DE1925153B2 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen! Material - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen! Material

Info

Publication number
DE1925153B2
DE1925153B2 DE1925153A DE1925153A DE1925153B2 DE 1925153 B2 DE1925153 B2 DE 1925153B2 DE 1925153 A DE1925153 A DE 1925153A DE 1925153 A DE1925153 A DE 1925153A DE 1925153 B2 DE1925153 B2 DE 1925153B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveying
measuring
circuit
flow
mass flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1925153A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1925153C3 (de
DE1925153A1 (de
Inventor
Maurice Sidney Bradford Yorkshire Beck (Grossbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Research Development Corp UK
Original Assignee
National Research Development Corp UK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by National Research Development Corp UK filed Critical National Research Development Corp UK
Publication of DE1925153A1 publication Critical patent/DE1925153A1/de
Publication of DE1925153B2 publication Critical patent/DE1925153B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1925153C3 publication Critical patent/DE1925153C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/74Devices for measuring flow of a fluid or flow of a fluent solid material in suspension in another fluid
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/66Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by measuring frequency, phase shift or propagation time of electromagnetic or other waves, e.g. using ultrasonic flowmeters
    • G01F1/666Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by measuring frequency, phase shift or propagation time of electromagnetic or other waves, e.g. using ultrasonic flowmeters by detecting noise and sounds generated by the flowing fluid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)

Description

bekannt, gemäß welchem mittels einer in den Förderstrom hineinragenden Elektrode die elektrischen Ladungen von auf die Elektrode auftreffenden Materialteilchen aufgefangen und die aufgefangenen Ladungen als Maß für den jeweiligen Mengenstrom gemessen werden. Hierbei treten aber die gleichen Nachteile wie bei. dem gerade zuvor beschriebenen bekannten Verfahren auE.
Schließlich ist aus Jer US-PS 32 18 852 ein Verfahren zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten bekannt, wobei mitteis eines elektroakustischer! Wandlers das vom. strömenden, Medium erzeugte Strömungsgeräusch elektrisch erfaßt und als Maß für die Strömungsgeschwindigkeit gemessen wird, welch letztere wegen der praktisch konstanten Dichte von Flüssigkeiten auch ein Maß für den Mengenstrom ist.
Dieses bekannte Verfahren: läßt sich aber zur Messung des Mengestroms von pneumatisch geförderten teilchenförmigen Materialien nicht anwenden, da bei der pneumatischen Förderung von teilchenfönnigem Material die Strömungsgeschwindigkeit des Trägermediums als im wesentlichen konstant angesehen werden kann, während die Dichte des geförderten Materials, d h. die Konzentration der Materialteilchen im Trägermedium, variabel und für den Mengenstrom bestimmend ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verhältnismäßig einfaches und mit relativ einfacher technischer Ausrüstung durchführbares Meßverfahren für den Mengenstrom hydrodynamisch geförderter teilchenförmiger Materialien zu finden, zu dessen Durchführung weder komplizierte Korrelationsmethoden zur Ermittlung der Zeitverzögerung zwischen den zeitlich versetzten Durchgängen einer Strömungsstörung an zwei hintereinander angeordneten MsBstellen und der für solche Korrelationsaufgaben erforderliche technische Aufwand, noch in den Förderstrom hineinragende Meßsonden oder Elektroden notwendig sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst daß an einer Stelle der Förderleitung zufällige, durch Turbulenzen im Trägermedium bedingte Bewegungsschwankungen der Materialteilchen in ein elektrisches Rauschsignal umgesetzt und die Leistung dieses Rauschsignals als Maß für den Mengenstrom gemessen wird.
Dabei wird die Erkenntnis ausgenutzt, daß bei hydrodynamischer, z. B. pneumatischer Förderung von teilchenförmigen! Material mittels eines Trägermediums, z. B. Luft, bei gegebener, konstanter Strömungsgeschwindigkeit des Trägermeüiums sich eine ebenfalls konstante, ganz bestimmte Strömungsgeschwindigkeit der Materialteikhen einstellt. Dabei ist bei gegebenem Trägermedium und gegebenem Fördermaterial das Verhältnis des Mittelwerts der Strömungsgeschwindigkeit des Trägermediums zum Mittelwert der Strömungsgeschwindigkeit der Materialteilchen über einen weiten Bereich von Strömungsgeschwindigkeiten praktisch konstant. Da die Strömungsgeschwindigkeit, d. h. ihr Mittelwert, eine Konstante ist und damit bei der Mengenstrommessung als Eichkonstante Berücksichtigung finden kann, stellt die jeweilige Konzentration der Materialteilchen im Strömungsquerschnitt bzw. die jeweilige Beladung des Strömungsquerschnittes mit den zu fördernden Materialteilchen unmittelbar ein Maß für den jeweiligen Mengenstrom pro Zeiteinheit dar. Da die Anzahl bzw. die Häufigkeit der im strömenden Material durch Turbulenzen des Ti Jgermediums bedingten, statistisch verteilten zufälligen Strömungsstörungen bzw. Bewegungsschwankungen der Materislteüchen in Form von Abweichungen vom Mittelwert der Strömungsgeschwindigkeit der Materialteilchen von der Menge bzw. der Konzentration der Materialteilchen innerhalb des Strömungsquerschnittes abhängig ist, läßt sich die jeweilige Konzentration der Materialteilchen im Strömungsquerschnitt durch Umsetzung von deren zufälligen Bewegungsschwankungen in das genannte elektrische Rauschsignal messen, und man erhält den
ίο Mengenstrom pro Zeiteinheit, indem man die mittels des Rauschsignals gemessene augenblickliche Menge der Materialteflchen im Förderquerschnitt mit dem konstanten Mittelwert der Strömungsgeschwindigkeit der Material teilchen multipliziert
is Zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens, deren Vorteile für den Fachmann auf der Hand liegen, sowie eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Beziehung zwischen dem Men^nstrom der geförderten Materiaiteüchen und dem unter Verwendung eines kapazitiven Meßfühlers erzeugten elektrischen Rauschsignal wird nachstehend abgeleitet:
Die Anzahl Q von jeweils im Bereich des Meßfühlers
befindlichen Materialteflchen ist zur Beladung ω der Förderleitung proportional.
Die turbulenzbedingten Bewegungsschwankungen der Materiaiteüchen weisen eine Gaußsche Verteilung auf, die durch ein bandbegrenztes weißem Rauschen
jo angenähert werden kann, dessen Leistungsdichteverteilung 4>t(Qb\s zu einer Grenzfrequenz fc im wesentlichen gleichförmig ist die ihrerseits zur Anzahl der unabhängigen Teilchenbewegungsschwankungen proportional ist d. h.
fc~ Qoder fc~ ω
Die Gesamtleistung a2 des vom Meßfühler erzeugten kapazitiven Rauschsignals x(t) hängt von der Anzahl Q der Teilchen und von der Dielektrizitätskonstante ε des geförderten Materials ab, d. h.
o2~e2Qlbzw.o2~e2o)2
und diese Gesamtleistung ist außerdem durch die Gleichung
β» =
M gegeben. Für F< /Ί-gilt
und folglich
ε2ω~
Das Frequenzspekln >m gangssignals m(t)\si
des Meßfülilsraus-
wobei ACi G\(jf)d\e Traiisformationsfunktion der MeB-anordnung ist.
Bei konstanter dynamischer Ansprechempfindlichkeit der Meßanordnung und sich ein gutes Stück üLer deren Frequenzgang hinaus erstreckendem Rauschspektrum ist
OO
= 0x(f)
I φ ι
J m
und folglich
Das obige Integral ist der Gesamtleistung bzw. dem quadratischen Mittelwert Pdes Signals m(t)g\e\ch.
Ein Quadrieren des Signals m(i) und ein Glatten des quadrierten Signals ergibt dann
wobei m2{t) der quadratische Mittelwert von m(f) ist. Es gilt daher:
ua uiC LstrOmüngsgCSCi
w'iiiuigKcit ucä
M =
IO
konstant ist, errechnet sich der Mengenstrom M folgendermaßen:
wobei K eine Eichkonstante ist.
Anstelle der Dielektrizitätskonstante des geförderten Materials können auch andere Stoffeigenschaften dieses jo Materials zur Umsetzung der Bewegungsschwankungen der Materialteilchen in das elektrische Rauschsignal verwendet werden, beispielsweise die elektrische Leitfähigkeit oder die Dichte des geförderten Materials.
Die Leitfähigkeit kann beispielsweise bei einer Flüssigkeit als Trägermedium und die Dichte des geförderten Materials bei einer Flüssigkeit oder einem Gas als Trägermedium Anwendung finden. Im letzteren Fall können durch Bewegungsschwankungen der Materialteilchen bedingte Dichteschwankungen durch Ultraschiillmessung erfaßt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen mehr im einzelnen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Anordnung zur Mengenstrommessung pneumatisch geförderten Pulvermaterials.
F i g. 2 ein Schaltbild einer Auswerteschaltung,
F i g. 3 eine Kompensationsschaltung zur Berücksichtigung von Änderungen der Dielektrizitätskonstanten 5η des geförderten Materials und
F i g. 4 eine alternative Kompensationsschaltung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Meßanordnung ist ein kapazitiver MeBfühler I durch eine Elektrode in Form eines von der übrigen Wand 2 einer pneumatischen Förderleitung 3 durch eine Isolation 4 elektrisch isolierten Wandteils 2s gebildet Der MeBfühler 1 ist an eine nachstehend mit Bezug auf Fig.2 beschriebene Auswerteschaltung 5 angeschlossen, der eine Kompensationsschaltung 6 zur Kompensation von durch Änderungen der Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials bedingten Meßfehlern nachgeschaltet ist Der Kompensationsschaltung 6 wird ein die jeweilige Dielektrizitätskonstante des geförderten Materials darstellendes Signal ε zugeführt, das von einem es nicht dargestellten fvfeBwandier geliefert wird, der beispielsweise in einem am Anfang der Förderleitung 3 befindlichen Aufgabetrichter oder einem am Ende der Förderleitung befindlichen Sammelbehälters angeordnet ist. Das Ausgangssignal der Kompensationsschaltung 6 wird in einer Quadrierschaltung 7 quadriert und in einer Glättungsschaltung B geglättet, bevor es zu einer Anzeigeeinrichtung 9 gelangt. Durch die Quadratur des kompensierten Ausgangssignals der Auswerteschaltung 5 erreicht man, daß das zur Anzeige gelangende Signal in linearer Beziehung zum Mengenstrom steht, wodurch die Eichung der Anzeigeeinrichtung vereinfacht wird.
Gemäß Fig. 2 besteht die Auswerteschaltung 5 aus einer Kapazitätsmeßbrückc 21, die eine kapazitätsveränderliche Diode Di und Kondensatoren C2 und C3 enthält. Der Ausgang der Kapazitätsmeßbrückc ist an die Basis eines Transistors TR 1 eines Oszillators 22 angeschlossen, der unter Schwellenwertbedingiingen betrieben wird, so daß die Oszillatorschwingiingen entsprechend dem Ausgangssignal des Meßfühlers 1 iimpmüdcmViOdüitci i wciuüii. Züi Dcirtuuuuiiiuii des Oszillatorausgangssignals dient eine Glciehrichtersehaltung 23 mit einer Diode D3. Das demodulierte Signal wird in einem Gleichstromverstärker 24 verstärkt, der zwei Transistoren 77? 2 und 77? 3 aufweist. Ein am Ausgang des Transistors 77? 3 abgegriffenes Gegenkopplungssignal wird über eine Gegenkopplungsschaltung 25 der kapazitätsveränderlichen Diode D1 der Kapazitätsmeßbrückc zugeführt. Ein Wechselstromvcrstärker 26 VAifert das endgültige Ausgangssignal der Auswerteschaltung 5.
Die in F i g. 3 im einzelnen gezeigte Kompensationsschaltung weist im wesentlichen zwei Bausteine auf, nämlich einen Leistungsverstärker 3i. dessen Eingang mit dem die jeweilige Dielektrizitätskonstante des geförderten Materials darstellenden Signal t gespeist wird, und einen Wechselstromverstärker 33, der eine etwa dem Faktor Eins entsprechende, jedoch durch Beeinflussung seiner Gegenkopplung veränderliche Verstärkung besitzt. Zur Beeinflussung der Verstärkung des Wechselstromverstärkers 33 dient eine Heizelement-Heißleiter-Kombination 3Z die einen in den Gegenkopplungskreis des Wechselstromverstärkers geschalteten Heißleiter THi und ein diesen beheizendes, vom Ausgangssignal des Leistungsverstärkers 3t gespeistes Heizelement umfaßt. Die verhältnismäßig hohe Wärmekapazität der Heizelement-Heißleiter-Kombination 32 bewirkt, daß nur verhältnismäßig langsame Änderungen der Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials wirksam werden, während sich nur kurzzeitige Schwankungen der Dielektrizitätskonstanten nicht auf die Kompensation auswirken. Die mit R 7 und /?8 bezeichneten Widerstände sind su gewählt, daß sich eine etwa lineare Beziehung zwischen dem jeweiligen Wert des gesamten Gegenkopplungswiderstandes RF des Wechselstromverstärkers 31 und dem jeweiligen Wert der Dielektrizitätskonstante des geförderten Materials ergibt
Zur Kompensation von Umgebungstemperatureinflüssen auf den Heißleiter 77/1 und somit auf die Verstärkung des Wechselstromverstärkers 33 ist in der Eingangsleitung dieses Wechselstromverstärkers ein weiteres Kompensationsglied mit einem Heißleiter TH2 und Widerständen /?9 und RiO angeordnet, wobei diese Bauelemente genau gleich wie die Bauelemente THi, R 7 und /? 8 im Gegenkopplungskreis ausgelegt sind, so daß sich der Gesamteingangswiderstand RJ unter ümgebungstemperatureinfiüssen genau in der gleichen Weise wie der Gesamtgegenkoppiungswiderstand RFverändert
Eine alternative Kompensationsschaltung ist in Fig.4 dargestellt. Hierbei wird das die jeweilige Dielektrizitätskons'ante des geförderten Materials darstellende Signal ε ebenso wie das Ausgangssignal der Auswerteschaltung quadriert und geglättet, wobei die dazu dienenden Quadrier- und Glättungsschaltungen 41 und 42 >"it den Quadrier- und Glättungsschaltungen 7
und 8 für das Ausgangssignal der Auswerteschaltung gleichartig sind. Das von der Auswerteschaltung kommende und quadrierte und geglättete Signal M'und das quadrierte und geglättete Dielektrizitätskonstantensignal f-2 werden einer Potentiometerschaltung 43 zugeführt, wobei das Dielektrizitätskonstantensignal den Potentiometerschleifer betätigt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche;
    % Verfahren zur Messung7 des. M'engenstrojns von teilchenföimugenri Material, das mittels-eines mit rar wesentlichen konstanter mittlerer Sttömungsge- s schwindigkeit strömenden Trägermediiuns hydrodynamisch, durch eine Förderleüung-transportiert wird; dadurch gekennzeichnet,, daß1, an einer Stellt der Förderleitung zufällige;, durch' Turbulenzen im Trägermedium bedingte Bewegungsschwan- klingen der Malemalteilchen in ein elektrisches Räuschsignal umgesetzt und die Leistung: dieses Rauschsignals als, Maß für den Mengenstrom gemessen wudl
    2i Verfahren nach Anspruch, I,. dadurch gekennzeichnet, daß- die Umsetzung; der Bewegungsschwanfcungen der Materialteilchen in das elektrische Rauschsignali durch Abtasten der durch die Bewegungsschwankungen auftretenden dielektrischen Schwankungen im geförderten. Material erfolgt
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch; gekennzeichnet, daß' zum Zwecke der Kompensation von durch Änderungen der Dielektrizitätskonstanten des geförderten: Materials- bedingten Meßfehlern ein von der jeweiligen Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials abhängiges- Kompensationssignal mit dem Rauschsigna] kombiniert wird
    4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in der Förderleitung (3>): angeordneten kapazitiven Meßfühler (t) und dV.-ch eine diesem nachgeschaltete, eine Kapa^itätsrneßbrücke (C2, CZ, D I) enthaltende Auswertesdialtr ig(5)L
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (5) einen Oszillatorkreis (22) enthält, an welchen der Ausgang der Kapazitätsmeßbrücke zur Amplitudenmodulation der Oszilatorschwingungen angeschlossen ist
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet daß der Meßfühler (1) einen Teil der Förderleitungswand (2) bildet
    7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 zur Durchführung des Verfahrens nach « Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß der Auswerteschaltung (5) eine Kompensationsschaltung (6) nachgeschaltet ist die einen Wechselstromverstärker (33) mit etwa dem Faktor Eins entsprechender, jedoch durch einen in seine Cegenkopp- lungsleitung geschalteten Heißleiter (77/1) veränderlicher Verstärkung und einen mit einem zur jeweiligen Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials proportionalen Signal gespeisten Leistungsverstärker (3t) aufweist, dessen Ausgangs- >5 signal ein Heizelement zur Beheizung des Heißleiters speist
    8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der «o Auswerteschaltung (5) eine Kompensationsschaltung in Form einer Potentiometerschaltung (43) nachgeschaltet ist deren Potentiometerschleifer durch ein von der jeweiligen Dielektrizitätskonstanten des geförderten Materials abhängiges Signal «5 betätigt wird.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen) Material nach demiOberbegriff des Anspruchs I.
    Bei der pneumatischen Förderung pulverförmigen festem Materials, durch= eine Förderleitung ist das Verhältnis: von Förderluft zu gefördertem Material gewöhnlich! gcoß> und beträgt beispielsweise etwa 500'τ t:, so daft sieb die Maiemalteilchen frei rad unabhängig voneinander im Förderluftstrom bewegen können. Hierbei treten in der im Mittelwert gleichförmigen Materialteilchenbewegung zufällige bzw. statistische Störungen, dl Ir.. Abweichungen: vom Mittelwert der Teilchenbewegungsgeschwihdijgkeit in Förderrichtung auf;, die auf Turbulenzen des Trägermediums, z. B. der Förderluft beruhen.
    & ist bereits vorgeschlagen worden, die Strömungsgeschwindigkeit pulverförmiger fester Materialien innerhalb pneumatischer Fördereinrichtungen dadurch zu bestimmen, daß die Durchlaufzeit der eben erwähnten, durch Turbulenzen im Trägennedium bedingten zufälligen Störungen der Teilchenbewegung zwischen zwei Stellen der Förderleitung gemessen wird, die um: eine bekannte Distanz voneinander entfernt sind Da sich aber die Form der im Trägennedium auftretenden Turbulenzen und somit auch der statistischen Störungen der Teilchenbewegung fertwährend ändert sind komplizierte Korrelationsmethoden erforderlich, um eine an der ersten Meßstelle der Förderleitung festgestellte Strömungsstörung bei ihrem zeitlich versetzten Durchgang an der zweiten Meßstelle wiedererkennen und die Zeitverzögerung zwischen den beiden Durchgängen dieser Strömungsstörung an den beiden hintereinander angeordneten Meßstellen ermitteln zu können.
    Die Durchführung dieser Korrelationsmethoden erfordert natürlich einen entsprechenden technischen Aufwand
    Es ist ferner aus der US-PS 33 59 796 bekannt den Mengenstrom von pneumatisch durch thw Förderleitung hindurch gefördertem pulverigem Material dadurch zu messen, daß innerhalb des Forderstromes in der Förderleitung eine elektrisch an eine Meßschaltung angeschlossene Kugel angeordnet und die beim Aufprall von Materialteilchen auf diese Kugel übertragene elektrische Ladung als Maß für den Mengenstrom gemessen wird. Dabei wird davon ausgegangen, daß die Materialteilchen sich während ihres Transports durch die Förderleitung durch Kollisionen mit der Förderleitungswand infolge von Reibungselektrizität aufgeladen haben, so daß sie beim Aufprall auf die Kugel Ladungen an diese abgeben können. Dieses bekannte Verfahren ist insbesondere zur Mengenstrommessung bei kleinen Förderströmen oder bei extrem feinkörnigen Materialien als Alternative zu einem ebenfalls bekannten, in diesen Fällen aber nicht mehr anwendbaren optischen Verfahren vorgesehen. Das eben erwähnte bekannte Verfahren hat aber den Nachteil, daß insbesondere bei adhesiven Fördermaterialien sich auf der im Förderstrom befindlichen Kugel samt deren Halterung leicht eine Schicht von sich daran ansetzenden Materialteilchen ablagern kann, wodurch eine brauchbare Messung unmöglich wird» und andererseits können abrasive Fördermaterialien zum schnellen Verschleiß der Kugel und ihrer Halterung führen.
    Ein sehr ähnliches Verfahren zur Messung des Mengenstroms von pneumatisch geförderten pulverigen Materialien, deren Materialteilchen eine statische elektrische Ladung tragen, ist aus der US-PS 24 91 445
DE1925153A 1968-05-17 1969-05-16 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen! Material Expired DE1925153C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB23585/68A GB1270112A (en) 1968-05-17 1968-05-17 Improvements in or relating to the measurement of the flow of particulate material

