DE1908896A1 - Verfahren zur Gewinnung eines stoerungsfreien Bezugspotentials in Fernsehsignalen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung eines stoerungsfreien Bezugspotentials in Fernsehsignalen

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DE1908896A1
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • H04N5/16Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level
    • H04N5/18Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit
    • H04N5/185Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit for the black level

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung eines störungsfreien Bezugspotentials in Fernsehsignlen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung eines störungsfreien Bezugspotentials in Fersehsignalen.
  • Da die üblichen Mittel zur Übertragung von Fernsehsignalen nicht in der Lage sind, Gleichspannungswerte zu übertragen, werden schon bei der Entstehung der Fernsehsignale Bezugspotentiale eingeblendet, die einem bestimmten Helligkeits wert - im allgemeinen Schwarz - zugeordnet sind. Bevor die Fernsehsignale zur Wiedergabe einem elektrisch optischen Wandler, beispielsweise einer Bildröhre, zugeführt werden, wird das in den Fernsehsignalen enthaltene Bezugspotential mit Hilfe einer Schwarzsteuer- oder Klemmschaltung auf einen Wert gebracht, für den die Ausgangsgröße des elektrisch optischen Wandlers einem als Schwarz definierten Helligkeitswert entspricht.
  • Für Fernsehkameras ist ein Verfahren zur Gewinnung eines Bezugspotentials in Fernsehsignalen bekannt, bei welchem bereits in der Aufnahmeröhre durch Tastung während der horizontal- sowie vertikalfrequenten Rückläufe ein Bezugspotential entsteht. Die Fernsehsignale werden dann von der Aufnahmeröhre abgenommen und mittels eines Koppelkondensators und eines Vorverstärkers, der im allgemeinen ein Wechselspannungsverstärker ist, zu einer Klemmschaltung geleitet, die im wesentlichen aus einem Koppelkondensator und einem elektronischen Schalter besteht, der die Fernsehsignale nach dem Koppelkondensator während der zeiXenfrequenten Rückläufe kurzschließt. Dadurch wird das in den zeilenfrequenten Rückläufen vorhandene Bezugspotential auf einen konstanten Wert, beispielsweise auf Massepotential, gebracht. Nach dem Durchlaufen der Fernsehsignale dieser Klemmschaltung befinden sich-jedoch noch beispielsweise von den Ablenkgeräten eingestreute Störsignale oder Schaltspitzen in den Fernsehsignalen und zwar kurz vor, kurz nach oder während der-jenigen Signalanteile, die das Bezugspotential darstellen. Deshalb werden die Fernsehsignale anschließend über eine Austastschaltung geleitet'.
  • Diese kann beispielsweise aus einem Längswiderstand und -einem elektronischen Schalter bestehen, der die Signale für eine Zeit die etwas größer äls die Dauer des in der Aufnahmeröhre entstandenen Bezugspotentials ist, kurzschließt.
  • Das bekannte Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die oben erwähnten Störsignale das Bezugspotential, welche's in der Fernsehaufnahmeröhreentstanden ist, verfälschen, so daß die von der Klemmschaltung abgegebenen Fernsehsignale über einen falschen Gleichspannungswert verfügen.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteiles sind bereits Schaltungsanordnungen bekannt geworden, bei denen die Störsignale durch Tiefpaßanordnungen, die nur während der Klemmzeit wirken, vermindert werden. Diese Schaltungen weisen jedoch wiederum andere Nachteile auf. Beispielsweise ist bei dicsen ds Klemmpotential nicht vollständig unabhängig von Änderungen der Amplitude der Fernsehsignale von einer Zeile zur anderen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Gewinnung eines störungsfreien Bezugspotentials in Fernsehsignalen anzugeben, bei welchem insbesondere das entstehende Bezugspotential unabhängig von Störsignalen ist, die während der horizontalfrequenten Rückläuft der Fernsehsignale auftreten.
  • Das erfindungsgea'ße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsehsignale während der horizontalfrequenten Hinläuft innerhalb des vertikalfrequenten Austastsignals auf ein erstes konstantes Potential geklemmt werden, und daß anschließend die während der horizontalfrequenten RUckläufe auftretenden Anteile der Fernsehsignale auf ein zweites, gegebenenfalls dem-ersten gleichenden, konstantes' Potential gebracht werden.
  • Die Erfindung nutzt in vorteilhafter Weise die Tatsache aus, daß während der horizontalfrequenten Hinläufe innerhalb des vertikalfrequenten Rücklaufes keine durch die Horizontalablenkung verursachten Störungen entstehen.
  • Die Erfindung wird an Band der Figuren näher erläutert.
  • Von diesen zeigt: Figur 1 ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, Figur 2 Spannungszeitdiagramme von Signalen und Impulsen, die bei der Schaltungsanordnung nach Figur 1 auftreten, Figur 3 und 4 weitere Ausführungsbeispiele.
  • In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Ferner sind der Übersichtlichkeit halber nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile dargestellt.
