DE1908985U - Seitenlader, insbesondere fuer den untertagebetrieb im bergbau. - Google Patents
Seitenlader, insbesondere fuer den untertagebetrieb im bergbau.Info
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Description
Stichwort: Seitenlader Pat.Aum. - Reppel
;"t δ Η57έι Ρ.Α.453238Ί9.7.61
Seitenlader,insbes.für den Untertagebetrieb in Bernau.
Eio Erfindung betrifft einen Seitenlader,vorteilhaft mit einem
raupenfahrwerk,für dQn Einsatz in Baubetrieben und insbes.für
Untertagebetriebe im Bergbau?bei welchen die üchauf el in der
Ladorichtung in der Vertikalen an-und abkippbar angebracht,sowie
anhebbar und verstellbar geführt und gelagert ist, v;obei die ■Jchauf elbewegungen durch mit einen llediun beaufschlagbare Drucköd
or Zugzylinder erfolgt.
Zur Erreichung hoher Vortriebsleistungcn werden in den Grubenbetrieben
weitgehend leistungsstarke Lademaschinen eingesetzt. Dies ist in verstärkten !laße erforderlich,v/enn die I;Iineralien
in sogen.Ilückhau gewonnen v/erden müssen.Zur Erreichung dieser
hohen Vortriebsleistungen sind eine llehrzahl von Ladegeräten
entwickelt worden,welche sowohl in allgemeinen Baubetrieben eingesetst
v/erden können,deren konstruktive Auslegung jedoch auf
die besonderen Verhältnisse in Bergbau abgestellt sind.So sind
Zugkratzlader,Kochbahnschaufellader,Plachbahnschaufellader und
Seitenliipplader in allgemeinen und insbes.zun Binsatz in Bergbau
bekannt geworden,welche nach den Erfordernissen hoher Vortriebsleistungen
ausgelegt und ausgebildet sind.
Zur Erreichung dieser Vortriobsleistungen und zur Erfüllung der
hierfür erforderlichen Voraussetzungen hat sich insbes.in Bergbau der zuletzt genannte 'üyp eines Seitenkippladers bewährt·
Dieser bekannte Seitenkipplader ist auf einem Raupenfahrwerk
montiert und das Ladegut wird hier durch Anheben und seitliches Kippen der Schaufel bewegt und nicht wie bisher durch eine '..urfbewegung
über die Lademaschine,d.h.über Kopf,befördert.Bei dieser
bekannten Laderausführung werden die Schaufelbewegungen durch
Druckluft eingeleitet und durchgeführt.Die Schaufel ist stirnseitig
an dem Ladegerät montiert und sie kann in der Vertikalen an-und abgekippt werden,sowie bei wahlweiser ünsetzung einer
seitlichen Schwenkachse seitlich nach beiden Richtungen angehoben bzw.gekippt werden.Das Ladegut fließt also hier über eine
der beiden seitlichen Schmalseiten des Schaufelkorpers aus der
Ladefläche der Schaufel ab und zu diesem Zweck ist die Schaufel
mit seitlichen flach auslaufenden Leitblechen ausgerüstet. Dieser Lademaschinentyp lässt jedoch nicht zu,daß der Leerzug
der I0Or der ν/ag en unmittelbar seitlich neben den Lader gesetzt
wird, da ein seitliches Beschicken der leeren Förderwagen wegen
der LLippwinkelhöhe der Schaufel insbes.in Untertagebetrieben
nicht möglich ist.Der mittlere Hipρwinkel dieser kippschaufel
ist "bereits erheblich, so daß bei Anheben der Schaufel in die Fluchtebene der Oberkante der !Förderwagen ein "weiteres Ankippen
der Schaufel nicht möglich ist,da der 3treckenauöbruch in den
Untertageräunen die notwendige Gchaufclbewegung nicht zulässt.
