DE1908420B2 - Verfahren und anlage zum wickeln von rohren aus faserverstaerktem kunststoff - Google Patents
Verfahren und anlage zum wickeln von rohren aus faserverstaerktem kunststoffInfo
- Publication number
- DE1908420B2 DE1908420B2 DE19691908420 DE1908420A DE1908420B2 DE 1908420 B2 DE1908420 B2 DE 1908420B2 DE 19691908420 DE19691908420 DE 19691908420 DE 1908420 A DE1908420 A DE 1908420A DE 1908420 B2 DE1908420 B2 DE 1908420B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- winding mandrel
- winding
- blanks
- mandrel
- wound
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 55
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 21
- 229920002430 Fibre-reinforced plastic Polymers 0.000 title claims description 4
- 239000011151 fibre-reinforced plastic Substances 0.000 title claims description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 title description 4
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 28
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 19
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 19
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 19
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 4
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 4
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 4
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 4
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 241000283153 Cetacea Species 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 229920000728 polyester Polymers 0.000 description 1
- 235000021395 porridge Nutrition 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 239000012779 reinforcing material Substances 0.000 description 1
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C53/00—Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
- B29C53/56—Winding and joining, e.g. winding spirally
- B29C53/58—Winding and joining, e.g. winding spirally helically
- B29C53/583—Winding and joining, e.g. winding spirally helically for making tubular articles with particular features
- B29C53/585—Winding and joining, e.g. winding spirally helically for making tubular articles with particular features the cross-section varying along their axis, e.g. tapered, with ribs, or threads, with socket-ends
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D1/00—Producing articles with screw-threads
- B29D1/005—Producing articles with screw-threads fibre reinforced
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulding By Coating Moulds (AREA)
- Reinforced Plastic Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wickeln eines Rohres aus faserverstärktem Kunststoff, bei dem
die Faserverstärkungslagen in Form von Zuschnitten auf einem Wickeldorn gewickelt werden sowie eine
Anlage zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist ein Verfahren bekannt, das allerdings nur zum Herstellen kurzer, rchrförmiger Muffen aus faserverstärktem
Kunststoff brauchbar ist, bei dem die Faserverstärkung in Form von Zuschnitten von
Verstärkungslagen mit einer der Länge der herzustellenden Rohre entsprechenden Breite auf einen Wickeldorn
gleicher Länge aufgewickelt werden. Bei diesem bekannten Verfahren werden die Zuschnitte vor dem
Aufwickeln durch ein Kunststoffbad geführt; dies ist nur bei schmalen Zuschnitten ohne großen Aufwand
möglich.
Bei dem in der DT-PS 5 29 756 beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Wickelkörpern wird das,
Bindemittel lediglich im Winkel zwischen Wickel und BaI,π auf die BaIm aufgebracht, d.h. die Zugabe des
Bindemittels erfolgt, bevor die Zuschnitte auf den Wickeldorn gelangen. Diese Art der Bindemittelaufbringung
hat insbesondere den Nachteil, daß Lufteinschlüsse nicht verhindert werden können.
In der US-PS 26 14 058 ist ferner ein Verfahren zur Herstellung von Kunststoffhohlkörpern bzw. -rohren beschrieben, bei dem ein mit einem Harz beschichteter Dorn mit einem Verstärkungsmaterial in Form von Fäden oder Matten umwickelt wird und bei dem das
In der US-PS 26 14 058 ist ferner ein Verfahren zur Herstellung von Kunststoffhohlkörpern bzw. -rohren beschrieben, bei dem ein mit einem Harz beschichteter Dorn mit einem Verstärkungsmaterial in Form von Fäden oder Matten umwickelt wird und bei dem das
m Harz infolge der beim Aufwickeln auftretenden Spannung durch zwischen den Fäden bzw. Fasern der
Matte freibleibende Zwischenräume hindurchgedrückt wird, wobei es die Luft vor sich hersehieben soll.
