DE1908796U - Vorrichtung zur zugentlastung fuer glasfaserbuendel. - Google Patents

Vorrichtung zur zugentlastung fuer glasfaserbuendel.

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DE1908796U
DE1908796U DE1964B0059181 DEB0059181U DE1908796U DE 1908796 U DE1908796 U DE 1908796U DE 1964B0059181 DE1964B0059181 DE 1964B0059181 DE B0059181 U DEB0059181 U DE B0059181U DE 1908796 U DE1908796 U DE 1908796U
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glass fiber
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DE1964B0059181
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Heinz Brachvogel
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  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)

Description

RA. 685 62 ί »30.9.64
Heinz BRACHUDEEL
Köln-Klettenberg, Siebsngebirgsallee 131
Einrichtung zur Zugentlastung für Glasfaserbündel
In der Technik ist es bekannt, Glasfasern zum Zwecke der Bildübertragung ader Lichtleitung zu Bündeln zusammenzufassen. Die Bündel können dabei - dem Verwendungszwecke entsprechend - geordnet ader ungeordnet aufgebaut sein. Die Enden der Glasfaserbündel werden in bekannter Weise optisch bearbeitet. Zum Schütze gegen mechanische Einflüsse werden diese Glasfaserbündel zunächst in Plastikschläuche eingezogen, uobei die Enden des jeweiligen Glasfaserbündels zusammen mit. den Enden des Plastikschlauches verklebt oder mittels Schrumpfschlauches mechanisch verfestigt werden. Es ist auch bekannt, diese Enden mit Metallmanschetten zu schützen. Weiterhin ist es gebräuchlich, den mechanischen Schutz der sensiblen Glasfasern über die ganze Länge des Bündels auszudehnen, indem über alles ein flexibler Metallschlauch gezogen wird.
In der Praxis hat es sich gezeigt, dass die vorbeschriebenen Schutzmassnahmen für Glasfaserbündel zwar gegen Druck- und Knickbeschädigungen ausreichend sind, aber keinerlei Schutz gegen Ueberdehnungs- und Zerreisschäden bieten. Sowohl der das Glasfaserbündel umgebende Plastikschlauch, als auch der Metallschlauch weisen ihrer Natur nach ein Streckmoment auf. lüird also auf ein nach vorgeschriebener Weise aufgebautes und armiertes Glasfaserbündel ein Zug ausgeübt, so wirken die Zugkräfte letztlich auf das Glasfaserbündel selbst ein. Die Glasfasern sind aber ihrer Natur nach - da ja Mantel und Seele aus unterschiedlichen Glasarten bestehen - nicht ge-
eignet, Zugspannungen aufzunehmen. In der Praxis führt eine solche Belastung zu häufigen Zerreisschäden, die in kurzer Zeit des Gebrauches so zahlreich werden, dass das Bündel unbrauchbar üjird.
Hier ist die Massnahme einer Zugentlastung im Hinblick auf das wertvolle Grundmaterial und der Erhaltung der vollen Einsatzfähigkeit unerlässlich. Die Erfindung gibt nun eine Einrichtung zur Zugentlastung von Glasfaserbündeln an, wobei der auf das Glasfaserbündel wirkende Zug von beispielsweise einem oder mehreren Fäden, Drähten, Seilen oder Bändern aus einem zugfesten Werkstoff aufgefangen wird. Diese Fäden haben eine etwas kürzere Länge als die Glasfasern des Bündels und verhindern dadurch, dass sich der Zug den Fasern mitteilt. Sie werden an Manschetten, die die Glasfaserbündelenden umfassen, befestigt und liegen lose dem Bündel innerhalb oder ausserhalb des Plastikschlauches bei. Diese Zugentlastungsfäden können auch im Schlauchkörper des Plastikschlauches enthalten sein, d.h., sie können dem Plastikschlauch schon bei der Herstellung beigegeben werden. Die Reissfestigkeit des Materials der Zugentlastungsfäden muss natürlicherweise grosser sein als die Festigkeit der Glasfasern.
Die Zugentlastungsfäden können aber auch dem das Ganze letztlich umhüllenden Metallschlauch zugeordnet sein.
Das Ausführungsbeispiel zeigt bei 1 die lose liegenden Glasfasern eines Bündels, dessen Enden 2 und 3 von den Manschetten k und 5 umfasst sind, an die der Zugentlastungsfaden 6 in geeigneter Uleise angebracht ist, wobei, wie aus der Darstellung ersichtlich, die Länge des Zugentlastungsfadens geringer ist als die Länge der Glasfasern des Bündels,

Claims (3)

_ 3 — Schutzansprüche :
1. Einrichtung zur Zugentlastung für Glasfaserbündel, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der zu einem Bündel zusammengefassten Glasfasern mit Manschetten umschlossen sind, an die mindestens ein neben dem Glasfaserbündel laufender Entlastungsfaden zur Aufnahme van Zugkräften angebracht ist, dessen Länge geringer als die Länge der Glasfasern des Bündels ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass beispielsweise in einem das Glasfaserbündel umhüllenden Plastikschlauch die Zugentlastungsfäden enthalten sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Zugentlastungsfäden beispielsueise einem das Glasfaserbündel umhüllenden Metallschlauch zugeordnet sind.
DE1964B0059181 1964-09-30 1964-09-30 Vorrichtung zur zugentlastung fuer glasfaserbuendel. Expired DE1908796U (de)

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