DE1900141B2 - Hilfssteuerwerk fur eine Datenver arbeitungsanlage - Google Patents
Hilfssteuerwerk fur eine Datenver arbeitungsanlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein HilfsSteuerwerk für eine Datenverarbeitungsanlage mit einem Hauptverarbeitungsteil,
enthaltend einen Hauptspeicher und Steuereinrichtungen zur Verarbeitung von Beiehlen
und Informationen, die in dem Hauptspeicher gespeichert sind, wobei in einem einzigen Speicherzyklus
des Hauptspeichers eine Vielfachverzweigung vornehmbar ist.
Bei herkömmlichen Programmierungsmethoden wird die Ausführung einer Vielfach-Verzweigungsoperation
dadurch ermöglicht, daß herkömmliche Verzweigungsbefehle hintereinandergereiht werden.
Diese Methode ist langsam, und zwar insofern, als ein geprüfter Zweigbefehl pro Element der hintereinander
angeordneten Elemente erzeugt werden muß. Es sind auch schon Vielfach-Verzweigungsoperationen
bekannt, die ihre Operationen während der einem einzigen Maschinenzyklus entsprechenden
Zeitspanne auszuführen gestatten. Derartigen Vielfach-Verzweigungsoperationen
haftet jedoch der Mangel an, daß normalerweise während eines einzigen Befehlszyklus die Vielfachadressen vorliegen und
die Prüfanforderungen ausgeführt werden. Dadurch müssen sämtliche Prüfanordnungen bezeichnet und
nahezu gleichzeitig erfüllt werden, was zuweilen als umständlich anzusehen ist.
Es ist bereits eine programmgesteuerte elcktronsiche
Rechenmaschine bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 180 172), bei der die Organisation einer
Steuereinheit so getroffen ist. daß eine gleichzeitige Verarbeitung einer Anzahl von Operationen ermöglicht
ist. ohne daß dabei die Rechengeschwindigkeit herabgesetzt werden muß. Um dies zu erreichen, ist
bei der betreffenden Rechenmaschine eine Speicheranordnung vorgesehen, die in eine Anzahl von Einheiten
unterteilt ist, welche individuell mit untenschiedlichen Bereichen des Rechnersystems in Verbindung
gelangen. Die Operationen der verschiedenen Bereiche des Rechnersys.ems werden dabei multiplexmäßig
ausgeführt, und die Einheiten des Speichers werden nacheinander durch den Steuerteil des
Systems adressiert. Der betreffende Steuerteil des Systems leitet dabei eine Adresse durch die Adressenregister
der jeweiligen Speichereinheit während einer Wortzykluszeit hindurch. Eine solch" Operation hat
jedoch nichts mit einer Vielfachverzweigungsoperation zu tun, wie sie bei dem eingangs genannten
HilfsSteuerwerk vornehmbar sein soll.
Es ist ferner eine Zifferarechenriiaschine mit
einem Speicher für Instruktionen und Operanden bekannt (deutsche Auslegeschrift 1193 279), wobei
eine spezielle Form eines Indexsystems benutzt wird, welches eine Vielzahl von Indexregistern enthält, deren
Inhalt selektiv und automatisch auf irgendeinen Befehl hin abgegeben werden kann, wei es durch das
betreffende System gefordert wird. Dabei ist es zwar möglich, einen bestimmten Operationscode in einem
Befehl dazu heranzuziehen, Steuerungsübergaben zu bezeichnen, wobei der Speicherplatz des jeweils
nächsten Programmbefehls durch einen »M«-Ziffernteil
des jeweiligen Befehls in dem Fall festgelegt wird, daß entsprechend der Handhabung in dem Rechenwerk
pin ~NI"-Ziffernteil eines durch den Befehl
bezeichneten adressierbaren Registers hinsichtlich seines Inhalts nicht auf Null vermindert wird. Obwohl
die somit möglichen Operationen als programmierte Verzweigungsoperationen eine gewisse Verzweigung
ermöglichen, ist die Bereitstellung der jeweiligen Adressen jedoch zeitlich abhängig von der
Operation, in der die jeweilige Adresse benötigt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Weg zu zeigen, vvie bei einem HilfsSteuerwerk der eingangs genannten Art vorzugehen ist, damit eine
Vielzahl von Verzeigungsoperationen ausgeführt werden kann, ohne daß eine zeitliche Abhängigkeit
der Auswahl der jeweiligen Adressen von den jeweils auftretenden Verzweigungsoperationen vorhanden
ist.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einem HilfsSteuerwerk der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch, daß ein Speicher zur Speicherung von Mikrobefehlen und Adressen vorgesehen
ist, daß ein erstes Register zur Speicherung von Adressen vorgesehen ist, die zur Bezeichnung von
Speicherplätzen des Speichers dienen, daß ein zweites Register für eine kurzzeitige Speicherung des Inhalts
der jeweils bezeichneten Speicherplätze des Speichers vorge.ühen ist, daß eine Viezahl von unabhängigen
Registern vorgesehen ist, die die Adressen von Speicherplätzen des Speichers über eine Vielzahl
von aufeinander olgenden Arbeitszyklen des Speichers zu speichern imstande sind, daß eine Steuereinrichtung
vorgesehen ist, welche solche Schaltverbindunsen zwischen den genannten Registern und dem
Speicher herzustellen gestattet, daß die Adressen von Speicherplätzen des Speichers in den unabhängigen
Registern in aufeinanderfolgenden Arbeitszvklen des Speichers abgespeichert werden, daß diese Adressen
jeweils Teil der Information sind, die aus den1 Register
herausgeführt und in dem zweiten Register abg°- speichert wird, daß ferner eine Vielzahl von bistabilen
Einrichtungen vorgesehen ist, deren Anzahl der der unabhängigen Register entspricht, und die jeweils
einem dieser unabhängigen Register zugeordnet sind, daß eine erste Logikschaltung vorgesehen ist, die auf
Steuersignale und auf Ergebnisse von Prüfoperationen anspricht, welche unter in der Datenverarbeitungsanlage
festgelegten Bedingungen ausgeführt werden, und zwar zum Se.zen einer bestimmten bistabilen
Einrichtung der bistabilen Einrichtungen, daC eine zweite Logikschaltung vorgesehen ist, die
auf weitere Steuersignale 1 <d auf das Ausgangssignal einer der bistabilen Einrichti'igen in dem Fall anspnu:*,
daß die betreffende bistabile Einrichtung gesetzt ist. und daß die zweite Logikschaltung die Übertragung
der in dem der jeweiligen bistabilen Einrichlung zugehörigen unabhängigen Register enthaltenen
Information in das erste Register bewirkt, in welchem diese Information vor Bereitstellung irgendeiner
weiteren Adresse für die Bezeichnung der nächstfolgenden Adresse des Speichers benutzt wird.
Die Erfindung bringt gegenüber den oben betrachterne als auch externe Verzweigungsoperationen, den Vorteil mit sich, daß eine größere Flexibilität für Vielfachverzweigungsoperationen erzielt ist, da nämlich die Speicherung der jeweiligen Adresseninformation unabhängig von der Operation erfolgt, die die jeweilige Adresse benötigt.
Die Erfindung bringt gegenüber den oben betrachterne als auch externe Verzweigungsoperationen, den Vorteil mit sich, daß eine größere Flexibilität für Vielfachverzweigungsoperationen erzielt ist, da nämlich die Speicherung der jeweiligen Adresseninformation unabhängig von der Operation erfolgt, die die jeweilige Adresse benötigt.
Die zuvor erwähnte Flexibilität betrifft sowohl interne
als audi externe Verzweigungsoperationen.
Eine besondere Anwendung der Vielfachverzweigungsoperation liegt in der Anwendung bei einer
Folgesteuerung durch gespeicherte Programme. Derartige gespeicherte Programme können die Form
eines normalen gespeicherten Programms besitzen, wie es in herkömmlichen Datenverarbeitungsanlagen
benutzt wird. Im Unterschied dazu kann das Programm, wie dies bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Fall ist, Bestandteil eines Lesespeichers
sein, der zur Erzeugung von Steuersignalen in einer zugehörigen Datenverarbeitungsvorrichtung
benutzt wird. Dabei kann eine geplante Anwendung auf einen reinen internen Anwendungsbereich
einen Anwendungsfall darstellen, bei dem der Programmierer eine interne Programmschleife zu realisieren
beabsichtigt, in der eine begrenzte Anzahl vor Lesespeicherstellen zyklisch nacheinander angesteuert
werden, bis in einem zugehörigen Register, das ir jedem Zyklus um 1 weitergeschaltet wird, eine dei
gewünschten Anzahl an Programmschleifen entspre chende Information gespeichert ist. Zu einem derar
tigen Zeitpunkt ist die Prüfanordnung eines einen Zweigadressenregister zugeordneten Flipflops erfüllt
so daß dip nächstfolgende Lesespeicherstelle berück sichtigt wird, die der in dem zugehörigen Zweig
adressenregister gespeicherten Adresse entspricht.
Das Beispiel einer externen Verzweigungsopera tion stellt einen Fall dar, bei dem verschiedene auf einanderfolgende Auslesespeicherstellen zur Erzeu gung von Steuersignalen führende Zyklen festleger
Das Beispiel einer externen Verzweigungsopera tion stellt einen Fall dar, bei dem verschiedene auf einanderfolgende Auslesespeicherstellen zur Erzeu gung von Steuersignalen führende Zyklen festleger
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die einer Vielzahl von Programmbefehlen gemeinsam D-Operandenspeicherregister, Folgeregister, penphe-
sind, die jedoch nur einen kleinen Anteil der Ge- ren Übertragungsoperationen zugehörige Darstel-
samtzahl von Zyklen ausmachen, die zur vollständi- lungs- und Auslöse-Befehlsregister und für die kurz-
gen Ausführung irgendeiner dieser Operationen er- zeitige Informationsspeicherung dienende spezielle
forderlich sind. 5 Arbeitsspeicherregister.
In derartigen Fällen werden die gemeinsamen Zy- Eine in dem Steuerspeicher 22 erzeugte Signalfolge
klen auf die verschiedenen Programmbefehle aufge- einer Hauptspeicheradresse wird dem Hauptspeicherteilt:
eine externe Verzweigungsoperation wird dabei adressenregister 24 über das Steuerspeicherregister
eingeführt, um Steuersignale für nachfolgende Ope- 30 und einen Kurzzeitspeicher bzw. ein S-Register 32
rationszyklen der betreffenden Befehle an verschie- io zugeführt. Diese Adressen werden normalerweise
denc andere Teile des Auslesespeichers zurückzulei- auch einem zweiten Kurzzeitspeicherregister bzw.
ten. M-Register 34 zugeführt, das mit einer normalen
An Hand von Zeichnungen wird nachstehend ein Vcrgrößerungs-Verkleinerungs-Logikschaltung 36
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. verbunden ist. Die jeweils erhöhten oder verringerten
F i g. 1 zeigt schematisch ein das Ausführungsbei- 15 Adressen werden danach wieder in dem Steuerspeispiel
der Erfindung umfassendes Rechnersystem; eher 22 für nachfolgende Adressierungszwecke ge-
F i g. 2 A bis 2 F veranschaulichen im einzelnen speichert.
