DE1526540C - Kraftstoff Einspritzsystem - Google Patents
Kraftstoff EinspritzsystemInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein kontinuierliches Kraft- dem entsprechenden Zeitpunkt abhängen. Hierdurch
stoff-Einspritzsystem für eine Brennkraftmaschine hat der Kraftstoff-Druckwert beim Übergang von der
mit einer Kraftstoff-Zufuhrleitung, die erste und einen Zweigleitung auf die andere nicht immer den
zweite parallel verlaufende Zweigleitungen aufweist, optimalen Wert.
die über Speiseleitungen direkt mit jeder von einer 5 Es ist ein weiteres Kraftstoff-Einspritzsystem beMehrzahl
von Kraftstoff-Einspritzeinrichtungen ver- kannt, bei dem die parallelen Zweigleitungen mit
bunden sind, wobei eine vom Motor angetriebene Einrichtungen versehen sind, die dazu bestimmt sind,
Einrichtung zum Unterdrucksetzen des Kraftstoffes bei einer vorbestimmten Maschinenbelastung das
in die Kraftstoff-Zufuhrleitung stromaufwärts in Brennstoff-Luft-Verhältnis des Gemisches einzubezug
auf die erste und zweite Zweigleitung einge- io stellen, welches der Maschine zugeführt wird. Bei
schaltet ist und derart wirkt, daß sie den Kraftstoff- diesem System sind beide Zufuhr-Zweigleitungen
druck erhöht, wenn die Motordrehzahl steigt, und geöffnet, wenn die Maschine mit hoher Belastung
wobei ein von der Belastung der Maschine abhän- betrieben wird. Bei niedriger Belastung der Maschine
giges Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil stromabwärts wird durch eine Steuereinrichtung die eine Zufuhrvon
der Einrichtung zum Unterdrucksetzen des Kraft- 15 Zweigleitung geschlossen. Infolgedessen nimmt die
Stoffes angeordnet ist und so arbeitet, daß es den Kraftstoffzufuhr zu den Einspritzdüsen beim Leer-Kraftstoff-Fluß
durch die Zufuhrleitung hindurch in lauf der Maschine ab. Was den Nachteil hat, daß
Abhängigkeit von der Motorbelastung steuert, wobei die Kraftstoffzufuhr zu den Einspritzdüsen unter
beide Zweigleitungen Drosseleinrichtungen aufweisen Leerlaufbedingungen immer ungünstiger wird,
und die erste Zweigleitung durch ein Stellventil zu- 20 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mindest bei Leerlauf geschlossen, dagegen bei einer Kraftstoff-Einspritzsystem zu schaffen, welches die vorbestimmten niedrigen Drehzahl geöffnet ist. Nachteile der bekannten Einspritzsysteme vermeidet
und die erste Zweigleitung durch ein Stellventil zu- 20 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mindest bei Leerlauf geschlossen, dagegen bei einer Kraftstoff-Einspritzsystem zu schaffen, welches die vorbestimmten niedrigen Drehzahl geöffnet ist. Nachteile der bekannten Einspritzsysteme vermeidet
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, in und sicherstellt, daß die Emspritzeinrichtungen so-Kraftstoff-Einspritzsystemen,
bei welchen der Kraft- wohl bei niedrigen Drehzahlen als auch über den stoff-Zufuhrdruck mit zunehmender Maschinendreh- 25 gesamten normalen Betriebsdrehzahlbereich hinweg
zahl zunimmt, sicherzustellen, daß die Einspritz- eine angemessene Kraftstoffversorgung erhalten,
einrichtungen mit einer ausreichenden Menge von Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Kraftstoff über den ganzen Drehzahlbereich der Ma- kontinuierliches Kraftstoff-Einspritzsystem der einschine versorgt werden. Bei einem System, bei wel- gangs genannten engeren Gattung gelöst, bei welchem den Einspritzeinrichtungen eine angemessene 30 chem jede Speiseleitung eine feste Durchfluß-Aus-Menge an Kraftstoff bei niedrigen Kraftstoffdrücken gleichsdrossel und die zweite Zweigleitung eine feste zugeführt wird, wie sie bei Leerlaufdrehzahlen der Bezugs-Durchflußdrossel sowie eine vom Kraftstoff-Maschine vorliegen, erhalten die Einspritzdüsen eine druck abhängige Ventileinrichtung enthält, die abzu große Menge Kraftstoff bei höheren Maschinen- hängig ist entweder vom Kraftstoff-Druckabfall an drehzahlen, wenn das System nicht in geeigneter 35 der Bezugs-Durchflußdrossel oder vom Rückdruck, Weise abgewandelt wird. Ist das System aber derart der durch diese Drossel übertragen wird, wodurch eingestellt, daß die Einspritzdüsen bei normalen die zweite Zweigleitung in Abhängigkeit von einem Maschinendrehzahlen und dem dabei auftretenden Brennstoff-Druckabfall geschlossen wird, der einer Kraftstoffdrack mit einer angemessenen Menge an Maschinendrehzahl entspricht, die einen vorbestimm-Kraftstoff versorgt werden, so neigen die Einspritz- 4° ten Wert übersteigt, wobei das Stellventil als Ströeinrichtungen dazu, im Leerlauf der Maschine zu- mungs- Drosselventil maschinenbelastungsabhängig wenig Kraftstoff zu erhalten. derart betrieben wird,; daß es den Kraftstoff-Fluß
