DE18185C - Neuerungen an rotirenden Maschinen - Google Patents

Neuerungen an rotirenden Maschinen

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DE18185C
DE18185C DENDAT18185D DE18185DA DE18185C DE 18185 C DE18185 C DE 18185C DE NDAT18185 D DENDAT18185 D DE NDAT18185D DE 18185D A DE18185D A DE 18185DA DE 18185 C DE18185 C DE 18185C
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DE
Germany
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axis
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rotation
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Application number
DENDAT18185D
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English (en)
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Gebr. RITZ & SCHWEIZER in Gmünd. Württemberg
Publication of DE18185C publication Critical patent/DE18185C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende rotirende Maschine, welche sowohl als Motor, betrieben durch Dampf, Wasser, gespannte Luft oder Gase, als auch als Pumpe oder Flüssigkeitsmesser benutzt werden kann, ist vor allem durch die Anwendung eines rotirenden Arbeitskörpers charakterisirt, der mit einem zur Rotationsachse concentrischen, ringförmigen Arbeitsraum versehen, in welchen ein festes Sperrstück ragt, und der mit einem oder mehreren automatisch umstellbaren Absperrwechseln versehen ist, welche den vom Sperrstück abgetheilten Arbeitsraum in zwei oder mehrere Theile theilen, deren Inhalt beim Rotiren des Arbeitskörpers entsprechend der Drehung des letzteren sich verändert.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Längsschnitt der Maschine nach A-B, Fig. 2 einen Schnitt nach C-D, Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach E-F, Fig. 4 einen Schnitt nach G-H, Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt n&c\\J-K, Fig. 4, Fig. 8 einen Schnitt nach L-M, Fig. 1, Fig. 11 einen Schnitt nach x-x, Fig. 3, und Fig. 12 einen Schnitt der Fig. 4. Die übrigen Figuren zeigen Details und Modificationen der Maschine.
Die Maschine besteht aus dem Arbeitskörper a, welcher aus einem Stück oder mehrtheilig sein kann, und ist auf der Achse h befestigt, auf deren Verlängerung eine Riemscheibe oder Zahnrad zur Ableitung oder Einleitung der Kraft sich befindet.
In diesem Arbeitskörper ist der zur Achse b concentrische, von der einen Stirnfläche ausgehende, nach hinten sich verengende Arbeitsraum r eingedreht, welcher die beiden diametral gegenüberliegenden Absperrwechsel ee, Fig. 4, 10 und 11, und das feste Sperrstück/, Fig. 4, 5 und 12, aufnimmt. Die Wechsel e werden vor der Eindrehung des ringförmigen Raumes r in den Arbeitskörper α als volle Konen eingeschliffen und haben einen etwas gröfseren Durchmesser, als die Breite des Raumes r beträgt, Fig. 11. Alsdann wird der Arbeitsraum r, während die Konen ihre Stellung einnehmen, ausgedreht, so dafs von den Konen nur noch Segmente übrig bleiben, wie Fig. 4 und 10 zeigen. Die Zapfen e1 dieser Wechsel reichen durch die hintere Wandung des Arbeitskörpers a und finden hier ihre erste Lagerung, während ihre zweite Lagerung in dem durch zwei Schrauben n1 an den Boden des Arbeitskörpers a angeschraubten Bogenstück η sich befindet, wie die Fig. 1, 3 und 11 (Schnitt nach x-x, Fig. 3) zeigen. Zwischen dem Bogenstück η und dem Arbeitskörper sind auf den Achsen e1 der Wechsel e die Daumen m angeordnet. Das Sperrstück /, Fig. 4 und 12, ist ebenfalls in den Arbeitsraum r eingeschliffen, mit dem es gleiche Tiefe besitzt; es wird durch den Halter g, Fig. 4, 8, 9 und 12, welcher an den Lagerbock c festgeschraubt ist, gehalten und so an einer Drehung verhindert, während die Wechsel e mit dem Arbeitskörper α rotiren.
Den Verschlufs des Arbeitskörpers α bildet der Deckel h1; er ist auf die Endflächen von a, e und / aufgeschliffen, sitzt aber lose auf der Achse b und wird nebst dem zweiten Verschlufsdeckel h11 durch den Halter g an einer Drehung verhindert.
Der Deckel hn umfafst den Deckel h1 und den Rand des Arbeitskörpers α und ist gegen hl
durch eine Packung t in der in Fig. 8 veranschaulichten Weise abgedichtet.
Die Packung t besteht aus mit einander abwechselnden Kränzen von elastischem Material und starkem Eisenblech und ist mittelst versenkter Schrauben auf den Deckel h1 aufgeschraubt. Deckel h11 ist mit der Packung t entsprechenden Vertiefungen versehen, jedoch ragt die Packung t nur so weit in den Deckel hJ1 hinein, dafs, wie Fig. ι zeigt, zwischen h1 und hH ein kleiner Zwischenraum bleibt und auf diese Weise von denselben Kammern von der in Fig. 8 gezeigten Form, deren Zweck später beschrieben werden wird, gebildet werden.
Die Achse b ist einerseits in dem Lagerbock c, andererseits im Lagerdeckel d gelagert, welche auf eine Grundplatte aufgeschraubt sind. In den Deckel d ragen die Enden der Achsen der Wechsel e hinein; der Deckel ist deshalb entsprechend ausgearbeitet und enthält die aufgeschraubten Gleitstücke ο und o1, Fig. ι und 3, welche die Umsteuerung der Wechsel bewirken.
Der Dampf tritt bei p, Fig. 2, durch die Deckel h!I und h1 in den Arbeitsraum r, Fig. 4, ein und versetzt, auf den oberen Wechsel e, Fig. 4, drückend, der sich in Stellung I befindet, den Arbeitskörper α mit dessen Achse b in Drehung. Hierbei wird der untere Wechsel, welcher sich in Stellung II befindet, durch seinen Daumen m, welcher an das Gleitstück ol stöfst, Fig. 3, in die Lage y z, Fig. 4, gedreht, wodurch die Verbindung des Arbeitsraumes r mit der Dampfaustrittsöffnung q hergestellt wird und der Wechsel ungehindert sich an dem Sperrstück f vorbeibewegen kann. Nachdem der Wechsel das Sperrstück passirt hat, wird derselbe, an der Dampfeintrittsöffnung p angekommen, durch seine Daumen m und Gleitstück ο 'wiederum in die. Stellung I gedreht, und die Wirkung von vorhin wiederholt sich u. s. w.
Ist die Maschine im Betrieb, so wirkt der Druck im Arbeitscylinder gegen den Verschlufsdeckel h1, bald auf einer kleineren, bald auf einer gröfseren Fläche, je nachdem der Wechsel einen kleineren oder gröfseren Weg, vom Sperrstück aus gerechnet, zurückgelegt hat. Um dementsprechend auch den Gegendruck von h! auf den Arbeitskörper modificiren zu können, sind die vorerwähnten, von /i! und h11 einerseits und Packung t andererseits gebildeten Kammern durch Durchbohrungen ν des Deckels h1, Fig. 8, mit dem Arbeitsraum in Communication gebracht, so dafs mit dem wachsenden Arbeitsraum und also wachsenden inneren Druck auf h1 auch der äufsere Druck auf h1 wächst.
Denselben Druck, den h1 erfährt, erleidet auch der Deckel h!I. Von diesem wird aber, wie aus Fig. 1 ersichtlich, der Druck durch Verbindungsschrauben /, Dreiarm i und Stellschraube k auf die Welle b übertragen, wodurch allerdings. Reibung erzeugt wird, welche aber durch Anordnung zweier Maschinen auf einer Welle aufgehoben werden kann. Der Arbeitskörper α ist noch zum Schutz gegen Abkühlung mit einem Blechmantel w umgeben, welcher in die Deckel hI! und d eingelassen ist.
Fig. 6 und 7 zeigen die Anordnung der Wechsel für den Fall, dafs Dampf-Ein- und Austritt mit einander wechseln müssen.
Bei Maschinen, die mit Dampf betrieben werden und Expansion gestatten sollen, genügt es vielfach, nur einen Wechsel e anzubringen, und um an schädlichem Raum zu sparen, kann der Dampfzuleitungskanal so im Arbeitscylinder und Verschlufsdeckel h1 angebracht werden, dafs in demselben Augenblick Dampf zutritt, in dem der Wechsel e den Abschlufs des Arbeitsraumes r bewirkt hat, Fig. 13.
Werden die Wechsel gröfser construirt, so kann der Dampf von beiden Seiten wirken, ohne dafs die Dichtung mangelhaft wird oder die Wechselform von Fig. 6 nöthig wäre, Fig. 14.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . In einer rotirenden Maschine die Combination des rotirenden Arbeitskörpers α mit zur Rotationsachse concentrischem, ringförmigem Arbeitsraum r, mit einem in letzteren ragenden abgedichteten, festen Sperrstück / und einem oder mehreren in dem ringförmigen Arbeitsraum r angeordneten, automatisch umstellbaren Absperrwechseln e, deren Drehachse der Rotationsachse des Arbeitskörpers parallel ist.
  2. 2. In einer rotirenden Maschine die Combination der mit den Absperrwechseln e verbundenen Daumen m mit den festen Vorsprüngen 0 und ox, zum Zweck, ein Umstellen der Wechsel bei Rotation des Arbeitskörpers herbeizuführen.
  3. 3. In einer rotirenden Maschine die Combination der' beiden Deckel h1 und h11, zwischen welchen durch geeignete Packung in der durch Fig. 8 veranschaulichten Weise Kammern hergestellt sind, während das Innere der einzelnen Kammern durch Bohrungen ν des Deckels h1 mit dem ringförmigen Arbeitsraum r in Verbindung steht, zum beschriebenen Zweck.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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