DE1908011U - Waelzlagerdichtung, insbesondere fuer warmbetriebe. - Google Patents

Waelzlagerdichtung, insbesondere fuer warmbetriebe.

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DE1908011U
DE1908011U DEB49164U DEB0049164U DE1908011U DE 1908011 U DE1908011 U DE 1908011U DE B49164 U DEB49164 U DE B49164U DE B0049164 U DEB0049164 U DE B0049164U DE 1908011 U DE1908011 U DE 1908011U
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sealing
bearings
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/76Sealings of ball or roller bearings
    • F16C33/78Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2310/00Agricultural machines

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Description

Wälzlagerdichtung, insbesondere für Warsibe triebe
Die Erfindung bezweckt, ein© Wälslagerdichtung au schaffen, die das insbesondere bei Warmbetrieben erforderliche radiale und asialö Spiel aufnehmen kann und darüber hinaus neben einer guten Dauerdichtwirkung auch eine Nachschiaierung eriaöglieht.
Sei Wälzlagern, insbesondere bei Rillenkugellagöra für Waraibe triebe ist es erforderlich, den Wälzlagern von vornherein ein relativ großes Lagerspiel au geben, dasait die Wälzkörper durch die Wärmeausdehnung · nicht verklemmt werden. Die Abdichtung solcher Wälsl&gerungen ist schwierig, vor allera bei wandernden Wälzlagerungen, wie sie z.B. beia Betrieb von Ofentransportbändern vorkommen. Bei dem heutigen Stand der Technik werden solche Lagerungen durch automatisch© Schmierpressen von Zeit zu Zeit nachgeschmiert. Hierbei ist von Nachteil, daß das überschüssig werdende Fett die Umgebung der Wälslagertmg v©runreiaigt mad eine zusätzliche Brandgefahr bildet. Als Sichtungen für solche Wälzlagerungen werden überwiegend Labyrinth—Sichtungen verwendet, die mit dem entsprechenden Spiel ausgeführt sind. Solche Lagerabdichtungen sind nicht zuverlässig und gestatten unter Umständen daa Einwandern von Schmutz oder Flüssigkeitatsilchen.
Bio Schmierung mittels Ölusalauf oder Sprühnebel stößt bei wandernden Lagerstellen auf so große Schwierigkeiten, daß sie is wirtschaftlicher Art noch nicht durchgeführt worden kann. Es sind bereits jaeiabranaftigs Biehtungascheiben bekannt, die mit eiaer besonderen Dichtlipp© aia "Linon- bsw. Außenring des Wälzlagers dichtend und federnd anliegen. Die'Dichtlippe gräbt sich im Laufe der Betriebszeit eins Rille in den betreffenden Ring, wodurch eine verhältnismäßig gute Mchtwirkung eraielt wird.
Für Lagerungen in Warmhetrieben sind diese bekannten Biehtuag nicht geeignet, da das große Radial- und Asialspiel nicht aufgenommen
werden kann. Insbesondere würde die Dichtkante durch das große Badialspiel nicht ständig in einer Rille des Innen— baw. Außenringes laufen. Die Sichtwirkung ist dann nicht ashr gegeben. Die Verwendung von elastischen Dichtungsmitteln aus Gummi oder dgl. ist wegen der hohen Wärmebelastung ebenfalls nicht mehr möglich.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß das oder die Wälzlager von msabranartigen Dichtscheiben abgedeckt sind, die uater federnder Vorspannung an ringförmigen Körpern mit balliger Dichtkante anlaufen. Vorzugsweise wird dieser ringförmige Körper aus einem Kunststoff auf Polytetrafluoräthylen-Basis hergestellt. Die federnd vorgespannte membranartige Sichtscheibe ist in der Lage, verhältnismäßig große axiale und radiale-Spiele dsr Wälzlagerung aufannehmen. Sie gestattet darüber hinaus eine taumelartige Bewegung der Lagerstellen aneinander. Die Dieht-.scheibe liegt mit federnder Vorspannung an der balligen Dichtkante einee ■ringförmigen Körpers an, so daß ein ständiger inniger Diehtungssehluß zwischen den beiden Elementen der Dichtung gewährleistet ist. Darüber hinaus kann die merabranartige Dichtscheibe den axialen Bewegungen folgen, da sie eine entsprechend federnde Vorspannung aufweist..Die Scheibe selbst wird zweckmäßig ans nichtrostenden metallischen Werkstoffen hergestellt und weist ein wellenförmiges Profil zur Vergrößerung des FedorwegGS auf. Sie ist nur ©inigo zehntel Millimeter dick und beansprucht wenig Einbaurauia. Sie Verwendung von Polytetrafluoräthy1en für die Dichtkante des ringförmigen Gegenkörpers empfiehlt sich wegen der außerordentlich guten Wärmebeständigkeit des Materials und der sehr geringen Reibungswerte.
Die erfimdttngggemäß© Dichtimg eignet sich sowohl für den Betrieb mit Dauerschmierung als auch Bit ständiger Kachschaierung, da dia meiabranartigen Dichtscheiben elastisch nach außen ausweichen können und überschüssiges Fett austreten lassen. Durch diese Möglichkeit kann die N&chschmierung in größeren Zeiträumen erfolgen als bei ©iner einfachen Labyrinth-Dichtung, da von außen kein Schmuts oder keine Flüssigkeit an die Wälzlager gelangen kann.
In der Zeichnung ist ein Beispiel der erfindungsgemäßen Wälzlagerdichtung dargestellt. Die Zeichnung zeigt einen teilweisen Schnitt durch die Laufroils eines Bandes für den Transport warmer Güter. In den Laufrollenkörper 1 sind die Wälzlager 2, 2' eingesetzt, die ein verhältnismäßig
Eadial- und Axial-Spiel aufweisen nnissaa, da ständige Temperatnrsehv/ankuagen isa Bereich des? Wälzlagerring auftreten, je nachdem, ob sich die Holle im Bereich des Fördergutes befindet oder ob si© im Ober- odsr Untertr.uia läuft. Die membranartigen Dichtacheiben 3» 31 sind mittels Kleauaachultern 4 über eisea Zwischenring $ fest gegen die Wälzlager am Außenring verspannt. Ein ringförmiger Gegenkörper 6, 61 besitzt eine balligo Dichtkante 7» 7'» &n Ί®^ di'e meabranartige Scheibe 3 federnd anliegt. Man erkennt, daß axial© nxiS. radiale Spiele der geforderten Größenordnung aufgenommen werden können. Bie Hembranartige Sichtscheibe 3 ist in der Zeichnung von der balligen Dichtkante abgehoben dargestellt, UQ besser klarlegen zu können, daß an dieser Stelle das bei Nachsciraie— rung überschüssig werdende Fett austreten kann.
Selbstverständlich kann die Anordnung auch so gewählt werden, daß der ringföriaige Körper am Außenring der Wälzlager angeordnet ist, während die maiabranartige Dichtscheibe mit dea Innenringen der Wälzlager fest verspannt ist. Ebenso ist es dankbar, den ringförnigen Körper 6 ganz aus Polytetrafluoräthylen herzustellen, was im einfachen Spritsgußverfahron laöglich ist. Da die Dicke der iaeabranartigen Dichtungsacheibe aur einige ssehntel Millineter beträgt, ist neben einem großen Federweg auch eine verhältnismäßig geringe Anpresskraft vorhanden, so daß nur "geringe Reibungskräfte auftreten. Die erfindungsgeaäße Wälzlagerdichtung läßt sich selbstverständlich auch für alle anderen Fälle anwenden, bei denen ein großes Radial- oder Axial-Spiel erforderlich ist. Für diesen Fall können anstelle von Polytetrafluoräthylenen für die balligo Dichtkanto des ringförmigen Körpers auch andere Kunststoffe Verwendung finden. Die Dichtung erfordert nur geringe Einbausaße. Sie bildet eins gute Bauerdichtung und ist darüber hinaus auch zur Nachschmierung geeignet. Heben der Anpassung an die verhältnismäßig großen Wälzlagerspiele, insbesondere bei liVarab β trieben, läßt sie sich in einfacher Weise Kontieren und ist preiswert herzustellen.
ansprüche ...

Claims (2)

  1. S W Q
    BERGWERK- TOJD WALZWERK-ItiASCHINMBAU GMBH
    Duisburg, den. J0:*iJ,l9
    - H 8093 -
    aasp-rüch©
    l) Wälzlagerdichtung, insbesondere für Warabetriebe, dadureli gelienasöiclaaet, daß die Wälslager von neabranartigen Dicbtaeiieiben 3, 3' abgedeckt sind, die unier federnder Vorspaanimg an ringföraigen Körpern β, 61 hü einer balligen Dicktkante 7, 7' anlaufen.
  2. 2) Wälzlagerdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Körper 6, 6e oder die ballige Dichtkante 7, 71 aus einem Kunststoff auf Poiytetrafluoräthylen-Basia hergestellt ist.
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