DE1576822B2 - Stehender Dampferzeuger - Google Patents
Stehender DampferzeugerInfo
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Description
3 4
trommel 1, welche in der Zeichnung als Kugeltrom- chung der Konvektionsheizflächen und der Ubermel
dargestellt ist. Die Kesseltrommel kann selbst- hitzerheizflächen ist der Kessel auf Stützen 21 geverständlich
auch stehend ausgebildet sein. stellt.
An der Außenseite des Kessels ist direkt auf den F i g. 2 zeigt einen Kessel in ähnlicher Bauweise
verschweißten Kesselrohren2 eine Isolierschicht5 5 wie Fig. 1 im Aufriß. Der hauptsächliche Unteraufgebracht.
In gewissen Höhenabständen sind ring- schied dieser beiden Konstruktionen liegt in der variförmige
Bandagen 6 angeordnet; die Bandagen 6 ierten Anordnung der Speisewasservorwärmung 16
können auch als Plattform 7 ausgebildet sein. in einem vom Kessel räumlich getrennten Zug, dem
Im oberen Teil oder an der Decke des Kessels sind sich ein liegender Luftvorwärmer 19 anschließt. Bei
Brenner 8 angeordnet. In der Höhe der Brenner 8 ist 10 dieser Konstruktion ist das Innere des Verdrängungseine
Plattform 7 angeordnet, von welcher aus die körpers nicht vom Rauchgas durchströmt. In dem
Brenner bedient werden können. Die Plattform 7 verbleibenden leeren Raum ist eine Regeleinrichtung,
hängt am Traggerüst, das von den Verdampferroh- wie z.B. der Einspritzkühler 22, zur Temperaturreren
2 gebildet wird. gelung des überhitzten Dampfes angeordnet.
An passender Stelle des Kessels ist ein Teil der 15 In Fig.3 ist der Konvektionsteil eines Kessels
Verdampfungsrohre 2 zu einer lokalen Einschnü- einer ähnlichen Konstruktion wie in F i g. 1 und 2 in
rung, 9 des Kessels aus dem Verband der Tragrohre vergrößertem Maßstab dargestellt. Die Konvektionsherausgezogen.
Unterhalb dieser Einschnürung 9 ist heizflächen 15, die im ringförmigen Raum 14 anim
Kessel ein zentraler Verdrängungskörper 10 vor- geordnet sind, stützen sich auf ihre Verbindungszugsweise
eine Glocke längs der Kesselachse an- 20 rohre 24. Der Verdrängungskörper 10 stützt sich auf
geordnet. Durch diesen Verdrängungskörper 10 wer- ein zentrales Stützrohr 17. Der Verdrängungskörper
den die Rauchgase in einen ringförmigen Kanal 14 10 besitzt an seiner Unterseite Durchtrittsöffnungen
umgelenkt, in welchem Konvektionsheizflächen 15, für die Rauchgase, damit diese aus dem ringförmigen
wie z.B. Überhitzerheizflächen, vorgesehen sind. Raum 14 in den Verdrängungskörper einströmen
Diese Konvektionsheizflächen 15 können durch ihre 25 können. Die Rauchgase strömen an der Innenseite
Verbindungsrohre 24 von unten gestützt werden. Sie des Verdrängungskörpers 10 nach aufwärts, um über
können aber auch an ihren Verbindungsrohren 24 die Heizflächen 20 des Speisewasservorwärmers 16,
aufgehängt werden. In letzterem Fall stützt sich die die um das zentrale Stützrohr 17 angeordnet sind, in
Aufhängekonstruktion auf die die Einschnürung 9 den Kamin abgeleitet zu werden. Die Heizflächen 15
bildenden Rohre 2. Bei der Anordnung mehrerer ver- 30 und 20 sind vorteilhafterweise nach Spiralen oder
schiedener Heizflächen, wie z.B. Überhitzer und Schraubenlinien gewickelt.
Zwischenüberhitzer oder auch Restverdampfer, kön- In Fig.4 ist das Bodenteil eines erfindungsgemä-
nen beide Aufhängearten nebeneinander ausgeführt ßen Kessels dargestellt. Innerhalb des Tragwerkes,
werden. welches von den Verdampfungsrohren 2 gebildet ist,
An der tiefsten Stelle des Verdrängungskörpers 10, 35 ist ein Verdrängungskörper 10 auf einem eigenen
der vorzugsweise aus einem Teil der Überhitzerheiz- Fundament angeordnet. Auf diesem Verdrängungsfläche gebildet ist, sind Eintrittsöffnungen wie z.B. körper 10 steht ein Schottenüberhitzer 11, dessen
Schlitze, Öffnungen od. dgl. vorgesehen, durch Rohre schraubenförmig gewickelt und miteinander
welche die Rauchgase nach einer Umlenkung in den verschweißt sind. Der Schottenüberhitzer 11 bildet
Verdrängungskörper 10 einströmen. Auf diese Art 40 somit einen Zylindermantel. Es können selbstver-
und Weise wird der Verdrängungskörper 10 innen ständlich auch mehrere derartige Zylindermäntel,
und außen vom Rauchgasstrom beaufschlagt. Im In- welche zueinander konzentrisch angeordnet sind,
neren des Verdrängungskörpers 10 wird der Rauch- verwendet werden. Das Rauchgas kann, wie durch
gasstrom noch einmal umgelenkt, um durch einen Pfeile angedeutet, den Zylindermantel, d.h. den
Speisewasservorwärmer 16 hindurchgeführt zu wer- 45 Schottenüberhitzer, allseitig umströmen. Die Zuleiden.
Abschließend wird der Rauchgasstrom vor sei- rung zum Schottenüberhitzer erfolgt über zentral annem
Eintritt in den Kamin durch einen Luftvorwär- geordnete Zuleitungsrohre 28. Die Ableitung des ermer
19 hindurchgeführt. hitzten Dampfes erfolgt über Rohre 29, die den Zy-
Zur besseren Zugänglichmachung der Heizflächen lindermantel, den der Schottenüberhitzer bildet, in
15 im ringförmigen Kanal 14 ist der Verdrängungs- 50 Richtung der Schwerkraft fortsetzen. Zwischen den
körper 10 heb- und senkbar vorgesehen. Der Ver- Rohren 29 bleiben Zwischenräume, so daß das
drängungskörper 10 kann z.B. aus schraubenförmig Rauchgas und etwaige Aschenteile längs der Außengebogenen
Rohren bestehen, welche unmittelbar ne- wand des Verdrängungskörpers 10 abströmen könbeneinander
liegen und z. B. miteinander verschweißt nen. Die Rohre 29 führen zu einem ringförmigen
oder verspannt sind. Vorteilhafterweise ist diese 55 Austrittsammler 12 im Inneren des Verdrängungs-Heizfläche
eine Überhitzerheizfläche. körpers. Der Austrittsammler 12, der das Eigenge-
Auf dem Verdrängungskörper 10 sind in die wicht des Schottenüberhitzers aufnimmt, stützt sich
Brennkammer hineinragend stehende Schottenheiz- gegebenenfalls über eine geeignete Konstruktion di-
flächen 11 angebracht, die radial angeordnet sind. rekt auf ein eigenes, zentral angeordnetes Fundament
Die Sammelkammern 12 und 13 dieser Schottenheiz- 60 ab.
flächen liegen im Inneren des Verdrängungskörpers Ein Vorteil dieser Konstruktion liegt darin, daß je-
und sind dadurch sowie durch Umlenkbleche 23 vor des Rohr ganzseitig auf Grund der schraubenförmi-
einer direkten Beheizung durch die Rauchgase ge- gen Führung gleich beaufschlagt wird und daher die
schützt. Im Inneren des Verdrängungskörpers 10 Dampftemperaturen in den parallelen Rohren gleich
kann ein Speisewasservorwärmer 16 oder eine Tem- 65 bleiben müssen. Bei herkömmlicher Konstruktion
peraturregeleinrichtung für den überhitzten Dampf, können gleiche Dampftemperaturen in den Schotten
wie z. B. ein oder mehrere Einspritzkühler 22 nur durch verhältnismäßig teueres Kreuzen der
(F i g. 2) angeordnet werden. Zur Zugänglichma- Schottenflächen erreicht werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Stehender Dampferzeuger mit Überdruck- rung bei einem stehenden Dampferzeuger so zu gefeuerung
und rundem Querschnitt, bei welchem 5 stalten, daß insbesondere die die Verschmutzung der
die stehend angeordneten Verdampferrohre die Nachschaltheizflächen bewirkenden schweren Parti-Brennkammer
dicht auskleiden und im untersten kel rechtzeitig ausgeschieden werden.
Teil des Dampferzeugers nahe dem Kesselboden Ausgehend von einem bekannten Dampferzeuger
die spezifisch schweren Berührungsheizflächen der vorbekannten Art wird die gestellte Aufgabe da-
innerhalb des von den Verdampferrohren um- io durch gelöst, daß unterhalb einer Einschnürung ein
schlossenen Raumes angeordnet sind, da- aus Rohren gebildeter, glockenförmiger Verdrän-
durch gekennzeichnet, daß unterhalb gungskörper axial zur Kesselachse angeordnet ist, in
einer Einschnürung (9) ein aus Rohren gebildeter, dessen Innenraum Berührungsheizflächen vorgesehen
glockenförmiger Verdrängungskörper (10) axial sind.
zur Kesselachse angeordnet ist, in dessen Innen- 15 Die erfindungsgemäße Einschnürung wird definiert
raum Berührungsheizflächen vorgesehen sind. als eine lokale einmalige Verengung, d. h. nach dem
2. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch Erreichen eines verminderten Querschnittes im untegekennzeichnet,
daß die Rohre des Verdrän- ren Teil des Dampferzeugers erweitert sich dieser gungskörpers (10) miteinander gasdicht ver- wieder.
schweißt oder verspannt sind. 20 Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ergibt
3. Dampferzeuger nach Anspruch 2, dadurch sich vor allem der Vorteil, daß durch die Einschnügekennzeichnet,
daß die Rohre des Verdrän- rung in Verbindung mit dem glockenförmigen Vergungskörpers
(10) schraubenförmig gebogen sind. drängungskörper die Strömungsgeschwindigkeit der
4. Dampferzeuger nach wenigstens einem der Gase verändert, insbesondere beschleunigt wird. Davorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, 25 durch wird bereits ein Ausfall der schweren, die Verdaß
auf der der Brennkammer zugewandten Seite schmutzung bewirkenden Partikel erreicht. Außerdes
Verdrängungskörpers (10) stehende, radial dem erfahren die Rauchgase eine mehrmalige Umangeordnete
Schottenwände (11) aus meanderför- lenkung und damit einen weiteren Ausfall von noch
mig gebogenen Rohren vorgesehen sind, welche in den Rauchgasen enthaltenen schweren Teilchen,
einen Teil der Überhitzerheizfläche bilden, wobei 30 In weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen die Sammler (12, 13) für diese Heizflächen im Dampferzeugers können die Rohre des Verdrän-Verdrängungskörper (10) angeordnet sind. gungskörpers miteinander gasdicht verschweißt oder
einen Teil der Überhitzerheizfläche bilden, wobei 30 In weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen die Sammler (12, 13) für diese Heizflächen im Dampferzeugers können die Rohre des Verdrän-Verdrängungskörper (10) angeordnet sind. gungskörpers miteinander gasdicht verschweißt oder
5. Dampferzeuger nach wenigstens einem der verspannt sein. Dabei soll unter Verspannen jede Art
vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, des Verbindens gemeint sein, die im Dampferzeugerdaß
in dem Ringraum (14) zwischen dem Ver- 35 bau als dicht bezeichnet wird. So genügt beispielsdampferrohren
und dem Verdrängungskörper weise das Ineinandereinführen von Rohrenden und (10) weitere Berührungsheizflächen angeordnet deren Verspannen.
sind. Die Rohre des Verdrängungskörpers können bei
6. Dampferzeuger nach wenigstens einem der einer weiteren Ausführungsform schraubenförmig gevorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, 40 bogen sein.
daß der Verdrängungskörper (10) auf einem eige- Auf der der Brennkammer zugewandten Seite des
nen Fundament abgestützt ist. Verdrängungskörpers können stehende, radial an-
7. Dampferzeuger nach wenigstens einem der geordnete Schottenwände aus meanderförmig gebovorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, genen Rohren vorgesehen sein, welche einen Teil der
daß der Verdrängungskörper (10) auf einem Ein- 45 Uberhitzerheizfläche bilden, wobei die Sammler für
spritzkühler abgestützt ist. diese Heizflächen im Verdrängungskörper angeordnet sind.
In dem Ringraum zwischen den Verdampferrohren und dem Verdrängungskörper können weitere
50 Berührungsheizflächen vorgesehen werden.
Die Erfindung betrifft einen stehenden Dampfer- Der Verdrängungskörper kann auf einem eigenen
zeuger mit Überdruckfeuerung und rundem Quer- Fundament oder aber auch auf einem Einspritzkühschnitt,
bei welchem die stehend angeordneten Ver- ler abgestützt sein.
dampferrohre die Brennkammer dicht auskleiden Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
und im untersten Teil des Dampferzeugers nahe dem 55 aus der Zeichnung und Beschreibung, und zwar zeigt
Kesselboden die spezifisch schweren Berührungsheiz- Fig. 1 in einem Aufriß einen Schnitt durch einen
flächen innerhalb des von den Verdampferrohren Dampferzeuger,
umschlossenen Raumes angeordnet sind. F i g. 2 den Aufriß einer ähnlichen Kesselkonstruk-
Solch ein Dampferzeuger ist beispielsweise durch tion nach F i g. 1 und
die schweizerische Patentschrift 252 669 bekanntge- 60 F i g. 3 und 4 den unteren Teil eines Kessels im
worden. Im unteren Teil weist dieser Dampferzeuger Aufriß.
einen geringeren gleichbleibenden Querschnitt als im Der Dampfkessel nach F i g. 1 wird von den Veroberen
Bereich auf. dampferrohren 2 getragen, die vorzugsweise mitein-
Eine diesem Stand der Technik nahekommende ander verschweißt sind und die sich in der Nähe der
andere Ausführungsform ist durch die österreichische 65 Decke in mehrere Rohrstränge 3,4 aufteilen. Der
Patentschrift 245 705 bekanntgeworden. Diese be- Rohrstrang 3 bildet die Begrenzung der Brennkam-
kannten Ausführungsformen weisen den Nachteil mer, indem er die Brennkammerdecke bildet. Der
auf, daß die Rauchgase im wesentlichen geradlinig Rohrstrang 4 trägt die zentral angeordnete Kessel-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1081166A AT268327B (de) | 1966-11-22 | 1966-11-22 | Stehender Dampferzeuger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1576822A1 DE1576822A1 (de) | 1970-07-23 |
| DE1576822B2 true DE1576822B2 (de) | 1974-01-24 |
| DE1576822C3 DE1576822C3 (de) | 1974-08-22 |
Family
ID=3624852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671576822 Expired DE1576822C3 (de) | 1966-11-22 | 1967-11-15 | Stehender Dampferzeuger |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT268327B (de) |
| DE (1) | DE1576822C3 (de) |
-
1966
- 1966-11-22 AT AT1081166A patent/AT268327B/de active
-
1967
- 1967-11-15 DE DE19671576822 patent/DE1576822C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1576822C3 (de) | 1974-08-22 |
| AT268327B (de) | 1969-02-10 |
| DE1576822A1 (de) | 1970-07-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |