DE1797151C - Holographische Aufzeichnungsein richtung - Google Patents

Holographische Aufzeichnungsein richtung

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DE1797151C DE19681797151 DE1797151A DE1797151C DE 1797151 C DE1797151 C DE 1797151C DE 19681797151 DE19681797151 DE 19681797151 DE 1797151 A DE1797151 A DE 1797151A DE 1797151 C DE1797151 C DE 1797151C
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine holographische Aufzeichnungseinrichtung, bei welcher auf einem bestimmten Flächenbereich eine: Aufzeichnungsträgers eine Interferenzfigur aufgezeichnet wird, die durch Interferenz eines Bezugsbündels räumlich kohärenter elektromagnetischer Strahlung mit einem Objektbündel entsteht, welches von einem mit der Strahlung beleuchteten Objekt stammt und redundante Objektinformation enthält, die durch eine Vorrichtung zur Einführung einer Überbestimmung in die im Objektbündel enthaltene Objektinformation erzeugt wird.
Unter »Holographie« versieht man bekanntlich ein Aufzeichnungsverfahren, bei dem ein Aufzeichnungsträger. z. B. ein photographischer Film, gleichzeitig mit einem Informationsbündel, das von einem mit räumlich kohärenter elektromagnetischer Strahlung beleuchteten Objekt ausgeht und einem Bezugsbündel der elektromagnetischen Strahlung belichtet wird. Die kohärente Strahlung wird gewöhnlich mittels eines Lasers erzeugt, und das durch die Interferenz der beiden Bündel entstehende Interferenzmuster wird auf einem bestimmten Flächenbereich des Aufzeichnungsträgers aufgezeichnet.
Wenn das beleuchtete Objekt ein Transparentbild, z. B. ein Diapositiv, ist, können Mangel des Aufzeichnungsträgers, wie Kratzer oder Schmutzflecken, bei der Rekonstruktion des Bildes aus dem aufgezeichneten Hologramm einen vollständigen Verlust von Teilen des Bildes verursachen, wenn in da.; Informationsbündel während der Aufzeichnung ues Hologramms keine Überbestimmung (Redundanz,) eingeführt wird, d. h., wenn das Objektlichtbündel nicht so geführt svird, daß die von einer Stelle des Objekts stammende Information an mehreren Stellen des Hologramms aufgezeichnet wird. Wenn andererseits die Aufzeichnung des Hologramms mit einem bezüglich der Objektinformation überbestimmten Informationsbündel erfolgt, kann das aufgezeichnete Hologramm erheblich verkratzt, beschmutzt und sogar zerbrochen werden, ohne daß mehr als ein geringer Verlust der Gesamtauflösung und des Kontrastes im wiedergegebenen Bild eintreten. Überbestimmt aufgezeichnete Hologramme sind daher für die Aufzeichnung von Daten und für Wiedergabe und Anzeigevorrichtungen von erheblichem Interesse.
Es ist bekannt, die gewünschte Überbestimmung im Informationsbündel durch die Verwendung von diffusem Licht bei der Aufzeichnung des HoIogramms zu erreichen. Genauer gesagt läßt man ein Bündel räumlich kohärenten Lichtes durch eine Platte aus streuendem Glas, z. B. Opalglas, treten, bevor man es durch das Transparentbild fallen läßt,
das die holographisch aufzuzeichnende Information krohologramm offensichtlich in wesentlich geringeenthält. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß rem Ausmaße toleriert werden als in einem relativ jeder Punkt des für die Aufzeichnung bestimmten großflächigen Hologramm. Andererseits bringt das Flächenbereiches des Aufzeichnungsträgers mit Licht bekannte Verfahren zur Aufzeichnung von Mikrohovon allen Punkten des Transparentbildes sowie mit 5 logrammen mit Uberbestimmung durch Verwendung Licht vom Bezugsbündel belichtet wird. Man erreicht eines diffusen Informationsbündel in erheblichem dadurch im aufgezeichneten Hologramm einen sehr Maße das Auftreten von Störflecken in dem wiederhohen Grad an Oberbestimmur.g. Läßt man anderer- gegebenen Bild mit sich.