einrichtungen mit einer ausreichenden Menge von Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Kraftstoff über den ganzen Drehzahlbereich der Ma- kontinuierliches Kraftstoff-Einspritzsystem der einschine versorgt werden. Bei einem System, bei wel- gangs genannten engeren Gattung gelöst, bei welchem den Einspritzeinrichtungen eine angemessene 30 chem jede Speiseleitung eine feste Durchfluß-Aus-Menge an Kraftstoff bei niedrigen Kraftstoffdrücken gleichsdrossel und die zweite Zweigleitung eine feste zugeführt wird, wie sie bei Leerlaufdrehzahlen der Bezugs-Durchflußdrossel sowie eine vom Kraftstoff-Maschine vorliegen, erhalten die Einspritzdüsen eine druck abhängige Ventileinrichtung enthält, die abzu große Menge Kraftstoff bei höheren Maschinen- hängig ist entweder vom Kraftstoff-Druckabfall an drehzahlen, wenn das System nicht in geeigneter 35 der Bezugs-Durchflußdrossel oder vom Rückdruck, Weise abgewandelt wird. Ist das System aber derart der durch diese Drossel übertragen wird, wodurch eingestellt, daß die Einspritzdüsen bei normalen die zweite Zweigleitung in Abhängigkeit von einem Maschinendrehzahlen und dem dabei auftretenden Brennstoff-Druckabfall geschlossen wird, der einer Kraftstoffdrack mit einer angemessenen Menge an Maschinendrehzahl entspricht, die einen vorbestimm-Kraftstoff versorgt werden, so neigen die Einspritz- 4° ten Wert übersteigt, wobei das Stellventil als Ströeinrichtungen dazu, im Leerlauf der Maschine zu- mungs- Drosselventil maschinenbelastungsabhängig wenig Kraftstoff zu erhalten. derart betrieben wird,; daß es den Kraftstoff-Fluß
Bei einem bekannten Kraftstoff-Emspritzsystem über die erste Zweigleitung zumindest bei Maschinenwerden
die Steuereinrichtungen für die Zweigleitun- drehzahlen regelt, die den vorbestimmten Wert übergen
der Kraftstoff-Zufuhrleitung in Abhängigkeit 45 schreiten.
von dem Vakuum in dem Eingangsansaugrohr der Dieses Kraftstoff-Einspritzsystem arbeitet in der
Maschine betrieben, welches für die Maschinen- Weise, daß die Zufuhr-Zweigleitungen in Abhängigbelastung
repräsentativ ist. Die Steuereinrichtungen keit von der Maschinendrehzahl und nicht in Absind
zusammengekuppelt, so daß die Kraftstoffzufuhr hängigkeit von der Maschinenbelastung gesteuert
in der einen Zweigleitung nur dann geöffnet ist, wenn 50 werden. Da die für die niedrige Maschinendrehzahl
die andere Zufuhr-Zweigleitung durch die entspre- bestimmte Zweigleitung bei niedrigen Maschinenchende
Steuereinrichtung geschlossen ist. Bei diesem drehzahlen offen, bei Maschinendrehzahlen oberhalb
System ist die als Leerlauf-Kraftstoff-Zuteileinrich- eines vorbestimmten Wertes jedoch geschlossen ist,
rung wirkende Steuereinrichtung nicht nur bei Leer- fließt der Kraftstoff bei hohen Maschinendrehzahlen
laufdrehzahlen betriebswirksam. Die Zuteileinrich- 55 ausschließlich durch die entsprechende Zweigleitung,
tung arbeitet stets, wenn die Belastung niedrig ist. Der durch die Zweigleitung für hohe Drehzahlen
Dies bedeutet, daß auch dann, wenn die Maschine hindurchfließende Kraftstoff wird durch ein Ventil
bei hohen Drehzahlen und geschlossenem Drossel- gesteuert, welches bei »Überläufe-Bedingungen anventil
betrieben wird, d. h. bei »Überlauf«-Bedin~ spricht. Hiermit ist der Vorteil verbunden, daß bei
gungen, der Maschine durch die Steuereinrichtung 60 dem erfindungsgemäßen System die Einspritzeinrich-Kraftstoff
zugeteilt wird. Dies hat den Nachteil, daß tungen bei »Überlauf«-Bedingungen keinen Kraftdie
Maschine bei Betriebsbedingungen Kraftstoff er- stoff erhalten. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß
hält, bei denen sie gar keinen Kraftstoff benötigt. der Übergang zwischen der Zweigleitung für nied-Ein
weiterer Nachteil dieses bekannten Kraftstoff- rige Drehzahlen und der Zweigleitung für hohe Dreh-Einspritzsystems
ist darin zu sehen, daß der Über- 65 zahlen der Maschine immer bei einem bestimmten
gang zwischen den beiden Kraftstoff-Zufuhr-Zweig- einstellbaren, optimalen Wert des Kraftstoff-Zufuhrleitungen
bei schwankenden Kraftstoff-Druckwerten druckes stattfindet. Durch die Verwendung der
stattfindet, welche von der Maschinenbelastung zu Durchfluß-Ausgleichsdrosseln ist sichergestellt, daß
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der Brennstoff gleichmäßig zwischen den Einspritzeinrichtungen verteilt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kraftstoff-Zufuhrleitung Teil eines
Kraftstoff-Zirkulationspfades, der ferner eine Kraftstoff-Rücklaufleitung (9) aufweist, wobei die Kraftstoff-Rücklaufleitung
an die erste Zweigleitung der Kraftstoff-Zufuhrleitung stromabwärts von der Verbindung
zu den Einspritzeinrichtungen und an die zweite Zweigleitung stromaufwärts von der Verbindung
zu den Einspritzeinrichtungen angeschlossen ist, wobei die Bezugs-Durchflußdrossel (21) und die
vom Kraftstoffdruck abhängige Ventileinrichtung (22 bis 25) in der zweiten Zweigleitung stromaufwärts
bzw. stromabwärts der Verbindung zur Rückleitung liegen und wobei die Ventileinrichtung in
eine offene Stellung vorgespannt ist.
Weiterhin empfiehlt es sich, das Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil
in die erste Zweigleitung der Zufuhrleitung einzuschalten, um Kraftstoff den Einspritzeinrichrungen
in Abhängigkeit von der Belastung der Maschine bei praktisch allen Maschinendrehzahlen
zuzuführen.
Ferner ist es nach einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß das Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil
ein drehbares Ventilteil aufweist, das zunehmend den ersten Zweig der Zufuhrleitung bei
zunehmender Maschinenbelastung öffnet, ferner daß sich das Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil und die
vom Kraftstoffdruck abhängige Ventileinrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse befinden, in welchem
ein erster Durchlaß die erste Zweigleitung der Zufuhrleitung bildet und ein drehbares Ventilteil aufweist,
und ein zweiter Durchlaß in dem Gehäuse die zweite Zweigleitung der Zufuhrleitung bildet und mit
dem ersten Durchlaß stromaufwärts des drehbaren Ventils in Verbindung steht, daß ferner der zweite
Durchgang eine Kammer aufweist, die einen Ventilsitz bildet, und daß in der Kammer eine Ventilnadel
von einem Kolben getragen wird und auf den Ventilsitz gedrückt werden kann, um den zweiten Durchgang
zu schließen, wobei der Kolben federnd in eine abgehobene Lage gedrückt ist, und daß schließlich
ein Durchlaß sich durch den Kolben hindurch erstreckt, der die feste Bezugs-Durchflußdrossel in der
zweiten Zweigleitung bildet, wodurch die Druckdifferenz als Folge der Kraftstoffströmung durch den
Durchlaß hindurch den Kolben zwingt, das Schließventilteil in eine Sitzlage gegen die Federvorspannung
zu bewegen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der
Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung dargestellt sind. Dabei zeigen
F i g. 1 und 4 schematische Darstellungen zweier Systeme nach der Erfindung,
F i g. 2 eine abgewandelte Ausführungsform eines Teiles von Fig. 1,
F i g. 3 eine schematische Darstellung eines Teiles von Fig. 1,
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein Teil von Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt entlang Linie VI-VI in Fig. 5,
F i g. 7 einen Schnitt entlang Linie VII-VII in F i g. 5 und
F i g. 8 eine Vorderansicht von F i g. 5.
In F i g. 1 der Zeichnung ist ein kontinuierlich arbeitendes Niederdruck - Kraftstoff - Einspritzsystem
für eine Brennkraftmaschine dargestellt. Das System besitzt ein Kraftstoff-Zufuhrleitungssystem mit einer
Zufuhrleitung 1, die parallele Zweigleitungen IA
und IB umfaßt, die durch Leitungen 2A und 2 B mit
einer Kammer 3 verbunden sind, die ihrerseits mit einer Verteilerkammer 4 in Verbindung steht, von der
Leitungen 5, in denen Durchfluß-Ausgleichs-Drosseleinrichtungen 6 angeordnet sind, zu Kraftstoff-Einspritzeinrichtungen
7 führen, die in dem Ansaugrohr des Motors derart angeordnet sind, daß der von den
Einspritzeinrichtungen versprühte Kraftstoffnebel jedesmal dann in die Motorzylinder eingesaugt wird,
wenn die Einlaßventile öffnen. Stromabwärts von ihren Anschlüssen an die Kammer 3 sind die Zweigleitungen
IA und IB über einstellbare Durchfluß-Drosseleinrichtungen
8^4 und 8 B an eine Kraftstoff-Umgehungsleitung
9 angeschlossen.
Der Kraftstoff wird zu der Zufuhrleitung 1 von
einer motorgetriebenen Druckpumpe 10 zugeführt, die so arbeitet, daß sie den Kraftstoff in der Zufuhrleitung
in Abhängigkeit von der Motorarbeitsdrehzahl unter Druck setzt, so daß beim Ansteigen der Motordrehzahl
der Kraftstoff-Zufuhrdruck ebenfalls steigt.
Die Druckpumpe 10 wird durch eine Vorpumpe 11 versorgt, die Kraftstoff bei einem gleichbleibenden
Druck liefert, der durch ein Überdruckventil 12 mit einer Entlüftungsöffnung 17' bestimmt wird, während
eine Kraftstoffpumpe 13 Kraftstoff zu der Vorpumpe von dem Kraftstofftank 14 des Motors über einen
Dampfabscheider 15 zuführt. Die Umgehungsleitung 9 ist zu dem Tank 14 über ein Überdruckventil 16 mit
einer Entlüftungsöffnung 17, den Dampfabscheider 15 und ein Rückschlagventil 18 zurückgeführt.
Beim Betrieb des Systems wird, wie insoweit beschrieben, Kraftstoff durch die Zufuhrleitung 1 mit
einem von der Motordrehzahl abhängigen Druck gepumpt, wobei der Durchfluß von der Zufuhrleitung
sich zwischen den Einspritzeinrichtungen 7 und der Umgehungsleitung 9 in einem Verhältnis teilt, das
abhängt von dem Verhältnis zwischen den Durchfluß-Drosseleinrichtungen 6 und den Durchfluß-Drosseleinrichtungen
SA, 8B. Durch geeignete Wahl der Durchflußwiderstände dieser Drosseleinrichtungen
kann der Kraftstoffumlauf in den Leitungen 1 und 9 über den normalen Motordrehzahlbereich aufrechterhalten
werden, während gleichzeitig die gewünschte Kraftstoffzufuhr zu den Einspritzeinrichtungen
beibehalten wird.
Der durch die Zufuhrleitung 1 hindurchfließende Kraftstoffanteil wird durch die Durchfluß-Drosseleinrichtungen
in den Versorgungszweigleitungen IA und IB bestimmt. In der Versorgungszweigleitung IA ist
eine veränderliche Durchfluß-Drosseleinrichtung 20 angeordnet, deren Durchflußwiderstand in Abhängigkeit
von der Motorbelastung (bestimmt beispielsweise durch den Unterdruck im Motorsaugrohr oder an der
Motordrosselklappenöffnung) so gesteuert wird, daß der Kraftstoffdurchfluß mit der Motorbelastung ansteigt.
Während diese Steuerung bewirkt, daß den Einspritzeinrichtungen bei Motordrehzahlen oberhalb
des Motorleerlauf drehzahlbereiches eine angemessene Kraftstoffmenge zugemessen wird, kann der Motor
von der Kraftstoffzufuhr abgeschnitten werden, wenn er im Leerlauf umläuft, wobei die veränderliche
Drosseleinrichtung 20 auf Grund der vernachlässigbaren Motorbelastung geschlossen ist. Wenn die
Drosseleinrichtung 20 so eingestellt ist, daß sie bei
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Leerlaufdrehzahlen ausreichend geöffnet ist, um eine druck nicht den Kraftstoff-Fluß zu den Einspritzen
angemessene Kraftstoffzufuhr zu den Einspritzein- richtungen beeinträchtigt, und zwar insbesondere b<
richtungen sicherzustellen, so wird bei erhöhter Mo- geringen Motordrehzahlen (d. h. bei einem geringe
torbelastung übermäßig viel Kraftstoff zu den Ein- Kraftstoffdruck) und bei einem hohen Saugrohruntei
spritzeinrichtungen zugeführt, was unerwünscht ist. 5 druck (d. h. bei Leerlaufdrehzahlen), wobei die Sprit
Dieses Problem ist in dem in F i g. 1 gezeigten System düsen der Einspritzeinrichtungen in dem Saugrol
dadurch gelöst, daß eine feststehende Drosseleinrich- stromabwärts von der Drosselklappe angeordnet sim
tung 21 in der Zweigleitung Iß der Zufuhrleitung 1 Unter diesen Bedingungen könnte der Kraftstoff-FIu
an einer Stelle stromaufwärts von der Anschlußstelle bis zu der Spritzdüsen-Austrittsöffnung 112 so seil
der Zweigleitung an die Drosseleinrichtung 8 B vor- io daß die Kammer 114 einem Saugrohrunterdruck au;
gesehen ist, und ferner durch ein Ventilteil 22, das gesetzt wird, der den Kraftstoff-Fluß zu den Eii
mit einem stromabwärts von der Anschlußstelle der spritzeinrichtungen stört. Wenn der Kraftstoff-Flu
Zweigleitung Iß an die Drosseleinrichtung 8B ange- auf ein solches Niveau fällt, drückt die Feder 11
ordneten Ventilsitz 23 zusammenwirkt. Das Ventilteil jedoch die Ventilnadel 117 in die Austrittsöffnunj
22 wird durch eine leichte Feder 24 in eine von dem 15 bis der in der Kammer 114 auf die Membran 11
Ventilsitz abgehobene Stellung gedrückt, und es ist wirkende Kraftstoff druck dazu ausreicht, die Nadi
an einem Kolben 25 angebracht, der dem Kraftstoff- 117 von ihrem Sitz abzuheben,
druck in der Rück-Zweigleitung Iß stromaufwärts Statt die Leitungen 2A und 2B an eine gemeir
von der Drosseleinrichtung 21 ausgesetzt ist. Bei same Kammer 3 anzuschließen, die wiederum m
Motorleerlaufdrehzahlen und bei niedrigen Arbeits- 20 einer Verteilerkammer 4 verbunden ist, könnte jed
drehzahlen, wenn die veränderliche Drosseleinrich- der Leitungen 2A und 2ß auch an getrennte Vei
tung 20 geschlossen oder nur geringfügig geöffnet ist, teilerkammern 30 und 31 angeschlossen werden, wi
dient die Feder24 dazu, das Ventilteil22 daran zu in Fig.2 gezeigt. Von der Kammer30 ausgehend
hindern, daß es durch den Kraftstoffdruck in der Leitungen 32 mit Rückschlagventilen 33 stehen i
Zweigleitung Iß (der von der Motordrehzahl ab- 25 Verbindung mit den Versorgungsleitungen 5 zu de
hängt), der auf den Kolben 25 wirkt, auf seinen Sitz einzelnen Einspritzeinrichtungen 7, wobei in den Vei
gedrückt wird. -Somit kann Kraftstoff über die sorgungsleitungen 5 Durchfluß-Drosseleinrichtungen
Drosseleinrichtung 21 sowie ein Rückschlagventil 26 angeordnet sind. Die Kammer 31 steht ebenfalls übe
zu der Verteilerkammer 4 fließen und von hier zu den Durchfluß-Drosseleinrichtungen 35 enthaltende Le
Einspritzeinrichtungen 7, wobei die Drosseleinrich- 30 tungen 34 mit den Versorgungsleitungen 5 zu de
tung 21 einen derartigen Durchflußwiderstand bietet, einzelnen Einspritzeinrichtungen 7 in Verbindung
daß dort ein angemessener Kraftstoff-Fluß zu den wobei sich die Anschlußstellen stromaufwärts vo
Einspritzdüsen unter diesen Arbeitsbedingungen des den Drosseleinrichtungen 6 befinden.
