DE1916640U - Vorrichtung zum foerdern einer fluessigkeit. - Google Patents

Vorrichtung zum foerdern einer fluessigkeit.

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DE1916640U DE1965A0023180 DEA0023180U DE1916640U DE 1916640 U DE1916640 U DE 1916640U DE 1965A0023180 DE1965A0023180 DE 1965A0023180 DE A0023180 U DEA0023180 U DE A0023180U DE 1916640 U DE1916640 U DE 1916640U
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/02Details of liquid circulation
    • G03D3/06Liquid supply; Liquid circulation outside tanks

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  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

Vorrichtung zum Fördern einer Flüssigkeit
Die !Teuerung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern einer
Flüssigkeit in einen Behälter, vorzugsweise einen Behandlungsbehälter für fotografisches Material, die sich in einem elastischen, zusammenpreßbaren, dicht geschlossenen, mit
dem Boden eines höher liegenden Behälters durch einen Schlauch verbundenen Vorratsbeutel befindet.
Derartige Fördereinrichtungen sind seit längerem bekannt. Sie finden Verwendung für Entwicklungstanks von Fotokopiergeräten, die nur zeitweilig gebraucht werden. Da nämlich durch die große freie Oberfläche der Flüssigkeiten in den
Behandlungsbehältern solcher Geräte sich die Konzentration vor allem des Entwicklers durch Verdunsten von Wasser ändert und die Zusammensetzung sich durch Oxydation verschlechtern würde, ist es notwendig, die Flüssigkelten während der Zeit
des Nichtgebrauchs in möglichst abgeschlossenen Gefäßen zu halten* Zum Fördern der Flüssigkeit in den höher liegenden Behandlungsbehälter sind Hebeleinrichtungen oder dergleichen vorgesehen, die es ermöglichen, von Hand die Vorratsbeutel zusammenzudrücken= Da die Bedienungsperson nicht sonderlich angestrengt werden soll, sind die auf diesem
Wege erreichbaren Druckhöhen und die Größe der Behandlungsbehälter von vorneherein begrenzt«
ITm nun die Bedienung weiter zu erleichtern, wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß der Yorratsbeutel in einem in seinem Volumen im wesentlichen unveränderlichen Raum liegt, der einen weiteren elastischen Beutel enthält, an den eine ein fließfähiges Medium fördernde Pumpe angeschlossen ist. Als fließfähiges Medium sind dabei Gase, vorzugsweise luft, vorgesehen=, Durch die Förderung von Luft wird der Bedienungsperson jede körperliche Anstrengung abgenommen. Die Pumpe kann dabei einfachster Bauart und von einem Elektromotor angetrieben sein und sie ist keinerlei Korrosionsbeanspruchungen ausgesetzt.
Einem weiteren Vorschlag zufolge sind in dem Raum mit dem an die Pumpe angeschlossenen Beutel mehrere, vorzugsweise
- 3 MG 618
zwei, Vorratsbeutel enthalten, die mit je einem Behandlungsgefäß verbunden sind- Auf diese Weise ist es möglich, nafee>zu ohne größeren Aufwand die Flüssigkeiten von mehreren Behandlungsbehältern durch eine Pumpe zu fördern» Zwischen den Vorratsbeuteln und dem Druckbeutel kann dabei eine steife verschiebbare Zwischenlage angeordnet sein»
Wie gemäß der Heuerung weiter vorgeschlagen wird, liegt in der Verbindungsleitung zwischen Pumpe und Beutel ein Druckschalter, der einen in der Stromversorgungsleitung der Pumpe liegenden Kontakt betätigt«, Dieser sogenannte Überlastschalter schützt den Druckbeutel vor Beschädigung durch zu hohen Druck« Er kann auch zur Mveauregulierung dienen, wenn die Pumpe so ausgebildet ist, daß ein Entweichen der Luft durch die stehende Pumpe möglich ist ο Der Schalter ist dann so ausgebildet, daß er bei Erreichen eines Druckes, der der vorgeschriebenen Flüssigkeitshöhe im Behandlungsbehälter entspricht, anspricht,,
Weiter wird vorgeschlagen, mit dem Hauptschalter für die Pumpe ein in der Pumpenleitung liegendes Ventil zu koppeln, derart, daß bei ausgeschalteter Pumpe das Ventil geöffnet ist. Dadurch ist auch ein Entweichen der Luft und damit
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ein Rücklauf der Behandlungsflüssigkeiten aus den Behandlungsbehältern dann sichergestellt, wenn die Pumpe selbst im Stehen kein Entweichen der Luft zuläßt»
