DE1530540C3 - Kraftfahrzeugdach - Google Patents

Kraftfahrzeugdach

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Publication number
DE1530540C3
DE1530540C3 DE19651530540 DE1530540A DE1530540C3 DE 1530540 C3 DE1530540 C3 DE 1530540C3 DE 19651530540 DE19651530540 DE 19651530540 DE 1530540 A DE1530540 A DE 1530540A DE 1530540 C3 DE1530540 C3 DE 1530540C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
motor vehicle
roof
shell
vehicle roof
Prior art date
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Expired
Application number
DE19651530540
Other languages
English (en)
Inventor
BeIa 7000 Stuttgart Barenyi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Application granted granted Critical
Publication of DE1530540C3 publication Critical patent/DE1530540C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugdach mit zwei aufeinander abgestützten Schalen, von denen eine in Längsrichtung verlaufende Rippen aufweist.
Es sind Kraftfahrzeugdächer dieser Art bekannt (US-PS 2111458), bei denen die untere Schale durchgehend gewellt ausgebildet ist, während die obere ungewellt und konvex ausgestaltet ist. Bei dieser Bauart geht es im wesentlichen darum, die zwischen den beiden Dachschalen gebildeten Hohlräume zu Isolationszwekken auszunützen und es wird vorgesehen, diese Räume zu evakuieren. Durch die doppelwandige Ausgestaltung des Daches ergibt sich zwar auch eine gewisse Verstärkung, die aber nicht ausreichen würde um den Fahrzeuginsassen bei Unfällen eine erhöhte Sicherheit durch ein stabiles Dach zukommen zu lassen. Es sind zwar auch Kraftfahrzeugdächer mit Rippen bekannt, die über die Dachfläche vorstehen und eine Beschädigung des Daches verhindern sollen, wenn es beladen wird. Auch diese Dächer sind zwar bei Einwirkung von Kräften von der Oberseite her verhältnismäßig stabil, bei Krafteinwirkungen von der Seite, wie es bei Unfällen nicht ausgeschlossen werden kann, sind diese Dächer aber nicht stabil genug.
Es ist auch bekannt (FR-PS 12 94 215), für Kraftfahrzeugtürverkleidungen Beschlagplatten vorzusehen, die aus zwei Schalen mit sich kreuzenden Sicken bestehen. Diese Türverkleidungen üben jedoch keine nennenswerte Tragfunktion aus, so daß es dort ausreicht, die beiden Platten nur an ihrem Umfang miteinander zu verbinden. Ein stabiles, sicherheitsgerechtes Dach kann auf diese Weise nicht geschaffen werden.
Der' Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein besonders stabiles Kraftfahrzeugdach gemäß der eingangs genannten Gattung zu schaffen, das gegen Krafteinwirkungen aus allen Richtungen zum Zweck der Unfallsicherheit widerstandsfähig ist, das aber ein geringes Gewicht hat und auch eine solche Ausgestaltung, daß der praktische Einsatz nicht andere notwendige Funktionen eines Daches, beispielsweise den Wasserablauf, verhindert.
Die Erfindung besteht ausgehend von einem Dach der eingangs genannten Art darin, daß die äußere Schale mit nach außen herausgeprägten Rippen und die innere Schale mit nach innen herausgeprägten Rippen versehen ist, wobei die Rippen der einen Schale die Rippen der anderen Schale kreuzen.
Durch diese Ausgestaltung wird es möglich, die Schalen in weiten Bereichen aneinander anliegen zu lassen, so daß sie sich über die ganze Fläche berühren. Außerdem können die einzelnen Rippen der Schalen durch die entsprechende andere Schale zu torsionssteifen Hohlkästen abgeschlossen werden, die zusammen mit dem Abstützeffekt der Schalen untereinander eine außerordentlich hohe Stabilität nach allen Richtungen hin gewährleistet. Trotz dünner Wandstärke und damit geringem Gewicht kann aufgrund der hohen Festigkeit ein sehr hohes Maß an Sicherheit bei Unfällen erreicht werden. Da die Rippen auf der äußeren Dachfläche nicht mit quer dazu liegenden Rippen durchsetzt sind, sondern die kreuzenden Rippen an der Unterschale vorgesehen sind, wird auch der Wasserablauf nicht behindert.
Eine sehr günstige Ausgestaltung ergibt sich, wenn die Rippen der äußeren Schale in Längsrichtung liegen, wobei die Rippen der anderen Schale dann auch fischgrätenartig oder ringförmig angeorndet sein könnten. Voneilhaft können die Schalen aus verschiedenen Materialien zum Beispiel aus Stahlblech und aus Kunststoff oder Aluminium bestehen. Dadurch kann den Bedürfnissen bezüglich Rostschutz und Widerstand gegen Verletzung beim unmittelbaren Beladen Rechnung getragen werden und es kann ohne Beeinträchtigung der Festigkeit ein relativ leichtes Dach geschaffen werden, was bei der großen Fläche, die das Dach einnimmt, von besonderer Bedeutung ist, denn jede Erhöhung des Gewichts der Karosserieteile bedingt nicht nur einen Aufpreis für das hierfür eingesetzte Material und dessen Verarbeitung, sondern erfordert eine Verstärkung einer Vielzahl weiterer Teile. Es muß deshalb das Bestreben sein, gerade großflächige Teile bei hoher Festigkeit trotzdem leicht auszubilden. Der Hohlraum zwischen den Schalen kann in an sich bekannter Weise ausgeschäumt sein. Wenigstens der doppelschalige Teil des Daches kann in an sich ebenfalls bekannter Weise konkav gewölbt sein, so daß auch hierdurch noch eine gewisse Festigkeitssteigerung erreicht werden kann.
Schutz kommt nur der Gesamtheit der im Anspruch 1 enthaltenen Merkmale zu.
Die Merkmale der Unteransprüche haben zur Bedeutung im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf ein Fahrzeugdach, dessen Dachrand weggelassen ist,
Fig.2 einen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1, wobei jedoch die Dachränder dargestellt sind und
Fig.3 einen der Fig.2 entsprechenden Querschnitt durch ein Fahrzeugdach einer zweiten Ausführungsform.
Das Dach 1 eine" Kraftfahrzeugs nach den F i g. 1 und 2 ist mit einer Regenrinne 2 versehen and steigt von dieser bis zur Kante 3 relativ steil an. Innerhalb der umlaufenden Kante 3 hat das Dach 1 ein in seiner Grundform konkaves Feld 4, welches die innenliegende Unterschale 5 bildet. Diese Unterschale 5 hat im Abstand voneinander angeordnete, nach unten aus ihrer
Fläche herausgeprägte Rippen 6, die sich in Querrichtung des Fahrzeuges erstrecken und nahezu bis zu den Kanten 5 reichen. Mit der Unterschale 5 ist die auf dieser aufliegende außenliegende Oberschale 7 im Bereich ihrer Ränder 8 fest verbunden. Sie überdeckt die gesamte Fläche der Unterschale 5, aus der die Rippen 6 herausgeprägt sind. Die Oberschale 7 weist in Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufende, nach oben herausgeprägte, etwa halbzylinderförmige Rippen 9 auf, die im Abstand voneinander angeordnet sind und sich fast über die ganze Fläche des Daches 1 erstrecken.
Die sich in der Draufsicht gesehen senkrecht zueinander kreuzenden Rippen 6 und 9 erhöhen die Festigkeit des Daches 1 außerordentlich und verhindern bei einem Unfall ein Eindrücken des Daches 1. Beide Schalen 5 und 7 können aus Blech gefertigt sein. Es kann jedoch auch vorteilhaft die untere Schale 5 aus Blech bestehen, während die obere Schale 7 aus Kunststoff gefertigt ist. Sie kann dann von oben unmittelbar beladen werden, ohne daß Beschädigungen auftreten, die Roststellen ergeben könnten. Da die Rippen 9 auf der Oberschale 7 nur in einer Richtung verlaufen, kann Regenwasser sehr gut ablaufen, zumal diese Rippen 9 F auch in Richtung der Wölbungsachse des konkaven Daches 1 liegen. Es ist jedoch auch möglich, die untere Schale 5 aus Kunststoff zu fertigen.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 unterscheidet sich von denjenigen nach F i g. 2 dadurch, daß die Grundform des Daches 1 konvex ist und sich die konvexe Fläche unmittelbar an die Regenrinne 2 anschließt. Außerdem ist die obere Schale 10 durchgehend ausgebildet und mit den längslaufenden Rippen 9 versehen, während die untere Schale 11 von innen an der Schale 10 befestigt ist und die im Abstand voneinander angeordneten querliegenden Rippen 6 aufweist. Die Rippenanordnung entspricht der Fig. 1. Zur Verdeutlichung der Darstellung sind die an sich sichtbaren hinteren Kanten der Rippen 6, die den unteren Halbzylinder der Rippen 9 begrenzen würden, nicht dargestellt. Auch das Dach 1 gemäß F i g. 3 kann aus gleichen oder verschiedenen Materialien hergestellt sein.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, insbesondere brauchen die Rippen sich nicht rechtwinklig zu kreuzen, wie es dargestellt ist, sondern können ringförmig, fischgrätenartig oder sonstwie schräg zueinander angeordnet werden. Auch kann zur weiteren Erhöhung der Festigkeit und zur Verminderung von Dröhngeräuschen der Hohlraum zwischen den beiden Schalen ausgeschäumt sein, obwohl die Längs- und Querrippen schon in hohem Maße ein Dröhnen verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kraftfahrzeugdach mit zwei aufeinander abgestützten Schalen, von denen eine in Längsrichtung verlaufende Rippen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Schale (7 bzw. 10) mit nach außen herausgeprägten Rippen (9) und die innere Schale (5 bzw. 11) mit nach innen herausgeprägten Rippen (6) versehen ist, wobei die Rippen der einen Schale die Rippen der anderen Schale kreuzen.
2. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (9) der äußeren Schale (7 bzw. 10) in Längsrichtung liegen.
3. Kraftfahrzeugdach nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schalen (5 und 7 bzw. 10 und 11) aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.
4. Kraftfahrzeugdach nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume zwischen den Schalen (5 und 7 bzw. 10 und 11) ausgeschäumt sind.
5. Kraftfahrzeugdach nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der doppelschalige Teil konkav gewölbt ist.
DE19651530540 1965-02-24 1965-02-24 Kraftfahrzeugdach Expired DE1530540C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0046592 1965-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1530540C3 true DE1530540C3 (de) 1977-05-12

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