DE1908663B - Mittels eines Gebläses, Kompressors od.dgl. betriebenes Sprudelbadgerät, insbesondere zur Erzeugung von Vollschaumbädern - Google Patents
Mittels eines Gebläses, Kompressors od.dgl. betriebenes Sprudelbadgerät, insbesondere zur Erzeugung von VollschaumbädernInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf ein mittels eines Gebläses, Kompressors od. dgl. betriebenes Sprudelbad-Gerät,
insbesondere zur Erzeugung von Vollschaumbädem.
Die Erfindung geht aus von Sprudelvorrichtungen zur Verwendung in Badewannen, bei welchen Luft
mittels eines Gebläses durch Rohre, insbesondere Schläuche, in die in eine Badewanne eingelegte Liegestatt
und somit in die Badeflüssigkeit gedrückt wird. Durch die in einer Vielzahl in der Badeflüssigkeit
aufsteigenden Luftperlen wird dem Badenden eine Unterwasserbehandlung vermittelt.
Die deutsche Auslegeschrift 1113 077 zeigt eine
solche Badesprudelvorrichtung, wobei die Unterwasserliegestatt im Bereich der Liegeebene mit gelochten
Schläuchen durchsetzt ist und so die Sprudelung auffächert. Bei einer anderen Ausführung gemäß der
deutschen Auslegeschrift 1155 562 bilden die gelochten
Sprudelkanäle mit den Teüen der Liegestatt eine Einheit Die Luftaustrittslöcher befinden sich in
der Liegeebene. Bei der britischen Patentschrift 951 8O4 kommt an Stelle der Liegestatt ein auf den
Boden der Badewanne gelegtes Rohroval zur Anwendung, welches innen mit einer Vielzahl von Luftaustrittslöchern
versehen ist, die eine Unterwassersprudelung vermitteln sollen. Bei der Sprudelvorrichtung
gemäß der britischen Patentschrift 959 196 handelt es sich um ein perforiertes Rohr, welches auf der
Unterseite des Liegerostes befestigt ist Hierbei kommt jedoch die gewünschte Sprudelwirkung nur
unzulänglich zum Einsatz, da es zu Schwallwasserbildung zwischen den Rostleisten kommt
Schließlich ist noch eine Sprudelvorrichtung gemäß der britischen Patentschrift 974 882 bekanntgeworden,
bei welcher die Sprudelkanäle innerhalb einer Plastikmatte (Liegestatt) liegen und so die Unterwassersprudelung
bewirken.
Mit den vorbesprochenen Sprudelvorrichtungen zur Verwendung in Badewannen ist es allerdings
möglich, die badende Person einer mehr oder minder intensiven, wohltuend beeinflussenden Unterwasserbehandlung
(Unterwassermassage) zu unterziehen.
Es ist jedoch vielen Menschen aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Gebrechlichkeit und der
damit verbundenen Unfallgefahr nicht gegeben, ein Wasser-Vollbad in der Badewanne zu nehmen.
Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß es möglich ist, dem menschlichen Körper die wohltuenden Reizstoffe
ausschließlich mittels eines denselben vollkommen bedeckenden feinblasigen Schaumes zuzuführen.
Da es ziemlich umständlich ist, einen solchen feinblasigen Schaum in der geforderten Menge herzustellen,
hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der eine Berührung
der badenden Person mit der nicht aufgeschäumten Flüssigkeit vermieden wird und allein nur der
Schaum die badende Person bedeckt bzw. berührt.
Die Erfindung geht in Lösung der gestellten Aufgabe von den eingangs besprochenen Sprudelvorrichtungen zur Verwendung in Badegeräten aus, die allerdings
zur Herstellung eines feinblasigen VoIlschaumbades ohne Wasserberührung des badenden
Körpers nicht verwendbar sind, da die Luftaustrittsöffnungeii
stets im wesentlichen in Höhe der Liegeebene der Liegestatt ihren Sitz haben, so daß die unerwünschte
Wasserberührung des badenden Körpers nicht zu vermeiden ist.
Demgegenüber kommt gemäß der Erfindung ein, eine mit ihrer Liegeebene oberhalb des Flüssigkeitsspiegels einer schaumbildenden Emulsion angebrachten
Liegestatt für den Badenden an ihren Seitenkanten unterhalb der Liegeebene umspannendes und in
die Emulsion eintauchendes Leitungsrohr zur Anwendung, welches mit dem Gebläse verbunden ist
und eine Vielzahl nach außen seitlich gesetzter feiner Luftaustrittsbohrungen aufweist, so daß die bei Tätigkeit
des Gebläses sich bildenden feinblasigen Schaumwände an beiden Seiten und ohne Flüssigkeitsberührung
der badenden Person und vor deren Füße aufsteigen und den Körper vollständig von
oben zudecken.
Vorteilhaft bei der Verwendung des Gerätes in Badewannen ist eine in diese einsetzbare, nach Art
eines Rostes vorzugsweise mit angelenkter Rückenlehne ausgebildete Liegestatt, an deren allein in die
Emulsion eintauchenden Füßen der die eigentliche Liegestatt umspannende gelochte Schlauch befestigt
ist Bei Verwendung des Geräten außerhalb der Badewanne, beispielsweise in liegehallen mit nebeneinander
angeordneten Liegemöglichkeiten, sind zwei 5 vorzugsweise an den Längsseiten der jeweiligen Liegestatt
vorgesehene bzw. aufstellbare üOgartige Behälter
vorgesehen, deren eine Außenwandungen, in Richtimg zur Liegestatt sich neigend, verlängert sind,
und deren Inneres die Emulsion und die darin eintauchenden und mit dem Gebläse in Verbindung stehenden
gelochten Schläuche beinhaltet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zwischen den Roststäben
der in dieser Weise ausgebildeten Liegestatt weitere gelochte Schläuche anzuordnen, welche mit dem
Gebläse über einen Regler in luftleitender Verbindung stehen derart, daß wahlweise ein Unterwasser-Sprudelbad
oder ein wasserloses Vollschaumbad ermöglicht wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht der als Rost ausgebildeten Liegestatt zur Verwendung in Badewannen,
Fig.2 einen Schnitt durch den in einer Badewanne
liegenden Rost nach der Linie Π-ΙΙ gemäß F i g. 1 und
F i g. 3 in schaubildlicher Ansicht das Gerät in einer Ausführungsform zur Verwendung außerhalb
einer Badewanne.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 und 2 des Sprudelbad-Gerätes zur Erzeugung von Vollschaumbädern
in Badewannen ist die Liegestatt 1 für den Badenden nach Art eines Rostes mit angelenkter
Rückenlehne 2 mit Stützkissen ausgebildet.
An den Außenseiten der Füße 3 des Rostes 1 ist ein Leitungsrohr 4, beispielsweise ein Schlauch, befestigt,
welcher eine Vielzahl seitlich gesetzter Feinlöcher aufweist und den Rost 1 an seinen Außenkanten
umfaßt und über einen Verteilers in den nut dem Gebläse in Verbindung stehenden Schläuche mundet
Die Badewanne 7 wird so weit mit einer schaumbildenden Emulsion gefüllt, daß die Liegeebene des
Rostes 1 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels hegt und lediglich die Füße 3 mit dem an diesen befestigten
Schlauch 4 in die Emulsion 9 eintauchen. Bei Betätigung
des Gebläses tritt die Gebläseluft aus den seitüch
gesetzten feinen Löchern des Schlauches 4 in die schaumbildende Emulsion 9 aus. Der sich bildende
feinblasige Schaum 8 steigt als geschlossene^Wand zu
beiden Seiten des Rostes an der Wandung der Badewanne?
hoch und legt sich von oben aufdes.Körper
des Badenden, ohne daß dieser mit Flüssigkeit in Berührung
kommt (vgl. F i g. 2). , Die Ausführungsform des Gerätes gemäß Fig.ο
ist für Liegen 1,2 bestimmt, die sich im Abstand nebeneinander
beispielsweise in einer Badehalle befinden. An den Längsseiten jeder Liegestatt 1 ist je em
trogartiger Behälter 10 vorgesehen, deren eine Außenwanduneen 11, in Richtung zur Liegestatt 1
sich neigend, verlängert sind. Die Tröge 10 sind mit
einer schaumbildenden Emulsion gefüllt, in welche die mit dem Gebläse in Verbindung stehenden feingelochten
Schläuche 4 eintauchen. Diese Schlauche 4 stehen wiederum über einen Verteiler 5 mit dem Gebläseschlauch
6 in Verbindung. Die bei Betätigung
des Gebläses in den Trögen 10 aufsteigenden Schaumwände 8 werden von den geneigten Außenwänden
11 der Tröge 10 über den Körper des Liegenden geleitet und decken diesen völlig zu.
Zwischen den Roststäben der gemäß Fig. l
und 2 gebauten Liegestatt 1 können weitere gelochte Schläuche angeordnet sein, welche mit dem Geblase
über einen Regler in luftleitender Verbindung stehen.
Durch diese Maßnahme wird bezweckt und erreicht, daß das Gerät wahlweise für Unterwasser-Sprudelbäder
oder aber nur für wasserlose Vollschaumbader verwendet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Mittels eines Gebläses, Kompressors od. dgl. betriebenes Sprudelbad-Gerät, insbesondere zur
Erzeugung von Vollschaumbädem, gekennzeichnet
durch ein, eine mit ihrer Liegeebene oberhalb des Flüssigkeitsspiegels einer
schaumbildenden Emulsion (9) angebrachten Liegestatt (1) für für den Badenden an ihren Seitenkanten
unterhalb der Liegeebene umspannendes und in die Emulsion (9) eintauchendes Leitungsrohr
(4), welches mit dem Gebläse verbunden ist und eine Vielzahl nach außen seitlich gesetzter
feiner Luftaustrittsbohrungen aufweist, so daß die bei Tätigkeit des Gebläses sich bildenden
feinblasigen Schaumwände (8) ohne Flüssigkeitsberührung an beiden Seiten der badenden Person
und vor deren Füße aufsteigen und den Körper vollständig von oben zudecken.
2. Sprudelbad-Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in eine Badewanne einsetzbare,
nach Art eines Rostes vorzugsweise mit angelenkter Rückenlehne (2) ausgebildete Liegestatt
(1), an deren allein in die Emulsion (9) eintauchenden Füße (3) außen der die eigentliche
Liegestatt (1) umspannende gelochte Schlauch (4) befestigt ist.
3. Sprudelbad-Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei vorzugsweise an den
Längsseiten der Liegestatt (1) vorgesehene bzw. aufstellbare trogartige Behälter (10), deren eine
Außenwandungen (11), in Richtung zur Liegestatt sich neigend, verlängert sind, und deren Inneres
die Emulsion (9) und die darin eintauchenden und mit dem Gebläse in Verbindung stehenden
gelochten Schläuche (4) beinhaltet.
4. Sprudelbad-Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Roststäben
der iii dieser Weise ausgebildeten Liegestatt (1) weitere gelochte Schläuche angeordnet sind,
welche mit dem Gebläse über einen Regler in luftleitender Verbindung stehen derart, daß wahlweise
ein Unterwasser-Sprudelbad oder ein wasserloses Vollschaumbad ermöglicht wird.
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ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3822177A1 (de) * | 1988-06-30 | 1990-01-11 | Beltron Gmbh Niederhelfenschwi | Luftverteiler-unterlage fuer eine sprudel-badeeinrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3822177A1 (de) * | 1988-06-30 | 1990-01-11 | Beltron Gmbh Niederhelfenschwi | Luftverteiler-unterlage fuer eine sprudel-badeeinrichtung |
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