DE1665851B2 - Als Auslöser dienender elektrischer Haltemagnet für Fehlerstromschutzschalter - Google Patents
Als Auslöser dienender elektrischer Haltemagnet für FehlerstromschutzschalterInfo
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Description
25
Die Erfindung bezieht sich auf einen als Auslöser dienenden elektrischen Haltemagneten für Fehlerstromschutzschalter,
der zwei Schenkel und einen Anker aus magnetisch gut leitendem Baustoff sowie eine oder
zwei den vollen Querschnitt des Schenkels umgebende Erregerwicklungen besitzt, /wischen den Schenkeln
einen Dauermagneten einschließt und einen zwischen Dauermagneten und Erregerwicklung liegenden magnetischen
Nebenschluß mit einer zwischengelegten dünnen, nichtmagnetischen Schicht hat.
Bei einem solchen bekannten HJtemagneten nach
der FR-PS 14 02 053 wird der Nebenschluß durch einen
eigenen Einsatzkörper, den insbesondere zwei dünne nichtmagnetische Schichten zwischen sich einschließen,
gebildet. Mit einem eigenen Nebenschlußkörper arbeitet auch der Haltemagnet nach der OE-PS 2 51 682,
wobei zwischen zwei planparallelen, die Polschenkel bildenden Blechpaketen Einsatzkörper für Dauermagnet
und Nebenschluß angeordnet sind.
Nichtmagnetische Zwischenschichten sind allgemein bei Haltemagneten nach dem Prinzip der Sperrmagnete
üblich gewesen (DT-AS 10 59 093). Wenn man die Erregerwicklungen dieses Haltemagneten beaufschlagt,
wird ein zusätzlicher Fluß erzeugt, der den Fluß des Permanentmagneten schwächt, und zwar mittels eines
Jochkreises, der sich luftspaltlos an den Kreis anschließt, der über den Anker führt. Es wird also nicht
der Fluß über ein Joch umgeleitet, das durch eine nichtmagnetische Schicht getrennt ist. wie es dagegen bei
solche. H Itemagneten der Fall ist, auf die sich die Erfindung
bezieht.
Bei einem anderen bekannten Haltemagneten mit der Arbeitsweise eines Sperrmagneten werden die lediglich
der Flußführung dienenden nichtmagnetischen Schichten so gesteigert, daß der Jochkörper aus mindestens
drei Jochschichten besteht (OE-PS 2 42 777).
Bei einem weiteren bekannten Haltemagneten mit der Arbeitsweise eines Sperrmagneten umgeben die
Erregerwicklungen nicht den vollen Querschnitt der den Dauermagneten zwischen sich aufnehmenden 6S
Schenkel (DT-AS 11 15 817), sondern nur einen Teilquerschnitt. Obwohl dieser Haltemagnet einen magnetischen
Nebenschluß aufweist, der aus zwei Ansätzen an den Schenkeln und einem Luftspalt dargestellt ist,
müssen die Erregerwicklungen in fensterartigen Auv fräsuneen der Schenkel untergebracht werden. Solche
SDerrmagnete arbeiten auf dem stark gekrümmten Teil der Magnetisierungskennlinie, wo die Permeabilität klein
ist Infolgedessen erfordern sie eine verhältn«smä3ig
eroße Erregerleistung, so daß sie keine große Empfind-Kchkeit
aufweisen. In einem günstigeren Kennlmienbereich a^-beiten dagegen die eingangs beschriebenen
Haltemagnete, auf die sich die Erfindung bezieht. Bei diesen ist zur Steigerung der Empfindlichkeit der Auslösung
zwischen den beiden Schenkeln, von denen einer oder beide mit vollem Querschnitt eine oder zwei
Erregerwicklungen durchsetzen, ein magnetischer Nebenschluß vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dem emgangs
erwähnten Haltemagneten einen fertigungstechnisch einfacheren Aufbau zu geben und seine Abmessungen
zu verkleinern. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Dieser Haltemagnet besteht außer aus dem Dauermagneten,
dem Anker und einer nichtmagnetischen Schicht nur aus zwei Teilen, die äußerst einfach herzu
stellen sind, da der mit dem Ansatz versehene Schenkel von einem T-Profil gebildet ist. das durch Ziehen oder
Walzen herstellbar ist. Da die Erregerwicklungen den vollen Querschnitt eines Schenkels umgeben, erübrigen
sich komplizierte Arbeitsverfahren wie Ausfräsungen an den Schenkeln. Da sich ein eigener Einsatzkörper
für den Nebenschluß erübrigt und nur ein einziger Nc benschlußluftspalt vorhanden ist. benötigt man bei gleichem
Übergangswiderstand im Nebenschluß nur die Hälfte des Querschnitts eines bisher erforderlichen Nebenschlusses.
Hierdurch lassen sich bei gleicher Auslöseempfindlichkeit die Abmessungen des Haltemagneten
verkleinern.
Nach einer Ausgestaltung sind die beiden Schenkel über eine dünne, nichtmagnetische Schicht miteinander
verklebt, wodurch man ein eigenes Verbindungsmittel einspart.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Die F i g. 1 und 2 geben einen Haltemagneten gemäß der Erfindung in zwei Ansichten
wieder.
Der elektrische Haltemagnet gemäß der Erfindung hat zwei Schenkel 1, 2 und einen Anker 3 aus magnetisch
gut leitendem Baustoff. Der Anker 3 steht unter Wirkung einer Zugfeder 4. Zwischen beiden Schenkeln
1, 2 befindet sich ein Dauermagnet 5. In der Nähe des Ankers 3 sind die Schenkel mit einer Erregerwicklung 6
versehen. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Erregerwicklung von einer einzigen
Spule gebildet, die auf dem Schenkel 1 aufgesteckt ist. Die Spule umgibt den vollen Querschnitt des
Schenkels. Sie ist durch eine Bandage 6' an dem Schenkel 2 gehalten. An Stelle dieser einzigen Spule können
zwei Spulen verwendet werden, die auf je einem Schenkel angebracht sind. Die Erregerwicklung 6 erzeugt
bei Erregung einen magnetischen Kraftfluß, der auf den von dem Dauermagneten 5 erzeugten Kraftfluß
in den Schenkeln 1,2 einwirkt.
Zwischen beiden Schenkeln 1, 2 ist ein magnetischer Nebenschluß wirksam, der zwischen dem Dauermagneten
5 und der Erregerwicklung 6 angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist der Nebenschluß von einem Ansatz
eines oder beider Schenkel gebildet. Das Ausführungsbeispiel der Zeichnung zeigt einen Haltemagneten, bei
dem jeder Schenkel I, 2 einen Ansatz 7 hat. Beide mit
dem Ansatz versehenen Schenkel sind gleich ausgebildet.
Ist nur ein Schenkel mit einem Ansatz verschen, so springt er so weit vor, daß er einen im Querschnitt
gleichbleibenden Schenkel berührt. Zumischen den beiden Ansätzen 7 der Schenkel t, 7 bzw. zwischen dem
Ansatz des einen Schenkels und dem anderen Schenkel ist zur Bildung eines Nebenschlußluftspaltes eine dünne,
nichtmagnetische Schicht 8 angeordnet. Vorzugsweise ist es eine Aluminiumfolie. Die beiden Schenkel 1,
2 werden durch eine Querschraube 9 mit Mutter iö zusammengehalten. Es können auch die beiden Schenkel
über die dünne, nichtmagnetische Schicht 8 miteinander verklebt sein. In diesem Fall erübrigt sich die
Verbindung der Schenkel durch die Schraube.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Als Auslöser dienender elektrischer Haltemagnet für Fehlerstromschutzschalter, der zwei Sehenkel
und einen Anker aus magnetisch gut leitendem Baustoff sowie eine oder zwei den vollen Querschnitt
des Schenkels umgebende Erregerwicklungen besitzt, zwischen den Schenkeln einen Dauermagneten
einschließt und einen zwischen Dauermagneten und Erregerwicklung liegenden magnetischen
Nebenschluß mit einer zwischengelegten dünnen, nichtmagnetischen Schicht hat, dadurch
gekennzeichnet, daß ein oder beide Schenkel (1,2) mit einem den Nebenschluß bildenden Ansatz
(7) aus gezogenem oder gewalztem T-Proßl hergestellt
sind
2. Haltemagnet nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (1. 2) über die dünne, nichtmagnetische Schicht (8) miteinander »
verklebt sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0107921 | 1967-01-20 | ||
| DES0107921 | 1967-01-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1665851A1 DE1665851A1 (de) | 1970-08-13 |
| DE1665851B2 true DE1665851B2 (de) | 1975-10-02 |
| DE1665851C3 DE1665851C3 (de) | 1976-05-13 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1551672A (de) | 1968-12-27 |
| CH464328A (de) | 1968-10-31 |
| AT281965B (de) | 1970-06-10 |
| DE1665851A1 (de) | 1970-08-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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