DE179252C - - Google Patents

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DE179252C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/28Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl79252 KLASSE 44 a. GRUPPElO.
Knopf oder knopfartiger Verschluß mit einem in eine Hülse einführbaren Hals.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1906 ab.
1
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom ° od.. D
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 24. März 1905 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft einen Knopf oder knopfartigen Verschluß, mit Hilfe dessen Kleidungsstücke oder Schmuckgegenstände verschlossen werden können, und welcher auch in gebräuchlicher Weise, als Hemdenknopf qder. dergl. Verwendung finden kann. Der Knopf besteht aus zwei Teilen, einer Hülse unci. einem in diese einführbaren Hals, welch beide Teile' noch durch einen Stift derartig miteinander verriegelt werden, daß ein unbeabsichtigtes Lösen der beiden Teile vollkommen vermieden wird; Derartige Knöpfe sind an sich schon bekannt. Die Erfindung besteht nun darin, daß die an dem Halse vorgesehenen Nasen in der Verschlußstellung hinter Ansätze der Hülse greifen. Hierdurch wird der Verschluß ohne Zuhilfenahme von Federn gesichert.''' <
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen fertigen Knopf, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den einen Teil des Knopfes, während Fig. 3 den zweiten Teil im senkrechten Schnitt darstellt. Fig. 4 und 5 zeigen andere Ausführungsformen des Kopfendes des Knopfes.
.-■■■"' Der untere Teil ι des Knopfes, welcher durch das Knopfloch hindurchgeführt wird, besitzt in gebräuchlicher Weise einen aus Metall oder sonstigem Material. bestehenden Fuß 2, an welchen sich eine' zylindrische Hülse 3 anschließt. Das .Oberende-dieser Hülse ist bei 4 verdickt, um hierdurch ein Herausrutschen des Knopfes aus dem Knopfloch zu vermeiden. Die Innenbohrung .5/ der Hülse 3 besitzt in der Nähe des Fußes einen Absatz 6. Der Hals 7 des Knopfes besitzt einen gegebenenfalls- verzierten Kopf und auseinanderspreizbare ,Zungen 8, welche in ihrem Außenumfang so;, groß sind, daß sie in die Bohrung S des Teiles 1 eingeführt werden können. Die Zungen sind so lang, daß nach ihrer vollkommenen Einführung in die Hülse 3 ihr Unterende den Absatz 6 überragt. Die Zungen 8 besitzen Nasen 9, welche sich beim Auseinanderspreizen gegen den Ansatz 6 legen. Der Kopf des Halses 7 ist mit einer mittleren Bohrung 10 versehen, welche mit dem von den Zungen 8 eingeschlossenen Raum 11 zusammentrifft -und zur Einführung eines Stiftes 12 dient. , Das Unterende des am Oberende mit einem Kopf 13 ausgestatteten Stiftes 12 ist bei. 19 etwas verbreitert, so daß dieser Stift nicht aus dem Kopf des Halses 7 herausgezogen werden kann. Die Nasen 9 der Zungen 8
■ sind so klein, daß sie ohne weiteres beim Einsetzen des Halses 7 in die Hülse 3 in der Bohrung 5 zu gleiten vermögen. Wird darauf der Stift 12 in der aus Fig. 1 ersichtliehen Weise niedergedrückt, so werden durch den Stift die Nasen 9 nach außen gedruckt, wodurch sie sich gegen den Absatz 6 des Knopfteils 1 anlegen und somit ein Herausziehen des Halses 7 aus dem Teil 1 verhindem. Um die Teile auseinander zu nehmen, ist es zunächst notwendig, den Stift 12 aus dem Hals herauszuziehen, worauf die Zungen sich wieder einander nähern und der Hals 7 ohne weiteres aus dem Knopfteil 1 herausgenommen werden kann..
Die Zungen 8 des Halses 7 müssen aus diesem Grunde federnd sein.
Nach Fig. 4 besteht der Kopf des Stiftes 12 aus einem T-Stück, dessen Enden 14, 15 etwas den Hals 7 überragen, so daß das Erfassen des Kopfes des Stiftes 12 erleichtert wird. Nach Fig. 5 besteht der Kopf des Stiftes 12 aus einer Rosette, in welcher ein Brillant oder ein sonstiger Stein gefaßt sein kann. In diesem Falle könnte man as auch die Oberfläche des Kopfes des Halses 7 etwas vertiefen (18), damit die Rosette sich besser an die Fläche des Knopfes anpaßt. Während in den Figuren nur Ausführungsformen von Knöpfen dargestellt sind, kann man auch die neuartige Befestigungsvorrichtung der beiden Knopfteile für andere Zwecke, beispielsweise für Verschlüsse von Armbändern, Ketten, Handschuhen oder dergl. unter entsprechender Ausgestaltung verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Knopf oder knopfartiger Verschluß mit einem in eine Hülse einführbaren Hals, dessen federnde Zungen durch einen Stift auseinandergespreizt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise an den Zungen (8) angeordneten Nasen (9) beim Auseinanderspreizen hinter einen Absatz (6) der Hülse (3) gedrückt werden, zum Zwecke, unter Vermeidung von Federn den Verschluß zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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