DE1908178A1 - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Verschieben gespeicherter Informationen innerhalb eines Kernspeichers - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum Verschieben gespeicherter Informationen innerhalb eines Kernspeichers

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DE1908178A1
DE1908178A1 DE19691908178 DE1908178A DE1908178A1 DE 1908178 A1 DE1908178 A1 DE 1908178A1 DE 19691908178 DE19691908178 DE 19691908178 DE 1908178 A DE1908178 A DE 1908178A DE 1908178 A1 DE1908178 A1 DE 1908178A1
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DE
Germany
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core memory
circuit arrangement
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memory
flip
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Application number
DE19691908178
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English (en)
Inventor
Egon Frey
Manfred Selzer
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Olympia Buerosysteme GmbH
Original Assignee
Olympia Buerosysteme GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F12/00Accessing, addressing or allocating within memory systems or architectures
    • G06F12/02Addressing or allocation; Relocation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Storage Device Security (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zum Verschieben gespeicherter Informationen innerhalb eines Kernspeichers Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zum Verschieben gespeicherter Informationen innerhalb eines Kernspeichers, insbesondere bei Rechenmaschinen. Es ist allgemein bekannt, Rechenmaschinen mit Kernspeichern auszurüsten.
  • Diese Kernspeicher sind entsprechend der Digitalendatenversrbeitungstechnik wort-organisiert und zu ihren vier Leseleituben und Einschreibeleitungen stehen die Wortleitungen senkrecht. Das Auslesen der gespeicherten Informationen wird über die Worteitungen gesteuert, für deren Auswahl eine Decodierschaltung vorgesehen ist. Die Decodierschaltung ist ein Teil der Steuerschaltung und ihre Ausgänge sind meistens mit Verstärkern und anderen Kreisen bestückt. Mit entsprechenden Befehlssignahen wird über die Steuerschaltung die Bearbeitung der Ziffern eingeleitet und schließlich dss Ergebnis susgegeben. Eine Verkürzung der Bearbeitungszeit ist bei dieser bekannten Kernspeichersteuerung nur sehr schwer und mit großem Aufwand zu erreichen.
  • Es ist auch bekannt, die Selektions- oder Decodierschaltung mit einem Zahler zu steuern. Ein derartiger Zähler besteht aus einer Flip-Flop-Tetrode. Die Ausgang der Flip-Flop-Tetrade stellen die auszulesende oder einzuschreibende Binärziffer der. In der direkten Dezimal-Binärverschlüsselung sind die Kombinationen LOLO LLLL unbenutzt. Ergibt die Addition zweier Ziffern und des eventuell in der nächstniedrigen Stelle entstandenen Übertrages eine Kombination dieser Art dann wird durch Addition von OLLO (6) das richtige Ziffernäquivalent hergestellt und gleichzeitig durch Einstellung der Stelle U auf den Wert L das Kriterium für den Übertrag in die nächsthöhere Stelle gegeben.
  • Die Kernspeicher der Rechenrnaschinen sind meistens für 16 Wörter ausgelegt, d.h. sie besitzen 16 Wortleitungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ausleseoperation bei einem Kernspeicher der obengenannten Art zu beschleunigen. Nach dem erfindugnsgemäßen Verfahren wird das dadurch erreicht, daß der Kernspeicher in mehrere Teile gesplittet wird und daß jedes so gebildete Kernspeicherteil mit einem gemeinsam und einem separat ansteuerbaren Eingang sowie mit einem gemeinsamen und einem separaten Ausgang ausgestattet wird.
  • Ein Ausgang an jedem Teil wird für Rückschreibzwecke mit einem Zwischenspeicher ausgestattet.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung umfaßt einen Markierer, der eine bekannte Zähler-Tetrade sein kann. In der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist eines der Flip-Flop der Zähler-Tetrade gesondert nf dem Einstelleingang und auf dem Rückstelleingang ansteuerbar. Die Erfindung basiert auf der Tatsache, daß für die Darstellung der Dezimalziffern 0 bis 7 im Binärsystem dreistellige Kombinationen 0 bis LLL benutzt werden, für deren Erzeugung drei Flip-Flop vorgesehen sind. Das vierte Flip-Flop der Zähler-Tetrade wird praktisch nur zur Erzeugung der binaren Kombination für die Dezimalziffer 8 und 9 benutzt. Ausgehend von einem 16-stelligen Kernspeicher, der über einen Mod.16 Markierer, d.h. einen Zahler der obengenannten Art und eine 1 aus 16 Decodierschaltung angesteuert wird, besteht die Möglichkeit, eine darin gespeicherte Information um #8Stellen zu verschieben. Damit kann der Decodierer wie folgt positioniert werden:
    Zähler Decodierer
    1.) Ausgang der ersten drei O 000
    Flip-Flop =000 0 O OOL
    Ausgang des vierten
    Flip-Flop =1, / O OLO
    \ / O 0L
    o 1,00
    O O LOL
    O 1,1,0
    O \ O LLL
    2.) Ausgang des vierten / W L 1, L 000
    Flip-Flop =O
    Ausgang der ersten drei 1, 00L
    Flip-Flop =000 L OLO
    L OLL
    L 1,00
    L LOL
    L LLO
    1, LLL
    Diese Positionierung ist natürlich auch für alle anderen Stellen möglich. Aus dem Beispiel 1) ist zu erkennen, daß auf einfachste Weise wahlweise die Stelle 0 oder die Stelle 1,000 (8) angesteuert werden kann.
  • Wird nun der 16-stellige Kernspeicher, wie er dem dargestellten Ausführungsbeispiel zugrunde gelegt worden ist, in zwei gleiche Mälften gesplittet und jede Hälfte mit Ausgängen und Eingängen, wie erfindungsgemäß vorgeschlagen, versehen, so kann die in einer der Hälften gespeicherte Informetion verarbeitet und/oder in die andere Hälfte des Kernspeichers verschoben werden.
  • Das erfindungs-;emaße Verfahren zum Verschieben der in einem Kernspeicher gespeicherten Informationen und die erfindungsgemaße Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens werden nachfolgend mit einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, wobei ein 16-stelliger Kernspeicher als Zentraleinheit dient. Die Schaltung des Kernspeichers und des Decodierers ist nur schematisch in die Zeichnüng aufgenommen. Es wird vorausgesetzt, daß diese 3austeine bekannt sind. In der Zeichnung ist der Kernspeicher KS bei 28 gesplittet; hinter der 7. Wortleitung ist jede Leseleitung 29, 30, 31 und 32 mit Verbindungsleitungen 24 an einen nicht dargestellten Zwischenspeicher gekoppelt Die Ausgänge dieses Zwischenspeichers liegen mit Leitungen 23 an den Leseleitungen 29, 30, 31 und 32 der zweiten Kernspeicherhälfte KS 2 vor der 8. Wortleitung. Es ist also möglich, den Informationsinhalt der ersten Kernspeicherhälfte KS 1 über den nicht dargestellten Zwischenspeicher in die zweite Kernspeicherhälfte K,S 2 zu verschieben oder der Verarbeitung zuzuführen. Auch die zweite Kernspeicherhälfte ES 2 is,t auf dem Ausgang mit einem ZwischensPeicher ZS bestückt, dessen Speicherplätze über Verbindungsleitungen 21 an die Leseleitungen 29, 30, 31 und 32 hinter der 15. Fortleitung gekoppelt sind. Die Ausgangsleitungen 22 des Zwischenverstärkers ZS liegen wiederum an den Leseleitungen 29, 30, 31, 32 vor der Wortleitung 0 der ersten Kernspeicherhälfte KS 1.
  • Der Decodierer DE ist bekannt und bedarf keiner besonderen Erläuterung. Der Zähler Z ist erfindungsgemäß so geschaltet, daß sein viertes Flip-Flop FF4 über besondere Leitungen auf seinen Einstelleingang S und auf seinen Rückstelleingang R angesteuert werden kann. Im Gegensatz dazu sind die Rückstelleingänge der drei anderen Flip-Flop FF1, FF2 und FF3 mit Leitung 26 parallel geschaltet; und die Einstelleingänge 25 werden in bekannter Weise beaufschlagt.
  • Die Verschiebung crcr Speicherinhalte verläuft wie folgt Als Beispiel sei angenommen, daß der Inhalt der ersten Speicherhälfte KS 1 ausgelesen und durch den Inhalt der zweiten Speicher hälfte ersetzt werden soll. Es ergibt sich hier felgender Ablauf: Zähler Z wird eingestellt auf bin 0 (FF1, FF2, FF3); FF4 wird eingestellt; KS 1 wird gelesen (Ausgang wird verarbeitet); KS 2 wird gelesen (Ausgang über ZS nach KS 1) Ende- Zähler hat bin 7 gezählt; FF$ wird zurückgestellt.
  • Als zweites Beispiel sei angenommen, daß der Inhalt der zweiten Speicherhälfte KS 2 ausgelesen und durhc den Inhalt der ersten Speicherhälfte KSl ersetzt werden soll. Die Operation luft wie folgt ab: Zähler Z wird eingestellt auf bin 8 (FF4, FF3, FF2, FF1) KS 2 wird gelesen; (Ausgang in der Zchng.
  • nicht markiert) FF4 wird zurückgestellt; ES 1 wird über nicht dargestellten Zwischenspeicher in ES 2 verschoben; Ende=Zähler hat bin 15 gezählt; ?F 4 wird eingestellt Aus den angeführten beispielen ist zu erkennen, daß mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung die Bearbeitung der gespeicherten Informationen beschleunigt und flexibler gestaltet werden kann, wobei der benötigte Aufwand in keinem Verhältnis zum erzielten Nutzen steht.
  • Patentansprüche:

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Verschieben gespeicherter Informationen innerhalb eines Kernspeichers, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernspeichermatrix in mehrere Teile gesplittet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Teil der Kernspeichermatrix (KS 1, KS 2) mit einem gemeinsam und separat ansteuerbaren Eingang sowie mit einem gemeinsamen und einem separaten Ausgang ausgestattet ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgang an Jedem Teil der Kernspeichermatrix mit einem Zwischenspeicher (ZS) bestückt ist&
  4. 4. Schaltungsanordnung zur Ausführung des verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnat durch einen Zähler (Z) innerhalb der Steuerschaltung, dessen ein Flip-Flop (FF4) mit einem separat ansteuerbaren Einstelleingang und mit einem separat ansteuerbaren Rückstelleingeng verschen ist.
DE19691908178 1969-02-19 1969-02-19 Verfahren und Schaltungsanordnung zum Verschieben gespeicherter Informationen innerhalb eines Kernspeichers Pending DE1908178A1 (de)

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