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1925153A1 DE1925153A1 (de) 1969-11-27
DE1925153B2 true DE1925153B2 (de) 1979-05-10
DE1925153C3 DE1925153C3 (de) 1980-01-17

Family

ID=10198057

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1925153A Expired DE1925153C3 (de) 1968-05-17 1969-05-16 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen! Material

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3636763A (de)
DE (1) DE1925153C3 (de)
GB (1) GB1270112A (de)

Families Citing this family (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE28686E (en) * 1970-07-06 1976-01-20 Measurement of fluid flow rates
GB1393103A (en) * 1972-01-27 1975-05-07 Kent Instruments Ltd Flow velocity measurement
GB1481021A (en) * 1974-04-09 1977-07-27 Nat Res Dev Flow control system
US4275353A (en) * 1979-08-23 1981-06-23 Westinghouse Electric Corp. Method and apparatus for the detection of stagnant regions in a fluidized bed or in pneumatic conveying lines
US4363244A (en) 1979-11-08 1982-12-14 Rabeh Riadh H A Fluid velocity meter
US4490077A (en) * 1981-07-28 1984-12-25 Nippon Kokan Kabushiki Kaisha Apparatus for continuously measuring flow rate of fine material flowing through transport pipe
CH650590A5 (fr) * 1982-04-16 1985-07-31 Gerard Andre Lavanchy Procede et dispositif de mesure du debit ou de la qualite granulometrique d'un materiau pulverulent.
FR2543059B1 (fr) * 1983-03-25 1985-08-02 Imaje Sa Dispositif de securite pour systeme de circulation de fluide conducteur et son application aux imprimantes a jet d'encre
GB8324553D0 (en) * 1983-09-14 1983-10-19 Btr Plc Monitoring flow of particulate material in impact treatment equipment
GB8325006D0 (en) * 1983-09-19 1983-10-19 Green R G Measurement of flow of particulate materials
US4899101A (en) * 1988-01-21 1990-02-06 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Online capacitive densitometer
US4873855A (en) * 1988-05-02 1989-10-17 General Electric Company Shot sensing shot peening system and method
WO1992009886A1 (en) * 1990-11-28 1992-06-11 Stewart Hughes Limited System and method for monitoring debris in a fluid
US5571974A (en) * 1995-01-06 1996-11-05 Nauful; Eli S. Method and apparatus for the measurement of particle flow in a pipe
US7002131B1 (en) 2003-01-24 2006-02-21 Jds Uniphase Corporation Methods, systems and apparatus for measuring average received optical power
US7215883B1 (en) 2003-01-24 2007-05-08 Jds Uniphase Corporation Methods for determining the performance, status, and advanced failure of optical communication channels
AT505032B1 (de) * 2005-10-13 2008-10-15 Univ Graz Tech Verfahren und vorrichtung zum ermitteln der förderparameter eines partikel führenden, durch eine leitung strömenden fluidums
FI125166B (en) * 2013-04-08 2015-06-30 Outotec Oyj PROCEDURES AND ARRANGEMENTS FOR FEEDING RAW MATERIAL FROM A RAW MATERIAL CONTAINER INTO A OVEN OVEN SPACE
CZ2013355A3 (cs) * 2013-05-16 2014-07-16 Česká zemědělská univerzita v Praze Kapacitní snímač průchodnosti partikulárních materiálů s teplotní kompenzací
CN104316627A (zh) * 2014-11-06 2015-01-28 上海仪电分析仪器有限公司 气相色谱仪气体流量自动显示装置

