DE1900365C - Maschine zum Füllen von Verpackungs behaltern - Google Patents
Maschine zum Füllen von Verpackungs behalternInfo
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- DE1900365C DE1900365C DE1900365C DE 1900365 C DE1900365 C DE 1900365C DE 1900365 C DE1900365 C DE 1900365C
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- Germany
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- conveyor belt
- calibration device
- machine
- filling
- container
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- Expired
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Description
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Maschine zum Füllen von auf einem Behälterförderband
kontinuierlich geförderten Verpackungsbehältern mit Hilfe von einem um das Förderband herum
rotierend angeordneten Förderwerk, welches das ihm zugeführte kleinstückige Füllgut durch an seiner
Innenseite angeordnete Hubelemente über ein weiteres Förderelement in pro Zeiteinheit variabler
Menge in die Verpackungsbehälter einfüllt.
Eine derartige Maschine ist beispielsweise beschrieben in der USA.-Patentschrift 3 217 760. Bei
dieser Vorrichtung wird das Füllgut über einen horizontal angeordneten Kanal in eine Hubtrommel
geleitet, dort im freien Fall abgeworfen, von den Hubelementen der Trommel einer Schüttelrutsche
zugeführt und von dort in die Behälter geleitet. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Hubtrommel ist
dabei regulierbar, um eine vollständige Füllung der Behälter sicherzustellen.
Es handelt sich somit bei der vorbekannten Maschine um eine Vorrichtung zum Vollfüllen der
Behälter. Hierzu ist daher auch eine verhältnismäßig lange Füllstrecke und somit eine entsprechend lange
Huhlrnmmul erforderlich. Um^ eine \».!!füllung
sicherzustellen, müssen die Behälter überhäuft gefüllt werden. Duich Vibration und gegebenenfalls durch
nachfolgende Beaufschlagung mit üruckstemneln
wird dann das exakte Füllgewicht sichergestellt. Ans diesem Ciruiide muß in dei l'iilltiommel ständig eine
große Uberscliußmengc an 1·uligut vorhanden sein,
aus der die Hubclemente dann jeweils einen mehr oder weniger großen Anteil mitnehmen. Durch den
erforderlichen, überhäuften Füllungsgrad fällt ein
verhältnismäßig großer ·'-,· t> il de* vnn der Schüttelrutsche
kommend··'! iullgutes über die Behälter
hinaus wieder in den Boden der Fülltrommel. Ein entsprechend großer Anteil des Füllgutes nimmt also
unter Umständen mehrmals an dem Kreislauf innerhalb der Füllmaschine teil.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben beschriebene Maschine zur Teilfüllung von Behältern
mit Füllgutmengen in engen Gewichtstoleranzen geignct zu machen. Eine Teilfüllung muß
beispielsweise dann vorgenommen werden, wenn Konservendosen oder Gläser beispielsweise getrennt
mit Erbsen und Karotten gefüllt werden sollen. Der jeweilige Füllungsgrad ist durch entsprechende
Normen festgelegt und muß in einem verhältnismäßig engen Toleranzbereich eingehalten werden.
Eine exakte Teilfüllung konnte daher bislang nur durch Einsatz von mit Kalibrierbehältern arbeitenden
Vorrichtungen vorgenommen werden.
Die genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das weitere Förderelement als
oberhalb de·, Behultciförderbandes angeordnetes geschwindigkeitsregulierbar
umlaufendes Förderband ausgebildet ist, das an seinem Abwurfende mit einer über ihm liegenden Kalibriereinrichtung zusammenwirkt.
Dabei kann die Kalibriereinrichtung durch eine Schnecke, ein gegebenenfalls pflugartig geformtes,
queroszillierendes Abdeckblech oder durch einen oder mehrere rotierende Arme gebildet werden.
Mit der neuen Vorrichtung ist es erstmals möglich, ohne Verwendung von Kalibrierbehältern Dosen,
Gläser od. dgl. von an sich beliebiger Form und Größe mit hinsichtlich des Gewichtes exakt vorherbestimmbaren
Teilmengen zu füllen.
Die Antriebe des Dosierförderers und des Behälterförderers sind in einem vorbestimmten Verhältnis
geschwindigkeitsveränderlich, um die Maschine allen Gegebenheiten stufenlos anpassen zu können.
Die Ausbildung der Kalibriereinrichtung durch eine Schnecke hat den Vorteil, daß ihr Antrieb in der
gleichen Antriebsebene liegen kann, wie jener des Dosierförderers. Der Vorteil einer durch rotierende
Arme gebildeten Kalibriereinrichtung liegt in der schonenden Behandlung des Füllgutes.
An Hand der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die neue Maschine in Stirnansicht,
F i g. 2 in Seitenansicht,
F i g. 2 in Seitenansicht,
F i g. 3 bis 6 in größerem Maßstab verschiedene Abstreifer in Draufsicht.
Danach ist in einem Gestell 1 als Förderwerk eine Drehtrommel 2 gelagert, die auf ihrer Innenseite
Hubschaufeln trägt. Diese kreisen um halbzylindrische Abdeckbleche 4, die über dem Trommelboden
eine öffnung 5 bilden. Vor dieser endet ein Füllschacht 6 eines Fülltrichters 7.
Im Scheitel der Trommel 2 lassen die Abdeckblcche
4 eine zweite Ülfnung 8. Unter ihr läuft ein Dosiei förderer 9 in Form eines endlosen Bandes,
über dessen einem EmIc ein vorzugsweise höhenverstelllnirer
Abstreifer 10 angeordnet ist. Dieser kann als einfaches, schräg in den Förderweg gestelltes
und unter Umständen queroszillierendes Blech 10<i (Fig. 3) oder als Prlug 10b (Fig. 4), als
Schnecke 10c (Fig. 5) oder auch in Form rotierender Arme 1Od(Fi g. 6) ausgebildet sein.
Unter dem Dosierförderer 9 läuft ein Behälterförderer II, auf den Behälter 12 in an sich beliebiger
Form und (iröße, insbesondere Dosen oder Gläser,
aufgesetzt werden können. Diese beiden Förderer sinu in einem vorbestimmbaren Verhältnis geschwindigkeitsveränderlich.
Dies bietet die Möglichkeit, die Arbeitsweise der neuen Maschine aui die jeweils anfallenden
Ciutsmengen einzustellen. S
Das in den Fülltrichter 7 aufgegebene Gut fällt durch den Füllschacht 6 und die untere Öffnung 5
zwischen den Abdeckblechen 4 in die von letzteren und den Hubschaufeln 3 gebildeten Taschen. Sind
diese vollkommen gefüllt, so wird jeglicher Gutüberstand beim Umlauf der Taschen vom Füllschacht-
SrHubschaufeln werfe*«das von,ihnen aufgenommene Gut durch die obere Öffnung 8 auf ^n
DtHerförderer9. Dort wird es durch den entspre
S höheneingestellten Abstreifer 10 kahbnert und
somifm genau Lmessenen Mengen schonend io die
Behält Il während deren Durchganges aufgegeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Maschine zum Füllen von auf einem Behälterförderband kontinuierlich geförderten Verpackungsbehältern
mit Hilfe von einem um das Förderband herum rotierend angeordneten Förderwerk, welches das ihm zugeführte kleinstückige Füllgut durch an seiner Innenseite
angeordnete Hubelemente über ein weiteres Förderelement in pro Zeiteinheit variabler Menge
in die Verpackungsbehälter einfüllt, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Förderelement
als oberhalb des Behälterförderbandes (11) angeordnetes geschwindigkeitsregulierbar
umlaufendes Förderband (9) ausgebildet ist, das an seinem Abwurfende mit einer über ihm liegenden
Kalibriereinrichtung (10) zusammenwirkt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekeiinzeiclmet,
daß die Kalibriereinrichtuiig (10) durch eine Schnecke gebildet wird.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kalibriereinrichtung(10) ein
gegebenenfalls pflugartig geformtes, queroszillierendes Abdeckblech (4) dient.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalibriereinrichtung (10)
durch einen oder mehrere rotierende Arme gebildet wird.
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