DE1754301U - Fuellhahn fuer gegendruck-flaschenfuellmaschinen. - Google Patents

Fuellhahn fuer gegendruck-flaschenfuellmaschinen.

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DE1754301U DEE10172U DEE0010172U DE1754301U DE 1754301 U DE1754301 U DE 1754301U DE E10172 U DEE10172 U DE E10172U DE E0010172 U DEE0010172 U DE E0010172U DE 1754301 U DE1754301 U DE 1754301U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Füllhahn für Gegendruck-Flaschenfüllmaschinen
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Kükenhahn für Flaschenfüllma-
    schinen mit völlig getrennten Wegen für Spann-und Rückgas, sowie Flüssigkeit, wobei zusätzlich noch ein eigener Weg für das beim Entspannen der Flasche anfallende Abgas vorgesehen sein kann.
  • Die Vorteile solcher Kükenhühna bei Abfüllmaschinen, insbesondere für gas-bezw. CO2-haltige Trinkflüssigkeiten, wie Bier und dgl., gegenüber anderen Füllorgansystemen sind bekannt und hauptsächlich begründet in der einfachen, robusten, im Inneren des Organs keinerlei leicht bewegliche, zylindrisch eingepaßte Teile, Druckausgleichsräume mit verstopfenden Bohrungen oder locker werdenden Mein. branen, Federn und dgl. ausweisenden Bauweise. Darüberhinaus sind keine komplizierte Einzelteile nötig und zudem läßt sich der Kauenfüllhahn ohne jede Veränderung der Betriebseigenschaften beliebig c oft dämpfen, was besonders bei der Abfüllung von Trinkflüssigkeiten von Bedeutung ist. Schließlich ist auch noch die einfache, für jedermann leicht übersehbare Funktion des Organes als Vorteil für die betriebliche Praxis zu erwähnen.
  • Als Nachteil des Kükenhahns wird angesehen,daß mit ihm nur Flüssigkeit mit relativ niedriger bis mittlerer Gassätigung abgefüllt werden kann. Sowohl bei nach dem Abzug der Flasche mit Flüssigkeit gefüllt bleibendem, als auch bei sich entleerendem FülTrohrverbleiben nämlich Flüssigkeitsreste im Füllrohr, die nach-erfolgter Entspannung Gas entbinden und beim Füllen der nächsten Flasche gleichsam als Keime wirken, von denen aus sich dann dieGasentbin-
    dung der in die nächste Flasche eingefüllten Flüssigkeitausbrei-
    ausbrei-
    tet. Je höher die Sättigung der Flüssigkeit mit Gas getrieben wird, desto stärker ist auch die Neigung der Flüssigkeit zum Oberschäu-
    1 G ; üe
    men infolge der vom vorherigen Füllvorgang in die neue Blassße
    m
    hineingekommenen Gasentbindungskeime, so daß recht bald eine oberste Grenze der Gassättigung erreicht wird, bei der eine Flüssigkeit noch mit Kükenhähnen abgefüllt werden kann. Da auch die Abfülltemperatur nach unten hin begrenzt ist, läßt sich somit der Kükenhahn nur zum Abfüllen von Flüssigkeit bis zu höchstens mittleren Gasgehalten anwenden. Gasgehalten anwenden.
  • Sollen, wie heute vielfach erforderlich, Trinkflüssigkeiten mit hohen Gasgehalten abgefüllt werden, dann können mit gutem. Erfolg bekannte Füllorgane Verwendung finden, die am unteren Ende des Füllrohres ein Füllrohrfußventil aufweisen. Bei geschlossenem Füllrohrfußventil steht das Innere des Füllrohres und die ganzen Flüssigkeitswege unter dem vollen Flüssigkeitsdruck, so daß gasentbindende Flüssigkeitsreste während der gegendrucklosen Schaltstellungen nicht entstehen können und somit die beim fußventillosen Füllrohr auftretenden Schwierigkeiten beim Abfüllen von mit Gas hochge-oder sogar übersättigten Flüssigkeiten hier weitgehend vermieden werden.
  • Zur mechanischen Betätigung des Füllrohrfußventils sind"bereita Füllorgane mit einer Nockenwelle bekannt, bei denen durch die Nokken sowohl das Einströmen der Spannluft und das Ausströmen der Rückluft durch Anheben federbelasteter Luftventile bewirkt wird und das Öffnen des Flüssigkeitszuflusses durch Niederdrücken des mit einer Stange mit dem Fußventil fest verbundenenfederbelasteten Ventilstößels erfolgt. Ein solches Füllorgan hat-auch. in seiner Form und seiner Anordnung mit Ausnahme des Steuersternes nichts ; mehr mit einem Kükenhahn gemeinsam und stellt ein Füllorgan eigener Prägung dar, weshalb auch der konstruktive Aufbau. der zugehöringen Füllmaschine ganz auf dieses Organ abgestellt sein muß.
  • Zur mechanischen Betätigung des Füllrohrfußventils ist weiterhin ein Füllorgan mit Kükensteuerung bekannt geworden, bei dem @@er Kükenbohrungen allein die Luftwege gesteuert werden, der Flüssigkeitaweg jedoch über ein durch eine Feder in der Schließstellung gehaltenes Füllrohrfußventil gesteuert wird, das durch einen am Kükenende fest angeordneten Nocken beim Verdrehen des Kükens in die Füllstellung von dem Nocken niedergedrückt wird. Ganz abgesehen davon, daß bei einer solchen zusätzlichen mechanischen Funktion des Kükens bald eine einseitige Abnützung desselben erfolgt und damit seine Dichtigkeit nach kurzer Betriebsdauer stark beeinträch. tigt wird, benötigt die Steuerung des Füllrohrfußventils ein ganz auf das kükenbetätigte Fußventil abgestelltes Füllhahngehäuse.
  • Weiter sind neben diesen Füllorganen mit rein mechanisch gesteuerten Füllrohrfußventilen auch solche mit selbsttätiger hydraulischpneumatischer Steuerung bekannt. Bei solchen Vorrichtungen wird nur die Spannluft, meist durch ein einzelnes Luftventil oder auch durch einen Lufthahn, in die zuvor an das Ventil angepreßte Flasche eingeleitet, wonach selbsttätig bei erzieltem Druckausgleich durch Feder-oder Gewichtskraft das Füllrohrfußventil abfällt und nach einer weiteren Luftateuerstellung nach beendeter Füllung wieder schließt.
  • Eigene Wege für jeweils Vor-und Rückluft, sowie Flüssigkeit sind hierbei nicht zu verwirklichen, es sei denn über ein ganzes System von Rückschlagklappen und ähnlichen Einwegventilen, die ihrerseits das Organ noch komplizierter und der zahlreichen kleinen Teile wegen noch störanfälliger und teurer machen. Auch die Dämpfbarkeit eines solchen Organes ist auf längere Zeit hinaus infolge der verwendeten Dichtmaterialien nicht gewährleistet. Zudem reichen die bekanntgewordenen automatischen Steuerorgane prinzipiell mit ihren empfindlichen Stellorganen, also zum Beispiel mit den Membranstellungsvorrichtungen verhältnismäßig weit in den Füllerraum bezwc FlüSHikeitöbehälter hinein oder diese Stellorgane sind so innerhalb des Ventilgehäases angeordnet, daß eine leichte Zugänglichkeit bei einem Versagen der Automatik nicht gegeben ist und statt dessen der Füller stillgesetzt, völlig druckentlastet und entleert werden muß, wonach erst das Füllorgan vom Füller abmontiert werde kann.
  • Durch die Erfindung soll nun hauptsächlich ein Füllorgan mit Füllrohrfußventil zur Abfüllung von weitgehend mit Gas gesättigter Flüssigkeit geschaffen werden, das in Füllmaschinen mit völligvoneinander getrennten Luft-und Flüssigkeitskanälen eingebaut werden kann, wobei mindestens bauliche Veränderungen an der Füllmaschine selbst nicht erforderlich sein sollen.
  • Gemäß der Lehre der Erfindung wird nun gezeigt, daß und wie im einzelnen es möglich ist, allein durch Austausch des bisherigen Füllrohres samt Füllrohrkopf gegen ein anderes Füllrohr mit Füllrohrkopf und durch einige zusätzliche Bohrungen und Nutungen im bisher bekannten Küken bei weitgehender Beibehaltung der bisherigen Füllhahngehäuseform diese Aufgabe zu lösen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Abfüllhahn vorgeschlagen, bei dem außer dem hahnküken zur Steuerung der getrennten Gas-und Flüssigkeitswege eine zusätzliche Steuervorrichtung für die Flüssigkeit in Form eines an sich bekannten Füllrohrfußventils vorgesehen ist.
  • Hierbei ist im leicht vom Füllhahngehãuse lösbaren Füllrohrkopf eine pneumatisch-hydraulische Stellvorrichtung zur Betätigung des Pußventils angeordnet, wobei zu deren Steuerung im Füllrohrkopf, im Füllhahngehäuse und in dessen Küken eigene Luftwege vorgesehen sind. Gemäß der Erfindung wird also wie üblich für die Luftwege Kükensteuerung, für die Flüssigkeitswege dagegen sowohl Kükensteuerung, als auch Steuerung mittels Fußventils vorgesehen. Hierdurch wird die Unterbringung der Stellvorrichtung für das Füllrohrfußventil im Füllrohrkopf ermöglicht und weiter wird hierdurch ermöglichte das Füllrohrfußventil mittelbar durch Differenzdrdcke zu
    steuern, wobei der Zeitpunkt des Offnens de Fußventils nicht al-
    lein vom in der Flasche erzielten Druckausgleich abhängig, sondern darüberhinaus vom Weiterschalten des Kükens und daher von außen beeinflußbar ist. Im Gegensatz zu der bereits erwähnten rein mechanischen Steuerung des Fußventils direkt durch das Küken wird gemäß vorliegender Erfindung durch die mittelbare Steuerung des Fußventils eine unerwünschte, das Küken einseitig abnützende mechanische Belastung vermieden. Schließlich sind trotz völlig getrennter Gas-und Flüssigkeitswege besondere rückschlagartige Luft. leitventile entbehrlich und bei leichter Dämpfbarkeit sind-sämtliche mittelbar gesteuerten, beweglichen Teile im Füllrohr oder Füll. rohrkopf selbst angeordnet und dieses ist leicht vom Füllhahngehäuse abnehmbar ausgebildet. Unter Umständen an der Steuerung auftretende Störungen können selbst bei unter Druck stehenden gefüllten Füllmaschinen leicht behoben werden. Außerdem ist jederzeit möglich, in kurzer Frist das ganze Füllrohr samt Füllrohrkopf und Fußventilstellvorrichtung auszuwechseln.
  • Im einzelnen wird vorgeschlagen, die erfindungsgemäße Vorrichtung so auszubilden, daß im Füllrohrkopf koaxial zum Füller eine durch ein leicht verschiebliches abdichtendes Stellelement in einen oberen und einen unteren Druckraum unterteilte Ausnehmung angeordnet
    ist und der obere Druckraum nur mit einem zum Küken führenden und
    ".--"'-
    dort steuerbaren Gasweg, der untere Druckraum dagegen mit dem zum Füllrohr führenden Flüssigkeitsweg des Füllrohrkopfes in Verbindung steht und mit der Stellvorrichtung in an sich bekannter Weise eine feste, sich zentral durch das Füllrohr erstreckende Stange vorgesehen ist, die an ihrem unteren Ende das Füllrohr-Fußventil aufweist. Weiter wird vorgeschlagen, als Stellelement im Füllrohrkopf jeweils entweder einen Kolben oder dgl., zum Beispiel ein Wellrohr, oder eine Membrane vorzusehen, die von oben her mit einer Druckfeder vorbelastet sein können. Die Erfindung ist weiter gekennzeichnet erstens durch eine den Flüssigkeitszulauf unterbrechende Stellung des Kükens beim Vorspannen der Flasche, wobei nur der Vorluftkanal zur Flasche geöffnet ist und zweitens durch eine Füllstellung, in der im Hahnküken sowohl der Flüssigkeits-als auch der Rückluftkanal geöffnet ist und auch gleichzeitig über das Hahnküken eine Verbindung des Flascheninneren mit dem oberen'Druckraum des Füllrohrkopfes hergestellt, die Spanngaazuleitung zur Flasche aber unterbrochen und dadurch auch das Füllrohrfußventil geöffnet ist und drittens durch eine Kükenstellung, in der der obere Druckraum des Füllrohrkopfes mit der Außenluft in Verbindung steht, während auf den unteren Druckraum des Fällrohrkopfes der volle Flüssigkeitsdruck wirkt und alle anderen Kanäle durch das Küken abgeschaltet sind, wodurch das Füllrohrfußventil noch vor der folgenden Druckentlastung des Flascheninneren wieder geschlossen wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Abbildung 1 zeigt das Füllorgan in Füllstellung im Schnitt (Füllrohrkopf gemäß Linie A-B, Abb. 2, geschnitten), Abb. 2 zeigt eine Draufsicht auf den abgenommenen Füllrohrkopf und Abb.'2a einen Schnitt gemäß Linie C-D (Abb. 2) durch den Füllrohrkopf und ein Teil des Hahngehäuses. In den Abbildungen III bis VI sind schematisch die Stellungen der Schalthebel und jeweils drei Querschnitte durch das Küken in den entsprechenden Schaltstellungen dargestellt.
  • An den Ringbehälter 1 der Füllmaschine ist das Füllhahngehäuse 2 über eine Dichtung 3 angeflanscht und hierbei mit der Flüssigkeit. zuleitung 4, der Rückluftableitung 5 und der Vorluftzuleitung 6
    verbunden. Die entsprechenden Vorluftbohrungen i"i Hahngehäuse 2
    sind Eilt 6a und 6b, die Rückluftbohrungen mit 5a und 5b und die Flüssigkeitswege mit 4a und 4b bezeichnet. Die entsprechenden Flüssigkeits- bezw. Gaswege im leicht lösbaren, mit dem Füllhahngehäuse 2 durch die Überwurfmutter 7 verbundenen Füllrohrkopf 8 sind mit 4c (Flüssigkeit), 5c (Rückluft), 6c (Vorluft) bezeichnet. Im Hahngehäuse 2 ist weiterhin das konische Hahnküken 9 angeordnet, das durch die Feder 10 gegen seinen Sitz gezogen und über den Schalthebel 11 entsprechend den Füllvorgängen verschwenkt wird. Die Bohrungen für den Flüssigkeitsdurchtritt im Küken 9 sind mit 4'und 4", für den Rückluftdurchtritt mit 5'und für den Vorluftdurchtritt mit 6'bezeichnet.
  • Am Füllrohrkopf 8 ist das Fallrohr 12 fest angeordnet und weist an seinem unteren Ende das Füllrohrfußventil 13 auf, das über eine Ventilstange 14 an dem durch Dichtring 15 abdichtend in der zylindrischen Ausnehmung 16 zentrisch und koaxial zum Füllrohr bewegbar angeordneten Kolben 17 befestigt ist. Dieser Kolben 17 ist von oben her mit einer Ventilfeder 18 belastet und steht nach unten hin mit dem Flüssigkeitskanal 4c und mit der Einmündung des Füllrohres 12 in den Füllkopf 8 in Verbindung. Im Füllhahngehäuse 2 kann koaxial zu der Ausnehmung 16 im Füllrohrkopf 8 eine entsprechende Gegenausnehmung 19 als Widerlager für die Ventilfeder 18 vorgesehen sein, jedenfalls aber steht der Druckraum 16a oberhalb des Kolbens 17 durch die Luftbohrung 20 mit dem Küken 9 und weiter (in der in Abb. 1 und Abb. IVc, d gezeichneten Füllstellung) über die Kükenlängsnut 21 mit dem unterhalb des Kükens 9 gelegenen Teil der Vorluftleitung 6b, 6c in Verbindung, so daß nach beendeter Flaschenspannung ein Druckausgleich des oberen Druckraumes 16a mit dem Flascheninneren nach der Weiterschaltung des Kükens 9 in die Füllstellung zustande kommt. In der Füllrohrschließstellung (Abb.V c) steht die Luftbohrung 20 und damit der Druckraum 16a über eine Umfangsnut 22 des Kükens 9 mit einer zur Augenluft führenden Bohrung 23 des Hahngehäuses 2 in Verbindung, wodurch unter der Druckwirkung der im unteren Druckraum 16b befindlichen Flüssigkeit der Kolben 17 nach oben gedrückt und damit auch das Füllrohr 12 am unteren Ende durch das Füllrohrfußventil 13 geschlossen wird.
  • Die Rückluftbohrung 5c im Füllrohrkopf 8weist eine Erweiterung 24 auf (Abb. 2, 2a), in der ein Schwimmkörper 25 vorgesehen ist, dessen Kopf gegen einen im Füllhahngehäuse 2 angeordneten Ventilsitz 26 zur Anlage. kommt sobald Flüssigkeit in der Erweiterung 24 der Rückluftbohrung 5c aufsteigt.
  • Der Füllrohrkopf 8 weist außerdem die Flaschenentlastungsbohrung-27 (Abb. 2), die im Füllhahngehäuse 2 eine entsprechende Fortsetzung 28 (Abb. VId) hat, auf und ist in der Schlußstellung des Hahnkükens 9 mit der Kükenbohrung 29 verbunden, die in die Außenluft mündet. Alle Luftbohrungen im Füllrohrkopf 8, also die Rückluftbohrung 5c, die Vorluftbohrung 6c und die Flaschendruck-Entlastungsbohrung 27 beginnen, bezw. münden in den das Füllrohr 12 umgebenden Ringraum 30 des Füllrohrkopfes 8, der an seinem unteren Ende den Dichtring 31 aufweist, über den die Verbindung dieses Ringraumes 30 über die Ringspalte 32 der Zentriertulpe 33 mit dem Inneren der angepreßten Flasche 34 hergestellt wird.
  • In Abb. IIIa, IVa, Va, VIa sind nacheinander die Schalthebel in Spannstellung, Füllstellung, Füllrohrschließstellung und Schlußstellung dargestellt.
  • In Abb. IIIb, IVb, Vb, VIb sind die zu den entsprechenden Schaltatel.
    lungen (lila, IVa, Va. VIa) gehörenden Schnitte E-F gemäß Abb. 1
    durch den Flüssigkeitskanal, in Abb. IHc, IVc, Vc, VIo die entsprechenden Schnitte G-H durch den Rückluftkanal und in Abb. IIId, IVd, Vd, VId die entsprechenden Schnitte J - K durch den Vorluftkanal schematisch dargestellt.
    Die su füllende Flasche ird zunächst gegen das in Sehlustellung
    (Abb. VIa bis VId) befindliche Füllorgan angehoben, wobei über die Zentriertulpe 33 und die Ringspalte 32 eine Verbindung mit dem Ringraum 30 des Füllrohrkopfes 8 erzielt wird. Das Fußventil 13 steht hierbei unter dem Druck der über die Kanäle 4, 4a, 4", 4b und 4o auf den unteren Druckraum 16b und damit auf den Kolben 17 wirkenden Flüssigkeit und ist deshalb geschlossen.
  • Durch äußeren Eingriff wird weiter in an sich bekannter Weise der Schalthebel 11 des Kükens 9 in die Vorspannstellung, Abb. IIIa bis IIId gebracht, wobei die Kanäle 6a, 6' und 6b (Abb. IIId) zur Dekkung kommen und über den weiteren Kanal 6c (Abb. 1) und Ringraum 30 des Füllrohrkopfes 8, sowie die Ringspalte 31 der Zentriertulpe 33. das Innere der Flasche 34 mit Druckluft gefüllt wird, falls die Flasche 34 unbeschädigt ist, bezw. kein Leck aufweist.
  • Hierbei ist und bleibt das Füllrohrfußventil 13 noch geschlossen.
  • Der Flüssigkeitszufluß ist in dieser Stellung sowohl durch das Küken 9, als auch durch das Fußventil 13 gesperrt. In dieser Stellung oder einer noch wenig weiter nach links gedrehten Stellung des Kükens kann das Füllrohr samt Füllrohrkopf ausgebaut werden.
  • Auch ist diese doppelte Unterbrechung der Flüssigkeit unbedingt beim Vollfüllen des Füllers erforderlich, denn in diesem Falle ist noch nicht von Anfang an eine Druckwirkung über den unteren Druckraum 16b auf den Kolben 17 gegeben.
  • Im Gegensatz zu anderen bekannten Füllorganen erfolgt das Öffnen des Füllrohrfußventils 13 also nicht selbsttätig nach erzieltem Druckausgleich in der Flasche, sondern erst nach Weiterschaltung des Schalthebels 11 in die Füllstellung (Abb. 1 und IVa bis IVd) o Die abzufüllende Flüssigkeit strömt durch die Kanäle 4,4a, 4', 4b, 4o (Abb. ITb und Abb. 1) und über den unteren Druckraum 16b zum Füll-
    Gleichzeitig Mird beim Erreichen der Füllstellmig der obereDDr-k-
    raum 16a des Füllrohrkopfes 8 über die Luftbohrurs 20 und die Kükenlängsnut 21 (Abb. IVc, IVd und 1) mit dem unterhalb des Kükens 9 gelegenen Vorluftwegen 6b, 6c, 30,32 und mit dem mit Luft gespannten Inneren der Flasche 34 durchverbunden, wodurch nun im unteren Druckraum 16b und im oberen Druckraum 16a gleicher Druck erzielt wird.
  • Das Füllrohrfußventil 13 wird alsdann über die Ventilstange 14, unterstützt durch die Kraft der Ventilfeder 18, vom Gewicht der auf dem Füllrohrfußventil lastenden Flüssigkeitssäule geöffnet, wodurch die Flüssigkeit nunmehr, nachdem also beide Flüssigkeitsabsperrungen geöffnet sind, in die Flasche 34 einströmen kann. Hierbei sind die Rückluftwege geöffnet, so daß Rückluft über die Ringspalte 32 der Zentriertulpe 33, den Ringraum 30 (Abb. 1) und die Rückluftkanäle 5c über das Schwimmerventil 24,25 im Füllrohrkopf 8 (Abb. 2, 2a) und die Rückluftbohrungen 5b, 5'. 5a (Abb. IVc und Abb. 1) im Füllhahn 2 über die Rückluftableitung 5 (Abb. 1) zum nicht gezeichneten Rückluftsammelbehälter der Füllmaschine zurückströmen kann. Im Rückluftkanal 5c aufsteigende Flüssigkeit kann höchstens bis zum Rückluftschieberventil 25,26 (Abb. 2a) des Füllrohrkopfes 8 gelangen, so daß nur ganz geringe Rückspritzbiermengen anfallen können.
  • Nach beendeter Füllung gelangt der Füllhahn schließlich in die Füllrohrschlißstellung (Abb. Va - Vd), wobei gemäß Abb. Vc der obere Druck-
    raum 16a über die Rückluftbohrung 20 und die Kükenumfangsnut 22 mit
    der zur Außenluft führenden Gehäusebohrung 23 verbunden ist. Der im unteren Druckraum 16h (Abb. 1) herrschende volle Flüssigkeitsdruck wird somit von der Oberseite des Kolbens 17 (Druckraum 16a) her nicht mehr kompensiert und der Kolben 17 steigt unter Überwindung auch der Kraft der Ventilfeder 18 nach oben und schließt hierbei das Füllrohr-
    fußventil 13. Die Flüssigkeit strömt bezw. wirkt hierbei über die Ka-
    näle 4, 4a, 4', 4b, 4c, 16b und das Füllrohr 12 zum Füllrohrfußven-
    In der folgenden Flaschenentlastungs- und Schlußstellung (Abb. VIa
    bi& VId) lastet, wie zuvor schon, die Flüssigkeit unter ihrem vol.
    uj &
    len Druck über die Kükenbohrung 4"und die übrigen Flüssigkeitskanäle unmittelbar auf dem Püllrohrfußventil 13 (Abb. Vlb), so daß bei der Druckentlastung das Innere der Flasche 34, die über die Kanäle 30,27,28,29 gemäß Abb. 2a und VId erfolgt, eine CO2-Entbindung im Füllrohr 12 selbst und in den anderen Flüssigkeitskanälen, in denen die Flüssigkeit in Füllrichtung strömt, nicht ent bunden wird und damit auch eine Berührung der abzufüllenden Flüssigkeit mit zuvor schon entspannter Flüssigkeit unterbleibt. Die Flasche 34 wird sodann in an sich bekannter Weise wieder vom Füll organ abgezogen.
  • Anstelle des Kolbens 17 kann in gleicher Weise auch eine Membrane oder ein, zwischen FUllrohrkopf 8 und Hahngehäuse 2 mit einem Bördelrand abdichtend eingespanntes Wellrohr Verwendung finden.
    Die bei Kükenfüllhähnen sonst stets erforderlichen, 8 besonderen
    Schnellschlußventile zur Vermeidung von Flüssigkeitsverlusten
    beim Platzen von Flaschen sind bei der erfindungsgemäßen Vorrich-
    tung völlig entbehrlich, da die jeweils im Füllrohrkopf eingeba7 ten Stellorgane selbsttätig das Fußventil 13 schließen, sobald der Gegendruck aus dem Flascheninneren nicht oder nicht mehr vorhanden ist.

Claims (5)

  1. Schutzanprdclie 1.) Füllhahn für Gegendruck-Flaschenfüllaschinen mit kükenge-Bteu- CY
    erten, getrennten Wegen für Spanngas, Rückgas und Flüssigkeit und mit einem mit dem Hahngehäuse über einen von diesem leicht lösbaren Gas-und Flüssigkeitswege enthaltenden Füllrohrkopf verbundenen Flüssigkeitsfüllrohr, insbesondere zum Abfüllen von gashaltigen Trinkflüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem HahnkUken (9) zur Steuerung der Gas-und Flüssigkeitswege eine zusätzliche Steuervorrichtung für die Flüssigkeit in Form eines an sich bekannten PüllrohrfuSventils (13) vorgesehen ist.
  2. 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im leicht vom Füllhahngehäuse lösbaren Füllrohrkopf (8) eine, pneumatisch-hydraulische Stellvorrichtung zur Betätigung des Hubventils (13) angeordnet ist, wobei zu deren Steuerung im Füllrohrkopf (8), im Füllhahngehäuse (2) und in dessen Küken (9) eigene Luftwege vorgesehen sind.
  3. 3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Füllrohrkopf (8) koaxial zum Füllrohr (12) eine durch ein leicht verschiebllches, abdichtendes Stellelement in einen oberen (16a) und einen unteren (16b) Druckraum unterteilte Ausnehmung (16) angeordnet ist und der obere Druckraum (6a) nur mit einem zum Küken (9) führenden und dort steuerbaren Gasweg (20), der untere Druckraum (16b) dagegen mit dem zum Füllrohr (12) führenden Flüssigkeitsweg (4c) des Füllrohrkopfes (8) in Verbindung steht und an der Stellvorrichtung in an sich bekannter Weise eine feste, sich zentral durch das Füllrohr (12) erstreckende Stange (14) vorgesehen ist, die an ihrem unteren Ende das Füllrohrfußventil (13) aufweist.
  4. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Stellelement im Füllrohrkopf (8) ein Kolben (17) oder dgl. vorgesehen ist, der von oben her mit einer Ventilfeder (18) vorbelastet ist.
  5. 5.) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet erstens durch eine den Flüssigkeitszulauf unterbrechende Stellung des Kükens (9) beim Vorspannen der Flasche (34), wobei nur der Vorluftkanal (6) zur Flasche (34) geöffnet ist und zweitens durch eine Füllstellung, in der im Hahnküken (9) sowohl der flüssigkeits- (4), als auch der Rückluftkanal (5) geöffnet ist und auch gleichzeitig über das Hahn. küken (9) eine Verbindung des Inneren der Flasche (34) mit dem oberen Druckraum (16a) des Füllrohrkopfes (8) hergestellt, die Vorluftleitung (6) zur Flasche aber unterbrochen und dadurch auch das Füllrohrfußventil (13) geöffnet ist und drittens durch eine Kükenstellung in der der obere Druckraum (16a) des Füllrohrkopfes (8) mit der Außenluft in Verbindung steht, während auf den unteren Druckraum (16b) des Füllrohrkopfes (8) der volle Flüssigkeitsdruck wirkt und alle anderen Kanäle durch das Küken (9) abgeschaltet sind, wodurch das Füllrohrfußventil (13) noch vor der folgenden Druckentlastung des Inneren der Flasche (34) wieder geschlossen wird.
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