DE169751C - - Google Patents

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DE169751C
DE169751C DENDAT169751D DE169751DA DE169751C DE 169751 C DE169751 C DE 169751C DE NDAT169751 D DENDAT169751 D DE NDAT169751D DE 169751D A DE169751D A DE 169751DA DE 169751 C DE169751 C DE 169751C
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Germany
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gases
mixing chamber
combustion
walls
air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/018Combustion apparatus for solid fuel with fume afterburning by staged combustion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 169751 KLASSE 24 a.
Die Vorrichtung besteht aus einem Schachtofen bekannter Konstruktion, in welchem durch unvollkommene. Verbrennung von Feuerungsmaterial oxydierbare Feuergase erzeugt werden.
Die aus dem Brennstoffschacht austretenden Gase gelängen zunächst in einen Sammelkanal I, aus welchem sie in eine Mischkammer m treten.
ίο Die Mischkammer m, welche einen beliebigen, etwa kreisförmigen, ovalen, viereckigen oder sonstigen Querschnitt haben kann, wird von feuerfesten Wänden η durchsetzt, in welchen sich ziemlich enge Kanäle ο befinden, die zweckmäßig so angeordnet sind, daß sie in den verschiedenen Wänden möglichst wenig gegeneinander versetzt sind. Zwischen den Wänden η befinden sich Zwischenräume p, in welche durch die Umfassungswand q der Mischkammer Luft eingeleitet werden kann. Die Wände η sind zweckmäßig mit der Umfassungswand q der , Mischkammer nur an einzelnen Stellen, soweit der Verband es erfordert, durch einzelne Steine verbunden. Beim Durchziehen der Mischkammer bezvv. der engen Kanäle 0 der Wände η erfolgt eine innige Durchmischung der Gase und deren Vermischung mit der in die Zwischenräume p zwischen den Wänden η eingeführten Verbrennungsluft, welche eine vollständige Verbrennung der Gase bei entsprechender Zufuhr von frischer Luft unter gleichzeitiger Steigerung der Temperatur zur Folge hat. Die hochtemperierten Gase werden aus der Mischkammer nach irgend einer Verwendungsstelle geleitet. . . . .
Der Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß durch Verzicht einer Ausnutzung des Wärmeinhälts der Feuergase unmittelbar an der Stelle der Verbrennung bezw. der vollständigen Verbrennung der aus Brennmaterial durch vollständige Verbrennung entwickelten brennbaren Gase die Möglichkeit gewonnen wird, die vollständige Verbrennung der Gase so zu leiten, daß sie mit einem besonders geringen Luftüberschuß, also in besonders wirtschaftlicher Weise erfolgen kann. Dieses ist bei bekannten Vorrichtungen dadurch erschwert oder unmöglich gemacht, daß der Verbrennungsraum für die Gase zugleich im wesentlichen Heizraum ist, in welchem die Wärmewirkung der Gase nutzbar gemacht wird.
Der Umstand, daß die vollständige Verbrennung der Gase in der Mischkammer, also in einer kleinen, übrigens auch bei den bekannten Heizungsvorrichtungen nie völlig zu vermeidenden, Entfernung von den zu heizenden Gegenständen erfolgt, hat keinen fühlbaren Wärmeverlust zur Folge. Einerseits besteht die Mischungskammer aus feuerfestem Material, welches bekanntlich ein schlechter. Wärmeleiter ist, und kann die Wärmeleitung außerdem durch entsprechende Isoliermasse noch vermindert werden; andererseits wird ein Teil der durch Wärmeleitungsfähigkeit des Materials abgehenden Wärme durch die von außen eintretende Luft der Mischungskammer wieder zugeführt. Selbstverständlich kann dieser Luft-
(2. Auflage, ausgegeben am 5. Oktober igoö.i

Claims (1)

  1. zutritt den Verbrennungsbedürfnissen entsprechend reguliert werden.
    Pate ν t-An SPRU c H :
    Vorrichtung zur Erzeugung von Heizgasen, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Verbrennungsschacht (a) erzeugten Gase, bevor sie zur Verwendungsstelle gelangen und mit abkühlenden Flächen in Berührung kommen, durch eine Mischkammer geführt werden, welche mit im Zuge der Gase liegenden, durchbrochenen Wänden (n) und Luftöffnungen in der Umfassungswand derart versehen ist, daß die parallelen Kanalbündel (0) von einer ' oder mehreren Luftleitungen (f) durchsetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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