Motors vorhanden ist. F i g. 3 der Zeichnung zeigt im Schnitt ein Steues
Mit zunehmender Motordrehzahl wird die Abhebe- 35 bauteil, das die Durchfluß-Steuereinrichtungen in de
oder Öffnungskraft der Feder 24 von dem in der Zufuhr-Zweigleitungen IA und Iß enthält. Das Bai
Zweigleitung Iß auf den Kolben 25 wirkenden Kraft- teil hat ein Gehäuse 40 mit einer zylindrische
stoffdruck überwunden, so daß Kraftstoff durch die Kammer 41, die die veränderliche Drosseleinrichtun
Drosseleinrichtung 21 über die Drosseleinrichtung 8 B 20 enthält. Die Drosseleinrichtung besteht aus ein<
zu der Umgehungsleitung 9 fließt. Der Kraftstoff- 40 Hülse 42 mit einer öffnung 43. In der Hülse 42 i;
Fluß zu den Einspritzeinrichtungen erfolgt dann allein ein eng eingepaßtes Ventilteil 44 mit einem Durchla
über die veränderliche Drosseleinrichtung 20 in der 45, der sich von einem Ende ausgehend über eine
Zweigleitung IA, deren Durchfluß widerstand mit zu- Teil seiner Länge erstreckt, angeordnet. Ein länj
nehmender Motorbelastung abnimmt. So wird die licher Querschlitz 46 mit nach außen divergierende
Kraftstoffzufuhr zu dem Motor durch Einstellung des 45 Wandungen, die in der Verlängerung einen V-förm
Kraftstoff-Zufuhrdruckes in Abhängigkeit von der gen Querschnitt ergeben, ist in der Wandung dt
Motordrehzahl und durch Einstellung des Kraftstoff- Ventilteiles angebracht und bildet eine Verbindun
Flusses in Abhängigkeit von der Motorbelastung be- zwischen dem Durchlaß 45 und der Öffnung 43 i
messen. der Hülse. Ein Durchlaß 47 führt von der Öffnung 4
Beim Überdrehen des Motors, d. h. bei hoher Mo- 50 zu einer ersten Auslaßöffnung 48.
tordrehzahl und geschlossener Drosselklappe (ent- Eine Kraftstoff-Einlaßöffnung 49 steht über eine
sprechend der vernachlässigbaren Motorbelastung Durchlaß 50 mit der Kammer 41 und dem offene
und dem hohen Unterdruck im Ansaugrohr), wird Ende des Ventilteiles 44 in Verbindung. Ein Durcl
die veränderliche Drosseleinrichtung 20 geschlossen laß 51 führt von dem Durchlaß 50 zu einer Kamme
und die Ventilnadel 22 auf ihren Ventilsitz gedrückt, 55 52, die über einen Durchlaß 53 geringen Quei
so daß den Einspritzeinrichtungen kein Kraftstoff zu- schnittes (der die feste Drosseleinrichtung 21 bilde
geführt wird, was der gewünschte Zustand ist. in dem geschlossenen Ende des Kolbens 25 mit dei
Jede der Einspritzeinrichtungen 7 hat ein Gehäuse Inneren des Kolbens in Verbindung steht. Der Ko
110, von dem ein Rohr 111 hervorragt, an dessen ben 25 trägt die Ventilnadel 22, die auf den an dei
Ende eine Auslaßmündung 112 vorgesehen ist. Eine 60 einen Ende der Kammer 52 vorgesehenen Ventilsil
federnde Membran 113 teilt das Gehäuse in zwei 23 gedrückt werden kann. Die Feder 24 drückt de
Kammern 114 und 115, von denen die erstere mit Kolben 25 in eine Stellung, in der die Ventilnadel 2
einer Versorgungsleitung 5 und mit dem Rohr 111 in von ihrem Sitz abgehoben ist. Ein mit der Bohrun
Verbindung steht und die letztere eine leichte Feder des Ventilsitzes 23 stromabwärts von dem Rüdl·
116 enthält, die an der Membran anliegt und eine an 65 schlagventil 26 in Verbindung stehender Durchla
der Membran angebrachte Ventilnadel 117 gegen führt zu einer zweiten Auslaßöffnung 54, während ei
ihren Sitz in der Auslaßmündung 112 drückt. Die Durchlaß 55 zu einer nicht dargestellten Rückfluf
Anordnung ist so getroffen, daß der Saugrohrunter- öffnung führt.
