Schaltungsanurdnung zum Unwirksammachen von leim Auslesen von 7,vi(-,idralit-Kerns-peicher-Matrizen
auftretenden Störsignalen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweidraht-Kernspeicher-Matri--en
mit in der einen Koordinatenrichtung verlaufenden eiiifachen Ansteuerlaitungen,
die jeweils eine Reihe von Tilagnetkernen in von Kern zu Kern wechselndem Sinne
durchziehen, und in der anderen Koordinatenrichtung verlaufendz#n A.nsteuerleituigspaaren,
deren jeweilige AnsteuerleitunLen
je einen Miagnetkern jeweils
eines Paares von in den einzelnen Reihen liegenden Magnetkernen jeweils in entgegengesetztem
Sinne durchziehen. Bei solchen Kernspeichern addieren sich jeweils die in dem am
jeweils einen Kreuzungspunkt einer gerade stromdurchflossenen einfachen Ansteuerleitung
und eines gerade stromdurchflossenen Ansteuerleitungspaares liegenden Magnetkern
durch die beiden Ströme hervorgerufenen Nlagnetisierungen und subtrahieren sich
die in dem am jeweils anderen Kreuzungspunkt einer gerade stromdurchflossenen einfachen
Ansteuerleitung und eines gerade stroindurchflossenen Ansteuerleitungspaars liegenden
Magnetkern durch die beiden Ströme hervorgerufenen Magnetisierungen, so daß
je nach der Richtung des in dem Ansteuerleitungspaar fließenden Stromes ein
Einschreiben oder Auslesen ermöglicht wird und
je nach der Richtung des in
der einfachen Ansteuerleitung fließenden Stromes ein Einschreiben eines Bits IILII
in den einen Kern oder in den anderen Kern bzw. ein Auslesen aus dem.underen Kern
oder aus dem einen Kern ermöglicht ist. Dabei stellt sich die Aufgabe, die beim
Auslesen erhaltenen Lesesignale von ggf, den Lesevorgang beeinträchtigenden Störsignalen
freizuhalten. Um durch Unsymi,#letrien innerhalb eines Ansteuerleitungs# paares
bedingte Störeignale beim Auslesen unwirksam zu machen$ kann dazu der durch das
jeweils inf-agekommende A.nsteuer, leitungspaar fließende Lesehalbstrom eine gewisse
Zeitspanne vor dem durch die jeweils infragekommende einfache Austeuerleitung fließenden
Lesehalbstrom eingeschaltet werden. einzelnen Ansteuerleitungspaare einer solo.hen
Zw,-iJrght-Kernspeiaher-Matrix führen jeweils zu der
Primärwicklung
eines Differentialübertragers, dem sekundärseitig das jeweilige Lesesignal entnommen
werden kann; dabei können die Sekundärwicklungen mehrerer Differentialübertrager
miteinander in Serie geschaltet zu einem gemeinsamen Leseverstärker führen, wobei
zur Kompensation von Störsignalen, die durch Kopplungen zwischen den einzelnen Ansteuerleitungspaaren
bedingt sinde in der Serienschaltung der jeweilige Übertragungsfaktor von Übertrager
zu Übertrager sein Vorzeichen wechseln kann. Um Pegelverschiebungen, die durch mit
dem Einschalten des Lesehalbstroms im jeweiligen Ansteuerleitungspaar verbundene
Störsignale hervorgerufen werden, im Steuerkreis des dabei als Differentialve rstärker
ausgebildeten Leseverstärkers unwirksam zu machen, kann-den Eingangsklemmen des
leseverstärkers eine mit einer Mittelanzapfung versehene Verzögerungsleitung parallelgeschaltet
sein, wobei in der Verzögerungsleitung zu bestimmten Zeitpunkten auftretende Reflexionen
ausgenutzt werden, um solche Störsignale zu kompensieren. Die Erfindung zeigt nun
einen neuen Weg, um beim Auslesen von in Zweidraht-Kernspeicher-Matrizen der oben
beschriebenen Art auftretende Störsignale zu beseitigen. Die Erfindung betrifft
somit eine Schaltungsanordnung zum Auslesen von Zweidraht-Kernspeicher-Matrizen
mit in der einen Koordinatenrichtung verlaufenden einfachen Ansteuerleitungen, die
jeweils eine Reihe von Magnetkernen in von
Kern zu Kern wechselndem
Sinne durchziehen, und mit in der anderen Koordinatenrichtung verlaufenden Ansteuerleitungspaaren,
deren jeweilige Ansteuerleitungen
je
einen Magnetkern jeweils eines Paares
von in den einzelnen Reihen liegenden Magnetkernen jeweils in entgegengesetztem
Sinne durchziehen und die
jeweils zu einem Differentialübertrager führen,
dessen Sekundärwicklung mit den Sekundärwicklungen weiterer derartiger Differentialübertrager
in Reihe geschaltet sein kann. Eine solche Schaltungsanordnung ist gemäß der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß zum Unwirksammachen von beim Auslesen in Form eines
langsam abklingenden Signals mit überlagertem schnell abklingendem Signal auftretenden
Störsignalen der Übertragerausgang mit dem einen Eingang eines Differenzverstärkers,
an dessen Ausgang das jeweils ausgelesene Signal abnehmbar ist, direkt und mit dem
anderen Eingang des Differenzverstärkers über eine beiderseits zumindest angenähert
reflexionsfrei abgeschlossene Verzögerungsleitung mit einer der Dauer des an die
je-
weils infragekommende einfache Ansteuerleit ung gegenüber der Anschaltung
des Lesehalbstroms an das jeweils infragekommende Ansteuerleitungspaar um eine Zeitspanne,
die gleich der Summe aus der Verzögqrungszeit und der Dauer des schnell abklingenden
Störsignals ist, verzögert angeschalteten leschalbstroms entsprechenden Verzögerungszeit
verbunden ist.
In ein?r solchen gemäß der Erfindung ausgebildeten
Schaltungsanordnung wird lediglich die Verzögerungswirkung der Verzögerungsleitung
ausgenutzt, nicht aber auch bei ihr auftretende Reflexionen, was entsprechende Erleichterungen
in der Dimensionierung einer solchen Verzögerungsleitung mit sich bringt; es genügt,
eine die gewünschte Verzögerungszeit aufweisende Verzögerungsleitung vorzusehen,
die
die ihr zugeführten Signale lediglich entsprechend verzögert weiterüberträgt.
Dabei wird durch den beiderseitigen, zumindest angenähert reflexionsfreien Abschluß
der Verzögerungsleitung erreicht, daß etwa auf Grund einer noch vorhandenen Fohlanpassung
auftretende Reflexionssignale jedenfalls am jeweils anderen Ende der Verzögerungsleitung
praktisch unwirksam gemacht werden und sich daher
- anders als bei einer
kurogeschlossenen oder leerlaufenden Verzögerungsleitung
- nicht störend
auswirken können. Anhand der Zeichnung sei-die Erfindung noch näher erläutort. Im
linken Teil der Zeichnung ist eine Zweidraht-Kernspeichor-Matrix K dargestellt,
deren Magnetkerne an den Kreuzungspunkten von jeweils eine Spalbe von Magnet-
| kerngn in von Kein zu Kern wechselndem Sinne durchziehen- |
| den aWachen wie der SpallenleLtung y, |
| Arid i,#ni wiA ihren ja Urvin bbillnotkgvri |
jeweils eines Paares
von in den einzelnen Spalten liegenden
Magnetkernen jeweils in entgegengesetztem Sinne durchzichenden Ansteuerleitungspaaren,
wie dem Zeilenleitungspaar xx, liegen. Durch entsprechende Schalter ist in der Zeichnung
angedeutet, daß in die Spaltenleitungen. y,... bzw. in die Zeilenleitungspaare xx,
...
jeweils ein in der einen Richtung oder in der anderen Richtung fließender
Lese- bzw. Schreibhalbstrom eingespeist worden kann. Die in dem am jeweils einen
Kreuzungspunkt einer gerade stromdurchflossenen Spaltenleitung und eines gerade
stromdurchflossenen Zeilenleitungspaares liegenden Magnotkern durch die beiden Halbströme
hervorgerufenen Magnetisierungen addieren sich; die in dem am jeweils anderen Kreuzungspunkt
der gerade stromdurchflossenen Spaltenleitung und des gerade stromdurchflossonen
Zeilenleitungspaares liegenden Magnetkern durch die beiden Halbströme hervorgerufenen
Magnetisierungen subtrahieren sich. Fließt beispielsweise in der Spaltenleitung
y ein Strom in der Richtung von unten nach oben und in dem Zollenleitungspaar
xx ein Strom in der Richtung von rechts nach links" so hat dies eine Einspeichorung
olnos BLts IILII in den in der Zeichnung mit xxly zur Folge-; Meßt s-ta-tbclcsseil
der
| 1)'trc)tii Lii vort oben nach tiriten, so |
| #'b# 1011. L', tun Mit |
kern eingespeichert. Fließt in der Spaltenleitung
y ein
Strom von oben nach unten und in dem Zeilenleitungspaar xx ein Strom von links nach
rechts, so wird der Magnetkern xxly ausgelesen; fließt stattdessen der Strom in
der Spaltenleitung
y von unten nach oben, so wird der Magnetkern xx2y ausgelesdn.
Die einzelnen Zeilenleitungspaare xx,
... führen jeweils zu einem Differentialübertrager
dessen Sekundärwicklung mit den Sekundärwicklungen weiterer derartiger D ifferentialübertrager
in Serie geschaltet ist, wobei, wie in der Zeichnung angedeutet ist, der Übertragungsfaktor
von Ubertrager zu Übertrager sein Vorzeichen wechseln kann, um eine Kompensation
von Störsignalen, die durch Kopplungen zwischen den einzolnen Zeilenleitungspaaren
bedingt sind, zu erzielen. Die untereinander in Serie geschalteten Sekundärwicklungen
können, wie died in der Zeichnung dargestellt ist, zu einem Vorverstärker führen,
dessen Ausgang a dann gewissermaßen den Übertragerausgang bildet. Der Übertragerausgang
ist zunächst einmal mit dem einen Eingang el eines Differenzverstärkers
D, an dessen Ausgang
1 das jeweils ausgelesene Signal abnehmbar ist,
direkt verbunden. Um bei einem Auslesen gespeicherter Informationen aus der Zweidraht-Kernspeicher-Matrix
X
auftretende Störsignale in Form eines durch eine Widerstandsunsymmetrie
zwischen
den beiden Leitungen des
je-
weils am Auslesevorgang beteiligten Zeilenleitungspaares
hervorgerufenen, langsam abklingenden Signals mit einem durch eine Induktivitätsunsymmetrie
innerhalb des Zeilenleitungspaars hervorgerufenen, überlagerten schnell abklingenden
Signal unwirksam zu machen, ist der Ubertragerausgang a weiterhin mit dem anderen
Eingang e2 des Differenzverstärkers
D Über eine beiderseits
je-
weils
mit einem Widerstand (Ze bzw. Za) von der Größe ihres Wollenwiderstandes abgeschlossene
Verzögerungsleitung V verbunden, deren-Verzögerungszeit t der Dauer des an die am
jeweiligen Auslesevorgang beteiligte Spaltenleitung, z.B. die Spaltenleitung
y, angeschalteten lesehalbstroms entspricht; die Einschaltung dieses die
betreffende Spaltenleitung durchfließenden Lesehalbstroms wird dabei gegenüber der
Einschaltung des das infragekommende Zeilenleitungspaar, z.B. das Zeilenleitungspaar
xx, durchfließenden lesehalbstroms um eine Zeitspanne t +IC verzögert, die gleich
der Summe aus der Verzögerungszeit t der Verzögerungsleitung V und der Dauer-C des
erwähnten, durch Induktivitätsunsymmetriaen hervorgerufenen schnell abklingenden
Störsignals ist. Es wird damit in relativ einfacher Weise erreicht, daß nach dem
Einschalten eines das gerade infragekommende
| Zoilenleitungspaar durchließenden Leschalbstromes, der |
| für sich allein noch kein Auslesen des betreffenden Mag- |
| nc,-'bl#erns bewirkt, das durch eine nie ganz zu vermeidende |
| Induktivitätsunsymmtrie bedingte, schnell abklingende |
| Störsignal bereits abgeklungen ist und das durch eine, nie |
| ganz zu vermeidende Widerstandsunsymmetrie bedingte Stör- |
| sigilal auf dem direkten Wege -am Eirigang e1 und Über
(ILO |
| C> |
| 11.--rz#3gorting.gloi-bung V am Eingaeng o2 des DL£foci)iizvo.r- |
| ti |
| D sich iin wesr-:,nülichen in ..loiollorfi Ausmaße aus- |
| und sich damit praktisch selbst aufhebb, wetirt darin |
| I#- die gleich (1--,v inDtlinal-- aus
der |
| ruich der Zo.itspunne t + `I') |
| VerzUgerungszeit t der Verzögerungsleitung V und der |
| CD |
| Dauer des sCinell abklingenden StörsIgnals, ist,
der |
| die gerade Lii.fragekommendo Spaltonleiturig, bo#-Lspio,.'tr,- |
| die _SIvaltenleitung y, durchflieBendo |
| s trorn eitigeschalte-t viir(l. Aufgrund der
riiiiiii)("tiv vor- |
| doppelten Magno-tisiarurig dos betroffendon |
| dioser jetzt wobei dr12 Gefiesigrial auf |
| dem vom Übertragorausgang a zum eLnan Eingting QI des |
| -D führenden Weg itbar- |
| wUrd, so daß eIn entsprechende.-" |
| um Ausgeang 't der Ln dor |
| t2 |
| tung.;janordnurig abgogoben wIrd; wenn darin nach AbUauf
ffi-,#r |
| t der Verzögerutig#sle.lüting 7 an
flevon |
| I |
| Ausgarig und damit am iiti(levün Elingane#IIP o2 |
| D überifallf; Loseaignal auftritt, |
| bei der augogebonen (lor |
| C.) -, |
| Leschalbstrom und zugleich der das betreffende Zellen- |
| leitungspaar (xx) durchfließende Lesehalbstrom bereits |
| wieder abgeschaltol, womit dann das eigentlich(-- Auslesen |
| 0 |
| des betreffenden Magnetkernos beendet ist; unter dein |
| Einfluß des jetzt alloin ain ELn-ang e2 des Differ |
| CD - en tial- |
| verstärkers D anstehenden Lesesignals wird nun noch
am |
| Aus-ang I des Difforenzvorst--ärkers D ein dem zu-vor
er- |
| z# |
| w:älinten Au.--#£Y--ingssigria't entsprechende.c,- Ausgangssiknal
ent- |
| C> #D CD tD |
| ge,r-renge.getzLen Vorzelchens abgegeben. |
| Es sei noch bemerkt, daß zur Berücks-LichtLgung
-von obwa, in |
| der V auftretenden Verlusten, dLe |
| die Abgab-- von Signalen durch die V |
| inLt cocr"#iiiiber clen zu-eführten kleinerer |
| C## C.> tD CD |
| Au)plittide z-,-ir P-olge li.51borig der (110 |
| Widerstand Ze auch in |
| sein kann, ;an deron Verbindungs- |
| punkt dann der eine Einganc el das Differenz- |
| verstlUrkers D angeseWtossen ist; das, Verliäl-tnL#j
der beiden |
| , T j "i 0 d"-irin so Ampli- |
| l-)Lzt%iL(I-I:#,::"t-#iicle -L-t (habai |
| kulerl dür de111 einen Eill-nng 0-1 Signale
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| AnipLituck#ri dor z"l-,ifl lztri(tf"ren Eing--n-
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| Sicnale entSpreuhen. |