DE168540C - - Google Patents
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- DE168540C DE168540C DENDAT168540D DE168540DA DE168540C DE 168540 C DE168540 C DE 168540C DE NDAT168540 D DENDAT168540 D DE NDAT168540D DE 168540D A DE168540D A DE 168540DA DE 168540 C DE168540 C DE 168540C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
- B60B25/04—Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
- B60B25/14—Locking means for flange rings or seat rings
- B60B25/18—Arrangement of split rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Package Frames And Binding Bands (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE'63 &
HENRI PATAUD in PARIS.
Vorliegende Erfindung betrifft eine auseinandernehmbare Felge, bei welcher die Felge
aus zwei starren, nicht unterbrochenen, ringförmigen Teilen besteht, welche derart übereinander
geschoben sind, daß durch die Übereinanderlegung ihrer Teile ein geschlossener, ringförmiger Kanal gebildet wird, in welchem
ein unterbrochenes, federndes Band eingeführt ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die Enden dieses Bandes durch Gelenke an einem nach
außen austretenden Zugorgan angelenkt sind und augenblicklich einander genähert und
wieder voneinander entfernt werden können, wenn man von außen auf das Zugorgan entsprechend
einwirkt. Hierbei wird das Band entweder seinen kleinen Durchmesser annehmen, in welcher Lage das Rad mit der
größten Leichtigkeit auseinander genommen werden kann, oder seinen großen Durchmesser,
in welcher Lage die beiden Teile der Felge unveränderlich aneinander befestigt sind.
Die Fig. 1 bis. 5 zeigen eine Anordnung, bei welcher das in den Kanal der Felge gelegte
Band bestrebt ist, durch seine Federkraft sich zu schließen.
Fig. ι zeigt im Längsschnitt einen Teil der Felge in ihrer Gebrauchslage,
Fig. 2 einen Teil des Bandes oder der Feder mit ihren Gelenken im Längsschnitt.
Fig. 3 ist die Felge im Querschnitt nach
Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 4 ist ein der Fig. 1 ähnlicher Schnitt, der aber das Band in der Lage zeigt, in welcher
der Seitenflansch abgenommen werden kann.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie B-B der. Fig. i."
Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform, bei welcher die in dem Kanal der
Felge angeordnete Feder das Bestreben hat, sich zu öffnen. Fig. 6 ist eine Seitenansicht,
teilweise im Schnitt, . die die Feder und die . Gelenke in vollen Linien in ihrer Gebrauchslage und' in strichpunktierten Linien in der
auswechselbaren Lage zeigt. Fig. 7 ist ein Querschnitt nach Linie C-C der. Fig. 6.
Fig. 8 zeigt die Felge in einer etwas abgeänderten Form.
Aus den Fig. 1 bis 5 ist ersichtlich, daß die Felge im wesentlichen aus zwei Metallteilen a
und b besteht, von denen der letztere (b) über den ersteren (a) geschoben ist. Ein
jeder derselben besitzt seitlich eine ringförmige Nut derart, daß, wenn die beiden Teile der
Felge ineinander geschoben sind, ein geschlossener Kanal c entsteht. In diesem.
Kanal ist ein unterbrochenes, federndes Metallband d eingelassen, dessen Enden zwei
Gelenke f und g tragen.. Diese sind mittels
eines . Bolzens h an einem Zugorgan i be-
(2. Auflage, ausgegeben am 28. Oktober jgog.J
festigt, das von außen durch eine in dein Boden des Kanals c angeordnete Öffnung hindurchgeht.
In der Ruhelage ist die Feder, welche das Bestreben hat, sich zu schließen; in der in
Fig. 4 gezeigten Lage, d. h. sie liegt vollständig in der Nut des Teiles α der Felge;
man kann dann den zweiten Teil b der Felge leicht entfernen oder an seine Stellung bringen,
ίο indem man ihn auf dem Teil α gleiten läßt.
Will man diese beiden Teile α für den Gebrauch unveränderlich befestigen, so nimmt
man einen Schlüssel oder Handhebel, welcher zwei zylindrische Zapfen in gewisser Entfernung
voneinander besitzt; man führt den einen der Zapfen in ein in einem festen Stück
der Felge angeordnetes Loch 0 und den zweiten Zapfen in ein Loch ft des Zugorganes i
ein, und indem man dann diesen Hebel, weleher sich um den Punkt 0 dreht, bewegt,
stößt man das Zugorgan nach dem Innern des Kanals c zu, wobei das federnde Band gespannt
wird. Wenn man die Bewegung fortsetzt, derart, daß die Gelenke f und g die
Lage, in welcher sie sich in einer Linie befinden, überschreiten, so hat die Feder das
Bestreben, sich durch ihre eigene Spannkraft gegen die obere Wand des Kanals c zu legen
und hält die gestützten Gelenke fest, wie es ■30 in Fig. ι gezeigt ist. Da die Feder oder das
Band in diesem Augenblick die Nut des Teiles b der Felge ausfüllt und noch teilweise in
die Nut des Teiles α eingreift, wie es. in den
Fig. i, 3 und 5 gezeigt ist, so befinden sich die beiden Teile der Felge in vollständig fester
Verbindung miteinander. Selbst wenn die eine der Drehachsen der Gelenke zerbrechen
sollte, würde die Gestalt der Stücke die Feder verhindern, sich zu schließen; denn letztere
würde, da sie bestrebt ist, sich zu schließen, die Schultern der Gelenke gegen die Seiten des
Zugorganes i legen und vollständig an ihrem Platze bleiben.
Wenn man die Felge auseinander nehmen will, um den Luftreifen auszubessern usw.,
so genügt es, den oben erwähnten Schlüssel in dem der Drehung des Uhrzeigers entsprechenden
Sinne zu drehen, derart, daß das Band und seine Gelenke in die in Fig. 4 gezeigte
Lage gebracht werden; sobald man die Gelenke die Lage, in welcher sie eine gerade
Linie einnehmen, d. h. den toten Punkt, überschreiten läßt, setzt sich die Bewegung selbst
unter der Wirkung der sich schließenden Feder fort.
Man legt im allgemeinen auf den Kopf des Zugorganes i einen Ring oder eine Scheibe q
aus Kupfer oder Kautschuk auf, welche die Öffnung j des Kanales c während des Gebrauches
der Felge vollständig verschließt und dadurch verhindert, daß Staub oder Kot in
die Öffnung eindringt.
Da bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 6 und 7) die Feder, beständig bestrebt ist, sich
zu öffnen, so entspricht ihre Ruhelage der Gebrauchslage, d. h. derjenigen Lage, in welcher
sie die beiden Teile der Felge vereinigt; es ist dieses die in vollen Linien in Fig. 6 gezeigte
Lage. Will man die Felge auseinander nehmen, so muß man, indem wie im ersteren
Falle mittels eines Schlüssels operiert wird, das Zugorgan i herausziehen und in die in
Fig. 7 gezeigte Lage überführen, in welcher es durch den Schnabel, einer an dem Rande
befestigten Blattfeder r während der Zeit, in welcher die Felge auseinander genommen und
wieder zusammengesetzt wird, gekuppelt gehalten wird. Nach der Zusammensetzung
genügt es, den Schnabel der Blattfeder von dem Zugorgan i zu entfernen, damit die sich
entspannende Feder wieder die Gelenke hoch bewegen kann und sich von neuem gegen den
Boden der oberen Nut legt und so die beiden Teile der Felge miteinander fest verbindet.
Bei dieser Ausführungsform würde die Feder, wenn die eine der Achsen der Gelenke
zerbrechen sollte, eine noch bessere Befestigung der beiden Teile der Felge aneinander
herbeiführen, derart, daß ein Unfall nicht zu befürchten ist.
Um eine kreisförmige Verschiebung des Teiles b zu dem Teile α zu vermeiden, kann man
Stifte % mit versenktem Kopf verwenden, welche in dem Teile α versenkt sind und während
der Gebrauchslage der Felge mit entsprechenden Schlitzen am inneren Rande des
Teiles b in Eingriff kommen (Fig. 3 und 5).
In Fig. 8 ist eine Felgenform dargestellt, welche etwas von der in den übrigen Figuren
gezeigten abweicht. Der Teil b ist aus einem einfachen, entsprechend zusammengefalteten
Stück Schwarzblech gebildet.
In den verschiedenen Fällen kann der Teil b, welcher über den Teil α geschoben wird, entweder
einfach einen Teil der Breite dieses Teiles α oder die ganze Breite bedecken.
Die neue auseinandernehmbare Felge kann sowohl an Holzrädern als auch, wie in den
Beispielen der Zeichnung dargestellt, an Metallrädern angebracht werden. Man könnte
auch die Gelenke und das Zugorgan durch einen Daumen oder ein Exzenter oder durch
ein anderes Mittel ersetzen, durch welches die Enden der Feder einander genähert oder voneinander
entfernt werden.
Schließlich kann man dem Bande auf seiner ganzen Länge einen gleichmäßigen oder einen
veränderlichen Querschnitt geben, um ihm das vollständige kreisförmige Anlegen an den Boden
des Kanales c zu erleichtern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Teilbare Felge mit abnehmbarem Seitenflansch, der mittels eines in ringförmigen Nuten des abnehmbaren und des festen Teiles vorgesehenen federnden Bandes gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Bandes (d) durch Gelenke (f, g) mit einem nach außen hinausziehbaren Zugorgan (i) verbunden sind, zu dem Zwecke, den Durchmesser des Bandes verkleinern oder vergrößern zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE168540C true DE168540C (de) |
Family
ID=433750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT168540D Active DE168540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE168540C (de) |
-
0
- DE DENDAT168540D patent/DE168540C/de active Active
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