Der gleiche ITachteil ergibt sich?wenn die lademaschine in Laubetrieben
mit begrenzter Höhe der Ladenoglichkeiten an den Betriebspunkten
eingesetzt wird.In Erkenntnis dieses ITachteiles
des hohen Schwenkbereiches und lCippwinkelbereich.es dieser Schaufel
wird die bekannte Lademaschine nur in Kombination mit einem Stetigförderer,d.h.einem Förderband oder dgl.zum Einsatz gebracht,
dieses Förderband wird seitlich der Lademaschine angeordnet,
die Seitenkippschaufel wird ausgekippt und das Ladegut fließt
seitlich aus der Schaufel auf das Fördermittel und dieses ist im rückwärtigen Seil etwa in Hohe der förderwagen oder Lastwagen
nach oben geführt und angehobenyund wirft hier stirnseitig das
aufgegebene Ladegut in die förderwagen oder auf die Ladefläche der Lastwagen.
Us hat sich nun gezeigt,daß der Einsatz eines solchen zusätzlichen
Fördermittels mit erheblichen Hosten verbunden ist und darüber hinaus damit die Störungsaiifalliglteit des Ladebetriebes und des
]?örderbetriebes erhöht -wird.Dieser Nachteil des kombinierten
liinsatzes eines solchen Scitenkippladers nit einen fördermittel
und das Erfordernis eines großen Platzes wegen des enormen Kippwinkeis
der Seitenkippschaufel stellen den Einsatz eines solchen
llaschinentyps in vielen Fällen in Frage.
ITach der Erfindung sollen nunmehr diese ITachteile einer Lademaschine
vermieden v/erden.
Der Erfindung liegt die Aafgabe zu Grunde einen Seitenlader
zu schaffen,bei welchem auf die Zuordnung eines.zusätzlichen
Stetigförderers,d.h.eines Förderbandes oder dgl.verzichtet v/erden
kann und ferner der Kippwinkel der Schaufel in kleinsten Grenzen
gehalten ist und somit die (Transportmittel, d.h.!Förderwagen,
Lastwagen oder dgl. auch, "bei beschränkter Höhe an l'insatzpunkt
seitlich Lmn:ittel"bar "beschickt und "beladen v/erden können.
Dies wird bei einen Seitenlader erfindungsgenäß dadurch erreicht,
daß die für die Bewegung der Schaufel in der Vertikalen und für
die Ilippbewegung vorgesehenen Druck-öder Zugzylinder gelenkig
und schwenkbar an ihren '..'iderlagern und den Xörpor der Schaufel
angebracht und gelagert sind und der Schaufelträger unmittelbar
oder über Verbindungsmittel für eine Schwenkbewegung in der horizontalen
E^ene seitlich zur Längsachse des Seitenladers eingerichtet
ist.Vorteilhaft wird hierbei der für das An-und Abkippen
der Schaufel vorgesehene Zylinder an den Schaufelkörper fluchtend
in Sichtung der mittleren Längsachse des Seitenladers gelagert
und angebracht.Der Schaufelkörper ist hierbei über lösbare
und unsteckbare Schwenkachsen mit dem Schaufelträger gelenkig
verbunden,wobei der Schaufelträger mit einer oder mehreren
für.eine,.Drehbewegung um die eigene Achse eingerichteten führung,
z.3,in I'Orm eines Rohres verbunden und an dieser zwangsgeführt
ist.
Zum Zwecke der Znangsführung ist das Pührungsrohr mit einer
Längsnut versehen,in 'welche dio mit Zapfen oder Leisten ausgerüsteten
Verbindungsmittel des Schaufelträgers eingreifen.Das
Führungsrohr besitzt ferner vorteilhaft am fußende einen angebrachten
Zahnkranz,welcher in eine Verzahnung eines die seitliche
Schwenkbewegung einleitenden und hervorrufenden Druckzylinders
eingreift.Die Verzahnung an dem Druckzylinder ist in
Form einer Zahnleiste am Außenmantel dieses horizontal liegend angeordneten Zylinders angebracht,wobei die Kolbenstange des
Druckkalbens auf dem ITrägerblock oder dem Unterbau des Seitenladers
festgelegt und arretiert ist.Im Bereich der Auflage dieses Zylinders ist in dem Irägerblock oder dem Unterbau eine Verstärkung
und eine Gleitbahn für die Seitenbewegungen dieses Druckzylinders vorgesehen.
Bei der seitlichen Schwenkbewegung der Schaufel in der horizontalen
S-fcone muß der die Schaufel betätigende Druckzylinder die
Schwenkbewegung mit ausführen.Zu diesem Zweck kann das Widerlager
oder die Stützplatte dieses Druckzylinders seitenverschieblich über ^ollen-oder Kugellager in der Stützplatte des I'ührungsrohres
gelagert werden.Torteiliiaft wird jedoch das '.,'iderlager
für diesen Druckzylinder. unriittel"bar auf den Zahnkranz des
Pührungsrohss angebracht.Das Führungsrohr selbst ict ebenfalls
über Hollen-oder Kugellager auf einem Dorn drehbar gelagert.
In Gtirnboroich des Seitenladers ist auf seinen Oberteil,d.h.
den Aufbau,in vorderen Bereich eine Ausnehmung vorgesehen,welche
in Große und Gestalt der ]?orn der 3chaufel entspricht und für
die Aufnahme der nach rückwärts eingeschwenkten und abgesetzten
Schaufel vorgesehen ist. Der stirnseitige Abstand der rückwärtiger Begrenzung der Schaufel oder des Gehaufelträgers sun j?ahrwerk
und den 2rägerblock des Seitenladers ist ferner größer gewählt als die Hälfte der Gesamtbreitc des Seitenladers.
Bein Verbauen der TJntertagoräuno,bei Sprengarbeiten und Schießarbeiten,
sowie bein Setzen des Ausbaues ist die Jchäuföl der
erfindunjGgenäßen Lademaschine forner als Bühne verwendbar.
Zu diesen Zweck ist in den Soitenwäiiden des Schaufelkörpers eine
Ausnehmung,ein Anschlag oder ein Schlitz oder dgl.vorgesehen,
in welchen bzw.in welche die zu setzenden Ausbaubogen oder andere
Geräte eingelegt werden können.
Durch die erfindungsgenäßc Ausbildung ist eine Lademaschine
geschaffen worden,welche es gestattet stirnseitig in I?ahrrichtung
das Ladegut auf die Schaufel aufzunehmen,die Schaufel in der Vertikalen in eine bestimmte Hohe zu verfahren und den
S c häuf elko rp ere in dieser erreichten Ilöhelage in einer horizontalen
Bbene seitlich auszuschwenken und die Schaufel auch in
ausgeschwenkter Lage an-und abzukippen.Bs ist hier erstnalig erreicht,
daß die zu beladenden Leerzüge oder andere !Transportmittel unmittelbar seitlich neben die Lademaschine gesetzt werden
können und eine unmittelbare seitliche Beschickung dieser Transportmittel durch den Lader erfolgen kann. Die in die Ladehöhe
gefahrene Schaufel benötigt keinen zusätzlichen Ilippwinkelbereichjso
daß die Lademaschine auch bei begrenzter Ladehöhe in allen Betriebspunkten voll einsatzfähig ist und die Beschickung
der Transportnittel ohne zusätzliche Einschaltung eines Förderbandes
erfolgen kann.
LJ
In den anliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele 'lies
erfindinigsgeruißen Seitenladers dargestellt. 3s zeigen:
Pig.1 eine Seitenansicht der Lademaschine mit teilweisem Schnitt
dos SchaufeltrügerSy
Pig.2 einen vergrößerten Querschnitt nach A-B gem.Pig.1 durch
die Schaufel und den Schaufelträger,
Pig.3 einen Querschnitt durch die obere Zwangsführung der Schaufel
an dem Pührungsrohr,
Pig.4 einen Querschnitt durch die untere Stütze des Schaufelträgers
an dem führungsrohr,
^iC*5 einen senkrechten Schnitt durch die Pührung und Lagerung
des Widerlagers des die Schaufel bewegenden Druckzylinders,
Pig.6 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Anordnung und
Ausführung des.Widerlagers des die Schaufel bewegenden Druckzylinders *
In Pig.1 ist die erfindungsgemäße Lademaschine in Seitenansicht
dargestellt.Der Lader nach der Erfindung ist nach bekannter Art
nit einen Raupenfahrwerk.ausgestattet,wobei die Raupen 3 über
Loit-und Antriebsräder 21 oder Antriebßsteme geführt und angetrieben
v/erden.Vorteilhaft sind hierbei die Raupen 3 nach obenhin
iii Richtung des Aufbaues 1 durch Verschalungen odor Blenden 2
abgedeckt und abgesichert.In dem Aufbau 1 ist der Antriebsmotor,
das G-etriebe Lind die Steuerung bekannter Ausführung untergebracht.I.Iit
19 sind die Steuer-und Schalthebel für die Betätigung
der Schaufelbewegungen und nit 20 die Steuer-und Schalthebel für die Pahrboweguiigen des Laders bezeichnet.Zwischen den Raupen
3 ist stirnseitig an dem Lader ein irägerblock 33 angebracht,
welcher sowohl nit dem Aufbau 1 als auch mit den Pahrgestell stan
verbunden ist.
ITach der Brfindung ist in diesem Srägerblock 53 v/ie die P^g.
1 und 2 erkennen lassen,eine Verstärkung 30 und eine Gleitbahn 31
für einen horizontal liegend angeordneten Zylinder 16 vorgesehen. Unterhalb dieser Lagerung des Zylinders 16 befindet sich die
Lagerplatte 6 für die Aufnahme des Pührungsrohres 4.Die Lagerplatte
6 ist starr nit dem Srägerblock 33 verbunden,sie besitzt
eine vorteilhaft mittig angeordnete Bohrung,in v/elcher das Pührungsrohr
4 gelagert und geführt ist.
Bei den in Fig.1 dargestellten Aus f uhr ungr/b ei spiel ist das
Führungsrohr 4 mit einer Längsnut 22 und einer Fußplatte 15
ausgerüstet.An diesen Führungsrohr 4 ist der. Zahnkranz 18 starr
angebracht.Der horizontal liegende ZyMnder 16 besitzt an seinem
Außonmantel eine Verzahnung 17?vorteilhaft 111.J1Om einer Zahnleiste.Die
Kolbenstange 32 dieses Zylinders \6 ist gemäß der
Darstellung in Pig.2 auf dem ürugerblock 33 arretiert. Bei der
Darstellung in I1Ig.2 ist die Verzahnung 27 des Zahnkranzes .18
nur auf einem leilumfang ausgezeichnet.In der Lagerplatte 6 ist
eine Gleitführung für eine Seitenbewegung des Widerlagers 8 des stehenden Druckzylinders 7 vorgesehen»Dieses. Widerlager 8 dc-s
Druckzylinders 7 ist auf einer Grundplatte 34 angebracht,welche
über einen Ansatz 29 in die !Führung 28 in der Lagerplatte 6 eingreift.
Ilähere Einzelheiten der Lagerung und Führung, der Grundplatte
sind aus der Darstellung in Fig.. 5 zu ersehen.Vorteilhaft ist
der Ansatz 29 der Grundplatte 34 über Kagel-oder Rollenlager
37 und 38 leicht bewegbar in der Lagerplatte β ge führt.· D er
Druckzylinder 7 ist zur Bewegung des Schaufelträgers 14 und der
Schaufel 13 in der Vertikalen vorgesehen.3r kann unmittelbar
an den Schaufelträger I4 angreifen oder aber an desoen Verbindungsmittel
angeschlagen, werdeneiTach der Darstellung in Pigoi
ist der Schaufelträger 14 mit einer oberen Zwangsführung in
1'1OmI eines I? uhr ung ε arm es 5 ausgerüstet und der Schaufelträger
besitzt ferner eine untere Stütze 9<>Die baulichen Einzelheiten
dieser oberen Zwangsführung in Porm des Pührungsarmes 5 und. der
unteren Stütze 9 zeigen die Darstellungen in den Pig.3 und 4·
Der Pührungsarm 5 des Schaufelträgers 14 kann das Führungsrohr
ringartig umfassen und er ist rait Zapfen oder Leisten 23 ausgerüstet.Die
untere Stütze 9 kann entweder ebenfalls ringartig, das Pührungorohr 4 umgreifen oder es stützt sich,wie in Pig.§
dargestellt,schalenartig auf den Führungsrohr 4 ab.Uach der
Darstellung in Pig.4 ist die untere Stütze 9 zweiarmig,d.he
gabelförmig gestaltet und sie nimmt den Druckzylinder 7 derart auf,daß er bei der seitlichen Schwenkbewegung zwangsläufig von
ihr mitgenommen wird.In Pig.3 ist mit 36 das obere Gelenk des
— V —
des Druckzylinders 7 in seinem Anschluß zu der oberen Zwangsführung, dem Pührungsarm 5 "bezeichnet.
In den Schaufelträger 14 ist auf einen Widerlager 10, der die
Kippbewegung der Schaufel 13 durchfuhr ende Zylinder 12 vorgesehen.
Der Körper der Schaufel 13.ist über die auo ?ig.1 ^i^
I1IG.2 erkennbaren Schwenkachsen 11 und 35 mit den Schaufelträger
14- verb und en. Die Achsen 35 v/erden nur wahlweise cur Seitenauskippung
des Schaufelkörpers 13 eingesetzt,wobei jedoch in diesen
Pallen die Schwenkachse 11 entfernt werden muß.Vorteilhaft wird
jedoch nur die Schwenkachse 11 verwendet und eingesetat.
Aus P^g.1,ist ferner zu erkennen, daß in den Seitcnv/änden der
Schaufel 13 eine Ausnehmung 25,ein Schlitz,ein Anschlag oder dgl.
vorgesehen ist,in welche bzw.welchen die Aucbauscgnente 24 zum
Zwecke des Setzens eingelegt werden können.
in Pig.6 ist eine weitere !löslichkeit einer Pührung und Lagerung
des führungsrohres 4 und des Zylinders 7 beispielsweise dargestellt
„Bei dieser Anordnung ist in der Lagerplatte 6 ein Dorn
39 vorgesehen,welcher über eine Grundplatte 40 nit der Lagerplatte
6 verbunden wird.Das führungsrohr 4 ist unmittelbar oder
ub..r nicht dargestellte Bollen-öder Kugellager an diesem Born
drehbar gelagert.Das Widerlager 8 des Zylinders 7 ist nunmehr
unmittelbar auf den Zahnkranz 18 angebracht,derart,daß es die
!Drehbewegung des Zahnkranzes 8 mit ausfuhrt.
Aus Pj_g.1 ist ferner erkennbar,daß in vorderen iüeil des Aufbaues
1 eine Ausnehmung 26 vorgesehen ist,welche in Größe und
Gestalt der Pora der Schaufel 13 entspricht und für die Aufnahme
der nach rückwärts eingeschwenkten und abgesetzten Schaufel 13 vorgesehen ist.
Srfindungsgemäß sind die für die Bewegung der Schaufel 15 in
der Vertikalen und für die Kippbewegung vorgesehenen Zylinder 7 und 12 gelenkig einerseits und schwenkbar andererseits an
ihren -.Viderlagern 8,10 und 36 und dem Körper der Schaufel 13
angebracht und gelagert und der Schaufelträger 14 ist unmittelbar
oder über seine Verbindungsmittel den Führiingsarm 5 &nd die
Stütze 9 für eine Schwenkbewegung in der horizontalen I]-I3one seitlich
zur Längsachse des Seitenladers eingerichtet „Der für das An-
und Abizippen der Schaufel 13 vorgesehene Druckzylinder 12 ist an dem Schaufelkörper fluchtend in richtung der mittleren Längsachse
dos Seitenladers gelagert und angebracht.Der Schaufelträger
14 ist mit einer oder mehreren für eine Drehbewegung um die
eigene Achse eingerichteten Pührungyim dargestellten Ausführungsbeispiel mit den Führungsrohr 4,"verbunden und an dieser zwangsgeführt
.
Die !funktion der erfindungsgemäßen Lademaschine ist wie folgt.
Der Lader fährt die Schaufel 13 in Beladerichtung in das Lader gut,durch Betätigung des Druckzylinders 12 wird die Schaufel 13
bei gleichzeitigen Anfahren leicht nach hinten angekippt und so das Ladegut aufgenommen.Durch Beaufschlagung, des Zylinders 7
wird der Führuiigsarm 5 auf dem Führungsrohr 4 in. Pfeilrichtung
nach oben,gedrückt und damit der Schaufelträger 14 und die Schaufel 13 in der Vertikalen nach obon vorfahren.Bei Erreichen
der gewünschten Ladehöhe.wird der Druckzylinder 16 beaufschlagt
.und über die Zahnstange 17 und den Zahnkranz 18 den I;iührungsrohr
4 die gewünschte Schwenkbewegung erteilt.Durch die Längsnut
22 und die in diese eingreif ende. Leiste 23 wird der Führungsarm
5 und damit der Schaufelträger 14 und die,Schaufel 13 entsprechend
der Betätigung des Zahnkranzes 18 in Schwenkrichtung
mitgenommen.Bei 3rreich.cn der seitlich ausgeschwenkten Schaufel
13 der Ladekante des Förderwagen^ oder andere Fördermittel,\vird
die gefüllte Schaufel 13 durch Beaufschlagen des Zylinders 12
ausgekippt.Der stirnseitige Abstand der Rückseite der Schaufel und des Schaufelträgers 14 zum Fahrwerk und dem 2rägerblock 33
ist größer gewählt als die Hälfte der Gesamtbreite des Seitenladers.Die
Erfindung ist nicht an die dargestellten Ausführungsbeispiele gebunden,sondern es kommt hier darauf an einen großen
Ivippwinkel der Schaufel 13 bei Erreichen der Ladehöhe zu verr
meiden.Zur Lösung dieser der Erfindung zu Grunde liegenden Aufgabe
sind verschiedene V.ege möglich,v/elche jedoch in sich an den
Grundgedanken der Erfindung gebunden sind.
Claims (1)
- Stichwort: Seitenlader RA. 760 9 8 ß * O^Ttß-ßfpsL. E 22 701/81 e GmAkte: G-145/61 υυυυυ £ 0. fö. D^TS chutzanspruchSeitenlader,insbesondere auf einem Raupenfahrwerk für den Einsatz in Baubetrieben und insb. im Untertagebetrieb im Bergbau,bei welchem die Schaufel in der Laderichtung in der vertikalen Ebene an-und abkippbar,sowie anhebbar und verstellbar geführt und gelagert ist und zusätzlich für eine Schwenkbewegung in der horizontalen Ebene seitlich zur Längsachse des Laders eingerichtet ist,wobei die Schaufelbewegungen in bekannter Art durch mit einem Medium beaufschlagbare Druck-und Zugzylinder erfolgen, dadurch gekennzeichne t,daß die den Schaufelkörper (13) an seiner Unterseite lagernde und führende Schwenkachse (11) als Steckachse ausgebildet ist,welche wahlweise einsetzbar und entfernbar ist und zusätzlich als weitere Verbindungsmittel zwischen Schaufelkörper (13) und Schaufelträger (14) unterhalb der Seitenwände der Schaufel auswechselbare Sch.wenkach.sen (35) vorgesehen sind,derart,daß durch wahlweise Umsetzung dieser Schwenkachse (11 u.35) in Verbindung mit nur einem einzigen sowohl am Schaufelkörper (13) als auch am Schaufelträger (14) gelenkig gelagerten Druck-und Zugzylindei (12) eine seitliche Kippbewegung des Schaufelkörpers (13) durchführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961R0022701 DE1908985U (de) | 1961-07-19 | 1961-07-19 | Seitenlader, insbesondere fuer den untertagebetrieb im bergbau. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961R0022701 DE1908985U (de) | 1961-07-19 | 1961-07-19 | Seitenlader, insbesondere fuer den untertagebetrieb im bergbau. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908985U true DE1908985U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33368378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961R0022701 Expired DE1908985U (de) | 1961-07-19 | 1961-07-19 | Seitenlader, insbesondere fuer den untertagebetrieb im bergbau. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908985U (de) |
-
1961
- 1961-07-19 DE DE1961R0022701 patent/DE1908985U/de not_active Expired
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