Also Published As

Publication number Publication date
DE1925153C3 (de) 1980-01-17
DE1925153A1 (de) 1969-11-27
US3636763A (en) 1972-01-25
GB1270112A (en) 1972-04-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1925153C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des Mengenstroms von teilchenförmigen! Material
DE3315476A1 (de) Flussmeter fuer ein zweiphasiges fluid
DE2512494C2 (de)
DE1798182C3 (de) Verfahren und Einrichtung zur Strömungsgeschwindigkeitsmessung eines in einem Trägermedium suspendierten Materials
DE3627162A1 (de) Anordnung zur beruehrungslosen messung des volumen- oder massenstroms eines bewegten mediums
DE2454469A1 (de) Induktiver durchflussmesser
DE2038569C3 (de) Stromungsgeschwindigkeitsmesser nach dem Prinzip der Karmarfsehen Wirbel straße
DE2218459A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur durchflussmessung
DE2610336A1 (de) Anordnung und verfahren zur verarbeitung eines zusammengesetzten eingangssignals
DE2600154A1 (de) Verfahren und einrichtung zum messen der dicke flaechigen guts mittels schallschwingungen
DE2344008C3 (de) Meßgerät zum Messen von Veränderungen der physikalischen Eigenschaften eines magnetisch oder elektrisch leitenden Untersuchungsobjekts
EP1079203B1 (de) Kapazitive Überwachung des Leimauftrags auf ein Substrat mit der imaginären Permittivität
DE10118002B4 (de) Magnetisch-induktives Durchflußmeßverfahren und magnetisch-induktives Durchflußmeßgerät
DE1773754A1 (de) Geraet zur Durchfuehrung der Schmelzindexmessung bei Kunststoffen
EP0697685A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen
DE4020196A1 (de) Messeinrichtung und verfahren zu ihrer betriebseinstellung
DE3307693C2 (de)
DE4413840C2 (de) Vorrichtung zur berührungslosen Messung an einem Objekt
EP1164380B1 (de) Schaltungsanordnung zur Erfassung von Kapazitätsänderungen
WO1998009151A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur volumenbestimmung von flüssigkeits-tropfen
DE9316008U1 (de) Anordnung zur Messung der Durchflußmenge luftdurchsetzter Milch
DE2944364A1 (de) Anordnung zur messung einer groesse, die einen feldeffekttransistor beeinflusst
DE2819506C2 (de) Vorrichtung zum Ermitteln des Absetzbeginns der Feststoffphase einer strömenden Feststoff-Flüssigkeits-Suspension
DE1548159C (de) Elektrische Schaltungsanordnung zum Auffinden und Anzeigen metallischer Fremd korper in Forderstromen
DE19505453A1 (de) Klebemonitor

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)