DE1817079B2 - Reaktorkern, bestehend aus einer anzahl verschachtelter gruppen gleichartiger saeulen - Google Patents
Reaktorkern, bestehend aus einer anzahl verschachtelter gruppen gleichartiger saeulenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Reaktorkern bestehend aus einer Anzahl verschachtelter Gruppen gleichartiger
Säulen aus Moderatormaterial, wobei jede Säule parallel zu einer gemeinsamen Richtung angeordnet ist
und jede Säulengruppe einen Kanal umschließt, der sich zu dieser gemeinsamen Richtung parallel erstreckt, um
ein längliches Reaktorkern-Elcment aufzunehmen. dessen Querschnittsfläche im wesentlichen gleich der
des Kanals und kleiner als die einer Säule ist. deren Querschnittsfläche derart ist, daß der Gitterabstand der
Kanäle größer ist als derjenige der Säulen.
Es ist bereits bekannt, einen Reaktorkern aus einer Anzahl verschachtelter Gruppen gleichartiger Säulen
aus Moderatormalerial aufzubauen, wobei jede Säule parallel zu einer gemeinsamen Richtung angeordnet ist
(FR-PS 13 31 952). Dabei wird jede Säulengruppe von einem Kanal umschlossen, der sich zu der gemeinsamen
Richtung parallel erstreckt und der ein Reaktorkcrnelement
aufzunehmen vermag. Es ist auch bekannt, daß die Säulen neben dem Kernbrennstoff Kühlvorrichtungen
zum Kühlen des Kernbrennstoffs aufnehmen können (DT-AS 11 77 751). Zwischen den benachbarten Säulen
selbst ist jeweils ein entsprechendes Spiel vorhanden, damit sich jede Säule frei um ihre Achse ausdehnen oder
zusammenziehen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Reaktorkern, der aus einer Anzahl verschachtelter
Gruppen gleichartiger Säulen besteht, die aus Blöcken zusammengesetzt sind, zur Erleichterung der Brennstoffhandhabung ein zusätzliches Spiel zwischen den
Oberflächen der benachbarten Blöcke vorzusehen, wobei dann im Betriebszustand dieses zusätzliche Spiel
im Reaktorkern keine unerwünschten Erscheinungen,
ίο wie beispielsweise ein verstärktes Verwerfen der
Blöcke oder Schwingungen, hervorruft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß in an sich bekannter Weise jede Säule Kernbrennstoff und Vorrichtungen zum Kühlen desselben enthält
und daß das in zumindest einigen Kanälen der vorhandenen Kanäle enthaltene längliche Reaktorkern
Element ein Spreizstab ist. dessen Querschniusfläche derart ist. da(3 nach Einfuhren in den Kanal die
umgebenden Sai.'-er 'vJch ;:ΐ:^ί'!: gegen ώ-: ber.::chbarten
Säulen ge^rikkt '■■■ erden
Das üruiv^ai/lichc der ernnduiigsgemäßen -V: ο riming
der Reaktorkern-Bestandteile soll nachfolgend ::n
Hand eines geometrischen Modems erläutert w erden:
in die Gesamtheit oder einer; wesentlichen Tei! der
Querschnitts^::."!·.: eines Reaktorkern- ?md Gruppesieichartisior.
sich berührende1" Kreise, sogenannte·
Grundkre- einbeschrieben, die uns vier Kreisen pr--<
Gruppe bestehen, und derart angeordnet sind, oa:.'· ihre.
Mittelpunkte ein ruuieniormigcs Guter bilden, und die
3c Kreismitteipunkte der einen Gruppe be/iig'u^ :■ _<■
Kieismiueipunkte benachbuPe:' Gruppen derjr· :;ngeordnet
sind, daß sich die Gruppen verschachtelt Kir.·.?
