DE1702334U - Bauelement, insbesondere zur herstellung von gefliesten raumflaechen, z. b. trennwaenden, sowie vorrichtung zur herstellung desselben. - Google Patents

Bauelement, insbesondere zur herstellung von gefliesten raumflaechen, z. b. trennwaenden, sowie vorrichtung zur herstellung desselben.

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DE1702334U DE1954P0006350 DEP0006350U DE1702334U DE 1702334 U DE1702334 U DE 1702334U DE 1954P0006350 DE1954P0006350 DE 1954P0006350 DE P0006350 U DEP0006350 U DE P0006350U DE 1702334 U DE1702334 U DE 1702334U
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Herst silting, desselben *
leasraag ΙιβίδΙβΜ aieii auf ein. 3oaelenenft sowie aia# Yörriditiag asor Her3t«llang fesselball* la eiBör ¥ielsaMl susaaBeaset abser ist und iasa disat^ nacil äes StaasmassetsieÄ iisser Tielzaäl gsfXiüisise S 3*3* frenasSMe Qd#ägl» at bilden«
3s aiad Äeasaänie aar HaamuiterteilttBg eia# gesoadert« firageyftd tesitaea» auf welc&«r fliesen befestigt wertes* kmh. Wirte bereits ä aiclit aas !
soadera aa&it-sS»ra* aa veniettdiia ader afe«r sttr elaer fmgnaiaidl Ebexdbai^t besoBiäers geforstes aacii Art T0Ä laa«srarei!iE »asaiaaeaaiaftlfea oder aelilieSlie& staea Sraats■ derartiger fratgsäaie dsorsh. besondere von Zeaejitaürtel asu Saarauailcplatiieii am,
Die bisherigen Vorschläge hatten die ITaohteile, daß einmal die Trennwände ein erhebliches Gewicht "besassen und einen unerwünscht hohen Raumbedarf benötigten· Weiterhin war das Herstellungsverfahren für die Wände umständlich, -zeitraubend und kostspielig· Sin wesentlicher Hachteil "bestand ferner darin, daß es nicht möglich war» solche fertige Bauelemente lagerhalt ig zu "bevorraten, welche "bei geringem Gewicht und niedrigen Herstellungskosten schnell und auf einfachste feise zu. einer selbsttragenden fliesenartigen Trennwand zusammengesetzt werden konnte· Insbesondere war es "bisher auch nicht möglich, dünne plattenförmige, glasartige Werkstoffe, wie z.B. Opakglas ohne Tragwände zu. freitragenden Haumflachen zusammenzufügen·
Zur Termeidung· der geschilderten Nachteile wird erfindungsgemäß ein Bauelement vorgeschlagen, welches aus wenigstens zwei dünnwandigen und vorzugsweise gleichstarken fliesenartigen üOrmstücken besteht, die bündig mit ihren einander gegenüberliegenden Breitflächen fest miteinander verbunden sind derart, daß an bestimmten Seitenkanten des Elements nutartige Randfugen von gleichmässiger Tiefe und Breite vorgesehen sind· Das erfindungsgemässe Element hält mterhln zwischen den Formstücken Abstandstücke vorzugsweise aus Metall fest eingefügt, die an den übrigen Seitenkanten des Elements federartig in !Richtung der Mittelebene der Randfugen des Elements aus demselben heraus vorstehen und deren Stärke gleich oder im wesentlichen
gleich der Breite der nutartigen Randfugen ist, so daß diese Abstandstücke mit leichtem Spiel passend in die Hand— fugen benachbarter Elemente eingefügt werden können· Falls gewünscht, können nicht nur zwei, sondern je nach Srfordernis auch beliebig viele weitere Formstücke jeweils unter der geschilderten Zwischenfügung von Ab standstücken zu dem erfindungsgemässen Bauelement miteinander verbunden werden» Ss ist zwar vorteilhaft aber für das Wesen der Erfindung unerheblich, ob die verwendeten Formstücke untereinander gleichstark oder unterschiedlich sind· Wesentlich ist, daß erfindungsgemäß raumsparende, leichte, dünnwandige und fliesenartige Formstücke zur Anwendung kommen, deren Anzahl je nach Wandbelastung auch auf wenigstens zwei Stück je Element beschränkt werden kann· Unerheblich ist ferner der Umriß der Formstücke, da beliebig geeignete Formen erfindungsgemäß zur Anwendung kommen können· Auch ist es möglich, die nach aussen weisenden Flächen der Formstücke entweder glatt oder gerauht oder sonstwie geformt vorzusehen, um das Aussehen der Bauelemente nach Wunsch auszubilden· Bs können weiterhin "beispielsweise die Seitenkanten abgerundet oder hohlkehlenartig oder auch mit Übergangsradien geformt sein, um ohne weiteres aneinanderstossende Flächen mit geeignetem Übergang auszubilden·
Erfindungsgemäß können die aus dem Element heraus vorstehenden leile der Abstandstücke entweder gerade oder
abgewinkelt verlaufen, je nach der Anwendungsart des 31anents zur Herstellung von geraden oder abgewinkelten Eaumflächen oder aber für die Ausbildung von Winkel- oder I-Stücken o.dgl.
Um ein sicheres und formgerechtes Zusammensetzen der Elemente zu gewährleisten, ist erfindungsgemäß die Tiefe der nutartigen Sandfugen wenigstens gleich dem Vorstand der Abstandstücke aus dem Slement gewählt. Sie Abmessungen dieser vorstehenden Abstandstücke sind weiterhin erfindungsgemäß so getroffen, daß nach dem Zusammensetzen einer Vielzahl von Baueis menten die vorstehenden Abstandstückteile direkt oder nahezu mit den entsprechenden benachbarten vorstehenden Abstandstückteilen nebenliegender Slemente in Berührung treten.
Hach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kommen zwei im wesentlichen rechteckige ]?ormstücke als dünne Platten aus feuchtigkeits— und/oder säurebeständigen Yferkstof— fen, z.3. Opakglas o.dgl., zur Anwendung, welche mittels geeignetem Kitt o.dgl· verbunden werden, und die zwischen sich mittels des gleichen Kittes o.dgl· ein einziges Abstandstück fest eingefügt halten, welches an zwei aneinanderstossenden Seitenkanten des Slements als zusammenhängendes im wesentlichen rechtwinkliges !Federteil über Ick gleichmässig vorsteht, wobei die nutartigen Randfugen zusammenhängend an den hierzu gegenüberliegenden Seitenkanten des Elements vorgesehen sind· Zur Verringerung der Herstellungskosten können für derartige Ab— stanastücke vorzugsweise aus Abfalleisen bestehende Bleche zur Anwendung kommen, welche zur Yergrösserung der Haftfläche der !Formt eilbr ei tf lachen etwa rechtwinklige Dreieckform besitzen
und zur weiteren Verbesserung der Haftung des ELttverbanäes sowie aus Sewichtsersparnis sieb— oder gitterartig durchbrochen sind· Bei Verwendung durchbrochener Abstandstücke kann deren Umriß auch etwa rechteckig gewählt werden· Derart ist es möglich, bei erhöhter Festigkeit des Verbandgefüges des Elements eine weitere Raumersparnis zu erreichen insofern^ als der Abstand der Breitflächen der IPormteilplatten kiel τι er gehalten werden kann als die Stärke jeder einzelnen Platte·
Zur Erleichterung der Herstellung von erfindungsgemäs— sen Bauelementen stets genau gleicher Abmessungen kann vorzugsweise eine Hilfsvorrichtung mach Art eines ein- oder mehrteiligen Rahmens verwendet werden, dessen Höhe gleich der Stärke des fertigen Bauelements ist und der den jeweiligen Umrissen der SOrmstücke des Elements bzw. der einzulegenden Abstandstücke entsprechenden Ausnehmungen besitzt, so daß diese Ausnehmungen um den Vorstand der Abstandstücke aus dem Element heraus gegeneinander versetzt sind· Notwendig ist die Verwendung eines derartigen Rahmens nicht, da das nachstehend geschilderte erfindungsgemässe Herstellungsverfahren für das Bauelement auch ohne «ine besondere Hilfsvorrichtung durchgeführt werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen·
Unter Verwendung einer Vorrichtung der genannten Art ist jedoch eine besonders vorteilhafte Herstellung des erfindungsgemässen Bauelements bei stets genau: gleichen Abmessun-
