DE1905397B - Schneidvorrichtung zum Ab schneiden von schragen Abschnitten von einem Band aus Kautschuk - Google Patents

Schneidvorrichtung zum Ab schneiden von schragen Abschnitten von einem Band aus Kautschuk

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DE1905397B
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English (en)
Inventor
Jan Copiegne Oise Biet (Frankreich)
Original Assignee
Umroyal Englebert France S A , Neuilly sur Seine (Frankreich)

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Description

durch zu verändern, daß die Lage der Laufbahn liehe Längen auf. Bei änderung des Winkels der durch Schwenken verändert wird. So zeigt die USA.- Laufbahn wird der Einsatzwagen gegen einen ande-Patentschrift 2 738 007 eine Schneidvorrichtung, bei ren Einsatzwagen ausgetauscht, dessen Abgabeende der die Zuführungsbahn für das Kautschukband aus eine der neuen Einstellung der Laufbahn für den einer Mehrzahl von parallelen endlosen Förderbän- 5 Schneidschlitten entsprechende Neigung aufweist dem besteht, die unter der Schneideinrichtung hin- Durch diese Einsatzwagen wird zwar die Einstellung durchlaufen. Die Schneideinrichtung muß daher mit des Schnittwinkels in bezug auf die Anpassung der einer besonderen Schneidschiene arbeiten, welche das Zuführungsbahn grundsätzlich gelöst Der Aufwand Kautschukband im Bereich der Schnittlinie über die ist hierbei jedoch außerordentlich groß und die Um-Ebene der Förderbänder anhebt Eine solche Schneid- io rüstung umständlich, da bei jeder Schnittwinkelschiene ist im einzelnen in der USA.-Patentschrift änderung der Förderwageneinsatz ausgetauscht wer-
2 665 757 gezeigt Diese hat die Aufgabe, das Band den muß. Es müssen also für die verschiedenen im Schnittbereich über die Ebene der Förderbänder Schnittwinkel entsprechende unterschiedliche Einanzuheben und damit das Schneidmesser außer Be- satzwagen in Bereitschaft gehalten werden,
rührung mit den Förderbändern zu halten. Eine Win- 15 Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden iteivcrMeiiimg cnoigi um nuie eines von nana zu fcrfmdung eine Schneidvorrichtung aer eingangs betätigenden Getriebes, das die Laufbahn für den näher bezeichneten Art so we->rzubilden, daß die Schneidschlittt η zusammen mit der Lage der Zuführungsbahn jeweils in näch&u-r Nähe der Schnitt-Schneidschiem: gegenüber der Fördern, htung der linie endet, und zwar unabhängig von der Einstellung Zuführungsbahn verändert. Um bei einer solchen ao des Schnittwinkels, ohne daß besondere Maßnahmen Anordnung de Förderbänder der Zuführungsbahn oder Handgriffe notwendig sind, um die Abgabezuverlässig gegenüber der Einwirkung der Schneid- kante der Zuführungsbahn an den neuen Schnitteinrichtung zu schützen, ist es aus der USA.-Patent- winkel anzupassen.
schrift 2 733 '66 auch bekannt, im Schneidbereich Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch die Förderbänder in einer die Schneidschiene nach 25 gelöst, daß die Abgabeenden der Förderbänder der unten umlaufenden Schlaufe zu führen, »vobei bei Zuführungsbahn voneinander unabhängig in Fördereiner Winkelvsrstellung neben der Laufbahn für den richtung verschiebbar und eine gemeinsame zur Lauf-Schneidschlitten und der Schneidschiene auch di° bahn des Schneidschlittens parallele Abgabekante Führungseinrichtung für die Förderbänder in ihrer bildend, einstellbar sind. Auf Grund dieser Anord-Winkellage geändert werden muß. 30 nung liegt also für jeden gewählten Schnittwinkel eine
Bei den heute üblichen Kautschukbändern mit definierte Abgabekante vor, die bis in die nächste
hochfesten Verstärkungseinlagen erfolgt das Abtren- Nähe der Schnittlinie reicht und entlang der das
nen der Bandabschnitte in der Regel mit Hilfe von Doppelmesser fahren kann.
zwei scheibenförmigen, miteinander zusammenwii- Vorteilhafterweise ist den Abgabeenden der Förkenden Messern, die oberhalb und unterhalb der 35 derbänder zum gemeinsamen Verstellen eine Ver-Fördereben · der Zuführungsbahn angeordnet sind. stelleinrichtung zugeordnet, so daß die Einstellung Bei einer solchen Einrichtung ist die Anordnung einer der Länge der einzelnen Förderbänder auf einfachste Schneidschiene und damit einer über die Schneidzone und zeitsparende Weise vorgenommen werden kann, hinauslaufenden Zuführungsbahn aus Förderbändern Besonders einfach und rasch läßt sich die Umrüstung nicht mehr anwendbar. Eine solche mit zwei schei- 40 der Schneidvorrichtung von einem Schnittwinkel auf benförmigen Messern arbeitende Schneidvorrichtung einen anderen dadurch erreichen, daß durch die Verzeigt die französische Patentschrift 1 501 727. Bei stelleinrichtung zugleich auch der Winkel der Laufdieser endet die Zuführungsbahn vor der Schnitt- bahn des Schneidschlittens zur Zuführungsbahn verstelle. Einzelheiten über die Verstellung der Laufbahn stellbar ist. Bei dieser Weiterbildung braucht die für den Schneidschlitten gegenüber der Zuführungs- 45 Bedienungsperson nur noch auf die Veränderung der richtung der Zuführu.igsbahn sind dieser Patent- Einstellung der Laufbahn für den Schneidschlitten schrift nicht zu entnehmen. zu achten, während die erforderliche Verstellung der
Demgegenüber zeigt aber die USA.-Patentschrift Abgabekante der Zuführungsbahn gleichzeitig und
3 138 049 eine Schneideinrichtung mit zwei scheiben- ira .»leichen Sinne erfolgt.
förmigen Messern sowie einer Einrichtung zum Ver- 50 Um eine zuverlässige Änderung der Lage der Abstellen des Winkels der Laufbahn des Schneid- gabekante jedes einzelnen Förderbandes zu ermögschlittens. Diese Laufbahn weist einen Schneidtisch liehen, ist die Anordnung vorteilhafterweise so geauf, der zusammen mit der Laufbahn und der troffen, daß die Umlenkrollen am Abgabeende jedes Schneideinrichtung um eine lotrechte Achse ver- Förderbandes }". auf einem in einer zur Förderrichschwenkbar ist, und zwar auf um die lotrechte Achse 55 tung parallelen Führung verfahrbaren Schlitten gekreisbögenförmig gekrümmten Führungsschienen. lagert sind, durch den zugleich die Länge einer Auch hier besteht die Zuführungsbahn für das Schlaufe im rücklaufenden Trum des betreffenden Kautschukband aus mehreren parallelen Förderbän- Förderbandes steuerbar ist. Dabei trägt zweckmäßidern, die über mehrere Umlenkrollen und eine ge- gerweise der Schlitten an dem dem Abgabeende entmeinsame Antriebswalze laufen. Um das Abgabe- 60 gegengesetzten Lade eine weitere Umlenkrolle, von ende der Zuführungsbahn an die jeweilige Winkel- welcher das Förderband zu einer gestellfesten Rolle, stellung der Laufbahn für den Schneidschütten insbesondere der gemeinsamen Antriebswalze, geanpassen zu können, ist die Zuführungsbahn als selb- führt ist. Hierdurch läßt sich auf einfache Weise ständige Einheit in Form eines verfahrbaren Einsatz- sicherstellen, daß trotz der unterschiedlichen Verwagens ausgebildet, dci mit dem Rahmen der übrigen 65 Schiebung der Abgabeenden der Förderbänder, alle Teile lösbar verbunden und antriebsmäßig kuppelbar Förderbänder nach wie vor vcn einer gemeinsamen ist. Die Förderbänder weisen entsprechend der Nei- Antriebswalze aus angetrieben werden können,
gune der Laufbahn des Schneidschlittens unterschied- Die Erfindung wird nachfoleend an Hand schema-
eSutt Ausfüh™Ssbeispiel ehern in Längsrichtung Verstärkungen 6' aus Textil,
Fi g. 1 zeigt in Draufsicht eine Schneidvorrichtung; £Γί£π°£ηίϊ^!·ΗΓ°ψ^% si"d· Die Fi g. 2 zeigt schematisch in Seitenansicht den Ver to heiß, Am t t. u !" beiden RlchtunSen>
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt der Vorrichtung in ancenrHnT,ngsbahn * weist eine Anzahl parallel Seitenansicht im Bereich des dem Abgabeende \ί" ι. S obere T "^" - FÖrderbänder 8 auf' gewandten Aufnahmeendes der Zuführüngsbahn- waagerecht, f ^1J" 3) eine im wesentlichen
Fig. 5 zeigt die Zuführungsbahn in einem Quer- SwS Jed^T%^\FörderfIäche für d»s Band6 schnitt und veranschaulicht den Antrieb der Verstell- same RnS ο Forde.rbar>der 8 ist um eine gcmeinvorrichtungen für die Länge der Förderbänder· die Ah« ϊ Τ B.,eschlckungsende geführt, während
F ig. 6 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt 15 UmlenkmSin" ^™ voneinander unabhängige die Verstellvorrichtung für die Länge der Förder- fr?! ντ ι? ,°σ> 1Oft' 1Oc' 10«> lOb'< ™c' lau" bänder; gC hOrder J»; Dje Umlenkrollen 10„, 10 /,,10 c sind auf einer
Fig. 7 zeigt in ähnlicher Ansicht wie Fig 3 eine llornTf Vn8?I mi 1 tte»infc der Zuführungsbahn 1 anDraufsicht auf das Abgabeende der Förde8 bände? JSÄ auf J1"1«*101110«'· ">*, 10 c' befin-
und veranschaulicht die unterschiedliche Winkellage ao eines federFn JΓ Λ"'» SeitC· Das untere Trum
der Abgabekante der Zuführungsbahn; g rön.Vi 1 F?.rderbandes 8 ist über einzelne Umlenk-
F ig. 8 zeigt im Querschnitt im vergrößerten Maß- ktnm h z!™eeführt· Jede der Umlenkrollen 11
stäbe Führungseinrichtungen für die die Förder ^.^ckungsseitigen Ende eines in Langsrich-
bänder führenden Schlitten; dCr" Sn 0" Förderbänder 8 verlaufenden zugehörigen
Fig 9 zeigt in weiter vergrößertem Maßstabe das a5 beSeS-uÄ'T 12ugehalten' der in Fig·6
Ende eines Förderbandes; 5 ° ,u^f ' e ίί! erkennbar ist· Die baulichen Ein-
F i g. 10 zeigt die Anordnung nach F i g. 9 in einem IeJkSnS αΓ°ίί Α*!?" 8> der zu&hön&n Um"
Langsschnitt entlang der Schnittlinie XIII-XIII- 12 «inrf. · Oc usvv> so'vie des Schlittens
Fig. 11 veranschaulicht in Seitenansicht eine Füh- nur ewTeinandei; idsnt>sch, se daß im folgenden
rung für die Förderbänder nahe ihres Abgabeendes· 30 brauch? E>nheiten beschrieben zu werden
F1 g 12 ist ein Schnitt durch die Anordnung nach Jedes' ohor. τ
F ι g. 11 entlang der Schnittlinie XV-XV; aJ ripr nu ^..T/Um eines Förderbandes 8 ist flach
F i g 13 ist ein Schnitt durch die Anordnung nach «stützt il fur" zugehörigen Schlittens 12 ab-
Fi g. 11 entlang der Schnittlinie XVI-XVI; £ S'tt 1 d **ΙιΜβη 12 ^ » seiner Län»srich-
Fig. 14 ist eine Draufsicht auf die Verstellvor- 35 geführt Se Hn" 1J^ aufweisenden Führungen 13
nchtung fur die Laufbahn des Schneidschlittens; Zuführung Lv1^ '?£ sind an dem gestcllfcsten
F.g 15 ist im vergrößerten Maßstabe ein Schnitt 12 ist amSS drChbar geIaSert· Jeder Schlitten
durch einen Teil der Vorrichtung nach F i g. 14, wo- einer A^-M Ibgen E°de des Förderbandes mit
bei der Schnitt entlang der Schnittlinie XVni-ΧνΠΙ verlaufenαΓ d°?, paralIel «»geordneten und quer geLuhrt ist; 40 VocSl 1I-14 versehen, deren Lance in
Fig. 16 ist ein Querschnitt durch die Verstellvor- eine v?ris 8 abnimmt· Die Rollen 14 bilden
SUVaCh Fig14 emlang d Shili SSE8^" S«ch ^ di Vd
stellvor eine v?ris
XSxVh Fig14 emlang der Schnittlinie kmte SbSE,8«^"· S«che ^ die Vorder-XIX-XIX; _» Landes 6, die dann wirksam wird, wenn
Fig 17 ist ein Schnitt durch eine Führung der bande ^hinLh das. Abgabeende 10 des Förder-Vornchtung nach Fig. 14 entlang der Schniftlinie 45 Das^ obere TnTf ^" ·
^:^0^; auf der Ah 1™ί" eines Jeden Förderbandes 8 ist
Fig. 18 ist schließlich ein Schnitt entlang der zwisch/n H u des gehörigen Schlittens 2 Schnittlinie XXI-XXI der Anordnung nach Fig. 15 SenkmltΊ fesc f h!ckungsseitigen Rolle 9 und der
Fig. 1 zeigt eine Schrägschneidmaschine, die eine St) t ί·?±' 10 c' m Abgabeende 10 ab-Zufuhrungsbahn 1 für ein Band 6 und eine Schneid- so ErS, rZfS^Pt?* Föfde^d 8 mit seinem emnchtaqg2 aufweist, die in einem Winkel zur 12 ΞοηΠ,^^ des ^gehörigen Schlittens Langsnchtung des Bandes 6 ausgerichtet ist. Die rigeSlirlfi J* ,Umlen^olle 11, die am zugehö-Schneideinnchtung 2 weist einen Schneidschlitten 3 11 sind ΙηΓρ- f1^ isL Von den Umlenkrollen auf der hin- und herbewegbar auf einer Laufbahn 4 Antriebt -1° I-?nder 8 um eine gemeinsame geführt A Dfc Lnfbdni.4 ist winkeleinstellbar in 55 Se UmAfe I8I^ T def de üb^r eine wei" bezug auf ehe Zufuhrungsbahn 1 angeordnet und zu und Übei S^l-t ^'g" 2) m <*** Tänzerrolle 17 diesem Zweck um eine lotrechte Schwenkachse 5, Beschickiin^ir -^01'0 I9 m d" Rolle 9 am die von emem Gelenkbolzen S' an einem gestellfesten 17 19 und WC ^^g^hrt sind. Die Rollen 16, Zuführungstisch 7 gebildet wird, schwenkbar. Durch sam Die Tanzen^ Ä? Fördert>ändern 8 gemein-Verschwenken um die Schwenkachse 5 kann der 60 zur Auf«^ ut 7 ώβηί durch ^ Eigengewicht Schneidwinkel bzw. die Winkellage der Schneidachsi SannunB haltUDg der gewfinschtln Band-
zur Länge des Bandeso verändert werd D
Schneidwinkel bzw. die Winkellage der Schneidachsi SannunB haltUDg
zur Länge des Bandeso verändert werden. Der Die Iy«,v 11 ,,
Schneidschlitten 3 ist auf seiner Laufbahn 4 hin- und seiüvL F„XT ^ U 0^ J^eüs am beschkkungs-
herbewegbar, um infolge des Schrägschnfttes rhom- eine!Tm snfr« ?%eh°nS™ Schlittens 12 mittels bische Gestalt aufweisende Abschnitte vorbestimm- 65 stützt^ *£.!? ^^Sfc* Widerlagers20 unier-
ter Länge vom Band 6 abzutrennen. SSfLdAL?8 Ende ^*1 Gewindespindel 21 Das Band 6 besteht normalerweise aus Kthk wJ£LJ!T^S nnterIlaIb d<* Schlitt 12 dh
ter Länge vom Band 6 abzutrennen. SSfLdAL?8 Ende ^*1 Gewindespindel 21
Das Band 6 besteht normalerweise aus Kautschuk fetwJ£LJ!T^S nnterIlaIb d<* Schlittens 12 dreh- oder einem anderen elastomere Werkstoff, in Wel- Anff? *h
·«» ucn f ig. ] 1 bis 13 ist zu erkennen, daß die
7 8
Schlitten 12 am Abgabeendc 10 jeweils mit zwei Der Antrieb der Förderbänder 8 erfolgt gemäß Führungseinrichtungen 80 zum sicheren Führen des Fig. 4 über einen Antriebsmotor Ml1 Getriebe Gl unteren Trums der Förderbänder 8 versehen sind. und Kette 30 (Fig. 6), die mit der gemeinsamen Jede Führungseinrichtung 80 ist bei 81 seitlich am Antriebswalze 15 in Antriebsverbindung steht,
zugehörigen Holm befestigt und weist zwei horizon- 5 Zur Verstellung des Schnittwinkels muß außer der tale, iii Abständen angeordnete Wellen 82 auf, die bereits beschriebenen Einstellung des Abgabeendes zu τ Unterstützung von unterhalb der Schlitten 12 10 der Zuführeinrichtung I (F i g. 5, 6 und 9) auch liegenden Rollen 83 dienen und das untere Trum des eine Verstellung der Laufbahn 4 für den Schneidzugehörigen Förderbandes 8 abstützen. Weiterhin schlitten 3 ausgeführt werden. Zu diesem Zweck ist sind Führungsrollen 84 zur Führung der Seitenkanten io an der Laufbahn 4 eine Steuerbahn 31 befestigt, die der Bänder in Höhe der Ebene des unteren Trums einen langgestreckten Führungsschlitz 31' aufweist, um lotrechte Achsen 85 drehbar gelagert. der sich im wesentlichen parallel zur Achse der Lauf-
Die unter jedem Schlitten 12 drehfest angeordnete bahn 4 erstreckt. An der benachbarten Längskante Gewindespindel 21 greift in eine Gcwindemutler 22 des gestellfesten Zuführungstisches 7 ist eine zweite ein, die drehbar in einem Lager 23 aufgenommen ist. 15 Steuerbahn befestigt, die einen zu den Fördcrbändas am Zuführungstisch 7 axial unverschieblich bc- dem 8 parallel verlaufenden Führungsschlitz 32' auffestigt ist. Mit jeder Gewindemutter 22 ist ein Ketten- weist, welcher den Führungsschlitz 3Γ kreuzt. Eine rad 24 verbunden, so daß bei einer Rotation des Schiene 33 ist zwischen den Steuerbahnen 31 und 32 Kettenrades 24 die Gewindemutter 22 infolge ihrer angeordnet und am Zuführungstisch 7 so befestigt, Drehung die undrehbar gehaltene und über das ao daß sie die Steuerbahn 31 während der Winkelver-Widerlager 20 am Schlitten 12 angreifende Gewinde- stellung abstützt. In dem Kreuzungsbereich der Fühspindel 21 in Längsrichtung gegenüber dem Zufüh- rungsschlitze 31' und 32' ist ein Schwenknocken 34 rungstisch 7 verschiebt. Dadurch wird auch der am freien Ende einer am Zuführungstisch 7 parallel Schlitten 12 entsprechend in seiner Längsrichtung zu den Förderbändern 8 in einer Büchse 39 längsverschoben, der die an ihm gelagerten Umlenkrollen as verschiebbar geführten Stange 36 angeordnet. Dieser 10 a, 10 b, 10 c und 11 mitnimmt. weist auf einer senkrechten Welle 34' mehrere Rollen
Im dargestellten Beispiel weisen quer zur Förder- 35 a, 3Sb, 35 c auf, die an den Begrenzungskan-
richtung aufeinanderfolgende Gewindespindeln 21 ten der Führungsschlitze 3Γ und 32' sowie der
entgegengesetzte Steigungsrichtung auf, so daß z. B. Führungskante der Schiene 33 in Berührung stehen
die Gewindespindel 21 α ein Linksgewinde und die 30 (s. F i g. 18). Das rückwärtige Ende der Stange 36 ist
Gewindespindel 21 b ein Rechtsgewinde aufweisen. mit einer Gewindespindel 37 verbunden, die über eine
Gemäß F i g. 5 ist um alle Kettenräder 24 eine in einem gestellfesten Lager 38 angeordnete Mutter Endloskette 25 geführt, und zwar so, daß benach- 38' am Zuführungstisch 7 undrehbar, aber axial verbarte Kettenräder 24 in entgegengesetzten Richtun- schiebbar abgestützt ist. Mit der Mutter 38' ist drehgen gedreht werden, ausgenommen lediglich die 35 fest das oben schon erwähnte Kettenrad 28 verbunbeiden innersten Kettenräder 24, die gleichsinnig den, über welches die Endloskette 25 läuft,
rotieren. Die in F i g. 5 eingezeichneten Pfeile zeigen Aus der obigen Beschreibung wird deutlich, i'aß die Drehrichtung der Kettenräder 24 an, die erforder- der Motor M1 und seine Getriebeverbindungen, lieh ist, wenn der Neigungswinkel der Schnittlinie zur welche dazu dienen, die Neigung der abgabeseitigen Längsachse des Bandes 6 von einem kleinen Wert 40 Endkante e der Zuführungsbahn 1 zu verstellen, zu-(der in F i g. 1 in festen Linien eingezeichnet ist) auf gleich auch zur Verstellung der Neigung der Laufeinen größeren geändert werden soll. Die Endlos- bahn 4 des Schneidschlittens 3 dient. Wie Fig. 14 kette 25 erhält ihren Antrieb von einem Motor M1 zeigt, ist die Laufbahn 4 im Bereich ihrer Mitte mit über eine Kette 26 und Kettenräder 27, 27' und läuft einem Flanschstück 39 α versehen, das einen Teil des zusätzlich noch über die Kettenräder 28 und 29. 45 Gelenkes bildet und den Gelenkbolzen 5' aufnimmt, deren Funktionen im folgenden noch ausführlich der fest am Zuführungstisch 7 angeordnet ist. Durch beschrieben werden. eine Längsbewegung der Stange 36 wird mit Hilfe des
Die in F i g. 5 und 6 gezeigte Verstelleinrichtung Schwenknockens 34 eine scherenartige Verschiebung
führt zur Längsverschiebung der einzelnen Schlitten der Steuerbahn 31 der Laufbahn 4 gegenüber der
12 und damit ζα einer Veränderung des Winkels der 50 festen Steuerbahn 32 verursacht. Somit werden bei
Endkante e in F i g. 7, mit welcher die Zuführungs- einer Winkelverstellung gleichzeitig und gleichlaufend
bahn 1 am Abgabeende 10 abschließt Der Begriff die Lage der Abgabekante e der Zuführungsbahn 1
»Abgabeende« der Zufühnmgsbahn 1 gilt im folgen- und die Lage der Längsachse der Laufbahn 4 des
den stets für eine Linie, welche durch die in F i g. 7 Schneidschlittens 3 eingestellt,
eingezeichneten Punkte b verläuft Durch Verschie- 55 Eine bogenförmige Skala 200 (Fig. 1) ist an der
bung der Umlenkrollen 10 a, 10 ft, 10 c in vor- Laufbahn 4 befestigt während ein fester Zeiger 201
bestimmten Verhältnissen in bezug aufeinander in am gesteilfesten Zuführungstisch 7 angeordnet ist
Förderrichtung und gleichzeitiger entsprechend ab- und mit der Skala in der Weise zusammenarbeitet,
gestufter Verschiebung der Umlenkrollen 10 ei, 10 b', daß die Neigung der Schneidlinie in bezug zur Längs-
10 <f in entgegengesetzter Richtung wird der Nei- 60 achse der Zufühnmgsbahn 1 abgelesen werden kann,
gungswinkel der Endkante e der Zufühnmgsbahn 1 Die Skala 200 ist zweckmäßigerweise mit einer Grad-
verstellt z. B. auf den in Fig. 7 in gebrochenen Li- einteilung ausgerüstet, die Winkel von etwa 12bis30°
nien eingezeichneten Wert <f. Der Motor Ml ist umfaßt. Es sind infolgedessen Winkelverstellungen
reversibel ausgebildet so daß Winkelverstellungen der Schneidlinie von 12° bis 30° in bezug auf die
der abgabeseitigen Endkante e der Zufühnmgsbahn 1 65 Längsachse der Zuführungsbahn 1 möglich Die be-
sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeiger- vorzugte Lage der Schwenkachse 5 wird durch den
run in Form von Schwenkbewegungen um die Schnittpunkt der Linien der Endkanten e und e' in
Schwenkachse 5 ausgeführt werden können. F i g. 7 definiert
Hierzu 3 Blatt Zächmmgen 209532/186

Claims (8)

  1. Zuführungstisch (7) axial unverschiebbar, aber drehbar gelagerten Mutter besteht, die auf der Gewindespindel läuft und von dem Umschlingungstrieb antreibbar ist
    9. Schneidvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Motor (Ml) zugleich ein an der Laufbahn (4) angreifender Schwenknocken (34) verstellbar ist.
    10. Schneidvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenknocken (34) an einer drehfesten, aber axial verschiebbaren Gewindespindel (37) angeordnet ist, die durch eine von dem Motor (AfI) antreibbare, axial unverschiebbare Mutter (38Q läuft.

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