DE1498103U - - Google Patents

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • oV} vAw
    7
    Die Erfindung betrifft Schuhwerk für Rahmen-,-de"
    und durchgenähte Schuhe. Sie besteht darin, daß die
    Brandsohle dort, wo sich der Zwickeinschlag gegen ihren
    Rsr. d von unten anlegt, soweit ausgenommen ist, daß die untere Fläche des in die Ausnehmung gelegten Zwickeinschlages mit der Unterfläche des Mittelteiles der Brandsohle übereinstimmt und dadurch einen Ausball erübrigt, und daß zwischen der so ausgenommenen Brandsohle und der Lauf8ohle, bezw. dem Zwickeinschlag, insbesondere im vorderen Bereich eine elastische Zwische schicht wie z. B. Gummi vorgesehen ist.
  • Die Erfindung zeitigt den Vorteil, daß ein so hergestellter Schuh keinen Ausball besitzt. Der harte Ausball macht den Schuh steif und unbiegsam. Nach kurzer Tragdauer bröckelt der Ausball, wobei sich Klumpen bilde und dann auf die Fußsohle einen schmerzhaften Druck ausüben. Auch ein weicher Ausball z. B. aus Teerfilz verursacht durch das Tragen Zusammenschiebung des Stoffes, wobei ebenfalls die Fußsohle zu leiden hat. Ohne Ausball ist der Schuh durchweg schmiegsam und biegsam. Weiche orthopädische Einlagen erübrigen sich in einem solchen Schuh, der ein federndes, beschwingtes Gehen ermöglicht.
  • Auch für die Fabrikation ist die Erfindung von großem Vorteil, da an Material und Arbeitslohn gespart wird. Außerdem erledigt sich die Herstellung dieser Schuhe um 1-2 Tage rascher, da der Trockenprozeß ; der für den Ausball bei der früheren Machart notwendig war, bei der Erfindung in Wegfall kommt.
  • Dem Träger solcher Schuhe kommt dann noch das leichte Gewicht zugute, das durch das Fehlen eines Ausballs zustande kommt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Figl 1 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie I-I von Fig. 2.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht gegen die Unterseite der Brandsohle.
  • Gemäß Fig. 1 ist die Brandsohle 1 am Rande von unten her abgesetzt. In Fig. 2 ist die Ausdehnung des abgesetzten Randes 2 zu ersehen. Auf die Unterseite der Brandsohle, einschließlich ihres abgesetzten Randes, ist eine etwa 212 mm starke Gummischicht 3 aufgeklebt, die in Fig. 2 nicht mit dargestellt ist. Diese Gummischicht braucht nicht bis über den Fersenteil zu reichen, sondern nur wo weit, als beim Gehen eine Biegung der Laufsohle eintritt. Sie verhindert das Knarren und bietet außerdem einen Schutz gegen Durchdringen von Feuchtigkeit von unten her. Wenn man den letzteren Zweck besonders berücksichtigen will, kann man die Gummischicht über die ganze Brandsohle sich erstrecken lassen.
  • Gemäß Fig. 1 wird der Zwickeinschlag 4 des Oberleders 5 in den ausgenommenen Rand der Brandsohle eingelegt. Die Stärke der Brandsohle ist so zu wählen, daß sie eine Ausnehmung am Rande von solcher Stärke noch vier. trägt, daß der Zwiceinschlag in der Ausnehmung Platz hat, und seine Unterfläche mit der des stehengebliebenen mittleren Teiles der Brandsohle übereinstimmt. Beispiels weise ist die Brandsohle 4 - 5 mm stark und die Ausnehmung am Rand 2mm tief und 15 mm breit. Die Laufschle 6 legt sich unmittelbar gegen diesen Mittelteil und gegen den Zwickeinschlag. an.

Claims (1)

  1. Anspruch. -. -. -. -. -. -. -. -. -
    Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Brandsohle dort, wo sich der Zwickeinschlag gegen ihren Rand von unten anlegt, soweit ausgenommen ist, daß die untere Fläche des in die Ausnehmung gelegten Zwickeinschlages mit der Unterfläche des stehengebliebenen Mittelteiles der Brandsohle übereinstimmt und dadurch einen Ausball erübrigt, und daß zwischen der so ausgenommenen Brandsohle und der Laufsohle, bezw. dem Zwickeinschlag, insbesondere im vorderen Bereich eine elastische Zwischenschicht wie z. B. Gummi vorgesehen ist.
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