seits die streuende Glasplatte weg, so wird ein gege- Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufbener Funkt des Aufzeichnungsträgers nur durch io gäbe zugrunde, eine Einrichtung zum Aufzeichnen Licht von einem einzigen entsprechenden Punkt des von Hologrammen, insbesondere fvlikrohologram-Transparentbildes belichtet, die Zuordnung ist dabei men, anzugeben, die ausreichend überbestimmt sind, eineindeutig im mathematischen Sinne. In diesem gleichzeitig jedoch eine praktisch störfleckenfreie Fall enthält das aufgezeichnete Hologramm keinerlei Bildwiedergabe ermöglichen.
überbestimung und jeder noch so kleine Kratzer 15 Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch
oder Schmutzfleck auf dem aufgezeichneten HoIo- eine holographische Aufzeichnungseinrichtung der
gramm hat den vollständigen Verlust eines entspre- eingangs genannten Art gelöst, die dadurch gekenn-
chenden kleinen Teiles des wiedergegebenen Bildes zeichnet ist, daß die Vorrichtung zur Einführung der
zur Folge. i berbestirnmung in das Objektbündel eine Anzahl
Leider maß jedoch für die Fehlerunempfindlich- 20 diskreter im Winkel zue: ander verlaufender Teilkeit von Hologrammen, die mit einem diffusen Infor- bündel erzeugt, die sich an. Ort des Aufzeichnungsmationsbündel hergestellt wurden, ein Preis gezahlt trägers überlappen, und daß der Überlappungsgrad werden. Man muß nämlich entweder einen sich in der Teilbündel so gewählt ist. daß die maximale einem fleckigen Untergrund äußernden Störeffekt in räumliche Wellenlänge der durch die sich überlap-Kauf nehmen oder verhältnismäßig große HoIo- 25 penden Teiibündel erzeugten Stör-Interferenzfigur gramme verwenden, bei denen keine Störflecken auf- unier der Auflösungsgicnze in dem mit dem aufgetreten, zeichneten Hologramm wiedergegebenen Bild liegt.
Störungen durch Fleckenbildung sind ein uner- Die Einrichtung kann hierfür insbesondere ein wünschtes Nebenprodukt von hochgradig kohärenten Phasen-Beugungsgitter oder eine andere Vorrichtung Licht, wie Laserstrahlung, wenn dieses diffus reflek- 30 enthalten, die als Informationsbündel ein Mchrfachtiert wird. Die hellen Flecken entsprechen den Stel- bündel erzeugt, dessen Teilbündel winkelmäßig gelen, wo sich das diffus reflektierte Licht durch Inter- geneinander versetzt sind und sich überlappen. So ferenz verstärkt, während die dunklen Flecken den können also mit einem ersten Teilbündel, der sym-Stellen entsprechen, wo sich das diffus reflektierte metrisch zur Halbierenden einer gegebenen Abmes-Licht durch Interferenz auslöscht. Da eine diffus re- 35 sung der Aufzeichnungsfläche des Hologramms verflektierende oder streuende Fläche ganz unregelmä- läuft, zwei andere Teilbündel gebildet werden, die in 3ig ist, haben auch die wahrnehmbaren Störflecken entgegengesetztem Sinne bezüglich des ersten Teileine unregelmäßige Verteilung. Die Störfiecken in bündeis versetzt sind, dieses überlappen und symmeeinerr. holographisch wiedergegebenen Bild sehen trisch zu den entgegengesetzten Enden der betrachteähnlich aus wie das sogenannte »Korn« in einer Pho- 40 ten Abmessung der Aufzeichnungsfläche verlaufen, tographie. Ein Beugungsgitter liefert beispielsweise ein Bündel
Eine gute Näherung für das Leistungsverhältnis nullter Ordnung und zwei winkelmäßig versetzte
von Nutzsignal zu Störflecken in einem mit diffusem Bündel erster Ordnung, die a's winkelmäßig versetzte
Licht hergestellten Hologramm ist das Verhältnis der und sich überlappende Teilbündel eines Mehrfach-
Flächc des Bereiches kleinsten Durchmessers, der 45 Informationsbündels dienen können,
von einem Hologramm unter Berücksichtigung der Der Erfindungsgegenstand wird an Hand der
ganzen Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung Zeichnung näher erläutert, es zeigt
wiedergegeben (aufgelöst) werden kann, zur Fläche F i g. 1 eine schematische Darstellung einer bc-
des Bereiches kleinsten Durchmessers, der von einem kannten holographischen AufzciehnungseinricLiung.
Hologramm wiedergegeben werden kann, wenn man 5° die eine streuende Glasscheibe als Diffusen enthält,
nur die durch die Bewegung gesetzte Grenze in Be- F i g. 2 eine schematische Darstellung eines bevor-
tracht zieht. zugien Ausführungsbeispiels einer Einrichtung gc-
Da ein großes Hologramm eine sehr kleine Beu- maß der Erfindung.
gungsgrenze und ein kleines Hologramm eine relativ F i g. 3 eine vergrößerte Teilansichl der Einrich-
große Beugungsgrenze haben, treten die Störflecken 55 tung nach Fi g. 2 und
bei kleinen Hologrammen wesentlich stärker in Er- Fig.4 eine graphische Darstellung der Iniensiui-
scheinung als bei großen Hologrammen. Andererseits ten des Spektrums nullter Ordnung und der Spektren
ist es oft wünschenswert, die Fläche einer hologra- erster Ordnung längs einer vorgegebenen Dimension
phischen Aufzeichnung möglichst klein zu halten, um des Aufzeichnungsträgers in der Einrichtung nach
eine große Packungsdichte der holographisch aufge- βο Fig. 2 und 3.
zeichneten Information zu erhalten, wie es auch bei F i g. 1 zeigt eine typische bekannte Einrichtung
den üblichen Mikrofilmen der Fall ist. Ein klcinflä- zum Erzeugen eines Hologrammcs eines zweidimen-
chiges Hologramm, dessen Fläche nicht größer als sionalen Oojektcs, z. B. der in einem Transparentbild
10 mm2 ist und vorzugsweise in der Größenordnung enthaltenen Information. Die Einrichtung enthält
von 1 mm2 liegt, soll im folgenden als »Mikroholo- 65 einen Laser 102, der ein Bündel !OO kohärenten
gramm« bezeichnet werden. Lichtes liefert, welches durch einen als Bündelteiler
Kleine Kratzer oder Schmutzflecken können auf wirkenden teildurchlässigen Spiegel 104 in zwei Teil-
einem ohne Übei bestimmung aufgezeichneten Mi- bündel 106 und 108 aufgespalten wird. Das erste
5 6
Teilbünclcl 106 wird durch zwei Linsen 110, 112 er- optischen Tunnel, oder durch ein Beugungsgitter,
wcitcrt und fällt dann durch eine Strcuglasschcibe Das Beugungsgitter kann die Intensität oder die
114. aus der willkürlich nach allen Richtungen vor- Phase der durchtretenden elektromagnetischen
laufende Lichtstrahlen austreten, wie in Fi g. I (.lurch Schwingungen beeinflussen. Beide Arten von Bcu-
Pfcilc angedeutet ist. Im Wege des auf diese Weise 5 gungsgittern können benutzt werden, bevorzugt wird
erzeugten diffusen Lichtes ist ein Transparenlbild jedoch ein Phasengitter, da dieses den besten Wir-
116 angeordnet, das die Intensität des durchtreten- kungsgrad hat. Die Erfindung wird daher an einem
den Lichtes entsprechend der in ihm enthaltenen In- Ausfiihrungsbcispicl weiter erläutert, welches ein sol-
formation beeinflußt, wobei ein Informationsbündel chcs Phasenbeugungsgitter enthält.
118 entsteht. Zumindest ein Teil des Informations- ίο Das Phasen-Beugungsgitter 214, die Linse 215,
bündeis 118 fällt auf einen vorgegebenen Flächcnbc- das Transparentbild 216, das Informationsbündel
reich eines Aufzeichnungsträgers 120 für das herzu- 218 und der Aufzeichnungsträger 220 sind in Fig. 3
stellende Hologramm. genauer dargestellt. Das Phasengrtter 214 ist vor-
Das zweite Teilbündel 108 bildet nach Reflexion zugsweisc ein zweidimcnsionales Gitter. Fig.3 entdurch einen Spiegel 122 ein Bczugsblindel 124. das »5 spricht also einer Draufsicht des Phasengitters 214, auf denselben Flächenbereich des Aufzeichnungsträ- der Linse 215 und des Informationsbundels 218 sogers 120 fällt wie das Informationsbündel 118. Da wie im Falle eines zweidimensionalen Phasengitters sowohl das Informationsbündel 118 als auch das Bc- auch einer Seitenansicht der genannten Elemente,
zugsbündel 124 von dem eine räumlich kohärente Das in Fig.2 und 3 dargestellte Phasen-Strahlung liefernden Laser erzeugten Strahlungsbün- ao Beugungsgitter 214 besteht aus einem transparenten del stammen, entsteht auf dem Aufzeichnungsträger Werkstoff, dessen Brechungsindex sich von dem des 120 ein holographisches Interfcrcnzmustcr. das die umgebenden Mediums, wie Luft, unterscheidet. Die Information des Transparentbildcs 116 enthält, und Dicke des Phasen-Beugungsgitters 214 ändert sich in auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet wird. mindestens einer Richtung, vorzugsweise in zwei auf-
ßekanntlich entstehen bei Beleuchtung eines sol- as einander senkrecht stehenden Richtungen. Diese chcn aufgezeichneten Hologramms mit einem Dicke^änderung verläuft gemäß F i g. 3 entsprechend Wiedergabebündel zwei Beugungssprektren erster einer periodischen Funktion, wobei das ganze Gitter Ordnung, von denen das eine ein reelles und das an- längs einer vorgegebenen Dimension eine große Andere ein virtuelles Bild des Transparentbildes 116 er- zahl von Perioden enthält. Aus Gründen, die unten gehen. 3» noch näher erläutert werden, ist die periodische
Da das Hologramm 120 hei der in Fig. i dargc- Funktion, entsprechend derer sich die Dicke des Ciii-
stcllten Aufzcichnungseinrichtung mit einem diffusen ters ändert, vorzugsweise, jedoch nicht notwendiger-
Informationsbündel hergestellt wurde, können et- weise, die Sinusfunktion. Die Periode der periodi-
waige Kratzer, Schmutzflecken od. dgl. auf dem Ho- sehen Funktion ist auf alle Fälle gleich dem Strichab-
logramm 120 bei der Wiedergabe nicht den vollstän- 35 stand des Gitters.
digen Verlust von irgendwelchen Teilen des wieder- An Stelle des in Fig.3 dargestellten Phasengegebenen Bildes verursachen, im Gegensatz zu Beugungsgitters, das aus einem Material konstanten einem ohne die Streuglasschcibc 114 mit einem Brechungsindex, jedoch periodisch veränderlicher nichtdiffusen Informationsbündel aufgezeichneten Dicke besteht, kann selbstverständlich auch ein Hologramm. Kratzer, kleinere Schmutzflecken u. dgl. 40 Phasen-Beugungsgitter verwendet werden, das eine verursachen bei einem mit diffusem informations- gleichbleibende Dicke hat und aus einem Material bündel aufgezeichneten Hologramm vi iuhr ledig- besteht, dessen Brechungsindex sich entsprechend lieh eine geringe Einbuße an Intensität und Auflö- dem Strichabstand periodisch ändert. Ferner kann sungsvermögen des gesamten wiedergegebenen BiI- das Gitter sowohl eine periodisch sich ändernde des. Wenn das Hologramm 120 jedoch ein Mikroho- 45 Dicke als auch einen sich periodisch ändernden Brelogramm ist, dessen Fläche 10 mm2 nicht übersteigt chungsindex aufweisen. Die Änderungen können ent- und gewöhnlich in der Größenordnung von I mm2 sprechend einer anderen Funktion als der Sinusfunklicgt. enthält das Bild, das durch ein mit einem diffu- tion verlaufen. Ir manchen Fällen kann is auch sen Informationsbündel aufgezeichneten Hologramm zweckmäßig sein, ein Gitter zu verwenden, daß socrzeugt wird, störende Flecken, die dem wiedergege- 50 wohl mit Transmissions- als auch Phasenänderung benen Bild den Eindruck einer unerwünscht grobkör- arbeitet,
nigen Photographic verleihen. Das Phasen-Beugungsgitter 214 and die Linse 215
Das Auftreten störender Flecken wird bei der in liefern ein Beugungsspektrum nullter Ordnung und
Fig.2 dargestellten Aufzeichnungseinrichtung ge- zwei Beugungsspektra erster Ordnung. Wie Fig.3
maß der Erfindung vermieden. In Fig.2 entsprechen 55 zeigt, liegen die Mitten der beiden Spektren erster
die Elements 202, 204, 210, 212, 216, 220 und Ordnung symmetrisch zur Mitte des Spektrums null-
222 sowie die Strahlungsbündel 200, 206, 208 und ter Ordnung, mit der sie jeweils den Winkel θ bil-
224 den Elementen 102, 104, 110, 112, 116, 120 den.
bzw. 122 und den Bündeln 1Θ0, 106, 108 bzw. 124 Die Größe des Winkels θ hängt sowohl von der in Fi g. I. An die Stelle der Streuglasscheibe 114 und 60 Anzahl der Gitterstriche pro Streckeneinheit (die den des diffusen Informationsbundels 118 der bekannten Strichabstand und die räumliche Wellenlänge jeder Einrichtung nach Fig. 1 treten in Fig.2 jedoch ein Periode des Phasenbeugungsgitters bestimmen) und Phasenbeugungsgitter 214 und eine Linse 215, die der Brennweite der Linse 215 ab. Das Phasenein konvergierendes Informationsbündel 218 liefern. Beugungsgitter erzeugt jedoch im aufgezeichneten
Das Mehrfachbünde!. das gemäß der Erfindung 65 Hologramm ein unerwünschtes Stör-Interferenzvcrwendet werden soll, kann auf zweierlei Weise her- muster, dessen räumliche Wellenlänge proportional gestellt werden, nämlich entweder durch eine Kombi- dem Strichabstand des Phasengitters ist. Dieses Störnation von Spiegeln und Bündelteilern, wie in einem Interferenzmuster und das Auftreten von Strichlinien
im wiedergegebenen Bild können jedoch dadurch praktisch vermieden werden, daß man den Strichabstand des Phasengitters so klein macht, daß die räumliche Wellenlänge des aufgezeichneten Stör-Interfcrenzmusters kleiner oder höchstens gleich der Auflösungsgrenze des Gesamtsystems ist. Da es aus noch zu erläuternden Gründen wünschenswert ist, den Strichabstand so groß wie möglich zu wählen, wird der Strichabstand des Phasengitters gerade gleich oder geringfügig kleiner als die Auflösungsgrenze der Aufzeichnungseinrichtung als Ganzes gemacht und nicht wesentlich kleiner als die Auflösungsgrenze des Gesamtsystems.
Es ist außerdem wünschenswert, in das aufgezeichnete Hologramm so viel Überbestimmung einzuführen, wie es möglich ist, ohne daß Gitterstriche im wiedergegebenen Bild erscheinen. Wenn die Größe einer vorgegebenen Abmessung des aufgezeichneten Hologramms 220 gleich h (F i g. 3 und 4) ist, soll der Winket θ einen solchen Wert haben, daß das Maximum des Spektrums nullter Ordnung mit dem Mittelpunkt der Abmessung h zusammenfällt, während die Maxima der beiden Spektra erster Ordnung mit den jeweiligen Enden der Abmessung Λ zusammenfallen. Wie Fig.3 zeigt, wird die Brennweite/ der Linse 215 so gdwählt, daß der Winkel θ den angegebenen Wert hat, wenn der Strichabstand des Phasengitters 214 gerade gleich der Auflösungsgrenze der holographischen Aufzeichnungseinrichtung als Ganzes ist.
Wenn die Spektren erster Ordnung und das Spektrum nullter Ordnung so liegen, wie es in F i g. 4 dargestellt ist, und der Maximalwert der Spektren erster Ordnung gleich dem Maximalwert des Spektrums nullter Ordnung ist, kann gezeigt werden, daß das holographische Interferenzmuster für jede orthogonale Dimension des Phasengitters eine doppelte Überbestimmung aufweist. Wenn also ein zweidimensionales Phasengitter verwendet wird, ergibt sich insgesamt eine vierfache Überbestimmung. Im Falle eines zweidimensionalen Phasengitters enthält der Flächenbereich, in dem das Hologramm aufgezeichnet wird, insgesamt neun über den Flächenbereich verteilte Spektra. Wie Fig.4 zeigt, liegt jedoch nur die Hälfte jedes Spektrums erster Ordnung innerhalb des vorgegebenen Flächenbereiches des aufgezeichneten Hologramms.
Die Überbestimmung im aufgezeichneten HoIo-. gramm kann auf über das Vierfache erhöht werden, indem man den Strichabstand des Phasengitters vergrößert. Wenn der Strichabstand des Phasengitters jedoch über die Auflösungsgrenze der Aufzeichnungseinrichtung als Ganzes vergrößert wird, werden die Strichlinien im wicdergcgcbencn Bild auflösbar. Eine Verringerung des Strichabstandes wesentlich unter die Auflösungsgrenze des Gesamtsystems
ίο bringt andererseits keinen Vorteil bezüglich der Verringerung der Störungen mit sich, sondern verringert nur die Überbestimmung im aufgezeichneten Hologramm. Aus diesen Gründen ist die in Fig.4 dargestellte Lage der Spektren erster Ordnung bezüglich
des Spektrums nullter Ordnung, die bei Verwendung eines zweidimensionalen Phasengitters eine vierfache Überbestimmung oder bei Verwendung eines eindimensionalen Phasengitters eine zweifache Überbestimmung ergibt, optimal.
ao Damit das Maximum der Spektren erster Ordnung wie in F i g. 4 ebenso groß ist wie das Maximum des Spektrums nullter Ordnung, soll die periodische Funktion für das Phasengitter die Sinusfunktion sein. Es ist jedoch relativ schwierig, ein Phasengitter her-
»5 zustellen, bei dem sich die Dicke für jeden Gitterstrich entsprechend einer Sinusfunktion ändert. In der Praxis kann man jedoch auch Phasengittcr verwenden, die so geschnitten sind, daß sich die Dicke im Strichabstand mehr oder weniger entsprechend
einer Dreieck- oder Trapez-Funktion ändert. Hierdurch wird zwar die Ohe !-bestimmung im aufgezeichneten Hologramm etwas verringert, das Phasengitter ist jedoch wesentlich leichter herzustellen.
An die Stelle des beschriebenen Phasengitters
kann auch irgendeine andere Einrichtung treten, wie Bündelteiler oder optische Tunnels (s. zum Beispiel »RCA Engineer, Band 9, Nr. 1, Juni/Juli 1963, S. 40 bis 43), die eine Anzahl im Winkel zueinander verlaufender, sich überlappender Informations-
bündel liefert, wie es in F i g. 4 dargestellt ist, um im aufgezeichneten holographischen Interferenzmuster die gewünschte Überbestimmung zu erhalten, gleichzeitig jedoch die räumliche Wellenlänge des eingeführten Stör-Interferenzmusters unterhalb der Auflö- sungsgrenze der holographischen Aufzeichnungseinrichtung zu halten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Holographische Aufzeichnungseinrichtung, bei welcher auf einem bestimmten Flächenbereich eines Aufzeichnungsträgers eine Interferenzfigur aufgezeichnet wird, die durch Interferenz eines Bezugsbündels räumlich kohärenter elektromagnetischer Strahlung mit einem Objektbündel entsteht, welches von einem mit der Strahlung beleuchteten Objekt stammt und redundante Objektinformation enthält, die durch eine Vorrichtung zur Einführung einer Überbestimmung in die im Objeklbündei enthaltene Objektinformation erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (214, 215) zur Einführung der Überbestimmung in das Objeiabündel (218) eine Anzahl diskreter im Winkel zueinander verlaufender Teilbündel erzeugt, die sich am Ort des Aufzeichnungsträgers überlappe . und daß der Überlappungsgrad der Teilbündel so gewählt ist, daß die maximale räumliche Wellenlänge der durch die sich überlappenden Teilbündel erzeugten Stör-Interfcrcnzfigur unter der Auflösungsgrenze in di ι mit dem aufgezeichneten Hologi.imm wiedergegebenen Bild liegt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Einführung der Überbestimmung im Objektbündel (218) eine mit Beugung arbeitende Anordnung, einen Bünde.teiler oder ein optisches Tunnel enthält.
3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß t· £ Vorrichtung zur Einführung der Überbestimmung mindestens in der Richtung einer Abmessung (/z) des Flächenbereiches voneinander abweichend ein erstes Teilbündel, das symmetrisch zur Mittellinie des Flächenbereichs bezüglich dieser Richtung liegt, und zwei weitere Teilbündel, die winkelmäßig in entgegengesetzten Richtungen vom ersten Teilbündel abweichen, dieses überlappen, und von denen jedes zu einem anderen Ende der Abmessung (Zi) symmetrisch liegt, erzeugt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Überbestimmung einführende Vorrichtung eine Beugungsanordnung (214) enthält, die ein Bündel nullter Ordnung, das das erste Teilbündel bildet, und zwei Bündel erster Ordnung, die die anderen beiden Teilbündel darstellen, liefert.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Überbestimmung einführende Vorrichtung ein Phasen-Beugungsgitter mit einem eindimensionalen Gittermuster enthält.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Uberbestimmung einführende Vorrichtung ein Phasen-Beugungsgitter mit einem zweidimensionalen Gittermuster (Kreuzgitter) enthält.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6 zur Erzeugung eines Hologramms eines Transparentbildes, dessen Fläche größer ist als der für die holographische Aufzeichnung bestimmte Flächenbereich des Aufzeichnungsträgers, dadurch gekennzeichnet, daß die räumliche kohärente elektromagnet'.die Strahlung zur Erzeugung des Objektbündels (218) das Phasen-Beuj'uigsgitter (214), eine Sammellinse (215) und das Transparentbild (216) durchsetzt.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Eigenschaften des Phasenbeugungsgitters im Strichabstand im wesentlichen entsprechend einer Sinusfunktion ändern.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Eigenschaft des Phasengitters im Strichabstand im wesentlichen entsprechend einer Dreieck- oder Trapezfunktion ändern.
DE19681797151 1967-08-23 1968-08-22 Holographische Aufzeichnungsein richtung Expired DE1797151C (de)

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US66282267 1967-08-23
US2974870A 1970-04-24 1970-04-24

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DE1797151A1 DE1797151A1 (de) 1970-12-10
DE1797151B2 DE1797151B2 (de) 1972-12-28
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