  • Bei der Schaltungsanordnung nach Figur i entstehen in der Fernsehaufnahmeröhre 1 Fernsehsignale, die über einen Koppelkondensator 2 und einen Vorverstärker 3 einer Klesmschaltung 4 zugeführt werden. Die Klemischaltung 4 besteht aus den Kondensator 6 sowie dem elektronischen Schalter 7, der durch Impulse, die am Anschluß 5 anliegen, gesteuert wird.
  • In Figur 2, Zeile a sind die FernschsignAle als Spannungszeitdiagremme dargestellt, wie sie von der Fernschaufnahmeröhre 1 erzeugt bzw. von Verstärker 3 verstärkt der Klemmschaltung 4 zugeführt werden. die Fernschsignale bestehen aus Antellen 20, welche die bildinformation beinhalten zowie aus weiteren anteilen 21, die ein bezugspotential bilden und durch Austastung in der Aufnahmeröhre 1 entstchen. Letaters treten während der zeilenfrequenten Rückläufe auf und sind von Störsignalen, die in erster Linie durch die zeilenablenkgeräte entstchen, überlagert. Während des vertikelfrequenten Rücklaufes ist die Bildröhrs ebenflls ausgetastet, so daß während dieser Zeit Signale 22 auftreten, die ebenfalls dem Bezugspotential entsprechen, jedoch nicht von den obengenannten Störsignalen überlagert werden. Die Zeilen b und o der Figur 2 zeigen die horizontal-und vertikalfrsquenten Impulse mit denen die Fernschaufnahmeröhre 1 ausgetastet wird. Aus diesen oder aus anderen horizontal- oder vertikalfrquenten Impulsen werden die in Zeile d gezeigten Impulse abgeleitet. Der Übersichtlichkeit halber ist im Figur 2 die vertikelfrquente Austastlücke unterbrochen dargestellt. Desthalb sind von den Impulsen 24 nur zwei gezeigt. da jedoch die vertikalfrequente Austastung der Kameraröhre in allgemeinen etwa 10 Zeilen beträgt, trsten auch etwa 10 Impulse 24 auf.
  • Die lipul,se 24 werden über den Anschluß 5 der Klemmschaltung 4 zugeführt. Sie bewirken, daß die Anteile 22 (Figur 2) der Fernschsignale massepotential erhalten. Die Zeitkonstante der Klemmschltung 4 ist derart gewählt, daß sich der Gleichspannungsmittelwert der Fernscheignale bis zum nächsten Auftreten der lipulse 24, also während eines Halbbildes, praktisch nicht verändert. Die Zeitkonstante der Klemmschaltung 4 ist also gegenüber den herkömmlichen Lkemmschaltungen, die eine Klemmung während jedes Zeilenrücklaufs bewirken, wesentlich vergrößert.
  • In der Austastachaltung 8, die von den Fernsehsignalen anschließend durchlaufen wird und die im wesentlichen aus einem Längewiderstand 9 und einem elektronischen Schalter 10, besteht, werden die Anteile 21, (F-igur a) der Fernschsignale ebenfalls auf Maese,potential gebracht, wobei Jedoch der Gleichspannungswert der anderen Signalanteile 20 erhalten bleibt. Hierzu werden dem Anschluß 11 der Schaitungsanordnung nach Figur 1 beispielsweise die in Zeile c der Figur a gezeigten horizontalfrquenten Impulse zugeführt. Am Ausgang 12 der Schaltungsanordnung nach Figur 1 stehen somit Fernsehsignale zur Verfügung, die während der horizontaLfrequenten Rückläufe ein einwandfreies Bezugspotential 25 (Figur 2) aufweisen.
  • Da durch Einschwingvorgänge und andere zum Teil durch die, Horizontalablenkung bedingte Ursachen der Störepannungen nicht zu Beginn jeder Zeile plötzlich abbrechen, sondern erst innerhalb des horizontalfrequenten Hinlaufs allmählich abklingen, ist es besonders vorteilbaft, die Impulse 24 bezüglich ihrer Breite und ihrer Phasenlage derart auszubilden, daß die Klemmschaltung 4 nur während eines Teiles, vorzugsweise in der zweiten Hälfte,, derjenigen Zeilen, die in den vertikalfrequenten Rücklauf fallen, wirksam ist.
  • Figur 3 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der die Austastschaltung 8 derart ausgeführt ist, daß in einer Additionsschaltung zunächst den, Signalanteilen 21 (Figur 2) horizontalfrequente Impulse, die bei 34 zugeführt werden, überlagert werden. Diese Impulse sind entgegen den signalanteilen 20 gerichtet. Nine Schwellwerteinrichtung 31 trennt die hinzugefügten Impulse und damit die Störsignale von den Fernsehsingalen ab, su daß am Ausgang 33 wiederum Fernsehsignale mit einen einwandfreien Bezugspotential zur Verfügung stehen, Zwischen der Klemm,sohaitung 4 und der Austastschaltung 8 (Figur 1) dürfen sich keine Übertragungsmittel befinden; die eine Verfälschung des Gleichspannungspotentiale hervorrufen können. Denn es ist unbedingt erforderlich, in die mit 21 bezeichneten Anteile der Fernsehsignale ein Potential einzufügen, das genau dem Petentil der Signalanteile 22 entspricht oder zumindest zu diesem eine feste Beziehung aufweist, sofern es erwünscht sein sollte, als Bezugswert nicht den durch die Austastung in der Bildaufnahmeröhre gAwonnenen Austastwert zu übertragen. Aus diesen Gründen kann es unter Umständen unvorteilhaft sein, die Addierschaltung 30 zwischen der Klemmstufe 4 und der Schwellwertschaltung 31 anzuordnen. Es wird deshalb die Schaltungsanordnung nach Figur 4 vorgeschlagen, bei der die Addierschaltung 30 bereits vor der Klemmschaltung 4 angeordnet ist. Für die Wirkungsweise ergeben sich dadurch keine Unterschiede zu der Schaltungsanordnung nach-Figur 3.-Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht nur auf die Anwendung bei Fernschkameras oder anderen Bildsignalgebern beschränkt. Es kann an jeder Stelle, einer Fernschübertragungskette angewendet werden, bei der die zeilenfrequent anftretenden Bezugspotentiale von Störspannungen überlagert sind.

