DE1908011C - Meß oder Anzeigevorrichtung - Google Patents

Meß oder Anzeigevorrichtung

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DE1908011C
DE1908011C DE19691908011 DE1908011A DE1908011C DE 1908011 C DE1908011 C DE 1908011C DE 19691908011 DE19691908011 DE 19691908011 DE 1908011 A DE1908011 A DE 1908011A DE 1908011 C DE1908011 C DE 1908011C
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DE
Germany
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magnet
windings
core
measuring
poles
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DE19691908011
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DE1908011A1 (de
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Inventor
Der Anmelder Ist
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Wooster, Geoffrey Archer, Cambnd ge (Großbritannien)
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Description

ι J 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Meß- oder genau in die Luftspalte zwischen den Polstucken einAnzeigevorrichtung, in welcher zwischen zwei durch treten muß. Aufeabe zugrunde, eine einen Kern induktiv gekoppelten Wicklungen über- Der Erfindung «g^^jSTÄ zu trapene Signale durch die Bewegung eines Körpers Vorrichtung der "2fSfach«n Aufbau äußerst in der Umgebung der Wicklungen beeinflußbar sind, 5 schaffen, die beiisejr cuu empfindlich wobei eine der Wicklungen mit einer pulsierenden klein ausgeführt werden kann un oder schwingenden Signalquelle und die andere mit ist. · d dies dadurch erreicht, einem Meß- oder Anzeigegerät verbunden ist, und Nach ^r Erfindung wira ^n ^ eine Vorrichtung zur Veränderung der Permeabilität daß die beiden WcUungpnrai^ s Uossenen des Kerns vorgesehen ist « sich geschlossen enf"™%aT veränderung der
Es sind Meß- oder Anzeigevorrichtungen dieser Kern gewickelt sind.rna*a h6kaaateT Weise
Art bekannt, bei denen die Veränderung der Penne- Permeabilität teKamm an d ^ dem
abilität des Kerns durch eine auf dem Kern ange- ein Magnet verwaufct w«d, desse ^ messenden
brachte zusätzliche Steuerwicklung erfolgt, die von Kern sich in Abh^keit von
einem Steuerstrom durchflossen wird, dessen Größe 15 mechanischen Verstellung «u Vorrichtung braucht
in Abhängigkeit von der Bewegung des Körpers ver- Bei der e.™™n^f^~, sehr präzise angeordnet
ändert wird, beispielsweise mit Hilfe eines Potentio- der bewegliche MnI™J, ^1 auf seinen Ab-
meters. Diese Lösung erfordert jedoch einen erheb- und geführt zu werden,w Insbesondere
liehen Aufwand und vor allem eine zusätzliche Strom- stand von dem Ma8""JJ™ die in einen Luftspalt
quelle für den Steuerstrom. *° sind keine Teile ^rhanden, ise ^ dieser
Es sind andererseits Meß- oder Anzeigevorr.ch- des MagnetkemVVoSandiggeschlossen, so daß er
tungen für den gleichen Zweck bekannt, bei denen Magnetken,ι sogar vo^tanfflg g ^ ^^ Ma
ein weichmagnetisches Teil, das einen Abschnitt des überhaupt keinen 1Luftspalt den wick,ungen
Magnetkreises bildet, über den sich der koppelnde gnetkem nur die beiden zu HF ^ werden
Mainetfluß der beiden Wicklungen schließt, unmittel- *5 tragt, kan» er f«^™™^£ner ais B der bewegliche
bar in Abhängigkeit von den Bewegungen des Kor- falls «^^Αίηηεη dafür Ringkerne ver
pers verstellt wird, so daß die Kopplung zwischen Magnet. Vorzugsweise können ^05n elek
den Spulen verändert wird. Eine solche Vorrichtung wendet werden wie™ «^J^ werden. Solchr
besitzt jedoch für viele Anwendungszwecke keine ironischer Recheng;"* tHch Abmessungen in dei
ausreichende Empfindlichkeit, weil stets Luftspalte 30 Ringkerne ^"1 TJJ iTmeter. Dadurch ist es
im Magnetkreis vorhanden sind und sich die Kopp- Größenordnung von ™sehr kleinen Magnet,
lung bei einer Verstellung des weichmagnetischen ^edenim möglich, mit einem ^ ^^^
Til sehr allmählich ändert Außerdem können ^^^^^SS ichen so daß
lung bei einer Verstellung des weihg l ^ ^^ Teils nur sehr allmählich ändert. Außerdem können ^^^^^SSib zu erreichen, so daß solche Vorrichtungen mit vernünftigen Anforderen- *8e Sättigung des Magne Die gen an die Präzision nicht beliebig klein ausgeführt 35 die Υ^Λ°8 ■"^^„,rfeitlich klein gewerden, so daß sie nicht für Anwendungszwecke in Vorrichtung kann daoei au
Frage kommen, bei denen es auf möglichst geringen halten werden d h Empfindlichkeit wird erreicht,
Raumbedarf ankommt. Eine *Γ^η " vortejihaften Weiterbildung der
Schließlich ist auch noch ein Meßwertumformer ^enn gemäß einer vortenna verwendcl bekannt, bei dem ein Permanentmagnet unmittelbar 40 Erfindung .zwei J«« ™n Abständen angeordnet
in Abhängigkeit von einer zu messenden mecha- werden, die "BWJ^gJ £ ^^ den.
nischen Verstellung bewegt wird und dessen F uß sind, w^nr d,e't7s W|nesolche Vorrichtung arbei-
über einen in sich geschlossenen Kern geschickt wird "fZllZ^nzZnp, wobei das Ausgangs-
d i Wikln trägt Zu diesem Zweck sind tet nac hde m D,R erejnpj d Mß d
über einen in sich geschlossenen Kern g fZllZ^nzZnp, wobei das Ausgangs
der zwei Wicklungen trägt. Zu diesem Zweck sind tet nac h^de m D,R erejnpj . d Meß. oder mit dem Kern Magnetjoche derart gekoppelt, daß 45 signal der ^iden gegensmmg ^
auf jeder Seite der beiden Kopplungsstellen ein eine Anzeigegerät verbundenen seK 5
mit dem Kern Magnetjoche derart gekopp,
auf jeder Seite der beiden Kopplungsstellen ein eine
ss: rssss
anderen Richtuni durch die beiden Wicklungen hm- 55 Magnets. Er k«n p durchgeht. Die beiden Wicklungen sind über ent- gelagert sein, daß er
dfrerfindun2genSeAvSiUtnf |-ich.kehen fUr Empfindlichkeit voll ausgenutzt werden, indem das spielsweise in einem DrehzaMeebe' · κ bd" MeßSerät ™ Differenzschaltung betrieben wird, wobei der magnetische Körner kontinnwf6Γ? Üt"1' Wenn der Magnet, beispielsweise ein Dauermagnet, ist und einen Ausgang S^iSSS π ^ ^ ciner Welle b*iesti& ** und mshrere Transformain der mit dem Met oder αΞΞ^Τ"2 5 toren ^8 1^ eine zur Welle konzentrische Kreis-Wicklung erzeugt. Für βηΓβηΛ^ α vei*!Undenen bahn angeordnet sind, werden sie nacheinander er-
die Rotorpole so bemessen mdZJeZZ^f^n^ "8^ wenn sich der M3S1161 dreht Dadurch wird ein codierter Signalausgang erzeugt ^ C1D Maß fÜr ^6 Winkelstellung der Welle erzielt. Wenn
Ausführungsbeispiele der Erfindung <=inri ; α c^ ^8*11 von Änderungen des Ausgangssignals je Zeichnung dargestellt. Darin zeigt " Sekunde von irgendeinem der Transformatoren über-
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht * α Wacht wird) wi"d eine Anz^ der absoluten Dreh-
führungsform der taflndmSiSSS^SS f" "ϊ* Weim der Magnet Oder der Transforma-
Fig. 2 eine andere AiS™Tt 5 g' tor ^ der Nadel eines Grammophon-Tonabnehmers
dungslemäßeit^rrichtu^^1111^0"11 der erfin" **«& '*. ** die Änderungen des Ausgangs-
F ig. 3 und 4 in Schräran«^ λ * , I5 stroms des Transformators du-ekt auf die Bewegungen
rungsformen dtr eSaSSSÄ. ^SJ^^ S" NatM ^8611' DieS kaDn m Rundungs" oder
Bestimmung von ™S°EeToH ^ ^ Ζ"Γ Oberflächenmeßvorrichtungen aasgenutzt werden,
geschwindigkeiten, rehStellungen oder Bewegungs- Wenn der Magnet an dir Membran eines Mikro-
Fig 5 eine andere Ącfr.k c phons befestigt ist, so wird der Ausgang des Trans-
kreisförmigen Anordnung von fünf u^wkke/tenK?/ B,ei dem ■" ¥ϊ*Λ dar8estellten Ausführungsbe,-
nen drehbar ist und umwickelten Ker- spiel tragt ein Rahmen 1 eine Blattfeder 2, beispiels-
Fig. 6 einen Magneten mit drei Polen «..ι κ ^se aus Federstahl, welche durch eine Schraube 3
einer Anordnung mit fünf KernetTdrehhir' r V *5 ^- dUrch Niete' Klebstoff' LötunS oder auf andere
net ist. drehbar zugeord- Weise befestigt ist. Das freie Ende der Feder 2 trägt
Bei den nachstehend hecrhrioK» a *■ ■ emen Magneten 4 und eine Kugel 5 oder ein anderes
iil SL " Ausfuhr"ngs- Kontaktorgan welche beid de Fd dh i
Bei den nachstehend hecrhrioK» a *■ ■ emen Magneten 4 und eine Kugel 5 oder ein anderes
beispielen wird! eirι TranSL t " Ausfuhr"ngs- Kontaktorgan, welche beide an der Feder durch einen
ke nP beTspfe sweTse Sem F^Sn^e *™™ ^ EPoxydha^]eber 6 befestigt sein können, welcher eine Primär Zd ei K-^tf' 3° A" der Basis des Rahmens ist ein magnetisierbarer
trägt und einem Magneten zueeordne?*Γ2 U"g Rin8kern 7 in emer Linie mit der Achse des Ma-
eini Feder netataSiÄ?i V°" 8^"4 ™Τ^ Auf de" Ringkem Si"d OTahU
Ein Ringtf kT SZL wicklun|e" / »nd I gewickelt Der Ringkern 7 kann
er eine Primär Zd ei K-tf' der Basis des Rahmens ist ein magnetisierbarer
und einem Magneten zueeordne?*Γ2 U"g Rin8kern 7 in emer Linie mit der Achse des Ma-
eini Feder netataSiÄ?i V°" 8^"4 ™Τ^ Auf de" Ringkem Si"d OTahU Ein Ringtransformator kaT Ss; TmnZrLt wicklun|e" /, »nd I2 gewickelt. Der Ringkern 7 kann nur wirksam arbeiten snlan^L Λ rran,sformator an der Basis mit einem Kleber» befestigt sein. Die rial nicht^S^^^^^S^T' 35 WickIu«g Λ ^ mit einem Wechselstrom oder einem in der Primärwicklune S Sh Wechselstr°m pulsierenden Strom, beispielsweise durch einen Oszilder &™dKSSS e™ !Tl8T? an latOr 9' erre81' welcher Schwingungen von 2 MHz er-StiomfluB iTSeTfcSSf ZL ve'i, Hinen fUgt· Vorausgeset^' d«ß der Magnet4 so weit entKreis. Wenn nun Sn äußeres £ ,M " T fcmt iSt' daß der Ma8netkern fü^ das vom Eingangs-Transformatorhinwirkt !I.· 8^! r'u aüf den 4° strom erzeugte Magnetfeld noch nicht in die Sättigung biität°dS KSZi ^ί/^ ''ft ^™^ gebracht wird und die Spule I1 in der Lage ist dif Ä ^"Tf ** RingkemS m b™«^™ ^
angiignai ÄtÄS ^Tf ingkemS m b™«^™' ^
Wenn das äußere ΜρΖμΓ " ?' -. h eme Anderun8 im Magnetfluß, welcher mit der
ist, S das ^uSSS^HSSSin'?1* Ausgangswicklung /, gekoppelt ist. Dadurch wird nahezu auf ^™^™*™®1*1 des Transformators 45 eine Spannung an den Enden der Wicklung /„ er-
Bei einer nraiftkrhen δ...«·ι. c ^ zeugt) welche durch eine geeignete Schaltung nach-
richtüng Lf welcher die tninf T ^ Y°T' gCWiesen Werden kann· Eine ^lche Schahung, weiche
beobachiet werden k/nn L f£T^ .E,rsch.einu»g m einer einfachen Ausführungsform dargestellt ist,
Transformat S ϊΐ ^l^^'^'^se der weist eine Germaniumdiode 10 einen Kondensate
S^ F
g achen Ausführungsform dargestellt ist,
l.^^ der weist eine Germaniumdiode 10, einen Kondensate 5 Femt.kern T mit einem 5« 11 mit 0,01 μΡ und ein Milliamperemeter 12 auf.
von 0 75τηΓ?, 1.πηηn«» !"nendurch- Wenn man als Ringkern einen Ferritspeicherringkern
SirmkSoAr?^?1?6^"0'5""' fÜr Rechenanlagen (Außendurchmesser 1,25 mm,
wfckLg und lÄZoe ι ΐί^3'5 ,Sekundär- Innendurchmesser 0,75 mm, Dicke 0,5 mm) verweb
w ckZl bewicke^kf nie P — -hM alS Pnmär- det) Welcher mit 10 Windungen Lackdraht als Wick-
einer HoS™S^„? Pnmarwick ung Ist mit " lun8 Λ und 50 Windungen Lackdraht als Wicklung/,
weise ZM^TSS^i^T?'^1*· ueispiels" bewickeIt ist und mit 10V bei 2MHz erreg» wird
ST äiPSÄTÖSÄ^^ tdein Ausgan— 5 A i Mßgä 12
weise ZM^TSS^i^T?^· up d mit 10V bei 2MHz erreg» wird
ST äiPSÄTÖSÄ^^ etd lt ein Ausgan8— von 5 mA im Meßgerät 12
. D! Wenn ein Körper13 näher an den Rahmenl in
S3SSS53S*
iS^ T f?et 4 auf den ^11^™ 7 2U bewewird- D» vom eme.AnderHng d« Magneten erzeugte Magnetfeld durchsetzt den Ring-
Enden eines Magnets kann die des Meßceräts 12 SnrfßrtVh
1 908 Oil
Körpers 13 relativ zu dem Rahmen 1 angezeigt wird.
Die in Fig. 1 gezeigte Anordnung hat den Nachteil, daß sie auch Änderungen der Permeabilität des Ferrits mit der Temperatur und Änderung des Ausgangssignals des Oszillators mit der Temperatur und der Netzspannung anzeigt. Um diese Wirkungen möglichst klein zu machen, können zwei bewickelte Ringkerne la und 7 ft einander gegenüber angeordnet werden, wie in Fig. 2 gezeigt. Der Ringkern 7 ft mit Wicklung/, (, und /„(, ist wie vorher an der Basis des Rahmens 1 befestigt und der Ringkern Ta mit ähnlichen Wicklungen ist unterhalb eines Arms 13 a angebracht, welcher durch einen Abstandshalter oder eine Säule 14 gestützt ist, die am Rahmen 1 durch Schrauben 15 befestigt ist. Die zwischen dem Rahmen 1 und dein Abstandshalter 14 durch die Schrauben 15 festgelegte lilaltfcder 2 erstreckt sich zwischen den Ringkernen 7a und Tb und trägt an ihrem äußeren l-nde die Kugel 5 oder ein ähnliches Kontaklorgan. Der von der Feder 2 getragene Magiit-i weist Schenkel 4o, 4ft auf, welche auf entgegengesetzten Seiten der Feder jeweils in einer Linie mit den Ringkernen 7 ei, 7 b vorstehen. Jede der Eingangswicklungen /,„. /,,, der Ringkcmc empfängt Impulse oder Schwingungssignalc vom Oszillator 9, und die Ausgangswicklungcn /.,„, I21, sind mit einer Meßoder Anzeigeeinrichtung verbunden. Wie vorher kann jeder Ausgangskrcis Detcktoreinrichlungcn 10a, 11a bzw. 10/?, lift enthalten, welche mit einem Meßgerät 12 mit mittlerem Nullpunkt und einer Anzeige von beispielsweise ± 50 μΑ verbunden sind, wobei das Meßgerät eine positive Anzeige für eine Verschiebung des Magneten 4a, 4 ft in einer Richtung und eine negative Anzeige für eine Verschicbung in der entgegengesetzten Richtung gibt.
Aiisfiihrungsformcn der crfindungsgemäßcn Vorrichtung zur Anzeige von Drehstellungcn sind in den Fi g. 3 und 4 dargestellt.
In Fig. 3 ist ein ringförmiger Ferritkern 7 (oder ein Ringkern aus einem anderen magnetisierbaren Materia!) mit zwei Wicklungen /,, /., wie oben beschrieben, in einem festen Absland von einer Welle 16 angeordnet, weiche in nicht gezeigten Lagern drehbar gelagert ist. Fin Magnet 17 ist an der Welle 16 befestigt, und bei Drehung der Welle geht der Magnei bei einem Teil der'Umdrehung nahe an dem Kern 7 vorbei. Fs wird am Meßgerät 18 eine Anzeige gegeben, wenn der Magnet sich dem Kern annähert und diese Stellung der Welle wird daher am Meßgerät angezeigt. Wenn mehrere Kerne (welche alle mit dem gleichen Oszillator 9 verbunden sein können) und Meßgeräte 18 in Winkelabständen rings um die Welle angeordnet sind, können mehrere Stel-'ungsanzeigen erzielt werden.
Da so viele Anzeigen je Umdrehung erzielt werden, wie Kern eingebaut sind, bildet die Anordnung einen Drehzahlgeber mit einer Ausgangsfrequenz, welche genau von der Drehzahl der Welle 16 abhängt. Für diese Anwendung wird bei einer anderen Ausfühnmgsform nur ein bewickelter Kern 7 (F i g. 4) und eine Vielzahl von Polen 19 am Magneten verwendet. Diese Pole 19 können alle die gleiche Polarität oder abwechselnd entgegengesetzte Polarität aufweisen. Bei Verwendung einer Codieranlagc ist es möplich, während einer einzigen Umdrehung mehr Stcllungsanzcigcn zu erhalten, als es der Anzahl von Polen und Kernen zusammen entsprechen würde.
Wie beispielsweise in F i g. 5 gezeigt, können fünf Kerne 20, welche in gleichen Abständen in einer kreisscheibenförmigen Platte 21 angebracht sind, mit einem Magnet 22 mit zwei Polen 23, 24 zusammenwirken, welcher frei drehbar in der scheibenförmigen Platte auf einer in Lagern in der Platte laufenden Welle 25 gelagert ist. Die Eingangswicklungen aller dieser Kerne sind in Reihe mit einem Oszillator geschaltet, und die Ausgänge aller Kerne sind zu einer logischen Resolverschaltung zur Deutung des Ausgangscodes geführt (wenn erforderlich, das heißt für gewisse automatische Zwecke, kann der Ausgangscode direkt verwendet werden, aber zum Betreiben eines Anzeigegeräts mit normalen Dczimalzahlcn muß der Ausgang decodiert werden). Bei Verwendung eines Binärcodes, in welchem 0 = Aus und == Ein bedeutet, ist die Rolorstcllung bei 1Zm Drehung in der Tabelle I dargestellt. Um eine Auflösung von Van einer Umdrehung zu erzielen, kann die Fünf-Kcrnanordnung gemäß F i g. 5 mit einem dreipoligen Magneten zusammengefaßt werden, wie in F i g. 6 gezeigt. In diesem Fall wird mit dem gleichen Binärcode die Rotorstcllung durch die Tabelle II wiedergegeben.

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Meß- oder Anzeigevorrichtung, in welcher zwischen zwei durch einen Kern gekoppelten Wicklungen übertragene Signale durch die Bewegung eines Körpers in der Umgebung der Wicklungen beeinflußbar sind, wobei eine der Wicklungen mil einer pulsierenden oder schwingenden Signalquclle und die andere mit einem Meß- oder Anzeigegerät verbunden ist, und eine Vorrichtung zur Veränderung der Permeabilität des Kerns vorgesehen ist, dadurch g e k e η η-zc ich η et, daß die beiden Wicklungen (/,. Λ.) ringförmig auf einem in sich geschlossenen oder nahezu in sich geschlossenen Kern (7) gewickelt sind und daß zur Veränderung der Permeabilität des Kerns in an sich bekannter Weise cm Magnet verwendet wird, dessen Abstand von dem Kern sich in Abhängigkeit vor. einer zu messenden mechanischen Verstellung ändert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn/eichnei, daß der Kern (7) ringförmig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. gekennzeichnet durch zwei Paare von Wicklungen (Ι,,- '««' 1Hn IsiX welche in gegenseitigen Abständen angeordnet sind, wobei der bewegliche Magnet (4 a, 4 ft) zwischen denselben angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (4) so gelagert ist, daß er eine im wesentlichen geradlinige Bewegung auf die Wicklungen zu und von diesen weg ausführen kann.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (17 oder 19) so gelagert ist, daß er eine Drehbewegung um eine feste Achse ausführen k«m, so daß er sich an den Wicklungen in einer Oucrrichtung vorbeibewegt.
6. Vorrichtung nach einem der voiangcherdcn Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, «JaÖ der Macncl durch seine Halterung in einer norroak-n oder neutralen 1-agc angeordnet ist und daß eine
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Einrichtung zur Ausübung einer Rückstellkraft vorgesehen ist, wenn der Magnet aus seiner normalen oder neutralen Lage verschoben wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet, durch eine Feder (2) zur Erzeugung der Rückstellkraft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet auf einem Stück einer Blattfeder (2) angebracht ist, welche an einem Ende fest an einer starren Halterung (1) befestigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Kontaktorgan oder eine Ahtasleinrichtung (5), welche mit dem Magnet so verbunden ist. daß sie mit dem zu beobachtenden oder zu untersuchenden Körper zusammenwirkt.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen S und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktorgan (5) an der den Magnet tragenden Blattfeder (2) angebracht ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch die Verwendung bei einem Grammophon-Tonabnehmer oder bei einer Mikrophon-Membrane.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare magnetische Körper eine Mehrzahl von magnetisieren oder magnetisierbaren Polen (19) aufweist, welche sich bei Drehung des Körpers nacheinander den Wicklungen nähern und sich von denselben entfernen. ^
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einen Drehzahlgeber eingebaut ist, wobei der magnetische Körper kontinuierlich drehbar ist und einen Ausgang mit vorbestimmter Frequenz in der mit dem Meßoder Anzeigegerät verbundenen Wicklung (Z2) erzeugt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Körper aus einer Scheibe mit einer Mehrzahl von Polen (19) in gleichmäßigen Absländen rings um deren Umfang besteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Körper aus einer Scheibe (22) besteht, welche in Abständen rings um ihren Umfang niagiietisierte oder magnetisicrbare Pole (23, 24) mit verschiedenen Winkelabmessungen aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 12, 13,14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Körper in einem Ring (21) und zu diesem koaxial angeordnet ist, in welchem eine Mehrzahl von die Wicklungen tragenden Kernen (2) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorpole (23, 24) so bemesen und angeordnet sind, daß ein codierter Signalausgang erzeugt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 309619/287
DE19691908011 1968-02-19 1969-02-18 Meß oder Anzeigevorrichtung Expired DE1908011C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB806068 1968-02-19
GB806068 1968-02-19

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1908011A1 DE1908011A1 (de) 1969-10-02
DE1908011B2 DE1908011B2 (de) 1971-08-19
DE1908011C true DE1908011C (de) 1973-05-10

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