DE186975C - - Google Patents
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- DE186975C DE186975C DENDAT186975D DE186975DA DE186975C DE 186975 C DE186975 C DE 186975C DE NDAT186975 D DENDAT186975 D DE NDAT186975D DE 186975D A DE186975D A DE 186975DA DE 186975 C DE186975 C DE 186975C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D3/00—Overgarments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
186975 KLASSE 3d. GRUPPE
SOCIETE D. SCHNEIDER & CIE in PARIS.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, um die durch Kragen, Ärmel, Beinkleider
usw. bedeckten Körperteile gegen das Eindringen von Wind und Nässe zu schützen. Die Vorrichtung ist insbesondere für Automobilkleidung
bestimmt. Sie gestattet, im Augenblick des Bedarfs die Kleidung an den
Stellen, die dem Wind oder der Nässe Einlaß gewähren könnten, dicht abzuschließen und
ίο diesen Schluß leicht zu beseitigen, wenn die Dichtung nicht mehr erforderlich ist. Um
dieses Ergebnis zu erreichen, sind die öffnungen an den Kleidungsstücken, z. B. am Halse,
an den Handgelenken usw., von schlauchartigen, luftdichten Kammern umgeben, die mittels eines Veiitiles aufgeblasen werden
können. Die Kammern sind so angeordnet, daß sie nach Wunsch dicht an die zu umschließenden
Körperteile angepreßt werden können oder auch diese freigeben, ohne daß ein Herauslassen der Luft aus den Kammern
erforderlich würde.
Die Zeichnungen zeigen als Beispiel die Anwendung der Erfindung auf den Kragen eines
Kleidungsstückes, doch kann die Anordnung auch auf die Ärmel oder die Beinkleider, sowie
auch für den dichten Abschluß der Taschen benutzt werden.
Fig. ι und 2 zeigen die Luftkammer im aufgeblasenen
Zustande, und zwar
Fig. ι bei geschlossenem Kragen und
Fig. 2 bei geöffnetem Kragen.
Fig. 3 zeigt den Kragen im Gebrauch mit aufgeblasener Luftkammer und geschlossenem
Kragen,
Fig. 4 geöffnet mit nicht aufgeblasener Kammer.
In dem Kragen 1 des Kleidungsstückes ist in an sich bekannter Weise eine Luftkammer
angeordnet. Diese Kammer kann selbständig ausgebildet und im Innern einer durch Faltung
des Stoffes gebildeten Tasche angebracht sein. Sie kann ebensogut durch den Stoff
selbst gebildet werden. In jedem Falle müssen die Wandungen der Kammern aus entsprechend
luftdichtem Material bestehen. Die schlauchartige Kammer ist am einen Ende geschlossen
und am anderen mit einem Aufblaseventil 2 versehen. Der Kragen bezw. die Öffnung wird durch ein Knopfloch 4 und den
Knopf 5 geschlossen. Der Ausschnitt zwischen Knopf und Knopfloch ist, wie insbesondere
aus Fig. 2 und 4 zu ersehen ist, mit einer balgartigen Falte versehen, die für dichten Abschluß sorgt, wenn der Knopf geschlossen
ist und ein Abgleiten von der Schulter hindert, wenn er geöffnet ist.
Bei Regen oder starkem Winde wird der Kragen geschlossen, indem man den Knopf 5
in das Knopfloch 4 der Klappe 3 einknöpft. Darauf wird mittels des Ventiles 2 die Kammer
ι aufgeblasen, so daß sich der Kragen dicht an den Hals anlegt und das Eindringen
von Wind und Regen unmöglich macht. Darauf wird das Ventil in die Schlaufe 6 eingeschoben.
Sobald ein dichter Abschluß nicht
mehr erforderlich ist, kann man die Luft aus der Kammer entweichen lassen, so daß die
Anpressung aufhört. Soll die Pressung nur vorübergehend aufgehoben werden, bei Automobilkleidung
z. B. im Falle einer Fahrtunterbrechung, so kann dies in einfachster und schnellster Wreise dadurch geschehen, daß man
den Knopf 5 öffnet und die Luftkammer 1 aufgeblasen läßt. Der Druck gegen den umschlossenen
Körperteil hört dann sofort auf. Der dichte Abschluß kann jedoch sofort durch Einknöpfen des Knopfes in das Knopfloch 4
wieder erzielt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Vorrichtung, um die durch Kragen, Ärmel, Beinkleider bedeckten Körperteile gegen das Eindringen von Wind und Nässe zu schützen, dadurch gekennzeichnet, daß ein wulstartig ausgebildeter, aufblasbarer und mit einem Ventil versehener schlauchartiger Körper, der die zu schützenden Körperteile zeitweise umschließt, derart angeordnet ist, daß derselbe leicht gelöst werden kann und den umschlossenen Körperteil freilegt, ohne die Luft aus den Luftkammern ausströmen zu lassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186975C true DE186975C (de) |
Family
ID=450703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186975D Active DE186975C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186975C (de) |
-
0
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