DE179201C - - Google Patents

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DE179201C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179201 -KLASSE 3 a. GRUPPE
GEORGE E. NORRIS in DETROIT, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1905 ab.
Bei den Stehumlegekragen liegt meistens eine große Schwierigkeit in dem genauen und ordentlichen Anpassen der Krawatte zwischen der inneren und der äußeren Klappe des Kragens. Dies hat seinen Grund darin, daß der hintere Kragenknopf das Krawattenband festhält und es beschädigt oder seine freie Bewegung beim Binden eines Knotens o. dgl. verhindert.
ίο Um diesem Übelstand zu begegnen, sind bereits Kragen vorgeschlagen worden, bei welchen zwischen der äußeren und der inneren Klappe eine Schutzklappe liegt. Hierbei ist aber die Anordnung so getroffen, daß die Krawatte vor dem Anknöpfen des Kragens an das Hemd in den flach ausgebreiteten Kragen eingelegt wird, worauf zunächst von der einen Seite her die Schutzklappe auf die Krawatte und alsdann von der anderen Seite her die äußere Klappe über die Schutzklappe geschlagen wird.
Nach vorliegender Erfindung soll aber, wie üblich, zunächst der Kragen am Hemde befestigt und dann erst die Krawatte angelegt werden. Um dies leicht zu ermöglichen, ist nach der Erfindung zwar auch zwischen den beiden Kragenteilen eine Schutzklappe vorgesehen, welche den hinteren Hemdenknopf verdeckt. Diese Klappe ist aber, wie später erläutert werden wird, besonders gestaltet und mit ihrem oberen Rande an den obereren Rändern der beiden Kragenteile befestigt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht die Gestalt des bei dem neuen Kragen zur Verwendung kommenden inneren Kragenteils. Fig. 2 veranschaulicht die zwischen dem inneren und dem- äußeren Kragenteil angeordnete Klappe. Fig. 3 veranschaulicht den in einer Ebene ausgebreiteten Kragen von innen gesehen. Fig. 4 veranschaulicht einen senkrechten Schnitt durch den Kragen an der Stelle, wo das Knopfloch für den hinteren Kragenknopf sich befindet und wobei ein Knopf durch das Knopfloch gesteckt ist.
In der Zeichnung ist mit 1 der innere Kragenteil bezeichnet, welcher unmittelbar an dem Hals zu liegen kommt. Mit 2 ist eine zwischen dem inneren und dem äußeren umgelegten Kragenteil 3 liegende Klappe bezeichnet. Die Teile 1 und 2 bestehen aus zwei Stoffschichten a, b. Der innere Teil 1 ist mit einer Aussparung 3" versehen, welcher in der Mitte und unter dem hinteren Knopfloch 4 sich befindet. Die Klappe 2 hat im wesentlichen dieselbe Form wie der Teil ι; die Aussparung 3a ist bei ihr jedoch nicht vorhanden, und es fehlt bei ihr auch ein hinteres Knopfloch. An dem inneren Kragenteil 1 sind die vorderen Knopflöcher 5 und 6 angebracht, mit welchen die Knopflöcher 7 und 8 der Klappe 2 korrespondieren. Die beiden Klappen 1 und 2 sind an ihren
Enden und an ihren oberen Rändern bei 9 miteinander verbunden.
Beim Umlegen eines Kragens nach vorliegender Erfindung wird zunächst der Kragenteil ι mit dem hinteren Knopfloch 4 an dem Hemde befestigt. Die beiden Enden des Kragens werden dann nach vorn umgelegt und mit Hilfe der Knopflöcher 5 und 6 an dem vorderen Hemdenknopf befestigt. Die Halsbinde oder die Krawatte kann dann unter den äußeren Kragenteil 3 eingeführt und nach Belieben leicht verschoben werden, da die Köpfe der Kragenknöpfe durch die Zwischenklappe 2 verdeckt sind und nicht mit dem Stoff der Binde in Berührung kommen.
Nachdem die Schleife oder der Knoten gebunden worden ist, wird der Kopf des vorderen Kragenknopfes durch die Knopflöcher 7 und 8 gesteckt, welche an den Enden der Zwischenklappe 2 vorgesehen sind.
Es wird also bei dem neuen Kragen vermieden , daß die Köpfe der Kragenknöpfe das Verschieben der Halsbinde oder Krawatte unter der äußeren umgelegten Klappe des Kragens beeinträchtigen. Es ist ferner wichtig, daß der Kragen umgelegt und angeknöpft werden kann, bevor die Krawatte oder die Halsbinde eingestellt und gebunden wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Stehumlegekragen mit Schutzklappe zwischen dem äußeren und dem zur Befestigung des Kragens dienenden inneren Kragenteil, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzklappe (2) in der vollen Kragen- · breite herumgeführt und an ihrer oberen und den Seitenkanten mit dem inneren Kragenteil (1) verbunden ist sowie den Knopflöchern (5, 6) an den Enden des inneren Kragenteils (1) entsprechende Knopflöcher (7, 8) besitzt.
2. Stehumlegekragen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinem oberen Rande umgebogene äußere Kragenteil (3) zwischen den oberen Rändern der Schutzklappe (2) und des inneren Kragenteils (1) befestigt ist.
3. Stehumlegekragen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kragenteil (1) unterhalb des hinteren Knopfloches (4) mit einer Aussparung (3^) versehen ist, so daß der Befestigungsknopf leicht eingeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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