DE1908232A1 - Gravimeter - Google Patents
GravimeterInfo
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Description
CONTINENTAL Z*L u K ! H O I H D Ü S 1 H I 2
AKTIBNGUSELLSCHAFT
Askania-Werke
Berlin, den 10. Februar 19C9
(M26)
Gravimeter
Die Erfindung bezieht oic'.i auf ein Gravimeter zur Messung der \
Erdschwere auf achwankendem Aufstellungsort - vorzugsweise von sich entlang einem Kurs fortbewegenden See- oder Luftfahrzeugen
aus - mit einem nach dem Prinzip der selbsttätigen Kraftkompensation
mit einer Gegenkopplung versehenen Graviraetermeßsyetera bestehend aus einer in einem lagestabiliserbaren Gehäuse entlang
einer ebenen, den Schwerevektor enthaltenden Dahn gegen iiückstellkräfte mit einem Freiheitsgrad der Bewegung verstellbaren
.'lasse, einer mit ihr zusammenwirkenden Vorrichtung zur
Abbildung ihrer auf ortsfeste Teile des Gehäuses bezogenen Stellung in ein elektrisches Ileßsignal, einer von diesem Signal
beaufschlagten Vorrichtung zur Steuerung eines mit den Signal veränderlichen elektrischen Stromes und mit einem von diesem
Strom gesteuerten, auf die Hasse einwirkenden Elektromagnetsystera
zur Kompensation von auf sie einwirkenden äußeren Kräften, bei dem an den Signalpfad des Kompensationsstromkreisea
über Tiefpaßfilter eine Heilvorrichtung zur Anzeige und/oder Aufzeichnung
der Erdschwere anschließbar und im Signalpfad des Gegenkopplungszweiges zwischen der Abbildunßavorrichtung und
dem Elektromagneten ein übertragungoglied mit integralem Übertragungsverhalten
eingeschaltet ist.
PAT Seiffort (E 679/63) - 2 -
009837/072» bad original
Bei einem vorgeschlagenen Gravimeter ähnlicher Bauart wird das elektrische Meßsignal über ein Tiefpaßfilter geführt und mittels
eines proportional übertragenden Verstärkers verstärkt und speist als Gleichstrom eine Wicklung eines permanentmagnetischen Elektromagneten.
Der Spannungeabfall an dieser Wicklung wirkt auf eine Meßvorrichtung zur Registrierung der Erdschwere ein.
Die gesamte Anordnung ist dabei derart getroffen, daß der für die Meßvorrichtung maßgebliche Störfrequenzgang des die. Kraftkompensation
an der Graviraetermasse bewirkenden Gegenkopplungssweiges nach
höheren Frequenzen stark abfüllt. Dieser Abfall ist aur Eliminierung
der auf das Meßsystem einwirkenden, auf die Bewegung seines Aufstellungsortes zurückzuführenden und der Erdbeschleunigung überlagerten
Störkräfte aus der Anzeige der Heftvorrichtung erforderlich, wobei
es notwendig ist, aus der Anzeige alle Kräfte zu eliminieren, deren Frequenzen oberhalb einer vorgegebenen Frequenzgrenze gelegen sind.
Diese Frequenzgrenze ist in praktischen Fällen durch etwa 1/10 Hz
gegeben, da die Störkräfte normalerweise oberhalb dieser Frequenz gelegen und die änderungen der Erdschwere bei normaler Fahrzeuggeschwindigkeit
und normal verlaufenden Schwereprofilen Schwankungen der Meßgröße zur Folge haben, die unterhalb dieser Frequenz gelegen
sind.
Die Erfüllung dieser Forderung ist bei den älteren Gravimetern nur
unvollkommen möglich, da der Frequenzabfall des Frequenzganges des
Regelkreises einer Kompensationsvorrichtung aus Griinden der Erhaltung seiner Stabilität bei vorgegebener Kreisverstärkung im Gegenkopplungskreis
eine gewisse Grenze nicht unterschreiten darf.
Diese ültero Anordnung leidet ferner unter dem Mangel, daß das im
Gegenkopplungasv/eig angeordnete Tiefpaßfilter als Verzögerungsglied
wirksam ist und die durch die Gegenkopplung gegebene Lageregelung an der Gravimetermaeae ungünstig beeinflußt.