In Ausgestaltung der Feuerung wird vorgeschlagen, daß das Ventil von einer Feder in Schließstellung gehalten wird, deren Kraft so einstellbar ist, daß bei Erreichen des Sollspiegels im Behandlungsbehälter sich das Ventil öffnet« Auf diese Weise ist mit einfachsten Mitteln eine Eiveauregulierung mögliche
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Neuerung gehen aus einem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor, das anhand einer Figur erläutert wird. Die Figur zeigt in schematischer Darstellung eine neuerungsgemäße Fördereinrichtung für zwei Behandlungsbehälter„
Mit 1 und 2 sind zwei Behandlungsbehälter bezeichnet, die über Schläuche 3, 4 mit elastischen, zusammenpreßbaren Vorratsbeuteln 5, 6 fest verbunden sind» Die Beutel 5 und 6 befinden sich in einem von einem festen Gehäuse 7 umschlossenen Raum, in dem noch ein weiterer elastischer Beutel 8 untergebracht ist» Zwischen den Beuteln 5 und 6 und dem Beutel 8 befindet sich eine biegesteife verschiebbare Zwischenlage 9°
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Der Beutel 8 ist über eine Schlauchleitung 10 an eine Pumpe 11 angeschlossen. Diese ist als Membranpumpe einfachster Bauart ausgebildet und fördert Luft» Der Elektromotor 12 der Pumpe 11 ist an das letz angeschlossen» Im Stromkreis des Motors liegt ein Schalter 13, der als Betriebsbereitschaftsschalter des Gerätes ausgebildet ist. Mit ihm gekuppelt durch eine Stange 14 ist ein Auslaßventil in der Leitung 10, das im Ruhezustand von einer Feder 16 in Schließstellung gehalten wird,,
In Reihe zum Schalter 13 liegt noch ein Schalter 17, der von einem pneumatischen Fühler 18, vorzugsweise einer Membrandruckdose j> bei zu großem Druck in der Leitung 10 geöffnet wird«
Die Wirkungsweise der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist nun folgendes
Bei Schließen des Schalters 13 läuft der Motor 12 an und die Pumpe 11 fördert so lange Luft in den Beutel 8, bis der Druck in der Leitung 10 die Dose 18 zum Öffnen des Schalters 17 veranlaßt β Damit wird der Motor 12 stillgesetzt« Durch Auswahl geeigneter Pumpen bzw. Einsetzen von Rückschlagventilen wird dann der Druck in der Leitung 10 gehalten« Der
Druck in der Leitung 10 hat jedoch dazu geführt, daß die Beutel 5 und 6 so weit zusammengepreßt wurden, daß in den Behältern 1 und 2 die Behandlungsflüssigkeiten die erforderliche Höhe erreicht haben« Diese Höhe erfordert einen ganz bestimmten Druck in dem Beutel 8, der nahezu unabhängig ist von dem Füllungsgrad der Beutel 5 und 6» Auf diesen Solldruck ist die Druckdose 18 eingestellt.
Das Gerät ist nun betriebsbereite Hach dem Betriebsschluß wird der Hauptschalter 13 wieder geöffnet, durch die Stange 14 ebenfalls das Ventil 15* Der überdruck in der leitung entweicht damit, die Flüssigkeiten in den Behältern 1 und fließen vollständig in die Beutel 5 und 6 zurück.
Eine Vereinfachung, der Anordnung läßt sich noch erzielen, wenn die Feder 16 am Ventil 15 so abgestimmt ist, daß sie bei Erreichen des Solldruckes in der Leitung 10 öffnet» Die Druckdose 18 und der Schalter 17 erübrigen sich dann, da der Pumpenmotor 12 dann während des Betriebs ständig laufen kann0

Claims (2)

M7 982*23.3.65 AGi1A-GEVAEET AG 19. März 1965 Leverkusen 10/Hu/K1 MG A 23 180/57c Gbm Sehutzansprüehe 1 "bis 6
1. Vorrichtung zum Fördern einer Flüssigkeit in einen Behälter, vorzugsweise einen Behandlungenehälter für fotografisches Material, die sioh in einem elastischen, zusammenpreßbaren, dicht geschlossenen, mit dem höher liegenden Behälterboden durch einen Schkuch verbundenen Vorratsbeutel befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbeutel (5, 6) in einem in seinem Volumen im wesentlichen unveränderlichen Raum
(7) liegt, der einen weiteren elastischen Beutel (8) enthält, an den eine ein fließfähiges Medium fördernde Pumpe angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Raum mit dem an die Pumpe (11) angeschlossenen Beutel (8) mehrere, vorzugsweise zwei, Vorratsbeutel (5, 6) enthalten sind, die mit je einem Behandlungsgefäß (1, 2) verbunden sind.
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