sechsseitige ebene Flache, ν eiche \vuc Gruppe vu:
Kreisen umschreib'., bildet ein Fiacheneiemem. Hi'e
derartige Fläche wird durch zwei sich gegenüberliege'
de Seitenp.iare dargesteii" wobei jede- eine gemein·-:!-
rne T.ineent-j benachbarter Grundkreisc.· eine·" ie;!eri
Gruppe darstellt, wahrend das restliche Paar vr'p gegenüberliegender Seiten jeweils Tangenten an die
weiter außen hegenden Kreise darstellt, welche die gemeinsamen Tangenten unterbrechen. Die Mittelpunkte
der vier gemeinsamen Tangenten stellen die Mittelpunkte entfernbarer Einsatzteile dar. beispielsweise
Regelstäbe oder Handhabungsvorrtch' ingen
Diese Mittelpunkte bilden ein rechtwinkliges Gitter unc
können entweder als Mittelpunkte für Regelstäbe odei
als Mittelpunkte für Standrohre dienen. Kreise um diesi Mit !punkte mit wesentlich kleinerem Radius als den
Radius der Grundkreise können so gestaltet werden daß sie die Grundkreise berühren, und um einen kleiner
Betrag in die sechsseitig begrenzte Fläche eindringen aber dessen ungeachtet stellt der übriggebliebene Tei
des sechsseitigen Flachenelements den Querschnit eines Blocks oder einer Gruppe von Blöcken dar. au
denen der Reaktorkern aufgebaut ist. Es kam vorteilhaft sein, das Flächenelement in vier unregelmä
ßige Fünfecke zu unterteilen. Selbstverständlich kam die Unterteilung auch in andere Vielecke vorgenommei
werden, aber unregelmäßige Fünfecke, die von dei gemeinsamen Tangenten an die Grundkreisc gebilde
werden, sind vorzuziehen, weil sie untereinander gleich Flächen bilden und die Grundkreise derart umschließer
daß nur sehr wenig der eingeschlossenen Fläch außerhalb der Grundkreise lieg!.
Vorteilhaft bestehen die Säulen des Reaktorkerns au prismatischen Blöcken von im wesentlicher unregelmä
ßigem fünfeckigem Querschnitt die ein Paar sie gegenüberliegender mit Ausnehmungen versehene
Ecken besitzen, welche einen Quadranten des Kanals bilden, der entsteht, wenn vier solcher Säulen nebeneinander angeordnet werden. Die Mittelpunkte dieser
Hohlräume bilden dann ein rechtwinkliges bzw. quadratisches Gitter und der Flächenmittelpunkt eines
jeden fünfseitigen Blocks liegt im wesentlichen im Mittelpunkt eines Grundkreises.
Die rni: der Erfindung erzielten Vorteile bestehen
insbesondere darin, daß durch das zusätzliche Spiel zwischen den Oberflächen der benachbarten Blöcke ein
leichtes Herausnehmen und Einsetzen von Blocker: beim Wechsel der Brennstoffelemente ermöglicht wird,
ohne daß beim Normalbetrieb selbst dieses zusätzliche
Spiel unerwünschte Relativbewegungen verursacht.
Ein Ausfuhrungsbeispie! der Erfindung ist in den
Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend näher erläuien. Es zeig·
Fig.: eine schema tische Darstellung, au-, der uic
Lage de" ReakiorkernzeÜen zueinander ersichtlich ist.
F 1 g. 2 einen Schnitt durch einen prismatischer. Block 2:
enticing einer zur Säuienachse seni.rechten Richu.n·..
F ι ;j. j eine Teüansich' eine1. Reaktorkern*, ati:.
R^.-ken entsprechend t 1 g. 2 und
! ι g. 4 einen Teilschnitt entlang der Linie IY-1 ::
F ! g. 2. 2;
In ι ' g. ! oe/.eichncn ;.'. b, c und J die Form eine"
Kaute bildende M'ttelpunkie sie!· Deruhrendc Grundpreise
C die der; ■·. angeordnet sind, dal5 die Gripper
»us lewet.s vier Grundkreisen C1OC1C'; GC-CPC-: . .
Sien '.liteinandci· verschachtelt». Jede Gruppe au vier je
Kreiden wird son einem sechsseitigen ebenen Flacnenfleme:■■·
umschriebe, das durch /we; l'aare von
f ieichur igen, sich gegenüberliegenden Tangente" 7"';.
T 2. 7 3 7" 4. begrenzt wird, wobei jede Tangenu- zwei
hctachbarien Kreisen gemeinsam ist. Das dritte l'aa:
Her·, gegenüberliegender Seiten stell: Tangenten Γ5.
Ι·.!: die weite" außerhalb liegenden Kreise der Grupne
tlar. Die sich aus den sechs Seiten Tl ... Tb ergebende
techsseiiige Flache ist das Grundelement des Reaktorkerns.
Um die Mittelpunkte jeder der längeren Seiten des Flächenelements sind Kreise 5 und (vor.
kleinerem Durchmesser angeordnet, die - wie
dargestellt - ein rechtwinkliges Gitter bilde:1..
!"> '.· Flacht der Kreise S und C'übersrhneide; die von
iicn sechs Seilen umschlossene Fläche und berühr; die
Cirundkreise. Die restliche Fläche der Zelle stellt die Fläche oder ein Vielfaches der Flächen der notwendigen
Reaktorkernbestandteile dar.
