DE1908359U - Verkleidungsplatte fuer decken oder waende von gebaeuden. - Google Patents

Verkleidungsplatte fuer decken oder waende von gebaeuden.

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DE1908359U
DE1908359U DEP24239U DEP0024239U DE1908359U DE 1908359 U DE1908359 U DE 1908359U DE P24239 U DEP24239 U DE P24239U DE P0024239 U DEP0024239 U DE P0024239U DE 1908359 U DE1908359 U DE 1908359U
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Josef Puetzstueck
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Josef Pützstück, 5201 Meindorf /üb, Siegburg, Auf dem hohen Ufer ■"-«■%
Gebrauchsmus teranme !dung
23. Oktober 1964
Verkleidungsplatte für Decken oder Wände von Gebäuden
Die Becken und Wände von Gebäuden werden bisher im allgemeinen auf der Rohbaufläche, z.B. Beton oder rohem Mauerwerk, zunächst mit einer Grobputzschicht und einer Feinputzschicht versehen, und dann getüncht oder tapeziert. Oft iverden auch auf der grob verputzten Fläche Platten oder Täfelungen aus Holz, Gips oder dergleichen angebracht, die mit Verzierungen der verschiedensten Art versehen sein können» Wände, z.B. von Kuchen^ Bade- und Waschräumen sowie von Lager-, Verkaufs- und industriellen Räumen sind häufig mit keramischen Platten gekachelt* Alle diese Verkleidungen setzen einen glatten Untergrund voraus oder mindestens einen auf der Rohbaufläche befestigten Holzrahmen oder Gitterrost. Außerdem erfordert ihre Anbringung viel Zeit und geschulte Arbeitskräfte·
Nach der Erfindung läßt sich die Verkleidung der Decken und Wände von Gebäuden aller Art erheblich vereinfachen. Srfindungsgemäß ist die Verkleidungsplatte eine einseitig mit Schaumstoff beschichtete dünne Kunststoffplatte* Die Kunststoffplatte kann aus Kunststoff-Film oder -Folie von foeispielsxveise 0}4 mm oder geringerer Stärke geschnitten oder gestanzt sein. Sie kann aus irgendeinem geeigneten Kunststoff bestehen, z.B. aus thermoelastischem Kunststoff, wie Polychloropren oder einem anderen, durch Zusätze oder Bestrahlung vernetzten Stoff, oder beispielsiveise aus einem Polyadditionskunststoff, wie Polyurethan» Vorzugsweise besteht sie aus einem thermoplastischen Kunststoff, z.B. Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polyäthylen» Die Beschichtung aus Schaurastoff, welche vorzugsweise ein Vielfaches der Dicke der Kunststoffplatte besitzt, besteht vorteilhaft aus einem aus dem gleichen oder einem anderen derartigen Kunststoff hergestellten Schaum und kann geschlossene oder offene Zellen haben. Dieser Schaumstoffkörper kann mit der Kunststoffplatte verklebt oder verschxveißt sein. Es empfiehlt sich aber, den Schaumstoff<körper auf der Kunststoffplatte als Unterlage zu verschäumen, was die Herstellung vereinfacht und in den meisten Fällen gleichzeitig ohne xveiteres Zutun eine gute Bindung mit der Kunststoffplatte ergibt.
Der Schaumstoffkörper ist vorteilhaft mindestens an einem Teil seines Randes durch den zu diesem Zweck umgebogenen Rand der Kunststoffplatte eingefaßt. Durch leichtes Einziehen oder durch Rillen oder Bördeln
des umgebogenen Randes der Kunststoffplatte kann dabei gleichzeitig der Schaumstoffkörper formschlüssig mit der Kunststoffplatte verbunden sein. Zum Ausgleich starker Unebenheiten des Untergrundes empfiehlt es sich, den Schaumstoffkörper auf seiner der Kunststoffplatte abgeivandten Seite über deren umgebogenen Hand überstehen zu lassen«
Gegenüber den bekannten Decken« und Wandverkleidungen ergibt sich durch die Verkleidungsplatte nach der Erfindung eine Vielzahl von Vorteilen« Die Verkleidungsplatte nach der Erfindung ist infolge ihres geringen Feststoffanteils und des kleinen spezifischen Gewichts dieses Feststoffanteils sehr leicht. Sie ist daher bequem zu handhaben und belastet die damit zu verkleidenden Bauteile kaum. Dies ist insbesondere für Deckenplatten von Bedeutung. Da sie dem Raum die Seite der Kunststoffplatte zukehrt, verschmutzt sie viel weniger als z.B. getünchte oder tapezierte Flächen und ist durch Abwaschen oder vielfach schon durch trockenes Abwischen leicht zu reinigen. Die Kunststoffplatte kann durchgehend glatt oder ganz oder teilweise, falls gevränscht, in den verschiedensten Musterungen mattiert oder aufgerauht sein« Sie kann auch durch Herstellung aus durchgefärbtem Werkstoff oder aus zwei oder mehreren verschiedenfarbig durchgefärbten Werkstoffen oder durch Anfärben oder Bedrucken mit den verschiedensten Musterungen oder Motiven versehen oder, gegebenenfalls auch zusätzlich, durch Prägen von erhabenen und / oder vertieften Teilen mit den verschiedensten Oberflächenprofilierungen, z.B. nach Art von Ornamenten, versehen sein. Dadurch kann sie beispielsweise Gipsplatten mit Stuckornamenten vorteilhaft ersetzen. Ein xs/eiterer wesentlicher Vorteil der Verkleidungsplatte nach der Erfindung besteht ferner in der Art ihrer Befestigung auf dem Untergrund. Sie kann zwar ebenso wie andere Platten angenagelt oder angeschraubt werden« Viel einfacher aber ist die Befestigung durch Kleben. Infolge der Nachgiebigkeit ihres Schaumstoffkörpers paßt sich die Platte dabei etwaigen Unebenheiten des Untergrundes in vollkommener Weise an. Ist aber der Schaumstoffkörper nicht hinreichend nachgiebig, so ist es infolge seiner guten Schneidbarkeit ein Leichtes, mit einem Messer oder einem geeigneten anderen V/erkzeug Teile wegzuschneiden oder herauszubrechen, bis die Platte gut passend sitzt«
Die Verkleidungsplatte nach der Erfindung kann aber auch ähnlich wie eine solche aus Keramik oder Gips mittels Mörtel oder Kitt befestigt werden, und zwar ebenfalls auch auf Rchbauflachen. Ss empfiehlt sich}
hierfür den Schaumstoff körper der Platte auf seiner der Kunststoff.» platte afogewandten Seite mit einer oder Eiehreren Aussparungen für die Aufnahme des Bindemittels zu versehen. Solche Aussparungen können im übrigen auch zur Gewichtsersparnis vorgesehen sein»
Die geschilderte ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit und die durch die mögliche exakte Fertigung der Kunststoffteile bedingte Maßhai*« tigkeit ermöglichen außerdem die Verlegung selbst durch ungeschulte Arbeitskräfte und durch Nichtfachleute« Dies und die anderen vorteilhaften Eigenschaften eröffnen in der Bautechnik viele neue Möglichkeiten. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die durch den Schaumstoff« körper der Verkleidungsplatte erzielte außerordentlich niedrige Wärmeleitfähigkeit» Dadurch bleiben die Räume im Sommer kühler und im Winter wärmert und die Aufwendungen für Heizung lassen sich erheblich verringern. Ferner ist durch den Schaumstoffkörper der Platte auch die Schalldämmung beträchtlich verbessert, was insbesondere für 'lohnräume und Krankenhäuser, Institute usw. wichtig ist, aber auch für gewerbliche und industrielle Räume von Bedeutung sein kann.
Um die Atmungsfähigkeit der Becken und Wände noch zu verbessern, ist die Kunststoffplatte der Verkleidungsplatte nach der Erfindung vorteilhaft perforiert« Ferner empfiehlt es sich, für die Kunststoffplatte und / oder den Schaumstoffkörper Werkstoffe zu verwenden, die an sich schwer entflammbar oder nicht von selbst weiterbrennend sind, wie z.B. Polyvinylchlorid, oder denen durch besondere, an sich bekannte Zusätze diese Eigenschaften erteilt iirorden sind.
Insbesondere zur Verwendung als Deckenplatte kann die Verkleidungsplatte nach der Erfindung auch vorteilhaft auf der Seite der Kunststoffplatte rait rippenartigen Erhöhungen oder mit Rillen versehen sein. Rippenartige Erhöhungen beispielsweise könnten außerdem in ihrer Färbung von der übrigen Fläche verschieden sein, um vorstehende Holzbalken vorzutäuschen. Diese Erhöhungen können gleichzeitig mit ihren Seitenflächen die in sie hineinragenden Teile des Schaumstoff-» körpers formschlüssig umfassen.
In Deckenplatten können iveiterhin mit Vorteil auf der Seite der Kunststoffplatte eine oder mehrere Gleitführungen für Gardinen ein« geformt sein, und zwar gerade oder gebogene Mittelstücke, Endstücke und Weichen.
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Ahnlich können zur Verwendung als Wandplatte auf der Seite der Kunststoffplatte vorteilhaft eine oder mehrere Ablagemulden einge— formt sein, beispielsweise Seifenmulden für Baderäume, oder langgestreckte Ablagemulden für Bade- oder sonstige Räume« Aus Gründen der Festigkeit empfiehlt es sich dabei, die aus der Ebene der Kunststoffplatte vorstehenden Teile der Ausformungen mit einer Abschrägung in die ebene Fläche übergehen zu lassen. Auch kann nach der An~ bringung der Kunststoffplatte die Becken- oder Wandfläche mit Tapete usw» überzogen werden.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsformen von Verkleidungsplatten nach der Erfindung, und zwar in den Figuren 1 bis 4,6, 8und 10 im Schnitt, in den Figuren 5, 7 und 9 in Ansicht von der Seite der Kunststoffplatte aus gesehen.
In den Figuren bezeichnen jeweils 1 die Kunststoffplatte und 2 den Schaumstoff körper, Die Kunststoffplatte ist beispielsv/eise aus einem Film aus Polyvinylchlorid geschnitten. Der Schäumstoffkörper ist beispielsweise mit Treibzusatz auf die Kunststoffplatte aufgeschäumt» Er besteht vorteilhaft aus Polyurethan-Schaum. Nach Figur 1 liegt die Kunststoffplatte 1 mit dem Schaumstoffkörper 2 bündig» Die Verkleidungsplatte ist hier in der einfachsten Form als ebene Platte dargestellt. Sie kann auch, z.B. zur Anpassung an Kanten und Ecken, in beliebiger Weise gebogen sein.
Bei der Verkleidungsplatte der Figur2 ist der Rand der Kunststoffplatte 1 nach der Seite des Schaumstoffkörpers umgebogen und leicht nach innen eingezogen, sodaß er dan Rand des Schaumstoffkörpers 2 formschlüssig einfaßt· !Die Kante der Kunststoffplatte 1 ist bei 4 gebrochen, um eine besondere Flächenwirkung zu erzielen. Zur besseren Anpassung an Unebenheiten des Untergrundes steht der Schaumstoffkörper 2 etwas über den umgebogenen Rand 3 der Kunststoffplatte über. Weiterhin weist der Schaumstoffkörper auf seiner der Kunststoffplatte abgewandten Seite Aussparungen 5 auf.
Die Deckenverkleidungsplatte der Figur 3 ist mit einer rippenartigen Erhöhung 6 der Kunststoffplatte versehen, die einen Holzbalken ersetzen soll. Die Seitenflächen 7 dieser Erhöhung sind leicht nach innen eingezogen, sodaß sie den zwischen ihnen befindlichen Teil des
Schaumstoffkörpers 2 formschlüssig einfassen. Im übrigen ist die Kunststoffplatte 1 mit einer Perforierung 8 versehen.
Die Figur 4 zeigt eine Verkleidungsplatte mit einer aus erhabenen und vertieften Teilen bestehenden Prägung 9 nach Art eines Stuck-Ornamentes, insbesondere für Becken.
In Figur 5 ist, von der Seite der Kunststoffplatte gesehen, eine Eeihe von Deckenverkleidungsplatten dargestellt, in die Führungen für Gardinen eingeforint sind, und zwar Platten mit geraden Führungen 10, gebogenen Führungen 11 mit Einführungen 12 für die Rollenhaken und eine mittlere Platte mit Ausweichführungen 13, Die Gardinenführung hat nach der Schnittdarstellung der Figur 6 eine T-Form. Diese Gardinenführung ersetzt somit besonders -s&geittmrce aufgesetzte "Kölner Bretter".
Bei der l'/and-Verkleidungsplatte der Figur 7, in Figur 8 im Schnitt dargestellt, ist auf der Seite der Kunststoffplatte eine Ablagemulde 14 für Seife ausgeformt. Die sich an den vorstehenden Teil dieser Ausformung anschließende Schrägfläche ist mit 15 bezeichnet.
Die Figur 9 iviederum zeigt von der Seite der Kunststoffplatte gesehen eine Reihe von Wand-Verkleidungsplatten mit einer ausgeformten langgestreckten Ablagemulde, die in Figur 10 ira Schnitt dargestellt

Claims (15)

  1. le) Verkleidungsplatte für Becken oder Wände von Gebäuden, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer einseitig mit Schaumstoff beschichteten dünnen Kunststoffplatte besteht«
  2. 2«) Verkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffkörper aus Kunststoffschaum besteht»
  3. 3.) Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schäumstoffkörper mindestens an einem Teil seines Randes durch den zu diesem Zweck umgebogenen Rand der Kunststoffplatte eingefaßt ist.
  4. 4·) Verkleidungsplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schäumstoffkörper durch den ihn einfassenden Rand der Kunststoffplatte mit dieser formschlüssig verbunden ist,
  5. 5») Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schäumstoffkörper auf seiner der Kunststoffplatte abgewandten Seite über deren umgebogenen Rand übersteht»
  6. 6») Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffkörper mit der Kunststoffplatte verklebt ist.
  7. 7,) Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schäumstoffkörper mit der Kunststoffplatte verschweißt ist.
  8. 8,) Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffkörper auf der Kunststoffplatte aufgeschäumt ist.
  9. 9«) Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffkörper auf seiner der Kunststoff· platte abgeivandten Seite mindestens eine Aussparung besitzt. „7_,
  10. 10«) Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnetj daß die Kunststoffplatte perforiert ist»
  11. 11.) Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffplatte mit einer erhabenen und / oder vertieften Prägung in Form von Ornamenten versehen ist«
  12. 12.) Verkleidungsplatte j insbesondere für Decken, nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff« platte mit rippenartigen Erhöhungen und / oder Rillen versehen ist,
  13. 13.) Verkleidungsplatte j insbesondere für Decken, nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet*, daß die Erhöhungen der Kunststoffplatte mit ihren Rändern die in sie hineinragenden Teile des Schaum™ stoffkörpers formschlüssig einfassen.
  14. 14.) Verkleidungsplatte, insbesondere für Decken, nach einem der xtosprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kunststoffplatte mindestens eine Gleitführung für Gardinen eingeformt ist.
  15. 15.) Verkleidungsplatte, insbesondere für '«fände, nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dsß auf der Seite der Kunststoffplatte mindestens eine Äblagemulde eingeformt ist»
    15.) Verkleidungsplatte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Fläche der Kunststoffplatte vorstehenden Teile der Äusformungen mit einer Abschrägung in diese Fläche übergehen.
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