Zusätzlich kann während des Aufwickeins von oben
'5 weiteres Harz aufgebracht werden. Aber auch bei diesem Verfahren lassen sich Lufteinschlüsse nicht
vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem sich lange Rohre
wirtschaftlich fertigen lassen, die einen sehr gleichförmigen Aufbau ohne Lufteinschlüsse besitzen und eine
glatte, maßhaltige Außenfläche aufweisen.
Gemäß der Erfindung geht man abweichend von dem letztgenannten Verfahren so vor, daß die Zuschnitte
trocken bis auf den Wickeldorn gefördert werden und während des Aufwickeins auf dem Wickeldorn und über
dessen gesamter Länge mit Kunststoff durchtränkt und gewalkt werden. Die Tränkung der Zuschnitte erfolgt
dabei von zwei Seiten, und zwar dadurch, daß einmal der noch auf den bereits aufgewickelten Zuschnitten nach
Passieren der Förderwalze befindliche Kunststoff den neu eingehenden Zuschnitt zunächst nur von unten
beschichtet. Beim Aufwickeln erfolgt dann, und dies ist sehr wichtig, um blasenfreie Rohre zu erhalten, die
^5 Imprägnierung auf der Außenschicht.
Durch die Verarbeitung ganzer Lagenzuschnitte ergibt sich ein sehr einfaches Verfahren mit nur
geringem Vorrichtungsaufwand, weil die Führung für das Aufwickeln von Lagen sehr einfach ist. Zugleich
ergibt sich durch die Verarbeitung von trockenem, d. h. von ungetränktem Faserverstärkungsmaterial erst die
Möglichkeit, auch lange Rohre wirtschaftlich fertigen zu können, weil das trockene Material ziemlich steif und
auch in großen Abmessungen hantierbar ist. Die Anzahl der mit dem Kunststoff in Berührung kommenden Teile
der Anlage ist minimal mit dem Ergebnis einer weiteren Verminderung des Aufwands bei der Reinigung und
Instandhaltung der Anlage. Selbst bei Kunststoff mit langer Topfzeit ergibt sich so eine erhebliche Zeiteinsparung.
Als Faserverstärkung dienen gewöhnlich Glas- oder Polyesterfasern, und bei dem Verfahren gemäß der
Erfindung können die Lagen beispielsweise Glasfaservliese sein, die sehr viel Kunststoff aufzusaugen
vermögen, oder ein Gewebe aus Glasfaser-Rovings, oder aber das fertige Rohr kann aus Lagen sowohl von
Vlies als auch von Rovinggewebe aufgebaut sein.
Man kann die Verstärkungslagen — ähnlich wie beim vorbeschriebenen Muffenherstellungsverfahren — ein-
w) fach von einer Vorratsrolle ab- und auf den Wickeldorn
aufwickeln, bis eine vorgegebene Wandstärke des Rohres erreicht ist. In der Regel wird man aber eine
feste Anzahl von Verstärkungslagen vorgeben, um bestimmte Festigkeitswerte für das fertige Rohr zu
η") erreichen. In diesem Faii erhalten die Zuschnitte ir. der
Länge eine Abmessung gleich dem Umfang der herzustellenden Rohre oder gleich einem Mehrfachen
des limfangs; wenn beispielsweise fünf Lagen Glas-
faservlies übereinander gewickelt werden sollen, so beträgt die Zuschnittlänge das Fünffache des Rohrumfangs.
Soll das fertige Rohr aus verschiedenartigen Verstärkungslagen aufgebaut werden, so werden diese
nacheinander auf den Wickeldorn aufgewickelt. Auch hier kann man direkt von Vorratsspulen auf den
Wickeldorn umwickeln, doch hat es sich — besonders bei der Herstellung von Rohren großer Länge — als
vorteilhaft erwiesen, wenn die Zuschnitte verschiedenartiger Verstärkungslagen dem Wickeldorn als Stapel
vorgelegt werden. Man arbeitet dann mit Zuschnitten gleicher Breite, die aber — je nach der Anzahl der
La°en, die von jedem Material gewickelt werden soien — unterschiedliche Länge besitzen können. Die
dem ersten nachfolgenden weiteren Zuschnitte werden dabei zweckmäßig jeweils unter den Endrand des zuvor
aufgewickelten Zuschnitts vorgeschoben und dann aufgewickelt, damit sich nicht einer der nachfolgenden
Zuschnitte um andere Teile der Anlage schlingt.
