DE164080C - - Google Patents

Info

Publication number
DE164080C
DE164080C DENDAT164080D DE164080DA DE164080C DE 164080 C DE164080 C DE 164080C DE NDAT164080 D DENDAT164080 D DE NDAT164080D DE 164080D A DE164080D A DE 164080DA DE 164080 C DE164080 C DE 164080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
shaft
bearing
support roller
ball bearings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT164080D
Other languages
English (en)
Publication of DE164080C publication Critical patent/DE164080C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor
    • B65G39/09Arrangements of bearing or sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Förderbandanlagen für beliebige Zwecke tritt bekanntlich eine starke Abnutzung des Förderbandes ein, wenn die Reibung im Läger der Tragrollen so weit zunimmt, daß das Förderband mehr oder weniger auf dem Umfange der Rollen schleift.
Nach der vorliegenden Erfindung soll dieser erhebliche Übelstand dadurch vermieden werden, daß die mit einem leicht laufenden
ίο Kugellager versehenen Tragrollen in besonderer Weise gegen das Eindringen von Staub geschützt sind, so daß es seinen leichten Lauf selbst dann behält, wenn die zu befördernden Massen (Gesteinsmassen, Sand u. dgl.) einen feinen und scharfen, die Lagerflächen bei den üblichen Ausführungen schnell verderbenden Staub absondern.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Tragrolle mit ihren Lagern im Längsschnitt,
Fig. 2 die Seitenansicht von links und
Fig. 3 die Seitenansicht von rechts in teilweisem Schnitt.
Die Tragrolle 1 ist durch Kugellager 2 auf die fest gelagerte Achse 13 gestützt, welche hohl ausgebildet ist. Die Kugellager sind aus Kugeln 4 und inneren und äußeren Laufringen 5 und 6 zusammengesetzt. Die Lage der Kugellager auf der Achse 3 ist durch Ansätze 7 und 8 der Achse 3 bestimmt, gegen welche sich die Laufringe 5 anlegen. Sie werden in dieser Lage festgehalten durch die über die Achse 3 geschobenen Buchsen 9 und II, deren eine, n, sich gegen die auf das Ende der Welle 3 aufgeschraubte Schmier-
buchse 12 mit dem Schraubdeckel 13 und deren andere, 9, sich gegen das Gabellager 14 des Lagerbockes 10 auf der Grundplatte 20 legt.
Durch das eine Ende der Achse 3 und das Gabellager 14 ist ein Stift 15 gesteckt, der die Achse gegen seitliche Verschiebungen sichert. In dem anderen Gabellager 18 des Lagerbockes 19 ist die Achse 3 durch einen über sie hinlaufenden Stift 17 festgehalten. Zieht man die beiden Stifte 15 und 17 heraus, so kann die Achse 3 mit der Rolle 1 aus den Lagern gehoben und ohne weiteres in allen Teilen auseinandergenommen werden, so daß diese Demontage sich ohne jeden Zeitverlust bewirken läßt und daher vorgenommen werden kann, sobald eine nennenswerte Reibung in den Lagern, etwa durch Verdickung des Schmiermaterials, auftritt. Auf die Buchsen 9 und 11 sind nun von beiden Seiten her gegen die Kugellager Dichtungen 21 und 22 geschoben, durch welche das Eindringen des Staubes in die Lager verhindert wird. Diese Dichtungen drehen sich mit der Rolle ι bezw! deren Nabe 23 leicht auf der Achse 3 bezw. auf den Buchsen 9 und 11. Das Eintreten von Staub in das Lager könnte nur durch den Spalt zwischen den Dichtungen und diesen Buchsen stattfinden. Um das mit Sicherheit zu verhindern, wird nun von der Schmierbuchse 12 aus durch die Höhlung der Achse Schmiermaterial eingepreßt, welches, da die Bohrung der Welle durch einen vom Stift 15 festgehaltenen Pfropfen 16 verschlossen ist, durch geeignete Öffnungen 37 und 38 in den inneren Hohlraum 36 zwischen
der Nabe 23 und der Achse 3 eindringt und unter dem Druck des Schraubdeckels 13 durch die Kugellager hindurch nach außen tritt. Das Schmiermaterial tritt dabei durch den Spalt zwischen den Dichtungen 21, 22 und der Achse 3 hindurch und verhindert daher den Eintritt von Staub in das Lager.
Um diese Wirkung noch zu verbessern, sind die Dichtungen mit einem oder mehreren ringförmigen Hohlräumen 24, 25 umgeben, welche sich mit Schmiermaterial anfüllen und gleichsam ein Polster um die Achse herum bilden, welches den etwa eintretenden Staub aufnimmt. Um sicherzustellen, daß diese ringförmigen Hohlräume stets mit Schmiermaterial gefüllt sind, führen in diese Hohlräume öffnungen 26 hinein.
Die nach außen gelegenen Hohlräume 25 der Dichtungen sind ferner durch Kanäle 27 mit dem äußeren Raum in Verbindung gesetzt. Diese Kanäle 27 gehen von dem äußeren Umfange der Hohlräume 25 aus und führen etwas schräg nach aufwärts. Dadurch wird bewirkt, daß das in diese äußeren Ringräume eintretende Schmiermaterial unter der Wirkung der Zentrifugalkraft dauernd hinausgeschleudert wird, so daß der zuerst in diese Hohlräume eintretende Staub mit dem Schmiermaterial dauernd selbsttätig entfernt wird und in den Zwischenraum 28 zwischen den Lagerböcken 10 und 19 und den Dichtungen gelangt, von welchen aus der Schmutz herabfällt.
Durch diese Maßnahmen wird, wie ersichtlieh, mit großer Sicherheit das Eintreten von Staub in die Kugellager verhindert. Um jedoch einen großen Teil des das Kugellager gefährdenden Staubes von vornherein von den Lagern abzulenken, werden die letzteren noch mit den an und für sich bekannten Schutzkappen 29, 30 versehen, welche die vom Förderband herabfallenden Massen ablenken. Die Schutzkappen sind bei der vorliegenden Anordnung auf die Lagerböcke aufgesetzt und auf äußerst einfache Weise, nämlich durch die die Achse sichernden Stifte 15 und 17, festgehalten. Die rechts gelegene Schutzkappe besitzt in ihrer Vorderwand 32 einen Schlitz 31, so daß sie über die Welle geschoben werden kann. Für die linksseitige Schutzkappe ist ein solcher Ausschnitt nicht erforderlich. Beide Kappen besitzen seitliche Flügel 33, welche sich nach seitwärts und nach oben unter den Mantel 1 der Tragrolle erstrecken und die vom Förderband herabfallenden Massen abfangen.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Lagerung für Förderbandtragrollen mit Schmierung von der hohlen Welle aus, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tragrolle (1) unterstützenden Kugellager (4, 5, 6) gegen Eindringen von Staub durch seitliche, lose auf der Rollenwelle (3) sitzende Dichtungsringe (21, 22) geschützt sind, welche mit einer Reihe innerer, untereinander in Verbindung stehender Ringnuten (24,25) ausgerüstet sind, so daß das durch die Kugellager (4, 5, 6) in die Ringnuten (24, 25) tretende, in diesen sich festsetzende Schmiermaterial Polster zum Auffangen des von außen eindringenden Staubes bildet.
2. Ausführungsform der Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand der äußersten Ringnut (25) jedes Dichtungsringes (21, 22) mit am Umfange der Nut (25) beginnenden, sich stetig von der Welle entfernenden, nach außen führenden Kanälen (27) versehen ist, durch welche beim Drehen der Tragrolle (1) und der Dichtungsringe (21, 22) das durch eintretenden Staub verunreinigte Schmiermaterial unter der Wirkung der Schwungkraft herausgeschleudert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT164080D Active DE164080C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE164080C true DE164080C (de)

Family

ID=429703

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT164080D Active DE164080C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE164080C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10103764A1 (de) * 2001-01-27 2002-08-22 Karl Hymer Vorrichtung zur Abdeckung von Wellen, Lagern oder dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10103764A1 (de) * 2001-01-27 2002-08-22 Karl Hymer Vorrichtung zur Abdeckung von Wellen, Lagern oder dgl.
DE10103764B4 (de) * 2001-01-27 2004-05-06 Karl Hymer Vorrichtung zur Abdeckung von Wellen, Lagern oder dgl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3722127C2 (de) Haltering, insbesondere für Freilaufkupplung
DE2320046A1 (de) Lageranordnung mit hydrostatischen und waelzlagern
DE3206992A1 (de) Zykloidengetriebe
DE1653617B2 (de) Schrägscheiben-Schwenklager für eine hydraulische Axialkolbenmaschine
WO2019201662A1 (de) GROßWÄLZLAGER
DE2608308C2 (de) Rollenkranz
DE3401634A1 (de) Friktionsrollenbahn mit friktion zwischen laengswelle und querwellen
DE2747010A1 (de) Vorrichtung an rollenbahnen
DE2044074A1 (de) Wälzlagerung für einen Walzenzapfen
DE2254545C3 (de) Hydrostatischer Radialkolbenmotor
DE164080C (de)
DE1286344B (de) Radialwaelzlager
DE4224816C1 (de)
DE919804C (de) Tragkoerper fuer die Waelzkoerper axial belasteter Waelzlager
DE854606C (de) Anordnung bei Axialkugellagern oder Axialrollenlagern
DE3327132A1 (de) Waelzlageranordnung an einer kunststoffverarbeitungsmaschine
DE939717C (de) Radialgleitlager
DE4021989C2 (de) Mitnehmer für einen Materialförderer
DE2341945B2 (de) Reibscheibenspindelpresse
DE19803498C2 (de) Lagereinheit
DE2048699A1 (de) Lagervorrichtung bzw. Lager
DE2431423C3 (de) Stützlager, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe
DE2043683B2 (de) Lagerung fur ein Drehrohr, insbesondere für ein Mahlrohr
DE1946966A1 (de) Aus einem Kaefig und zylindrischen Rollen zusammengesetztes Lagerelement
DE2647030A1 (de) Axial-waelzlager