DE155285C - - Google Patents
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- DE155285C DE155285C DENDAT155285D DE155285DA DE155285C DE 155285 C DE155285 C DE 155285C DE NDAT155285 D DENDAT155285 D DE NDAT155285D DE 155285D A DE155285D A DE 155285DA DE 155285 C DE155285 C DE 155285C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/32—Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
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- Insulating Of Coils (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vr 155285 KLASSE 21 d.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Isolierröhre, welche in bekannter Weise die
Leiter des hochgespannten Stromes einer elektrischen Maschine oder eines Transformators
umschließt und sie von dem Eisenkörper der Maschine oder des Transformators oder von Wicklungsteilen, welche niedriggespannten Strom führen, isoliert, und bei der
zwischen der Innen- und Außenwand der
ίο Isolierröhre eine metallisch leitende Hülse in
das isolierende Material der Röhre eingebettet ist, welche mit mindestens einem der Leiter
innerhalb der Röhre leitend verbunden ist.
Der Zweck dieser Art Isolierröhre liegt darin, daß zwischen die zu isolierenden Leiter,
welche den hochgespannten Strom führen und ein sehr hohes Potential annehmen können, und die Maschinenteile, welche auf
einem niederen Potential bleiben, nicht nur eine isolierende Schicht eingefügt wird, sondern
daß diese Leiter außerdem von einer metallischen, mehr oder weniger vollständig geschlossenen Hülse umgeben sind, die mit
den Leitern verbunden und dadurch auf annähernd gleiches Potential wie die Leiter
selbst gebracht wird. Hierdurch wird eine direkte Entladung der Leiter selbst gegen die
Teile von niederem Potential verhindert.
Die Isolierhülse kann dabei auch aus zwei getrennten isolierenden Hülsen aus gleichem
oder aus verschiedenem Material bestehen, zwischen denen die metallische Hülse oder
Belegung angebracht wird. Es ist jedoch.
wichtig, daß diese metallische Hülse zwischen der äußeren und inneren isolierenden Schicht
möglichst luftdicht eingebettet ist. Die isolierende Schicht, die zwischen der Metallhülse
und den zu isolierenden Leitern liegt, kann selbstverständlich im allgemeinen viel
dünner gehalten werden als die isolierende Schicht zwischen der Metallhülse und den
Teilen niederen Potentials, so daß sie eine Art Überzug der Metallhülse bildet. Dabei
ist es gleichgültig, ob die Leiter hoher Spannung oder die zu schützenden Teile innerhalb
der Isolierröhre liegen. Die Form der Isolierröhre, ihr Querschnitt und ihre Länge
richtet sich nur nach den üblichen Konstruktionsregeln für elektrische Maschinen und
Transformatoren.
Es ist auch für die Kennzeichnung der Erfindung gleichgültig, ob die Isolierröhre
aus einer sogenannten nahtlosen Hülse oder aus übereinander gelappten oder aus einzelnen
Stücken zusammengesetzten offenen Kanälen besteht. Die Metallhülse kann aus einem
oder mehreren dünnen Blechen oder Stanniolschichten bestehen und an einer oder mehreren
Stellen mit einem Leiter verbunden sein. Wesentlich ist nur der mehr oder weniger vollständige Abschluß der zu isolierenden
Leiter von den Teilen niederer Spannung durch eine metallisch leitende, von den Leitern durch eine Isolierschicht getrennte
und an einer oder mehreren Stellen mit den Leitern elektrisch verbundene Schutz-
hülle, welche eine elektrostatische Ladung der Leiter gegenüber den Teilen von niederem
Potential nahezu vollständig verhindert.
Die Zeichnung stellt eine derartige Isolierröhre im Querschnitt dar. Die Röhre besteht
aus der äußeren Isolierschicht i, der metallisch leitenden Hülse 2, der inneren Isolierschicht
3. Im Innern der Röhre befinden sich die Leiter 4, welche die Form von isolierten
Drähten mit kreisförmigem Querschnitt haben. Die Drähte mit der Isolierröhre sollen in einer Nut des Eisenblechkörpers
5 eines elektrischen Stromerzeugers eingelegt sein und werden in der Nut durch einen Keil 6 gehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Isolierröhre, durch welche in bekannter Weise die Leiter des hochgespannten Stromes einer elektrischen Maschine oder eines Transformators umschlossen und von dem Eisenkörper der Maschine oder des Transformators oder von Wicklungsteilen, die niedriggespannten Strom führen, isoliert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Innen- und Außenwand der Isolierröhre eine metallisch leitende Hülse in das isolierende Material der Röhre eingebettet ist, welche mit mindestens einem der Leiter innerhalb der Röhre leitend verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155285C true DE155285C (de) |
Family
ID=421766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT155285D Active DE155285C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155285C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942289C (de) * | 1952-03-05 | 1956-05-03 | Siemens Ag | Leiteranordnung fuer elektrische Maschinen |
| DE1053090B (de) * | 1955-12-30 | 1959-03-19 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung von aus Teilleitern zusammengesetzten Leiterstaeben fuer elektrische Hochspannungsmaschinen |
-
0
- DE DENDAT155285D patent/DE155285C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942289C (de) * | 1952-03-05 | 1956-05-03 | Siemens Ag | Leiteranordnung fuer elektrische Maschinen |
| DE1053090B (de) * | 1955-12-30 | 1959-03-19 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung von aus Teilleitern zusammengesetzten Leiterstaeben fuer elektrische Hochspannungsmaschinen |
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