DE1908442U - Badbehaelter mit vorrichtung zum galvanischen verkupfern der aussenmantelflaeche eines zylinders, insbesondere fuer den tiefdruck. - Google Patents

Badbehaelter mit vorrichtung zum galvanischen verkupfern der aussenmantelflaeche eines zylinders, insbesondere fuer den tiefdruck.

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DE1908442U
DE1908442U DEM46188U DEM0046188U DE1908442U DE 1908442 U DE1908442 U DE 1908442U DE M46188 U DEM46188 U DE M46188U DE M0046188 U DEM0046188 U DE M0046188U DE 1908442 U DE1908442 U DE 1908442U
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Description

Vorrichtung zum galvanischen Verkupfern der Außenmantelfläche eines Zylinders,
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verkupfern von Zylindern in einem Galvanisierbad. In den bekannten Galvanisierbädern setzt sich auf dem den Stirnkanten benachbarten Ringflächenteilen der Zylindermantelfläche mehr Kupfer ab als auf dem übrigen Teil der Zylinderfläche, weil die Stromdichte an den Kanten besonders groß ist. Je ungleichmäßiger der Kupferniederschlag ist, umso mehr mechanische Nacharbeit ist erforderlich.
Die Erfindung zielt auf eine Vergleichmäßigung des Kupferniederschlags .
_ 2 —
Sie geht also aus von einer Vorrichtung zum galvanischen Verkupfern der Außenmantelfläche eines Zylinders, insbesondere einer zylindrischen Walze für den Tiefdruck, bestehend aus einer Wanne für die Aufnahme der Galvanisierbadflüssigkeit, einer ![lagervorrichtung für die Drehlagerung des eingetauchten Zylinders und einer Halterung für in das Bad getauchte Kupferanoden5 eine solche Vorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß sich von jedem der beiden Lagerenden je eine Blende über einen solchen Teil der Zylinderlänge erstreckt, daß infolge des erzwungenen Umweges der von den Anoden zur Zylindermantelfläche wandernden Kupferteilchen um die Blende herum ein übermäßiger Kupferniederschlag an den Enden der Mantelfläche des Zylinders vermieden wird. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Blende aus einer sich parallel zur Zylindermantelfläche erstreckenden Blendenmulde und einer die Stirnseite des Zylinders abdeckenden Blendenscheibe bestehen. Durch entsprechende Wahl der Blende, die ggfs. durch Versuch ermittelt werden kann, läßt sich die Stromdichte an der Oberfläche des Zylinders und damit die Stärke des Kupferniederschlages in weiten Grenzen nach Belieben einstellen. -
Die Wirkungsweise einer solchen Vorrichtung sowie weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht der zu beschreibenden
Ausführungsform, wie sie sich bei Betrachtung in Richtung des Pfeiles I der Pig. 2 ergibt und
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Stirnseite der
Vorrichtung in der Ebene II-II der Fig. 1.
■ζ _
Der dargestellte Zylinder, der verkupfert werden soll, ist ein Hohlzylinder 10, der mittels einer in das eine Ende seiner Bohrung eingesetzten Bordscheibe 12 auf einer Welle 14 gehalten ist. Die in den nicht gezeigten Seitenwänden eines das Galvanisierbad aufnehmenden Behälters gelagerte Welle 14 ist drehend antreibbar. Sie nimmt "bei ihrer Drehung mittels der Scheibe 12 den Zylinder (Walze) 10 mit. Eine ebenfalls auf der Welle 14 sitzende und mit ihr umlaufende Ringscheibe 16 verhindert ein Eindringen der Badflüssigkeit in den Hohlraum des Zylinders 10. An der Stirnseite des Zylinders liegt ein Dichtring 18 an. Er wird in dieser Anlage durch eine von außen gegen ihn liegende Blendenscheibe 20 gehalten, gegen die der Ring 16 drückt.
Der Spiegel 22 der Badflüssigkeit reicht etwa bis zur Mitte des Zylinders 10. Innerhalb der Badflüssigkeit und in einigem Abstand von der Zylinderoberfläche und parallel zu ihr sind Anodenbleche 24, 26 und 28 angebracht, die aus Kupfer bestehen und von Anodenbügeln 30 gehalten sind. Die Bügel 30 werden von Haltern 32, die außerhalb der Badflüssigkeit liegen, getragen. Zwischen den Blechen 24, 26 und 28 und der Zylinderfläche befindet sich an jedem Zylinderende eine Blendenmulde 34, die ebenso wie die Blendenscheibe 20 aus nicht leitendem Werkstoff besteht. Jede Blendenmulde hat etwa die Form eines Halbzylinders und erstreckt sich etwa von der Ebene der betrachteten Stirnfläche des Zylinders aus parallel zur Umfangsfläche um eine bestimmte Strecke in Richtung der Zylindermitte.
In axialer Richtung außerhalb der Blendenscheibe 20 hat die Mulde einen radial einwärts ragenden Kragen 36. Zwischen dem Innenrand 38 des Kragens 36 und der Welle 14 bzw.
dem Ring 16 "bleibt noch ein SpäLt für den Durchtritt der zur Zylinderoberfläche^wandernden Kupferteilchen. Die Blendenmulde ist oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 22 an Haltern 40 durdi Flügelschrauben 42 befestigt. Die Halter 40 sind an den Anodenhaltern 32 angebracht. Die Seitenränder 44 der Mulde 34 ragen aus der Badflüssigkeit hinaus.
Beim Galvanisieren würde an den Enden des Zylinders 10 ein wesentlich stärkerer Kupferniederschlag eintreten, wie bei 46 durch strichpunktierte Linien angedeutet, wenn die Blendenmulde 34- und die Blendenscheibe 20 nicht vorhanden wären. Diese beiden Teile 20 und 34 haben jedoch eine Abschirm- oder Blendenwirkung, indem sie die von den Anodenblechen zur Zylinderoberfläche wandernden Kupferteilchen zu einem Umweg etwa längs der bei 48 und 50 punktiert dargestellten Bahnen zwingen. Dursh Wahl der axialen Länge der Mulden 34 und der radialen Brstrekkung und Überlappung des Kragens 36 und der Blendenscheibe 20 läßt sich die Verteilung und Dichte der Stromlinien, also der Bahnen der Kupferteilchen, insbesondere an ihren Endpunkten auf der Oberfläche des Zylinders in weiten Grenzen einstellen. Eine Kupferansammlung wie bei 46 kann also mit dieser Blendeneinrichtung leicht vermieden werden. Damit verringert sich auch der Aufwand für die mechanische Nachbearbeitung.
Zurvseiteren Verbesserung der Oberflächengüte des Kupferniederschlags liegt auf der Zylinderoberfläche ein Achatstein 52 auf, der während der Drehung des Zylinders längs einer raumfesten Mantellinie hin- und herbewegt wird und
dabei den galvanischen Niederschlag verfestigt und glättet. Durch entsprechende Steuerung z.B. mittels eines
Zeitrelais ist dafür gesorgt, daß der Achatstein 52 in den End"b er eichen, also "bei 46, eine kurze Zeit stehen "bleibt, so daß auch dadurch eine gleichmäßigere Oberfläche an den Zylinderenden gewährleistet wird.
Schutzansprüche

Claims (4)

.8Ί6 519-21264 Schutz ansprüche:
1) Vorrichtung zum galvanischen Verkupfern der AuBenman-
telflach© eines Zylinders, insbesondere einer zylindrischen Waise für den Siefdruck, bestehend aus einer Wanne für die Aufnahme <Ler Galvanisierbadflüssigkeit» einer Lagervorrichtung für die Brehlagerung des zu verkupf eraden und dabei mit eines Zylindersegment einzutauchenden Zylinders und einer Halterung für in das Bad eingetauchte Kupferanoden * gekenna e iehne^t durch ii2 Bad angeordnet© Blenden, die sich von den Lagerenden her aufeinanderau erstrecken»
2) Vorrichtung nach Anspruch 1,'gekenna eichnöt durch elektrisch nicht leitende Blenden·
5) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei waagerechter Lagerung des Zylinders, dadurch gekennzeichnet ♦ daß sich 3 ede muldenförmige Blende (3%) parallel und in einem Abstand sur gedachten Mantelfläche des Zylinders erstreckt und diese Mantelfläche • im wesentlichen auf demjenigen TJiafangsbogen umgibt, der innerhalb äes Bades liegt.
4) Vorrichtung nach, wenigst ens eines der Ansprüche 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß ^e eine Blendenscheibe (20) für die Anlage an der Stirnseite des einzusetzenden Zylinders, vorzugsweise unter Zwischenlage einer Dichtung (1S), vorgesehen ist» und daß von der Blend© (2&) aus ein Kragen (36) die Blendenscheibe auf der dar Stirnfläche des eingesetzt gedachten Zylinders abgewaodten Seite überlappend derart radial nach innen
P.A. 601105*13.11.64
ragt, dass im Betrieb die Kupferteilchen zu einem Umweg von der Anode um den Innenrand des Kragens und den Aussenrand der Blendenscheibe (20) zur Zylindermantelfläche gezwungen werden.
5· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet , dass die mechanische Verbindung zwischen einer Lagervorrichtung und der ihr zugeordneten Blende ausserhalb der vorgesehenen Badflüssigkeit liegt.
6°. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5 mit einem oberhalb des vorgesehenen Badflüssigkeitsspiegels parallel zur Zylindermantelfläche und diese berührend geführten Achatstein, gekennzeichnet durch eine die Bewegung des Achatsteines an den Umkehrstellen des Bewegungsweges kurzzeitig unterbrechende Steuervorrichtung.
DEM46188U 1963-10-12 1963-10-12 Badbehaelter mit vorrichtung zum galvanischen verkupfern der aussenmantelflaeche eines zylinders, insbesondere fuer den tiefdruck. Expired DE1908442U (de)

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