DE1921189C - Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen über die Fernsprechverbindungswege eine Datenübermittlung möglich ist - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen über die Fernsprechverbindungswege eine Datenübermittlung möglich istInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in
denen über die Fernsprechverbindungswege eine Datenübermittlung durch die dem Aufbau einer Verbindung
dienenden Vorrichtungen (Nummernscheibe, Tastensatz) des Fernsprechers von einer Teilnehmerstelle
zu einer Datengegenstelle möglich ist, wobei die Daten durch Einrichtungen zur Datenumsetzung in
eine für die Übermittlung geeignete Form umgesetzt werden.
Zur Datenübermittlung in Fernsprechanlagen ist es bereits bekannt, an den jeweiligen Teünehmerstellen
Datenendgeräte vorzusehen, die durch besondere Umschaltevorrichtungen an die Verbindungsleitung
angeschaltet werden und eine Datenübermittlung über den Fernsprechverbindungsweg ermöglichen.
Derartige Datenendgeräte sind aufwendig und in manchen FaKe ι auch nicht erforderlich, beispielsweise
wenn eine zentrale Datenverarbeitungsanlage •on mehreren Teünehmerstellen aus anwählbar sein
soll, um bestimmte automatische Ansagen zu erhalten, z. B. Kontenstände, Börsenkurse, Lagerbestände
usw.
Zu diesem Zweck ist es beispielsweise durch die deutsche Auslegeschrift 1 242 672 bereits bekannt,
eine Datenübermittlung auch mit der dem Aufbau einer Fernsprechverbindung dienenden Vorrichtung
des Fernsprechers durchzuführen. Diese Art der Datenübermittlung ist insbesondere für einen Datenverkehr
zwischen einzelnen Teimehmerstellen denkbar.
Soll jedoch ein Datenverkehr zwischen einer Teilnehmerstelle urd einer Datenverarbeitungsanlage
möglich sein, die zrntral angeordnet ist, so treten zusätzliche Probleme auf, die insbesondere darin bestehen,
daß der jeweils eine Datenübermittlung wünschende Teilnehmer einerseits für die Befehlssteuerung
der Datenverarbeitungsanlage besondere gekennzeichnet, andererseits seine Berechtigung für
den angeforderten Dienst auch in der Datenverarbeitungsanlage festgestellt werden muß.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, zur Beseitigung
dieser Probleme eine Schaltungsanordnung zur Datenübermittlung zu schaffen, die einen Datenverkehr
zwischen einer Teilnehmerstelle und einer zentralen Datenverarbeitungsanlage und dabei die
Kennzeichnung dieser Teilnehmerstelle sowie die Feststellung ihrer Berechtigung für den angeforderten
Dienst ermöglicht.
Für eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art löst die Erfindung diese Aufgabe dadurch,
daß die Einrichtungen zur Datenumsetzung in eine der Datenübermittlung dienende Verbindung in
der Vermittlungsstelle vor Verbindungssätzen einschleifbar sind, die zur Aufnahme von an sich zu
Vermittlungszwecken (z. B. zur Rückfragekennzeichnung) dienenden und von der Teilnehmerstelle gesendeten
Sonderkriterien (z. B. Erdtastendruck) geeignet sind, welche Datenblockendezeichen von der
Teilnehmerstelle zu den Einrichtungen zur Datenumsetzung kennzeichnen und daß ein bei Auslösung
einer Verbindung in den Einrichtungen zur Datenumsetzung erzeugter und das Ende der Datenübermittlung
kennzeichnender Block zur Datengegcnstelle übertragbar ist. dem bei Auslösung von gekennzeichnetem
Ende eines Datenblcickes ein in den Einrichtungen
zur Datenumsetzung nachgebildetes Blockendezeichcn vorgeordnet ist.
Die vorstehend aufgezeichneten Probleme werden mit dieser Schaltungsanordnung in besonders einfacher
und vorteilhafter Weise gelöst. Für die vorgesehenen Datenblockendezeichen können an
den Teilnehmerstellen bereits vorhandene Sonderdiensttasten bzw. die Erdtaste verwendet werden.
Zum Einschleifen der Einrichtungen zur Datenumsetzung vor Verbindungssätzen tritt kein
Aufwand für besondere Befehle auf, da dies in der für die Ansteuerung einer bestimmten Verkehrs-
richtung entsprechenden Weise erfolgen kann. Durch die Anordnung der Einrichtungen zur Datenumsetzung
in der Vermittlungsstelle sind besondere Datenendgeräte an den Teünehmerstellen nicht erforderlich,
und iiie zu übermittelnden Daten können an den Teilnehmerstellen mit den der Wählkennzeichengabe
dienenden Vorrichtungen erzeugt werden. Mit dieser Zentralisierung der Umsetzungseinrichtungen ist in
vorteilhafter Weise auch eine einfache Steuerung der der Datenübermittlung dienenden Verbindung sowie
eine Kennzeichengabe zur jeweils angeschalteten Teilnehmerstelle möglich. In Verbindung mit anderen
zent'Jen Steuereinrichtungen können die einzelnen Verbindungszustände und eventuellen Fehlbedienungen
der Teilnehmerstelle leicht erkannt und
in die für die Datengegenstelle geeigneten Kriterien umgesetzt werden. Auch ist eine Auswertung der
Rufnummer der angeschalteten Teilnehmerstelle über diese zentralen Steuereinrichtungen möglich,
wodurch vor der eigentlichen Datenübermittlung zwischen der Datenumsetzungseinrichtung und der
Datengegenstelle eine Berechtigungsfeststellung hinsichtlich des jeweils gewünschten Datend'enstes erfolgen
kann.
Die Daten können von der jeweiligen Teilnehmerstelle
aus blockweise übertragen werden, wobei das Ende eines jeden Datenblockes ,m der Teilnehmerstelle
durch ein Blockendezeichen gekennzeichnet wird, das beispielsweise durch Betätigung der Erdtaste
oder einer anderen Sondertaste gebildet werden kann. Jeder Datenblock kann in der eingeschleiften
Einrichtung zur Datenumsetzung zwischengespeichert und nach Eintreffen des Blockendezeichens an die
Datengegenstelle übermittelt werden.
Gemäß der Erfindung wird ein Unterbrechen der jeweils existierenden Datenverbindung in der eingeschleiften
Einrichtung zur Datenumsetzung erkannt, und diese bildet das dann fehlende Blockendezeichen
«owie einen das Ende der Datenübermittlung kennzeichnenden Block nach, so daß eine eindeutige Auslösung
einer Datenverbindung auch bei Bedienungsfehlern an den Teünehmerstellen möglich ist.
Grundsatzlich kann also an der Teilnehmerstelle zu jedem beliebigen Zeitpunkl durch Einhängen des
Handapparates der Datenverkehr beendet werden.
Da die eingeschleifte Einrichtung zur Datenumsetzung diese Auslösung erkennt und das für die Datengegenstelle
erforderliche Schlußkennzeichen als Block selbständig nachbildet, können Fehlschaltungen
auch bei dieser Art der Auslösung nicht auftreten.
Die Erfindung wird im folgenden für eine Vermittlungsanlage der in der Figur dargestellten Art
beschrieben.
In der Figur ist eine Vermittlungsstelle dargestellt,
die im wesentlichen aus den einzelnen Teilnehmerstellen 77Vl und 77V2, den Teilnchmerschaltungcn
TSi, TSl, TS3, dem Vermittlungsnetzwerk VN,
verschiedenen Verbindungssätzen sowie einer zen-
tralen Steuereinrichtung ZST besteht. Sie ermöglicht Tastwahl dient. Dem Sendemodem-Verbindungssatz
interne Fernsprechverbindungen über Innen verbin- SMVS ist der Sendemodem SM zugeordnet, der in
dungssatze HVb sowie Fernsprechverbindungen mit den aufzubauenden Verbindungsweg einschleifbar ^t
anderen Vermittlungsanlagen und Datenverkehr mit und hierzu durch die Sendemodemsteuerung SMST
einer Datenverarbeitungsstelle mit Außenverbin- 5 gesteuert wird. Dem Sendemodem-Verbindungssatz
dungssatzen/lKS1. SMVS ist ferner ein Zeichenauswerter ZA zugeord-
Em normaler Fernsprechverbindungsaufbau, bei- net, der die über den Verbindungsweg einlaufenden
spiclsweise von der Teilnehmerstelle TNl zur Teil- Hörzeichen hinsichtlich ihrer Länge auswertet und
nehmerstelle TN2, erfolgt in bekannter Weise derart, eine Feststellung der Art der aufgebauten Verbindaß
die Teilnehmerstelle TiVl bei Abheben des io dung ermöglicht. Der Sendemodem-Verbindungssatz
Handapparates mit der Teilnehmerschaltung TSl SMVS kann wie eine Teilnehmerstelle über die Teilverbunden
wird, über die eine Identifizierung und nehmerschaltung TS3 mit dem Verrnittlungsnetzwerk
Beavhtigungsfeststellung mit der zentralen Steuer- VN verbunden sein und wird durch die zentrale
einrichtung ZST erfolgen kann. Die Teilnehmer- Steuereinrichtung ZST automatisch mit einem
stelie TiVl kann dann durch die zentrale Steuerein- 15 Außenverbindungssatz AVS verbunden. Der aufgericbiung
ZST über die Teilnehmerschaltung TSl und baute Verbindungsweg verläuft dann von der Teiles
Vermittlungsnetzwerk VN mit einem Wahlsatz nehmerstelle TNl über die Teilnehmerschaltung
WS verbunden werden (strichpunktiert dargestellte TSl, das Vermittlungsnetzwerk VN, den Sende-Verbindung),
der die an der Teilnehmerstelle 77V1 modem-Verbindungssatz SMVS, die Teilnehmererzeugten
Wählkennzeichen empfängt und deren 20 schaltung TS3, das Verteilungsnetzwerk VN sowie
Auswertung durch die zentrale Steuereinrichtung den Außenverbindungssatz A /S. Sie ist im Vermitt-
ZST bewirkt. Diese steuert dann den Verbindungs- lungsnetzwerk VN durch den Weg 2 gekennzeichnet,
aufbau im Vermittlungsnetzwerk VN zwischen der Während der Wahl wird nach jedem Wählkenn-Teiinehmerstelle
TiVl und der Teilnehmerstelle TN2 zeichen der Sendemodem SM in die Verbindung einüber
den Weg 1. Diese !nietverbindung verläuft 25 geschleift. Dabei erfolgt gleichzeitig eine Überüber
einen Innenverbindungssatz HVS, der für nor- wachung des Verbindungsweges mit dem Zeichenmale
Fernsprechverbindungen geeignet ist. In ahn- auswerter ZA, der die über den Außenverbindungslicher
Weise sind auch Fernsprechverbindungen über satz A VS eintreffenden Hö-zeichen auf ihre Länge
einen Außenverbindungssatz AVS mit Teilnehmer- überwacht. Dabei können drei verschiedene Fälle
steüen möglich, die an andere Vermittlungsanlagen 3^ auftreten. Trifft kein Hörzeichen ein, so ist die Wahl
angeschlossen sind. noch nicht beendet. Die Auswertung mit dem
Im folgenden wird nun ein Verbindungsaufbau Zeichenauswerter ZA wird mit Beginn des nächsten
zwischen der Teilnehmerstelle TNl und einer Daten- empfangenen Wählkennzeichens abgebrochen. Trifft
Verarbeitungsanlage DVA beschrieben, die gleich- ein solches Wählkennzeichen nicht ein, so wird nach
falls über einen Außenverbindungssatz A VS erreich- 35 einer vorgegebenen Zeit von beispielsweise 10 Se-
bar ist. Über diese Verbindung erfolgt die Daten- künden im Sendemodem-Verbindungssatz SMVS auf
Übermittlung von der Teilnehmerstelle 77Vl aus Sprachverbindung durchgeschaltet (strichpunktierte
blockweise, wobei jeder Block durch ein besonderes Verbindung im SMVS). Es kann ferner ein inter-
Blockendezeichen abgeschlossen ist. Das Ende einer mittierendes Hörzeichen eintreffen, dessen Töne kür-
aus mehreren Blöcken bestehenden Datenübermitt- 40 zer als beispielsweise 3 Sekunden sind. In diesem
lung wird durch ein besonderes Schlußkennzeichen Falle wird eine Fernsprechverbindung erkannt und
in Form eines Datenblockes gekennzeichnet, das entsprechend verfahren. Es ist aber auch denkbar,
gleichfalls durch ein Blockendezeichen abgeschlossen daß die Teilnehmerstelle TNl dann direkt zum
ist. Die Blockendezeichen werden mit der an der Außenverbindungssatz AVS durchgeschaltet, d.h.
Teilnehmerstelle TiVl vorhandenen Erdtaste ETl 45 der Sendemodem-Verbindungssatz SMVS ausge-
erzeugt und als solche in der noch zu beschreibenden schleift wird. Schließlich kann noch ein Dauerton
Einrichtung SM zur Datenumsetzung ausgewertet. von mehr als beispielsweise 3 Sekunden Dauer ein-
Die von der Datenverarbeitungsanlage DVA an die treffen, der den Datenverkehr kennzeichnet und von
Teilnehmerstelle TN1 zu übermittelnden Daten sol- der Datenverarbeitungsanlage DVA ausgesendet wird,
len mit einem automatischen Ansagegerät (Vocoder) 50 Bei in dieser Weise erkanntem Datenverkehr bleibt
abgegeben werden. der Sendemodem SM bis zum Ende der Datenüber-
Zur Einleitung eines Verbindungsaufbaues zur mittlung in den Verbindungsweg eingeschleift (punk-Datenübermittlung
wird zunächst in üblicher Weise tierte Verbindung im SMVS). In diesem Zustand
von der Teilnehmerstelle TiVl aus über die Teilneh- kann bei entsprechender Ausbildung des Sendemerschaltung
TSl durch Nummernschaltcrwahl, 55 modems SM von der Teilnehmerstelle TiVl aus keine
Tastenwahl oder durch Kurzruinummcrngabe eine Sprache auf den Außenverbindungssatz A VS gelanbesondere
Kennzahl in den Wahlsatz WS cingege- gen. da im Sendemodem SM ein Verstärker vorgesehen.
Über die Teilnehmerschaltung TSl kanu mit der hen sein kann, der eine Sprachübertragung nur zur
zentralen Steuereinrichtung ZST eine Berechtigungs- Teilnehmerstelle TN 1 ermöglicht und für zu Überfeststellung
sowie eine Identifizierung der wählenden 60 mittelnde Ansagen des Vocoders der Datenverarbei-Teilnehmerstelle
TiVl erfolgen. Durch die besondere tungsanlage DVA dient.
Kennzahl erfolgt eine Verbindung der Teilnehmer- Während der Gelegung des Scndemodcm-VerbinstelleT/Vl
mit einem Scndemodcm-Verbinclungssatz dungssat7.es SMVS wurde die über die Teilnehmer-
SMVS, dem als Einrichtung zur Datenumsetzung ein schallung TSl identifizierte Rufnummer der Teil-Sendemodem
SM sowie eine Sendemodemstcuerung 65 nchmcrstelle TiVl über die zentrale Stcuereinrich-
SMST zugeordnet ist. Ferner ist hier ein Tonfrc- Hing 7.ST in einen Speicher SP eingespeichert, der
quenzempfänger Tc- vorgesehen, der zur Auswertung dem Seiulemodcm SM zugeordnet ist. Nach dem Hreventucller
Mehrfrequcnzcodczeichen im Falle der kennen des Datenverkehr.«; wird vom Sll
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SM automatisch ein den Beginn der Datenübermittlung kennzeichnender, die eingespeicherte Teilnehmerrufnummer
der Teilnehmerstelle TNl und gegebenenfalls die Vermittlungsstcllenkennzahl enthaltender
Block sowie ein automatisch erzeugtes Blockendezeichen
zur Datenverarbeitungsanlage DVA über den Sendemodem-Verbindungssatz SMVS und
den Amtsverbindungssatz AVS abgegeben. Danach bewirkt die Sendemodemsteuerung SMST eine Umschaltung
des Sendemodems SM auf Empfangsbetrieb, so daß sein bis dahin gesperrter Sprachfrequenzverstärker
freigegeben wird. Damit kann an der Teilnehmerstelle TNl eine Ansage der Datenverarbeitungsanlage
DVA empfangen werden, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß die zur Datenverarbeitungsanlage
DVA übertragene Rufnummer der Teilnehmerstelle TN1 eine hinsichtlich des gewünschten
Datenaustausches ausreichende Berechttgungsfeststellung ermöglichte. Nach Übermittlung der Einleitungsansage
an die Teilnehmerstelle TN1 wird ein Dauerton abgegeben, der die Aufnahmebereitschaft
der Datenverarbeitungsanlage für weitere zu übermittelnde Daten kennzeichnet.
Ist die Teilnehmerstelle TN1 für Tonfrequenz-Tastwahl
eingerichtet, so werden deren Daten durch den Tonfrequenzempfänger TE aufgenommen und
nach entsprechender Codierung bzw. Decodierung an den Sendemodem SM bzw. zur Zwischenspeicherung
an den Speicher SP weiiergeleite!. Bei Nummernschalterwahl
werden die eintreffenden Impulse in der Scndemodemstcuerung SMST aufaddiert und die dadurch
ermittelte Zahl gegebenenfalls nach Codierung auf den Sendemodem SM bzw. den Speicher SP
weitergegeben. Der Sendemodem SM wird für die Aussendung der Zeichen auf Sendebetrieb umgeschaltet.
Das jeweilige an der TeilnehmersteMe 7Wl mit der Erdtastc IiT \ erzeugte Blockendezeichen
wird auch bei der weiteren Datenübermittlung in der Smriemr.dcmstcuerung SMST zur Umschaltung des
Sendemodems SM auf Empfang ausgewertet.
Das Übertragungsende kann jederzeit von der Teilnchmcrstelle
77Vl aus durch Einhängen des Handapparates übermittelt werden. Dabei erzeugt die
Sendemodemsteuerung SMST einen Datenblock, der das Übertragungsende kennzeichnet, an die Datenverarbeitungsanlage
DVA übertragen wird und die Auslösung der Verbindung bewirkt. Hatte der Teilnehmer
den letezten von ihm gegebenen Block nich· durch ein Blockendezeichen (Erdtastendruck) abgeschlossen,
so wird dieses Blockendezeichen vor der Aussendung des das Übertragungsende kennzeichnenden
Blocks in der Sendemodemsteuerung SMST
ίο oder im Sendemodem SM gebildet und an die
Datenverarbeitungsanlage DVA abgegeben.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen über die Fernsprechverbindungswege eine Datenübermittlung durch die dem Aufbau einer Verbindung dienenden Vorrichtungen (Nummernscheibe, Tastensatz) des Fernsprechers von einer Teilnehmerstelle zu einer Datengegenstelle möglich ist, wobei die Daten durch Einrichtungen zur Datenumsetzung in eine für die Übermittlung geeignete Form umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Daten-a5 umsetzung (SM, SMST) in eine der Datenübermittlung dienende Verbindung in der Vermittlungsstelle vor Verbindungssätzen (AVS) einschleifbar sind, die zur Aufnahme von an sich zu Verrr.i'wüngszwccken (z. B. zur Rückfragekennzeichnung) dienenden und von der Teilnehmerstelle gesendeten Sonderkriterien (z. B. Erdtastendruck) geeignet sind, welche Datenblockendczeichen von der Teilnehmerstelle (TNl) zu den Einrichtungen zur Datenumsetzung (SM, SMST) kennzeichnen, und daß ein bei Auslösung einer Verbindung in den Einrichtungen zur Datenumsetzung (SM, SMST) erzeugter und des Ende der Datenübermittlung kennzeichnender Block zur Hatengegenstelle (DVA) übertragbar ist, dem bei Auslösung vor gekennzeichnetem Ende eines Datenblockes ein in den Einrichtungen zur Datenumsetzung (SM, SMST) nachgebildetes Blockendezeichen vorgeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691921189D DE1921189B1 (de) | 1969-04-25 | 1969-04-25 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen,in denen ueber die Fernsprechverbindungswege eine Datenuebermittlung moeglich ist |
| NL7005425A NL7005425A (de) | 1969-04-25 | 1970-04-15 | |
| FR7013957A FR2045391A5 (de) | 1969-04-25 | 1970-04-17 | |
| CH597270A CH510362A (de) | 1969-04-25 | 1970-04-22 | Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in denen über die Verbindungswege eine Datenübermittlung möglich ist |
| AT373870A AT300050B (de) | 1969-04-25 | 1970-04-23 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| LU60792D LU60792A1 (de) | 1969-04-25 | 1970-04-23 | |
| BE749525D BE749525A (fr) | 1969-04-25 | 1970-04-24 | Montage pour installations de telecommunications, en particulier installations telephoniques, dans lesquelles une transmission de donnees peutetre effectuee par les voies de liaison telephoniques |
| SE05815/70A SE352184B (de) | 1969-04-25 | 1970-04-27 | |
| GB20063/70A GB1262618A (en) | 1969-04-25 | 1970-04-27 | Improvements in or relating to telecommunications systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1921189C true DE1921189C (de) | 1973-04-05 |
Family
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