gen auf besonders einfache Weise gemäß der !Erfindung dadurch möglich, daß ein erstes Formteil des Elements in die Formteilausnehmung des Hahmens mit dessen unterer Sandfläche bündig abschliessend eingelegt wird« Auf die Breitfläche dieses Formteiles wird ein geeigneter ELtt o.dgl. in gewünschter und geeigneter Schichtstärke und Ausdehnung derart aufgetragen, daß wenigstens dem Torstand der Abstandstücke entsprechende freie Handflächen an der Formteilausnehmung entlang für die Bildung der nutartigen Sandfugen des Clements freigelassen bleiben» Anschliessend werden die durchbrochenen Abstandstücke in die jeweiligen Abstandstückausnehmungen des Sahmens hinein auf das erste Formteil aufgelegt, gegebenenfalls unter zusätzlichem Auftrag von Eitt o.dgl· auf die noch freie Oberfläche des auf dem Formteil aufliegenden 33eiles des Abstandstückes, worauf da3 nächste Formteil in die gleiche Formteilausnehmung wie vorher hinein auf das darunter liegende Formteil mit Abstandstück aufgelegt wird· Diese Torgänge können so of* wiederholt werden, wie der gewünschten Anzahl der aufzulegenden nächsten Formteile sowie der Sahmen höhe entspricht· Uunmehr wird eine geeignete Preßvorrichtung mit dem erforderlichen Preßdruck auf das oberste Formstück abgesenkt-, bis dasselbe bei Teilsendung der genannten Hilfsvorrichtung mit der oberen Sandfläche des Sahmens bündig abschließt· Hierzu kann die Preßvorrichtung so ausgebildet sein, daß der eigentliche Preßteil einen Umriß aufweist,
der etwa dem. äusseren Rahmenumriß entspricht· Ohne Hilf svorrichtung werden die Schichten mittels der Preßvorrichtung soweit zusammengedrückt, Ms die gewünschte und beliebig zu. überprüfende Stärke des fertigen Elements vorliegt·
TJm die maßhaltig genaue ]?reihaltung der nutartigen Rand— fugen mit Sicherheit zu gewährleisten, kann vorteilhaft eine durch geeignet bemessene und gegebenenfalls einstückige Rand— fugenteile gestützte und dem inneren lOgenrand entsprechend geformte Drahtlänge auf das jeweils unterste Formteil vor dem Auftrag des Kitts o.dgl· so aufgelegt werden, daß der Auftrag nur bis zu der durch diese !Heile gegebenen Begrenzung möglich ist. Die Stärke dieser !eile, von denen die Randfugenteile nach der fertigstellung des Slements vorzugsweise noch vor dem Abbinden des KLtts o.dgl. aus der Randfuge wieder entfent werden, ist mindestens gleich der Stärke der fest einzufügenden Abstandstücke. Bei Verwendung eines Rahmens der
den Aus beschriebenen Art werden die Randfugenteile/^nehmungen des
Rahmens entsprechend ausgebildet und zur Stützung der Draht—
-en
länge in diese Ausnehmung/eingelegt. Die Herstellung des Bauelements ist jedoch auch ohne jede Verwendung einer Drahtlänge mit abstützenden Randfugenteilen möglich.
Zur Herstellung von Raumflächen z.B. von Trennwänden werden erfindungsgemäß die oben beschriebenen Bauelemente der Erfindung derart zusammengesetzt, daß eine jeweils gewünschte Anzahl mit ihren Schmalkanten aneinander gefügt wird. Hierbei wird nach Eingabe von geeignetem Kitt o.dgl. in die nutartigen Sandfugen jedes Elements ohne jede Armierung o.dgl· der vor-
stehende Seiher Abstandstücke des benachbarten Slements fe— derartig in diese Bugen passend eingesetzt, "bis die Seiten— kanten der Elemente und damit auch, die vorstehenden Teile der Abstandstücke vollständig oder nahezu, vollständig unter Bildung der für 3?liesenarbeiten üblichen Trennfugen aneinanderstossen, welche dann in bekannter Weise mit Yerfübungsmittel verstrichen werden.
Bei einer auf diese Weise erfindungsgemäß hergestellten fliesenartigen Saumfläche ist vor allem infolge der Tatsache, daß Jedes Element auf allen vier Seiten durch ein federartiges Abstandstück gehalten ist, gewährleistet, daß bei raumsparendst und leichtester Ausbildung diese Raumfläche ohne jede weitere Abstützung selbsttragend ist und erheblichen Belastungen standhält.
Sine Verwendung derartiger Raumflachen kann z.B. für das Trennen oder Unterteilen von Kabinen, Waschraäumen d.dgl. so vorgenommen werden, daß entweder die äusseren Kabinen- oder Baumwände vollständig unter Bildung von tibergangskehlen oder auch scharfkantigen Stössen mit der erfindungsgemässen Trennwand zusammenstossen. Ss kann jedoch auch bei gewünschter Bodenfreiheit der Trennwand dieselbe auf einen Rahmen aufgesetzt und von demselben getragen werden.
ffür die praktisch eintretenden Belastungen derartiger Trennwände und Abmessungen der zur Anwendung kommenden dünnen Platten wird es .beispielsweise für Opakglasplatten im allgemein
ausreichen, einen Yorstand der Abstandstücke aus dem Element heraus etwa gleich 2 cm zu wählen, ohne daß hierdurch eine Beschränkung ausgesprochen wird· Dieser Torstand "bestimmt sich Jeweils nach der Grosse der ?Tandabmessungen bzw. der Gros se und dem Werkstoff der zur Anwendung kommenden formstücke.
In der nachstehenden Beschreibung sind anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung ohne Beschränkung auf dieselben angegeben.
]?ig· 1 ist eine schaubildliche und schematische Darstellung eines fertigen rechteckigen Bauelements nach der Erfindung.
lig. 2 ist die Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Hilfsvorrichtung in Form eines Hahmens zur Herstellung des Bauelements nach Fig» 1 ·
Fig· 3 ist eine gleiche Draufsicht wie in Fig. 2, wobei einige Teile des Bauelements in den Rahmen eingesetzt dargestellt sind·
Fig· 4 ist ein Querschnitt nach Linie a-a der Fig· 3·
Fig. 5 ist ein Ausschnitt aus einer mit den erfindungsgemässen Bauelementen hergestellten Raumflache·
Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel für einen Winkelstoß der erfindungsgemässen Bauelemente im Schnitt·
Fig· 7 und 8 ist die Darstellung eines Ausführungsbeispieles für ein als I-Stück ausgebildetes Bauelement·
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 5 werden für das erfindungsgemässe Bauelement B zwei gleichstarke
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dünne rechteckige Platten 1 und 2 beliebiger Grosse beispielsweise aus OpakgTas verwendet· Diese Platten sind mit ihren Breitflächen mittels einer Schicht von geeignetem Kitt k ο ,dgl· bündi abschliessend fest zusammengehalten derart, daß ein einziges gelochtes Abstand stück 3 zwischen den beiden Platten 1, 2 an jeweils zwei zusammenstosäenden, zugeordneten Seitenkanten derselben- gleichmässig; federartig vorstehend fest eingefügt liegt· Dieses Abstandstück: 3 besitzt die ?orm einer zusammenhängenden Fläche, die über Eck in der Ebene des Elements B aus demselben heraus vorsteht und welche ζ·Β· rechtwinklig—- dreieckige ]?orm besitzt, um den Zusammenhalt der Platten 1,2 mittels des Kittes k möglichst wenig bei ausreichender eigener Haftung zu unterbrechen* Das Abstandstück 3 wird durch ö.en gleichen Bindemittelauftrag gehalten, welcher die beiden Platten 1,2 miteinan der verbindet· Hierzu ist" das Abstandstück 3 beliebig, auch. unregelmässig loch— oder gitterartig durchbrochen (Fig. t), um derart Gewicht zu sparen und vor allem eine erhöhte Haftung und Halterung desselben im Bauelement B zu gewährleisten· Bas Seil 3 kann jedoch auch als Rechteck ausgebildet sein, muß in diesem 3?all jedoch stets Durchbrechungen aufweise^ damit der Terbindungskitt o.dgl· ausreichend auf die Platten zur Wirkung kommt»
Das Abstandsstück 3 besteht aus beliebig geeignetem Material* Torgezogen wird Metall, um das Teil und damit das fertig Element B so dünn und trotzdem widerstandsfähig al3 möglich ausbilden zu können· Zwecks Kostenersparnis wird vorzugsweise
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Abfalleisenbleeh verwendet.
An. der dem Abstandstück 3 gegenüberliegenden Seite des Elements B sind entlang dessen Rand zusammenhängende, nutartige lugen 6 freigelassen (l?igo 1), welche eine solche gleichmässi$e Breite aufweisen, daß Abstandstücke 3 benachbarter Bauelemente leicht passend in diese Eugen eingesetzt und verfcLttet werden können.
Der Torstand des Abstandstückes 3 aus dem Element B heraus ist so gewählt, daß die vorstehenden Teile .des Abstandstückes mit den entsprechenden, vorstehenden !.eilen von benachbarten Elementen nach dem Zusammensetzen einer Yi el zahl dieser Elemente direkt oder nahezu in Berührung stehen· Die Tiefe der Band— fugen. 6 soll gleichmässig mindestens gleich diesem Yorstand des Abstandstückes 3 aus dem Element B heraus gewählt werden, um ein maßgerechtes, gleichmässiges Zusammensetzen einer Vielzahl solcher Elemente zu ermöglichen·
Zur Erleichterung der Herstellung des erfindungsgemas— sen Bauelements und insbesondere für die Gewährleistung einer stets gleichbleibenden Maßhaltigkeit desselben wird erfindungsgemäß vorzugsweise eine Hilfsvorrichtung nach Art eines Rahmens 7 zur Anwendung gebracht (]?ig· 2 bis 4)· Dieser Rahmen ist je nach Erfordernis ein- oder mehrteilig und besitzt eine fformplattenausnehmung 8 sowie eine Ab stands tückausnehmung 9, welche diagonal einander gegenüberliegen und um den Torstand des Abstandstückes aus dem Element heraus gegeneinander in Diagonalrichtung versetzt sind·
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Obwohl es möglich ist, das erfindungsgemässe Bauelement auch ohne eine derartige Vorrichtung zu der oben geschilderten Ausbildungsform zusammenzufügen, kann unter Verwendung-.eines derartigen Sahmens eine wesentliche Erleichterung dieser Herstellung auf einfachste Weise bei insbesondere stets gleichen Abmessungen erreicht werden.
Srrindungsgemäß wird bei Verwendung eines Rahmens 7 das Bauelement B ao hergestellt, daß eine erste Platte 1 in den Sahmen 7 mit der unteren Oberfläche desselben bündig abschliessend eingelegt wird (vergl. einfach strichpunktierte Linie in Fig. 2), so daß sich zwei Schmalkanten dieser Platte 1 in die Formteilaussparung 8 einfügen. Anschliessend wird in gewünschter Schichtstärke geeigneter Kitt k ο«dgl. auf die Breitfläche der Platte 1 aufgetragen, so daß eine Eandfuge β genügender Tiefe und Breite freigehalten bleibt. Zur Erleichterung
und
der Durchführung/der Maßhaltigkeit dieses Vorganges kann vor dem KLttauftrag an die Formstückaussparung 8 zwecks Abgrenzung der Innenumrandung der Fuge 6 im Inneren des Elements eine entsprechend geformte Drahtlänge 12 angelegt werden, welche durch ein Handfugenteil 11 abgestützt wird, dessen Abmessungen der freizuhaltenden Handfuge 6 entsprechen· Das Teil 12 ■verbleibt im Bauelement, während das Teil 11 nux vorübergehend bis zur endgültigen Fertigstellung des Elements in dasselbe eingelegt bleibt und dann aus der Randfuge 6 wieder entfernt wird,
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Ans chlies send wird ein ζ.3· dreieckförmiges durchbrochenes Abstandstück 3 in den Rahmen 7 eingeführt, so daß seine Breitfläche auf der mit Kitt versehenen Platte 1 aufliegt, während seine winklig zusammenstossenden Aussenflachen in der Abstandstückaussparung 9 liegen (vergl. doppelt strichpunktierte linie in 3?ig· 2) ·
Nunmehr wird entweder nach, zusätzlichem Auftrag von Kitt o.dgl- auf die noch freie drepkförmige Oberflachte des Ab st and stücke s 3 oder ohne einen derartigen Auftrag die nächste Platte 2 genau entsprechend dem Yorgang bei der ersten Platte 1 in den Sah men 7 eingelegt und dann beispielsweise mittels einer geeigneten Preßvorrichtung solange auf die zweite Platte nach unten hin Druck ausgeübt, bis die gewünschte Stärke des Bauelements erreicht ist· Bei der Te rwendung eines Rahmens 7 wird dieser Vorgang bei stets gleicher Maßhaltigkeit dadurch erleichtert, daß das eigentliche Preßteil der Torrichtung auf der oberen Rahmenflache zur Anlage kommen kann, so daß die Platte 2 mit dieser Sahmenfläche bündig abschließt und damit die fertige Stärke des Elements B festliegt.
Bas fertige Element B wird nun aus dem Sah men 7 entnommen, das Randfugenteil 11 aus dem Element gelöst, so daß das Element B nach dem Abbinden des Kitts o.dgl. stets griffbereit lagerhaltig zur Verfügung steht·
Bas geschilderte Terfahren kann zur Herstellung stärkerer Elemente dadurch erweitert werden, daß, falls gewünscht, mehrere Platten 2 und Abstandstücke 3 in der geschilderten Weise aufeinandergeschichtet und mit der Platte 1 verbunden werden»
Auch können. Abstandstücke grösserer Stärke zur Anwendung kommen, um eine Erhöhung der Belastbarkeit der Slemente und damit der zusammengesetzten Haumflächen zu erzielen.
Das fertige Bauelement kann dann erfindungsgemäß zur Herstellung von Raumflächen, beispielsweise von Trennwänden für Kabinen, Waschräume o.dgl. zusammengesetzt werden, indem nach Singabe von geeignetem Kitt o.dgl. in die Handfugen 6 der Vorstand der Abstandstücke 3 in diese Randfugen 6 eingeführ wird, bis die Schmalseiten der Slemente unter Bildung der für ZLiesenarbeiten üblichen Trennfugen aneinanderstossen. Biese Trennfugen werden dann mit einem geeigneten Yerfugungsmittel verstrichen. Wie aus l?ig. 5 zu ersehen ist, wird jedes Element an allen vier Seiten praktisch ununterbrochen durch die vorstehenden metallischen Abstandstücke gehalten, so daß eine freitragende Saumflache entsteht, welche trotz geringsten Saumbedarfs und Gewichts auch erhöhten Belastungen Widerstand leistet Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, könnten auch die in I*ig. 5 gestrichelt angegebenen Flächen £ dadurch, ausgefüllt werden, daß das Abstandstück 5 eine entsprechend erweiterte formgebung an diesen. Stellen erhält· Bei Verwendung des dargestellten Ab st and stücke s 3 in dreieckiger lOrm füllen sich, die Flächen jf mit dem Kitt o.dgl·
Pn ]?ig. β ist ein Ausführungsbeispiel für den rechtwinkligen Stoss von erfindungsgemässen Bauelementen schematisch im Schnitt dargestellt· Das Abstandstück 3* ist in diesem ]?all rechtwinklig mit dem Teil 3n abgebogen, welches auö dem
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Bauelement Tor steht· Es kann hierbei das Element aas Platten 4 und 5 unter Einfügung des abgewinkelten Abs tandteile s 3r in im wesentlichen der Torbeschriebenen Weise hergestellt werden, wobei dann für das Zusammensetzen derartiger Bauelemente der winkelförmig abgebogene £eil3* des Abstandstückes 3* in die freie Sandfuge eines aus den Platten 4'* 5* hergestellten weiteren Elements eingeführt und Terkittet wird.
In 3?ig· 7 und 8 ist ein Ausführungsbeispiel für ein als Ϊ-Stück ausgebildetes Bauelement dargestellt. In diesem Falle können bei der Verwendung rechteckiger Platten 14» 16, 17 f 18, 19 z.3· rechteckige ebenfalls durchbrochene Abstandstücke 20, 21 zur Anwendung kommen*. Die genannten rechteckigen Platten werden im wesentlichen in der erfindungsgemässen Weise mit diesen Abstandstücken zusammengefügt, so daß zwischen einer Platte H und den G-egenplatten 16, 18 ein Abstandstück 20 sowie ein abgewinkelter "Teil des Abstandstückes 21 unter !Freilassung τοη Randfugen 23, 23' eingelegt und gehalten werden. Palis gewünscht, können die Abstandstücke 20 und 21 auch einstückig ausgebildet sein. Die G-egenplatten 16, 18 haben einen solchen Abstand ihrer Schmalkantea, daß sie zwischen sich den senkrechten Stoß der Platten 17» 19 mit den üblichen Pugenabständen aufnehmen können· Zwischen den letztgenannten Platten wird das Abstand'-» stück 21 gehalten, welches mit dem erfindungsgemässen Torstand aus der Platteneinheit 17* 19i Torsteht·
Die Terwendungsmöglichkeit und Anwendungsart dieses T-Stückes ergibt sich ohne weiteres aus der Torstehenden Be-
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satirei"bung für ebene Bauelemente·
Weitere Beispiele derartiger abgeänderter Ausführungsformen erfindungsgemässer Bauelemente ergeben sich je nach den gewünschten Bedingungen für die Aufführung von Saum— flächen und liegen ohne weiteres im Rahmen der Erfindung.
PaiirMftrtansprüche:

Claims (5)

i?A183811-213.54 t ansprüche :
1. Bauelement jnsbesondere zur Herstellung von- gefliesten Raumflächen z.B. .trennwänden, gekennzeichnet durch wenigstens zwei dünnwandige, -vorzugsweise gleichstarke Sliesenartige formstücke Ton beliebig geeignetem Umriß, die "bündig mit ihren einander gegenüberliegenden Breitflächen unter Bildung von an bestimmten Seitenkanten des Clements vorgesehenen nutartigen Randfugen gleichmässiger Tiefe und Breite fest miteinander verbunden sind und die zwischen sich Abstandstücke geeigneter Stärke und vorzugsweise aus Metall fest eingefügt halten, welche an den übrigen Seitenkanten des Elements ■ federartig in Sichtung der Mittelebene der Randfugen, des Elements aus demselben heraus vorstehen und deren Stärke gleich oder im wesentlichen gleich, der Breite der nutartigen Randfugen ist, so daß sie mit leichtem Spiel passend in die Fugen, benachbarter Bauelemente eingefügt werden können·
2· Bauelement nach Anspruch 1, dladurch gekennzeichnet, daß die aus demselben heraus vorstehenden Teile der Abstandstücke zur Richtung der Mittelebene der Randfugen abgewinkelt geformt sind·
3. Bauelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der nutartigen Randfugen mindestens gleich dem Torstand der Abstandstücke aus dem Bauelement heraus
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4·· Bauelement nach Anspruch 1 "bis 3, gekennzeichnet durch einen derartigen Torstand der Abstandstücke aus den einzelnen Elementen heraus, daß die vorstehenden Seile der Abstandstücke mit den entsprechenden !eilen benachbarter Elemente nach dem Zusammensetzen einer Tielzahl derartiger Elemente direkt oder nahezu in Berührung sbehen·
5. Bauelement nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei !Formstücke als im wesentlichen rechteckige, dünne Platten aus feuchtigkeits- und/oder säurebeständigen Werkstoffen, z.B. Opakglas o.dgl. zur Anwendung kommen, die mittels geeigneten Kitts o.dgl» verbunden werden und die zwischen sich mittels des gleichen Eitts o.dgl. ein einziges Abstand— stück fest eingefügt halten, welches an zwei aneinanderstossenden Seitenkanten des Elements als zusammenhängendes im wesentlichen rechtwinkliges Federteil über Eck gleichmässig vorsteht, und daß die nutartigen Sandfugen zusammenhängend an den hierzu gegenüberliegenden Seitenkanten des Elements vorgesehen sind.
6· Bauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstandstück die Form eines etwa rechtwinkligen Breiecks oder Hechtecks besitzt, welches mit rechtwinklig zusammen— 3tossenden Breitflächen den winkelartigen Torstand des Abstandstüokes aus dem Element heraus bildet und welches aus sieb- oder gitterartig durchbrochenem Blech, vorzugsweise Abfalleisenblech einer solchen Stärke besteht, daß der Abstand der Breit—
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flächen der Forstailplatten artr Bildung der anftartigeo. Hsn&fiigen kleiner ist als die Stärke jeder einselnea Platte·
7* Torrich-tung attr Herstellung des Bauelements aaoii Aaspriich 1 bis &* §ekaanseichaet durcii einen eia» oder inshrteiligen Halnasn» «elcher eise HBhe .jlsich der Stärke das fertiges 3au.eleia®at3 aaf'seisft ond des jeweiligen Ua- TiBQQn, &QT Foisaatücks äes Slsasnts &2Κ7· äsr aiazolsgenden 4batanästücke entsprechende iasnehaungsn besitst» die van. den Betrag des Torstanäes der i^standatücke m,n3 deia XLessnt heraus gsgsnsiaaader irersetst sind·
für- Hans
DiPL.-ü·?·^. ü. d
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