DE1675449C - Ventil zur gleichzeitigen Steuerung zweier räumlich getrennter Strömungsmittel - Google Patents
Ventil zur gleichzeitigen Steuerung zweier räumlich getrennter StrömungsmittelInfo
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Description
ihni umgebenen Klappcnhebel verbunden ist und daß
die äußeren linden der Klappenhehel mit dem Betätigungsorgan
gekuppelt sind, welches außerhalb der Kammern am Ventilgehäuse befestigt ist.
Das erfmdungsgemäße Ventil löst in einfacher und
vorteilhafter Weise die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe und w<;ist darüber hinaus den Vorteil
auf. daB es eine eingebaute gegen Versagen sichernde
Alispeirung besitzt.
Bei einer vorteilhaften Ausbildung des erfindungs- iu
gemälv.ii Ventiles ist vorgesehen, daß ein Ventilsitz
Jen Au-IaB jeder Kammer umgibt, ein Anschlag in
jeder Kammer vorgesehen ist und jedes Ventiherschliil·:·-"!
durch den zugehörigen Klappenhebel drehbeucgii'.li
zwischen einer geschlossenen Lage, in weldi.i os au!" dem entsprechenden Ventilsitz aufliegt
und eri-.-r offenen Lage, in welcher et, von diesem Xw
Richtu.... des entsprechenden Anschlages entfernt ist,
verscli:· bbar ist.
Eine /weckmäßige Weiterbildung ies Ventils besteht
darin, daß das Betätigungsorgan /wischen einer ersten Stellung, in welcher beide Ventilverschlußteile
durch die entsprechenden Biegerohre in der geschlossenen I age auf die Ventilsitze gedruckt sind, und
einer .· -.ei ten Stellung, in welcher beide Ventilverschluliuile
durch die entsprechenden Biegerohre in Richtum: der Anschläge in die offene Lage gedrückt
sind, bewegbar ist.
Bei einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung
sind die Ventilsitze innerhalb der entsprechenden
Kamnurn miteinander mit einer flachen Fläche des Ventilgehäuses in einer Ebene angeordnet.
Zweckmäßig wird als Betätigungsorgan ein elektrischer Antrieb verwendet.
Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung
an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme .iüf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Ventils, welches auf einem hypergG'.ischem Raketenantrieb
angeordnet ist,
F i g. 2 in größerer Darstellung einen Längsschnitt durch das in F i g. 1 dargeste'lte Ventil,
F i g. 3 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 3-3 der F i g. 2,
F i g. 4 einen Teil eines Längsschnitts längs der Linie 4-4 der F i g 2,
F i g. 5 einen vergrößerten Teilschnitt, ähnlich Fig. 2. in welchem die Zuordnung eines der Ventilverschlußteile
zu seinem Ventilsitz in geöffnetem Zustand des Ventils dargestellt ist,
F i g. 6 eine Stirnansicht des erfindungsgemäßen Ventils im wesentlichen längs der Linie 6-6 der
Fi g. 2, und
F i g. 7 einen Querschnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 2.
In Fi g. 1 ist das erfindungsgcmäße Ventil IO auf
dem Einspritzkopf eines hypergolischen Raketenantriebs
11 der Impulsbauart angeordnet, wie er beispielsweise
zur Fluglagensteuerung in einem Flugkörper oder Raumfahrzeug verwendet wird. Zweck
des Ventils 10 ist es, eine gleichzeitige Ein-Aus-Regelung
der zweikofponentigeu Treibmittel, beispielsweise Brennstoff- und Sauerstoff!rager, wie sie im
Antrieb Ix-nutzt werden, zu gewährleisten. Im allgemeinen
werden speicherfähige gas- bzw. flüssige Treibmittel verwendet. Beispiele für solche Brennstoffe
sind 50/50 unsymmetrisches D meihyihydrazin,
Hydrazin und Moin>met!iylhydra/h und Beispiele
solcher Saud stoffträger umf;; η Stickstofftetroxid
und rauchende Salpetersäure. .-,ädere hochleistungsfähige
Treibmine! können verwendet werden.
Nach der Darstellung besitzt das Ventil 10 ein Ventilgehäuse 12 mit einer Ilachen Oberfläche 13 und
ein Paar unter Querabstand zueinander angeordneter zylindrischer Aussparungen 14 und 15, die zu dieser
Fläche hin öffnen. Die Achsen dieser Aussparungen sind parallel zueinander und senkrecht zur flachen
Oberfläche 13 angeordnet. Die Ölfnung jeder Aussparung 14 und 15 ist bei 16 zu einem später /11 erläuternden
Zweck vergrößert.
Zwischen ihren Enden sind die Aussparungen 14 und 15 jeweils durch die entsprechenden Enden seitlicher
zylindrischer Einlaßkanäle 18 und 19 unterbrochen, die im Ventilgehäuse 12 ausgebildet sind.
Der äußere Endteil jedes dieser F.inlaßkanäle besitzt
ein Innengewinde 20 zur Aufnahme eines Fittings 21. Diese Fittings sind von geeigneter Konstruktion und
so ausgebildet, daß sie getrennt mit nicht dargestellten Brennstoff- und Sauerstoffträgerlieferleitungen verbindbar
sind. In jedem dieser Einlaßkanäle 18 und 19 :st ein Filterelement 22 jeder geeignelen Konstruktion
zum Filtern des Mediums angeordnet, das gezwungen wird, hier durchzutreten, bevor es in die entsprechende
Aussparung 14 oder 15 eintritt.
In der Mähe ihrer innengeiegenen Enden stehen die Aussparungen 14 und 15 mit seitlichen zylindrischen
Kanälen 23 und 24 jeweils in Verbindung, die geringfügig größeren Durchmesser als diese Aussparungen
besitzen. Die Kanäle 23 und 24 öffnen sich zu einer zweiten Fläche 25 am Ventilgehäuse 12, die
im wesentlichen senkrecht zur Oberfläche 13 dargestellt ist
Gegenüber der Fläche 25 ist eine Fläche 26 eines Adapters 28 dargestellt, der nach der Darstellung
eine zweite und horizontale Fläche 29 aufweist, die an der oberen horizontalen Fläche 30 des Einspritzkopfes
des Raketenantriebs 11 anliegt. Die Grundseite des Adapters 28 ist mit integralen seitlich sich
erstreckenden Befestigungsaugen 31 versehen, von denen in F i g. 6 drei dargestellt sind. Jedes Befestigungsauge
31 besitzt eine Vertikalbohrung 32, durch die der Schaft einer Befestigungsschraube 33 reicht.
Der Kopf jeder Befestigungsschraube 33 liegt gegen die freie Oberfläche des entsprechenden Befestigungsauges
an; das mit Gewinde versehene untere Ende des Schraubenschafts ist in eine ausgefluchtete
mit Innengewinde versehene Aussparung 34 im Raketenmotoreinspritzkopf eingeschraubt.
Der Adapter 28 ist weiterhin mit einem Paar vertikaler
Auslaßkanäle 35 und 36 ausgebildet, die arr unteren Ende getrennt mit Leitungskanälen im Raketenmotor
in Verbindung stehen, von denen einer be 38 in Fi g. 2 gezeigt ist. An ihren oberen Enden besitzen
die Auslaßkanäle 35 und 36 unter Winkeln abgehende Erweiterungen 39 und 40, die jeweils zui
Fläche 26 hin geöffnet sind und deren Achsen im wesentlichen senkrecht hierzu \ erlaufen. Nach F i g. -J
liegt die Erweiterung 39 des Alislaßkanals 35 im wesentlichen koaxial zum seitlichen zylindrischen Kana
23; die Erweiterung 40 des Auslaßkanais 36 ist in wesentlichen koaxial zum anderen Kanal 24.
Der Ventilkörper 12 sowie der Adapter 28 werder durch eine Abstandsplatle 41. mit ihren Flächen 25
und 26 im Abstand und parallel zueinander gehalten Die AbsUindsplaltc 41 weist zwei 'hirchgehende htgrößwte
zylindrische Bohrungen 42 und 43 auf. Ou
Bohrung 42 ist im wesentlichen koaxial zu den Kanä- 70 versehen. Diese Teile verstopfen getrennt die obelcn
23 und 39; die Bohrung 43 fluchtet im wcsent- ren Enden eines Faares von Biegerohren 71 und 72,
liehen mit den Kanälen 24 und 40. Ein Dichtring 44 wobei die oberen Enden dieser Biegerohre für diesen
geeigneter Konstruktion ist in jeder der Bohrungen Zweck durch äußere integral ausgebildete zylindrische
42 und 43 angeordnet. Die Abstandsplatte 41 ist zwi- 5 Verdickungen oder Bunde 73 verstärkt sind. Das
sehen den Flächen 25 und 26 durch mehrere Befesti- Biegerohr 71 ist so dargestellt, daß es den Klappengungsschrauben
geklemmt, die eine mittige Schraube hebel 63 umgibt, das Biegerohr 72 dagegen so gezeigt,
45 umfassen, welche zwischen den im Abstand an- daß es den Klappenhebel 64 umgibt. Die unteren
geordneten seitlichen Vorsprüngen des Ventilgehäuses Endteile dieser Biegerohre 71 und 72 sind getrennt
12 angeordnet ist, in denen die beiden Filter 22 unter- io bei 74 außen und integral ringförmig verdickt, und
gebracht sind und darüber hinaus ein Paar außen diese Bunde 74 sind ihrerseits getrennt mit Preßsitz
angeordneter Schrauben 46, wie am besten in in die Vergrößerungen 16 der Aussparungen 14,15
F i g. 6 und 7 zu sehen ist. Die Schäfte dieser Schrau- des Ventilgehäuses eingepaßt. Auf diese Weise sind
bcn reichen getrennt durch die im Ventilgehäuse 12 die Biegerohre 71 und 72 abgedichtet im Ventilvorgesehenen
Bohrungen 48 und sind in geeignete, 15 gehäuse 12 gelagert, so daß sie innen nur mit der
mit Innengewinde versehene Aussparungen (nicht entsprechenden Kammer 59 bzw. 60 in Verbindung
dargestellt) im Adapter 28 eingeschraubt. Unter dem stehen und sind darüber hinaus unter Abdichtung
Kopf der mittigen Schraube 45 befindet sich eine mit den jeweiligen Klappenhebeln 63 und 64 verbun-Plattc
49 für einen später zu erläuternden Zweck. den. Die Biegerohre 71 und 72 können auf Grund
Ein röhrenförmiges Sitzelement 50 ist unter Prell- *>
ihrer dünnwandigen Querschnitte gebogen oder sitz in die Erweiterung 39 eingeführt und ist mit durchgebogen werden, wodurch eine reibungslose
einem durchgehenden Auslaß 51 versehen, der am Schwenkbewegung der Klappenhebel relativ zum
Austrittsende mit dem Auslaßkanal 35 verbunden ist Ventilgehäuse 12 und damit eine Bewegung der Ven-
und am stromaufwärts gelegenen Ende von einem tilvei.-.chlußteile 61 und 62 relativ zu ihren Ventilradial engen Ventilsitz 52 umgeben ist, der durch den 25 sitzen 52 und 56 ermöglicht wird.
Konus 53 auf dem Ende des Sitzelements ausgebildet So besitzt das Ventil zwei Ventilgehäuseabschnitte,
ist. Ein ähnliches röhrenförmiges Sitzelement 54 ist einer besteht aus dem Ventilgehäuse 12 mit der
unter Frcßsiu in die Erweiterung 40 eingepaßt und Fläche 25, der andere umfaßt der. Adapter 28 und
besitzt einen durchgehenden Auslaß 55, der am die Abstandsplatte 41, wobei letztere eine Fläche 41'
stromabwärts gelegenen Ende mit dem Auslaßkanal 30 gegenüber der Fläche 25 und diese berührend auf-36
in Verbindung steht und am stromaufwärts gelege- weist, wenn die Ventilgehäuseabschnitte, wie bei
nen Ende von einem radial engen Ventilsitz 56 um- F i g. 4 dargestellt, miteinander verbunden werden,
geben ist, der durch den Konus 58 auf dem Ende des Diese Ventilgehäuseabschnitte sind jedoch getrennt
Sitzclements ausgebildet ist. Die Ventilsitze 52 und längs einer gemeinsamen Ebene verbunden, mit der
56 sind im wesentlichen koplanar zueinander und mit 35 die sich berührenden Flächen 25 und 41' koplanar
der Fläche 25 des Ventilgehäuses 12 dargestellt. liegen. Sitzelemente 50 und 54 sind am Adapter 28
Die Aussparung 14 bildet zusammen mit ihren zu- befestigt und liegen mit ihren flachen Ventilsitzen 52
geordneten seitlichen Kanälen 18 und 23 eine Kam- und 56 getrennt koplanar zur Fläche 41'. Die Ventil-
mcr 59, für die der Auslaß 51 ausgebildet ist und für verschlußteile 61 und 62 sind abbiegbar in dem Ven-
die der Einlaßkanal 18 den Einlaß bildet. In ahn- 40 tilgehäuse 12 gelagert und liegen mit ihren Flächen
licher Weise bilden die Aussparung 15 sowie die zu- 65 getrennt koplanar zur Fläche 25.
geordneten seitlichen Kanäle 19 und 24 eine Kammer Es können beliebige geeignete Einrichtungen vor-
60, für die der Auslaß 55 und der Einlaßkanal 19 gesehen sein, um die Klappenhebel gemeinsam zu
vorgesehen sind. bewegen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
Es sind Mittel vorgesehen, um die Auslässe gleich- 45 wird ein elektrischer Antrieb 75 verwendet der einen
zeitig zu öffnen und zu schließen, ohne daß die Ein- Anker 76 mit zwei Armen 78 und 79 aufweist, die
laßkanäle beeinflußt wurden; diese Mittel sollen nun seitlich und aufeinander ausgerichtet, von einem mittbeschrieben
werden. Ein Ventilverschlußteil 61 ist leren stehenden Teil 80 abgehen end mit einem Paar
gegenüber dem Ventilsitz 52 in der Kammer 59 ange- - von im Querabstand zueinander angeordneten zylinordnet
und steht gewöhnlich in Kontakt mit diesem. 50 drischen Bohrungen 81 versehen sind, die unter Ab-Ein
ähnliches Ventilverschlußteil 62 ist gegenüber dichtung getrennt die zylindrischen Bunde 73 auf den
dem Ventilsitz 56 angeordnet und steht gewöhnlich oberen Enden der Biegerohre 71 und 72 aufnehmen.
mit diesem in Eingriff. Jedes der Ventilschlußteile 61 Die Betätigung des Antriebes erfolgt durch dasEin-
und 62 ist nach der Darstellung an dem unteren Ende schalten von einem Paar elektromagnetischer Spulen
eines Klappenhebels angeordnet, der mit 63 für das 55 82 und 83. die die Anne 78 und 79 jeweils umgeben.
Ventilverschlußteil 61 und mit 64 für das Ventil- In bekannter Weise ist zwischen den Spulen und den
verschlußteil 62 bezeichnet ist. Armen des Ankers ein Luftspalt vorgesehen und ein
Jedes der Ventilverschlußteile 61 und 62 ist in Anstreifen der Arme an den Spulen wird durch nicht-Form
eines zylindrischen Knopfes mit einer flachen magnetische Knöpfe 96 verhindert, die mit ihrem
axial nach außen weisenden Fläche 65 und einer ahn- 60 Schaft 95 in eine Ausnehmung 94 gepreßt sind. Die
liehen flachen Innenfläche 66 versehen, von denen ein Befestigung des Antriebs 75 erfolgt durch Befestizylindrischer Schaft 68 zentral und axial vorsteht. gungsschrauben 92 und zur Abdeckung ist ein mit
Das untere Ende jedes Klappenhebels 63 und 64'ist Schrauben 100 befestigter Deckel 98 angebracht,
mit einer versetzten Fläche 69 ausgestattet, die gegen- Bei der dargestellten Ausführtmgsform wird ein
über der Fläche 66 des entsprechenden Ventilver- 65 flüssiger bzw. gasförmiger Sauerstoffträger unter
schlußteils angeordnet und durch diese erfaßt ist. ■ Druck in die Kammer 59 eingeführt und ein flüssiger
Nach F i g. 7 ist das obere Ende jedes Klappen- bzw. gasförmiger Brennstoff unter Druck wird der
hcbels 63 und 64 mit einer zylindrischen Verdickung Kammer 60 zugeleitet.
Weise,
durch den
SChIuSSCSiStVOrZUgSNVC1SeJeWeISgIe1C ,u{ene ^ vorzugsweise durch den Imken α s ^
,^Ρ^Ξ Erstellung vorgenommen, so Wl und ™ offenen Stellung, so stromt ein
wird. 1st d.e nchUge Ernst ^^ m ^ 'Medium, sei ef Brennstoff- oder Sauerstoff träger,
4V bi die Platte 49 zum Zu- Mea um der Auslaßöffnung zw1Schen
wird. 1st d.e nchUge E ^^ m ^ 'Medium, sei ef Brennstoff- oder Sauerstoff träger,
werden dl^P at^r 4V wobei die Platte 49 zum Zu- Mea um der Auslaßöffnung zw1Schen
Stellung»nrfÖi'S und 102dient den ',^ gegenSslehenden Flächen, beispielsweise
"■ckha ten der Anschlage der Anschlage « den s,.ni% J d römt dann in den stromungsabwarts
Wird nun nicht nur αιι. rden anstatt 56 una oa,u beispieiSWeise 55, und von dort
Und, l02 t ei 5 n0SCund 54 andere Sitzelemente ge- gdjgn^^JSSS in die Verbindungskanäle
Brennstoff-Verha inis 8 di Brennstoff- und len βΔ u ■ , Knopf 96 erfassen, der durch das
Idindungsgemaß ^rden voneinander und J^gggg oberen Polstückes 90 getragen ist.
Sauerstofftragerrnau-nahen ge chen Antricb75 gc. ^J Endewa^ ^ ^^ ^^ en
außer Kontakt mj.dem e K wodu^cn beliebigen der Polstucke verhalten
Eine Trennung w. esehen sind; die ist,- 55 derr.Ankem» der Spulen d ^.
derte Kammern 59 und^o ^ n und 72 e„elcht. ™η wrc>
^ ^^ ^ einem t j
JSAS
Mi.iiv.il !ν.·.*.—-- η:-«·- TrocKen-zMii'»-« "·γ-" ° .. xrtonnpnhebcl 63 una w gegen aic vcmii-
zugelassen wurde Dies«» md ^ Möglich. 6s S«nd d« Klappenheöci ^ | und
mal trägt zur tang« J^JJ* Stcuervcnu,s bci. s^v?rbSs,et soΐΐτ^η hierdurch überlangsbewe-
3Sf5^^SeÄ ΪΛ" ^tser Klappenhebe, aufCrund von ^ChM,
nigung oder Vibration der das Regelventil tragenden Konstruktion ausgeschaltet. Das Regelventil liefert
so eine Schlag-auf-Schlag-Regelung in Abhängigkeit von elektrischen Signalen, die entweder »ein« oder
»aus;< bedeuten.
Claims (5)
1. Ventil zur gleichzeitigen Steuerung zwii-r
räumlich getrennter Strömungsmittel mit zwei getrennten, jeweils mit einer ständig offenen
Einlaßöffnung und einer von einer Absperrklappe gesteuerten AuslaBöffnung versehenen
Kammern und mit einem Betätigungsorgan zum gleichzeitigen Betätigen der beiden in den
Kammern angeordneten Absperrklappen, dadurch g e k c η η ζ e i c h net, daß das erste
Ventilverschlußteil (61) an einem Ende eines ersten Klappenhcbels (63) angeordnet ist, welcher
teilweise innerhalb der ersten Kammer ij
(59) untergebracht ist und sich von dieser nach außen durch eine SlriimungsmiUeldiehUing in der
Wand des v mtügehäuses (12) erstreckt, das
zweite Ventilverschlußteil (62) ähnlich an einem Ende eines zweiten Klappenhebels (64) angebracht
ist, welcher teilweise innerhalb der zweiten Kammer (60) angeordnet ist und Seite an Seite
mit dem ersten von der /weiten Kammer durch eine ähnliche Dichtung in der Wand des Ventilgehäuses
nach außen ragt, daß die Dichtungen durch entsprechende Biegerohre (71, 72) geschaffen
sind, welche jeweils die zugehörigen Klappenhebel (63, 64) umgeben und gleichzeitig als Drehlager
für sie verkeil, jedes der Biegerohre an einem Ende dichtend an Ven !gehäuse (12) befestigt
ist und mit den» Linieren Ende dichtend
mit dem von ihm umgebenen K: ippenhebel verbunden
ist und daß die äußeren Enden der Klappenhebel mit dem Betätigungsorgan (75) gekuppelt
sind, welches außerhalb der Kammern am Ventilgehäuse (12) befestigt ist.
2. Ventil nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilsitz (52, 56) den Auslaß
(51,55) jeder Kammer (59,60) umgibt, ein Anschlag (101,102) in jeder Kammer (59, 60) vorgesehen
ist und jedes Ventil·, erschlußteil (61,62) durch den zugehörigen Klappenhebel (63, 64)
drehbeweglich zwischen einer geschlossenen Lage, in welcher es auf dem entsprechenden Ventilsitz
(52, 56) aufliegt und einer offenen Lage, in weleher
es von diesem in Richtung des entsprechenden Anschlages (101, 102) entfernt ist, verschiebbar
ist.
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, daß das Betätigungsorgan (75) zwischen
einer ersten Stellung, in welcher beide Ventilverschlußteile (61, 62) durch die entsprechenden
Biegerolle in der geschlossenen Lage auf die Ventilsitze (52, 56) gedruckt sind, und einer zweiten
Stellung, in welcher beide Vcntilverschlußteile (61,62) durch die entsprechenden Biegerohre
in Richtung der Anschläge (101, 10i2) in die offene Lage gedruckt sind, bewegbar ist.
4. Ventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsitze (52, 56) innerhalb
der entsprechenden Kammern (59, 60) miteinander und mil einer flachen Fläche (25) des
Ventilgehäuses in einer Ebene angeordnet sind.
5. Ventil nach einem der vorheruehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan ein elektrischer Antrieb (75) ist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil zur gleichzeitigen Steuerung zweier räumlich getrennter
Strömungsmittel mit zwei getrennten, jeweils mit einer ständig offenen Einlaßöffnung und einer von
einer absperrklappe gesteuerten Auslaßöffnung versehenen Kammern und mit einem Betätigungsorgan
zum gleichzeitigen Betätigen der beiden in den Kammern
angeordneten Absperrklappen.
Veniife dieser Art finden in erster Linie für die
KraftstüffzuHihr bei hypergolischen Zweistoff-Raketentriebwerken
Verwendung. Nichtsdestoweniger is·, ein solches Ventil auch in vielen anderen Fällen verwendbar,
in weichen es wichtig ist, gleichzeitig zwei zugeführte Strömungsmittel während der Regelung
voneinander getrennt zu halten.
Mehrere Kanäle gleichzeitig steuernde Klappenveiuile
sind bereits bekannt. So zeigt und beschreibt z. B. die USA -Patentschrift 3Ü45 687 ein Regelventil,
welches besonders für Brennkraftmaschinen gedacht ist. In diesem Fall sind gleichzeitig betätigbare Ventilklappen
\orgeschen, die jedoch nicht für verschiedene Strömungsmittel gedacht sind. Eine Abdichtung der
Kanäle des Ventils gegeneinander ist nicht möglich, weil die Botätigungsachse für jeweils zwei Klappen
durch die Wandung /wischen nebeneinander liegenden Kanälen verläuft.
Ferner ist durch die USA.-Patentschrift 3 273 854 ein Klappenventil bekannt geworden, welches über
einen aus der Kammer des Ventils nach außen ragenden Klappenhebel betätigt wird, welcher mit einer
Manschette abgedichtet ist. Der Klappenhebel ist an einem festen Drehzapfen gelagert und die Klappe
selbst ist wiederum über ein Lager mit dem Klappenhebel verbunden und wird beim Öffnen und Schließen
über weitere Flebel um ihren Gelenkpunkt am Klappenhebel gedreht. Eine derartige Lagerung der
Klappe bringt nicht nur Angriffspunkte für gegebenenfalls korrosive Strömungsmittel mit sich, sondern
erfordert auch erhebliche Kräfte zur Betätigung der Klappe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil der eingangs genannten Art zu schaffen, welches
schnell anspricht, eine geringe notwendige Betätigungsleistung aufweist, dessen Antriebsteile gegenüber
dem gegebenenfalls korrosiven Strömungsmittel isoliert sind, bei welchem aufeinandergleitende Teile,
die im gegebenenfalls korrosiven Strömungsmittel verkleben könnten, vermieden werden, das weitgegehcnde
Wartungsfreiheit und einen kompakten und unempfindlichen Aufbau aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das erste Ventilverschlußteil an einem
Ende eines ersten Klappenhebels angeordnet ist, welcher teilweise innerhalb der ersten Kammer untergebracht
ist und sich von dieser nach außen durch eine Strömungsmitlcldichtung in der Wand des Ventilgehäuses
erstreckt, das zweite Ventilverschlußteil ähnlich an einem Ende eines zweiten Klappenhebel;
angebracht ist, welcher teilweise innerhalb der zweiten Kammer angeordnet ist und Seite an Seite mil
dem ersten von der zweiten Kammer durch eine ähnliche Dichtung in der Wand des Ventilgehäuses nach
außen ragt, daß die Dichtungen durch entsprechende Biegerohre geschaffen sind, welche jeweils die zugehörigen
Klappenhebel umgeben und gleichzeitig al; Drehlager für sie wirken, jedes der Biegerohre ar
einem Ende dichtend am Ventilgehäuse befestigt is: und mit dem anderen Ende dichtend mit dem vor
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0076788 | 1968-01-02 | ||
| DEM0076788 | 1968-01-02 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1675449A1 DE1675449A1 (de) | 1972-04-13 |
| DE1675449B2 DE1675449B2 (de) | 1973-02-22 |
| DE1675449C true DE1675449C (de) | 1973-09-06 |
Family
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