Verknüpfungsschaltungen zur Ausführung des Aus- Der Rechenteil 12 umfaßt grundsätzlich eine
führungsbeispiels der Erfindung; Gruppe von vier Operandenspeicherregistern 38, 40,
F i g. 3 zeigt ein Flußdiagramm eines zur Erläute- 20 42 und 44, die mit einem Rechenwerk 46 zusammen-
rung der Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels der arbeiten. Das Rechenwerk 46 besteht seinerseits
Erfindung benutzten Programmbefehls. grundsätzlich aus einem Addierer, der sowohl binäre
Im folgenden sei das in Fig. 1 dargestellte Block- als auch dezimale Rechenoperationen auszuführen
schaltbild betrachtet, das den generellen Aufbau erlaubt und der in der Weise realisiert sein kann, wie
einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage zeigt, 25 es in der·? Buch »Arithmetic Operations in Digital
in welcher die Merkmale der vorliegenden Erfindung Computers«, von R. K. Richards, D. Van Norealisiert
sind. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, kann der strand Company, 1955, angegeben ist. Der Rechenzentrale
Verarbeitungsteil der Anlage im wesentli- teil wird mit seiner normalen Kapazität dazu benutzt,
chen als in drei Teile aufgeteilt betrachtet werden: entweder numerische oder logische Operationen auf
ein Speicherteil 10, ein Rechenteil 12 und ein Hilfs- 30 Operanden hin auszuführen, die in der zugehörigen
Steuerwerk 14. Eine Haupttakteinrichtung (nicht ge- Datenverarbeitungsanlage verarbeitet werden,
zeigt) wird dnzu benutzt, Taktsignale für die Syn- Ein weiteres Element, das unter den in F i g. 1 aufchronisierung sämtlicher Einrichtungen des Systems geführten Elementen nicht genannt worden ist, deszu erzeugen. Die von der Haupttakteinrichlung bzw. sen Funktion jedoch für eine vollständige Datenvervon dem Haupttaktgenerator abgegebenen Signale 35 arbeitungsanlage erforderlich ist, ist eine Eingabekönnen, obwohl dies nicht dargestellt ist, so angese- Ausgabe-Verkehrssteuereinrichtung. Wie der Name hen werden, als seien sie an sämtliche entsprechen- dieser Einrichtung sagt, steuert diese Einrichtung den den Einrichtungen der Anlage verteilt, die solche Si- Datenfluß zwischen der zentralen Datenverarbeignale zur Synchronisierung ihrer Operationen benöti- tungsanlage und den Eingabe-Ausgabe-Einrichtungen. 40 gen, und zwar dadurch, daß die zentrale Datenverar-Im folgenden sollen die den Speicherteil 10 gemäß beitungsanlage während entsprechender Zeitspannen F i g. 1 bildenden Elemente näher betrachtet werden. für die Eingabe-Ausgabe-Operationen zur Verfugung Zu diesen Elementen gehört ein Hauptspeicher 20, steht und die peripheren Steuereinrichtungen identifider ein mehrere Ebenen umfassender Koinzidenz- ziert, die die jeweilige Zeitspanne für die Datenüberstrom-Kernspeicher sein kann, wie er in der USA.- 45 tragung benutzen. Ein derartiges System ist in der Patentschrift 3 201 762 angegeben ist. Der Zugriff zu USA.-Patentschrift 3 323 110 beschrieben,
dem Hauptspeicher 20 von dem Steuerspeicher 22 Im folgenden sei das HilfsSteuerwerk 14 näher beher kann über ein mehrstufiges Hauptspeicheradres- trachtet. Die Hauptfunktion des HilfsSteuerwerks 14 senregister 24 erfolgen. Dieses Register speichert die besteht darin, die Auswahl, Auswertung und Ausfüh-Adresse eines gegenwärtig bezeichneten Speicher- 50 rung von das gespeicherte Programm bildenden Beplatzes in dem Hauptspeicher. An dem Ausgang des fehlen zu unterstützen. In der Ausführung dieser Hauptspeichers 20 ist ein ? »duptspeicherregister 26 Maßnahmen koordiniert das HilfsSteuerwerk die verangeschlossen, das den Inhalt einer bezeichneten schiedenen Operationen der Datenaufnahme von den Hauptspeicherstelle aufzunehmen und kurzzeitig zwi- Eingabeeinrichtungen, der Datenübertragung von der schenzuspeichem vermag. 55 zentralen Datenverarbeitungsanlage und der Übertra-In entsprechender Weise wie beim Hauptspeicher guiig verarbeiteter Daten zu den Ausgabeeinrichtun-20 sind auch dem Steuerspeicher 22 ein Steuer- gen hin. Demgemäß vermag das HilfsSteuerwerk Speicheradressenregister 28 und ein Steuerspeicherre- Steuersignale zu erzeugen und an die Datenverarbeigister 30 zugehörig. Der Steuerspeicher 22 kann eine tungsanlage bildende Gatter und Register abzugeben. Vielzahl von mehrstelligen Speicherregistern enthal- 60 Gleichzeitig muß das HilfsSteuerwerk flexibel sein, ten, die in geeigneter Weise geschaltet sind. Jedes um auf in der Datenverarbeitungsanlage vorhandene dieser Speicherregister vermag eine Information zu Zustände reagieren zu können,
speichern, die die Verarbeitung der verschiedenen Das Schlüsselelement in dem HilfsSteuerwerk 14 Programmbefehle betrifft Diese Speicherregister ent- ist der Speicher 48, der bei einer bevorzugten Aushalten die Befehlsadressen und die während eines 65 führungsform der Erfindung ein adressierbarer, e!ek-Programmdurchlaufs zu verarbeitenden Daten. Bei trisch steuerbarer Lesespeicher mit 4096 Speichereiner bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stellen ist, deren jede eine Information von 120 Bits umfaßt das Steuerspeicherregister A-, B-, C- und zu speichern vermag. Jede Speicherstelle des Lese-
zeigt) wird dnzu benutzt, Taktsignale für die Syn- Ein weiteres Element, das unter den in F i g. 1 aufchronisierung sämtlicher Einrichtungen des Systems geführten Elementen nicht genannt worden ist, deszu erzeugen. Die von der Haupttakteinrichlung bzw. sen Funktion jedoch für eine vollständige Datenvervon dem Haupttaktgenerator abgegebenen Signale 35 arbeitungsanlage erforderlich ist, ist eine Eingabekönnen, obwohl dies nicht dargestellt ist, so angese- Ausgabe-Verkehrssteuereinrichtung. Wie der Name hen werden, als seien sie an sämtliche entsprechen- dieser Einrichtung sagt, steuert diese Einrichtung den den Einrichtungen der Anlage verteilt, die solche Si- Datenfluß zwischen der zentralen Datenverarbeignale zur Synchronisierung ihrer Operationen benöti- tungsanlage und den Eingabe-Ausgabe-Einrichtungen. 40 gen, und zwar dadurch, daß die zentrale Datenverar-Im folgenden sollen die den Speicherteil 10 gemäß beitungsanlage während entsprechender Zeitspannen F i g. 1 bildenden Elemente näher betrachtet werden. für die Eingabe-Ausgabe-Operationen zur Verfugung Zu diesen Elementen gehört ein Hauptspeicher 20, steht und die peripheren Steuereinrichtungen identifider ein mehrere Ebenen umfassender Koinzidenz- ziert, die die jeweilige Zeitspanne für die Datenüberstrom-Kernspeicher sein kann, wie er in der USA.- 45 tragung benutzen. Ein derartiges System ist in der Patentschrift 3 201 762 angegeben ist. Der Zugriff zu USA.-Patentschrift 3 323 110 beschrieben,
dem Hauptspeicher 20 von dem Steuerspeicher 22 Im folgenden sei das HilfsSteuerwerk 14 näher beher kann über ein mehrstufiges Hauptspeicheradres- trachtet. Die Hauptfunktion des HilfsSteuerwerks 14 senregister 24 erfolgen. Dieses Register speichert die besteht darin, die Auswahl, Auswertung und Ausfüh-Adresse eines gegenwärtig bezeichneten Speicher- 50 rung von das gespeicherte Programm bildenden Beplatzes in dem Hauptspeicher. An dem Ausgang des fehlen zu unterstützen. In der Ausführung dieser Hauptspeichers 20 ist ein ? »duptspeicherregister 26 Maßnahmen koordiniert das HilfsSteuerwerk die verangeschlossen, das den Inhalt einer bezeichneten schiedenen Operationen der Datenaufnahme von den Hauptspeicherstelle aufzunehmen und kurzzeitig zwi- Eingabeeinrichtungen, der Datenübertragung von der schenzuspeichem vermag. 55 zentralen Datenverarbeitungsanlage und der Übertra-In entsprechender Weise wie beim Hauptspeicher guiig verarbeiteter Daten zu den Ausgabeeinrichtun-20 sind auch dem Steuerspeicher 22 ein Steuer- gen hin. Demgemäß vermag das HilfsSteuerwerk Speicheradressenregister 28 und ein Steuerspeicherre- Steuersignale zu erzeugen und an die Datenverarbeigister 30 zugehörig. Der Steuerspeicher 22 kann eine tungsanlage bildende Gatter und Register abzugeben. Vielzahl von mehrstelligen Speicherregistern enthal- 60 Gleichzeitig muß das HilfsSteuerwerk flexibel sein, ten, die in geeigneter Weise geschaltet sind. Jedes um auf in der Datenverarbeitungsanlage vorhandene dieser Speicherregister vermag eine Information zu Zustände reagieren zu können,
speichern, die die Verarbeitung der verschiedenen Das Schlüsselelement in dem HilfsSteuerwerk 14 Programmbefehle betrifft Diese Speicherregister ent- ist der Speicher 48, der bei einer bevorzugten Aushalten die Befehlsadressen und die während eines 65 führungsform der Erfindung ein adressierbarer, e!ek-Programmdurchlaufs zu verarbeitenden Daten. Bei trisch steuerbarer Lesespeicher mit 4096 Speichereiner bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stellen ist, deren jede eine Information von 120 Bits umfaßt das Steuerspeicherregister A-, B-, C- und zu speichern vermag. Jede Speicherstelle des Lese-
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Speichers 48 ist ausschließlich durch ein ein Speicher- schaltung 78 sowie für den Untcrbefehls-Generator
adressenregister 50 herkömmlicher Art darstellendes 56 wird von einem A-Stammregister 80 und einem
erstes Register ansteuerbar. Die das Ausgangssignal A-Zeigerregistcr 82 sowie von einem B-Stammregi-
des Speichers 48 bildenden 120 Bits werden in ster 84 und einem B-Zeigerregister 86 geliefert. Aus
dem ein zweites Register darstellenden Speicherrcgi- 5 einer weiter unten noch erfolgenden Erläuterung des
ster 52 'turzzeitig gespeichert. Das Speicherregister Betriebs des Gesamtsystems wird die Funktion der
52 ist ebenfalls von herkömmlicher Bauart; es kann A- und B-Znigcrregister und -Stammregister näher
auch so aufgebaut sein, daß es ferner drei unter- ersichtlich werden.
schicdliche Bit-Gruppen zu speichern vermag, die 12, Die Arbeitsweise des in Fi g. 1 gezeigten Hilfssteu-22
bzw. 86 Bits umfassen. Die 12-Bit-Gruppc dient 10 erwerks 14 dürfte durch Erläuterung eines Beispiels
als Steuergruppe, die in einem Fall zur Aufnahme besser verständlich werden. Dabei soll die Arbeitsvon
Eingabedaten für ein Kurzzeitspeicherregistcr weise bei einem typischen Verzweigungsprogramm
benutzt wird, das hier als QG-Register 54 bezeichnet näher betrachtet werden. Es sei angenommen, daß
ist. Die in dem QG-Register 54 enthaltenen Bits wer- das HilfsSteuerwerk für eine Verzweigungsoperation
den dazu benutzt, eine selektive Auswertung entspre- 15 entsprechend vorbereitet ist. Diese Vorbereitung
chcnd dem Hauptanteil des Inhalts des Speicherregi- wird bei der normalen Überprüfung der Funktionen
sters 52 zu bewirken, nämlich die Auswertung der des HilfsSteuerwerks vorgenommen. Dabei kann eine
86-Bit-Gruppc. Dies erfolgt mittels eines Unterbe- in dem Speichcradressenregister 50 gespeicherte
fehls-Generators 56. Jede Änderung der in dem Adresse irgendeine Speicherstelle der etwa 2000
QG-Register 54 gespeicherten 12-Bit-Gruppc be- 20 Speichcrstellen des Speichers 48 bezeichnen und bewirkt
eine andere Auswertung der dem Unterbe- wirken, daß der Inhalt der betreffenden Speichcrfehls-Generator
56 zugeführten Bitfolge. Ist die stelle in das Speicherregister 52 übertragen wird. Es
12-Bit-Gruppe in das QG-Register 54 eingegeben, so sei daran erinnert, daß der Speicher 48 bei jedem
bleibt diese Bit-Gruppe normalerweise während der auszuführenden Programmbefehl mehrere Male
Verarbeitung des gerade gespeicherten Programmbe- 25 nacheinander angesteuert wird. Während des ersten
fehls unverändert. Speicherzyklus werden die Bits in der in dem Neben der Funktion der Auswertung des Inhalts Speicherregister 52 gespeicherten 12-Bit-Gruppc in
des l'nterbefehls-Generators 56 dient die 12-Bit- das OG-Registcr 54 übertragen und während der
Gruppe des Speicherregisters 52 ferner dazu, eine restlichen Dauer des betreffenden Programmbefehls
Adressaniuuiniätiöii selektiv an eine Vielzahl von 3s gespeichert. Dndurch wird der Unterbefehls-Genera-Adressenregistern
(A bis E) 60 bis 68 während auf- tor 56 derart angesteuert, daß er eine bestimmte
einanderfolgender Zyklen des HilfsSteuerwerks 14 Auswertung der 56 Bits umfassenden Bit-Gruppe
abzugeben. Die 22-Bit-Gruppe in dem Speicherregi- vornimmt, die aus dem Speicherregister 52 ausgegester
52 dient hauptsächlich dazu, Lesespeicher-Ver- ben worden sind. Nach erfolgter Decodierung in dem
zweigungssteuerfunktionen auszuführen. Zu diesem 35 Unterbcfehls-Generator werden diese Bits als Steuer-Zweck
sind 17 Bits auf die Ausführung von Prüfvor- signale den verschiedenen der Datenverarbeitungsangängen
gerichtet. Der Rest von etwa 86 Bits ist für lage zugehörigen Verknüpfungsgattern und Registern
die Erzeugung von Unterbefehlen vorbehalten, die zugeführt.
an verschiedene Operationselemente der Datenverar- Von dem in dem Speicheradressenregister 50 gebeitungsanlage
zu deren Steuerung verteilt werden. 40 speicherten Informationsinhalt kann ein vergrößerter
Die 86 Bits können ferner in zwei Gruppen unterteilt oder verkleinerter Informationsteil über die Versein,
von denen die eine 30 Bits enthält, die zur Er- knüpfungsschaltung 70 nach Ausführung des ersten
zeugung von etwa 40 oder mehr sich gegenseitig aus- Operalionszyklus des Speichers 48 wieder eingespeischließenden
Operationen selektiv kombiniert wer- chert werden. In diesem Zyklus kann eine Bitfolge
den. Die übrigen 56 Bits werden entsprechend dem 45 entweder in der 86-Bit-Gruppe oder in der 22-Bit-Inhalt
des Speicherregisters 52 ausgewertet sowie zur Gruppe auftreten, und zwar eine solche Bitfolge, die
Erzeugung einer Gruppe von einigen 400 Mikrobe- anzeigt, daß die niedrigerwertigen 12 Bits des
fehlen herangezogen. Speicherregisters 52 eine in einem der Adressenregi-Das Speicheradressenregister 50 verwendet als ster 60 bis 68 zu speichernde Adresse darstellen.
Adresseninformation entweder eine vergrößerte oder 50 Daraufhin werden entsprechende Steuersignale erverkleinerte
Adresse der jeweils vorangehenden zeugt, mit deren Hilfe der Informationsinhalt der
Adresse, und zwar durch Verwendung einer Ver- niedrigerwertigen 12 Bits in das bezeichnete Adresknüpfungsschaltung
70, oder im Falle einer Zweig- senregister der Adressenregister 60 bis 68 eingeführt
operation eine der in den Adressenregistern 60 bis wird. Gleichzeitig wird der übrige Teil des Informa-68
enthaltenen vorgespeicherten Adressen. 55 tionsinhaltes des Speicherregisters 52 in dem Unterin
dem Übertragungsweg zwischen den Adressen- befehls-Generator 56 decodiert. Dadurch werden der
registern 60 bis 68 und dem Speicheradressenregister Datenverarbeitungsanlage zusätzliche Steuersignale
50 befindet sich eine Adressenerkennungs-Logikschal- zugeführt, und zwar in einer Weise, die der in Verbintung
72, die zum Teil durch Signale aus der 22-Bit- dung mit dem Zyklus 1 erläuterten Weise entspricht:
Gruppe des Speicherregisters 52 sowie durch einen 60 Während nachfolgender Zyklen wird aus dem
Teil der die zu überprüfenden Systemanforderungen Speicher 48 eine zusätzliche Information zur Kurzdarstellenden
Anforderungssignale angesteuert wird. zeitspeicherung in dem Speicherregister 52 ausgespei-Die
zuletzt genannten Signale gelangen zu der Logik- chert. Dieser Vorgang braucht nicht notwendigerschaltung
72 hin, nachdem sie zuerst in einer Priiflo- weise während des jeweils nachfolgenden Zyklus zu
gikschaltung 78, in durch Flipflops gebildeten bista- 65 erfolgen. Aus dem Speicherregister 52 wird die
bilen Einrichtungen 76 und in der Prioritätslogik- betreffende Information dann zu einem bezeichneten
schaltung 74 verarbeitet worden sind. Eine zusatz- Adressenregister der Adressenregister 60 bis 68
liehe Reihe von Eingangssignalen für die Prüflogik- übertragen.
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Während der folgenden Zyklen, während der die Gemäß F i g. 2 B sind Teile der Prüflogikschaltung
Operation des HilfsSteuerwerks entsprechend dem 78 mit einem Teil der Flipflops 76 gemäß Fig. 1 zu-
betrachtctcn Programmbefehl erfolgt, werden aus der sammengefaßt. Dabei wird ein Signal SFBPOlQ
Bitfolge der in dem Speicherregister 52 gespeicherten einem UND-Gatter A 2 zugeführt. Dieses Signal
22-Bit-Gruppe forner Signale erzeugt, die der Priiflo- 5 kennzeichnet das Vorliegen einer in der zugehörigen
gikschaltung 78 entsprechend den Prüfanforderungs- Datenverarbeitungsanlage erzeugten Prüft.nforde-
signalen wirksam steuern, die verschiedentlich in der rung. Das betreffende Signal wird in dem UND-Gat-
Datcnverarbcitungsanlagc auftreten. Diese Prüfan- tcr A 2 mit einem Signal RLFG 231 kombiniert, das
forderungssignale stellen ferner Eingangssignale für ein Signal aus einer Gruppe von Signalen darstellt,
die Prüflogikschaltung 78 in einer von der betrachte- io die einem bestimmtem Taktzustand zugehörig sind,
ten Weise unabhängigen Weise dar. Dem anderen Steuereingang des UND-Gatters A 2
Der Prüflogikschaltung 78 ist unmittelbar eine wird das am Ausgang des UND-Gatters A 1 gemäß
Vielzahl bistabiler Einrichtungen 76, nachstehend Fig. 2 A auftretende Signal zugeführt,
nur als Flipflops bezeichnet, zugeordnet, deren jedes Das Ausgangssignal des UND-Gatters A 2 wird an
die Ergebnisse einer bestimmten geprüften Anforde- 15 einen Verstärker GBA 1 abgegeben. An dem Ein-
rung zu speichern vermag. Ein gesondertes Flipflop gang des betreffenden Verstärkers ist ferner der Aus-
der Flipflops 76 ist jedem der Adressenregister 60 gang eines UND-Gatters A 3 angeschlossen. Dieses
bis 68 zugeordnet. Das Setzen der Flipflops stellt UND-Gatter wird durch andere Prüfanforderungssi-
einc Anzeige dafür dar, daß die jeweilige in der zu- gnale und Taktsignale gesteuert. An dem Eingang de?
gehörigen Prüflogikschaltung 78 geprüfte Anforde- 20 Verstärkers GAB 1 können ferner weitere, den
rung erledigt ist. Darüber hinaus steuern diese Si- UND-Gattern A 2 und A 3 entsprechende UND-Gatter
gnale die Prioritätslogikschaltung 74 an, und zwar angeschlossen sein, um den Prüfergebnissen von an-
derart, daß der Speicherinhalt des dem ranghöchsten deren, in der zugehörigen Datenverarbeitungsanlage
gesetzten Flipflop zugehörigen Adressenregisters der vorhandenen Prüfanforderungen entsprechende Si-
Adressenregister 60 bis 68 über die Adressenerken- 25 gnale über den Verstärker zu übertragen. Das Aus-
nungs-Logikschaltung 72 zu dem Speicheradressen- gangssignal des Verstärkers GBA 1 wird seinerseits
register 52 hin übertragen wird. Dies erfolgt auf die als Signal RFLAXlO dem einen Eingang eines
Aufnahme eines von dem Speicherregister 52 abgege- UND-Gatters A 4 zugeführt. Dem anderen Eingang
bcnen Signals »Verzweigung auf gespeicherte Prü- des UND-Gatters A 4 wird ein Taktsignal RBIT 021
fung hin« in der Logikschaltung 72. Zu diesem Zeit- 30 zugeführt.
punkt wird der Inhalt des ausgewählten Adressenre- Das UND-Gatter A 4 bildet die Eingangsstufe eine
gisters der Adressenregister 60 bis 68 in das Speicher- Flipflops A, das als dem Adressenregister 60 zugehöadressenregister
50 übertragen. In diesem Register rigcs Fiipflop betrachtet werden kann. Dabei wird
wird der erwähnte Inhalt des ausgewählten Adres- das Ausgang>signal des UND-Gatters A 4 in ein FHpsenregisters
während ein;s folgenden Zyklus zur Be- 35 flop 5FFl eingegeben, um ein Signal RLFAA 10
zeichnung des Speichers 48, d. h. als Ansteueradresse zu erzeugen, wenn das betreffende Flipfiop gesetz
für diesen Speicher benutzt. Sollten die irgendeinem ist, und ein Signal/?LFAA 00 zu erzeugen, wenn das
Fiipflop, dessen entsprechendes Adressenregister betreffende Fiipflop zurückgestellt ist. Es dürfte gevofgeladen
ist, zugehörigen Prüfanforderungen auf nügen, darauf hinzuweisen, daß die übrigen Adresdie
Erzeugung eines Prüfsignals in dem Speicherregi- 40 senregistcr 62 bis 68 des HilfsSteuerwerks 14 gemäß
ster 52 hin nicht erfüllt sein, so wird die den betref- Fig. 1 mit entsprechenden Flipflops und zugehörifcnden
Speicherzyklus betreffende Adresse der Ver- gen Gatterschaltungen versehen sind. Die dabei verknüpfungsschaltung
70 zugeführt. gesehenen Flipflops seien zusätzlich mit B, C, D
Nachstehend seien die Fig. 2A bis 2F näher be- undE bezeichnet. Diese Flipflops reagieren unab-
trachtet, in weichen Verknüpfungsanordnungen nä- 45 hängig voneinander auf Signalkombinationen aus
her gezeigt sind, durch die jene Teile des Hilfssteuer- dem Speicherregister 52 und auf die Ergebnissignale
werks 14 realisiert sind, die zu der Erfindung gehö- von in der zugehörigen Datenverarbeitungsanlage
ren. Dabei zeigt F i g. 2 A eine Verknüpfungsschal- vorliegenden Prüfanforderungen. Die dabei ablaufen-
tung, der die Bitpositionen 106, 107 und 108 des den Vorgänge entsprechen den im Zusammenhang
Speicherregisters 52 gemäß F i g. I darstellende Si- 5° mit dem Fiipflop A betrachteten Vorgängen,
gnale zugeführt werden. Diese Signale sind mit Das bei gesetztem Flipflop A auftretende Aus-
RK10620, RK 10720 und RK10820 bezeichnet. Die gangssignal RLFAA 10 wird dem einen Ei zang
»2«r an der zweitniedrigsten Stelle der den Bitpositio- eines UND-Gatters A 5 zugeführt. Dieses UND-Gat
nen 106 und 107 entsprechenden Signalbezeichnun- ter wirkt als Rückkopplungsgatter, über das das FIi
gen bedeuten die Negation oder das Fehlen eines Si- 55 pflop A so lange gesetzt gehalten bleibt, bis ein Prüf
gnals in der betreffenden Bitposition. Die »3« an der signal erzeugt wird. Daraufhin werden sämtliche Flip
betreffenden Stelle des die Bitposition 108 bezeich- flops zurückgestellt. Demgemäß bleibt die Rück
nenden Signals bedeutet eine Aussage über das Vor- kopplung so lange aufrechterhalten, bis das erwähnte
handensein des betreffenden Signals. Wenn die Bit- Prüfsignal auftritt. Damit bleibt auch das Fiipflop A
folge in den betreffenden Bitpositionen des Speicher- 60 entsprechend gesetzt. Dies hat zur Folge, daß auf
registers 52 diese Bedingungen erfüllt, gibt die in Grund von Prüfanforderungen erzielte Ergebnisse
F i g. 2 A gezeigte, ein UND-Gatter A 1 bildende gespeichert werden, und zwar so lange, bis ein eine
Verknüpfungsschaltung ein Ausgangssignal Verzweigung betreffendes Prüfsignal auftritt, durch
RLFA110 ab. Dieses Ausgangssignal bildet das die Verzweigungsoperation abgeschlossen wird,
ein Ansteuersignal für die nächsthöhere Reihe 65 Es sei hier darauf hingewiesen, daß die Aufstellung
von Verknüpfungsschaltungen, d. h. für Ver- der Verzweigungsadresse, die Erzeugung der Prüfan
knüpfungsschaltungen, wie sie in Fig. 2B gezeigt forderungssignale, die Speicherung der Prüfanforde-
sind. rungssignale und die Einleitung der eigentlichen Ver
zwcigimgsopcration zeitlich unabhängig voneinander
und asynchron erfolgen.
Im Zusammenhang mit F i g. 1 ist bereits ausgeführt worden, daß die Funktion der Prioritätslogikschaltung
74 darin besteht, eine Überwachung der Vielzahl von Zweigadressen, die für aufeinanderfolgende
Bezeichnungszyklen des Speichers 48 erzeugt werden, entsprechend einer gegebenen Rangordnung
auszuführen. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird entsprechend der betreffenden
Rangordnung zuerst das Adressenregister 60 bedient. Sodann wird in dem Fall, daß die Prüfanforderungen
nicht erfüllt sind, d. h., daß das Flipflop A nicht gesetzt ist, das erste Adressenregister der Adressenregister
62 bis 68 bedient, dessen Prüfanforderungen bereits erfüllt sind. Gemäß F i g. 2 C hängt die Einstellung
eines UND-Gatter A 6 lediglich vom Auftreten eines Siunals RLFAA 10 ab. Ist das UND-Gatter A 6
eingestellt, d. h. angesteuer·, so gibt es an den Eingang des Verstärkers SGA 1 ein Signal ab, der daraufhin
ein Ausgangssignal RBQAOlO abgibt. Zur Ansteuerung eines UND-Gatters A 7 sind zwei Ansteucrsignale
erforderlich, nämlich ein Signal RLFBBXO von dem Flipflop B und ein negiertes Signal
RLFAA 00, das das Fehlen eines Signals am Ausgang des Flipflops/1 bezeichnet. In entsprechender
Weise erfordert jedes der übrigen UND-Gatter A 8 bis A 10 für seine Ansteuerung neben dem Signal
von dem jeweils zugehörigen Flipflop noch ein negiertes Signai von jedem der höherrangigen Flipflops.
F i g. 2 D zeigt den Aufbau der Adressenerkennungs-Logikschaltung
72 gemäß Fig. 1. Die UND-Gatter A 11 bis A 15 gemäß F i g. 2 D werden jeweils
durch zwei Eingangssignale angesteuert, dm durch ein Ausgangssignal der Prioritätslogikschaltung und
durch ein Signal gebildet sind, das in einer bestimmten Bitposition der Adressenregister 60 bis 68 auftritt.
Die in F i g. 2 gezeigte Verknüpfungsschaltung stellt somit die der ersten Bitposition jeder der den
Adressenregistern 60 bis 68 zugehörigen Gatterschaltungen dar. Bezüglich des UND-Gatters A 11 sei bemerkt,
daß die Verknüpfungsbedingung dieses UND-Gatters e; füllt ist, wenn das Flipflop A gesetzt
ist und die Prioritätslogikschaltung diesem Flipflop zugeordnet ist und außerdem das der ersten Bitposition
des Adressenregisters 60 zugehörige Flipflop gesetzt ist. In diesem Fall tritt am Ausgang des Verstärkers
GBA 2 ein Signal RO 1 QY 10 auf. Es dürfte ohne weiteres einzusehen sein, daß die Verknüpfungsbedingungen
jeweils nur eines der UND-Gatter All bis /415 erfüllt sind, und zwar wegen der
Eigenschaft der in der Prioritätslogikschaltung 74 erzeugten Prioritätssignale, sich gegenseitig auszuschließen.
Fig.2E zeigt die Eingangsschaltung der Logikschdltung
72, und zwar in Verbindung mit einer Stufe des in F i g. 1 gezeigten Speicheradressenregisters
50. Das Ausgangssignal der in F i g. 2 D gzeigten Verknüpfungsschaltungsanordnung wird als Steuersignal
dem Eingang eines UND-Gatters A 17 (F i g. 2 E) zugeführt. Einem weiteren Eingang dieses
UND-Gatters A 17 wird ein Signal RBSTO 10 zugeführt, durch das das Vorliegen eines eine Verzweigung
betreffenden Prüfsignals angezeigt wird. Einem weiteren Eingang, nämlich dem dritten Eingang des
UND-Gatters A17, wird ein Signal RAMPO 40 zugeführt,
das der vorliegenden Operation insofern entsDircht. als es sich auf die Aufrechterhaltungsoperationen
bezieht und insoweil das Fehlen derartiger Operationen im vorliegenden Fall anzeigt. Das Ausgangssignal
des UND-Gatters A 17 wird einem Flipflop SFF2 zugeführt. Dieses FlipPop wird auf diese
Signalziiführung hin gesetzt; es gibt somit in dem
Fall, daß die Verknüpfungsbedingungen des UND-Gatters A 17 erfüllt sind, ein Ausgangssignal
KQKOlIO ab.
Wie oben bereits angedeutet, bildet das Flipflop
Wie oben bereits angedeutet, bildet das Flipflop
ίο SFF 2 einen Teil des Speicheradressenregisters 50
und entspricht dabei der ersten oder die niedrigste Wertigkeit besitzenden Bitposition.
In F i g. 2 E ist noch eine weitere Einrichtung vorgesehen,
die das Flipflop SFF 2 anzusteuern erlaubt.
Dabei handelt es sich um ein UND-Gatter A 16, das durch zwei Signale RQZO 110 und RINCO 10 angesteuert
wird. Das Signal KQZOIlO stellt, von der zuletzt benutzten Speicheradresse ausgehend, eine
vergrößerte oder verkleinerte Speicheradresse dar.
ao Das zur Ansteuerung des UND-Gatters /4 16 gemäß Fig. 2E benutzte Signal RiNCO 110 wird in der in
Fig. 2 F gezeigten Verknüpfungsschaltung erzeugt. In diesem Zusammenhang dürfte ohne weiteres einzusehen
sein, daß die Verknüpfungsanordnung gemaß Fig. 2F eine Kombination eines Prioritäts-Feslsetzungssignals
und eines eine Verzweigung betreffenden Prüfoperationssignals vornimmt. Das
UND-Gatter A 18 wird durch die ihm zugeführten Ansteucrsignale wirksam, wenn ein eine Verzweigung
betreffendes Prüfsignal auftritt und die Ergebnisse sämtlicher vorgespeicherter Prüfanforderungen
negativ ausfallen, d. h., wenn keines der den Adressenregistern 60 bis 68 zugehörigen Flipflops gesetzt
ist. Dies heißt im wesentlichen, daß die die Speicheradressen
jeweils vergrößernde oder verkleinernde Verknüpfungsschaltung in dem Fall wirksam ist und
entsprechend vergrößerte Adressen abgibt, daß ein Verzweigungs-Zyklus eingeleitet wird und sämtliche
vorgespeicherten Prüfanforderungen als negativ ermittelt worden sind. Dabei sind Einrichtungen vorgesehen,
die einen vergrößerten oder verkleinerten Speicherinhalt des Speicheradressenregisters bei Fehlen
eines Verzweigungs-Prüfzyklus zu benutzen gestatten.
Die Erläuterung eines typischen Programmbefehls, bei dessen Ausführung in umfangreichem MaPr von
der Verzweigungsoperation Gebrauch gemacht wird, dürfte das Verständnis der Arbeitsweise der Datenverarbeitungsanlage
erleichtern. Bei dieser Erläuterung werden verschiedene Speicherzyklen und Steuersignale
betrachtet, die die Ausführung des Befehls betreffen. Die betreffenden Zusammenhänge sind
schematisch in dem Flußdiagramm gemäß F i g. 3 wiedergegeben. Zur Erleichterung der Erläuterung
des in F i g. 3 dargestellten Flußdiagramms möge das nachstehend angegebene Verzeichnis dienen, in welchem
die einzelnen Verknüpfungsfunktionen näher erläutert sind.
Register
R = Steuerspeicheradressenregister,
Y = Steuerspeicherregister,
N = Hauptspeicherregister,
N = Hauptspeicherregister,
13
S = Übertragungsregister. Steuerspeicher für das
Hauptspeicheradressenregister,
M ■-= Übertragungsregister,
Steuerspeicher für die Vergrößerungs-, Verkleinerungs-Logikschaltung,
A. B.C. D = Operandenspeicherregister,
dem Rechenwerk zugehörig.
AC- A-Operandenregister in dem Steuerspeicher.
AccY = Akkumulatorregister in dem Steuerspeicher.
CM = gegenwärtig adressierter Steuerspeicherplatz.
AP. AH. BP. BH = A- und ß-Stammregister sowie A- und ß-Zeige rregister.
WL.jlVL,. = Arbeitsstellenregister 3 und 6
in dem Steuerspeicher,
QA, OB. QC. QD. QE = Adressenregister 60 bis 68.
LA. LB, LC, LD, LE = Flipflops A bis E.
Operationen
ASRC, BSRC = Verschiebe Inhalt des A- und B-Operandenspeicherregisters
um eine Zeichenposition nach rechts.
BL, Y = Verringere die Größenordnung
von 3 in das Speicherregister geschobenen Zeichenpositionen des B-Operandenspeicherregisters.
/J4, B1 = Verschiebe den Inhalt der
vierten Zeichenposition d^s A-Operandenspeicherregisters
in die erste Zeichenposition des B-Operandenspeicherregi'
iers.
CMW = Einschreiben in den Stcuerspeichcr.
MMR = Hauptspeicher-Bezugszyklus.
BST = Verzweigung auf gespeicherte Prüfung.
CABPO = Setze Flipflop A, wenn das B-Zcigerrcgister 0 ist.
Die durch die einzelnen Blöcke gemäß F i g. 3 bezeichneten Lesczyklen sind für fünf verschiedene
Programmbcfchlc gemeinsam. In dem Bemühen, eine einheitliche Ausdriicksweisc beizubehalten,
wird eine die verschiedenen Zyklen der Ausführung eines bestimmten Befehls betreffende
Erläuterung gegeben. Hiervon ausgenommen sind jedoch Vorgänge, die die Vielfach-Vcrzwcigungsoperation
selbst betreffen. Der zu betrachtende Programmbefehl ist der TMA-Befehl (Übertrage
vom Speicher zum Akkumulator), durch den acht Informationszeichen aus einem Speicherplatz des
Hauptspeichers 20 gemäß Fig. 1 in einen entsprechenden Speicherplatz des Steuerspeichers 22 übertragen
werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Hauptspeicher 20 wortorientiert:
er enthält pro Speicherplatz 24 Informationsbits. Gleichzeitig wird ein aus sechs Ir.formationsbits
bestehendes Informationszeichen festgelegt. Damit enthält jeder Wortspeicherplatz vier Informa-
lo tionszeichen. Die verschiedenen Speicherplätze in dem Steuerspeicher
22 vermögen jeweils drei Informatiorszeichen aufzunehmen. Das erste Zeichen der jeweiligen
drei Informationszeichen kann in irgendeinen der vier Zeichenspeicherplätze eingeführt werden, die ein
Hauptspeicherwort aufzunehmen \ermögen. Dadurch kann es erforderlich sein, drei Hauptspeicherstellen
zu bezeichnen, um einen Zugriff zu den gewünschten acht Zeichen zu haben, die in den Steuerspeicher zu
übertragen sind. Demgemäß wird der TMA-Befehl in Lesespeichcrzyklen so ausgeführt, daß eine kurzzeitige
Übertragung zur Speicherung der drei Hauptspeicherwärter erfolgt, aus welchen die gewünschten
acht Zeichen ausgewählt und zur Einspeicherung in den Steuerspeicher übertragen werden können.
Die Gesamtopera'ion einer Datenverarbeitungsanlage unter der Steuerung eines Programmbefehls
wird mit der Extraktionsphase eingeleitet. Dabei werden die verschiedenen, die auszuführende Operation
bestimmenden Parameter in entsprechende Register der zugehörigen Datenverarbeitungsanlage eingeführt.
Danach wird die eigentliche Ausführung des Programmbefehls eingeleitet. Während dieser Zeitspanne
erfolgt ein Austausch des Infcrmationsinhalts der verschiedenen, während cer Extraktionsphase
mit Informationen gefüllten Register. Zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung im Hinblick auf
den TMA-Befehl sei angenommen, daß die verschiedenen Schritte betreffend die Extraktionsphase bereits
ausgeführt worden sind. Dazu gehören die Ermittelung des vorliegenden Befehls, wie eines
TMA-Befehls. sowie das Laden zugehöriger Register mit Steuerinformationen, umfassend die Operandenadressenregister
des Stcuerspeichers und der Sonderspeicher des Systems, die kurzzeitig zur Steuerinformationsspeicherung
dienen.
Zur vorläufigen Betrachtung der Einleitung der Extraktionsphase auf den TMA-Befehl hin oder auf
irgendeinen anderen Befehl in einer die Erfindung umfassenden Datenverarbeitungsanlage hin sei davon
ausgegangen, daß in dem B-Zeigerregister 86 ein Binärzeichen »1« gespeichert ist. Während des ersten
Lesespeicher-Zyklus (ROM-Zyklus), der als TMAO 110-Zyklus in F i g. 3 bezeichnet ist, wird die
Adresse des Ä-Operandenspeicherregisters des Steuerspeichers
in das Adressenregister dieses Speichers übertragen. Während des TMAO 110-Zyklus oder
kurz während des Zyklus 10 wird der Inhalt des B-Zeigerregisters 86, in welchem gerade ein Binärzeichen
»I "■ gespeichert ist, zu dem B-Stammregister 84 hin übertragen.
Während des Zyklus 11 wird der Inhalt des
A-Operandcnadressenrcgisters des Steuerspeichers in das Steuerspeicherregister 30 übertragen, wie dies
während des vorangehenden Zyklus festgelegt ist. Gleichzeitig wird der Inhalt des B-Stammregisters 84
um eins erhöht, so daß nunmehr der Binärwert zwei in diesem Register gespeichert ist.
Der ROM-Zyklus 12 stellt den ersten Zyklus einer
Programmschleife dar. die durch eine interne Verzweigungsoperation
ausgeführt wird. Während des Zyklus 1 2 bewirken die am Ausgang des Speichers
48 und des Unterbefehls-Generators 56 auftretenden Signale die Einleitung einer Übertragung des vorliegenden
Inhaltes des Steuerspeicherregisters 30 in das M-Register 34. das auf die Durchführung einer Vergrößerungs-Verkleinerungs-Operation
vorbereitet ist. Gleichzeitig wird der Inhalt des Steuerspeicherregisters
(welche^ gegenwärtig die Hauptspeicheradresse der ersten drei herauszuführenden Wörter enthält) zu
dem S-Register 32 hin übertragen, das auf die nachfolgende
Übertragung zu dem Hauptspeicheradressenregister 24 hin vorbereitet ist. Neben der zur
Adressierung des Hauptspeichers benutzten Bitfolge des Steuerspeicherregisters verbleibt in dem Steuerspeicherregister
noch eine 2-Bit-Gruppe, die ein bestimmtes Zeichen der vier Zeichen des Speichenvortes
bezeichnet, das als Beginnzeichen der in den Steuerspeicher zu übertragenden 8-Bit-Gruppe bezeichnet
wird. Diese beiden Bits werden von dem Steuerspeicherregister während des ROM-Zyklus 12
übertragen und kurzzeitig in dem B-Zeigerregister 86 gespeichert.
Während des ROM-Zyklus 12 erfolgt ferner ein
Austausch des Inhalts des B-Stammregisters 84 durch eine vergrößerte Information. Damit befindet
sich in dem B-Stamm register 84 am Ende des ROM-Zyklus 12 ein dem Wert drei entsprechendes
Binärwort (011). Die Funktion dieses Stammregisters
in der gerade betrachteten Programmschleifenoperation liegt darin, die Anzahl der zyklischen Vorgänge
zu überwachen. Während des folgenden Lesespeicherzyklus, d.h. während des Zyklus 13. erfolgt
ein Vergleich zwischen dem Inhalt des B-Stammregisters und einer Information 0 XX. Während .YA' sind
die unbedeutenden Ziffern im Hinblick auf die erfolgende Vergleichsoperation bezeichnet. Solange eine
»0'< in der dritthöchsten Bitposition vorhanden ist, ist die Vergleichsbedingung erfüllt, und ferner wird
ein einem der Adressenregister 60 bis 68 zugehöriges, bezeichnetes Flipflop gesetzt. Das Adressenregister
wird nahezu gleichzeitig mit der dem Zyklus 12 entsprechenden Lesespeicheradresse geladen. Wie
aus der nachstehenden Beschreibung noch näher ersichtlich werden wird, beendet eine auf ein gespeichertes
Prüfsignal hin erfolgende Verzweigung (BST) einen bestimmten Zyklus der Programmschleifenoperation,
indem der Inhalt des zuvor erwähnten einen Adressenregisters der Adressenregister 60 bis 68 in
das Speicheradressenregistcr SO übertragen wird. Auf diese Weise wird dann ein neuer Zyklus der Programmschlcifcnoperation
eingeleitet.
Mit jeder Durchführung des Lesespeicherzyklus 12
ist ferner die Anzeige einer Vcrkleineiungs-Operation
bezüglich des Inhalts des M-Registers 34 verbunden. Der Inhalt dieses Registers wird in dieses
Register während des betreffenden Lcsespeicherzyklus von dem Steuerspeicherregister 30 her übertragen.
Während dieses Zyklus erfolgt ferner eine Einspeichcrung derjenigen Adresse in das Adressenregister
60, die den ersten Speicherplatz aus einer Reihe von Lesespeicherplätzen bezeichnet. Diese Adresse
bezeichnet diejenige Maßnahme, die in dem Fall auszuführen ist, daß ein unrechtmäßiges OP-Kodewort
in dem vorliegenden Befehl ermittelt wird. Eine derartige Maßnahme wird bei der Auslösung einer Verzweigung
auf ein gespeichertes Prüfsignal hin währencf
eines nachfolgenden Lesespeicherzyklus eingeleitet.
Während des Lesespeicherzyklus 13 wird die 5 obenerwähnte BST-Prüfung eingeleitet, bei der der
Inhalt des B-Stanimregisters mit einer Information OA'.V verglichen wird, "um festzustellen, ob noch ein
Programmschleifenzyklus auszuführen ist. Zur Erläuteruna dieser Vorgänge sei angenommen, daß das
ίο Flipflop D und das zugehörige Adressenregister 66
die Ergebnisse der Überprüfuns sowie die Adresse zu speichern haben. Während des~ROM-Zyklus 13 wird
ferner der im Wert verkleinerte Teil des Inhalts des M-Registers zu· lachfoigenden Rückspeicherung in
den Steuerspeic τ 22 gespeichert.
Der ROM-Z\ klus 14 wird dazu berutzt. ein Signal
zu erzeugen, das zur Einleitung der Durchführung der Verzweigung auf die gespeicherte Prüfoperation
hin herangezogen wird. Dies erfolgt, wie aus F i g. 3
hervorgeht, nach Beendigung des ROM-Zyklus 15. Die Tatsache, daß ein vollständiger Zyklus benutzt
wird, um die Einleitung der BST-Operation und das Auftreten eines Antwortsignals zu trennen, soll nicht
als Beschränkung des Systems betrachtet werden, da es lediglich eine Frage der Auslegung des System^
ist. ob die eigentliche Verzweigung während des unmittelbar folgenden Zyklus oder einen Zyklus oder
mehrere Zyklen danach erfolgt. Bei der bevorzugter Ausführungsform der Erfindung wird somit das auf
eine gespeicherte Prüfung hin erzeugte Verzwei·· gungssignal erst nach dem nächstfolgenden ROM-Zyklus
für die Übertragungssteuerung zu dem Speicherplatz in dem Speicher 48 hin wirksam. Dies
wird durch den Inhalt des ranghöchsten Adressenregisters 60 bis 68 bewirkt, dessen zugehöriges Flipflop
gesetzt ist. In Abweichung hiervon kann dies auch, durch die vergrößerte oder verkleinerte Adresse der
vorangehenden ROM-Adresse bewirkt werden. Unter der Annahme, daß kein unrechtmäßiges OP-Kodezeichen
ermittelt worden ist und daß kein ranghöheres Flipflop gesetzt war. ist der nächstfolgende Lesespeicher/yklus
durch den Inhalt des Adressenregisters 66 bestimmt, das im vorliegenden Fall den dem
Zyklus 12 entsprechenden Lesespeicherplatz bestimmt.
Im Hinblick auf den Zyklus 14 sei ferner bemerkt, daß das Adressenregister 62 mit einer Information
geladen wird, die die dem Zyklus 22 entsprechende ROM-Adresse bezeichnet. Die Tatsache, daß währcnd
des Zyklus 14 diese Information in das Adrcs·· senregister 62 eingegeben wird, ist unabhängig davon,
daß das Veizweigungssignal gegebenenfalls während des betreffenden Zyklus erzeugt wird, und
zwar insofern, als das Flipflop B nicht gesetzt ist.
Unabhängig von dem Set/^,ι oder Zurückstellen irgendeines
Flipflops ist, ciaß eine Adresse, die in eines der Adressenregister 60 bis 68 eingegeben ist, so
lange zur Verfugung steht, bis sie durch eine neue Adresse ersetzt wird.
Vor der eigentlichen Ausführung der internen Verzweigungsoperation
wird der Lesespeicherzyklus 1.5 ausgeführt, in welchem der verkleinerte Inhalt des
M-Registcrs in einen entsprechenden Speicherplatz des Y-Rcgisters zurückgespeichert wird, und zwar
zusammen mit dem Inhalt des B-Zeigerregislers 86. Darüber hinaus wird der während des vorangehenden
Lcscspeichcrzyklus aus dem Hauptspeicher herausgeführte und in dem Hauptspeicherregister 26
zwischengespeicherte Inhalt des Hauptspeichers zu dem C-Operandenspeicherregister 42 hin übertragen.
Wie oben bereits erwähnt, führt die Einleitung der Verzweigungsoperation auf die Erzeugung des Verzweigungssignals
während des Zyklus 15 dazu, daß eine interne Verzweigungsoperation abläuft, bei der
das Flipflop D gesetzt und das Flipflop A zurückgestellt
isi. Ferner führt dies dazu, daß der Inhalt des Adressenregisters 66 zu dem Speicheradressenregister
50 übertragen wird. Hieran sehließt sich ein Übergang zu einer wirksamen Steuerung des
Speieherzyklus bzw. Zyklus 12 an.
Es sei ferner bemerki. daß bei der besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein
Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Lesespeichereyklen und den Hauptspeicherzyklen in der
Größenordnung von 6 : 1 vorhanden ist. Demgemäß wird eine Anforderung, die während des vorangehenden
Zyklus i2 bezüglich des Inhalts eines bezeichneten Hauptspeicherplatzes auftritt, etwa sechs Lesespeicherzyklen
später ausgeführt. Während des Zyklus 15 des ersten Programmschleifenumlaufs wird
somit der in das C-Operandenspeicherregister übertragene Inhalt des Hauptspeicherregisters 26 nicht
beachtet. Während des zweiten Programmschleifenumlaufs und insbesondere während des dabei auitretenden
Zyklus 14 steht jedoch der Inhalt des während des vorangehenden Zyklus 12 bezeichneten
Hauptspeicher.ilatzes in dem Hauptspeicherregister zur Verfügung. Der betreffende Inhalt wird während
des folgenden Steuerspeicher^yklus (das ist Zyklus 15) aus dem Hauptspeichef register in das C-Register
übertragen. Dies stellt dann dt η Abholvorgang des
ersten Wortes der drei Wörter dar, nach denen bei Vorliegen des TMA-Befehls gearbeitet wird.
Es sei ferner darauf hingewiesen, daß während des /weiten Programmschleifendurchlaufs, und zwar insbesondere
während des Zyklus 12 dieses Prog^ammschleifendurchlaufs,
eine zweite den Hauptspeicher betreffende Anforderung auftritt, die etwa sechs Lesespeicherzyklen
später bedient wird. Wenn der Programmschleifenbelrieb so fortliefe, würde dies während
des Zyklus 14 des folgenden Programmschleifenzyklus erfolgen. Während des Zyklus 12 des zweiten
Programmschleifendurchlaufs wird der Inhalt des B-Stammregisters jedoch um eins erhöht. Damit ist
in dem B-Stammregister nunmehr die Bitfolge 10!) gespeichert, die im Zyklus 13 dazu führt, daß das
Flipflop D zurückgestellt bleibt. Unter diesen Voraussetzungen ist bei der Erzeugung eines Verzweigungssignals
im Zyklus 14 keines der den Adressenregistern 60 bis 68 entsprechenden Flipflops gesetzt.
Dadurch gibt die eine Vergrößerung/Verkleinerung der Speicheradresse bewirkende Verknüpfungsschaltung
70 die nächstfolgende Speicheradresse ab, nämlich die für den Zyklus 16.
Während des Zyklus 16 wird durch die übertragung
des Inhalts des Y-Registers in das S-Register eine weitere Anfrage bezüglich des Hauptspeichers
ausgelöst. Dadurch wird die Ausspeicherung des dritten Wortes ausgelöst. Gleichzeitig wird das den Inhalt
des Y-Registers bezeichnende Zeichen zu dem B-Zeigerregister 86 wie in dem Zyklus 12 übertragen.
Ferner wird während des Zyklus 16 das erste, aus dem Speicher während des Zyklus 14 ausgespeicherte
und aus dem Hauptspeicherregister 26 während des vorangehenden Zyklus 15 in das C-Operandenspeicherregister
42 eingespeicherte Wort der drei Wörter nunmehr zu dem B-Operandenspeicherregister
40 übertragen. Gleichzeitig wird in das Adressenregister 66 die Speicher- bzw. Lesespeicheradresse
des Zyklus 23 eingespichert.
Bei der weiteren Erläuterung der Erfindung und insbesondere bei der Erläuterung einer Operation, die mit einer Verzweigung auf eine externe Anforderung hin abläuft, sei die durch den TMA -Befehl realisierte Funktion mit betrachtet. In diesem Zusam-
Bei der weiteren Erläuterung der Erfindung und insbesondere bei der Erläuterung einer Operation, die mit einer Verzweigung auf eine externe Anforderung hin abläuft, sei die durch den TMA -Befehl realisierte Funktion mit betrachtet. In diesem Zusam-
:o menhang sei angenommen, daß das erste der drei
Vielfach-Zeichenwörter bereits aus dem Hauptspeicher ausgespeichert ist und gerade in dem B-Operandenspeicherregisler
40 gespeichert ist. Da das erste der dem Steuerspeicher 22 zu übertragenden acht
ij Zeichen irgendein Zeichen der in dem B-Operandenspeicherregister
40 enthaltenen vier Zeichen bilden kann, sei nunmehr die Auswahl des en:ten Zeichens
und die Vorbereitung für seine Übertragung betrachtet. Es sei daran erinnert, daß der Zeichen-Bezeichnungsleil
der ursprünglich in dem Steuerspeicher 22 gespeicherten Adresseninformation in das B-Zeigerregister
86 übertragen worden ist. Dadurch wird im Zyklus 17 das Flipflop D gesetzt, wenn festgestellt
wird, daß in dem B-Zeigerregister 86 ein einer »3« entsprechendes Binärkodewort gespeichert ist, d. h.
die Bitfolge 111. Während des Zyklus 17 wird das
B-Stammregister 84, in dem zuvor das einer 0 entsprechende Binäreodewort gespeichert war, weitergeschaltet,
so daß nunmehr in diesem Register ein einer »1« entsprechendes Binärkodewort (das ist 01) enthalten
ist. Der Inhalt des Adressenregisters 60 wird durch die dem Zyklus 22 entsprechende Speicheradresse
ersetzt. Es sei daran erinnert, daß in dem Adressenregister 60 zuvor eine Speicheradresse enthalten
war, die in dem betreffenden Fall als unrechtmäßiges OP-Kodevvort bezeichnet ist. Dieser zuletzt
genannte Zustand wurde wrhrend der Ausführung der ersten Verzweigungsoperation überprüft, und zu
diesem Zeitpunkt der Ausführung des gerade vorliegenden Befehls wird das betreffende Kodewort als
überflüssige Information betrachtet.
Nunmehr sei der nächste Zyklus, d. h. Zyklus 20 (Oktalschreibweise), näher betrachtet. Hierbei ist das
Flipflop A gesetzt, wenn in dem B-Zeigerregister ein einer 0 entsprechendes Binärkodewort (das ist 00) in
den anderen zwei Bits gespeichert ist. In entsprechender Weise ist das Flipflop ß gesetzt, wenn in
dem 3-Zeigerregister ein einer 1 entsprechendes Binärkodewort (das ist 01) in den beiden niedrigerwertigen
Bits gespeichert ist. Das Setzen des A- und des ß-Flipflops während des Zyklus 20 erfolgt nahezu
gleichzeitig mit der Abgabe eines Verzweigungssignals in das Spcicherregister 52. Die Flipflops A
und B und ihre zugehörigen Adressenregister 60 und 62 werden durch die gerade vorliegende Verzweigungsoperation
nicht beeinflußt. Demgemäß erfolgt eine Verzweigung zu der dem Zyklus 23 entsprechenden
Lesespeicherstelle hin, wenn das Flipflop D während des Zyklus 17 gesetzt ist. Damit ist dann
angezeigt, daß ein einer 3 entsprechendes Binärkodewort (das ist 11) gerade in dem B-Zeigerregister gespeichert
war. Das in dem B-Zeigerregister 86 gespeicherte, einer 3 entsprechende Binärkodewort (das
ist 11) zeigt an, daß sämtliche vier Zeichen, die das
aus dem Hauptspeicher ausgespeicherte erste Wort enthalten, als brauchbare Information in den Steuerspeicher
zu übertragen sind. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß die gewünschten acht
Zeichen gerade in den ersten beiden bezeichneten
Hauptspeicherwörtern enthalten sind. Unter diesen Voraussetzungen führt die Ausführung der im Zyklus
20 ausgelösten Verzweigungsoperation zu einem unmittelbaren Übergang zum Zyklus 23. nachdem der
Speicher 48 den Zyklus 21 durchlaufen hat.
Der inhalt des -.vährcnd des Zyklus 12 des zweiten
Progr-immschleifendurchlaufe«- bezeichneten Hauptspeicherplatzes
wird während des Zyklus 20 in dem Hauptspeicherregistcr 26 verfügbar. Während des
Zyklus 20 wird in das Adressenregister 68 ferner eine information eingespeichert, die eine Speicheradresse
bezeichnet, weiche während der Ausführung der Verzweigungsoperati in umzulaufen hat. Hierdurch
ist der Höhepunkt des vorliegenden Befehls erreicht. Während des Zyklus 20 wird ferner der Inhalt
des A-Zeigerregisters 82 als Binärkodewort 00 zu dem A-Stammregister 80 hin übertragen. Dieses
Binärkodewort ist während des vorangehenden Speicherzyklus aus dem Y-Regist- r in das A-Zeigerregister
82 eingespeichert worden.
Während des Z\klus 21 wird ein Signal erzeugt, um das Flipflop A im gesetzten Zustand zu halten,
wenn das B-Zeigerregister 86 ein eine 0 darstellendes Binärkodewort speichert. Ebenso wie dem Setzen des
A- und des ß-Flipflops während des Zyklus 20 die
im Zvklus 21 ausgelöste Verzvveigvngsoperation entspricht, entspricht hier dem Setzen des Flipfliops/i
während des Zvklus 21 die Ausführung der Verzweigungsoperation während des Zyklus 22. Somit löst
die mit dem Zvklus 21 beginnende Verzweigungsoperation eine verkürzte Programmschleifenoperation
während des Zyklus 22 aus, und zwar entweder für eine B-Zeigerdarstellung 00 oder für eine Zeigerdarsieilung
01. Im Unterschied dazu führt ein Binärkodewort 10 in dem B-Zeigerregister zu einer normalen
Arbeitsfolge durch den Zyklus 22 in dem Zyklus 23. Es sei daran erinnert, daß ein Binärkodewort
11 in dein B-Zeigerregister 86 eine Verzweigung
hervorruft, und zwar direkt vom Zyklus 23 zum Zyklus 21, unter Auslassung des Zyklus 22.
Es sei angenommen, daß in dem B-Zeigerregister 86 ursprünglich ein Binärwort 00 enthalten war. Damit
dürfte einzusehen sein, daß zu dem Zeitpunkt, zu dem der Zyklus 21 beginnt, das Flipflop A nochmals
gesetzt wird, so daß ein erster Durchlauf des Zvklus 22 als normale ifolgc der eine Vergrößerung/Verkleinerung
einer Adresse bewirkenden Verknüpfungsschaltung 70 auftritt. Ein zweiter Durchlauf des Zyklus
erfolgt in Abhängigkeit von der Erfüllung des Prüfzustands des Flipflops A, wie dies während des
Zyklus 20 entsprechend dem Verzwcigungr.signal des Zyklus 21 festgelegt ist. Ein dritter Programmschleifendurchlauf
durch den Zyklus 22 tritt dann auf, wenn die Anforderungen bezüglich des Setzens des
Flipflops A erfüllt sind, und zwar entsprechend der Festlegung im Zyklus 21 und als Folge des während
des Zyklus 22 erzeugten Verzweigungssignals.
Schließlich sei angenommen, daß in dem B-Zeigerregister 86 während des Zyklus 20 ein Binärkodewort
01 gespeichert ist. Dies führt zum Setzen des Flipflops B und zur Auslösung einer einzigen Programmschleife
durch den Zyklus 22, und zwar zusätzlich zu den Vorgängen, die als normale Arbeitsvorgänge
in der Verknüpfungsschaltung 70 auftreten.
Nachdem die Umstände bezeichnet worden sind, unter denen der Speicherzyklus 23 erreicht wird, ist
noch erforderlich, die Eigenschaft der Operationen zu erläutern, die während der Zyklen 21 und 22 ausgeführt
werden. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß die während des vorangehenden Zyklus
20 von dem Hauptspeicher 20 her in das Haupt-
:> Speicherregister 26 übertragene Information nunmehr
wahrend des Zvklus 2Ϊ in das A-Opersndenspeicherregister
38 übertragen wird. Darüber hinaus wird ein Binärkodewort ϋΐ von dem B-Stammregister
zu dem B-Zeigerregister hin übertragen. Ferner
ίο wird in dem B-Zeigerregisier eine Adresse eingespeichert,
die, bezogen auf die im A-Stammregister gespeicherte Adresse, im Wert verkleinert ist. Angesichts
der vorangehenden Operationen ist in dem A-Stammregister ein einer 3 entsprechendes Binärko-
dewort gespeichert. In dem Adressenregister 64 ist darüber hinaus eine Lesespeicher-Zweigadresse gebildet,
die der Verzweigungsoperation zugehörig ist. welche den gerade vorl>
,.;enden Befehl abschließt.
Die Funktion des Zjkhs 22 besteht darin, die Verschiebung der Information auszulösen, die derzeit in dem A-Operandenspeicherregister 38 und dem B-Operandenspeicherregister 40 enthalten ist. Diese Operandenspeicherregister sind für die Übertragung der betreffenden Information zu dem Steuerspeicher 22 hin vorbereitet. Mit Rücksicht auf die Übertragungseigenschaften bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung muß die betreffende Information in den drei niedrigerwertigen Zeichenpositionen des B-Operandenspeicherregisters 40 eingeführt werden, bevor sie zu dem Steuerspeicher 22 hin übertragen wird. Demgemäß wird der Inhalt des B-Operandenspeicherregisters 40 während jedes Programmschleifendurchlaufs durch den Zvklus 22 um eine Position nach rechts verschoben. In entsprechender Weise geschieht dies mit dem Inhalt des A-Operandenspeicherregisters 38. Gleichzeitig wird das vierte, eine niedrige Wertigkeit besitzende Zeichen in dem A-Operandenspeicherregister 38 in die einer hohen Wertigkeit entsprechende Zeichenposition des B-Operandenspeicheiregisters 40 verschoben. Während jedes Speicherzyklus 22 wird der jeweilige Inhalt des A-Stammregisters 80 im Wert verringert.
Wenn die geiade vorliegende Operation durch einen TMA-Befehl bestimmt wird, wie dies bei der vorliegenden Erläuterung angenommen ist, dann wird während des entsprechenden Zyklus 23 die Speicheradresse eines Α-Zählers in das Steuerspeicheradres3enregister eingegeben. Im Unterschied
Die Funktion des Zjkhs 22 besteht darin, die Verschiebung der Information auszulösen, die derzeit in dem A-Operandenspeicherregister 38 und dem B-Operandenspeicherregister 40 enthalten ist. Diese Operandenspeicherregister sind für die Übertragung der betreffenden Information zu dem Steuerspeicher 22 hin vorbereitet. Mit Rücksicht auf die Übertragungseigenschaften bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung muß die betreffende Information in den drei niedrigerwertigen Zeichenpositionen des B-Operandenspeicherregisters 40 eingeführt werden, bevor sie zu dem Steuerspeicher 22 hin übertragen wird. Demgemäß wird der Inhalt des B-Operandenspeicherregisters 40 während jedes Programmschleifendurchlaufs durch den Zvklus 22 um eine Position nach rechts verschoben. In entsprechender Weise geschieht dies mit dem Inhalt des A-Operandenspeicherregisters 38. Gleichzeitig wird das vierte, eine niedrige Wertigkeit besitzende Zeichen in dem A-Operandenspeicherregister 38 in die einer hohen Wertigkeit entsprechende Zeichenposition des B-Operandenspeicheiregisters 40 verschoben. Während jedes Speicherzyklus 22 wird der jeweilige Inhalt des A-Stammregisters 80 im Wert verringert.
Wenn die geiade vorliegende Operation durch einen TMA-Befehl bestimmt wird, wie dies bei der vorliegenden Erläuterung angenommen ist, dann wird während des entsprechenden Zyklus 23 die Speicheradresse eines Α-Zählers in das Steuerspeicheradres3enregister eingegeben. Im Unterschied
5c< dazu wird die Steuerspeicheradresse eines speziellen
Arbeitsplatzregisters, d. h. des Arbeitsplatzregisters 3, in das Steuerspeicheradressenregister übertragen.
Gleichzeitig wird der Inhalt des B-Zeigerregisters 86 zu dem Steuerspeicheradressenregister 28 hin übertragen.
'Xußerdem wird in dieses Register eine im
Wert verringerte Adresse des B-Zeigerregisters eingegeben.
Während des Zyklus 23 wird ferner der Inhalt des Hauptspeicherplatzes, bezüglich dessen während des
Zyklus 16 eine Anforderung ausgelöst worden war, von dem rlaiiptspeicherregister 26 zu dem D-Operandenspeicherregister
44 hin übertragen. Dadurch wird die Ausspeicherung der drei Informationswörtcr
aus dem Hauptspeicher beendet. Im übrigen liegt damit ein Zustand vor, gemäß welchem die eine geringe
Wertigkeit besitzenden drei Zeichen des B-Operandenspcicherregisters
zu dem Y-Register übertragen werden können. Nachdem Hie. p.rstp.n An*\ ·7β\γΛ**~
21 22
übertragen worden sind, verbleiben in der einer hö- Ausführung der im Zyklus 24 ausgeführten Operatiohcren
Wertigkeit entsprechenden Position des nen. Hierzu gehört das Verschieben des Inhalts des
B-Opcrandenspeicherrcgistcrs 40 ein einziges Infor- A-Opcrandcnspcicherregisters und des B-Operanmationszeichcn
und in dem A-Operandenspcicherrc- denspeicherregisters, wobei die Übertragung des Ingistcr
zwischen einem und vier brauchbaren Informa- 3 halts der einer niedrigen Wertigkeit entsprecehnden
tionszeichen, was von dem Originalzustand des Zeichenposition des A-Operandenspeicherregisters in
B-Zcigcrregistcrs 86 abhängt. Gleichzeitig ist in das die einer höheren Wertigkeit entsprechende Zeichen-D-Opcrandenspeicherrcgisler
der restliche Teil der position des B-Operandenspeicherregistcrs erfolgt,
brauchbaren Information eingegeben worden. Damit Eine bedingte Übertragung des Inhalts des D-Opewcrdcn
die nachfolgenden Opcrationszyklen des io randcnspeicherrcgisters 44 in das A-Opcranden-Spcichcrs
48 dazu benutzt, eine weitere Gruppe der Speicherregister 38 erfolgt wie im Zyklus 24 auf die
drei Informationszeichen in den einer geringen Wer- Feststellung eines einer 0 entsprechenden Binärwortigkcit
zugehörigen drei Zeichenpositionen des tes in dem A-Stammregister 80. Während des Zyklus
B-Operandenspeichcrregisters zu sammeln, bevor die 25 wird das Flipflop E bedingungslos gesetzt. Eine
betreffenden Zeichen zu dem Steucrspeicher hin 15 auf ein gespeichertes Prüfsignal hin erfolgende Vcrübcrtragcn
werden. Um diese Sammeloperation aus- zweigung bewirkt dann die Auswahl des Inhalts des
führen zu können, wird eine an keine Bedingungen Adressenregisters 68 nur in dem Fall, daß sämtliche
geknüpfte Verzweigungsoperation ausgeführt, indem eine niedrigere Rangordnung besitzenden Flipflops
während des Zyklus 23 das Flipflop D bedingungslos zurückgestellt sind,
gesetzt wird. Dies bedeutet, daß mit dem nächsten 20 Während des Zyklus 26 wird die Rechtsverschie-Auftreten einer Verzweigung zufolge eines gespei- bung der Zeichen in dem A-Opcrandenspeicherregicherten Priifsignals eine Maßnahme zur Auslösung ster 38 und in dem B-Opcrandenspeicherregister 40 einer Übertragung zu de,η Speicherplatz hin ausge- fortgesetzt. Außerdem wird die Übertragung des Inführt wird, und zwar entsprechend dem Inhalt des halts ^es einer niedrigen Wertigkeit entsprechenden Adressenregisters 66, welcher im vorliegenden Fall 25 Zeichenspeichcrplatzes des A-Opcrandenspeicherrcdcm Zyklus 23 entspricht. Während des Zyklus 23 t»isters in den einer höhcrwertigen Zeichenposition wird ferner in das Adressenregister 62 eine Lese- des B-Operandenspciclicrreg'sters fortgesetzt. Wähspeichci adresse eingespeichert, die bei der den Höhe- rend dieses Zyklus erfolgt ferner das bedingte Setzen punkt des vorliegenden Befehls bildenden Verzwei- der Flipflops A, is. C und I). Dabei wird das Fiipgungsopcration benutzt wird. 3» flop A dann gesetzt, wenn die gerade vorliegende Wie im Zyklus 22 erfolgt auch im Zyklus 24 eine Operation entweder eine Addition oder eine Subtrak-Verschicbung der brauchbaren Informationszeichen tion betrifft. Das Flipflop B wird dann gesetzt, wenn in die einer niedrigen Wertigkeit entsprechenden Zei- durch die gerade vorliegende Operation eine Multichcnpositionen des A-Opcrandenspeichcrregisters 38 plikation ausgeführt wird. Das Flipflop Γ wird dann und des B-Operandenspeicherregisters 40. Der Inhalt 35 gesetzt, wenn durch die gerade vorliegende Operades A-Stammregisters 80 wird dazu benutzt, die je- tion eine Division durchgeführt wird. Das Flipflop D weils verschobene Information zu überwachen. Da- wird schließlich dann gesetzt, wenn die gerade vorliebei wird jede Zeichenverschiebung in das A-Operan- gende Operation das Laden eine speziellen Register denspeichcrrcgister 38 durch eine Verringerung des betrifft, das bei der Durchführung wissenschaftlicher Inhalts des A-Stammregisters 80 begleitet. Dies setzt 40 Operationen benutzt wird. Während des Zyklus 26 sich bis zu dem Zeitpunkt fort, zu dem in den einer werden ferner Maßnahmen getroffen, um in da niedrigen Wertigkeit entsprechenden 2-Bitpositionen Adressenregistcr 66 die Adresse eines Lesespeichcrdcs Ä-Stammregisters die Bitfolge 00 festgestellt platzes einzuspeichern, die der dem Flipflop D zugewird. Dies zeigt dann an. daß die brauchbaren Infor- hörigen bedingten Operation entspricht,
mationszcichen von dem A-Operandcnspeicherregi- 45 Während des Zyklus 27 wird die Steuerspeicher· ster 38 zu dem B-Operandenspeicherregister 40 hin adresse des Folgeregisters des Stcuerspeich rs in da: übertragen sind. Auf eine derartige Anzeige hin wird Steuerspeicheradressenregister 28 übertragen, wenn der Inhalt des D-Operandenspeicherregisters 44. d. h. der gerade vorliegende Befehl die Eigenschaft einei das dritte aus dem Hauptspeicher ausgespeicherte In- TMA-Operation besitzt, was für die folgende Erläu formationswort, in das A-Operandenspeicherregister 5° terung auch angenommen worden ist. Im Unter 38 übertragen. schied dazu wird die Adresse des Arbeitsspeicher Während des Speicherzyklus 24 erfolgt ferner die platzes 6 des Steuerspeichers in das Steuerspeicher Einspeicherung einer Speicheradresse in das Adres- adressenregister 28 übertragen. Gleichzeitig wird de senregister 60. Diese Adresse wird bei dem Höhe- Inhalt des B-Zeigerregisters 86 in das Steuerspeichcr punkt des vorliegenden Befehls benutzt. Während 55 adressenregister übertragen, und die in dem B-Ope des Zyklus 24 tritt auf ein gespeichertes Prüfsignal randenspeicherregister 40 noch enthaltenen, eine nied hin eine Verzweigung auf, die nach dem Zyklus 25 rige Wertigkeit besitzenden drei Zeichen werden ii bewirkt, daß in Abhängigkeit von dem bedingungslo- das Steuerspeicherregister übertragen und anschlie sen Setzen des Flipflops D ein wiederholter Durchlauf ßend wieder in den Speicherplatz des Steuerspeicher durch die Speicherplätze entsprechend den Zyklen 60 zurückgespeichert, der für eine Speicherung gerad 23, 24 und 25 erfolgt. adressiert ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die letzte Ver Es dürfte einzusehen sein, daß diese Programm- zweigung auf ein gespeichertes Prüfsignal hin erzeugt schleife automatisch nach einem einzigen Zyklus Während des Zyklus 30 wird in das Steuerspeicher beendet wird, da der Inhalt des Adressenregisters 66 adressenregiste · die Adresse eines Folgezählrrs ein während des Zyklus 25 durch die dem Zyklus 26 ent- 65 gespeichert, und der Inhalt dse B-Zeigerregisters 8 sprechende Adresse des nächstfolgenden Speicher- wird um eine Einheit erhöht. Am Ende des Zyklu platzes ersetzt wird. 30 wird die während des Zyklus 27 ausgelöste Vei Während des Zyklus 25 erfolgt eine nochmalige zweigung auf eine gespeicherte Prüfoperation hi
gesetzt wird. Dies bedeutet, daß mit dem nächsten 20 Während des Zyklus 26 wird die Rechtsverschie-Auftreten einer Verzweigung zufolge eines gespei- bung der Zeichen in dem A-Opcrandenspeicherregicherten Priifsignals eine Maßnahme zur Auslösung ster 38 und in dem B-Opcrandenspeicherregister 40 einer Übertragung zu de,η Speicherplatz hin ausge- fortgesetzt. Außerdem wird die Übertragung des Inführt wird, und zwar entsprechend dem Inhalt des halts ^es einer niedrigen Wertigkeit entsprechenden Adressenregisters 66, welcher im vorliegenden Fall 25 Zeichenspeichcrplatzes des A-Opcrandenspeicherrcdcm Zyklus 23 entspricht. Während des Zyklus 23 t»isters in den einer höhcrwertigen Zeichenposition wird ferner in das Adressenregister 62 eine Lese- des B-Operandenspciclicrreg'sters fortgesetzt. Wähspeichci adresse eingespeichert, die bei der den Höhe- rend dieses Zyklus erfolgt ferner das bedingte Setzen punkt des vorliegenden Befehls bildenden Verzwei- der Flipflops A, is. C und I). Dabei wird das Fiipgungsopcration benutzt wird. 3» flop A dann gesetzt, wenn die gerade vorliegende Wie im Zyklus 22 erfolgt auch im Zyklus 24 eine Operation entweder eine Addition oder eine Subtrak-Verschicbung der brauchbaren Informationszeichen tion betrifft. Das Flipflop B wird dann gesetzt, wenn in die einer niedrigen Wertigkeit entsprechenden Zei- durch die gerade vorliegende Operation eine Multichcnpositionen des A-Opcrandenspeichcrregisters 38 plikation ausgeführt wird. Das Flipflop Γ wird dann und des B-Operandenspeicherregisters 40. Der Inhalt 35 gesetzt, wenn durch die gerade vorliegende Operades A-Stammregisters 80 wird dazu benutzt, die je- tion eine Division durchgeführt wird. Das Flipflop D weils verschobene Information zu überwachen. Da- wird schließlich dann gesetzt, wenn die gerade vorliebei wird jede Zeichenverschiebung in das A-Operan- gende Operation das Laden eine speziellen Register denspeichcrrcgister 38 durch eine Verringerung des betrifft, das bei der Durchführung wissenschaftlicher Inhalts des A-Stammregisters 80 begleitet. Dies setzt 40 Operationen benutzt wird. Während des Zyklus 26 sich bis zu dem Zeitpunkt fort, zu dem in den einer werden ferner Maßnahmen getroffen, um in da niedrigen Wertigkeit entsprechenden 2-Bitpositionen Adressenregistcr 66 die Adresse eines Lesespeichcrdcs Ä-Stammregisters die Bitfolge 00 festgestellt platzes einzuspeichern, die der dem Flipflop D zugewird. Dies zeigt dann an. daß die brauchbaren Infor- hörigen bedingten Operation entspricht,
mationszcichen von dem A-Operandcnspeicherregi- 45 Während des Zyklus 27 wird die Steuerspeicher· ster 38 zu dem B-Operandenspeicherregister 40 hin adresse des Folgeregisters des Stcuerspeich rs in da: übertragen sind. Auf eine derartige Anzeige hin wird Steuerspeicheradressenregister 28 übertragen, wenn der Inhalt des D-Operandenspeicherregisters 44. d. h. der gerade vorliegende Befehl die Eigenschaft einei das dritte aus dem Hauptspeicher ausgespeicherte In- TMA-Operation besitzt, was für die folgende Erläu formationswort, in das A-Operandenspeicherregister 5° terung auch angenommen worden ist. Im Unter 38 übertragen. schied dazu wird die Adresse des Arbeitsspeicher Während des Speicherzyklus 24 erfolgt ferner die platzes 6 des Steuerspeichers in das Steuerspeicher Einspeicherung einer Speicheradresse in das Adres- adressenregister 28 übertragen. Gleichzeitig wird de senregister 60. Diese Adresse wird bei dem Höhe- Inhalt des B-Zeigerregisters 86 in das Steuerspeichcr punkt des vorliegenden Befehls benutzt. Während 55 adressenregister übertragen, und die in dem B-Ope des Zyklus 24 tritt auf ein gespeichertes Prüfsignal randenspeicherregister 40 noch enthaltenen, eine nied hin eine Verzweigung auf, die nach dem Zyklus 25 rige Wertigkeit besitzenden drei Zeichen werden ii bewirkt, daß in Abhängigkeit von dem bedingungslo- das Steuerspeicherregister übertragen und anschlie sen Setzen des Flipflops D ein wiederholter Durchlauf ßend wieder in den Speicherplatz des Steuerspeicher durch die Speicherplätze entsprechend den Zyklen 60 zurückgespeichert, der für eine Speicherung gerad 23, 24 und 25 erfolgt. adressiert ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die letzte Ver Es dürfte einzusehen sein, daß diese Programm- zweigung auf ein gespeichertes Prüfsignal hin erzeugt schleife automatisch nach einem einzigen Zyklus Während des Zyklus 30 wird in das Steuerspeicher beendet wird, da der Inhalt des Adressenregisters 66 adressenregiste · die Adresse eines Folgezählrrs ein während des Zyklus 25 durch die dem Zyklus 26 ent- 65 gespeichert, und der Inhalt dse B-Zeigerregisters 8 sprechende Adresse des nächstfolgenden Speicher- wird um eine Einheit erhöht. Am Ende des Zyklu platzes ersetzt wird. 30 wird die während des Zyklus 27 ausgelöste Vei Während des Zyklus 25 erfolgt eine nochmalige zweigung auf eine gespeicherte Prüfoperation hi
wirksam, wodurch das höchstwertige Adressenregister der Adressenregister 60, 62, 64 und 66, dessen
zugehöriges Flipflop gesetzt ist, dazu benutzt wird, die nächste Speicheradresse abzugeben.
Gemäß einem Beispiel, bei dem, wie dies im vorliegenden
Fall angenommen worden war, die vorliegende Operation einem TMA-Befehl entspricht, wird
keines der Flipflops A bis D gesetzt. Dabei obliegt es dem Adressen register 68, die Adresse für den nach-
sten Speicherzyklus abzugeben. In derartigen Fällen in denen die TMA-Operation selbst beendet wird, isi
der nächstfolgende Zyklus der erste Ausspeicherzyklus des folgenden Programmbefehls, wie dies durcr
S den Inhalt des Folgeregisters des Steuerspeichers bezeichnet ist. Die Ausführung des TMA-Befehls erfolgt
in der Weise, daß eine Verzweigungsoperatiou entsprechend der jeweils auszuführenden Operatior
erfolgt.
Claims (6)
1. HilfsSteuerwerk für eine Datenverarbeitungsanlage mit einem Hauptverarbeitungsteil.
enthaltend einen Hauptspeicher und Steuereinrichtungen zur Verarbeitung von Befehlen und
Informationen, die in dem Hauptspeicher gespeichert sind, wobei in einem einzigen Speicherzyklus
des Hauptspeichers eine Vielfachverzweigung vornehmbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Speicher (48) zur Speicherung von Mikrobefehlen und Adressen vorgesehen ist, daß ein erstes Register (SO) zur Speicherung
von Adressen vorgesehen ist, die zur Bezeichnung von Speicherplätzen des Speichers (48)
dienen, daß ein zweites Register (52) für eine kurzzeitige Speicherung des Inhalts der jeweils
bezeichneten Speicherplätze des Speichers (48) vorgesehen ist, daß eine Vielzahl von unabhängigen
Registern (60, 62, 64 66, 68) vorgesehen ist. die die Adressen von Speicherplätzen des Speichers
(48) über eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen des Speichers (48) zu speichern
imstande sind, daß eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, welche solche Schaltverbindungen
zwischen den genannten Registern (50, 52 60, 62, 64 66, 68) und dem Speicher (48) herzustellen
gestattet, dali die Adressen von Speicherplätzen des Speichers (48) in Jen un bhängigen Registern
(60, 62, 64, 66, 68) in aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen des Speichers (48) ibgespeichert werden,
daß diese Adressen jeweils Teil der Information sind, die aus dem Speicher (48) herausgeführt
und in dem zweiten Register (52) abgespeichert wird, daß ferner eine Vielzahl von bistabilen
Einrichtungen (76) vorgesehen ist, deren Anzahl der der unabhängigen Register (60, 62, 64,
66, 68) entspricht und die jeweils einem dieser unabhängigen Register (60, 62, 64, 66, 68) zugeordnet
sind, daß eine erste Logikschaltung (78) vorgesehen ist, die auf Steuersignale und auf Ergebnisse
von Prüfoperationen anspricht, welche unter in der Datenverarbeitungsanlage festgelegten
Bedingungen ausgeführt werden, und zwar zum Setzen einer bestimmten bistabilen Einrichtung
der bistabilen Einrichtungen (76), daß eine zweite Logikschaltung (74, 72) vorgesehen ist, die
auf weitere Steuersignale und auf das Ausgangssignal einer der bistabilen Einrichtungen (76) in
dem Fall anspricht, daß die betreffende bistabile Einrichtung gesetzt ist. und daß die zweite Logikschaltung
(74, 72) die Übertragung der in dem der jeweiligen bistabilen Einrichtung zugehörigen
unabhängigen Register enthaltenen Information in das erste Register (50) bewirkt, in welchem
diese Information vor Bereitstellung irgendeiner weiteren Adresse für die Bezeichnung der nächstfolgenden
Adresse des Speichers (48) benutzt wird.
2. HilfsSteuerwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte eine Steuereinrichtung
so ausgelegt ist, daß andere Informationsteile aus den bezeichneten Speicherplätzen
des Speichers (48) dazu heranziehbar sind, zumindest einige Prüfbedingungen festzulegen, und
daß eine Abtasteinrichtung (78) vorgesehen ist, die auf die Ermittelung einer bestimmten Bitdarstellung
der anderen Informationsteile hin eine Abtastung der bistabilen Einrichtungen (76) zur
Feststellung eines entsprechenden Zustands und die Übertragung des Inhalts des der gesetzten bistabilen
Einrichtung entsprechenden einen Registers der unabhängigen Register (60, 62, 64, 66.
68) zu dem ersten Register (50) hin einleitet.
3. Hilfssteiierwerk nach Anspruch 2. dadurch
gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (78) so ausgelegt ist, daß sie eines der unabhängigen
Register (60, 62, 64, 66, 68) entsprechend einer die bistabilen Einrichtungen (76) betreffenden
Priorität auswählt und daß der zu dem ersten Register (50) hin übertragene Inhalt derjenigen bistabilen
Einrichtung der bistabilen Einrichtungen (76) zugehörig ist, die eine Anzeige darüber speichert,
daß die erfüllte Prüfbedingung die höchste Priorität besitzt.
4. HilfsSteuerwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Speicher (48) ein Lesespeicher ist.
5. HilfsSteuerwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß mit
dem ersten Register (50) eine Verknüpfungsschaltung (70) verbunden ist, der der Inhalt des
ersten Registers (50) während jedes Speicherzyklus zugeführt wird, wobei dieser Inhalt erhöht
oder verringert wird, und aus der der Inhalt des ersten Registers (50) für den jeweiligen Speicherzyklus
in dem Fall gewonnen wird, daß keine der bistabilen Einrichtungen (76) gesetzt ist.
6. HilfsSteuerwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vielfachverzweigungsoperation mit einer solchen Geschwindigkeit ausgeführt wird, daß
sie mit der Ausführungspenode eines einzelnen Programmbefehls des Hauptverarbeitungsteils
synchronisiert ist und innerhalb dieser Ausführungsperiode abläuft.
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