Claims (6)

  1. Patentansprüche
  2. Verfahren zur Gewinnung eines,, Störungsfreien Bezugspotentials im Fernschsignlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernschsignle während der horizontalfrequaenten Hinläufe (22) innerhalb des vertikalfrequenten Austestintervalls auf ein erstes konstantes Potential geklemmt werden, und daß anschließand die während der horizontalfrequenten Rückläufe auftretenden Anteile (21) der Fernzchsignale auf ein zweites, gegebenenfalls dem eraten gleichenden, konstantes Potential gebracht werden 2. Schaitungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Amspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Augang einer Klemmschaltung (4), in der die Fernschsignale während der horizontalfrequenten Hinläufe innerhalb des vartiklfrequenten Austestintervalle auf ein konstantes Potential geklemmt werden, eine Austastschaltung (8) angeschlossen ist.
  3. 3. Schaltungsenordnung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die austastschaltung aus einem Löngewisderstand (9) und einen clektronischen Schalter (10) besteht, der die Fernnchsignale während der horizontalfrequentes Rückläufe kurzschließt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austastschaltung (8) aus einer Addierschaltung (30), die den Fernschsignalen horizontalfrequents Impules hinzufügt, und einer Begrenzerschaltung (31) bestht.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Fernsehsignalen vor der Klemmung auf das erste konstante Potential horizontalfrequente Impulse hinzugefügt werden, und daß die während der horizontalfrequenten Rückläufe' äuf-tretenden Anteile (21) der Fernsehsignale durch Amplitudenbegrienzung auf das zweite konstante Potential gebracht werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Fernsehsignale während eines T'eiies, vorzugsweise der zweiten Hälfte, der horizontalfrequenten hinläufe innerhalb des vertikalfrequenten Austastintervalls auf das erste konstante Potential geklemmt werden.
DE19691908896 1969-02-22 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Gewinnung eines störungsfreien Bezugspotentials in Fernsehsignalen Expired DE1908896C3 (de)

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DE1908896B2 DE1908896B2 (de) 1975-10-30
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2946805A1 (de) * 1978-11-21 1980-05-22 Thomson Csf Schaltungsanordnung zur pegelanpassung und unterdrueckung der leuchtdichtesignale in einem fernsehempfaenger
WO1991012689A1 (de) * 1990-02-10 1991-08-22 Deutsche Thomson-Brandt Gmbh Line-blanking-schaltung

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WO1991012689A1 (de) * 1990-02-10 1991-08-22 Deutsche Thomson-Brandt Gmbh Line-blanking-schaltung
TR26310A (tr) * 1990-02-10 1995-03-15 Thomson Brandt Gmbh Resim cogaltma (kopya) makinelerinde hat körlestirme (karartma) devresi.

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