DE181550C - - Google Patents

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DE181550C
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Germany
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valve
fuel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4397Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air or fuel are admitted in the mixture conduit by means other than vacuum or an acceleration pump

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

kaisIrDCHes ;
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c. GRUPPE
innerer Verbrennung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein doppeltes Einlaßventil an Maschinen mit innerer Verbrennung, durch welches der Brennstoff zu der Verbrennungskammer zugelassen wird. Der Zweck der Erfindung besteht darin, das Ventil derart zu bauen, daß die Zulassung des Brennstoffes unabhängig von der Luftzulassung geregelt werden kann, während zu gleicher Zeit diese beiden Elemente
ίο der Verbrennung vollständig abgesperrt werden können.
Ferner soll mit der Erfindung der Brennstoff besser zerstäubt werden, wenn er eingelassen und auf den Zünder gerichtet wird, wodurch zugleich eine bessere Mischung von Brennstoff und Luft erreicht wird, während der Brennstoff trotzdem seine physikalische Identität nicht verliert, bis die Verbrennung beginnt.
Beide Teile des neuen Ventils werden zusammen durch die das Ventil öffnenden Mittel betätigt, während jener Teil, der die Zulassung von Brennstoff regelt, einer von dem anderen Teile unabhängigen Bewegung fähig ist, um eine unabhängige Regelung der Brennstoffzuführung zu erlangen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im mittleren Schnitt dargestellt.
Auf der Zeichnung bedeutet A einen Teil des Zylinders der Maschine. Die Luft, die den einen Teil der Brennstoffmischung in dem Arbeitszylinder ausmacht, wird unter Druck, z. B. von einem Kompressionszylinder E, zu einer Ventilkammer K zugelassen, die durch einen Ventilkanal k mit dem Arbeitszylinder in Verbindung steht. Ein Verdampfer und Zünder M ist zwischen dem Ventilkanal und dem Arbeitszylinder angebracht. Der Brennstoff, der den anderen Teil der Brennstoffmischung ausmacht, kann durch eine passende Röhre H von einer in der Zeichnung nicht dargestellten Brennstoffpumpe zugeführt werden. Der Brennstoff tritt unter Druck ein. Bei der Erfindung wird der Brennstoff nicht in die Ventilkammer K eingelassen, sondern zwischen die Glieder des doppelten Ventils, wie später beschrieben wird. Das Ventil kl, welches den Kanal k abschließt, besitzt eine Spindel, die mit einem Blocke k* verbunden ist, der in einem Halter k 3 geführt und mit einer Rolle ki versehen ist, die mit einer Stange L zusammenarbeitet. Diese ist ebenfalls indem Halter k% gelagert und kann durch eine in einen an dem Träger Z2 angeordneten Zahnradsektor 1 1 eingreifende Verzahnung I bewegt werden. Das Zahnradsegmefit kann durch eine Klinke /3 mit einer hin - und hergehenden Stange der Maschine verbunden sein.
Die Spindel des Ventils k1 wird von einer Muffe 0 umfaßt, die an ihrem unteren Ende ein Ventil o1 trägt, das auf dem Ventil k1 aufliegt und den Ventilkanal k versperrt. Das Ventil o1 wird gewöhnlich auf seinen Sitz auf dem Ventilkörper k1 und auf den Kanal k durch eine Feder o2 gepreßt, die
zwischen die Muffe ο und dem Blocke k'2 oder einem die Spindel des Ventils k l umgebenden Bund angeordnet ist. Der Ventilsitz k ist vorteilhaft konisch geformt, wie gezeichnet, während die Flächen der Ventile kl und o! entsprechend gebildet sind. Nach ihrem unteren Ende ist in der Muffe ο eine Kammer os gebildet, die um die Spindel des Ventils k1 herumreicht und mit einem Kanal o4
ίο versehen ist, der mit dem verlängerten Kanal o5 in der Stopfbüchse, in der sich die Muffe bewegt, in Verbindung steht. Ein entsprechender Kanal h ist in dem Gehäuse vorgesehen, das das obere Ende des Zylinders bildet, um den Brennstoff von der Zuleitung H nach dem Kanal o5 zu leiten.
Beim Betriebe wird das Ventil k1 gehoben, um den Kanal k in dem geeigneten Augenblicke durch die gezeigten, oder irgendwelche anderen, passenden Mittel zu öffnen. Beim Anheben des Ventils k1 hebt sich zugleich das Ventil o1 mit. Dadurch öffnet sich der Kanal k und läßt die unter Druck stehende Luft von ihrem Behälter E einströmen. Das Ventil o1, das auf seinem Sitze auf dem Ventilkörper k' durch die Feder 02 gehalten wird, wird von seinem Sitze durch den Druck des Brennstoffes aus dessen Zuleitung gehoben. Die Zeit des Anhebens wird im allgemeinen durch die Wirkung der Pumpe oder des Ventils, das die Zuleitung des Brennstoffes regelt, bestimmt, der genaue Augenblick des Anhebens kann indessen auch durch die Anbringung einer anderen Feder o2
oder durch die Änderung ihrer Spannung geregelt werden. Im letzten Falle könnte z. B. ein Bund oder eine Kappe, die die Feder hält, einstellbar sein. In dieser Weise kanri das Ventil o1 derart reguliert werden, daß es sich etwas eher öffnet als das Ventil kl oder in demselben Augenblicke oder später. Es ist klar, daß, wenn das Ventil o1 von seinem Sitze abgehoben ist, der Brennstoff radial in einer dünnen Schicht über den Ventilkörper verteilt und augenblicklich von der einströmenden Luft aufgenommen wird. Die Luft wird gleichfalls in einer dünnen Kegelmantelschicht verteilt. Der Brennstoff wird mithin vollständig zerstäubt und mit Luft gemischt, so daß er unmittelbar nach dem Kontakt mit dem Verdampfer und Zünder M vollständig verdampft. Der Ventilsitz wirkt wie eine Verteilungsplatte, gegen die der Brennstoff entladen wird. Die Beziehung zwischen Luft und Brennstoff ist eine derartige, daß die Zerstäubung des Brennstoffes erleichtert wird, während zu derselben Zeit der physikalische Zustand des Brennstoffes unverändert bleibt, bis die Verdampfung und Verbrennung Platz greift. Ferner kann durch die Regelung des Augenblickes der Entladung des Brennstoffes, wie schon beschrieben, die Eigenschaft der Mischung gemäß der besonderen wünschenswerten Arbeitsbedingungen geändert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppeltes Ventil für Kraftmaschinen mit langsamer, innerer Verbrennung, das mit Luft- und Brennstoffeinlaß zusammen arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil einen mittleren Teil (kl) und einen äußeren Hülsenteil (01J besitzt, der auf dem mittleren Teile aufliegt und unabhängig von ihm bewegt werden kann, wobei der mittlere Teil (kl) den Einlaßkanal (k) verschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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