut-Kantenstcuerung (82, 83, 84) einstellbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Mehrfachfaltvorrichtung zum versetzten Ineinanderfalten mehrerer Faltgutstücke
mit einer eine Faltplatte und mit dieser zusammenarbeitende Seitenfaltschieber aufweisenden
ersten Faltstation und mit einer zweiten Faltstation, welche einen in einen Faltkanal einschiebbaren Faltschieber
aufweist.
Zum Falten von Wäschestücken ist es bekannt, die auf einem Zuförderband ankommenden Faltgutstücke
mittels eines Einschiebefaltarms zwischen zwei Walzen oder Bänder zu führen, um dadurch an dem
Wäschestück eine erste Faltung zu bilden. Das so vorgefaltete Wäschestück wird dann mittels eines
dem ersten Einschiebefaltarm nachgeordneten zweiten Einschiebefaltarms zwischen zwei weitere Walzen
oder Bänder geführt, um auf diese Weise eine zur ersten Faltung parallele zweite Faltung zu erzielen. Da
die Einschiebefaltarme dieser Einrichtungen im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung der Förderer
gerichtet sind, können mit den so ausgestatteten Vorrichtungen nur Querfaltungen gebildet werden.
Man kennt ferner Faltvorrichtungen, bei welchen das Faltgut mit feinem Mittelteil auf einem Zuförderer
aufliegend und mit seinen beiden seitlichen Randbereichen auf zwei ortsfesten Auflageflächen gleitend
in eine erste Faltstation gebracht wird, die eine oberhalb des Zuförderers angeordnete und zu diesem parallel
gerichtete Faltplatte und zwei unterhalb der beiden Auflageflächen angeordnete Seitenfaltschieber
aufweist, welche an dem mit seinem Mittelteil zwischen dem Zuförderer und der Faltplatte liegenden
Faltgutstück durch Umschlagen seiner seitlichen Randbereiche nacheinander zwei Längsfaltungen bilden.
In einer zweiten Faltstation, die mit einem zum Zuförderer quer gerichteten Ek.sAiebefaltarm ausgestattet
ist, wird dann durch Einschieben des Faltgutes zwischen zwei Walzen eine Querfaltung gebildet und
das fertig gefaltete Faltgutstück mittels eines Abförderers zu einer Stapelstelle gebracht.
Um an ein und demselben Faltgutstück nacheinander mehrere Faltungen durchführen zu können, ist es
auch bekannt, die Faltgutstücke mittels eines Zuförderers in eine erste Faltstation zu bringen, die unterhalb
der Förderbänder des Zuförderers mit zwei zu diesen parallel verlaufenden Walzen ausgestattet ist,
die am Faltgut zunächst eine Längsfaltung bilden. Das dadurch auf etwa zwei Drittel seiner ursprünglichen
Breite zusammengefaltete Faltgut wird dann zwischen einem zweiten, zum ersten Walzenpaar parallel
angeordneten Walzenpaar hindurchgeführt, welches an der noch ungefalteten Längsseite ebenfalls
eine Längsfaltung bildet. An dem somit auf etwa ein Drittel seiner ursprünglichen Breite zusammengefalteten
Faltgutstück wird sodann durch ein zum Zuförderer quer gerichtetes drittes Walzenpaar eine seine
Länge halbierende Querfaltung gebildet und das so gefaltete Faltgut mittels eines Abgabeförderers weggeführt.
Diese vorbekannten Vorrichtungen dienen damit ausschließlich dazu, an ein und demselben Faltgutstück
nacheinander mehrere Faltungen zu bilden und die gefalteten Stücke aufeinanderfolgend, aber
voneinander unabhängig einer Stapelstelle zuzuführen.
Um Faltgutstücke verschiedener Ausgangsgröße zu falten, kennt man Vorrichtungen, die mit Hilfe einer
Faltplatte und eines Faltschiebers in der Mitte des Faltgutstückes in dessen Längs- und auch Querrich-
Family
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