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Wenn dieses Steuerbauteil in das in F i g. 1 darge- beitsbedingungen und Drehzahlen der Maschine eine
stellte System eingebaut ist, ist die Einlaßöffnung 49 Kraftstoffverdampfung stromaufwärts von dem Memmit
der Zufuhrleitung 1 verbunden, und die Durch- branventil 74 zu verhindern. Stromabwärts von dem
lasse 50 und 51 bilden die Einlaßabschnitte der Membranventil 74 ist in den Durchflußwegen zu den
Zweigleitungen IA und Iß. Die erste Auslaßöffnung 5 Einspritzeinrichtungen der ständige Druck nicht ge-48
ist an die Leitung 2A und an die Drosseleinrich- geben, er wird aber in der mit einer veränderbaren
tung SA angeschlossen, während die zweite Auslaß- Drossel 8 versehenen Umgehungsleitung 9 durch das
öffnung 54 an die Leitung 2ß und die nicht darge- Überdruckventil 16 wieder aufgebaut,
stellte Rückflußöffnung, zu der der Durchlaß 55 Während des Leerlaufbetriebes, wenn der Kraftführt, an die Drosseleinrichtung 8 B angeschlossen io stoffdruck in der Zufuhrleitung 1, bestimmt durch die sind. motorgetriebene Pumpe 10, geringer als zum öffnen
stellte Rückflußöffnung, zu der der Durchlaß 55 Während des Leerlaufbetriebes, wenn der Kraftführt, an die Drosseleinrichtung 8 B angeschlossen io stoffdruck in der Zufuhrleitung 1, bestimmt durch die sind. motorgetriebene Pumpe 10, geringer als zum öffnen
Das Ventilteil 44 der in F i g. 3 dargestellten ver- des Membranventils 74 notwendig ist, strömt der
änderlichen Drosseleinrichtung 20 erstreckt sich mit Kraftstoff zu den Einspritzeinrichtungen 7 durch die
seinem geschlossenen Ende in eine Kammer 56 und Zufuhr-Zweigleitung XB. Diese Zweigleitung enthält
ist mittels eines Armes 57 mit einer Rolle 58 verbun- 15 ein Membranventil 75, das bei einem Kraftstoffdruck
den, die mit einer Nockenscheibe 59 zusammenwirkt, geöffnet wird, der ausreichend niedriger ist als der
die an einer Welle 60 befestigt ist. Die Welle 60 kann zum Öffnen des Membranventils 74 erforderliche
mit dem die Motordrossel betätigenden Mechanismus Druck, um dadurch eine angemessene Kraftstoff-
so verbunden sein, daß bei Öffnung der Drosselklappe zufuhr zu den Einspritzeinrichtungen unter Leerlauf-
die Nockenscheibe 59 gedreht wird und sich das 20 bedingungen, wenn die veränderliche Drosseleinrich-
Ventilteil 44 ebenfalls in einer von der Nockenform tung 73 nur zum Teil geöffnet ist, sicherzustellen. Der
der Scheibe 59 bestimmten Weise dreht. Bei Drehung Kraftstoff-Fluß durch das Membranventil 75 gelangt
^es Ventilteiles 44 vergrößert sich der Querschnitts- zu der Kammer 4 B und über die Drosseleinrichtun-
bereich des V-Schlitzes 46, der sich in Deckung mit gen 71 zu den Einspritzleitungen 5.
der Öffnung 43 befindet, wodurch der Kraftstoff-Fluß 25 Sobald die Motordrehzahl über den Leerlaufdreh-
zu der Öffnung 48 ebenso zunimmt, wie sich die Zahlbereich ansteigt, öffnet das Membranventil 74
Drosselöffnung vergrößert. und Kraftstoff fließt durch beide Zweigleitungen IA
Statt einer Verbindung mit der Einrichtung zum und Iß zu den Einspritzeinrichtungen, bis der sich
öffnen der Drosselklappe mittels der Welle 60 könnte an der Drosseleinrichtung 71 (die einen höheren
die Nockenscheibe 59 aber auch mit einem Kolben 30 Durchfluß widerstand als die Drosseleinrichtung 6 hat)
verbunden sein, der bewegbar ist, um die Nocken- auswirkende Rückdruck den Kraftstoff-Fluß durch
scheibe in Abhängigkeit von dem Saugrohrunterdruck die Zweigleitung Iß auf einen vernachlässigbaren
zu drehen, so daß ein abnehmender Saugrohrunter- Wert oder auf Null verringert.
druck eine Zunahme des Kraftstoff-Flusses durch die F i g. 5 bis 8 zeigen ein Steuerbauteil 80, das die
Auslaßöffnung 48 verursacht. 35 Membranventile 74 und 75 und die Durchfluß-
Das in F i g. 4 der Zeichnung gezeigte System Drosseleinrichtung 71 enthält. Das Steuerbauteil 80
unterscheidet sich von dem in F i g. 1 gezeigten in hat eine Einlaßöffnung 79, die über Durchlässe 81
zwei wesentlichen Punkten. Erstens ist in der Zweig- und 81' (die Teile der Zweigleitungen \A bzw. Iß
leitung Iß der Zufuhrleitung 1 des in Fig. 4 gezeig- bilden) zu Ringkammern 82 und 82' führt, die Teile
ten Systems eine feste Durchfluß-Drosseleinrichtung 40 der Membranventile 74 bzw. 75 bilden. Die Kammern
71 für jede Spritzdüse vorgesehen. An Stelle der in 82 und 82' sind von Verteilerkammern 30 und 31
Fig. 1 gezeigten veränderlichen Durchfluß-Drossel- durch federnde Membranen 83 und 83' getrennt, die
einrichtung 20 besitzt das in Fig. 4 gezeigte System durch Federn 84 und 84' (einstellbar durch Schrau-
eine veränderliche Durchfluß-Drosseleinrichtung 73, ben 85) in ihre Sitzstellungen auf ringförmige Wan-
die in der Zuführleitung 1 stromaufwärts von den 45 düngen 86, 86' gedrückt werden, die in die Kammern
Zweigleitungen IA und Iß angeordnet ist. Die ver- 82 bzw. 82' unter Bildung von Kammern 87 und 87'
änderliche Durchfluß-Drosseleinrichtung 73 kann hineinragen. Die Membranen 83 und 83' haben
ähnlich konstruiert sein und ebenso betätigt werden Mittelöffnungen 88 und 88', so daß bei von ihren
wie die in Fig. 3 gezeigte Drosseleinrichtung 20. Der Sitzen abgehobenen Membranen Kraftstoff von den
zweite Unterschied des in F i g. 4 gezeigten Systems 50 Kammern 82 und 82' über die Kammern 87 und 87'
im Vergleich zu dem in Fig. 1 gezeigten besteht und die Öffnungen88 und 88' in den Membranen83
darin, daß der Kraftstoff-Fluß in der Zufuhrleitung 1 und 83' in die Verteilerkammern 30 und 31 strömen
bei normalen Motor-Arbeitsbedingungen einen mini- kann.
malen Druck hat, der durch ein in der Zufuhr-Zweig- Die Verteilerkammer 30 steht über einen Durchleitung
IA angeordnetes Membranventil 74 bestimmt 55 laß mit einer Kammer 89 in Verbindung, von der
wird, während der Kraftstoff-Fluß durch die Um- einzelne Durchlässe 90, die jeder ein Rückschlaggehungsleitung
9 einen ähnlich geringen Druck hat, ventil 91 enthalten, zu Öffnungen 92 führen, an die
bestimmt durch das Überdruckventil 16. die Leitungen 5 angeschlossen sind. Die Verteiler-
Die Zweigleitungen IA und Iß führen zu Ver- kammer 31 ist über Durchlässe 94, die jeder eine
teilerkammern 4A und 4ß, an die die Einspritzein- 60 Drosseleinrichtung in Form eines langen dünnen
richtungen 7 durch entsprechende Leitungen 5 ange- Rohres 95 enthalten, mit den Öffnungen 92 verbunschlossen
sind, in denen sich Durchfluß-Drosselein- den, in die sich die Rohre 95 erstrecken,
richtungen 6 befinden, in der Weise, wie im Zusam- Stromabwärts von den Durchlässen 81 und 81' menhang mit F i g. 1 beschrieben. Ein Rückschlag- steht die Einlaßöffnung 79 mit einer Kammer 96 in ventil in jedem Anschluß an die Durchflußleitungen 5 65 Verbindung, die eine Blendenscheibe 97 und eine einverhindert einen Rückfluß zu der Kammer 4/1. Der stellbare Durchfluß-Drosseleinrichtung 98 enthält, von dem Membranventil 74 eingeführte ständige Die Drosseleinrichtung 98 erstreckt sich durch die Kraftstoffdruck reicht dazu aus, während aller Ar- Blendenscheibe 97 und hat einen Abschnitt 99, dessen
richtungen 6 befinden, in der Weise, wie im Zusam- Stromabwärts von den Durchlässen 81 und 81' menhang mit F i g. 1 beschrieben. Ein Rückschlag- steht die Einlaßöffnung 79 mit einer Kammer 96 in ventil in jedem Anschluß an die Durchflußleitungen 5 65 Verbindung, die eine Blendenscheibe 97 und eine einverhindert einen Rückfluß zu der Kammer 4/1. Der stellbare Durchfluß-Drosseleinrichtung 98 enthält, von dem Membranventil 74 eingeführte ständige Die Drosseleinrichtung 98 erstreckt sich durch die Kraftstoffdruck reicht dazu aus, während aller Ar- Blendenscheibe 97 und hat einen Abschnitt 99, dessen
Querschnitt sich über die Länge der Drosseleinrichtung ändert. Die durch die Blendenöffnung hervorgerufene
Durchflußbegrenzung oder -drosselung hängt somit von der Stellung des Abschnittes 99 mit sich
änderndem Querschnitt relativ zu der Scheibe 97 ab, deren Stellung durch eine Schraube 100, gegen die
die Drosseleinrichtühg 98 durch eine Feder 101 gedruckt wird, einreguliert werden kann. Eine Auslaßöffnung
102 führt von der Kammer 96 weg, stromabwärts von der Blendenscheibe 97, und ist im eingebauten
Zustand des Bauteiles an die Umgehungsleitung 9 in Fi g. 4 angeschlossen, wobei die Blendenscheibe
97 mit veränderlichem Querschnittsbereich die Durchfluß-Drosseleinrichtung 8 bildet.
Claims (6)
1. Kontinuierliches Kraftstoff-Einspritzsystem für eine Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoff-Zufuhrleitung,
die erste und zweite parallel verlaufende Zweigleitungen aufweist, die über Speiseleitungen
direkt mit jeder von einer Mehrzahl von Kraftstoff-Einspritzeinrichtungen verbunden sind,
wobei eine vom Motor angetriebene Einrichtung zum Unterdrucksetzen des Kraftstoffes in die
Kraftstoff-Zufuhrleitung stromaufwärts in bezug auf die erste und zweite Zweigleitung eingeschaltet
ist und derart wirkt, daß sie den Kraftstoffdruck erhöht, wenn die Motordrehzahl steigt, und
wobei ein von der Belastung der Maschine abhängiges Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil stromabwärts
von der Einrichtung zum Unterdrucksetzen des Kraftstoffes angeordnet ist und so arbeitet, daß es den Kraftstoff-Fluß durch die
Zufuhrleitung hindurch in Abhängigkeit von der Motorbelastung steuert, wobei beide Zweigleitungen
Drosseleinrichtungen aufweisen und die erste Zweigleitung durch ein Stellventil zumindest bei
Leerlauf geschlossen, dagegen bei einer vorbestimmten niedrigen Drehzahl geöffnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Speiseleitung (5) eine feste Durchfluß-Ausgleichsdrossel
(6) enthält, ferner daß die zweite Zweigleitung (IB) eine feste Bezugs-Durchflußdrossel (21 in
Fig. 1; 71 in Fig. 4) enthält sowie eine vom Kraftstoffdruck abhängige Ventileinrichtung (22,
23, 24, 25 in Fig. 1; 75 in Fig. 4), die abhängig ist entweder vom Kraftstoffdruckabfall an der
Bezugs-Durchflußdrossel oder vom Rückdruck, der durch diese Drossel übertragen wird, wodurch
die zweite Zweigleitung in Abhängigkeit von einem Brennstoffdruckabfall geschlossen wird, der
einer Maschinendrehzahl entspricht, die einen vorbestimmten Wert übersteigt, wobei das Stellventil
als Strömungs-Drosselventil (20 in Fig. 1; 73 in F i g. 4) maschinenbelastungsabhängig derart
betrieben wird, daß es den Kraftstoff-Fluß über die erste Zweigleitung (L4) zumindest bei
Maschinendrehzahlen regelt, die den vorbestimmten Wert überschreiten.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftstoff-Zufuhrleitung Teil
eines Kraftstoff-Zirkulationspfades ist, der ferner eine Kraftstoff-Rücklaufleitung (9) aufweist, wobei
die Kraftstoff-Rücklaufleitung an die erste Zweigleitung der Kraftstoff-Zufuhrleitung stromabwärts
von der Verbindung zu den Einspritz-
: einrichtungen und an die zweite Zweigleitung
stromaufwärts von der Verbindung zu den Einspritzeinrichtungen angeschlossen ist, wobei die
Bezugs-Durchflußdrossel (21) und die vom Kraftstoffdruck abhängige Ventileinrichtung (22 bis 25)
in der zweiten Zweigleitung stromaufwärts bzw. stromabwärts der Verbindung zur Rückleitung
liegen und wobei die Ventileinrichtung in eine offene Stellung vorgespannt ist.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil
(20) in die erste Zweigleitung der Zufuhrleitung eingeschaltet ist, um Kraftstoff den Einspritzeinrichtungen
in Abhängigkeit von der Belastung der Maschine bei praktisch allen Maschinendrehzahlen
zuzuführen.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil
ein drehbares Ventilteil (44) aufweist, das, zunehmend den ersten Zweig der Zufuhrleitung
bei zunehmender Maschinenbelastung öffnet, ferner daß sich das Kraftstoff-Durchfluß-Steuerventil
(20) und die vom Kraftstoffdruck abhängige Ventileinrichtung (22 bis 25) in einem gemeinsamen
Gehäuse (40) befinden, in welchem ein erster Durchlaß (50) die erste Zweigleitung der
Zufuhrleitung bildet und ein drehbares Ventilteil aufweist und ein zweiter Durchlaß (51) in dem
Gehäuse die zweite Zweigleitung der Zufuhrleitung bildet und mit dem ersten Durchlaß stromaufwärts
des drehbaren Ventils in Verbindung steht, gekennzeichnet ferner dadurch, daß der
zweite Durchgang eine Kammer (52) aufweist, die einen Ventilsitz (23) bildet, und daß in der
Kammer eine Ventilnadel (22) von einem Kolben (25) getragen wird und auf den Ventilsitz gedrückt
werden kann, um den zweiten Durchgang zu schließen, wobei der Kolben federnd (24) in
eine abgehobene Lage gedruckt ist, und daß schließlich ein Durchlaß (53) sich durch den Kolben
hindurch erstreckt, der die feste Bezugs-Durchflußdrossel in der zweiten Zweigleitung
bildet, wodurch die Druckdifferenz als Folge der Kraftstoffströmung durch den Durchlaß hindurch
den Kolben zwingt, das Schließventilteil in eine Sitzlage gegen die Federvorspannung zu bewegen.
5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kraftstoff-Rücklaufleitung mit
der ersten Zweigleitung der Zufuhrleitung stromabwärts von der Verbindung zu den Einspritzeinrichtungen
führt, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kraftstoffdruck abhängige
Ventileinrichtung (75) in eine Schließstellung vorgespannt ist und durch einen Kraftstoffdruck in
der zweiten Zweigleitung bei Maschinendrehzahlen geöffnet wird, die einen vorbestimmten
Wert unterschreiten, weiter dadurch, daß die Bezugs-Durchflußdrossel (71) in der zweiten Zweigleitung
stromabwärts des vom Druck abhängigen Ventils eingeschaltet ist, wobei das stromabwärtige
Ende der Bezugs-Durchflußdrossel mit der ersten Zweigleitung der Zufuhrleitung verbunden ist,
wodurch der Kraftstoffdruck in der zweiten Zweigleitung stromabwärts des druckabhängigen
Ventils auf das letztere bei Maschinendrehzahlen, die einen vorbestimmten Wert überschreiten, derart
einwirkt, daß die zweite Zweigleitung geschlossen wird.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchfluß-Steuerventil (73) in
der Zufuhrleitung stromaufwärts der ersten und zweiten Zweigleitung liegt und Kraftstoff der
ersten und zweiten Zweigleitung in Abhängigkeit von der Maschinenbelastung bei praktisch allen
Maschinendrehzahlen liefert und daß sich in der ersten Zweigleitung eine bei einem hohen Kraftstoffdruck
ansprechende Ventileinrichtung (74) befindet, die in eine Schließlage vorgespannt ist,
wobei ein Kraftstoffdruck in der ersten Zweigleitung bei Maschinendrehzahlen, die den vorbestimmten
Wert überschreiten, auf die bei einem hohen Kraftstoffdruck ansprechende Ventileinrichtung
derart wirken, daß die erste Zweigleitung geöffnet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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