DE182945C - - Google Patents

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DE182945C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182945 KLASSE 4Ba. GRUPPE
ERNST ROSKOTHEN und KARL WIRTH in LUDWIGSHAFEN a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1906 ab.
Um mehrere Bleche zu gleicher Zeit in ' einem Bade zu galvanisieren, werden die Anoden und Kathoden in schrägen, zur Wagerechten etwas geneigten Ebenen übereinander angeordnet. Für diese Anordnung werden durch Winkelauflagen für die Anoden und durch an sich bekannte Abstandshalter für die Kathoden parallele Abstände geschaffen. Die Kathoden liegen mit der oberen Seite
ίο frei und mit der unteren Seite auf den Abstandshaltern auf. Diese Abstandshalter sind von den Anoden unabhängig, tragen sich frei und sind nur an ihren Enden gelagert. Die übereinander angeordneten Anoden und Kathoden sind in einem eisernen Rahmengestell untergebracht, welches durch die Winkelauflagen der Anoden genügend versteift ist und beliebig in das Bad eingehängt und herausgehoben werden kann. Durch schräge Lage der Elektroden ist ein leichteres Ablaufen der Flüssigkeit ermöglicht. Sämtliche Eisenteile werden durch einen besonderen Lacküberzug, die Anoden durch Holzunterlagen isoliert. Der besondere Zweck und die Vorteile dieser Vorrichtung gegenüber den bekannten sind folgende.
Es ist bekannt, Bleche einzeln in einem Bade senkrecht zu galvanisieren; die den Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung gestattet jedoch, eine beliebige Anzahl Bleche in einem Bade zu galvanisieren, wodurch eine erhöhte Produktion und dadurch eine größere Leistungsfähigkeit bedingt wird. Durch Wegfall der vielen Einzelbäder kann die Fabrikation auf einen beschränkteren Raum gebracht werden.
Durch diese Vorrichtung ist es ermöglicht, für eine beliebige Anzahl Bleche die gleichmäßige Arbeitsleistung eines Bades auszunutzen.
Durch die Anordnung der sich frei tragenden Abstandshalter liegen die darunter befindlichen Anoden ebenfalls frei, so daß eine gleichmäßige Zersetzung der ganzen Fläche, mithin auch eine bessere Ausnutzung der Anoden eintritt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie C-D der Fig. I, ^
Fig. 3 im Grundriß, Schnitt E-F der Fig. 2.
In das Badgefäß g taucht das Rahmengestell, bestehend aus je drei an zwei gegenüberliegenden Längsseiten stehend angeordneten Winkeleisen li, welche unten mit Holzbalken i (Fig. 2) verschraubt sind. An den gegenüberliegenden Seiten der stehenden Winkeleisen h sind längslaufende Winkeleisen k (Fig. 2) als Auflagen der Anoden befestigt. Zur Verbindung dieser aus Winkeleisen gebildeten Rahmenflächen sind an den schmalen Seiten beiderseits Flacheisen / (Fig. ι und 2) befestigt, welche gleichzeitig die Anoden an diesen Seiten tragen. An die Flacheisen / sind je drei Gabeln m genietet, welche schmale Holzbalken η tragen. In

Claims (1)

  1. diese Holzbalken sind sechs Glashalter ο (Fig. ι und 2) eingelassen, welche mit dem Balken η die Auflagen für die Kathoden bilden. Die Lagerung der Kathoden und Anoden geschieht folgendermaßen.
    Zuerst ruht auf den unteren Winkeleisen k (Fig. 2) schräg geneigt die Anode 1; dann folgt die durch die Abstandshalter«, 0 getragene Kathode 2; dann folgen unmittelbar aufeinander zwei Anoden 3 und 4 oder eine doppelt so starke wie Anode 1; hierauf folgt wieder eine Kathode 5 usw.
    Pate NT-A ν SPRU c η :
    Vorrichtung zum galvanischen Plattieren von Blechen mit Abstandshaltern zwischen Anoden und Kathoden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Rahmengestell sich freitragende und nur an ihren Enden gelagerte Abstandshalter (η, ο) als Auflagen für die Kathoden abwechselnd mit den dazu parallelen, auf Winkelrahmen (k) ruhenden Anoden in zur Wagerechten etwas geneigten Ebenen eingebaut sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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