Vorteilhaftere eise kann die restliche Fläche in vier
unregelmäßige, im wesentlichen fünfeckige Flachen unterteilt werden, denen jedoch zwei gegenüberliegende
Ecken fehlen, um so eine Ausnehmung zu bilden, die einen Quadranten der Hohlräume C oder 5 darstellt.
Die Blöcke 11 dieses Querschnitts können von ,gleichartiger Gestalt sein.
F i g. 2 zeigt einen dieser Blöcke aus Moderator-Material,
wie z. B. Graphit, von unregelmäßigem, fünfeckigem Querschnitt, dessen fünf Seiten mit 12,13,14. 15 und
16 bezeichnet sind. Die benachbarten Seiten 12. 16 wie auch das gegenüberliegende Paar benachbarter Seiten
13, 14 stehen senkrecht aufeinander. Die von den anderen Seiten eingeschlossenen Winkel betragen
jeweils 120". An den beiden F'cken /wischen den beiden
gegenüberliegenden Paaren benachbarter Seiten 12. 16 und 13. 14 sind sauber geschnittene Ausnehmungen 17a,
\7b angebracht, deren Oberflächen einen Quadranten der kreisförmigen Hohlräume 5. Cbilden. die entstehen,
wenn entsnrechende Ecken von vier Blöcken nebeneinander angeordnet werden.
F i g. 3 zeigt eine solche Anordnung an einer Anzahl von Blöcken 11, die nebeneinander, parallelachsig und
mit gleichartigen Seiten aneinandergrenzend angeordnet sind, so daß die Ausnehmungen 17 benachbarter
Blöcke sich ergänzen, um Hohlräume S, C von kreisförmigem Querschnitt zu bilden, welche parallel zu
den Blockachsen verlaufen. Wie dargestellt, ist die Gestalt der Blöcke derart, daß jede Gruppe aus vier
Blöcken, die zur Bildung eines gegebenen kreisförmigen Hohlraums zusammengesetzt werden, ein rechtwin::':
ges bzw. quadratisches Gitter bildet.
Die Hohlräume ί werden zur Aufnahme eines
sogenannten Spreizstabs 5"benutzt. Wirkungsweise und
Aufbau von Regelstäben sind allgemein bekannt, aber die Verwendung eines Spreizstabs wird in diesen"
Zusammenhang für neu gehalten und bedarf einiger Erkiärur.gei';. t-.ir. Snreusuir en Stan oder eir. Ro-T
au;· :iern Nigeria! mit g-rirüietri Ne^tronendbior;"'-lionsGi.erschr
'.f. und einen· Durchmesser, der geeigne
,si. de" HoPirauni .S'aus/utuiien ^ or/ugsweise w :\\\ ein.
Einfunraoschrägung an einem Ende vorgesehen, möglicherweise
-:L!.:, eine leichte kwm/ität des Seh.ül·,. in.
malten Zustand muß genügend ireier Raum /wis^ne1'.
den Oberflächen der benachbarten Blocke vorii,inuc
sein. LIiT. ücen Wärmeauscieniuing zu gestauer!, otv.iüa!.>
starke Spannungen in den Blocken entsienen. im
Einsät.' können strahlungsbedingte Effekte cm ν er/v
her, der Blöcke bewirken. ^ .λ zum Verklemmen iüiv
und ihr Wegnehmen ne Brcnnstoffneuaui'gabi* ·■
schien. Deshalb is', es wünschenswert, einen /usai,- .-chen
ireien Raum zwischen der Oberflachen 12 und Ir.
benachbarter U1 jcke vorzusehen, um das Herausnehme:
und Lrset/en vor; Blöcken beim Wechsel de Brennsioife'emente zu erieiciiterr,. Besieht allerdings m;
Reaktorkern i.ie: Normalneirieb ein zusätzliches Spie;
so kann dieses ein verstärktes Verwerten der Block..· Schwingungen oder andere unerwünschte Erscheinungen
hervorrufet-.. Deshalb besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung dann, daß zwar zusätzliches
Spiel zur Erleichterung der Brennstoffhandhaburig zwischen den Oberflächen 12 und 16 benachbarte!
Blocke wgesehci is:, daP aber die durch diese:-
zusätzliche Snie! > erursachicn Rclativbew egui\.ren m.:
Hilfe des Sprei/stabs verhindc- werden.
Zum Rrennstolfclemeni-V' ■ '•ei wird u^r Sprer/star
zunächst entfernt, um so ein iu>''eichendes Spiel tür uit
unmittelbar benachbarten Blöcke zu erzielen und danii
ihr Entfernen und Ersetzen zu erleichtern. Nach den Ersetzen der benachbarten Blöcke wird der Spreizstat
(oder ein neuer) wieder eingebracht, um die durch da: Spiel zwischen den Blöcken unerwünschten Erschcinun
gen zu verhindern. Benachbarte Blockoberflächei können örtlich mit länglichen Rippen oder ähnlichen
versehen werden, um eine Bewegung der Blockoberflä chen gegeneinander zu unterbinden.
Bei sorgfältiger Betrachtung von F i g. 3 wird deutlich daß ein Verschachtdungseffeki infolge der Blockgesta'
erreicht wird, was bedeutet, daß bei der Entfernung
eines Blocks (nach dem Herausziehen des Spreizstabs der Nachbarblock nicht in den entstandenen Hohliaur
stürzen kann.
Wie schon erwähnt, enthalten die Blöcke Brennstof Eine Möglichkeit, den Brennstoff in die Block
einzubringen, ist in F i g. 2 dargestellt, wobei di Brennstoff enthaltende Fläche sich im Inneren eine
Kreises 20 befindet, in dem Block sind eine äußer ringförmige Reihe von öffnungen 21 und drei inner
Öffnungen 22 vorgesehen, in denen vorgefertigte Brennstoffpackungen derart untergebracht sind, daß für
den Durchtritt des Kühlmittels durch die Öffnungen 21, 22 und über die Brennstoffpackungen Sorge getragen
ist.
Eine Mittelöffnung 23 zum Eintritt und nachfolgendem Erfassen durch den Greifer einer Hebevorrichtung
wird in der Mitte des Kreises 20 angeordnet. An dem dargestellten Block sind drei radiale Einschnitte 24
eingezeichnet, die sich von dem Boden der Öffnung 23 aus jeweils unter einem Winkel von 120° erstrecken und
den sich radial ausbreitenden Fingern eines Greifers gestatten, unter den Block zu fassen, nachdem der
Greifer durch die Öffnung 23 hindurchgeführt wurde. Wenn die Blöcke als Reaktorkern innerhalb eines
Druckbehälters angeordnet sind, erfordert das Einführen von Brennstoffhandhabungswerkzeugen geeignete
Durchführungen durch die Wandung des Druckkörpers.
Für einen solchen Zugang zu Druckgefäßinnenräumen ist eine verschließbare Durchführung in der
Druckkörperwand in unmittelbarer Nähe einer Endoberfläche des Reaktorkerns über jeder Bohrung S, C
vorgesehen. Diese Durchführungen sind abwechselnd für die Einführung von Spreizstäben und für die
Betätigung der Regelstäbe in den darunter liegenden Kanälen bestimmt; die mit dem Buchstaben 5
bezeichneten Bohrungen sind für die Spreizstäbe S und die mit C bezeichneten für die Regelstiibe C bestimmt.
Der Ein- und Ausbau'der Brennstoffblöcke wird vorgenommen, indem zunächst der Durchführungsver-Schluß
oberhalb eines Spreizstabs entfernt wird, dann wird der Stab selbst nach oben herausgezogen und ein in
geeigneter Weise gebogenes Hebewerkzeug durch die Durchführung eingeführt. Das Werkzeug wird dann aus
der Mitte gerückt, bis der Greifer in die Öffnung 23 desjenigen Blocks eintreten kann, der entfernt werden
soll. Darauf werden geeignete Verriegelungen des G reif Werkzeugs freigegeben, damit dieses in die
radialen Einschnitte 24 eingreifen kann. Dann wird der Block angehoben (zu diesem Zweck ist ausreichend
freier Raum zwischen der Oberseite des Reaktorkerns und dem Deckel des Druckkörpers vorzusehen) und
unter die Durchführung gebracht. \on wo er aus dein
Druckgefäß herausgehoben wird.
Verständlicherweise wird man es in der Praxis
bevorzugen, eine gewisse Anzahl Blocklagen übcreinanderzuschichten.
Eine geeignete Schichtweise für die Blöcke ist in F i g. 4 angegeben, die einen Schnitt entlang
der Linie IV-IV in Fig. 2 darstellt. Wie ersichtlich, enthält jeder durch die öffnungen 21, 22 gebildete
Brennstoffkanal ein Graphitrohr30 mit einer ringförmigen
Brennstoffüllung 31, die sich innerhalb dessen Wandungen befindet. Der untere Teil des Rohres ist mit
Gewinde versehen, um in die Gegengewinde auf dem inneren Umfang der drei dort angeordneten Vorsprünge
32 einzugreifen, die am unteren Ende jeder der Öffnungen 21, 22 sich einwärts erstrecken. Am oberen
Ende des Graphitrohres 30 wird die Brennstoffüllung 31 durch einen Anschlag 33 gesichert. Zusätzlich zur
Sicherung der Brennstoffüllung 31 dient der Anschlag 33 dazu, die Spitze des Brennstoffrohres in der öffnung
21, 22 zu zentrieren. Räumlich verteilte Vorsprünge 34, die an der Wand der öffnung anliegen, sind zu diesem
Zweck vorgesehen.
Die eigentlichen Blöcke selbst greifen am Kreis 20 und bei 35 ineinander. Am unteren Ende des Blocks ist
der Graphit zwischen den Kreisen 20 und 35 verlängert, um den vorstehenden Teil der Zapfenanordnung zu
bilden, während der gleichartige Graphit am entsprechenden oberen Ende des Blocks verkürzt ist, um das
entsprechende Gegenstück der Anordnung zu bilden. Die öffnungen 23 in benachbarten, übereinander
geschichteten Blöcken greifen auf Grund der konzentrischen »Verzahnung« ineinander.
Es wird verständlich, daß die »Verzahnung« einen Abstand der waagerechten Oberflächen der übereinandergeschichteten
Blöcke im Hinblick auf einen Versatz bewirkt. Die benachbarten Abschnitte des Kühlmittelkanals sind mit geeigneten Erweiterungen
ausgebildet, so daß in diesen Verbindungsstellen eine Verringerung der Geschwindigkeit des Kühlmittels
auftritt. Demzufolge entsteht eine Verringerung der Geschwindigkeit des Kühlmittels und entsprechende
Verluste werden gleicherweise verringert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Reaktorkern bestehend aus einer Anzahl verschachtelter Gruppen gleichartiger Säulen aus
Moderatormaterial, wobei jede Säule parallel zu einer gemeinsamen Richtung angeordnet ist, und
jede Säulengruppe einen Kanal umschließt, der sich zu dieser gemeinsamen Richtung parallel erstreckt,
um ein längliches Reaktorkern-Element aufzuneh men, dessen Querschnittsfläche im wesentlichen
gleich der des Kanals und kleiner als die einer Säule ist, deren Querschnittsfläche derart ist, daß der
Gitterabstand der Kanäle größer ist als derjenige der Säulen, dadurch gekennzeichnet, daß
in an sich bekannter Weise jede Säule Kernbrennstoff und Vorrichtungen zum Kühlen desselben
enthält, und daß das in zumindest einigen Kanälen
(5) der vorhandenen Kanäle (C. S) einbauen
Reaktorkern-Eiemeni ein Sprei/.stab {S')\y· dessen
Querschnittsfläche derart ist. daß nach Einführe'- ;n
den Kanal die umgebender, Säulen nach außen gegen die benachbarten Säulen gedruckt werden.
2. Reaktorkern nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet. dar! das in den Kanälen C
enthaltene längliche Reaktorkern-F.lemert em -\bsorptionsrege!
stab Γ ι st.
3. Reaktorkern nach Anspruch ! ode 2. dadurch gekennzeichnet, daß jede Säule aus einer An/ah!
übereinandergeschichieier Blöcke (Hi aus Kernbrennstoff
enthaltendem Modem iorniatc-ia; irit
Öffnungen (21. 22) für das Kühlmittel besteht.
4. Reaktorkern nach Anspruch j. dadurch
gekennzeichnet, daß die Säulen aus prismatischen
Blöcken (11) von im wesentlichen unregelmäßigem fünfeckigem Querschnitt bestehen, die ein Paar sich
gegenüberliegender mit Ausnehmung!.: (17) ver'._- hener Ecken besitzen, welche einen Quadranten des
Kanals (C) bilden, der entsteht, wenn vier solcher Säulen nebeneinander angeordnet werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB58245/67A GB1212696A (en) | 1967-12-21 | 1967-12-21 | Improvements in or relating to nuclear reactors |
| GB5824567 | 1967-12-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1817079A1 DE1817079A1 (de) | 1969-07-17 |
| DE1817079B2 true DE1817079B2 (de) | 1976-12-02 |
| DE1817079C3 DE1817079C3 (de) | 1977-07-28 |
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| DE1817079A1 (de) | 1969-07-17 |
| FR1597799A (de) | 1970-06-29 |
| US3676297A (en) | 1972-07-11 |
| ES380218A3 (es) | 1973-09-16 |
| CH490722A (de) | 1970-05-15 |
| GB1212696A (en) | 1970-11-18 |
| NL6818048A (de) | 1969-06-24 |
| JPS4840278B1 (de) | 1973-11-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |