DE1609409C3 - Bituminöse Feuchtigkeitsisolierung, insbesondere für befahrbare Flächen - Google Patents

Bituminöse Feuchtigkeitsisolierung, insbesondere für befahrbare Flächen

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DE1609409C3
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Emmerich Dipl.-Ing. Villach Schuscha (Oesterreich)
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Geissler U Pehr Fuernitz (oesterreich) GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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    • E01D19/083Waterproofing of bridge decks; Other insulations for bridges, e.g. thermal ; Bridge deck surfacings
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Description

Die Erfindung betrifft eine bituminöse Isolierung gegen Feuchtigkeit mit einer folienartigen Trennschicht gegenüber einem bituminösen Belag, welche insbesondere für befahrbare Flächen, z. B. von Brücken od. dgl., bestimmt ist.
Es ist bei der Abdichtung von Hofkellerdichtungen bekannt, auf die bituminöse Dichtung einen Asphaltbelag in der Weise aufzubringen, daß an Stelle des üblichen Schutzbetons als Trennschicht lediglich Pappe vorgesehen wird. Dabei soll die Pappe verhindern, daß sich der an Bindemittel ärmere Asphalt mit Bitumen aus der Dichtung anreichert. Die Verlegung dieser Abdichtung erfordert entsprechend viele Arbeitsgänge, weil die einzelnen Schichten nacheinander aufgebracht werden müssen. Für stark beanspruchte Flächen reicht eine solche Abdichtung auch nicht aus, weil die Trennschicht aus Pappe keine genügende Zugfestigkeit besitzt, so daß sie bei stärkerer Belastung durch Fahrzeuge rasch zerstört wird. Auch kann die Pappe aufweichen, wodurch beim Aufwalzen des Fahrbahnbelags bzw. der oberen Schutzschicht Splittkörner od. dgl. durch die Isolierung gedrückt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine insbesondere für befahrbare Flächen geeignete Feuchtigkeitsisolierung zu schaffen, welche einfach und rasch verlegbar und außerdem hoch belastbar und haltbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trennschicht aus einer Metallfolie besteht, die — wie an sich bekannt — mit einer bewehrten bituminösen Dichtungsbahn unter Bildung einer Verbundbahn kombiniert ist. Vorzugsweise besteht die Metallfolie aus einer 0,15 bis 0,20 mm dicken glatten Aluminium- oder Kupferfolie und ist beidseitig mit Bitumen beschichtet. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann die Verbundbahn auf einer weiteren bewehrten bituminösen Dichtungsbahn heiß aufgeschweißt sein. In bestimmten Fällen, insbesondere bei der Anwendung der Erfindung im Straßen- und Brückenbau, ist es vorteilhaft, die Isolierung noch mit einer Schutzschicht zu versehen und hierfür den auf der Metallfolie liegenden bituminösen Belag vorzusehen und ihn als Kaltmischgutschicht auszubilden.
Durch die Erfindung wird einerseits erreicht, daß die Trennschicht und eine Dichtungsbahn zu einer Verbundbahn vorfabrizierbar ist, die dann unter Einsparung eines Arbeitsganges bequem und rasch verlegt werden kann, und daß andererseits die als Trennschicht verwendete Metallfolie im Verbund mit der bituminösen Dichtungsbahn absolut dicht und hohen Belastungen gewachsen ist, so daß sie den Anforderungen unter einer Fahrbahndecke besser als die bisher bekannten Isolierungen entspricht.
Die Metallfolie kann eine Zugfestigkeit von 60 bis 75 kg, bezogen auf einen Streifen von 50 mm Breite, und eine Tiefziehfähigkeit von mindestens 7,5 mm nach Erichsen aufweisen.
Die Verbundbahn und die gegebenenfalls verwendete weitere bewehrte bituminöse Dichtungsbahn werden vorzugsweise mit einem Glasgewebe armiert, das z. B. aus alkalifreiem Elektroglas besteht. Der Kettfaden des Glasgewebes kann aus Glasseidengarn aus Elektroglas und der Schuß aus Glaswollgarn aus Stapelfasern bestehen.
Das Bitumen der Verbundbahn und der gegebenenfalls verwendeten weiteren bewehrten bituminösen Dichtungsbahn kann so beschaffen sein, daß es 14 Volumprozent Mineralfüller enthält und der Rest aus Bitumen besteht. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Füller mit folgender Korngrößenverteilung erwiesen: Maximale Korngröße 0,3 mm, Anteil der Teilchen unter 0,04 mm mindestens 65%, unter 0,05 mm mindestens 78%, unter 0,075 mm mindestens 84% und unter 0,09 mindestens 88 %.
Die Schutzschicht enthält außer einer mineralischen Komponente und Füllmaterial vorzugsweise ein Kaltbitumen als Bindemittel, welches aus Straßenbaubitumen, aromatischem Testbenzin und Haftmitteln besteht. Die mineralische Komponente kann aus Füllstoffen und Splitt bestehen, dessen Größe von der Dicke der Schutzschicht abhängt, die ihrerseits vorzugsweise 10 bis 35 mm beträgt.
Die Schutzschicht soll Stabilitätswerte von etwa 500 kg und Fließwerte von 20/10 mm bei der Marshall-Prüfung nach völligem Abdunsten des Lösungsmittels aufweisen.
Wenn es sich um eine Straße handelt, kann der weitere Aufbau des Straßenkörpers nach den bekannten Methoden des Schwarzstraßenbaues oder des Betonstraßenbaues erfolgen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielhaft veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt der Verbundbahn und
Fig. 2 einen Querschnitt durch die gesamte Feuchtigkeitsisolierung unter Verwendung der Verbundbahn.
In Fig. 1 bedeutet 1 ein Glasgewebe und 2 eine Metallfolie als Trennschicht, die innerhalb einer aus Bitumen bestehenden Verbundbahn 5 angeordnet sind. In Fig. 2 bezeichnet 3 den Unterbeton, der mit einem Bitumenaiistrich versehen sein kann. Auf dem Ur.terbeton 3 ist als erste Lage eine bewehrte bitu-
minöse Dichtungsbahn 4 aufgeschweißt, die eine Glasgewebeeinlage 4a aufweist. Auf die Dichtungsbahn 4 ist die Verbundbahn 5 aufgebracht, die auf der der bituminösen Dichtungsbahn 4 zugekehrten Seite eine Glasgewebeeinlage 1 und darüber als zweite Einlage eine Metallfolie 2, z. B. eine Aluminiumfolie, aufweist. Die Dicke der gesamten Verbundbahn kann etwa 5 mm betragen. An die Verbundbahn 5 schließt sich eine Kaltmischgutschicht 6 an, deren Dicke etwa 2,5 cm betragen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Bituminöse Feuchtigkeitsisolierung mit einer folienartigen Trennschicht gegenüber einem bituminösen Belag, insbesondere für befahrbare Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht aus einer Metallfolie (2) besteht, die — wie an sich bekannt — mit einer bewehrten bituminösen Dichtungsbahn unter Bildung einer Verbundbahn (5) kombiniert ist.
2. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfolie (2) aus einer 0,15 bis 0,20 mm dicken glatten Aluminium- oder Kupferfolie besteht und beidseitig mit Bitumen beschichtet ist.
3. Isolierung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundbahn (5) etwa 5 mm dick ist.
4. Isolierung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundbahn (5) auf einer weiteren bewehrten bituminösen Dichtungsbahn heiß aufgeschweißt ist.
5. Isolierung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Schutzschicht versehen ist und daß der auf der Metallfolie (2) liegende bituminöse Belag — aus einer Kaltmischgutschicht bestehend — als Schutzschicht dient.
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DE1609409A 1966-03-07 1967-03-06 Bituminöse Feuchtigkeitsisolierung, insbesondere für befahrbare Flächen Expired DE1609409C3 (de)

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DE1609409A1 DE1609409A1 (de) 1970-05-21
DE1609409B2 DE1609409B2 (de) 1973-11-08
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3843574A1 (de) * 1988-09-01 1990-03-15 Roland Werke Dachbaustoffe U B Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer abdichtbahn mit vorzugsweise zwei traegereinlagen
NL8902815A (nl) * 1989-11-14 1991-06-03 Cornelius Aaldijk Buigzaam scheurdoorzettingverhinderend scheidbaar baanvormig verbindingsmateriaal, bestaande uit twee, door een scheidingslaag gescheiden en door verbreekbare bruggen met elkaar verbonden bevestigingslagen, alsmede werkwijze voor het gebruik van dit materiaal en gevormde bekledingslaagopbouw.
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DE1609409B2 (de) 1973-11-08
DE1609409A1 (de) 1970-05-21
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