DE183660C - - Google Patents
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- DE183660C DE183660C DENDAT183660D DE183660DA DE183660C DE 183660 C DE183660 C DE 183660C DE NDAT183660 D DENDAT183660 D DE NDAT183660D DE 183660D A DE183660D A DE 183660DA DE 183660 C DE183660 C DE 183660C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44F—SPECIAL DESIGNS OR PICTURES
- B44F11/00—Designs imitating artistic work
- B44F11/04—Imitation of mosaic or tarsia-work patterns
Landscapes
- Toys (AREA)
- Road Signs Or Road Markings (AREA)
Description
3(ci'uet(ic§eii afcaci11"αinIb.
(SUitpHiqt bet cyo
(SUitpHiqt bet cyo
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
- JVIl83660 -KLASSE 754, GRUPPE
EMIL NIEDERHÄUSER in CÖLN a. Rh.
Echte Glas- und Steinmosaiken, insbesondere solche, die in größeren Flächen zur
Ausschmückung der Wände von kirchlichen und Profanbauten Verwendung finden, sind
bekanntlich äußerst kostspielig herstellbar und geben nach ihrer Anbringung oft garnicht
oder nur in bedeutend geringerem Maße, als erwartet werden durfte, die gewünschte Wirkung
ab. Der Grund dieser Erscheinung liegt
ίο zunächst darin, daß sich der Lichteinfall,
dessen Stärke und die hiermit verbundenen Reflexerscheinungen selten so genau vorherbestimmen
lassen, um ein diesen und den örtlichen Verhältnissen durchaus angepaßtes
Verteilungs- und Farbenspiel in den Mosaikflächen treffen zu können. So läßt
nämlich die etwa als Grundfarbe getroffene ausgedehnte Verwendung von Goldmosaik bei
parallel mit seiner Lage oder nur in geringer
ao Winkelstellung zu ihr gerichtetem Blick durchaus den eigentümlichen Charakter des Mosaiks
vermissen; in breiten Flächen betrachtet, wirkt Goldmosaik direkt blechern oder unschön.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Verfahren, welches nicht nur einen
täuschenden -und schnell herstellbaren Ersatz von Glas- und Steinmosaiken bei solchen
Fällen und Gelegenheiten bieten soll, bei welchen es auf große Billigkeit der Dekoration,
wie z. B. bei der vorläufigen Ausprobierung der Wirkungen von später anzulegenden
echten Mosaiken oder bei der Ausschmückung nur kürzere Zeit dauernder Bauten, wie Ausstellungs-,
Festräume usw. ankommt, sondern selbst echte Mosaikbeläge an effektvoller Wirkung
ganz bedeutend übertrifft.
Das Verfahren geht von der bekannten Kinderbeschäftigung aus, Gold-, Silber- bezw.
Buntpapiere, wie sie im Handel überall kauflieh sind, in kleine Schnitzel zu schneiden
und auf Unterlagen aufzukleben. Und zwar erfolgt dieses Ankleben nach der vorliegenden
Erfindung nicht derart, daß die Papierstückchen sich ganz glatt, d. h. also ringsum
fest an ihre Unterlage anlegen, sondern so, daß nur einzelne Stellen, wie etwa die unteren
Ecken und Kanten Klebstoff erhalten, während die anderen Teile etwas von der Unterlage
abstehen, also sich selbsttätig etwas vornüber biegen oder auch nach der Seite krümmen
sollen. Hierdurch werden nämlich Reflex erscheinuhgen hervorgerufen, die gegenüber
den Effekten echter Mosaikbeläge von ganz unvergleichlich schöner Wirkung sind; denn
da die einzelnen Steinchen der letzteren ja doch nicht völlig ebene Flächen bilden,
kommen sie, um es zu wiederholen, von manchen Standpunkten aus betrachtet, nicht
zur Entfaltung ihres Glanzes und ihrer Farbe, während dies bei den nach den verschiedensten
Richtungen hin sich werfenden oder biegenden Papierschnitzeln vorliegenden Mosaikersatzes
in hohem Maße der Fall ist.
Um die Dauerhaftigkeit der Papierschnitzel und deren Glanz zu erhöhen, empfiehlt es
sich, dieselben vor dem Aufkleben auf beiden Seiten mit einem gegen Feuchtigkeit schützenden
Lack zu versehen; derselbe muß natürlich auf der Vorderseite durchsichtig sein.
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Statt einseitig bunter bezw. bronzierter Papiere lassen sich auch doppelseitig wirkende
Papiere anwenden. Ebenso lassen sich selbstverständlich an Stelle von Papieren dauerhaftere
Stoffe, wie Leinwand, dünne Metallplättchen und dergl. in Anwendung bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Mosaikersatz durch Ankleben von Schnitzeln aus Papier, Leinwand, Metallblech usw. auf eine Unterlage, wie Wandflächen oder Decken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitzel nicht mit ihrer ganzen Fläche, sondern wahllos bald mit diesem, bald mit jenem Teil ihrer Fläche, z.B. den Ecken, Rändern und dergl. angeklebt werden, um ein Werfen oder Abheben der nicht angeklebten Stellen von der Unterlage zu ermöglichen. '
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183660C true DE183660C (de) |
Family
ID=447653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183660D Active DE183660C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183660C (de) |
-
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