Die Erfindung betrifft auch eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens. Die Anlage ist gekennzeichnet
durch eine zu dem horizontal drehbaren Wickeldorn parallel angeordnete drehbare Förderwalze
die teilweise in einen Kunststoffbehälter eintaucht und an der der Wickeldorn bzw. die auf ihn gewickelten
Faserverstärkungslagen abhebbar mit vorgegebenem Druck anliegen. An dieser Stelle sei bemerkt, daß es aus
der US-PS 21 29 573 grundsätzlich bekannt ist, daß man
ein flüssiges Klebemittel auf das zu verklebende Material mittels einer Förderwalze auftragen kann, die
teilweise in das flüssige Klebemittel eintaucht.
Bei der erfindungsgemäßen Anlage transportiert die Förderwalze aus dem Kunststoffbehälter den Kunststoff
zum Wickeldorn, wodurch eine gleichmäßige Durchtränkung und Walkung der Faserverstärkungslagen
an der Berührungslinie von Förderwalze und Wickeldorn gewährleistet sind. Mit zunehmender
Wandstärke des Rohres muß der Spalt zwischen Wickeldorn und Förderwalze sich vergrößern; die
Spaltweite stellt sich selbsttätig ein, wenn der Wickeldorn auf der Förderwalze unter Schwerkraftwirkung
aufliegt. Es ist zweckmäßig, wenn der Spalt zwischen beiden durch einen Anschlag für die
Abhebebewegung begrenzt ist. Die Einstellung des Anschlags kann dann so erfolgen, daß nach dem
Aufwickeln der letzten Faserverstärkungslage eine stärkere Anpressung zwischen Wickeldorn und Förderwalze
vorliegt.
Die Herstellung eines Rohres auf der beschriebenen Anlage soll nachstehend erläutert werden:
Das Rohr soll beispielsweise aus vier Lagen Glasfaservlies, sechs Lagen Glasfaser-Rovinggewebe
und weiteren zwei Lagen Glasfaservlies aufgebaut werden. Zunächst werden die drei Zuschnitte gleicher
Breite, aber unterschiedlicher Länge (wegen der unterschiedlichen Lagenzahl) vorbereitet und übereinander
als Stapel auf einen Tisch gebreitet. Der Zuschnitt für die innersten Lagen liegt oben, gefolgt von den
anderen Zuschnitten in der Reihenfolge der Verarbeitung. Der Wickeldorn wird durch einige Umdrehungen
„, Berührung mit der Förderwalze benetzt, und die Vorderkante der innersten Faserverstärkungslage wird
am Wickeldorn festgelegt. Der Wickeldorn wird dann
— .. ι I.,., „u~.>k^Unr>
itnA A\f>
Fscprv^rstar-
von der roruei waiic aug<-n^>v^,i ^..- -.- .
kung auf etwa dreiviertel des Wickeldomumfangs
gewickelt, wobei die Vorderkante den Spalt zwischen Wickeldorn und Förderwalze frei passieren muß, weil
-.„•li sonst die Verstärkung um die Furderwal/e wickeln
könnte. Danach werden Wickeldorn und Förderwalze wieder zur Anlage gebracht, und der erste Zuschnitt
wird fast vollständig aufgewickelt, wobei die Förderwalze ständig neuen Kunststoff nachliefert und in die
Glasfaservlieslagen einpreßt. Der zweite Zuschnitt wird mit seiner Vorderkante etwas unter die Hinterkante des
ersten Zuschnitts geschoben, so daß der Wickeldorn nicht mehr abgehoben zu werden braucht. Entsprechend
verfährt man bei dem dritten Zuschnitt, ίο Wickeldorn und Förderwalze können mit gleicher
Umfangsgeschwindigkeit umlaufen. Es hat sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, wenn der Wickeldorn
geringfügig schneller läuft, weil infolge der dadurch erzielten Relativbewegung von Wickeldorn und Förderwalze
an der Berührungslinie eine Glättung der Rohrfläche und ein Eindrücken etwa herausspießender
Faserenden erfolgt. Vor allem aber ergibt sich dadurch eine wesentlich bessere Walkung. Aus dem gleichen
Grunde erfolgen noch einige Umdrehungen des Wickeldorns, wenn der eigentliche Wickelvorgang
abgeschlossen ist. Durch den obenerwähnten Anschlag für die Abhebebewegung des Wickeldorns ist die
Spaltwei'e begrenzt, und es erfolgt eine Kalibrierung des Rohraußendurchmessers. Wenn eine vorgegebene
Anzahl von Verstärkungslagen aufgebracht wird, läßt sich mittels Verstellen des Anschlags trotzdem die
Rohrwandstärke innerhalb gewisser Grenzen ändern, wobei man zugleich das prozentuale Verhältnis von
Kunststoffanteil und Verstärkungsfaseranteil einstellen ω kann.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, und
zwar zeigt
F i g. 1 in Seitenansicht und
Fig. 2 in Draufsicht, teilweise gebrochen, schematisch
eine Anlage zur Herstellung von Rohren gemäß der Erfindung.
Gemäß Fig. 1 und 2 wird von einer Vorratsrolle 10
die Faserverstärkung, beispielsweise Faservlies, in einer der Länge des Rohres entsprechenden Breitenabmessung
abgerollt und auf dem Auflagetisch 12 aufgelegt. Der Auflagetisch 12 kann eine Trennvorrichtung zum
Abschneiden des richtigen Maßes aufweisen; man erkennt in Fig. 2 die Bahn 14 eines Trennmessers. Die
Achse der Vorratsrolle 10 ist senkrecht zur Achse des Wickeldorns 22 angeordnet. Auch die parallele Anordnung
ist möglich und in bestimmten Fällen — z. B. bei kurzen, dicken Rohren — sogar vorteilhaft. Die Breiie
der Materialbahn auf der Vorratsrolle wäre dann gleich der Länge des Rohres zu wählen, und das Abschneiden
würde parallel zu den Achsen erfolgen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel dagegen ist die Breite der Materialbahn
auf der Vorratsrolle 10 gleich einem Mehrfachen des Rohrumfanges.
^ Der abgetrennte Zuschnitt bildet später die äußeren
Lagen auf dem Rohrwickel, denn es wird jetzt von einer zweiten Vorratsrolle 16 eine entsprechende Länge
Rovinggewebe abgewickelt und über dem ersten Zuschnitt auf dem Auflagetisch 12 aufgelegt. Schließlich
h() wird die innere Faserverstärkung wieder von der
Vorratsrolle 10 abgewickelt und über dem Rovinggewebezuschnitt auf den Auflagetisch 12 aufgelegt. Die
Vorratsrollen 10 und 16 sind in einem gemeinsamen Geste!! !8 dn.'hbnr irelagert.
'" Wl'iih clic drei Verstärkungsziiscruiiiie. auf dem Tisch
!ionen, /ielv.-n Vursi.hubwal/en 19 und 20 den oben
hc}:emien. /ulet/i aufgelegten Zuschnitt 21 ·>οι·\ν ,ιπ·, πι
Ku hiiMi,- ,ii:l ilen W iekeldorn 22 I)' : !■-: heceits im:
190842
Kunststoff benetzt, weil er in Berührung mit der Förderwalze 24 steht, die ihrerseits in eine mit dem zu
verarbeitenden Kunststoff, z. B. Gießharz, gefüllten Kunststoffbehälter 26 unten eintaucht.
Vorschubwalzen 19 und 20, Wickeldorn 22 und Förderwalze 24 werden in nicht dargestellter Weise
angetrieben; die Antriebseinrichtung bietet keine Besonderheiten, und es ist nur ihr Gehäuse 28
dargestellt.
Der Wickeldorn 22 ist drehbar in Schwenkarmen 30 gelagert, so daß er von der Förderwalze abgehoben
werden kann und die Vorderkante der ersten Verstärkungslage den Spalt zwischen Wickeldorn 22 und
Förderwalze 24 frei passieren kann. Dann erfolgt das Fertigwickeln, wie oben beschrieben. In dem Gestell 32,
in dem einer der Schwenkarme 30 gelagert ist, ist ein Anschlag 34 vorgesehen, um die Spaltweite zu
begrenzen, dessen Aufgabe oben erläutert wurde.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Zeichnung nicht maßstabsgetreu ist; zur Verdeutlichung sind die
Durchmesser von Wickeldorn 22 und Förderwalze 24 übertrieben groß dargestellt.
Auf der gezeigten Anlage lassen sich Rohre von beispielsweise 4 m Länge mit einem Durchmesser von
10 cm unter Verwendung von fünf bis sechs inneren Glasfaservliesverstärkungslagen, vier bis fünf Rovinggewebeverstärkungslagen
und noch etwa vier äußeren Glasfaserverstärkungslagen innerhalb von 5 Minuten herstellen. Der Wickeldorn wird dann aus den
Schwenkarmen herausgenommen und zum Aushärten
ίο in einen Härteraum verbracht, während der nächste
Wickeldorn bewickelt wird. Vor dem Bewickeln wird jeder Wickeldorn mit einem Antihaftmittel bestrichen,
damit nach dem Aushärten das fertige Rohr leicht abgezogen werden kann.
Nach einer längeren Unterbrechung der Arbeit sind selbstverständlich alle Teile, die mit dem Kunststoff in
Berührung kommen, mit einem entsprechenden Lösungsmittel zu reinigen; man erkennt, daß dies nur die
Förderwalze 24 und der Kunststoffbehälter 26 sind, deren einfache glatte Formen keine Schwierigkeiten bei
der Reinigung bieten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verfahren zum Wickeln eines Rohres aus faserverstärktem Kunststoff, bei dem die Faserverstärkungslagen
in Form von Zuschnitten auf einen Wickeldorn gewickelt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuschnitte erst auf dem Wickeldorn während des Wickeins auf ihrer gesamten Länge mit Kunststoff durchtränkt und
gewalkt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zuschnitte verschiedenartiger Verstärkungslagen
nacheinander auf den Wickeldorn gewickelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnitte verschiedenartiger
Verstärkungslagen dem Wickeldorn als Stapel vorgelegt werden.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ersten
nachfolgenden weiteren Zuschnitte jeweils unter den Endrand des zuvor gewickelten Zuschnitts
vorgeschoben und dann gewickelt werden.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aufwickeln der letzten
Faserverstärkungslage die Rohraußenfläche durch einige Umläufe des Wickeldorns und bei stillstehender
Förderwalze geglättet wird.
6. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5 mit einem horizontalen,
drehbaren Wickeldorn, gekennzeichnet durch eine zu dem Wickeldorn (22) parallel angeordnete
drehbare Förderwalze (24), die teilweise in einen Kunststoffbehälter (26) eintaucht und an der der
Wickeldorn bzw. die auf ihn gewickelten Faserverstärkungslagen (21) abhebbar mit vorgegebenem
Druck anliegen.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Förderwalze
geringfügig niedriger, höchstens gleich der des Wickeldorns gewählt ist.
8. Anlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebebewegung des
Wickeldorns durch einen Anschlag (34) begrenzt ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908420 DE1908420C3 (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Verfahren und Anlage zum Wickeln von Rohren aus faserverstärktem Kunststoff |
| GB740070A GB1293019A (en) | 1969-02-20 | 1970-02-16 | Improvements in or relating to the manufacture of tubes of fibre-reinforced plastics |
| JP45014718A JPS5125455B1 (de) | 1969-02-20 | 1970-02-20 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908420 DE1908420C3 (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Verfahren und Anlage zum Wickeln von Rohren aus faserverstärktem Kunststoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908420A1 DE1908420A1 (de) | 1970-09-10 |
| DE1908420B2 true DE1908420B2 (de) | 1977-12-22 |
| DE1908420C3 DE1908420C3 (de) | 1978-08-24 |
Family
ID=5725778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691908420 Expired DE1908420C3 (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Verfahren und Anlage zum Wickeln von Rohren aus faserverstärktem Kunststoff |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5125455B1 (de) |
| DE (1) | DE1908420C3 (de) |
| GB (1) | GB1293019A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5114290A (en) * | 1988-12-16 | 1992-05-19 | The B. F. Goodrich Company | Fiber reinforced composite threaded member |
| EP3427921B1 (de) | 2017-07-14 | 2021-11-17 | Crompton Technology Group Limited | Kugelgewindetrieb aus kompositwerkstoff |
| DE102019211094A1 (de) * | 2019-07-25 | 2021-01-28 | S-Fasteners Gmbh | Verfahren zum Herstellen eines Rohrteils mit einem Innengewinde und Rohrteil mit einem Innengewinde |
-
1969
- 1969-02-20 DE DE19691908420 patent/DE1908420C3/de not_active Expired
-
1970
- 1970-02-16 GB GB740070A patent/GB1293019A/en not_active Expired
- 1970-02-20 JP JP45014718A patent/JPS5125455B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1908420C3 (de) | 1978-08-24 |
| GB1293019A (en) | 1972-10-18 |
| DE1908420A1 (de) | 1970-09-10 |
| JPS5125455B1 (de) | 1976-07-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0113841B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers aus Verbundmaterial und nach diesem Verfahren hergestellter Formkörper | |
| EP0115763A2 (de) | Verbindungselement für zwei Stäbe mit rundem Querschnitt | |
| DE3128110C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Schneiden von flankenoffenen Keilriemen | |
| DE2525090A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen zylindrischer oder prismatischer hohlkoerper | |
| DE2434242A1 (de) | Nadelgefilzter werkstoff und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2409704A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines netzartigen gebildes aus ungewebten fasern | |
| DE3841597A1 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen herstellen von faserverstaerkten kunststoffrohren und einrichtung zum durchfuehren des verfahrens | |
| DE1908420C3 (de) | Verfahren und Anlage zum Wickeln von Rohren aus faserverstärktem Kunststoff | |
| DE2834924C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines dicken, verstärkten Kunststoffgegenstands | |
| DE69030119T2 (de) | Anstrichrolle und verfahren zur herstellung | |
| DE2547507A1 (de) | Streifenelement fuer die fahrzeugreifenherstellung | |
| DE3111923C2 (de) | Walze zum Transportieren und/oder Pressen von blatt- oder bandförmigen, fotografischem Material und Verfahren zum Herstellen der Walze | |
| DE2758475C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Betonrohrs aus einer Betonmischung mit einem niedrigen Absetzwert | |
| DE2727318A1 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen herstellung eines verstaerkten schlauches aus einem elastomer und vorrichtung zur durchfuehrung desselben | |
| DE2414974A1 (de) | Verfahren zum herstellen von koerpern, vorzugsweise hohlkoerpern groesserer baulaenge | |
| DE2028787C3 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten und Abstützen der Windungen einer vorgefertigten Verstärkungswendel | |
| DE1596658B1 (de) | Nichtstarres formrohr fuer glasfasern und verfahren zu seiner herstellung | |
| EP0206310A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Hohlkörpers aus Verbundmaterial | |
| DE2222622A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines rohres, stabes oder stockes | |
| DE1937973C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Rohres aus fadenverstärktem Harz | |
| DE102013204635A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Halbzeugen für Windenergieanlagen-Rotorblätter, sowie Rotorblatt und Windenergieanlage hiermit | |
| CH517576A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von verstärkten Kunststoffzylindern | |
| DE2933654C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Tränken von Verstärkungsmaterialien in Bandform mit einem Bindemittel | |
| DE1596658C (de) | Nichtstarres Formrohr fur Glasfasern und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1966868A1 (de) | Verfahren zum herstellen von rohren aus faserverstaerktem kunststoff mit innenoder aussengewinden |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |