DE1903060C - Federklammer - Google Patents
FederklammerInfo
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Description
I
2
Die Erfindung geht aus von einem nicht zum FIg.2 eint Seltenansicht der In Flg. 1 gezeigten
Stande der Technik gehörenden lllteren Vorschlag, Klammer,
% und 2war einer einstllckigen Federklammer zum FI g. 3 eine Draufsicht auf die In F i g. 1 gezeigte
Halten eines länglichen Werkstückes an einer mit Klammer,
einem Loch versehenen Abstützung, mit einem in das 5 F ig. 4 die in Fig. 1 gezeigte Klammer in ihrer
Loch in der Abstützung einsteckbaren Teil zur Gebrauchslage,
Befestigung der Klammer und mit einem Kopfteil F i g. S eine Vorderansicht einer Klammer als ein
zur Aufnahme des Werkstückes, der eine Basis mit zweites AusfUhrungsbeispiel und
sich um ein erhebliches Maß nach oben erstrecken- FI g. 6 eine Seitenansicht der in F i g. 5 gezeigten
den Armen umfaßt, welche im wesentlichen konkave to Klammer. ■
Flächen bilden, die zum Zapfen gerichtet sind und Die Klammer ist aus einem Blechstuck oder einem
in seitlich im Abstand liegenden Auflageflächen sonstigen geeigneten Werkstoff gefertigt und umfaßt
enden, wobei ferner die Arme mit nach unten zu- einen Kopf 1 und einen Zapfen 2. Der Kopf 1 und
rückgebogenen Endbereichen veisehen sind, die der Zapfen 2 sind an einer Basis 3 einstückig mltaufeinander zu gerichtet sind und die zwischen den 15 einander verbunden. An den Enden der Basis 3 be-Armen liegen, wobei die unteren Ränder am Werk- finden sich paarweise angeordnete, sich seitlich
stück angreifende Greifmittel bilden und die Arme erstreckende Arme 4 und 5, die von der Basis aus
Federfinger aufweisen, die sich von den Armen nach nach unten gerichtet sind und zusammen mit der
innen erstrecken und zusätzlich je gegenüberliegende, Basis eine konkave Form bilden, deren offene Seile
am Werkstück angreifende Greifmittel bilden. ao auf den Zapfen 2 zugerichtet ist. Die Arme 4 und 5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, vorbe- sind an ihren Enden gekrümmt, um in Schenkel 6
kannte Klammern insoweit zu verbessern, laß lang- überzugehen. Die oberen Enden der Schenkel 6 sind
gestreckte Werkstücke, beispielsweise Rohre, ohne nach innen und nach unten in Richtung aufein-Beeinträchligung
der auf das zu haltende Werkstück ander zu gekrümmt. Arme 7 bilden Fortsetzungen
ausgeübten Spannkraft aufgenommen werden kön- a5 dieser Schenkel. Diese Arme enden in Bögen 8, die
nen, wobei die eingespannten Teile in ihren Ab- eufeiaander zu gerichtet sind und Greifkanten 9 bilmesüungen
stark voneinander abweichen können, so den. Die Arme 7 sind jeweils mit Federfingern 10
daß beispielsweise Werkstücke mit einem Durch- versehen, die aus dem Material herausgeprägt sind
messer von 20 mm in derselben Klammer wie Werk- und unter einem Winkel zu den Armen stehen,
stücke eingespannt werden können, die einen Durch- 30 Die Endkanten dieser Federfinger 10 bilden weitere
messer von 40 mm haben. Es soll also eine Klammer Greifkanten für das zu haltende Werkstück,
geschaffen werden, die in der Lage ist, Werkstücke Der Zapfen 2 umfaßt zwei Schenkel 11, die von
mit stark voneinander abweichenden Durchmessern der Mitte aus von der Basis 14 nach unten gerichtet
einwandfrei einzuspannen, ohne daß die Haltekraft, sind. Diese Schenkel Il sind im Querschnitt konkav
mit der die Werkstücke gehalten werden, in den 35 jn Richtung aufeinander zu gekrümmt. Laschen 12
beiden Extremfällen beeinträchtigt wird. sind jeweils aus dem Werkstoff der Schenkel 11 her-
Dazu ist vorgesehen, daß die Federklammer als ausgedrückt und nach außen gebogen, um Anlage-Federblechkammer
ausgebildet ist, die Endbereiche schultern 13 zu bilden, die auf den Kopf 1 zu gegewölbt
sind, welche Wölbungen mit den Feder- richtet sind.
fingern von demselben nach innen und nach unten 4„ In Fig. 4 ist eine Werkstückabstützung 14 mit
_~hräg verlaufenden Teilen ausgehen, wobei ferner einem Loch 15 gezeigt DIt Klammer kann mit der
der Zapfen zwei seitlich gerichtete Federzungen zur Werkstückabstützung 14 verbunden werden, indem
Anlage an einer Seite der Werkstückabstützung um- der Zapfen 2 durch das Loch 15 gesteckt wird. Bei
faßt, mittels deren die sich in entgegengesetzte Rieh- einer solchen Verbindung der Klammer mit der
tungen erstreckenden Arme der gewölbten Basis in 45 Werkstückabstützung 14 werden die Schenkel 11 in
Anlage an der gegenüberliegenden Seite der Werk- Richtung aufeinander zu nach innen gedrückt, und
stückabstützung spannbar sind, wobei sich fernerhin die Laschen 12 wiederum werden in Richtung auf
der Zapfen von einem mittleren Sattel aus erstreckt, den jeweiligen Schenkel U nach innen gedrückt,
der im wesentlichen den Raum zwischen den Armen während sie durch das Loch 15 in der Werkstücküberspannt und unter den Enden der bogenförmigen So abstützung 14 geschoben werden. Dann federn die
Endbereiche liegt. Laschen 12 gemäß der Darstellung in F i g. 4 wieder
Bei dieser Aufgabenlösung sind unter anderem an nach außen, wobei sich die Anlageschultern 14 fest
sich bekannte Gestaltungsmerkmale benutzt worden, gegen die angrenzende Fläche der Werkstückabstütnämlich,
daß die Federklammer als Federblechklam- zung 14 legen. In dieser Lage sind die Arme 4 und 5
mer ausgebildet ist, die Endbereiche gewölbt sind 55 vorgespannt, um deren Konkavität zu vermindern,
und die Wölbungen mit den Federfingern von den- wie das in F i g. 4 gezeigt ist. Dadurch liegen die
selben nach innen und nach unten schräg verlaufen- Anlageflächen 16 an der Unterseite der Basis 3 an
den Teilen ausgehen. der Vorderseite der Werkstückabstützung 14 und der
Durch diese Gestaltung erhält man eine Klammer, Spannung an. Bei mit der WcrkstückabstiUzung 14
in der ohne Beeinträchtigung der Haltekraft, mit der 60 verbundener Klammer gemäß der Darstellung in
die 'Werkstücke gehalten werden, Werkstücke mit F i g. 4 wird das Werkstück 17 zwischen den Kanten
stark voneinander abweichenden Durchmessern ge- der Federfinger 10 sowie den Greifkanten 9 der
halten werden können. Bögen 8 ergriffen. Die Kanten der Finger sowie die
Die Erfindung ist im nachfolgenden an Hand von Kanten der IJögcn bilden Preükanten, die sich in
Ausfiiihrungsbeispieleii unter Bezugnahme auf die e5 die Oberfläche des Werkstückes eindrücken können.
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt um es fest zu ergreifen und in einem Abstand von
Fig. I eine Vorderansicht der Klammer als ersles der Basis 3 der Klammer zu hallen. Heim Verbinden
Ausfijhriingsbeispiel, ties Weiksliickes mit der Klammer wird tlas Werk-
glück nach unten gegen dlo Federflnger 10 gedruckt,
um die Arme? in eine Lage zu spreizen, bei der
das Werkstück an den Enden der Finger vorbei wandert. Diese Federn federn dann mit den Armen
zurück, um das Werkstück in der dargestellten Weise β zu ergreifen.
In Fällen, in denen es nicht erwünscht 1st, daß die Oberfläche des Werkstückes 17 beschüdigt wird,
kann man die in F i g. 5 und 6 gezeigte Klammer verwenden. Bei dieser Klammer sind die Schenkel 6
mit einer stärkeren Konvergenz aufeinander zu gerichtet, und die Feinenden dieser Schenkel sind nach
außen weggebogen. Ein Versteifungsbord 18 erstreckt sich lUngs der Schenkel 6 und der zurückgezogener.
Teile dieser Schenkel. Aus den Schenkeln 6 sind zwei in der Mitte liegende Bögen 8 herausgedrückt,
die konkav zueinander liegen und deren Enden 19 zurückgebogen sind, um glatte Greifkanten 20 zu
bilden. Aus den nach außen weggebogenen Teilen der Schenkel 6 sind Federfinger 10 herausgedrückt, ao
deren innere Enden jeweils zurückgebogen sind und glatte Greifkanten 21 bilden. Ferner ist ein Sattel
vorgesehen, der als Sitz für das Werkstück dienen kann, das mit dieser Klammer gehalten wird. Hier
wird wie im ersten Ausführungbeispiel das Werk- »5 stück mit der Klammer dadurch verbunden, daß es
nach unten gegen die Federfinger 10 gedrückt wird, um an ihnen vorbei zu wandern und dann in Anlage
an die Greifkanten 20 zu gelangen. Dabei kehren die Federfiiiger 10 mit den Schenkeln 6 und den Bögen 8
in eine Lage zurück, bei der die Kanten 21 ebenfalls am eingesetzten Werkstück angreifen.
Claims (2)
1. Einstückige Federklammer zum Halten eines länglichen Werkstückes an einer mit einem Loch
versehenen Abstützung, mit einem in das Loch in der Abstützung einsteckbaren Teil zur Befestigung der Klammer und mit einem Kopfteil zur
Aufnahme des Werkstückes, der sine Basis mit sich um ein erhebliches Maß nach oben erstreckenden Armen umfußt, welche im wesentlichen konkave Flüchen bilden, die zum Zupfen
gerichtet sind und in seitlichem Abstand liegenden AuflageflUchen enden, wobei ferner die
Arme mit nach unten zurückgezogenen Endbereichen versehen sind, die aufeinander zu gerichtet sind und die zwischen den Armen liegen,
wobei die unteren Runder am Werkstück angreifende Greifmittel bilden und die Arme Federflnger aufweisen, die sich von den Armen nach
innen erstrecken und zusätzlich je gegenüberliegende, am Werkstück angreifende Greifmittel
bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federklammer als Federblechklammcr aus
gebildet ist, die Endbereichc (8, 20) gewölbt sind, welche Wölbungen (8, 20) mit den Fedcrfingern(IO) von denselben nach innen und nach
unten schräg verlaufenden Teilen ausgehen, wobei ferner der Zapfen (2) zwei seitlich gerichtete
Federzungen (12) zur Anlage an einer Seite der WerkstUckabstützung (14) umfaßt, mittels deren
die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrekkenden Arme (4,5) der gewölbten Basis (3) in
Anlage an der gegenüberliegenden Seite der Werkstückabstützung (14) spannbar sind, wobei
sich fernerhin der Zapfen (2) von einem mittleren Sattel aus erstreckt, der im wesentlichen
den Raum zwischen den Armen (4,5) überspannt und unter den Enden der bogenförmigen Endbereiche (8) liegt.
2. Klammer nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich aneinander anschließenden Enden der Federfinger (10) zur Bildung
glatter Greifkanten (21) zurückgebogen sind und daß die Enden (19) der bogenförmigen Abschnitte (8) zur Bildung glatter Greifkanten (20)
ebenfalls zurückgebogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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