DE1925153B2 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen! Material - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen! MaterialInfo
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Description
bekannt, gemäß welchem mittels einer in den Förderstrom hineinragenden Elektrode die elektrischen
Ladungen von auf die Elektrode auftreffenden Materialteilchen aufgefangen und die aufgefangenen Ladungen
als Maß für den jeweiligen Mengenstrom gemessen werden. Hierbei treten aber die gleichen Nachteile wie
bei. dem gerade zuvor beschriebenen bekannten Verfahren auE.
Schließlich ist aus Jer US-PS 32 18 852 ein Verfahren
zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten bekannt, wobei mitteis eines elektroakustischer! Wandlers das vom. strömenden, Medium erzeugte
Strömungsgeräusch elektrisch erfaßt und als Maß für
die Strömungsgeschwindigkeit gemessen wird, welch
letztere wegen der praktisch konstanten Dichte von Flüssigkeiten auch ein Maß für den Mengenstrom ist.
Dieses bekannte Verfahren: läßt sich aber zur
Messung des Mengestroms von pneumatisch geförderten teilchenförmigen Materialien nicht anwenden, da bei
der pneumatischen Förderung von teilchenfönnigem
Material die Strömungsgeschwindigkeit des Trägermediums als im wesentlichen konstant angesehen werden
kann, während die Dichte des geförderten Materials, d h. die Konzentration der Materialteilchen im Trägermedium, variabel und für den Mengenstrom bestimmend ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verhältnismäßig einfaches und mit relativ einfacher
technischer Ausrüstung durchführbares Meßverfahren für den Mengenstrom hydrodynamisch geförderter
teilchenförmiger Materialien zu finden, zu dessen Durchführung weder komplizierte Korrelationsmethoden zur Ermittlung der Zeitverzögerung zwischen den
zeitlich versetzten Durchgängen einer Strömungsstörung an zwei hintereinander angeordneten MsBstellen
und der für solche Korrelationsaufgaben erforderliche technische Aufwand, noch in den Förderstrom hineinragende Meßsonden oder Elektroden notwendig sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst daß an einer Stelle der Förderleitung zufällige,
durch Turbulenzen im Trägermedium bedingte Bewegungsschwankungen der Materialteilchen in ein elektrisches Rauschsignal umgesetzt und die Leistung dieses
Rauschsignals als Maß für den Mengenstrom gemessen wird.
Dabei wird die Erkenntnis ausgenutzt, daß bei
hydrodynamischer, z. B. pneumatischer Förderung von teilchenförmigen! Material mittels eines Trägermediums, z. B. Luft, bei gegebener, konstanter Strömungsgeschwindigkeit des Trägermeüiums sich eine ebenfalls
konstante, ganz bestimmte Strömungsgeschwindigkeit der Materialteikhen einstellt. Dabei ist bei gegebenem
Trägermedium und gegebenem Fördermaterial das Verhältnis des Mittelwerts der Strömungsgeschwindigkeit des Trägermediums zum Mittelwert der Strömungsgeschwindigkeit der Materialteilchen über einen
weiten Bereich von Strömungsgeschwindigkeiten praktisch konstant. Da die Strömungsgeschwindigkeit, d. h.
ihr Mittelwert, eine Konstante ist und damit bei der Mengenstrommessung als Eichkonstante Berücksichtigung finden kann, stellt die jeweilige Konzentration der
Materialteilchen im Strömungsquerschnitt bzw. die jeweilige Beladung des Strömungsquerschnittes mit den
zu fördernden Materialteilchen unmittelbar ein Maß für den jeweiligen Mengenstrom pro Zeiteinheit dar. Da die
Anzahl bzw. die Häufigkeit der im strömenden Material durch Turbulenzen des Ti Jgermediums bedingten,
statistisch verteilten zufälligen Strömungsstörungen
bzw. Bewegungsschwankungen der Materislteüchen in
Form von Abweichungen vom Mittelwert der Strömungsgeschwindigkeit der Materialteilchen von der
Menge bzw. der Konzentration der Materialteilchen
innerhalb des Strömungsquerschnittes abhängig ist, läßt
sich die jeweilige Konzentration der Materialteilchen im Strömungsquerschnitt durch Umsetzung von deren
zufälligen Bewegungsschwankungen in das genannte elektrische Rauschsignal messen, und man erhält den
ίο Mengenstrom pro Zeiteinheit, indem man die mittels
des Rauschsignals gemessene augenblickliche Menge der Materialteflchen im Förderquerschnitt mit dem
konstanten Mittelwert der Strömungsgeschwindigkeit der Material teilchen multipliziert
is Zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens, deren Vorteile für den Fachmann auf
der Hand liegen, sowie eine Schaltungsanordnung zur
Durchführung des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Beziehung zwischen dem Men^nstrom der
geförderten Materiaiteüchen und dem unter Verwendung eines kapazitiven Meßfühlers erzeugten elektrischen Rauschsignal wird nachstehend abgeleitet:
befindlichen Materialteflchen ist zur Beladung ω der
Förderleitung proportional.
Die turbulenzbedingten Bewegungsschwankungen der Materiaiteüchen weisen eine Gaußsche Verteilung
auf, die durch ein bandbegrenztes weißem Rauschen
jo angenähert werden kann, dessen Leistungsdichteverteilung 4>t(Qb\s zu einer Grenzfrequenz fc im wesentlichen
gleichförmig ist die ihrerseits zur Anzahl der unabhängigen Teilchenbewegungsschwankungen proportional
ist d. h.
fc~ Qoder fc~ ω
Die Gesamtleistung a2 des vom Meßfühler erzeugten
kapazitiven Rauschsignals x(t) hängt von der Anzahl Q
der Teilchen und von der Dielektrizitätskonstante ε des geförderten Materials ab, d. h.
o2~e2Qlbzw.o2~e2o)2
und diese Gesamtleistung ist außerdem durch die Gleichung
β» =
und folglich
ε2ω~
Das Frequenzspekln >m
gangssignals m(t)\si
des Meßfülilsraus-
wobei ACi G\(jf)d\e Traiisformationsfunktion der MeB-anordnung ist.
Bei konstanter dynamischer Ansprechempfindlichkeit
der Meßanordnung und sich ein gutes Stück üLer deren
Frequenzgang hinaus erstreckendem Rauschspektrum ist
OO
= 0x(f)
I φ ι
J m
und folglich
Das obige Integral ist der Gesamtleistung bzw. dem quadratischen Mittelwert Pdes Signals m(t)g\e\ch.
Ein Quadrieren des Signals m(i) und ein Glatten des
quadrierten Signals ergibt dann
wobei m2{t) der quadratische Mittelwert von m(f) ist.
Es gilt daher:
ua uiC LstrOmüngsgCSCi
w'iiiuigKcit ucä
M =
IO
konstant ist, errechnet sich der Mengenstrom M folgendermaßen:
wobei K eine Eichkonstante ist.
Anstelle der Dielektrizitätskonstante des geförderten
Materials können auch andere Stoffeigenschaften dieses jo
Materials zur Umsetzung der Bewegungsschwankungen der Materialteilchen in das elektrische Rauschsignal
verwendet werden, beispielsweise die elektrische Leitfähigkeit oder die Dichte des geförderten Materials.
Die Leitfähigkeit kann beispielsweise bei einer Flüssigkeit als Trägermedium und die Dichte des
geförderten Materials bei einer Flüssigkeit oder einem Gas als Trägermedium Anwendung finden. Im letzteren
Fall können durch Bewegungsschwankungen der Materialteilchen bedingte Dichteschwankungen durch
Ultraschiillmessung erfaßt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen mehr im einzelnen
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Anordnung zur Mengenstrommessung pneumatisch geförderten Pulvermaterials.
F i g. 2 ein Schaltbild einer Auswerteschaltung,
F i g. 3 eine Kompensationsschaltung zur Berücksichtigung
von Änderungen der Dielektrizitätskonstanten 5η des geförderten Materials und
F i g. 4 eine alternative Kompensationsschaltung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Meßanordnung ist ein
kapazitiver MeBfühler I durch eine Elektrode in Form eines von der übrigen Wand 2 einer pneumatischen
Förderleitung 3 durch eine Isolation 4 elektrisch isolierten Wandteils 2s gebildet Der MeBfühler 1 ist an
eine nachstehend mit Bezug auf Fig.2 beschriebene
Auswerteschaltung 5 angeschlossen, der eine Kompensationsschaltung 6 zur Kompensation von durch
Änderungen der Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials bedingten Meßfehlern nachgeschaltet
ist Der Kompensationsschaltung 6 wird ein die jeweilige Dielektrizitätskonstante des geförderten Materials
darstellendes Signal ε zugeführt, das von einem es nicht dargestellten fvfeBwandier geliefert wird, der
beispielsweise in einem am Anfang der Förderleitung 3 befindlichen Aufgabetrichter oder einem am Ende der
Förderleitung befindlichen Sammelbehälters angeordnet ist. Das Ausgangssignal der Kompensationsschaltung
6 wird in einer Quadrierschaltung 7 quadriert und in einer Glättungsschaltung B geglättet, bevor es zu
einer Anzeigeeinrichtung 9 gelangt. Durch die Quadratur des kompensierten Ausgangssignals der Auswerteschaltung
5 erreicht man, daß das zur Anzeige gelangende Signal in linearer Beziehung zum Mengenstrom
steht, wodurch die Eichung der Anzeigeeinrichtung vereinfacht wird.
Gemäß Fig. 2 besteht die Auswerteschaltung 5 aus
einer Kapazitätsmeßbrückc 21, die eine kapazitätsveränderliche
Diode Di und Kondensatoren C2 und C3 enthält. Der Ausgang der Kapazitätsmeßbrückc ist an
die Basis eines Transistors TR 1 eines Oszillators 22 angeschlossen, der unter Schwellenwertbedingiingen
betrieben wird, so daß die Oszillatorschwingiingen entsprechend dem Ausgangssignal des Meßfühlers 1
iimpmüdcmViOdüitci i wciuüii. Züi Dcirtuuuuiiiuii des
Oszillatorausgangssignals dient eine Glciehrichtersehaltung 23 mit einer Diode D3. Das demodulierte Signal
wird in einem Gleichstromverstärker 24 verstärkt, der zwei Transistoren 77? 2 und 77? 3 aufweist. Ein am
Ausgang des Transistors 77? 3 abgegriffenes Gegenkopplungssignal wird über eine Gegenkopplungsschaltung
25 der kapazitätsveränderlichen Diode D1 der Kapazitätsmeßbrückc zugeführt. Ein Wechselstromvcrstärker
26 VAifert das endgültige Ausgangssignal der Auswerteschaltung 5.
Die in F i g. 3 im einzelnen gezeigte Kompensationsschaltung weist im wesentlichen zwei Bausteine auf,
nämlich einen Leistungsverstärker 3i. dessen Eingang mit dem die jeweilige Dielektrizitätskonstante des
geförderten Materials darstellenden Signal t gespeist wird, und einen Wechselstromverstärker 33, der eine
etwa dem Faktor Eins entsprechende, jedoch durch Beeinflussung seiner Gegenkopplung veränderliche
Verstärkung besitzt. Zur Beeinflussung der Verstärkung des Wechselstromverstärkers 33 dient eine Heizelement-Heißleiter-Kombination
3Z die einen in den Gegenkopplungskreis des Wechselstromverstärkers geschalteten Heißleiter THi und ein diesen beheizendes,
vom Ausgangssignal des Leistungsverstärkers 3t gespeistes Heizelement umfaßt. Die verhältnismäßig
hohe Wärmekapazität der Heizelement-Heißleiter-Kombination 32 bewirkt, daß nur verhältnismäßig
langsame Änderungen der Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials wirksam werden, während
sich nur kurzzeitige Schwankungen der Dielektrizitätskonstanten nicht auf die Kompensation auswirken. Die
mit R 7 und /?8 bezeichneten Widerstände sind su
gewählt, daß sich eine etwa lineare Beziehung zwischen dem jeweiligen Wert des gesamten Gegenkopplungswiderstandes
RF des Wechselstromverstärkers 31 und dem jeweiligen Wert der Dielektrizitätskonstante des
geförderten Materials ergibt
Zur Kompensation von Umgebungstemperatureinflüssen auf den Heißleiter 77/1 und somit auf die
Verstärkung des Wechselstromverstärkers 33 ist in der Eingangsleitung dieses Wechselstromverstärkers ein
weiteres Kompensationsglied mit einem Heißleiter TH2 und Widerständen /?9 und RiO angeordnet,
wobei diese Bauelemente genau gleich wie die Bauelemente THi, R 7 und /? 8 im Gegenkopplungskreis ausgelegt sind, so daß sich der Gesamteingangswiderstand
RJ unter ümgebungstemperatureinfiüssen genau in der gleichen Weise wie der Gesamtgegenkoppiungswiderstand
RFverändert
Eine alternative Kompensationsschaltung ist in Fig.4 dargestellt. Hierbei wird das die jeweilige
Dielektrizitätskons'ante des geförderten Materials darstellende Signal ε ebenso wie das Ausgangssignal der
Auswerteschaltung quadriert und geglättet, wobei die dazu dienenden Quadrier- und Glättungsschaltungen 41
und 42 >"it den Quadrier- und Glättungsschaltungen 7
und 8 für das Ausgangssignal der Auswerteschaltung gleichartig sind. Das von der Auswerteschaltung
kommende und quadrierte und geglättete Signal M'und das quadrierte und geglättete Dielektrizitätskonstantensignal f-2 werden einer Potentiometerschaltung 43
zugeführt, wobei das Dielektrizitätskonstantensignal den Potentiometerschleifer betätigt.
Claims (1)
- Patentansprüche;% Verfahren zur Messung7 des. M'engenstrojns von teilchenföimugenri Material, das mittels-eines mit rar wesentlichen konstanter mittlerer Sttömungsge- s schwindigkeit strömenden Trägermediiuns hydrodynamisch, durch eine Förderleüung-transportiert wird; dadurch gekennzeichnet,, daß1, an einer Stellt der Förderleitung zufällige;, durch' Turbulenzen im Trägermedium bedingte Bewegungsschwan- klingen der Malemalteilchen in ein elektrisches Räuschsignal umgesetzt und die Leistung: dieses Rauschsignals als, Maß für den Mengenstrom gemessen wudl2i Verfahren nach Anspruch, I,. dadurch gekennzeichnet, daß- die Umsetzung; der Bewegungsschwanfcungen der Materialteilchen in das elektrische Rauschsignali durch Abtasten der durch die Bewegungsschwankungen auftretenden dielektrischen Schwankungen im geförderten. Material erfolgt3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch; gekennzeichnet, daß' zum Zwecke der Kompensation von durch Änderungen der Dielektrizitätskonstanten des geförderten: Materials- bedingten Meßfehlern ein von der jeweiligen Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials abhängiges- Kompensationssignal mit dem Rauschsigna] kombiniert wird4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in der Förderleitung (3>): angeordneten kapazitiven Meßfühler (t) und dV.-ch eine diesem nachgeschaltete, eine Kapa^itätsrneßbrücke (C2, CZ, D I) enthaltende Auswertesdialtr ig(5)L5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (5) einen Oszillatorkreis (22) enthält, an welchen der Ausgang der Kapazitätsmeßbrücke zur Amplitudenmodulation der Oszilatorschwingungen angeschlossen ist6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet daß der Meßfühler (1) einen Teil der Förderleitungswand (2) bildet7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 zur Durchführung des Verfahrens nach « Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß der Auswerteschaltung (5) eine Kompensationsschaltung (6) nachgeschaltet ist die einen Wechselstromverstärker (33) mit etwa dem Faktor Eins entsprechender, jedoch durch einen in seine Cegenkopp- lungsleitung geschalteten Heißleiter (77/1) veränderlicher Verstärkung und einen mit einem zur jeweiligen Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials proportionalen Signal gespeisten Leistungsverstärker (3t) aufweist, dessen Ausgangs- >5 signal ein Heizelement zur Beheizung des Heißleiters speist8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der «o Auswerteschaltung (5) eine Kompensationsschaltung in Form einer Potentiometerschaltung (43) nachgeschaltet ist deren Potentiometerschleifer durch ein von der jeweiligen Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials abhängiges Signal «5 betätigt wird.Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen) Material nach demiOberbegriff des Anspruchs I.Bei der pneumatischen Förderung pulverförmigen festem Materials, durch= eine Förderleitung ist das Verhältnis: von Förderluft zu gefördertem Material gewöhnlich! gcoß> und beträgt beispielsweise etwa 500'τ t:, so daft sieb die Maiemalteilchen frei rad unabhängig voneinander im Förderluftstrom bewegen können. Hierbei treten in der im Mittelwert gleichförmigen Materialteilchenbewegung zufällige bzw. statistische Störungen, dl Ir.. Abweichungen: vom Mittelwert der Teilchenbewegungsgeschwihdijgkeit in Förderrichtung auf;, die auf Turbulenzen des Trägermediums, z. B. der Förderluft beruhen.& ist bereits vorgeschlagen worden, die Strömungsgeschwindigkeit pulverförmiger fester Materialien innerhalb pneumatischer Fördereinrichtungen dadurch zu bestimmen, daß die Durchlaufzeit der eben erwähnten, durch Turbulenzen im Trägennedium bedingten zufälligen Störungen der Teilchenbewegung zwischen zwei Stellen der Förderleitung gemessen wird, die um: eine bekannte Distanz voneinander entfernt sind Da sich aber die Form der im Trägennedium auftretenden Turbulenzen und somit auch der statistischen Störungen der Teilchenbewegung fertwährend ändert sind komplizierte Korrelationsmethoden erforderlich, um eine an der ersten Meßstelle der Förderleitung festgestellte Strömungsstörung bei ihrem zeitlich versetzten Durchgang an der zweiten Meßstelle wiedererkennen und die Zeitverzögerung zwischen den beiden Durchgängen dieser Strömungsstörung an den beiden hintereinander angeordneten Meßstellen ermitteln zu können.Die Durchführung dieser Korrelationsmethoden erfordert natürlich einen entsprechenden technischen AufwandEs ist ferner aus der US-PS 33 59 796 bekannt den Mengenstrom von pneumatisch durch thw Förderleitung hindurch gefördertem pulverigem Material dadurch zu messen, daß innerhalb des Forderstromes in der Förderleitung eine elektrisch an eine Meßschaltung angeschlossene Kugel angeordnet und die beim Aufprall von Materialteilchen auf diese Kugel übertragene elektrische Ladung als Maß für den Mengenstrom gemessen wird. Dabei wird davon ausgegangen, daß die Materialteilchen sich während ihres Transports durch die Förderleitung durch Kollisionen mit der Förderleitungswand infolge von Reibungselektrizität aufgeladen haben, so daß sie beim Aufprall auf die Kugel Ladungen an diese abgeben können. Dieses bekannte Verfahren ist insbesondere zur Mengenstrommessung bei kleinen Förderströmen oder bei extrem feinkörnigen Materialien als Alternative zu einem ebenfalls bekannten, in diesen Fällen aber nicht mehr anwendbaren optischen Verfahren vorgesehen. Das eben erwähnte bekannte Verfahren hat aber den Nachteil, daß insbesondere bei adhesiven Fördermaterialien sich auf der im Förderstrom befindlichen Kugel samt deren Halterung leicht eine Schicht von sich daran ansetzenden Materialteilchen ablagern kann, wodurch eine brauchbare Messung unmöglich wird» und andererseits können abrasive Fördermaterialien zum schnellen Verschleiß der Kugel und ihrer Halterung führen.Ein sehr ähnliches Verfahren zur Messung des Mengenstroms von pneumatisch geförderten pulverigen Materialien, deren Materialteilchen eine statische elektrische Ladung tragen, ist aus der US-PS 24 91 445
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |