DE1908392U - Druckmessgeraet. - Google Patents
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G01L19/00—Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
- G01L19/06—Means for preventing overload or deleterious influence of the measured medium on the measuring device or vice versa
- G01L19/0627—Protection against aggressive medium in general
- G01L19/0645—Protection against aggressive medium in general using isolation membranes, specially adapted for protection
-
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- G01L19/0007—Fluidic connecting means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
RA 7
RA. 776 396*-/,. 11.6/,
-iederlandse ürgaiiisatie voor u u
Qjoegepast-iiatirarwetensoriappelijlc
üiiderzoek ten be ho eve van ijverheid,
Hsiidel en Yerkeer
I)en Haag, Holland
'D x-uckme
ä,
.ge r s.t
Die Erfindung betrifft ein .Jruc'iaiießger-s-t zur .,essung
hoher Drucke, insbesondere zur üieosung von jjruoken
thermoplastischer -ainststofvmas^en, wie =:_e beim
opritzguß- und .o-trarigpreiäverxshren innerhalb eier unter
Druck befindlichen ria^e austreten, v.obei das
jjruc^iiie.igerät mittels einer Bohrung in der Wandung
eines rre^aiassendruckbehiilter.-; bzw» in e_riej.u anderen
Clement des ^ ve as j sterna bei'esxigt ist und sich innerhalb
äei ü-ehauses eine weitere üioaxial zur ersten liegende
!Bohrung befindet, in die ein i)rucrC3~c_:._t zur
übertragung des .Drucke der unter DrucK bex'ind-Lichen
xxUnst^tO-.iiiiasse au χ ein .urucknie.; element vorgesehen
ist.
jis ist bei Druckmeisgeraten innerhalb dieses Anwendungsgebiets
beicannt, das D ruckmei; gehäuse "bzw. seine 3 ο lining
an dem inde, an ^eicuei es am Lrei-system bexestigt
ist bzw. an welchem der Kontakt sur unter "J)ruck
"befindlichen Preßmasre erfolgt, mixxels einer Metalj.-merabran
abzuschließen, gegen die ein I; rucks ti ft anliegt.
.Oer ^ ruck der plastischen iias e yerformt die lie mb ram und
das al3 dünnwandiger Zylinder· ausgeführte Ende des
ivieSgefcuroises elastisch und übt dadurch eine Druckkraft
aux den daran anliegenden Druac-itixt aus, der wiederum
die Druckkraft auf eine iirax'tmeisdose überträgt, welche
die gemessene Kraft bzw. Versetzung in einen Meßwert 3:ür den in der plastischen iue.se herrschenden Druck
umwandelt.
Derartige Druckme.;geräte haben jedoch den Nachteil,
daß sie -verhältnismäßig stark gegen vemperaturschwanicungen
empfindlich sind, wie sxe -ich bei der beim opritzgießen und otrangpresoen üblichen thermostatisch
geregelten, τοη au.sen erfolgenden Wärmezufuhr
und/oder entsprechender ".wärmeabfuhr ergeben»
Gehäuse und Druckstift folgen diesen •l!c-mperaturschwankungen
nur mit unterschiedlicher ü-eichwindigkeit, so
da3 r.ich zwischen ihnen üemperatuxninterachiede ergeben,
die v/iederuia zu Lj auge nand e rung en ds-s an der
Membran anliegenden .Druckstxx'ts fahren und eine Verxormung
der- kenibran bewirken, 'ύ-^. aie^e uiucke bis zu
ΊυϋΟ kg/em*1 erreichen können, muS die li-nbran entsprechend
dick lind relaxίτ steix' ausgexahrt -. ein. Die aux" das
Druckiüeiseleiiient ausgeübte iiraxx bay/, die von ihm zu
regxotrierende Versetzung v/iro. aadurch entsprechend
bee int ri, cht i gt.
Da d:Le durcii diese Veiiipex-aturscteankun^eii hervorgeru-
::-sne rexative jjc.ngsiic.iiäei-uni. as: l)ruok."-tixts a.bsr
etwa dxe gleiche u-rü^enordnung be^ixzt v;i5 die ϊ^Τμότ-xiuiu
der i^iaoran aax'gr--"u.id c.e:. au u- .-senceii .üru-jri.- in
der Ha;se, i-t unter Betri.-b -i^i^t:-..iideij., bei α en ^n
exiie ständige üin- und ^u; ^ ch-eitun^ äer ..t.r-iezuxuhr
bzw. der I^iilung ■" xsttxiiiaex, eine zuvsrlis-ige jjruck-
m werden aiv beizaimtan Jixia_.i;:e·"-gsri te auren
die krait; ceeinx'lUirt, mit xer sie in aer ;;>n^ ae^.
jr're.-^ö^s'fce^iö χ es t ge schraub χ ..-iiix, weil aa,; o-ch:uee
nahe der ^SiVibran auren das ... esx schrauben lüerkiiüh ver-
::ormt wird, . ο άε..ί rip en je-.ier ..ciixafce xes Dmcxie.:-
gerat: seine _.'uileinstellung erneut ^ontrcliiert
werden mu:?.
-A-
Bs ist zwar bereits ein Druckmeßgerät bekannt, das ohne Membran und nur durch, einen mit seiner otirnfläche
dem Druck plastischer Hassen direkt ausgesetzten Stempel arbeitet. Hauptaux'gabenst ellung dieses bekannten
Meßgeräts ist es jedoch, allein durch eine möglichst weitgehende Toleranzeinengung zwischen dem Heßstempel
und seinem Führungszylinder zu vermeiden, daß sich
plastisches Material oder sonstige Ansätze innerhalb des Spielraums zwischen beiden ansetzen und zur Störung
der Druckmessungen führen kann. Grundlegender
Ausgangspunkt gemäß dieser bekannten Konstruktion ist die Tatsache, daß zu Verstopfungen neigende Druckmeßleitungen
durch die Verwendung eines ausreichend langen ubertragungsstößels umgangen werden können. Mit dieser
Vorrichtung werden die eingangs genannten Meßschwierigkeiten jedoch nur teilweise behoben, insbesondere
deshalb, weil die Verlängerung der mechanischen "Gbertragungsmassen
zu entscheidenden Meßfehlern führen können, und zwar ebenso wie eine zu enge Passung zwischen
Meßstempel und Zylinder. Zwar wird bei dieser Konstruktion versucht, den letztgenannten Nachteil
durch eine gesonderte Sch^miernut zu beseitigen,
doch kann diese selbstverständlich nur dann voll wirksam werden, wenn laufend Schmiermittel in die
plastische Masse eingedrückt werden, was in man-chen
__ ί-Ν
Fällen unerwünscht ist.
Die Neuerung beabsichtigt die Schaffung eines Druckmeßgeräts, dessen kaßwerte von den vorstehend genannten
äußerlichen Einflüssen unabhängig sind.
Zu diesem Zweck ist "bei einem Druckmeßgerät zur Messung
hoher Drucke, insbesondere zur Messung von Drucken plastischer Kunststoffmasse!! beim ^spritzgießen und
Strangpressen, das ein mittels einer Bohrung in der Wandung eines Preßmassen-Druckbehälters ο„dgl* befestigtes
Gehäuse und innerhalb des Gehäuses eine weitere koaxial zur ersten liegende, zur unter Druck befindlichen
Preßmasse hin offene Bohrung und in dieser einen Druckstift aufweist, dessen Stirnende bis nahe
an das offene Bohrungsende heranreicht bzw. mit ihm abschließt, undjuber den der Druck der Preßmasie
auf ein Druclaneßelement übertragen wird, neuerungsgemäß der Druckstift mit nur sehr geringer Toleranz in
die Bohrung eingepaßt, in der Bohrung oder, wie an sich bekannt, in den Druckstift nahe dessen ötirnende
eine Ringnut eingeschnitten, und in dieser Blut ein Abdichtungsring aus elastisch verformbarem Material
vorgesehen .' :.
Bei einem auf diese Weise ausgeführten Druckmeßgerät
- 6
übt die plastische Masse ihren Druck direkt auf den Druckstift aus, der jedoch durch den Abdichtring innerhalb
der Bohrung bei sehr engem, aber durch die Zentrierung
voll auskömmlichem Führungssitz keinerlei Meßwertverfälschungen
durch Temperatur- bzw. Ausdehnungsunterschie
de zwischen Gehäuse und Meßstempel oder sonstige, konstruktiv bedingte Spannungen mehr unterliegt. Hierdurch
unterscheidet sich der Gegenstand der Neuerung in vorteilhafter Weise von der eine einfache Schmiernut
verwendenden bekannten Konstruktion, da durch die Zentrierwirkung des Rings das Führungspiel optimal
gering sein kann und dadurch Yerklammungen des
Druckstempels in der führung vermieden werden. Außerdem entfällt die Not?\rendigkeit einer laufenden Nachfuhr
von Schmiermittel zur Schmiernut.
Versuche haben gezeigt, daß bei einem Druckmeßgerät mit den Merkmalen der Neuerung die im Zusammenhang
mit hohen Drucken zu erwartenden Schwierigkeiten bei der Abdichtung des Druckstifts in der Bohrung des Gehäuses
nicht eintreten, wenn der vorgeschlagene einfache Dichtungsring zu den anderen Merkmalen hinzukommt
und die Toleranz zwischen Druckstift und Bohrung optimal eng abgestimmt ist.
Als Abdichtring wird vorzugsweise ein Eing von rundem Querschnitt verwendet, dessen Querschnittsdurchmesser
etwas größer als der freie Querschnitt τοη Nut und anliegender Bohrungswandung ist, damit er im eingebauten
Zustand einer ausreichenden Vorspannung innerhalb der ringförmigen Hut viereckigen Querschnitts unterliegt.
Als optimal hat sich ein.Hing aus Kunststoff mit einer Härte von mindestens 70 shore erwiesen und
als Toleranz des Druckstifts in der Bohrung sollte ein Wert von etwa o,o3 23m nicht überschritten werden.
Im folgenden wird die Neuerung anhand einer Zeichnung,
in der ein Ausführungsbeispiel des neue rungs gemäßen Druckmeßgeräts dargestellt ist, näher erläuterts
Es zeigern Fig. 1 das Druckmeßgerät im Längsschnitt und Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des
Druckmeßgeräts gem. Fig. 1.
Das Gehä-use des D ruckmeß ge rats "besteht aus einem vorderen
Teil 1» einem Mittelstück 2, das mittels Schraubengewinde
am Vorderteil 1 befestigt ist, und einem Deckel 3, der mit Bolzen 4- auf dem Mittelteil 2 befestigt
ist.
In der Bohrung 5 des Vorderteils 1 "befindet sich der
Druckstift 6, der mit seinem Ende in den Bndteil der Bohrung 5 genau hineinpaßt. Dieser Endteil des Druckstifts
6 ist mit einer ringförmigen Hut 7 versehen, in welcher der Abdichtring β vorgesehen ist. Dieser
aus hartem, gegen hohe 'Temp era. tür en "beständigen Gummi
o.dgl. Material gefertigte Abdichtring besitzt runden
Querschnitt und ist gem. Fig. 2 zwischen dem Boden der Nut 7 und der gegenüberliegenden Wand der Bohrung 5
innerhalb der Nut eingeklemmt.
In der Bohrung 9 des Mittelteils . 2 befindet sich der Stift 10, dessen eines Ende mit dem Druckstift 6 zusammenwirkt,
während sein anderes Ende über eine Kugel auf dem Deckel 3 ruht. Ein Teil des Stifts 10 "bildet
das Meßelement 12, mit dem mittels nicht in der Zeichnung
dargestellter Dehnungsmeßstreifen in der herkömmlichen Weise die auf das Druckmeßelement ausgeübte
Kraft gerneseen wird.
Auf dem Deckel 3 ist eine Anschlußdose 13 vorgesehen,
mit der die Dehnungsmeßstreifen des Druckmeßelements
12 mit einem Meßinstrument verbunden werden können. Ein Sicherheitsstift 14 verhindert ein Verdrehen des
Druckmeßelements 12 und vermeidet, daß sich die elektri-
sehen VerbindLingen zwischen Dehnungsmeßstreifen und
Anschlußdose 13 verwickeln können.
Der Mittelteil 2 des Gehäuses ist außen mit einer schraubenförmigen Nut 15 versehen, die mittels der
Hülse 16 abgedeckt ist und mit den Anschlüssen 17 und 18 in Verbindung steht. Durch den auf diese 'weise
gebildeten Kanal kann Kühlflüssigkeit hindurchgeleitet
werden, um die Dehnungsmeßstreifen vor einer Überhitzung
zu bewahren.
Das Druckmeßgerät wird mittels des Schraubengewindes am Vorderteil 1 in eine mit !'Schraubengewinde versehene"..
Bohrung in der Wandung des Preßmassen-Druckbehälters
eingeschraubt oder an einer anderen -,teile des Preßsystems,
beispielsweise einer Strangpresse, befestigt. Der Druck, unter dem . \ die in dieser Strangpresse
befindliche Masse steht, wird vom Druckstift 6 über den Stift ΊΟ auf das Druckmesselement 12 übertragen
und kann mittels des von den Dehnungsmeßstreifen abgegebenen Meßwerts auf einem angeschlossenen Meßinstrument
bestimmt werden.
- 10 -
Claims (4)
1. Druckmeßgerät zur Messung hoher Drucke, insbesondere zur Messung von Drucken plastischer Kunststoffmassen
beim Spritzgießen und Strangpressen, das ein mittels einer Bohrung in der Wandung eines Preßmassen-Druckbehälters
o.dergl. befestigtes Gehäuse und innerhalb des CIe haus es eine weitere koaxial
zur ersten liegende, zur unter Druck befindlichen Preßmasse hin offene Bohrung und in dieser einen
Druckstift aufweist, dessen ötirnende bis nahe an das offene Bohrungsende heranreicht bzw. mit ihm
abschließt und über den der Druck der Preßmasse auf ein Druckmeßelement übertragen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckstif%Tflit nur sehr gerin-
Ci)
ger Toleranz in die Bοhrungveangepaßt ist, daß in
Qi).
die Bohrun§roder, wie an sich bekannt, in den Druck-
(6
stifWnahe dessen Stirnende eine Eingnu"6r eingeschnitten
ist und daß in dieser Nut ein Abdichtring^aus
elastisch verformbarem Material vorgesehen ist.
2. Druckmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die RingnutVeinen etwa viereckigen und der Ab-
dichtringYeinen runden Querschnitt aufweist und daß
der Durchmesser des Abdichtrings Te twas größer ist
- 11
Cf)
als der aus Nut'und anliegender Bohrungswanduag
"bzw. anliegendem Stiftum fang gebildete freie Hut-
"~ (Qi)
la;
querschnitt und mithin der RingYunter Vorbelastung
am Geh-äuseYund am DruckstiftVanliegt.
3. Druckmeß ge r tit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Toleranz, mit welcher der Druckst iftVnahe seines Stirnendes in der BohningYinnerhalb
des G-ehausesYgeführt ist, höchstens o,o; mm
beträgt.
4. Druckmeßgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Material des AbdientringesVeine
Härte τοη mindestens 70 shore besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL300105 | 1963-11-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908392U true DE1908392U (de) | 1965-01-14 |
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ID=33411881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN16891U Expired DE1908392U (de) | 1963-11-05 | 1964-11-04 | Druckmessgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908392U (de) |
-
1964
- 1964-11-04 DE DEN16891U patent/DE1908392U/de not_active Expired
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