DE1663145B1 - Vorrichtung zur selbsttaetigen Scharfabstimmung in einem Funkempfaenger - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Scharfabstimmung in einem Funkempfaenger

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DE1663145B1
DE1663145B1 DE19641663145 DE1663145A DE1663145B1 DE 1663145 B1 DE1663145 B1 DE 1663145B1 DE 19641663145 DE19641663145 DE 19641663145 DE 1663145 A DE1663145 A DE 1663145A DE 1663145 B1 DE1663145 B1 DE 1663145B1
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Alfred Schulz
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/14Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings operated by auxiliary power
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/16Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor

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  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zeitig eine wesentlich größere Regelabweichung vor-
zur selbsttätigen Scharfabstimmung in einem Funk- " täuscht.
empfänger, bei der bei ungenauer Abstimmung eine Nach der Erfindung wird durch eine einen labilen die Abstimmung verstellender Motor (Abstimmotor) Zustand hervorrufende Rückkopplung, die nach einer mittels einer von der Verstimmungsgröße eines Dis- 5 gewissen Zeit selbsttätig wieder unterbrochen wird, kriminators gesteuerten elektronischen Kippschaltung erreicht, daß die gewünschte begrenzte starke Anan eine Speisequelle etwa konstanter Spannung an- steuerung des Motors eintritt und dies sich so lange geschaltet wird und bei der der den Diskriminator, wiederholt, bis die Verstimmungsgröße unter dem die Nachstimmkippschaltung und den Abstimmotor Schwellwert liegt und die richtige Abstimmung erenthaltende Regelkreis periodisch unwirksam gemacht io reicht ist.
wird. Weiter sei bemerkt, daß aus der deutschen Patent-
Bei einer Anordnung, bei der die Verstimmungs- schrift 1074127 ein Zweipunktregler zur Ansteuegröße, z. B. über einen normalen Verstärker, dem rung von Stell- oder Schaltgliedern mit einem Kipp-Motor zugeführt wird, besteht die Schwierigkeit, daß glied bekannt ist, bei dem ein stetiger Verstärker die Motordrehzahl nicht der Verstimmungsgröße 15 mit einer Rückkopplung und einer trägheitsbehafteten exakt proportional ist, insbesondere wenn, ein Kollek- ■ Gegenkopplung versehen ist, derart, daß in Abhängigtormotor verwendet wird. Daraus ergibt sich, daß keit von einer stetigen Eingangsgröße zeitmodulierte der Motor erst dann in Gang kommt, wenn die Ver- Ausgangsimpulse gebildet werden; dabei folgt der Stimmung bereits einen großen Wert erreicht hat/und Gleichstrom-Mittelwert der Ausgangsimpulse der daß dann die Drehzahl schnell zunimmt und der 20 Eingangsspannung. Die periodische Umschaltung Motor so stark in Schwung kommt, daß er erst wieder zwischen zwei extremen Arbeitspunkten geht dabei anhält, wenn die Abstimmung bereits über den Soll- auf die Mitkopplung zurück, während durch die wert hinweggelaufen ist und von neuem eine beträcht- Gegenkopplung einerseits eine periodische Aufliche Verstimmung besteht. Dann kann es geschehen, hebung der Mitkopplung und andererseits eine gedaß der Motor die Abstimmung periodisch hin- und 25 wisse Proportionalität zwischen Eingangssignal und herbewegt (pendelt). Mittelwert des Ausgangssignals hervorgerufen wird.
Um dies zu vermeiden, hat man den Motor über Bei einer Schariabstimm-Vorrichtung nach der
ein Relais an die Speisequelle angeschaltet (vgl. deut- Erfindung ist Proportionalität zwischen der Verstim-
sche Auslegeschrift 1049 932). Oberhalb des An- mungsgröße und der Motordrehzahl nicht erforder-
sprechwertes der Relaisschaltung wird so der Motor 30 lieh: Es kommt einerseits auf eine volle Ansteuerung
entsprechend dem Vorzeichen der Verstimmung mit des Motors und andererseits auf ein Abschalten
„vollem Drehmoment in Gang gesetzt, ZucVeimei- ... innerhalb des_angegebenen Intervalls an. Man, kann
dung von Regelschwingungen (Pendeln) wurde der daher die für den bekannten Zweipunktregler be-
den Frequenz-Diskriminätor, die Relaisschaltung und kannte Schaltung in einer nach der Erfindung ver-
den Abstimmotor enthaltende Regelkreis periodisch, 35 einfachten Form verwenden, bei der lediglich eine
z. B. mit einer Frequenz von V10 bis 50, vorzugsweise überkritische Rückkopplung vorgesehen ist und diese
1 bis 10 Hz wirksam gemacht. Der Motor wurde also selbst innerhalb des erwähnten Intervalls wieder
nur schrittweise verstellt, kam nach jedem Schritt zur unterbrochen wird. ;.
Ruhe und wurde nur dann wieder in Gang gesetzt, Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
wenn noch eine den Ansprechwert der Relaisschal- 40 Zeichnung beispielsweise näher erläutert,
tung übersteigende Verstimmung vorlag. Fig. 1 zeigt eine Nachstimmschaltung nach der
Relaisschaltangen mit ausreichender Empfindlich- Erfindung, bei der die Rückkopplung über einen
keit können einen beträchtlichen Aufwand bedeuten Kondensator erfolgt;
und sind gegen Erschütterungen, wie sie z. B. in. einem F i g. 2 zeigt eine Nachstimmschaltung nach der
Fahrzeugempfänger auftreten, empfindlich. 45 Erfindung, bei der die Rückkopplung durch eine be-
Bei einer Nachstimm-Vorrichtung der eingangs er- grenzte zusätzliche Verstimmung erreicht wird,
wähnten Art wird einfach und sicher die gewünschte In einem Empfänger werden die zu empfangenen motorische Nachstimmung in einzelnen Schritten er- Schwingungen einem Frequerizdiskriminator zugereicht, wenn gemäß der Erfindung die Kippschaltung führt, wobei vorzugsweise durch Überlagerung mit gebildet wird durch einen Transistorverstärker, der 50 den Schwingungen eines Oszillators eine Zwischeneine Schwellwertanordnung und einen Kanal mit" frequenz gebildet wird, die für alle einstellbaren einem Rückkopplungsfaktor größer als Eins enthält, Sender den gleichen Sollwert aufweist. Diese Zwi- und wenn die RückkopplungLnach einem Intervall, schenfre^quenz^Schwingungen werden einem Resodas klein ist im Vergleich zu dem für die maximale nanzkreis aus dem Kondensator 2 und der Induk-Nachstimmung auf den Sollwert erforderlichen Zeit- 55" tivität3 zugeführt, die mit einer Induktivität 4 geraum, wieder unterbrochen wird. koppelt ist, die mittels eines Kondensators S abge-
Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, daß es aus stimmt wird. Durch das so gebildete Bandfilter der schweizerischen Patentschrift 279 070 zu Steuer- werden die empfangenen Schwingungen entgegenzwecken bekannt ist, einen Magnetverstärker mit gesetzten Elektroden von Dioden 6 und 7 zugeführt, einer positiven und einer verzögerten negativen Rück- 60 deren andere Elektroden über einen Ausgleichskonkopplung zu benutzen, derart, daß bei einer plötz- densator8 von z.B. 5μΡ und die Reihenschaltung liehen Änderung der Stellgröße eine kurzzeitige Über- von zwei Widerständen 9 und 10 von z.B. je höhung eintritt, wonach dann am Ausgang eine dem 15 kOhm miteinander verbunden sind. Der Verbin-Eingangswert proportionale Stromgröße auftritt. Bei dungspunkt der Widerstände 9 und 10 ist über einen einer anderen Anordnung zur Verbesserung von pro- 6g Kondensator 11 von z. B. 1000 μΡ an Masse gelegt, portionalen Reglern wird bei Überschreitang einer Ein Anzapfungspunkt, vorzugsweise die Mittelbestimmten Größe der Regelabweichung ein unsteti- anzapfung, der Induktivität 4 ist über eine mit der ger Verstärker, z. B. ein Relais, wirksam, der kurz- Induktivität 3 fest gekoppelte Tertiärspule 12 einer-
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seits über einen die Trägerschwingungen (ZF) ab- Emitterzweig eingeschaltete Diode 24; der Transistor leitenden Kondensator 13 von z. B. 470 pF mit Erde ist somit im Ruhezustand, wenn praktisch kein Strom verbunden, und andererseits können über einen durch den Widerstand 20 fließt, gesperrt. Dann ist Koppelkondensator 14 von z. B. 0,1 μΈ die demo- die Diode 24 mit innerem Schwellwert sehr hochdulierten Niederfrequenz-Schwingungen entnommen 5 ohmig, so daß der Transistor 22 nicht nur durch ein werden. Die Schaltung bildet insoweit einen bekann- niedriges Eingangssignal, sondern auch durch einen ten Ratio-Detektor. extrem großen Emitterwiderstand praktisch keinen
An der Tertiärwicklung 12 tritt weiter eine von Strom führt und demzufolge auch der Abstimmotor der Verstimmung gegenüber dem Sollwert ■— etwa 29 wenigstens nahezu stromlos ist. Bei zunehmender der Mitte der Diskriminatorkurve entsprechend — io Verstimmung wird der Transistor 18 stärker geöffnet; abhängige Regelgleichspannung auf. Diese wird über damit wird die Spannung an der Basis des pnp-Tran-Entkopplungswiderstände 15, 16 und 17 von je sistors22 negativer. Solange jedoch die Basisspan-4,7 kOhm den Basis-Eingangselektroden eines npn- nung unter der der Lage des Kennlinienknicks entTransistor 18 (AC 127) und eines pnp-Transistors 19 sprechenden Schwellwertspannung von etwa 0,7 Volt (AC 132) zugeführt. Die Emitterelektroden der Tran- 15 bleibt, bei der die Diode 24 mit geringerem Widersistoren 18 und 19 sind mit der Mitte einer Speise- stand stromdurchlässig wird, bleibt der Emitterzweig batteries von zweimal 4,5 Volt verbunden, deren des Transistors 22 weiter hochohmig und dementnegativer Pol an Masse liegt. Die Kollektoren der sprechend der Kollektorstrom sehr niedrig. Bei kleiner Transistoren 18 und 19 sind über Widerstände 20 Verstimmung wirken somit die Dioden 24 bzw. 25 und 21 von je 2 kOhm an den positiven bzw. nega- ao in den Emitterzweigen der End-Transistoren 22 und tiven Pol der Batterie B angeschlossen und mit den 23 als Schwellwertanordnung. Basis-Steuerelektroden eines pnp - Transistors 22 Erst wenn der Schwellwert überschritten ist, wird
(AC 128) und eines npn-Transistors 23 (AC 176) der der Emitterzweig des in Öffnungsrichtung angesteuer-Verstärkerendstufe verbunden. Die Emitterelektroden ten End-Transistors 22 niederohmig, und er führt der Transistoren 22 und 23 sind über für den Emitter- as einen mit weiter zunehmender Verstimmung schnell strom durchlässige Dioden (Selen-Stabilisatoren) 24 stärker werdenden Strom, der über den Motor 29 bzw. 25, die einen inneren Schwellwert von etwa fließt. Insbesondere wegen der Ruhereibung würde 0,7 Volt aufweisen, mit dem positiven bzw. negativen sich der Motor jedoch erst bei einer verhältnismäßig Pol der Speisequelle verbunden. Die Kollektorelek- großen Verstimmung in Bewegung setzen können, troden der Transistoren 22 und 23 sind über Aus- 30 Nach der Erfindung wird daher die am Ausgang gleichswiderstände 26 bzw. 28 von je 3 Ohm mit dem der Schwellwertanordnung auftretende verstärkte einen Anschluß eines Gleichstrommotors 29 verbun- Verstimmungsgröße über einen Kondensator 36 (bzw. den, dessen anderer Anschluß an die Mitte der 37) von 5 μΡ vom Kollektor des End-Transistors 22 Batterie B angeschlossen ist, (bzw. 23) der Basis des zugeordneten Vorstufen-
Der Verbindungspunkt der Widerstände 9 und 10 35 Transistors 18 (bzw, 19) zugeführt. Eine geringe des Ratio-Detektors ist über einen Widerstand 30 Abstimmungsänderung bewirkt dann, wenn der von 100 Ohm an die Mitte der Batterie B ange- Schwellwert (an 24) überschritten ist, eine erheblich schlossen. Durch einen Kondensator 31 von 16 μΡ stärkere Änderung des Kollektorstroms und des zwischen dem Verbindungspunkt der Widerstände Kollektorpotentials des End-Transistors 22, die dann 15, 16 und 17 und dem Verbindungspunkt der 40 über den Kondensator 36 in gleicher Wirkungsrich-Widerstände 9 und 10 wird der Ratio-Detektorkreis tung auf die Basis des Vorstufentransistors 18 überfür Wechselströme abgeriegelt und verhindert, daß tragen wird. Die Verbindung mit dem Kondensator die Stromstöße aus dem Motorkreis in den Nieder- 36 wirkt als ein Kanal mit einem Rückkopplungsfrequenzkanal gelangen. faktor größer als Eins; infolgedessen wird —· wenn
Die Basiselektroden der Transistoren 18 und 19 45 der im Rückkopplungskreis wirksame Schwellwert sind über große Widerstände 32 bzw. 33 von z. B. der Diode 24 überschritten ist ·— der Transistor 22 470 kOhm mit dem zugeordneten Kollektor-Speise- in einem Rückkopplungsvorgang schnell vollständig punkt verbunden; dadurch sind die Transistoren auf geöffnet, so daß praktisch die halbe Spannung der niedrige Ströme eingestellt. Die zwischen den Wider- Batterie B (4,5 Volt) am Motor 29 liegt und diesen ständen 32 und 33 und den Basiselektroden liegen- 5° mit einem Strom von 150 bis 300 mA und mit vollem den Dioden 34 und 35 (AA 119) werden durch den Drehmoment in Gang setzt. Der Kondensator 36, Basisstrom geöffnet und sind somit für die Arbeits- dessen mit dem Kollektor des Transistors 22 verbunpunkteinstellung ohne wesentlichen Einfluß. dener Belag anfänglich auf dem Potential der
Die Diskriminatorschaltung mit dem Ratio- Batteriemitte lag, wird dabei annähernd auf das Detektor 1 liefert eine von der Verstimmung zwi- 55 Potential der positiven Klemme der Batterie B gesehen dem Diskriminator-Sollwert und der züge- bracht.
führten Schwingungsfrequenz abhängige Verstim- Wenn diese Umladung beendet ist, fließt aus dem
mungsgröße als Gleichspannungswert über die Rückkopplungskreis kein Steuerstrom mehr auf die WiderständelS, 16 und 17 an die Basiselektroden Basis des Transistors 18, und der Motor bleibt stehen, der Transistoren 18 und 19. Je nach der Polarität 60 wenn die vom Diskriminator 1 zugeführte Verstimdieser Verstimmungsgröße wird der eine Transistor, mungsgröße nicht ausreicht, um dem Motor über den z. B, bei positiver Polarität der Transistor 18, ge- Transistor 22 einen ausreichenden Strom zuzuführen, öffnet und der andere Transistor, z. B. 19, geschlos- Die Rückkopplung wird somit nach einem durch die sen. Am Kollektor des geöffneten Transistors 18 tritt Umladezeitkonstante des Kondensators 36 bedingten dann eine verstärkte Verstimmungsgröße auf, die der 65 Nachstimmintervall unterbrochen. Basis des folgenden Verstärker-Transistors 22 zuse- Nimmt man an, daß der Nachstimmbereich, z. B.
führt wird. Diese Basis liegt über den Widerstand 20 durch die Hocker der Ratio-Detektor-Diskriminatoram gleichen Pol der Speisequelle wie die in den kurve, begrenzt ist, so soll die Dauer eines durch
kurze Einschaltung des Motors und Unterbrechung Spannung am Verbindungspunkt der Widerstände
der Rückkopplung bedingten Nachstimmintervalls 15, 16 und 17 gegenüber einem Wert von etwa
klein sein gegenüber dem Zeitraum, der für die maxi- 0,4 Volt ohne die Diode 40 und 41 auf 0,3 Volt und
male Nachstimmung durch den Motor von einem die Spannung am Eingang des geöffneten Transistors
maximalen Verstimmungswert auf den Sollwert (etwa 5 von 0,2 auf 0,15 Volt herabgesetzt wurde, wobei
in der Mitte der Diskriminatorkurve) benötigt wird. durch beide Zweige mit den Widerständen 16 und 17
Dadurch ist sichergestellt, daß der Motor nicht inner- von je 4,7 kOhm ein Strom von 0,65 mA floß. Die
halb eines Nachstimmintervalls infolge seines 'erwähnte Spannungsverminderung bewirkte, daß der
Schwunges zu weit und über den Sollwert hinaus- Motor nur dann ohne Impulspause lief, wenn die
läuft, so daß sich dann ein periodisches Hin- und io Verstimmung im Bereich eines Maximums der Dis-
Herlauf en (Pendeln) ergibt und die Abstimmung nicht kriminatorkurve lag.
zur Ruhe kommen kann. Es ist möglich, die Dioden 34 und 35 durch Wider-
Im angeführten Beispiel wird der Amplitudenwert stände zu ersetzen, wobei das Steuersignal in dem einer Gleichstromgröße (Gleichspannung am Motor Laufintervall vermindert und die Pausen verkürzt 29) über den Kondensator 36 zurückgeführt. Wenn 15 werden. Es hängt von der Empfindlichkeit des Motors die Verstimmungsgröße als Wechselspannungswert, und der in Betracht zu ziehenden Spannungsverminz. B. durch Modulation eines Gleichstromsignals mit derung der Speisebatterie B ab, ob diese Vereinder Netzfrequenz von 50 Hz, vorliegt, kann es zweck- fachung in Kauf genommen werden kann oder ob mäßig sein, den zurückzukoppelnden Amplituden- eine Diode 34 mit ausgeprägtem Schaltverhalten verwert durch Gleichrichtung des Wechselstromsignals ao wendet werden muß.
zu gewinnen. Um sicherzustellen, daß immer nur einer der End-
Damit die Laufimpulse für den Motor 29 nicht zu Transistoren 22 bzw. 23 geöffnet wird, sind die Basisdicht aufeinanderfolgen und ausreichende Pausen elektroden dieser Transistoren über eine Impedanz, entstehen, in denen die mechanischen Teile zur Ruhe z. B. einen Kondensator 42, verbunden; die dem für kommen können, sind zwischen den Kollektoren der 25 die eine Laufrichtung wirksamen Verstärker-Tran-Transistoren 12 und 13 und der Speisequelle, insbe- sistor zugeführten, in Öffnungsrichtung wirkenden sondere dem mit dem betreffenden Emitter verbun- Steuerimpulse werden somit am Verstärker-Transistor denen Pol, Kondensatoren 38 bzw. 39 von je 1000 μΡ für die andere Laufrichtung in sperrendem Sinne eingeschaltet, an denen die verstärkte Verstimmungs- wirksam gemacht.
größe integriert wird und somit erst mit einer gewissen 30 Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 werden
Verzögerung sich auf den Motor 29 auswirkt. Im die zu empfangenden Schwingungen über die Leitung
übrigen werden die Pausen durch die Aufladung des 51 einer Stufe 52 zugeführt, in der sie mit den
Kondensators 36 über den Basiswiderstand 32 be- Schwingungen eines Oszillators 53 gemischt werden,
dingt. so daß am Ausgang Zwischenfrequenz-Schwingungen
Die Dioden 34 und 35 sind für das über den Rück- 35 auftreten, die über einen Verstärker 54 einem Ratiokopplungskanal mit dem Kondensator 36 bzw. 37 Detektor 1 bis 14 zugeführt werden, wie er auch zugeführte Signal durchlässig. Wenn nach Beendigung nach F i g. 1 verwendet wurde,
des Nachstimmintervalls der End-Transistor 22 (bzw. Die von der Verstimmung gegenüber einer SoIl-23) wieder weniger stromleitend wird, nähert sich die frequenz abhängige Gleichstromgröße wird von der Spannung am Kollektor des End-Transistors wieder 40 Tertiärwicklung 12 über einen Widerstand 15 von der Spannung der Batteriemitte; diese Spannungs- z. B. 5 kOhm den Basen von Transistoren 18 und 19 änderung würde den zugeordneten Vortransistor 18 zugeführt, die entsprechend F i g. 1 an die mit einer sperren und möglicherweise eine unzulässig hohe Mittelanzapfung versehene Speisequelle B angeschlos-Basis-Sperrspannung hervorrufen. Die in den Rück- sen sind und die Endtransistoren 22 und 23 steuern, kopplungskanal eingefügte Diode 34 (bzw. 35) läßt 45 in deren Emitterzweigen die Dioden 24 und 25 mit die in Öffnungsrichtung wirkenden Signale bevorzugt innerem Schwellwert liegen und deren Kollektoren durch, sperrt jedoch die in entgegengesetzter Rieh- miteinander verbunden und über dem Motor 29 an tung wirkenden Signale. die Mitte der Batterie B angeschlossen sind.
Den Basis-Emitter-Strecken der Transistoren 18 Der Verbindungspunkt der Ratio-Detektor-Be- und 19 sind Dioden 40 und 41 (AA 119) parallel 50 lastungswiderstände 9 und 10 ist über einen Siebgeschaltet mit solcher Polarität, daß die Durchlaß- widerstand 30 mit der Mitte der Batterie B und über richtung dieser Dioden der Öffnungsrichtung der an- einen Kondensator 31 von z. B. 16 μΡ mit den Basisliegenden Emitterstrecke entgegengesetzt ist. eingängen der Transistoren 18 und 19 verbunden.
Diese Dioden bewirken eine Begrenzung des der Die Basiselektroden der Transistoren 18 und 19 er-
Transistorschaltung vom Ratio-Detektor 1 zugeführ- 55 halten gegenüber den ebenfalls mit der Batteriemitte
ten Verstimmungssignals, insbesondere dadurch, daß verbundenen Emitterelektroden praktisch keine Vor-
die dem jeweils gesperrten Transistor zugeordnete spannung.
Diode öffnet und den Ratio-Detektor-Ausgang star- Die von der Verstimmung abhängige Gleichstrom-
ker belastet. Durch diese Dioden und durch die größe vom Ratio-Detektor 1 öffnet je nach ihrer
Größe der Widerstände 15, 16 und 17 kann einge- 60 Polarität den einen Transistor, z.B. bei positiver
stellt werden, in welchem Amplitudenbereich der Polarität den Transistor 18, und sperrt den anderen.
Verstimmungsgröße die Transistorschaltung 18, 22 Am Kollektorwiderstand 20 von 2 kOhm tritt dann
bzw. 19, 23 so weit geöffnet wird, daß der Motor eine verstärkte Verstimmungsgröße auf, die die Basis
auch ohne Rückkopplung läuft und somit ununter- des angeschlossenen Transistors 22 in öffnungsrich-
brochen in Gang bleibt, bis die Verstimmungsgröße 65 tung steuert. Wenn die Steuergröße für den Tran-
den erwähnten Grenzwert unterschritten hat. sistor 18 klein ist, ist auch die Steuergröße für den
So konnte erreicht werden, daß bei einer Maxi- Transistor 22 klein, und dessen Emitterzweig ist
malspannung von 0,5 Volt an der Wicklung 12 die hochohmig, solange die Schwellwertspannung der
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Diode 24 nicht überschritten ist. Durch den Motor Motor 29 und am Kondensator 57 steigen, und der 29 fließt dann ein niedriger Strom, und es tritt nur Oszillator 53, 54 wird weiter weggestimmt. Der ein geringer Spannungsabfall auf. Dieser wird über Gleichstromverstärker 18, 22 führt also immer mehr einen Ladewiderstand 56 von z. B. 20 kOhm einem Strom, bis der Grenzwert von 0,5 Volt am Motor 29 Kondensator 57 von z. B. 200 μΡ zugeführt, und die 5 überschritten wird und dieser in Gang kommt.
Spannung am Kondensator 57 paßt sich langsam, hier Durch den Motor wird nun der Oszillator 53 mit einer Zeitkonstante von 4 Sekunden, der durch mechanisch nachgestimmt und dadurch die Verstunden kleinen Spannungsabfall am Motor 29 geänderten mung vermindert. Zwar wird durch die bei laufen-Kollektorspannung des Transistors 22 an. dem Motor 29 größere Spannung dem Kondensator
Die Spannung vom Kondensator 57 wird zwei ent- io 57 ein zusätzlicher Aufladeimpuls zugeführt, der jegegengesetzt gepolten Dioden 58 und 59 mit innerem doch nur etwa in der Größenordnung von 10 bis Schwellwert von 0,2 Volt (BA 100) zugeführt, deren 50 mV liegt, da das Einschaltintervall des Motors 29 andere Elektroden mit einem Gleichspannungspoten- in der Größenordnung von etwa 50 bis 200 ms klein tial verbunden sind, das etwa demjenigen der Mitte ist im Vergleich zur Aufladezeitkonstante des Konder Batterie B entspricht. Diese dem Kondensator 57 15 densators 57 über den Widerstand 56.
abgewandten Elektroden der Dioden 58 und 59 sind Gegenüber der geringfügigen weiteren Wegstimweiter über einen Entkopplungswiderstand 60 von mung über den Blindwiderstand 54 überwiegt daher 470 kOhm mit einem spannungsabhängigen Blind- die Motor-Nachstimmung des Oszillators 53, und die widerstand in der die Frequenz bestimmenden Stufe Verstimmungsgröße wird so weit verkleinert, daß 54 des Oszillators 53 verbunden. Ein solcher Blind- 20 der Strom durch den Transistor 22 nicht mehr auswiderstand kann eine Reaktanzröhre oder Vorzugs- reicht, den Motor 29 in Bewegung zu halten; er weise eine spannungsabhängige Kapazität, z. B. eine bleibt also stehen. Dann fließt aber immer noch in Sperrichtung betriebene Diode, sein, die mit dem Strom durch den Motor derart, daß seine Klemmen-Oszillatorschwingungskreis über ein Gleichstrom spannung etwa 0,3 bis 0,4 Volt beträgt. Der Kondentrennendes Glied, z. B. einen Kondensator, verbun- 25 sator 57 wird also weiter aufgeladen, der Oszillator den ist. Die Einstellung des Gleichstrompotentials in 53, 54 weiter weggestimmt und die Verstimmung diesem Zweig auf das Potential der Batteriemitte weiter vergrößert, bis der Motor wieder in Gang wird hier durch zwei Widerstände 61 und 62 von je kommt.
470 kOhm bewirkt, deren andere Enden mit den So wird die Abstimmung mechanisch schrittweise Kollektoren der Transistoren 18 und 19 verbunden 30 in Richtung auf den Sollwert abgestimmt, wobei die sind. Diese sind über die verhältnismäßig m'eder- für den Betrieb des Motors erforderliche Mindestohmigen Widerstände 20 und 21 an die äußeren Verstimmungsgröße durch eine elektronische Weg-Klemmen der Batterie B angeschlossen. Im Ruhe- Stimmung des Oszillators hervorgerufen wird,
zustand, wenn die Transistoren 18 und 19 gesperrt Wenn die Spannung am Kondensator 57 etwa den sind, fließt durch die Widerstände 20 und 21 kein 35 Wert erreicht hat, der sich bei stillstehendem Motor Strom, und das Potential am Verbindungspunkt der infolge des durch die Verstimmungsgröße bedingten Widerstände 60, 61 und 62 entspricht dann der Stroms am Motor 29 einstellt, wird durch einen halben Spannung der Batterie B und damit dem letzten Stromimpuls und einen entsprechenden ImPotential der Batteriemitte. Auch bei Verstimmung puls höherer Spannung am Motor 29 die Spannung ändert sich die Spannung an den Kollektoren der 40 am Kondensator 57 auf einen Wert gebracht, der Transistoren 18 und 19 nur so wenig, daß die dem größer ist als der Spannungswert, der sich am Motor Kondensator 57 abgewandten Elektroden der Dioden einstellt, wenn dieser wieder zum Halten gekommen 58 und 59 etwa auf die halbe Batteriespannung vor- ist. Dann entlädt sich der Kondensator 57 über den gespannt bleiben. Widerstand 56 zum Motor hin. Dabei wird die Weg-
Die Dioden 58 und 59 haben einen inneren 45 Stimmung des Oszillators 53, 54 vermindert, ent-
Schwellwert von etwa 0,2 Volt. sprechend nimmt die Verstimmungsgröße ab, und
Der Motor 29 setzt sich erst dann in Gang, wenn die Spannung am stillstehenden Motor 29 wird
seine Klemmenspannung 0,5 Volt erreicht hat und kleiner. Dadurch entlädt sich der Kondensator 57
der Strom 100 mA erreicht. Der innere Widerstand weiter, und es liegt somit ein Rückkopplungsvorgang
beträgt somit etwa 5 Ohm. 5° vor, durch den der Endtransistor 22 immer weniger
Wenn die Verstimmung so groß geworden ist, daß Strom führt und praktisch völlig stromlos wird, wenn
die Emitterdiode 24 einen niedrigen Durchlaßwider- der Spannungsschwellwert der Diode 24 unterschritten
stand annimmt, steigt der Strom durch den Motor 29 wird.
stark an, und entsprechend wird auch seine Klemmen- Wenn der Kondensator 57 so weit entladen ist, spannung positiver. Diese Spannung überträgt sich 55 daß der Schwellwert der Diode 59 unterschritten auf den Kondensator 57. Wenn die Spannungsdiffe- wird, geht deren Durchlaßwiderstand in der Größenrenz zwischen Anode und Kathode der Diode 59 den Ordnung von 100 kOhm (bei etwa 0,3 Volt Span-Schwellwert von 0,2 Volt überschreitet, wird die nungsdifferenz) auf einen sehr hohen Wert in der Diode 59 niederohmig und überträgt wie ein ge- Größenordnung von 10 Megohm (bei etwa 0,2 Volt schlossener Schalter die Spannung vom Kondensator 6° Spannungsdifferenz) über. Die eine Wegstimmung 56 abzüglich der Dioden-Schwellwertspannung auf des Oszillators 53, 54 bewirkende Spannung vom den Widerstand 60 und damit zum Oszillator 53,54. Kondensator 57 wird somit vom Blindwiderstand 54 Die Polaritäten sind so gewählt, daß mit zunehmen- abgeschaltet. Dann wird die verstärkte Verstimder Spannung am Kondensator 57 der Oszillator 53, mungsgröße vom Kollektor des Transistors 18 über 54 derart weggestimmt wird, daß die Fehlabstimmung 65 den Widerstand 62 am Blindwiderstand 54 wirksam und damit die Nachstimmgröße zunehmen. Dadurch und ruft eine Frequenznachstimmung hervor in dem ergibt sich eine Rückkopplung: die Transistoren 18 Sinne, daß die Verstimmungsgröße kleiner wird. Es und 22 werden stärker geöffnet, die Spannungen am liegt dann die an sich bekannte automatische Scharf-
abstimmung vor, und der stillstehende Motor 29 führt höchstens einen vernachlässigbaren Strom von einigen Milliamperen.
Erst wenn die Verstimmung in der einen oder anderen Richtung wieder einen Wert annimmt, bei dem die Spannung am Motor 29 und damit auch am Kondensator 57 so groß wird, daß eine der Dioden 58 oder 59 durchlässig wird, setzt die Rückkopplung über eine Wegstimmung des Oszillators wieder ein, und der Motor bewegt die mechanische Nachstimmung.
Die Bemessung ist zweckmäßig so gewählt, daß die Wegstimmung bei einer Spannung am Kondensator 57, die der Spannung beim Stillsetzen des Motors entspricht, gerade so groß ist wie die Fehlabstimmung, bei der der Motor nicht mehr genug Strom vom Transistor 22 bzw. 23 bekommt und stehenbleibt. Dann enthält die Verstimmungsgröße praktisch keinen Anteil, der durch eine ohne Wegstimmung vorhandene Fehlabstimmung bedingt ist; wenn also der Kondensator 57 ausreichend entladen, die Wegstimmung des Oszillators 53, 54 beseitigt und der Motor praktisch stromlos stillgesetzt ist, steht dann die vom Motor betätigte mechanische Abstimmung praktisch auf dem richtigen Wert. Kleine Kor- as rekturen können in bekannter Weise durch die selbsttätige Scharfabstimmung ausgeführt werden.
Bei einer Anordnung nach der Erfindung wird, wenn die Verstimmungsgröße einen Schwellwert überschreitet, dem Abstimmotor eine Reihe von Impulsen, die wenigstens annähernd der maximalen in Betracht kommenden Batteriespannung entsprechen, zugeführt, wobei die Dauer der Impulse und die Pause zwischen den Impulsen wenigstens annähernd von gleicher Größenordnung sind. Wenn die Ver-Stimmung auf einen kleinen Wert oder auf Null vermindert ist, wird die Impulsreihe beendet und der Motor praktisch stromlos.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Scharfabstimmung in einem Funkempfänger, bei der bei ungenauer Abstimmung eine die Abstimmung verstellender Motor (Abstimmotor) mittels einer von der Verstimmungsgröße eines Diskriminators gesteuerten elektronischen Kippschaltung an eine Speisequelle etwa konstanter Spannung angeschaltet wird und bei der der den Diskriminator, die Nachstimmkippschaltung und den Abstimmmotor enthaltende Regelkreis periodisch unwirksam gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippschaltung gebildet wird durch einen Transistorverstärker (18, 22 bzw. 19, 23), der eine Schwellwertanordnung (24 bzw. 25) und einen Kanal (36, 34 bzw. 37, 35) mit einem Rückkopplungsfaktor größer als Eins enthält, und daß die Rückkopplung nach einem Intervall, das klein ist im Vergleich zu dem für die maximale Nachstimmung auf den Sollwert erforderlichen Zeitraum, wieder unterbrochen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der dem Motor ein Verstärker für die Verstimmungsgröße vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudenwert der verstärkten Verstimmungsgröße über einen Kondensator zurückgekoppelt wird, dessen Umlade-Zeitkonstante dem Nachstimmintervall wenigstens annähernd entspricht.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskanal ein positiv rückkoppelnde Signale bevorzugt hindurchlassendes Glied, z. B. eine Diode (34 bzw. 35) enthält.
4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskanal ein die Maximalamplitude des Rückkopplungssignals begrenzendes Glied, ζ. B. eine Diode (40 bzw. 41), enthält.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, mit je einem Verstärker für jede Laufrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Verstärker für die eine Laufrichtung öffnendes Signal dem Verstärker für die andere Laufrichtung im sperrenden Sinne zugeführt wird.
6. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstimmungsgröße der Abstimmanordnung, vorzugsweise dem Oszillator (53, 54), rückkoppelnd in einem die Verstimmung vergrößernden Sinne (wegstimmend) über ein integrierendes Glied (56, 57) zugeführt wird, derart, daß die Wegstimmung langsamer zunimmt als die gegenregelnde Nachstimmwirkung des Motors.
7. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwellwertanordnung zwei mit entgegengesetzter Durchlaßrichtung parallelgeschaltete, im Längszweig des Rückkopplungskanals liegende Dioden (58, 59) mit innerem Schwellwert dienen.
8. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwellwerteinrichtung ein die Verstärkung einer Stufe aussteuerungsabhängig änderndes Glied dient, z. B. eine Diode (24 bzw. 25) mit innerem Schwellwert, im Emitterzweig einer Transistorverstärkerstufe in Emitterschaltung.
9. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Schwellwerteinrichtung ein Signal zur selbsttätigen Scharfabstimmung entnommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE1005157B (de) * 1952-09-09 1957-03-28 Licentia Gmbh Anordnung zur Verbesserung von proportionalen Reglern
DE1049932B (de) * 1959-02-05
DE1074127B (de) * 1956-05-30 1960-01-28 Siemens Schuckertwerke Aktien gesellschaft Berlin und Erlangen Zweiipunktregler unter anwendung eines an sich stetigen verstärkers mit kippkennlinie durch überkritische trägheitsarme mitkopplung

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