009837/0729 bad original
Cweck der Erfindung ist es deshalb, an Gravimetern der eingangs
Genannten Art die Anordnung derart zu treffen, daß die Unterdrückung
der StorbesclileunxGungskräfte innerhalb eines vorgegebenen Frequenzbereiches
frequenzabhängig derart erfolgt, daß unterhalb einer vor-Cecebenen Frequenzgrenze alle Gtb'rkoraponenten schnell unterdrückt
v/erden.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Gravimeter
derart auszubilden, daß bei verbesserter Unterdrückung der auf das ließsystem in vertikaler Sichtung einv/irkenden Störkräfte horizontal
verla-ienao .'fJrkrufte ohne Anzeige auf den Einfluß der Erdschwere
sind.
Forner oolite die ältere Anordnung hinsic3itlich der erzielbaren
I1G^eI-JUtC trotz Verwendung eines der Anzeigevorrichtung zugeordneten
oTjfilters verbessert werden.
liur Lüsung diener Aufgaben wird ein Gravimeter der eingangs genannten
-*rt vorgeschlagen, welches sich erfindungsgemäß dadurch kennzeichnet,
daß zur Unterdrückung kurzperiodischer Beschleunigungskräfte, welche
auf dac Graviraetersystem einwirken, aus der Anzeige der Anzeigevorrichtung
diese Anaeigevorrichtung mit dem Tiefpaßfilter hinter dem integralen
übertragungsglied an den Signalpfad des Gegenkopplungszweiges
angeschlossen und ein der Stellung der Ilasse proportionales Signr.l
vor den integralen Übertragungsglied aus diesem Signalpfad heraus
in einen parallelen, Ubertragungspfad auf ein auf die Ilasse einwirkendes
Elektro-Iiagnetsystera meßkraftkompensierend im Sinne einer Gegenkopplung
übertragen ist.
Die anliegenden Zeichnungen erläutern die Erfindung an Hand eines bevoi*
zugten AusfUhrungcbeispiels.
Fig. 1 zeigt achetnatisch in perspektivischer Darstellung den Aufbau
des Meßeysteas dee Gravimeter nach, der Erfindung, welches vorzugsweise
zur Messung der Erdschwere von einen sich entlang einem geo^ir. hischen
Kurs fortbewegenden Schiff Anwendung findet.
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm der zu dieaen Meßsystem gehörigen elektrischen
üinric'atungsbeatandteile.
009837/0729
BAD
Fig. 3 zeigt ein zusammenfassendes Blockdiaoramra des Systems nach
den Fic· 1 und 2 und es zeigt Fig. h den Araplitudenfrequensgans des
Gravimeters nach der Erfindung in logarithmischer Darstellung«
In Fig. 1 bezeichnen 1 eine Grund- und 2 eine Kopfplatte, die beide
über Stützen 3» ^ und 5 starr miteinander verbunden und in einem
(nicht dargestellten) das System einschließenden Gehäuse, welches mit der Grundplatte 1 starr verbunden ist, gelagert sind. Das Innere des
Gehäuses ist mittels eines Thermostaten auf eine konstante Temperatur geregelt und im übrigen nach außen im wesentlichen druckdicht abgeschlossen.
Das Gehäuse selbst ist auf einer durch Kreiselgeräte lac©-
stabilieierten Plattform lagerbar, so daß es in bezug auf die Horizontalebene und unabhängig von Schwankungen des die Plattform transportierenden
Fahrzeugs stets die gleiche Lage einnimmt.
Mit 6 ist eine rohrförmige Masse aus Leichtmetall bezeichnet, die
mittels einer in ihrem Innern angeordneten Schraubenfeder 7i die
einerseits an einer Schraube 8, die in der Kopfplatte 2 höhenverstellbar
gelagert ist, befestigt und andererseits an dem der Schraube 8 abgewandten Ende der Masse 6 befestigt ist, an der Kopfplatte
aufgehängt ist.
Zur Fesselung der Masse 6 an eine lineare Bewegungsbahn sind fünf metallische Spannbänder 8, 9» 10, 11 und 12 vorgesehen, die jeweils
an den Hantel der Masse 6 tangential angreifen und mit ihren zweiten Enden jeweils an den Stützen 3» ^ und 5 befestigt sind. Diese fünf
Spannbänder werden durch zwei Zugfedern 13 und 1A, die an die Masse
ebenfalls tangential zu ihrem Mantel angreifen und die an dar Stütze
bzw. in einem Gehäuseteil 3 A befestigt sind, stramm gespannt und fesseln somit die Masse 6 an eine Bahn, die mit ihrer Längsachse
übereinstimmt. Die Spannbänder 8 und 9 sind hierzu in einer Ebene und die Spannbänder 11 und 12 in einer im Abstand von dieser angeordneten
parallelen Ebene und das Spannband 10 in einer dritten parallelen Zwiechenebene angeordnet.
009837/0729
Die Zndpunkte der Spannbünder G, 9» 11 und 12 sind ebenso wie die
der Federn 13 und 11J- sowohl an der Hasse 6 als auch an den Stützen
und k bzw. an dem Gehäuseteil 3 A elektrisch isoliert befestigt.
Das untere linde der Ilasse 6 ist mit einem Spulenkörper 15 verbunden,
der im Luftspalt 16 eines topfförmigen Permanentmagneten 17 beweglich
ist. Der Spulenkörper 15 trägt zwei Wicklungen, deren Wicklungsenden
jeweils mit den Spanndrähten 8 und 9 bzw. den Spannfedern 13 und Ik elektrisch verbunden sind.
Die eine der beiden Wicklungen ist über die Anschlüsse 15 A und
.15 AA und die andere Wicklung über die Anschlüsse 15 B und 15 BB mit
jeweils einer Stromquelle verbindbar.
Das obere Ende der Masse 6 ist mit einer Metallplatte 20, die an ihr elektrisch isoliert befestigt ist, starr verbunden. Die Metallplatte
20 ist im Luftspalt eines gehüusefest angeordneten, aus den
beiden Metallplatten 21 und 22 bestehenden Kondensators beweglich, und es ist die Platte 20 elektrisch leitend mit dem Spanndraht 11
verbunden, der seinerseits als isolierte elektrische Zuleitung für die Platte 20 mit einem Ausgang 23 verbunden ist.
Die Platten 20, 21 und 22 bilden einen elektrischen Differentialkondensator,
dessen durch die Platten 20 und 21 bzw. 20 und 22 gegebene Kapazitäten bei Bewegung der Ilasse 6 gegenläufig und um gleiche
Beträge geändert werden.
Die Platten 21 und 22 sind Ubrr ihre Anschlüsse 2k und 25 - wie
Fig. 2 entnehmbar - mit den Klemmen eines Übertragers 30 verbunden,
der sie aus einem Generator 31 gegenphasiß mit einer HF-WecliBelepannung
fester Frequenz upeist. Die an der Platte 20 influenzierte
Spannung ist an ihrem Aaochluß 23 abgegriffen und einem Verotclrker
zugefügt. Ihre Amplitude iat der Stellung der Platte 20 (in Näherung)
009837/0720
BAD ORIGINAL
proportional, und ihre Phase springt in einer HitteIstellung der
Platte 20, der Nullstellung der Masse 6, um 1GO°. Sie ist mittels
eines Übertragers 33 einer phasenempfindlichen Gleichrichtervorrichtung 3^ augeführt.
Die Gleichrichtervorrichtung J>h ist gleichzeitig vom übertrager
mit der Ausgangsspannung des Generators 31 über einen Verstärker
und eine Phasenumkehrstufe 36 mit Hilfsspannungen gespeist, die
die phasenrichtige Gleichrichtung der Ausgangsspannung des Verstärkers
32 in üblicher Weise erlauben.
* Die der Gleichrichtervorrichtung 3k über die Leitung 37 entnommene
und dem Eingang eines Verstärkers 33 augeführte Gleichspannung ist
in ihrer Stärke der Stellung der Hasse 6 proportional, und sie:
wechselt in der Nullstellung der Hasse 6 ihre Polarität. Diese Nullstellung
ist durch Verstellen der Schraube 8 einstellbar.
Der Verstärker 3o speist mit einem Ausgangsgleichstrom eine Wicklung
15a des Spulenkörpers 15 und steuert gleichzeitig mit dem
Spannungsabfall an der Wicklung 15a einen integral übertragenden Verstärker 39· Der Verstärker 39 ist in bekannter Weise als gegengekoppelter
Operationsverstärker ausgebildet» der in seinem Gegenkopplungszweig
einen Kondensator aufweist. Hr speist die aweite Wicklung 15b des Spulenkörpers 15 tnit einem Gleichstrom, der mit
* einem Zeitintegral aber seine Lingangsspannunj variabel ist.
An den Ausgang der Verstärkervorrichtuntj 39 ist aber ein elektrisches
Tiefpaßfilter 1K), welches aus frequenzabhängig gegengekoppelten
Operationsverstärkern aufgebaut ist, ein Gleichstrommeßinstrument *f1
zur analogen Anzeige der Erdschwere, ein digitales Voltratter *+2
zur digitalen Anzeige der Urdschwere und ein Drucker Ό zum Ausdruck
der Anzeige des Voltmeters *f2 angeschlossen.
BAD ORIGINAL
00 963 7/0729
In Fie· 3 bezeichnet 50 scheraatioch das dem Einfluß äußerer:Kräfte W
unterworfene lleßwerk nach Fig. 1 mit dem Frequenzgang F . Mit y
ist das Signal am Ausgang des Verstärkers 3ö» mit 51 die Vorrichtung
39 rait dem Frequenzgang F , mit 52 der die Spulenwicklung 15a
enthaltene Signalpfad mit dem Frequenzgang F, und mit 53 die Vorrichtung
^O mit dem Frequenzgang F. bezeichnet.
Die Ausgangasignale X1 und xo der Vorrichtungen 51 und 52 sind
addiert und auf den Hingang des Ileßwerks 50 im Sinne der Gegenkopplung
zurückgeführt. Bezeichnet man χ + xo = χ und W-X = X^,
bo folgt für den Frequenzgang F des offenen Kegel1 .roises, daL
F = χ/χω = F · (F0 +F) ist'. Für den Folgefrequenzgang F„ =
wobei Z die Ausgangsgröße der Vorrichtung 39 am Eingang des Filters ^O bezeichnet, folgt unmittelbar
F · F„ · χ
= S/U = —
= S/U = —
* "ω
t 2
1 +Fo
F1- F,
(1) = T £
(1) = T £
1 "2 τ 3
Aus (1) iet unmittelbar ersichtlich, daß der Frequenzgang F_ mit
wachsender Frequenz beliebig klein gewählt werden darf, sofern dafür gesorgt wird, daß F, in diesem Bereich hinreichend groß verbleibt.
Unterstellt man deshalb z.B.,daß das Heßsystem 50 eine Verstärkung
von Tq. = 100 aufweist und nicht mit Zeitverzögerungen behaftet iat
- wae wegen der mangelnden bzw. geringen Dämpfung des Meßwerks nach
Fig. 1 etwa zutrifft - ao läßt eich zwecks Unterdrückung aller Störkräfte
mit Frequenzen w)i 1 b" F, z.B. wählen au
009837/0729
— O -
r ■)■ w/ + r
1 +
mit r 7 = 1000, T , = 1 s , r0-, = 1
und
(3) F0
(3) F0
1 -f- T
' 12
' 12
-1 wobei r ., und T- a.B. au r ,,,, = 0,01 s und T _, = 100 β
wählbar sind.
In (1), (2) und (3) sind mit F1 F0 und F_ die im Bödediagramra
darotellbaren Fi*equenagänge (transfer functions) der Vorrichtungen
50, 51 und 52 bezeichnet, wobei j = M und <^>
die Kreisfrequena der auf die Gravitieterraasse einwirkenden Kräfte bezeichnen« Dabei
ist F0 als Integral übertracendes Glied und F_ als VerzüGeruncs-Glied
erster OrdnunG rait einem parallel Geschalteten konstant
übertracenden ülement in üblicher Schreibweise (vgl. s.o.
U. Oppelt: kleines Handbuch technischer KeGelvorgänGe« Verl.-3
Chemie GcibujV/einheiu/BerGstr. - 195O
Diese Dimensionierune» welche unschwer erreichbar ist, läßt eine
Dämpfunß aller Stürachwinguncen oberhalb von -rpr Ha au, die größer
als 20 db/Dekade ist und die praktisch (vcl· die Fig. k) ohne
Gefährdung der Stabilität der GecenkopplunG 150 db/Dekade und mehr
betragen kann.
Durch die erfindunGscemüßen Maßnahmen ist deshalb praktisch eine
naheau ideale Unterdrückung aller Störkrüfte erreichbar, wobei die
durch das Tiefpaßfilter 53 (bzw. 1K) in Fig. 2) gegebenen Verzöge«
runcen keinen Einfluß auf die Regelung mehrhaben.
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Die Erfindung ist nicht an das beschriebene Ausführungsbeispiel
gebunden. Die Uicklungen 15a und 15b können durch eine einzige,
von beiden Strömen gemeinsam durchflossene Wicklung ersetzt sein und es kann das übertragungsverhalten des Signalpfades 52 abweichend
Gewühlt sein und ee kann ferner z.3. ein weiterer zusätzlicher
Signalpfad mit a.B. differentialem Übertragungsverhalten in den
Gegenkopplungspfad eingefügt werden. Auch ist es denkbar, über die Vorrichtung 39 zusätzlich ein proportionales Signal zu übertragen·
Die Erfindung ist nicht auf das Auführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere
ist der elektromagnetische Kompensationskraftgeber durch einen mittels einer elektrischen Spannung steuerbaren elektrostatischen
Kraftgeber (Kondensator) bei entsprechender Reduktion der Gravimetermasse ersetzbar.
6 Patentansprüche 2 ZeichnungsblMtter
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Claims (5)
1) Gravimeter zur Messung der Erdschwere auf schwankendem Aufstellungsort
- vorzugsweise von sich entlang einem Kurs fortbewegenden See- oder Luftfahrzeugen aus - mit einem nach dem
Prinzip der selbsttätigen Kraftkompensation mit einer Gegenkopplung versehenen Gravimetermeßsystem bestehend aus einer in
einem lagestabilisierbaren Gehäuse entlang einer ebenen, den Schwerevektor enthaltenden Bahn gegen P.ückstellkräfte rait einera
?reiheitsgrad der Bewegung verstellbaren Hasse, einer mit ihr r/Aiccmmenwirkenden Vorrichtung zur Abbildung ihrer auf ortsfeste
^ Teile des Gehäuses bezogenen Stellung in ein elektrisches ließsignal,
einer von diesem Signal beaufschlagten Vorrichtung sur Steuerung eines mit dem Signal veränderlichen elektrischen Strons
und mit einem von diesem Strom gesteuerten, auf die Hasse einwirkenden
Elektromagnetsystem zur Kompensation von auf oie einwirkenden äußeren Kräften, bei dem an den Signalpfad des Konvpensationsstromkreises
über Tiefpaßfilter eine Ileßvorrichtung zur Anzeige und/oder Aufzeichnung der Erdschwere anschließbar und im
Signalpfad des Gegenkopplungszweiges zwischen der Abbildungsvorrichtung und dem Elektromagneten ein Übertragungsglied mit
integralem übertragungsverhalten eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet., daß zur Unterdrückung kursperiodischer Beschleunigungskräfte,
welche auf das Gravimetersystein (1,2,6,7) ein-
^ wirken, aus der Anzeige der Anzeigevorrichtung (*fi) diese Anzeigevorrichtung
mit dem.Tiefpaßfilter (^0) hinter dem integralen Übertragungsglied
(39) an den Signalpfad (3?-1 33, 15a, 15b) des
GegenkopplungozweigeB angeschlossen und ein der Stellung der
Masse (6) proportionales Signal (37) vor dam integralen Übertragungsglied
aus diesem Gignalpfad heraus in einen parallelsn
Ubertragungepfad (I5a) auf ein auf.die Hass© ©inv/irkendes £l©ktroraaßnetsystera
(15t 16, 17) meßkraftkorapensierend im Sinne siner
Gegenkopplung übertragen ist.
009837/0729
2.) Gravimeter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
zusätzliche 'Übertragungspfad (15a) im wesentlichen proportionales
Übertragungsverhalten aufweist.
3) Gravimeter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Übertragungspfad am Elektromagnetsystem (15, 16, 17)
eine eigene Wicklung (15a, 15b) dieses Magneten zugeordnet ißt.
*O Gravimeter nach einem der Ansprüche 1 bis 3 t dadurch gekennzeichnet,
daß das Maßsystem (6, 7) frei von Dämpfungsmitteln ausgebildet ist.
5) Gravimeter nach einem der Ansprüche 1 bis kt dadurch gekennzeichnet, daß die Hasse (G) an eine linear verlaufende Bahn
gefesselt ist. \
C) Gravimeter nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle des elektromagnetischen Ilraftgebers
(15i 1υ, 17) ein solcher elektrostatischer Wirkungsweise vorgesehen
ist.
AKTIDNG2SELLSCHAFT
009837/0729
Priority Applications (4)
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| DE1908232A DE1908232C3 (de) | 1969-02-14 | 1969-02-14 | Gravimeter |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1908232A DE1908232C3 (de) | 1969-02-14 | 1969-02-14 | Gravimeter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE1908232C3 DE1908232C3 (de) | 1974-10-17 |
Family
ID=5725691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908232A Expired DE1908232C3 (de) | 1969-02-14 | 1969-02-14 | Gravimeter |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2031418A1 (de) |
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1969
- 1969-02-14 DE DE1908232A patent/DE1908232C3/de not_active Expired
- 1969-11-19 FR FR6939741A patent/FR2031418A1/fr not_active Withdrawn
-
1970
- 1970-02-10 US US00010230A patent/US3731538A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-02-12 JP JP45011551A patent/JPS4948781B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2031418A1 (de) | 1970-11-20 |
| DE1908232B2 (de) | 1974-01-31 |
| US3731538A (en) | 1973-05-08 |
| JPS4948781B1 (de) | 1974-12-23 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |