DE1908270B2 - Abwickelvorrichtung für in Rollenform bereitgestellten Papiervorrat, insbesondere für Schnelldrucker - Google Patents

Abwickelvorrichtung für in Rollenform bereitgestellten Papiervorrat, insbesondere für Schnelldrucker

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DE1908270B2 DE19691908270 DE1908270A DE1908270B2 DE 1908270 B2 DE1908270 B2 DE 1908270B2 DE 19691908270 DE19691908270 DE 19691908270 DE 1908270 A DE1908270 A DE 1908270A DE 1908270 B2 DE1908270 B2 DE 1908270B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufwickelvorrichtung für in RoUenform bereitgestellten Papiervorrat, insbesondere für Schnelldrucker, bei der zur Erzeu gung eines konstanten Pepierzuges zwischen der Papierrolle und der Druckvorrichtung ein Sehlaufenaieher zur Bildung einer Papierschlaufe vorgesehen ist, bei der die auf einer Spindel befestigte Papierrolle durch eine vom Schlaufenzieher in Abhängigkeit der Größe der Papierschlaufe gesteuerte Bremse abbrembsbar ist und bei der der Schlaufenzieher über eine Zugfeder so mit einem GehSuseteil verbunden ist, daß die Federkraft der Zugfeder der Zugkraft der Papierbahn entgegenwirkt . . _,
Schnelldruckern, wie sie beispielsweise m Datenverarbeitungsanlagen eingesetzt werden, wird das Papier vorzugsweise von Faltstapeln oder Rollen zugeführt Während bei Faltstapeln nur das oberste Blatt des Stapels und die zwischen diesem und der Vorschubeinrichtung befindliche relativ Weine Papiermenge zu beschleunigen ist muß bei rollenförmigen Papiervorrat die gesamte Vorratsmenge beschleunigt werdea Für die üblichen schrittweise arbeitenden Vorschubeinrich Hingen ist ein geringer und in relativ engen Grenzen konstanter Papierzug erforderlich, wenn der gewünschte gleichmäßige Zeilenabstand eingehalten werden soll. Darüber hinaus darf der Papierzug nicht zu groß werden, da sonst die Gefahr besteht daß die Mitnahmelochungen des Papieres in der Vorschubeinrichtung des Schnelldruckers einreißen oder daß bei Friktionsantrieb das Papier in der Vorschubrich'.ung durchrutscht.
Aus dem DT-GDm 1 942 745 ist eine Papierrolienabzugsvorrichtung für schnelldruckende Rechen- und Buchungsmaschinen bekanntgeworden, bei der zwischen dem Schreibwalzenantrieb und der Papierrolle eine Pendelbrücke angeordnet ist, die eine Papierstreifenschlaufe bildet Die Länge dieser Papierschlaufe reicht für einen Papiertransport über mehrere Zeilen aus. Ein Nachteil dieser Abwickelvorrichtung besteht darin, daß die Papierrolle — wenn sie einmal beschleunigt worden ist — unkontrolliert weiter läuft und somit eventuell mehr Papier liefert als von der Druckeinrichtung benötigt wird.
Es ist weiterhin eine Abwickelvorrichtung für in Rollenform bereitgestellten Papiervorrat bekanntgeworden (USA.-Patentschrift 1 539 244), bei der zum Verhindern' einer stoßweisen Belastung der Papierbahn zwischen der Papierrolle und der Druckvorrichtung eine Papierschlaufe gebildet wird. Die Papierrolle ist auf einer Spinde! befestigt, die durch eine mechanische Reibungsbremse abgebremst werden kann. Die Papierbahn läuft über einen Schlaufenzieher. der in Abhängigkeit von der Größe der Papierschlaufe die mechanische Bremse steuert. Ein Nachteil dieser Anordnung bestem darin, daß die mechanische Reibungsbremse die Papierbahn nicht schnell genug abbremsen kann, was, bei großer Papiergeschwindigkeit wie sie z. B. bei Schnelldruckern auftritt, ungünstig ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Abwickelvorrichtung anzugeben, bei der auch bei höheren Papiergeschwindigkeiten der Papierzug an der dem Druckwerk zugeführten Papierbahn möglichst konstant bleibt und bei der hierbei die Schalthäufigkeit der Bremse herabgesetzt wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß die Bremse als Ruhestrommagnet ausgebildet ist die Ober eine vom Schlaufenzieher betätigbare elektrische Schalteinrichtung zur Bremsung der Papierrolle aus und zu deren Freigabe einschaltbar ist, derart daß die Ruhestrommagnetbremse bei einer größeren Papierschlaufe ein- als ausschaltbar ist, und daß die Zugfeder so am Schlaufenzieher angeordnet ist, daß der durch den Schlaufenzieher auf die Papierbahn aus-
IO
bte Zug unabhängig von der Große der Papierlaufe konstant bleibt
Damit wird also eine bestimmte Papiervorratsmenge (jschengeepetchert und gleichzeitig die Bremse entjfkechend gesteuert.
!Andere Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich "" γ den Umeranspfüchen.
3ie Erfindung wird an Hand von Ausführungsbetjäelen weiter erläutert Es zeigt |F i g. 1 eine Darstellung der Gesamtanordnung, IFig.2 ein Diagramm, in dem das Bremsmoment in jjjhangigkeit des Speicherinhaltes für die Anordnung jer F i g. I gezeigt ist,
[F i g. 3 eine Ausbildung des Schlaufenziehers, 1F i g. 4 eine weitere Ausbildung des Scblaufenziehers, 15 ! F i g· 5 ein Diagi amm, in dem der Papierzug in Abängigkeit des Speicherinhaltes gezeigt ist, iFig.6 ein Diagramm, in dem das Bremsmoment in —Abhängigkeit des Speicherinhaltes bei Hysterese dargestellt ist at
F i g. 7 einen Schlaufenzieher in Verbindung mit einer Schalteinrichtung, mit der die Bremse ein"- und ausgeschaltet wird,
F i g. 8 den Schlaufenzieher mit einer weiteren Schaltanordnung, mit der die Bremse ein- und ausgeschaltet wird,
F i g. 9 die elektrische Schaltung zu der F i g. 8, Fig. 10 einen Schlaufenzieher mit einer weiteren Schaltanordnung, mit der die Bremse ein- und ausgeschaltet wird, F i g. 11 die elektrische Schaltung zu F i g. 10, F i g. 12 eine andere elektrische Schaltung zum Ein- und Ausschalten der Bremse,
F i g. 13 den Schlaufenzieher in Verbindung mit einem Papierendeschalter.
In den Figuren sind übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugszeichen benannt.
Die erfindungsgemäße Abwickelvorrichtung (F i g. 1) besteht zur Aufnahme einer Papierrolle 10 aus einer leichtgängig gelagerten Spindel 12, die von einer schaltbaren Bremse 14 am Abrollen gehindert wird, aus einem Schlaufenzieher 16 sowie aus einer Umlenkrolle 18. Der Schlaufenzieher 16 ist durch eine Feder 20 angefedert, deren Federkraft der Zugkraft der Papierbahn 22 entgegenwirkt Das Papier 22 läuft von der Papierrolle 10 über die Umlenkrolle 18 und den Schlaufenzieher 16 in die Druckvorrichtung. Es wird dabei ein Zwischenspeicher in der Form einer Papierschlaufe gebildet, aus dem der Drucker das Papier bezieht.
Die Bremse 14 besitzt einen Bremsbacken 24, der an einer Bremstrommel 23 angreift. Sie wird vom Schlaufenzieher 16 so geschaltet, daß ober- und unterhalb des Schaltpunktes noch ein ausreichendes Speichervolumen vorhanden ist. Wird vom Drucker Papier gefordert, so bewegt sich der Schlaufenzieher 16 gegen den Federzug der Feder 20 nach oben und löst in der Stellung B die bisher im Eingriff befindliche Bremse Durch den Papierzug läuft nun von der Papierrolle Papier ab. Die Schlaufengröße zwischen dem Schallpunkt B und der Schlaufenzieherendlage A muß so ausgelegt sein, daß hieraus die größtmögliche Differenz zwischen der vom Drucker benötigten und der von der Papierro'le 10 ablaufenden Papierlänge bestritten werden kann. Spätestens dann, wenn der Schlaufenzieher 16 die Endlage A erreicht hat, muß der Papierzug die <·< Papierrolle 10 auf eine Umfangsgeschwindigkeit beschleunigt haben, die mindestens genauso groß ist wie die Papiergeschwindigkeit im Druckereinlauf. Von diesem Zeitpunkv an bewegt sich der Schlaufenzieher 16 abwärts. Hierbei wird die Papierrolle 10 weiter beschleunigt bis der Schlaufenzieher 16 im Schaltpunkt B die Bremse zum Einsatz bringt Bei weiterem Papierbe· da?f läuft der SchteufenzJeher 16 wieder aufwärts, so daß sich der beschriebene Ablauf wiederholen kann. Nach dem Aussetzen des Papiervorschub* \m Drucker läuft der Schlaufenzieher 16 über den Schaltpunkt B abwärts bis die Bremse 14 die Rotationsenergie der Vorratsrolle 10 abgefangen hat Der Speichtfrirhalt vom Schaltpunkt B bis zur Schlaufenzieherendlage C muß so ausgelegt sein, daß er die während des Bremsvorganges von der Papierrolle 10 ablaufende Papierlänge aufnehmen kann. Dadurch wird die Papierbahn vom Schlaufenzieher 16 ständig unter Spannung gehalten.
Um den Speicherinhalt zwischen dem Schaltpunkt B und der Schlaufenzieherendlage C klein zu halten, ist eine steile Einschaltcharakteristik der Bremse 24 wünschenswert Mit Rücksicht auf den Zeilenstand muß eine geringe Rückwirkung der Bremsbetä'.igung auf den Papierzug gefordert werden.
Eine steile Einschaltcharakteristik der Bremse läßt sich durch elektromagnetische Bremsen erreichen, deren Schalter eine wesentlich geringere Betätigungsarbeii ais z. B. mechanische Bremsen erfordern. Ein Beispiel einer elektromagnetischen Bremse ist in der F i g. 1 dargestellt Es ist hier eine Ruhestrommagnetbremse gezeigt Durch den Schlaufenzieher 16 wird ein Ruhekontakt 30 betätigt Wenn der Ruhekontakt 30 geschlossen ist fließt ein Strom von einer Spannungsquelle UG über den Ruhekontakt 30, die Wicklung eines Magneten 32 und dann zur Spannungsquelle UG zurück. Der Magnet 32 ist einerseits mit der Bremse verbunden, andererseits an seiner entgegengesetzten Seite über eine Feder 34 z. B. an einem festen Gehäuseteil befestigt Im Ruhezustand, wenn sich der Schlaufenzieher 16 in der Lage C befindet, ist der Ruhekontakt 30 geöffnet Durch die Feder 34 wird über den Magneten 32 auf die Bremse 14 eine solche Kraft ausgeübt, daß der Bremsbacken 24 an der Spindel 12 anliegt. Wird vom Drucker Papier angefordert, dann wandert der Schlaufenzieher 16 in seine Stellung B. In diesem Augenblick wird der Ruhekontakt 30 geschlossen, es kann ein Strom von der Spannungsquelle UG über die Wicklung des Magneten 32 fließen. Der Magnet wird in die Wicklung hineingezogen und damit der Bremsbacken 24 von der Spindel 12 abgehoben. Die Papierrolle 10 kann nun frei laufen. Aus F i g. 2 ergibt sich die Einschaltcharakteristik der elektromagnetischen Uremse. Zwischen der Stellung A und der Stellung ß des Schlaufenziehers 16 ist der Ruhekontakt geschlossen, d. h. der Bremsbacken 24 abgehoben. Erreichi der Schlaufenzieher 16 die Stellung B, so wird der Ruhekontakt 30 geöffnet, die Bremse 14 übt dann sofort ihre ganze Bremswirkung auf die Spindel 12 aus. Es könnte statt der Ruhestrombremse auch eine Arbeiastrommagnetbremse verwendet werden. Dann wäre der Kontakt 30 im Bereich BlC des Schlaufenziehers 16 geschlossen, im Bereich BJA geöffnet. Die Arbeitsstrommagnetbremse hat gegenüber der Ruhestrommagnetbremse einen Nachteil, der darin liegt, daß bei Beendigung des Betriebes die Bremse wirkungslos wird und unter der Zugkraft des Schlaufenziehers die Papierrolle 10 unkontrolliert ablaufen kann.
Der Schlaufenzieher 16 besteht aus einem Arm 40, einer Rolle 42 und einer Feder 20. Der Arm 40 ist an seinem einen Ende drehbar gelagert; an seinem ande-
en Ende, senkrecht zu der Achse des Armes, befindet sich die Rolle 42. Durch sie wird die Papierbahn umgelenkt. Die feder 20 ist an den Arm 40 und an einem festen Gehäuseteil befestigt Ihre Federkraft wirkt der Zugkraft der Papierbahn entgegen.
Die Feder 20 hat einen sehr großen Einfluß darauf, daß der Papierzug, unabhängig von der Größe der Papierschlaufe, konstant bleibt. Dazu kann die Feder 20 als Zugfeder ausgebildet werden, die über eine Kurvenscheibe 44 am Schlaufenzieher 16 angreift. Die Kurvenscheibe muß so ausgelegt sein, daß in jeder Stellung des Schtaufenziehers das Produkt aus Federkraft · Hebelarm M - dem Produkt 2 · Papierzug Hebelarm N ist (Fig.3). Die Abhängigkeit des Papierzuges vom Speicherinhalt ist für die Anordnung der F i g. 3 in dem Diagramm der F i g. 5 mit der gestrichelten Linie dargestellt.
Eine billigere Lösung läßt sich gemäß F i g. 4 durch eine entsprechende Wahl des Federeinhängepunktes erreichen. Auch hier ist die Feder 20 eine Zugfeder. Sie ist am gelagerten Ende des Armes 40 so befestigt, daß die Verbindungslinie zwischen Federeinhängepunkt und Lagerpunkt des Armes einen spitzen Winkel mit dem Arm 40 bildet Wie die strichpunktierte Linie in der F i g. 5 zeigt, ist bei dieser Lösung der Papierzug nicht immer konstant Die strichpunktierte Linie schneidet die gestrichelte Linie in zwei Punkten. In den übrigen Stellungen ergeben sich zwar noch Unterschiede zu der gestrichelten Linie, doch lassen sich diese bei entsprechender Dimensionierung genügend klein halten.
Wenn der Schlaufenzieher das Ein· und Ausschalten der Bremse in der gleichen Stellung bewirkt, kommt es bei kontinuierlichem Druckbetrieb zu einer hohen Schakhäufigkeit. Dies führt zu erhöhtem Verschleiß von Bremse und Schalter. Durch Überlappung von Ein- und Ausschaltpunkt (Hysterese) kann diese Schalthäufigkeit herabgesetzt werden. Dabei muß allerdings der Speicherinhalt um den Betrag der Überlappung vergrößert werden, so daß zwischen Hysteresis und Speicherinhalt ein Kompromiß zu schließen ist. In F i g. 6 ist für diesen Fall das Bremsmoment in Abhängigkeit des Speicherinhaltes gezeigt In der Stellung B des Schlaufenziehers 16 liegt die Bremse an der Spindel 12 an, in der Stellung B des Schlaufenziehers wird die Bremse gelöst.
Eine gewisse Überlappung ergibt sich bereits durch Verwendung eines Mikroschalters durch dessen natürliche Hysteresis. Diese ScMthysteresis ist jedoch meist sehr klein. Bessere Lösungeilί sind in derIFi gl 7 bis 11 dargestellt Eine große Hysteresis ist mit einem bistabilen Kippschalter 50 in Verbindung mit einer Schaltgabel 52 gemäß F i g. 7 zu erreichen. Der Kippschalter 50 ist so beschaffen, daß er in jeder seiner beiden Schaltlagen selbständig verharrt. Die Schaltgabel 52 ist so aus-S gebildet, daß der Schlaufenzieher zwischen Einschaltpunkt Bund Ausschaltepunkt B den gewünschten Weg zurücklegt. Das eine Ende des Schlaufenziehers 16 gleitet an der Gabel 52 entlang und schaltet dadurch den Kippschalter 50 von seiner einen Lage in die andere
ίο und umgekehrt.
Eine andere Möglichkeit besteht in der Verwendung von zwei Schaltern 54. 56 und einem speichernden Schaltelement, das beispielsweise ein Relais sein kann (F i g. 8. F i g. 9). Die F i g. 9 zeit die elektrische Schal-
is tung. Sie besteht aus einem Relais 58, Relaiskontakt 60 und 62, Schalter 54 und 56 und der Bremse 14. Die Bremse 14 liegt an der Spannung U. Sie wird dann eingeschaltet, wenn die Schalter 54 und 56 in der Stellung »Ein«, aber erst dann ausgeschaltet, wenn Heide Schal ter in der Stellung »Aus« sind. Eine Anordnung für ein entsprechendes Schaltelement mit bistabilen Schaltverhalten. z.B. ein gepoltes Relais, zeigt Fig. 10 und 11. Hier sind wiederum zwei Schalter 70.72 notwendig, die von dem einen Ende des Schlaufenziehers 16 betätigt
werden. Die elektrische Schaltung in F i g. 11 besteht aih einem gepolten Relais 74. einem Relaiskontakt 76. Schallern 70 und 72 und der Bremse 14. Betätigt der Schlaufenzieher 16 den Schalter 70. so schaltet das Relais 74 über den Schaltkof.takt 76 die Bremse 14 ein.
Erst mit der Betätigung des Schalters 72 wird die Bremse 14 wieder ausgeschaltet.
Außer der bisher beschriebenen wegabhängigen Hysteresis läßt sich durch Zuschalten von KC-Gliedern gemäß F i g. 12 eine zeitabhängige Hysteresis erzielen.
Die Spannungsquelle U lädt über den Widerstand R
den Kondensator C auf und betätigt gleichzeitig die
Bremse. Wird der Schalter 80 geöffnet, entlädt sich der Kondensator Cüber die Bremse. Für Datendrucker ist außerdem die rechtzeitige Pa-
pierendemeldung von großer Bedeutung, damit ein begonnener Datenblock noch vollständig ausgedruckt werden kann. Diese Papierendemeldung kann direkt vom Schlaufenzieher 16 abgenommen werden, wodurch ein eigener, den Durchmesser der Papierrolle ab-
tastender Fühlhebel nicht benötigt wird. Hierzu muß der Schlaufenzieherweg über die Stellung C hinweg nach unten erweitert werden (F i g. 13). Bei Papierende oder gerissener Papierbahn fällt de)· angefederte Schlaufenzieher 16 in die untere Lage und betätigt da-
so bei einen Papierendeschalter 8?. Gleichzeitig trifft dei Schlaufenzieher 16 auf eilten Endanschlag 84 auf.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

i 908 Patentansprüche:
1. Abwickelvorrichtung fur in RoUenform bereitgestellte.i Papiervorrst, insbesondere Rir Schnell- drucker, bei der zur Erzeugung eines konstanten Papierzuges zwischen der Papierrolle und Druckvorrichtung ein Schlaufenzieher zur Bildung einer Papierschlaufe vorgesehen ist bsi der die auf einer Spindel befestigte Papierrolle durch ein vom to Schlaufenzieher in Abhängigkeit der Größe der Papierschlaufe gesteuerte Bremse abbremsbar ist und bei der der Schlaufenzieher über eine Zugfeder so mit einem Gehäuseteil verbunden ist, daß die Federkraft der Zugfeder der Zugkraft der Papier- ·β bahn entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse als Ruhestrommagnetbremse ausgebildet ist, die Ober eine vom SchJaufeitzieher (16) betätigbare elektrische Schalteinrichtung zur Bremsung der Papierrolle aus- und nx deren Freigabe einschallöjr ist, derart, daß die Ruhestrommagnetbremse bei einer größeren Papierschlaufe einals ausschaltbar ist und daß die Zugfeder (20) so am Schlaufenzieher (16) angeordnet ist, daß der durch den Schlaufenzieher (16) auf die Papierbahn ausgeüb:e Zug unabhängig von der Größe der Papierschlaufe konstant bleibt.
2. Abwickelvorrichtung nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch einen Schlaufenzieher (16) mit einem Arm (40), der an seinem einen Ende drehbar gelagen ist und ci.T an seinem drehbar gelagerten Ende eine Kurvenscheibe (44) abnehmenden Radius hat, an dem die Zugfeder (2J) angidft.
3. Abwickelvorrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet durch einen Schlaufenzieher (16) mit einem Arm (40), der an seinem einen Ende drehbar gelagert ist und an dem die Zugfeder (20) so angreift, daß die Verbindungslinie zwischen dem Federeinhängepunkt und dem Lagerpunkt des Armes einen Spitzen Winkel mit der Zugrichtung der Feder bildet
4 Abwickelvorrichtung nach einem der Ansprache 1 bis 3. gekennzeichnet durch eine Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten der Ruhestrommagnetbremse mit einer Gabel (52), an deren In- tienfläcnc das eine Ende des Schlaufenziehers (16) entlanggleitet sowie mit einem Kippschalter (50). der durch die Gabel umschaltbar ist.
5. Abwickelvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, gekennzeichnet durch eine Schaltein- richtung zum Ein- und Ausschalten der Ruhestrommagnetbremse mit zwei durch den Schlaufenzieher (16) nacheinander zu betätigenden mit einem gepolten Relais (74) zusammenarbeitenden Schaltern (70. 72), deren einer die Bremse einschaltet und deren SS anderer die Bremse ausschaltet.
6. Abwickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Feststellen des Papierendes ein Schalter (82) vorgesehen ist, den der Schlaufenzieher (16) betatigt, wenn dieser in seine unterste Lage gelangt.
DE19691908270 1969-02-19 1969-02-19 Abwickelvorrichtung für in Rollenform bereitgestellten Papiervorrat, insbesondere für Schnelldrucker Expired DE1908270C3 (de)

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